Nachtstrafe (Teil 2)

Nur für Erwachsene – BDSM – Erotik

Die Nachahmung dieser Selbstbestrafung wird ausdrücklich NICHT empfohlen!


 

Liebe Leserinnen und Leser,

heute die Fortsetzung von Marthas Selbstbestrafung = 2. Teil von „Martha und Peter“.

Teil 1 finden Sie hier: Nachtstrafe (Teil 1)


 

Um 5 Minuten vor 4 Uhr wird Martha vom Wecker aus ihrem unruhigen Schlaf gerissen. Mühsam erhebt sie sich, macht Licht und prüft, ob wirklich alles für ihre Strafe bereitliegt.

Dann löscht sie das Licht und öffnet die Vorhänge. Der Mond scheint nur schwach und erhellt das Zimmer gerade genug, dass sie sich – schlaftrunken und widerwillig – zum Pranger begeben kann. Was hat sie sich denn da ausgedacht!? Bevor sie es sich aber noch anders überlegt, schiebt sie die Hände in die Handschellen und lässt die Bügel einrasten.

Um 4 Uhr beginnt ihre Nachtstrafe.

Nun muss sie hier am Türstück gefesselt stehen, bis das Tageslicht es ihr ermöglicht, den Code am Zahlenschloss richtig einzustellen, um sich befreien zu können. In diesen Tagen sollte es etwa um 6 Uhr soweit sein, was also bedeutet, dass sie zwei Stunden am Türstock stehen wird.

Das lange Stehen ist neu für sie. Bisher hatte sie als Standstrafe stets meist 30 Minuten verhängt, nie jedoch mehr als eine Stunde, und stets ungefesselt. Diesmal ist das anders: Nicht nur, dass sie aus dem Schlaf gerissen wurde und sich hundemüde fühlt, die Fesselung schneidet auch noch böse in die Handgelenke und die Strafzeit ist wesentlich länger und wird auch noch durch die Vorrichtung erzwungen. Das Risiko, dass sie auch bei einer auftretenden Gefahr nicht vom Türstock weg kann, ist Martha bewusst und beunruhigt sie, doch viel mehr noch beschäftigt sie die von ihr für danach angesetzte harte Züchtigung: Die Strafe wird sehr hart werden und soll dafür sorgen, dass ihr auch dieser besonders dumme Fehler niemals wieder passiert! Martha hat große Angst vor dem langen Stehen und ganz besonders auch vor der kommenden Prügelstrafe.

Oh – da hat sie nochmals eine Nachlässigkeit begangen: Sie hätte unbedingt noch vor ihrer Fesselung die Toilette aufsuchen sollen! Nach kurzer Zeit bereits drückt die Blase gemein, und die Kälte kriecht Martha durch das dünne Nachtgewand, was das Problem rapide verschärft. Für das nächste Mal muss sie unbedingt die Checkliste diesbezüglich ergänzen!

Nach einiger Zeit und unter bereits heftigen Schmerzen kann Martha ihren Harn nicht mehr zurückhalten. Die warme Pisse rinnt ihr über beide Beine und bildet an den Füßen kleine Pfützen. Sie beginnt zu heulen. Welch eine Demütigung! Der scharfe Geruch irritiert sie – sie hasst den widerlichen Gestank von Urin. Jetzt ist es noch wichtiger, dass die Befreiung nach der Strafe genau wie überlegt klappt – ihr Freund soll sie doch wirklich nicht in ihrer eigenen Lacke stehend vorfinden!

Martha verliert bald jedes Zeitgefühl, und die zwei Stunden ziehen sich endlos hin. Bereits nach einer kurzen Weile kühlt ihr warmer Harn ab, und ihr nasser, kalter Pyjama lässt sie bald schrecklich frieren und vor Kälte zittern. Es ist finster und still – es gibt nichts zu sehen und nichts zu hören. Ihre Gedanken kreisen andauernd um die begangenen Fehler, um die bleierne Müdigkeit, die Kälte, das Brennen der anschwellenden Füße, den grausamen Druck der Handschellen auf ihre Handgelenke und die wachsenden Schmerzen in Armen und Beinen.

Endlich, knapp vor 6 Uhr, beginnt es zu dämmern. Einige Minuten später vermag Martha die Ziffern auf dem Schloss zu erkennen und die richtige Kombination einzustellen. Ah – welch eine Wohltat: Jetzt kann sie sich endlich vom Türstockpranger lösen und die gepeinigten Arme senken. Sie geht schwankend zum Tisch und öffnet die Handschellen mit dem dort liegenden Schlüssel. Alle ihre Glieder schmerzen heftig.

Rasch zieht sie ihren nassen Pyjama aus, trägt ihn ins Bad, stopft ihn in die Waschmaschine und schaltet diese ein. Pu, die Spuren ihrer mit ihrer eigenen Pisse bekleckerten Füße zieren jetzt den Boden vom Wohnzimmer bis zum Bad. Sie wäscht und trocknet ihre Füße ab und wischt dann kriechend ihren Urin vom Boden auf.

Duschen und umziehen kommt aber erst später – die Strafphase ist noch nicht zu Ende. Vorher wartet auf sie jetzt die harte Züchtigung mit der grausamen Geißel, deren schwere Kugeln runde blaue Flecken schlagen und heftige Schmerzen verursachen.

Martha wählt für verschieden schwere Vergehen stets auch verschiedene Strafinstrumente, und für wirklich gravierende Fehler hat sie diese Geißelstrafe festgelegt. Sie kennt und fürchtet dieses Gerät. Es ist ungeeignet, wenn man spielen oder Spaß haben möchte, und sie würde es auch niemals an jemand anderem einsetzen. Es dient ausschließlich für strenge Eigen-Bestrafungen besonders schwerwiegender Verfehlungen, um gerade auch bei unverzeihlichen Delikten die bei der Selbstbestrafung meist geringere Schlagstärke durch ein umso wirksameres Instrument auszugleichen. Die verordnete Tracht Prügel wird von ihr dabei immer auf den nackten Hintern erteilt: 20 möglichst harte Hiebe, jeweils 10 abwechselnd auf die beiden Backen.

Die Peitsche ist dreisträhnig, jeder Schwanz trägt zwei schwere Kugeln im Abstand von etwa 5 cm, und die Schwänze sind in ihrer Länge etwas versetzt, sodass das Instrument bei jedem Hieb jeweils auf einer Backe aufschlägt und dort 6 blaue bis schwarze Beulen erzeugt. Bei 20 Hieben sind das insgesamt immerhin 120 Stück!

Kein Wunder, dass Martha ordentlich Bammel vor diesem Instrument hat. Für die wenigen Male, wo sie es bisher einsetzte, war der Anlass stets, eine besonders schwere Dummheit zu korrigieren. Und keine davon hat sie je wiederholt!

Diese heftige Auspeitschung wird sie nun verbissen zügig hinter sich bringen, wenn auch vor Anstrengung und Schmerzen keuchend. Sie stellt sich auf und zieht die Geißel zwischen den Händen straff.

„Du warst wirklich unglaublich blöd und brauchst offensichtlich wieder einmal einen ordentlich brennenden Hintern,“ sagt sie streng zu sich selbst.

„Also Eins!“ Sie schlägt über die linke Hüfte zu, der Hieb trifft scharf, aber fast lautlos, die entferntere, rechte Backe und lässt Martha die Luft scharf einziehen. Das ist kein sexy Schmerz – das ist voll brutale Strafe!

„Zwei!“ Der zweite Schlag wird genauso heftig gegen die linke Backe geführt.

„Lerne daraus und merk dir die Strafe gut! Wir können sie bei Bedarf auch gerne wiederholen!“

Und wieder wechselt sie die Hinterbacke.

„Drei!“

„Vier!“

„Du blöder Trampel: Deine Dummheit hat für dich sehr schmerzhafte Konsequenzen!“

Nun bereits immer wieder wimmernd, zischend und seufzend setzt sie die Strafe fort und prügelt sich weiter mit voller Kraft.

„Fünf!“

„Sechs!“

Ah, der letzte Hieb schmerzt so sehr, dass ihr die Tränen übers Gesicht rinnen und sie eine Pause einlegen muss. – – –

„Gut, es geht weiter: Wer nicht denken will, muss fühlen! Auf schwere Fehler folgen schwere Strafen!“

„Sieben!“

„Acht!“

„Lerne aus dieser Strafe! Große Dummheit erzeugt große Schmerzen! Und bei einer Wiederholung gibt es noch mehr davon!“

„Neun!“

„Zehn!“

Der Schmerz baut sich immer weiter auf – eine neue Pause ist fällig.

– – –

„Tja, halte dich eben an die Regeln! Übertretungen werden hart bestraft!“

„Elf!“

„Zwölf!“

„Denk gut nach, bevor du etwas beginnst – und lass jeden Unsinn sein!“

„Dreizehn!“

„Vierzehn!“

„Mach keine gravierenden Fehler! Überlege gefälligst vorher die Konsequenzen!“

„Fünfzehn!“

„Sechzehn!“

Martha kann kaum mehr. Doch 4 Hiebe fehlen noch. Nach einer Minute Luftholen setzt sie die Strafe fort.

„Spürst du es deutlich genug? Das kommt davon, wenn du verbotene, gefährliche Spielchen treibst!“

„Siebzehn!“

„Achtzehn!“

„Ich hoffe, es tut dir bereits so richtig leid!“

„Neunzehn!“

„Zwanzig!“

– – –

„Gut, es ist vorbei. Und ich bin sicher, dass dein Hintern diese Prügel nicht so schnell wieder vergisst! Ich wünsche dir, dass er in Zukunft für dich mitdenkt und dich bei Entscheidungen unterstützt!“

Ja, der Fehler tut ihr wirklich leid, und die Strafe wird das ihre tun, eine Wiederholung sicher zu verhindern! Der Schmerz lässt nur überaus langsam nach, beim Sitzen wird sie garantiert noch tagelang an ihr Delikt erinnert werden. Ach, hätte sie doch nicht solchen Unsinn angestellt!

Jede Bewegung ist mühsam. Jetzt geht sie erst einmal ins Bad und betrachtet ihren Hintern im Spiegel. Es ist über und über mit roten, blauen und schwarzen Flecken übersät und schwillt dick auf. Und so fühlt er sich auch an! Nach der heißen, vorsichtigen Dusche wäscht Martha sich die Tränen aus dem Gesicht und zieht sich frische Sachen an. Gleich danach geht sie und reißt die Fenster auf, um den unangenehmen Uringeruch aus dem Haus zu bringen.

Allerdings wartet auch noch eine dritte Strafe auf sie, denn sie hat sich angewöhnt, zumindest bei jedem schwereren Delikt stets drei Strafen zu verhängen. Die dritte Strafe ist meist ein Verlust von Privilegien. Da Martha erkannt hat, dass sie Beschränkungen ihrer Annehmlichkeiten wesentlich weniger objektiv verhängt als Prügel und Strafstellungen, nimmt sie dafür stets einen Würfel und lässt ihn entscheiden, wie sie für ihr Vergehen zu büßen hat. Diesmal hat er eine Woche Autoverbot verhängt, was Martha mit ihren vielen Tätigkeiten an verschiedenen Orten in den nächsten Tagen noch beträchtliche Unannehmlichkeiten bereiten wird.

Nun aber wird sie frühstücken – jedoch im Stehen, denn sitzen kann sie derzeit nicht. Ja, sie ist mittlerweile sehr stolz auf sich selbst: Sie hat die verordnete Strafe tatsächlich durchgezogen und ist sich ganz sicher, daraus auch wirklich zu lernen!

Wie sie so an die lange Standstrafe und die überaus schmerzvollen Prügel denkt, merkt sie, wie sich ihre Brustwarzen deutlich versteifen und es zwischen ihren Beinen so richtig zu kribbeln beginnt. Der Schmerz pocht heftig im Hintern, und doch läuft ihr ein erregter Schauer über den ganzen Körper. Ah, jetzt wäre eine nette Entspannung fein! Soll sie sich selbst …?

Doch demnächst wird ja Peter auftauchen, und der Gedanke an seinen Zauberstab macht sie gleich so richtig fröhlich! Sein Bolzen ist dick, hart, aber dennoch sanft, und passt perfekt in ihre Möse. Er hat ihr schon öfter die optimale Entspannung verschafft, und mit der richtigen Einstimmung – so wie heute – und etwas Glück ist mit seiner Hilfe mit einem noch intensiveren Erfolg zu rechnen, als wenn sie es sich selbst macht.

Obwohl sie sehr müde ist, freut sie sich jetzt schon ganz besonders auf Peters Besuch. Sie wird ihn rasch davon überzeugen, dass heute gleich um 9 Uhr genau der richtige Zeitpunkt dafür ist! Und diesmal – mit ihrem malträtierten Hintern – wird sie darauf bestehen, oben zu liegen.

[ENDE der Nachtstrafe-Geschichte. Doch „Martha und Peter“ wird fortgesetzt.]

Hier finden Sie die Fortsetzung der Story von Martha und Peter.


Viele Beschreibungen von Strafstellungen und Restriktionen, sowie vom Selbstbau von Strafinstrumenten finden Sie in meinen Büchern:

Herbert M.

Nachtstrafe (Teil 1)

 

Nur für Erwachsene – BDSM – Erotik


 

Liebe Leserinnen und Leser,

heute die Geschichte von Marthas Selbstbestrafung.

Der Titel könnte auch „Martha und Peter 1“ lauten.


 

„Ah!“, entfährt es Martha ärgerlich, und sie schimpft sich selbst tüchtig aus: „Jetzt ist es aber wirklich genug! Was fällt dir denn ein? Du blöde Kuh kannst offenbar nicht aufpassen und bringst dich noch in Teufels Küche. Wie oft muss ich dir noch sagen: Mach keinen Unsinn! Nun warte, ich werde dir schon beibringen, dass du gut überlegen musst, wie es weiter geht, bevor du etwas Verrücktes beginnst!“

Nicht nur dass sie heute bereits einige Fehler begangen hat, war der letzte auch noch richtig gefährlich gewesen. Zwar ist zum Glück nichts passiert, doch Martha hat für sich beschlossen, leichtsinnige Handlungen stets zum Anlass für entsprechende Konsequenzen zu nehmen.

„Genau,“ sagt sie, „Martha, jetzt reicht es – heute bist du dran! Für deine übergroße Dummheit verhänge ich zwei Stunden Nachtstrafe plus die dafür angemessene, strenge Auspeitschung mit der Geißel.“

Die neu ausgedachte Strafe beschäftigt sie schon seit Tagen, sie hat sie gut überlegt und geübt, und die nötigen Geräte sind schon vorbereitet.

Martha erstellt für heikle Szenarios auch jeweils eine Kontrollliste, deren Punkte der Reihe nach penibel abzuarbeiten sind, um ja nichts Wichtiges zu vergessen.

Diese nimmt sie nun zur Hand:

Checkliste Nachtstrafe

  • Zeitpunkt wählen: Passt der Zeitpunkt? Was ist morgen in der Früh?

Ja, der Zeitpunkt passt gut. Heute ist Freitag und morgen hat Martha frei, was zusätzliche Sicherheit bietet. Sie hakt den Punkt ab.

  • SICHERHEIT: Freund / Bekannte mit Schlüssel anrufen und für den Vormittag bestellen.

Martha greift zum Handy. „Hallo, Peter,“ meint sie, „Liebling, wie geht es dir so? Schon schade, dass du heute Abend mit deiner Firma weggehen musst. Aber morgen könnten wir uns ja gleich in der Früh sehen. Komm vielleicht einfach so etwa um 9 Uhr vorbei, da können wir dann das Weitere überlegen. Nimm jedenfalls deinen Schlüssel mit. Falls ich nicht öffne, schließe dir selbst auf – vielleicht bin ich gerade im Garten…“ Der Punkt wird abgehakt.

Sie hat Peter noch nichts von ihrer geheimen Leidenschaft erzählt – und im Moment möchte sie das auch nicht. Nicht, dass sie Angst davor hätte, er könnte sie dann womöglich verlassen – eher das Gegenteil beschäftigt sie. Er ist ein recht wohlerzogener, junger Mann, zuvorkommend und sanft, Eigenschaften, die sie durchaus schätzt! Was, wenn er womöglich Gefallen daran findet, sie zu dominieren? Einmal Sklavin – immer Sklavin? Nein, also das will sie ganz bestimmt nicht! Einen Sadisten, der sie ihr Leben lang täglich prügelt, ausnützt und missbraucht – so etwas ist wohl nicht allzu schwer zu finden. Doch jemanden, der ein oder zwei Mal in der Woche – und genau dann, wenn sie Lust auf eine Bestrafung hat – auf ihre Wünsche eingeht, die richtige Härte dabei aufbringt, sie aber sonst ein nettes, normales Leben führen lässt – wo gibt es so etwas schon? Also hat Martha beschlossen, dass sie ihre diesbezüglichen Bedürfnisse vor Peter vorerst geheim halten und weiterhin selbst befriedigen wird. Hierbei dient er ihr derzeit einfach nur als Lebensversicherung.

„Hi, hi – vielleicht wird ja auch das Gegenteil interessant,“ denkt sie, „irgendwann könnte ich doch ‚Strenge Lehrerin‘ mit Peter spielen, ihn für Ungehorsam bestrafen – und so richtig leiden lassen!“

Mit sich selbst und ihren Verfehlungen wird sie allemal auch alleine fertig! Noch dazu kann sie dabei die Sanktionen so festlegen, dass sie die optimale Wirkung entfalten: Maximale Abschreckung oder maximalen Spaß!

Sie arbeitet die nächsten Punkte der Liste ab:

  • Vorbereiten: Handschellen, Befestigungsschlinge, Nummernschloss, Schutzabdeckung für Türstock.
  • Prüfen der Handschellen: Funktioniert das Aufschließen problemlos? Schlüssel auf den Tisch legen.
  • Prüfen des Nummernschlosses: Lässt es sich mit Code 0000 öffnen?
  • Einstellen der gewünschten Weckzeit.

Martha geht zum Wecker und stellt ihn auf 3 Uhr 55.

  • SICHERHEIT: Haustüre absperren, Schlüssel ABZIEHEN.
  • SICHERHEIT: Kette NICHT vorlegen. Alarmanlage NICHT einschalten.
  • Prügelinstrument bereitlegen.
  • Türstockpranger vorbereiten.

Martha arrangiert nun alles für die nächtliche Standstrafe:

Das Türband des Türstocks benutzt sie als Anker: Dort werden mittels Seilschlinge und Nummernschloss die geöffneten Handschellen fixiert, wobei der Knoten der Seilschlinge auf der abgewandten Türseite zu liegen kommt und damit nicht zugänglich ist.

Martha wird auch darauf achten, dass die Handschellen so gedreht angelegt werden, dass sich das Schlüsselloch auf der richtigen Seite befindet, sie also später trotz Fesselung den auf dem Tisch liegenden Schlüssel leicht ins Handschellen-Schoss stecken und drehen kann.

Die Handfessel ist am Türstock so hoch befestigt, dass Martha zu dauerndem Stehen gezwungen sein wird: Sie kann mit den Knien den Boden nicht erreichen, und somit ist selbst ein Niederknien unmöglich.

Die am Nummernschloss eingestellte Zahl hat sie nun bereits zufällig verstellt, in der Nacht wird sie ohne Licht den richtigen Code zum Öffnen des Schlosses nicht einstellen können.

Und zwischen Handschellen und Türstock kommt jetzt als Schutzabdeckung noch ein Stück Karton – der Türstock soll doch nicht zerkratzt werden!

 

Nach den Vorbereitungen fällt Martha ins Bett, findet jedoch kaum Ruhe – zu sehr beschäftigt sie die Furcht vor den kommenden Strafen.

Um 5 Minuten vor 4 Uhr wird sie vom Wecker unsanft aus ihren wirren Träumen gerissen. Mühsam erhebt sie sich, macht Licht und prüft nochmals, ob wirklich alles für ihre Strafe bereitliegt.

Dann löscht sie das Licht und öffnet die Vorhänge. Der Mond scheint nur schwach und erhellt das Zimmer gerade genug, dass sie sich – schlaftrunken und recht widerwillig – zu ihrem Fesselautomaten begeben kann. Was hat sie sich denn da wieder ausgedacht!? Bevor sie es sich aber noch einmal anders überlegt, schiebt sie die Hände in die Handschellen und lässt die Bügel einrasten.

Um 4 Uhr beginnt ihre Nachtstrafe am Pranger.

 

FORTSETZUNG hier: Nachtstrafe (Teil 2)


 

Wenn Ihnen die Geschichte gefallen hat – vielleicht finden Sie für Sie interessante Ideen und Stories auch in meinen Büchern:

Herbert M.

Standstrafe / Türstockpranger

Nur für Erwachsene – BDSM – Erotik


ACHTUNG: Selbstfesselung ist gefährlich!

Unbedingt die Bewegungen üben, bevor man die Hände an einen fixen Gegenstand fesselt!

Und IMMER für zusätzliche Sicherheit sorgen, etwa Bekannte mit Schlüssel, die SICHER nach x Stunden vorbeischauen.


Liebe Leserinnen und Leser,

heute zeige ich eine Selbstfesselung für eine Standstrafe. Ich verwende dazu die selbstgebauten Handschellen aus dem Blog „Handschellen für die Selbstfesselung“ vom 1.5.2015 und ein Stück Seil von etwa 60 cm Länge.

In der Wohnung gibt es etliche Stellen, die zur Fixierung einer Fesselung dienen können. Diesmal verwende ich ein Türscharnier/Türband als Anker (jedenfalls muss man sicher sein, dass der Befestigungspunkt die zusätzlich auftretende Belastung auch aushält).

Die Handschellen werden folgendermaßen befestigt:

Das Stück Seil wird zu einem Ring verknotet und zusammengefaltet über das Scharnier geschoben.

Die Länge des Seilrings sollte so bemessen sein, dass einerseits man nachher eine der Handschellen durch die beide Schlingen durchschieben kann, anderseits nach der Fesselung ein Niederknien (oder gar Hinsetzen) unmöglich ist (das ist natürlich auch abhängig von Körpergröße und der Höhe der Anbringung des Scharniers).

Die selbstgebauten „Handschellen für die Selbstfesselung“ werden durch die beiden Schlingen gezogen – damit sind sie am Türstock befestigt.

Nun wird der Wecker auf die zu verbüßende Strafzeit gestellt, dann kommen die Hände in die Handschellen, und diese werden verschlossen (siehe „Handschellen für die Selbstfesselung“).

Nun folgt die Standstrafe ähnlich wie an einer früheren Prangersäule.

Auch einbeiniges Stehen (wie in „Das Internat – Erziehung für Erwachsene“, Kapitel „Ein langer Straftag für Emily“ beschrieben) ist an diesem „Pranger“ gut möglich. Dabei kann man die „Handschellen“ zur Verbindung von Fuß und Hand verwenden, zur Fesselung der anderen Hand am Türstock sollte man eher auf die Einzel-Fesselschlinge aus „Melanie muss abnehmen“, Kapitel „Selbstfesselung“ zurückgreifen.

Dieses einbeinige Stehen ist wesentlich unangenehmer als normales Stehen, unter anderem dadurch, dass das Gewicht des angehobenen Beins bald einen erheblichen, schmerzhaften Zug auf die angeschlossene Hand ausübt.

Vorsicht bei allen Selbstversuchen! Selbst auch nur längeres Stehen kann für Manche bereits gefährlich sein!

Viel Spaß und beste Grüße

Herbert


Infos zu den Büchern (Inhaltsverzeichnis, Leseproben):

https://sites.google.com/site/herbertmentor