Der Fremdwährungskredit – die Tagesstrafe

Nur für Erwachsene – BDSM – Erotik


 

Liebe Leserin, lieber Leser,

die versprochene Fortsetzung der Geschichte vom Fremdwährungskredit.

In Teil 1 hat Sabine auf Helmuts Fehlinformation bezüglich des eingegangenen Kreditrisikos recht heftig reagiert: Er hat nun den ersten Teil seiner Prügel mit dem Rohrstock und die anschließende Kopfdusche unter der Klospülung schon hinter sich.


 

„Los Helmut, zurück auf den Prügelbock! Und jetzt werden wir Nägel mit Köpfen machen!“ kommandiert Sabine. Und was sie darunter versteht, wird ihm noch etliche Tage zu schaffen machen.

Sie hat sich vorgenommen, dass er diese Züchtigung so bald nicht wieder vergessen soll. 15 Hiebe mit dem gut wirksamen Rohrstock hat er schon, und die Erziehungsfläche ist bereits hübsch gezeichnet! Die fehlenden 10 Schläge sollen ihm aber weit heftigere Schmerzen bereiten, als er bisher erlebt hat oder erwartet.

Nachdem Sabine ihn in der Empfangslage neuerlich straff gefesselt hat, wählt sie als Ziel den empfindlicheren unteren Bereich der Backen und die obere Hälfte der Oberschenkel, und sie schlägt wieder zu, und diesmal mit voller Kraft. Alle zwei Zentimeter entsteht eine blutige Schwiele, und Wolfgang wechselt von einzelnen Schreien zu kontinuierlichem Brüllen. Die 10 Hiebe sind die reine Hölle für ihn. Eine solche Qual hat sie ihm noch nie bereitet!

„Zehn, fertig!“ meint Sabine und betrachtet zufrieden ihr Meisterwerk. Hintern und Schenkel sind mit blauschwarzen Wülsten übersät, aus den Schwielen sickert Blut. Darauf wird Helmut die nächsten 10 Tage schwerlich sitzen können!

Sie öffnet seine Fesseln: „So, jetzt ist es 19 Uhr. Du stehst jetzt bis 23 Uhr unten im Wohnzimmer nackt in der Ecke, da kannst du über deine Falschheit nachdenken. Und darüber, dass Dummheit manchmal doch so richtig weh tut – wie du ja nun wohl spürst! Danach darfst du schlafen gehen.

Doch morgen gibt es noch einen Straftag für dich!

Und wir werden auch über den Schaden sprechen, den du angerichtet hast!“

„Also in die Ecke mit dir. Da, setz dir diese Kopfhörer auf – nein, es gibt keine Musik, sie dienen nur dazu, dass du auch den Fernsehton nicht hörst. Ein halber Meter Abstand zu den Wänden, Arme am Rücken verschränken, kein Umdrehen, kein Sprechen!“

Vier Stunden stehen mit heftig brennendem, stark angeschwollenem und heiß glühendem Hintern, das ist eine eigene, überaus harte Strafe nach dem bereits langen und anstrengenden Tag! Die Qual nimmt ihren Lauf…

Die Gedanken laufen im Kreis: Die zweifachen Prügel kommen ihm ins Gedächtnis, und auch die überraschende Kopfdusche im Klo – noch nie hatte er solch eine Panik erlebt … Warum hatte er sich bloß auf dieses ‚günstige Angebot‘ der Bank eingelassen? … Der Rohrstock erzeugt richtig gemeine Schwellungen … Die Füße brennen und stechen bereits … Er könnte vor Müdigkeit umsinken … Die Bank hatte ihm versprochen, auf Kurs und Zinsen zu achten und ihn bei Gefahr rechtzeitig zu informieren. Ha, ha! Jetzt, wo es zu spät ist, schicken sie einen Brief! … Die grausame Strafe nimmt ihm keiner mehr ab, und die Schulden auch nicht … Der Magen knurrt. Hungern lässt sie ihn … Der Hintern tut so weh. Und die Schenkel hinten noch mehr. Sitzen und Liegen auf dem Rücken sind wohl längere Zeit unmöglich … Der Rücken juckt. Nicht bewegen! Sonst gibt es sicher eine Zusatzstrafe! … Wer weiß, was morgen noch auf ihn wartet! … Hätte er doch selbst auf die Risiken geschaut … Das langweilige Stehen ist richtig öde! Und die Schmerzen im Hintern und in den Füßen werden schon fast unerträglich … Sabine ist sehr hart zu ihm. Bereits nach kurzer gemeinsamer Zeit ist sie immer dominanter geworden, was gar nicht unangenehm war: Er lässt sich gerne etwas befehlen und sich auch für Fehler bestrafen – das war immer sehr sexy für beide, ein gutes Zusammenwirken und erregend fürs Bett. Doch diesmal ist es anders. Sie ist offenbar sehr wütend – und nicht ganz zu unrecht! … Zu dumm, was ihm da passiert ist – und mit langen Folgen … Beine und Rücken schmerzen auch schon beträchtlich … Diese langweilige Standstrafe … Hoffentlich peitscht sie ihn nicht auch noch auf den Rücken, das wäre noch schlimmer … Die letzten Strafen waren zwar auch schmerzhaft, aber dennoch um vieles erträglicher … Verflucht, das Stehen nimmt kein Ende! … Die Fußsohlen brennen wie Feuer … Wie lange vier Stunden sind …

Um 23 Uhr tippt ihm Sabine auf die Schulter, dann nimmt sie ihm die Kopfhörer ab.

„Ecke Stehen ist beendet. Also, bis morgen in der Früh! Ab ins Bett.“

Die Nacht ist grauenvoll, Helmut hat unglaubliche Schmerzen, schläft aus Erschöpfung immer wieder für kurze Zeit ein, bevor ihn der Schmerz wieder aus dem Schlaf reißt.

Am nächsten Morgen weiß er genau, dass auch dieser Tag sehr unangenehm verlaufen wird: Ein Straftag ist angekündigt, er hat es nicht vergessen. Aber wie soll das gehen? Er muss doch ins Büro!

Sabines Blick ist eisig, als sich beide zum Frühstück begeben. Endlich etwas zu essen, denkt Helmut, sein Magen hat ja schon gestern Abend vor Hunger laut geknurrt. Das Sitzen auf seinen Schwielen ist unmöglich – Sabine hat seinen Hintern mit ihren Stockschlägen ordentlich zugerichtet.

„Gut, jetzt bist du gestärkt für deine heutige Strafe. Ich weiß, du musst arbeiten, also ich habe mir da etwas Nettes für dich ausgedacht. Komm ins Schlafzimmer und zieh dich aus!“

Auf dem Bett liegt ein langes Seil, in das einige Knoten geschlagen sind.

„Du wirst heute den ganzen Tag lang einen Karada trage, das ist eine Oberkörperfesselung, die man sich auch selbst anlegen kann. Und weil er für dich Strafe ist, verwenden wir kein weiches Schmuseseil, sondern ein ziemlich garstiges aus Sisal. Es gibt verschiedene Arten von Karada. Geh dort zum Notebook, ich habe dir eine der Beschreibungen vorbereitet.

[Eine nette Anleitung gibt es zB hier:

http://www.likera.com/sb/tech/i/karada-tutorial-1.jpg ]

Diese Fesselung kannst du problemlos unsichtbar unter dem Gewand tragen, und je nach Material und Führung des Seils, sowie Straffheit der Fesselung, wird sie mehr oder weniger rasch unangenehm. Das kratzige Sisalseil [siehe Blog vom 15.1.2015], wird sehr bald seine strafende Wirkung entfalten. Je nach der Menge an Bewegung, die man während der Strafzeit machen muss, kann schon eine Stunde eine unerträgliche Strafe darstellen. Ich weiß, du musst dich nicht allzu viel bewegen, und auf Grund der Schwere deiner Verfehlung ist für dich ein ganzer Straftag durchaus angebracht!“

Helmut studiert die Anleitung und legt sich unter Sabines strenger Aufsicht den Karada an.

„Ja, der passt wie angegossen. Du wirst rasch merken, dass dieses einfaches Instrument dir gehörige Schmerzen zu bereiten vermag – ganz, wie du sie verdienst!

Die Seilenden führen wir nach dem letzten Knoten zusammen und ich versehe sie mit meinem Siegel,“ meint Sabine, tropft Siegelwachs darauf und drückt einen Siegelstempel hinein. „Ich kontrolliere abends das Seil genau – versuch ja keine Mätzchen!“

Helmut leidet auf der Fahrt zum Büro schon nach kurzer Zeit unter der seltsamen Strafe. Das borstige Seil reibt und wetzt, die Haut ist in Kürze an mehreren Stellen wundgerieben. Die qualvollen Stunden, die folgen, sind ein einziger Alptraum. Nur mit großer Mühe und unter höchster Willensanstrengung gelingt es ihm im Büro, zumindest halbwegs den Schein zu wahren. Die meiste Zeit verbringt er allerdings möglichst still stehend auf dem Klo – denn sitzen kann er nicht. Die Kollegen raten ihm, ‚wegen seiner offensichtlichen Krankheit‘ doch vorzeitig nach Hause zu gehen, doch das getraut sich Helmut vor Ende der Bürozeit nicht.

Die Fahrt nach Hause ist unerträglich. Er steht im Bus, versucht, jede Bewegung zu vermeiden, da bei der kleinsten Veränderung der Position, bei jedem Ruck, bei jeder Kurve das Seil an etlichen Stellen bereits ins rohe Fleisch schneidet.

Endlich zu Hause!

Sabine kommt und kontrolliert Seil und Siegel genau.

„Ah,“ meint sie, „ich sehe an deinem schmerzverzerrten Gesicht, dass das Sisalseil ganze Arbeit geleistet hat. Du hast ja einige wunde Stellen – das ist für dich sicher ziemlich unerfreulich.“

Das Abnehmen des Seils lässt Helmut aufheulen. Die Qualen der Fesselung sind für ihn mittlerweile mit den Schmerzen der Prügelstrafe durchaus vergleichbar.

„Ja, ich verstehe schon, dass das nicht angenehm ist! Doch deine Wunden werden in 14 Tagen verheilt sein – unser Schaden aber nicht! Ich denke ernsthaft darüber nach, ob du den Verlust nicht abarbeiten solltest. Fast 100.000 Euro mehr Schulden – wirklich unglaublich!

Ich habe kurz überschlagen: Wenn du zusätzlich einen Nachtjob annimmst – derzeit werden zum Beispiel Wächter gesucht – könntest du bei 20 Stunden pro Woche etwa 600 Euro pro Monat dazu verdienen – also netto vielleicht 350. Bei 14 Monatsgehältern sind das dann an die 5.000 pro Jahr.

Wenn man sehr niedrige Zinsen annimmt, dauert es nur etwa 22, 23 Jahre, und du hast die zusätzlichen Schulden wieder abbezahlt. Nun, was hältst du davon?“

Helmut ist entsetzt. Für über 20 Jahre will Sabine ihn zu zusätzlicher Zwangsarbeit in der Nacht verdonnern?

„Das würde wenigstens unseren Verlust decken. Mit deiner Faulheit, dich nicht um den Kredit zu kümmern, sollten wir uns aber zusätzlich angemessen befassen. Früher hat man Sträflinge oft auch durch Fasttage und hartes Lager an ihre Tat erinnert: Einen Tag pro Woche kein Essen und eine Nacht pro Woche auf dem Boden schlafen. Und jeweils am Jahrestag wiederholte Prügel. Es gibt eine Menge an Möglichkeiten, mit solch einer Untat angemessen umzugehen!

Hm – – – sehen wir uns doch an, wie du dich die nächsten Wochen über benimmst. Dann werde ich über das weitere Vorgehen entscheiden!

– – –

Jetzt geh in die Küche und bereite uns ein behagliches Nachtmahl! Wir stärken uns, denn danach habe ich – gestern sind wir ja zu nichts gekommen – wirklich große Lust auf aufregende Spielchen mit dir!“


Hat es gefallen? Lesen Sie doch auch meine Bücher!

Infos, Inhaltsverzeichnis und Leseproben gibt es hier:

https://sites.google.com/site/herbertmentor

Beste Grüße

Herbert

9-schwänzige Katze, Sisal Fesselschlinge

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Liebe Leserin, lieber Leser,

heute möchte ich Ihnen die Herstellung einer einfachen Cat o‘ nine tails beschreiben.

Neunschwänzige Katze

Die Neunschwänzige Katze entstand auf Schiffen, wo man gedrehte („geschlagene“) Taue hatte, indem man solch ein Stück Tau, das aus 3 Kardelen bestand, zum Teil aufdröselte und somit bereits einen Griff und 3 Schwänze erhielt. Diese Schwänze wurden nochmals aufgedreht und alle Enden umwickelt, damit sie stabil hielten – und man hatte die neunschwänzige Katze.

Statt ein dickes Tau aufzudröseln habe ich für die Schwänze ein 6 mm dickes Sisalseil gewählt, das in den Haushaltswaren und in Baumärkten vielfach zu haben ist. 20 Meter kosteten 10 EUR.

Die Schwänze sind etwa 50 cm lang, der Griff 20 cm. Die Schwänze erhielten meist je 2 Knoten – jeweils mindestens einer davon ist ein Blutknoten (siehe unten), die anderen sind normale Überhandknoten (wegen einiger Schwierigkeiten mit dem widerborstigen Seil).

Herstellung:

Man wählt eine Länge für die Schwänze, zB 40 cm (ich finde, die 50 cm meiner Peitsche sind für einen Selbsteinsatz schon etwas zu lang).

Aus einem Seilstück werden durch Zusammenlegen in der Hälfte 2 Schwänze.

Die Länge der Seilstücke ergibt sich dann aus:

  • 2 x 40 cm (2 Schwänze) +

  • 2 x 20 cm (jeder Schwanz geht bei dieser Konstruktion auch durch den Griff) +

  • 4 x 10 (jeder Schwanz erhält zwei Knoten, die je etwa 10 cm benötigen) = 1,6 m

Am einfachsten geht es wohl so:

Den Anfang des Seils umwickelt man mit Isolierband, um ein Ausfransen zu vermeiden.

Man umwickelt das Seil in Abständen von 1,60 m zweimal mit Isolierband, um nach dem Durchschneiden dazwischen ein Ausfransen zu vermeiden.

Schneidet man zwischen den Isolierbandstücken durch, erhält man jeweils ein 1,6 m langes Stück, das nach dem Zusammenlegen zwei Schwänze ergibt.

Dasselbe noch drei Mal: Macht 4 Stück 1,6 m lange Teile; diese ergeben 8 Schwänze.

Legt man die 1,6 m langen Teile einmal zusammen, hat man auf der einen Seite 8 abisolierte Enden, auf der anderen 4 Schlingen.

In jedes Ende kommen nun 2 Knoten.

Blutknoten:

Man schlägt einen normalen Knoten, zieht aber das Ende noch ein zweites Mal (oder noch öfters) durch.

Das ergibt zusammengezogen folgenden Knoten:

Die Knoten am Ende des Seils sichern dann die Seilenden auch gegen ein Ausfransen, selbst wenn das Isolierband sich lösen sollte.

Der 9. Schwanz wird aus dem restlichen Seil erzeugt: Das Seilende versieht man ebenfalls mit zwei Knoten, dann führt man ihn parallel zu den anderen Schwänzen zu den Schlingen der Doppelschwänze, legt mit ihm selbst eine Schlinge, führt ihn wieder 20 cm zurück und umwickelt von dort aus mit diesem Seil sehr straff alle neun Schwänze in Richtung der Schlingen (etwa wie bei einem Henkersknoten). Das Ende passend „abisolieren“, abschneiden und durch die von den Schwänzen gebildeten Schlingen stecken. Fertig.

Klarerweise sind auch andere Arten von Handgriffen problemlos möglich, zB aus einem Stück Kunststoff- oder Metallrohr.

Erfahrungsbericht: Auf dem Hintern ist diese Neunschwänzige nicht übermäßig schmerzhaft (ein schwereres Seil könnte aber auch wesentlich härter wirken) und deshalb auch zum Spielen gut geeignet, doch ist das Seil hart und kratzig, und die Knoten können jedenfalls blaue Flecken schlagen. Auf dem Rücken ist sie jedenfalls schwerer zu ertragen. Doch waren diese Peitschen auch nach einschlägigen Berichten zwar schlimm, aber nicht so entsetzlich, wie üblicherweise angenommen wird.

Fesselschlinge

Man kann aus dem Sisalseil auch eine Fesselschlinge herstellen, die die Gelenke besonders hart und kratzig fixiert. Vorsicht, die Fesselung erzeugt auch entsprechend langanhaltende Spuren!

Im Bild eine kleine Fesselschlinge für die Hände, eine größere für Fuß- und Handgelenke.

Das Interessante daran ist: Jede Bewegung bestraft sich selbst! Im Gegensatz zu weichen Nylonseilen erzeugt dieses Material eine harte Straffesselung, die Bewegungen schmerzhaft macht.

Über Fesselschlingen zur Selbstfesselung gibt es Einiges in

1. „Melanie muss abnehmen: BDSM – Erziehung und Disziplin“ ab S. 104

  • in Kapitel Selbstfesselung

und in

2. „Melanie II: BDSM – Spiel und Ernst“ ab S. 36

  • Fesselschlinge normal
  • Fesselschlinge mit Slip
  • Selbstfesselung in Momo-Shibari
  • Fesselschlinge mit Brett
  • Fesselschlinge als Daumenfessel
  • Fesselschlinge mit Ring
  • Spreadeagle

und ab S. 84

  • Polnischer Bock
  • Bodenpranger
  • Hände wegnehmen
  • In der Hock-Stellung
  • Hog-Tie
  • Fesselschlinge aus einer Kette

Infos über die beiden Bücher finden Sie auf https://sites.google.com/site/herbertmentor/.

ACHTUNG: Selbstfesselung ist stets gefährlich! Beachten Sie die Sicherheitstipps in den einschlägigen Foren (z.B. http://forum.boundanna.net/)!

Beste Grüße, viel Spaß

Herbert