Kniestand selbst gemacht 2

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Nur für Erwachsene – BDSM – Erotik

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ACHTUNG: Jede Selbst- oder Fremdfesselung ist gefährlich! Überlegen Sie gut, was alles schiefgehen kann und sorgen Sie vor!

Lassen Sie eine gefesselte DelinquentIn nie allein!

Die beschriebene Stellung kann zu schmerzhaften Krämpfen führen, wodurch Sie sich bei Selbstfesselung womöglich nicht selbst befreien können. Sorgen Sie auch deshalb IMMER für zusätzliche Sicherheit, etwa Bekannte mit Schlüssel, die SICHER nach nicht allzu langer Zeit vorbeischauen.


Liebe Leserinnen! Liebe Leser!

Heute der zweite Teil von Kniestand selbst gemacht, diesmal wird es ein Knien mit dem Blick von der Türe weg.

Bei Fremdfesselung gibt es dabei vielerlei Möglichkeiten. Beschrieben werden hier Möglichkeiten der Selbstfesselung.

Wir verwenden wieder dieselben Hilfsmittel wie für Kniestand 1 (Kniestand selbst gemacht).

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Benötigt werden

  1. Seil, Gürtel, oder Kette mit Schloss zum Fesseln der Füße.

  2. Die „Handschellen“ aus dem Blog vom 1.5.2015, samt Stahlring (5 cm). (Der große Ring sorgt für genügend Raum, um die Handschellen am Ende auch wieder öffnen zu können. Sie dürfen deshalb auf diesen Ring nicht verzichten!).

  3. Seilring 1 (dünnes Seil) zur Befestigung am Türband (siehe derselbe Blog), das wiederum als Anker verwendet wird: Seil ca. 40-50 cm, Enden verknotet.

  4. Seilring 2: Dickeres Seil ca. 1 m, Enden verknotet.

Achtung: Beachten Sie stets die Belastbarkeit Ihres Ankers! Falls die Türe geöffnet ist, besteht die Gefahr, dass die Tür durch einen kräftigen Ruck aus den Angeln gehoben werden kann. Wenn die Tür geschlossen ist, besteht diese Möglichkeit nicht.

  • Legen Sie alle benötigten Teile bereit.

  • Stellen Sie Ihren Wecker in Griffweite auf.

  • Schieben Sie Seilring 1 über das untere Türband.

  • Schieben Sie den Seilring 2 diesmal durch die beiden Schlingen von Seilring 1.

  • Knien Sie vor der Türangel, Blick diesmal von der Türe weg.

  • Entscheiden Sie sich für eine Variante der Handfesselung (siehe unten)

    • Für Variante Hände A (Hände hinter dem Rücken gefesselt) schieben Sie den Ring zwischen den Handschellen auf dem doppelt gelegten Seilring 2 hoch, bis er sich an der Verbindung von Seilring 1 und Seilring 2 befindet.

    • Bei Variante Hände B (Hände hinter den Oberschenkeln gefesselt) wird der Ring zwischen den Handschellen ins Schloss eingehängt.

  • Hängen Sie nun auch die beiden Schlingen des Seilrings 2 in das Schloss.

  • Schließen Sie das Schloss und legen Sie den Schlüssel zu dem Wecker (Sie müssen den Schlüssel am Ende der Strafe wieder gut erreichen können!).

  • Stellen Sie den Wecker auf die gewünschte Strafzeit (beim ersten Mal reichen wohl 5 Minuten) und drehen ihn so, dass Sie die Zeit nicht sehen können.

  • Fesseln Sie Ihre Hände in der gewählten Variante (Varianten siehe unten).

  • Die Strafzeit läuft…

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Varianten der Fußfesselung

(Achtung: Eine festgezogene Kette erzeugt schmerzhafte und lang sichtbare Druckstellen!)

  • Variante Füße A) Legen Sie die Fußgelenke kreuzweise übereinander, führen Sie die Fußkette straff um die Fußgelenke und hängen Sie das Schloss ein.

  • Variante Füße B) Bei parallelen Unterschenkeln werden die Füße nebeneinander gefesselt: Führen Sie die Fußkette ausreichend eng, aber nicht zu straff um die Fußgelenke (beim Niedersetzen auf die Fersen wird die Kette sich wesentlich enger anfühlen) und hängen Sie das Schloss ein.

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Varianten der Handfesselung

  • Variante Hände A) Man sitzt auf den Fersen, die Hände werden hinter dem Rücken durch die Handschellen geschoben, die bereits ja im Ring hängen. Verschließen Sie sie durch die im Blog „Handschellen“ beschriebene Drehbewegung.

  • Variante Hände B) Man beugt sich weit vor, bis die Stirn den Boden berührt. Nun fesselt man die Hände hinter den Oberschenkeln mit den mittels Ring am Schloss befestigten Handschellen. Verschließen Sie sie durch die im Blog „Handschellen“ beschriebene Drehbewegung.. Bei einem Aufrichten des Oberkörpers sitzt man sozusagen auf den gefesselten Händen, was zusätzlich unangenehm ist. Deswegen wird man bei dieser Variante wohl eher mit vorgebeugtem Oberkörper knien.

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Übersicht über die vier beschriebenen Möglichkeiten

Besonders unbequem ist eine Kombination „Variante Füße A“ mit „Variante Hände A“: Man sitzt dabei auf den über Kreuz liegenden Fußgelenken und kann sich auch nicht weit genug vorbeugen, um die Gelenke vom schmerzhaften Druck zu entlasten.

Sobald der Wecker läutet, öffnen Sie die Handschellen (siehe Blog „Handschellen“) und sperren die Fußkette auf.

Gratuliere: Sie sind wieder frei!

Herbert


Infos zu Strafstellungen, Fesselungen, Züchtigungen,… finden Sie hier:

https://sites.google.com/site/herbertmentor

Kniestand selbst gemacht

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ACHTUNG: Selbstfesselung ist gefährlich!

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Liebe Leserinnen, liebe Leser!

I.) Sie sind nicht allein mit Ihren Wünschen und Vorstellungen: Der (soeben abgerufene) Zähler der Zugriffe auf diesen Blog zeigt es!

II.) Die Verkaufszahlen sind wieder deutlich angestiegen. Ich hoffe, die heilsame Wirkung der Gruppenstrafe von voriger Woche wird dauerhaft anhalten – sonst droht eine verschärfte Wiederholung!

III.) Nun der angekündigte selbstgebaute „Kniestand“ in einer Variante 1.

Wir hatten ja bereits einen „Anker“ für eine Standstrafe am oberen Türscharnier (https://herbertm.erziehungsspiel.de/2015/07/31/standstrafe-tuerstockpranger/), diesmal fixieren wir das Opfer (oder uns selbst) am unteren Türband.

Dafür gibt es verschiedene Möglichkeiten, und eine davon ist diese:

Benötigt werden

  1. Seil, Gürtel oder Kette mit Schloss zum Fesseln der Füße

  2. Stahlring (5 cm)

  3. „Handschellen für die Selbstfesselung“  aus dem Blog vom 1.5.2015

  4. Seilring 1 (dünnes Seil) zur Befestigung am Türband (siehe derselbe Blog): Seil ca. 40-50 cm, Enden verknotet

  5. Seilring 2 als Seil zwischen den Beinen: Dickeres Seil ca. 1 m, Enden verknotet

Achtung: Beachten Sie stets die Belastbarkeit Ihres Ankers! Falls die Türe geöffnet ist, besteht die Gefahr, dass die Tür durch einen kräftigen Ruck aus den Angeln gehoben werden kann. Wenn die Tür geschlossen ist, besteht diese Möglichkeit nicht.

Ablauf für die Selbstfesselung:

  • Legen Sie alle benötigten Teile bereit.

  • Stellen Sie einen Wecker in Griffweite auf.

Sie können das Seil natürlich in beliebiger Weise am Türband befestigen – die hier gezeigte Abfolge erlaubt aber, die Seile nicht jedes Mal neu verknoten und entknoten zu müssen, sondern nur „aneinanderzuhängen“.

  • Schieben Sie den Ring aus dünnem Seil über das Türband, befestigen Sie daran Seilring 2 und daran wiederum den Stahlring

  • Fesseln Sie Ihre Füße. Achtung: Eine festgezogene Kette erzeugt schmerzhafte und lang sichtbare Druckstellen!

  • Knien Sie vor dem Türband, Blick zur Türe.

  • Stellen Sie den Wecker auf die festgesetzte Strafzeit.

  • Ziehen Sie das Seil samt den Handschellen zwischen den Beinen durch und fesseln Sie Ihre Hände am Rücken (schieben Sie die Hände in die Handschellen und verschließen Sie sie durch die im Blog vom 1.5.2015  beschriebene Drehbewegung.)

  • Die Strafzeit läuft…

Bei entsprechend kurzem Seil zwischen den Beinen (Seilring 2) ist weder ein Niedersetzen auf die Fersen noch ein Aufstehen möglich.

Falls Sie während der Strafe Schmerzen verspüren (und dazu ist Strafe ja schließlich da!) und/oder Sie die Langeweile packt, denken Sie einfach daran, dass Sie es noch gut erwischt haben:

Die Strafe könnte ja auch auf „Knien auf Kies“ lauten

meint

Herbert

PS: Eine weitere Variante folgt in einem der nächsten Beiträge.


Viele weitere Strafstellungen finden Sie hier:

https://sites.google.com/site/herbertmentor

Bilboes selbst gemacht

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ACHTUNG: Selbstfesselung ist gefährlich!
Überlegen Sie, was alles schiefgehen kann! Und sorgen Sie IMMER für zusätzliche Sicherheit, etwa Bekannte mit Schlüssel, die SICHER nach x Stunden vorbeischauen.


Liebe Leserinnen, liebe Leser!

Wer genügend Geld und Platz zur Verfügung hat, wird sich sein SM-Equipment anfertigen lassen oder fertig einkaufen.
Doch es gibt so manches, was man auch selbst gestalten kann – oft Ersatzgeräte, die zwar ein Original nicht voll ersetzen, dafür jedoch vielleicht billiger, kleiner und auch leichter zu verbergen sind. Gerade, wenn man auf sich allein gestellt ist, benötigt man auch Geräte, die man an sich selbst verwenden, selbst anlegen und wieder abmachen kann (einige solcher „nützlichen“ Instrumente und Methoden zur Selbstbestrafung finden Sie in meinen Büchern: https://sites.google.com/site/herbertmentor).
Diesmal sollen Bilboes entstehen, das sind eiserne Fußfesseln aus U-förmig gebogenen Eisen.

Fußfesseln aus Montageband und Gewindestange
Teile (aus einem Baumarkt):

  • Montageband – Kosten ca. 1-2 EUR pro Meter. Diesmal verwende ich eines ohne Kunststoffummantelung. Die Löcher im Eisenband sollten möglichst etwas größer als der Durchmesser der Gewindestange sein, sonst muss man die Löcher weiter aufbohren.
  • 6 mm Gewindestange – 1 Meter: 1-2 EUR. Eine dickere Gewindestange wirkt „echter“, verursacht aber um einiges mehr Mühe beim Absägen. Dafür könnte sie aber auch durchbohrt werden, um ein kleines Vorhängeschloss einzuhängen.
  • 2 zur Gewindestange passende Beilagscheiben.
  • 4 zur Gewindestange passende Schraubenmuttern.

Dscn0050

Anfertigung:

  • 2 Stücke Montageband absägen (oder durch vielfaches Hin- und Herbiegen entsprechend abbrechen) – Länge passend für die Fußgelenke – bei mir je 23 cm. Am besten ist es, man probiert: Man biegt ein Stück des Lochbandes um eine kleine Flasche, legt dann den Fuß hinein und schiebt die Gewindestange durch passende Löcher. So kann man die nötige Länge leicht feststellen.

Abmessen

  • Bandstücke über eine kleine Flasche in U-Form biegen.
  • Gewindestange mittels Eisensäge kürzen (etwa 25-30 cm werden benötigt). Den Rest für ein Folgeprojekt aufbewahren.
  • Eine Mutter an dem einen Ende der Stange aufschrauben und mit einer zweiten Mutter fixieren (wenn man eine Mutter zB mit einer Zange oder einem Schraubenschlüssel festhält, kann man eine zweite mittels Schraubenschlüssel fest an diese anschrauben = „Kontermutter“).

Dscn0052

  • Beilagscheibe aufstecken.

Dscn0054

Anwendung:

  1. Füße in die Eisenbügel legen und diese nebeneinander auf die Gewindestange aufstecken.
  2. Beilagscheibe aufstecken.
  3. Mutter aufschrauben.
  4. Mutter als Kontermutter festziehen.
  5. Strafzeit in diesen Fußeisen absitzen…

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Hinweise:

  • Verletzungen vermeiden – alles gut rundfeilen.
  • Nicht in den Fesseln zu gehen versuchen! Bilboes sind zur Fesselung im Sitzen oder im Liegen auf dem Rücken gedacht. Ein Teil ihrer grausamen Wirkung besteht eben darin, dass ein Gehen durch ihre U-Form schwer möglich ist – selbst wenn sie nirgends befestigt sind. Und Eisen ist hart! Man bricht sich leicht die Knochen…
  • Man kann die Gewindestange im Bereich, wo sie mit den Füßen in Berührung kommt, mittels Isolierband dünn umwickeln.
  • Diese Fessel zerkratzt und ruiniert leicht Türen, Böden und Möbel – sie ist deshalb wohl besser für ein Verließ mit Betonboden und Eisentür auf dem Dachböden, im Keller oder in der Garage als fürs Wohnzimmer geeignet.
  • Fesseln wurden und werden immer wieder mittels Schraubenmuttern verschlossen und „abgesperrt“. Da Gefangene kein Werkzeug in der Zelle haben, ist diese Sicherung genauso gut wie ein Schloss: Keine Chance, die Muttern mit den Fingern zu lösen!
  • Eine 6 mm-Gewindestange kann man eventuell verbiegen – wen das stört, der kann ja eine dickere Stange verwenden. Den Verschluss bekommt man immerhin ohne geeignetes Werkzeug nicht auf!

Diese Fessel ist nicht angenehm. Die meisten möchten die Erfahrung von ein paar Stunden in Bilboes jedenfalls nicht wiederholen
meint
Herbert


Infos zu meinen Büchern: https://sites.google.com/site/herbertmentor

Standstrafe / Türstockpranger

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ACHTUNG: Selbstfesselung ist gefährlich!

Unbedingt die Bewegungen üben, bevor man die Hände an einen fixen Gegenstand fesselt!

Und IMMER für zusätzliche Sicherheit sorgen, etwa Bekannte mit Schlüssel, die SICHER nach x Stunden vorbeischauen.


Liebe Leserinnen und Leser,

heute zeige ich eine Selbstfesselung für eine Standstrafe. Ich verwende dazu die selbstgebauten Handschellen aus dem Blog „Handschellen für die Selbstfesselung“ vom 1.5.2015 und ein Stück Seil von etwa 60 cm Länge.

In der Wohnung gibt es etliche Stellen, die zur Fixierung einer Fesselung dienen können. Diesmal verwende ich ein Türscharnier/Türband als Anker (jedenfalls muss man sicher sein, dass der Befestigungspunkt die zusätzlich auftretende Belastung auch aushält).

Die Handschellen werden folgendermaßen befestigt:

Das Stück Seil wird zu einem Ring verknotet und zusammengefaltet über das Scharnier geschoben.

Die Länge des Seilrings sollte so bemessen sein, dass einerseits man nachher eine der Handschellen durch die beide Schlingen durchschieben kann, anderseits nach der Fesselung ein Niederknien (oder gar Hinsetzen) unmöglich ist (das ist natürlich auch abhängig von Körpergröße und der Höhe der Anbringung des Scharniers).

Die selbstgebauten „Handschellen für die Selbstfesselung“ werden durch die beiden Schlingen gezogen – damit sind sie am Türstock befestigt.

Nun wird der Wecker auf die zu verbüßende Strafzeit gestellt, dann kommen die Hände in die Handschellen, und diese werden verschlossen (siehe „Handschellen für die Selbstfesselung“).

Nun folgt die Standstrafe ähnlich wie an einer früheren Prangersäule.

Auch einbeiniges Stehen (wie in „Das Internat – Erziehung für Erwachsene“, Kapitel „Ein langer Straftag für Emily“ beschrieben) ist an diesem „Pranger“ gut möglich. Dabei kann man die „Handschellen“ zur Verbindung von Fuß und Hand verwenden, zur Fesselung der anderen Hand am Türstock sollte man eher auf die Einzel-Fesselschlinge aus „Melanie muss abnehmen“, Kapitel „Selbstfesselung“ zurückgreifen.

Dieses einbeinige Stehen ist wesentlich unangenehmer als normales Stehen, unter anderem dadurch, dass das Gewicht des angehobenen Beins bald einen erheblichen, schmerzhaften Zug auf die angeschlossene Hand ausübt.

Vorsicht bei allen Selbstversuchen! Selbst auch nur längeres Stehen kann für Manche bereits gefährlich sein!

Viel Spaß und beste Grüße

Herbert


Infos zu den Büchern (Inhaltsverzeichnis, Leseproben):

https://sites.google.com/site/herbertmentor

Sitzstrafen 2

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Liebe Leserinnen, liebe Leser,

Vorab: Die V1.1 der Disziplinsoftware „Konsequente Erziehung“  ist fertiggestellt.

Auf Anregung von Kristin habe ich die Möglichkeit zum Reduzieren der Strafpunkte durch die Aufseherin/den Aufseher für außergewöhnliche Leistung oder besonderen Fleiß eingebaut. Ferner werden die Fenster nun zentriert angezeigt.

Es gibt derzeit allerdings Probleme mit dem Filespace. Sobald mir die Bereitstellung gelingt, gibt es hier auch die Info zur Freigabe.


Ich arbeite an einem weiteren Disziplin-SW-Projekt, das neue Programm heißt „Strafe muss sein“.

Es ist ein Strafen-Generator, bei dem für ein Delikt eine Strafabfolge händisch oder automatisch festgelegt wird.

Die Delinquentin / der Delinquent lädt dann die so für sie / ihn festgelegte Strafe und begibt sich zur Direktion, wo die Abstrafung durchgeführt wird. Dort wartet Master bzw. Mistress, die über generierte Skripts mittels Sprachausgabe die Strafabfolge Schritt für Schritt befehlen.

Die Texte für die Begrüßung, den eventuell eingestellten Willkomm, die beiden Hauptstrafen aus Strafstellung und Prügel (oder umgekehrt), den gegebenenfalls eingestellten Abschied und die Entlassung werden aus Textblöcken zufällig zusammengestellt.

Ich bin auf einem guten Weg, der allerdings noch ein weiter ist…


Kristin hat von einer Rute aus Wäscheleine mit Drahteinlage geschrieben.

Hier ein Bild meiner Version (hat keine Knoten):


Nun zu Sitzstrafen 2:

Nach

  • Kante sitzen

  • PC-Karzer

  • Schreibstrafen

  • auf der Leiter reiten und

  • Hand- und Fußblock

diesmal einige weitere Sitzstrafen zur Abwechslung. Sitzstrafen sind vor allem nach einer Züchtigung besonders unangenehm.

Für alle Sitzstrafen gilt:

Die Unannehmlichkeiten können durch Unterlegen von kantigen oder runden Stäben noch verschärft werden. Einmal habe ich sogar ein Sitzbrett gesehen, das mit Kronenkorken bestückt war – mit den Spitzen nach oben (keinesfalls empfohlen!).

Auch eine kratzige, stachelige Fußmatte, etwa aus Kokosfasern, hat spezifische Wirkungen.

Hände auf den Tisch

Einfach auf einen harten Stuhl setzen und die Handflächen vor sich flach auf den Tisch legen. Es ist keinerlei Bewegung erlaubt, bis der Wecker das Ende der Strafe verkündet – was durchaus ein gutes Weilchen dauern kann.

Kurzschließen

Auf dem Boden sitzend werden die Beine angezogen, dann werden Hände und Füße zusammengebunden. Dies wurde bereits im Buch Melanie 2 beschrieben https://sites.google.com/site/herbertmentor

Sitzen mit den Armen unter den Knien

Auf dem Boden sitzend werden die Beine angezogen, dann werden die Arme unter den Kniekehlen durchgesteckt, so dass jede Hand den gegenüberliegenden Ellbogen hält. Es ist keinerlei Bewegung erlaubt, bis der Wecker das Ende der Strafe verkündet.

Besenstiel unter den Knien/Fesselschlinge

Als „Polnischer Bock“ in Melanie 2 beschrieben https://sites.google.com/site/herbertmentor

Seilschlinge unter den Knien/Fesselschlinge

Statt des Stocks in den Kniekehlen ist es ebenso möglich, die Ellbogen unter den Kniekehlen mittels eines Gürtels oder einer Seilschlinge zu fesseln, die Hände kommen wieder durch eine Fesselschlinge.

Vorsicht: Diese Fesselschlinge darf nicht zu eng sein – die Hände lassen sich in dieser Stellung durch die Fixierung der Ellbogen nur wenig bewegen!

Murgha im Sitzen

Auf dem Boden sitzend werden die Beine angezogen, dann werden die Arme unter den Kniekehlen durchgesteckt, und man hält die Ohren mit den Händen fest. Falls dies nicht gelingt, ist auch nur ein Berühren der Ohren mit den Fingern möglich. Während der Strafzeit ist keinerlei Bewegung erlaubt.

Ein anderes Mal gibt es noch mehr davon!

Herbert

Sitzstrafen 1: Fuß- und Handblock

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Liebe Leserinnen, liebe Leser,

heute ein Beitrag über eine „mittelalterliche“ Strafe.

Neben den schon besprochenen Sitzstrafen

  • Kante sitzen in Melanie II http://www.amazon.de/Melanie-II-BDSM-Spiel-Ernst/dp/1499346905/

  • PC-Karzer (https://sites.google.com/site/herbertmentor/disziplinsoftware#PCKarzer) und

  • Schreibstrafen, die ja auch Sitzstrafen darstellen, z.B. mittels FoW https://sites.google.com/site/herbertmentor/disziplinsoftware#FoW ,
    gibt es eine Reihe anderer Sitzstrafen.

Z.B. lässt Herbert in Melanie II Nathalie auf der Leiter reiten.

Eine der früher gängigen Strafen war der Block, wobei dem Delinquenten/der Delinquentin auf dem Boden oder einer Bank sitzend die Füße in hölzernen Balken fixiert wurden. Oft war der Block als Fuß- und Handblock ausgebildet, wobei auch die Hände des Opfers fixiert waren.

Block_Grafik

Man kann die Härte der Strafe leicht unterschätzen, denn außer

  • der Demütigung (meist fand die „Ausstellung“ in der Öffentlichkeit statt),

  • der Langeweile und

  • oftmals zusätzlicher Misshandlungen stellten sich bald auch

  • heftige Schmerzen ein.

Diese kommen einerseits von den kleinen Auflageflächen der Fuß- und Handgelenke, andererseits treten durch die gekrümmte Unbeweglichkeit auch Kreuz-, Rücken-, Arm- und Beinschmerzen auf. Außerdem merkt man bereits nach wenigen Minuten, dass die durch die angehobenen Füße verkleinerte Sitzfläche sich sehr bald wund anfühlen wird.

Die Dauer der Strafe betrug regelmäßig eine bis mehrere Stunden, ja sogar Tage, die Qualen waren beträchtlich.

Die wenigsten von Ihnen werden wohl solch einen Block zu Hause besitzen. Wer diese Strafe aber einfach ausprobieren möchte (und gesund ist, insbesondere keine Gefäß- oder Rückenprobleme hat), kann sich für einen Versuch gut mit Haushaltsgeräten behelfen.

Eine einfache Möglichkeit dazu bietet eine Haushaltsleiter.

Vor der Strafe besuchen Sie am besten das Klo – diese Strafe wird üblicherweise auch für dringende Bedürfnisse nicht unterbrochen!

Bereiten Sie einige Seilstücke oder Riemen vor, wenn gewünscht stellen Sie die Strafzeit auf dem Wecker ein und platzieren Sie ihn so, dass Sie ihn nicht sehen können.

Setzen Sie sich bekleidet oder nackt vor der aufgestellten Leiter auf den Boden, fesseln Sie Ihre Fußgelenke auf der untersten Sprosse fest (nicht zu stramm, damit der Blutfluss nicht behindert wird!), dann fesseln Sie Ihre Hände auf der 2. Sprosse am besten mittels Fesselschlingen (siehe Melanie I http://www.amazon.de/Melanie-muss-abnehmen-Herbert-M-ebook/dp/B00GS8RKSI/) , ebenfalls nicht zu eng – sorgen Sie dafür, dass die Blutzirkulation gut funktioniert!

Die breiteren Stufen vergrößern die Auflagefläche gegenüber einem echten Block ein wenig, dennoch werden Sie bald den Druck auf die Fußgelenke spüren.

Block_Foto

Das Aufstehen nach der Strafzeit kann recht mühsam sein, und es sind dabei – je nach Dauer der Strafe – heftige Schmerzen in den Beinen, den Armen und im Rücken zu erwarten.

Auch wenn ich kein Experte für Sprachentwicklung bin, fallen mir Begriffe in der Alltagssprache auf, die auf diese Sitzstrafe Bezug nehmen könnten:

  • Jemanden festsetzen;

  • sie sitzt;

  • er ist total eingespannt;

  • in den B(l)ock gespannt.

Ja selbst ein umgangssprachlicher Ausdruck, der ins Hochdeutsche „übersetzt“ wohl lauten würde:

  • „Ich werde dir die Waden nach vorne richten“,

könnte hier seinen Ursprung haben.

Solch eine Sitzstrafe ist als Alternative zu einer Stand- oder Kniestrafe manchmal durchaus überlegenswert

findet

Herbert

Viktorianische Fingerfessel

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Liebe Leserin, lieber Leser,

Was ist das?

Nun, das ist die schematische Zeichnung einer viktorianischen Handfessel, genannt „finger stocks“.

Die beiden Teile wurden aus dünnem Holz gesägt, die 8 Löcher waren für die Finger der Hände (außer Daumen) bestimmt.

Fotos zu verschiedenen, hübschen Ausführungen finden Sie im Web, z.B. hier

http://www.objectlessons.org/childhood-and-games-victorians/finger-stocks-victorian-replica/s67/a963/

oder hier

http://www.pinterest.com/pin/107242034849714945/

Das war ein geniales Gerät:

Die Finger werden am Rücken in die Fessel gesteckt, und diese funktioniert vollautomatisch:

Die Finger stecken zwar in den Löchern nicht wirklich fest, die Löcher sind groß genug, dass die Gelenke problemlos hindurch gehen. Die beiden Platten sind jedoch bis über die 2. Fingergelenke geschoben, das Gerät sitzt auf den Fingern somit dort, wo man Ringe trägt. Dadurch, dass die beiden Holzteile durch ein seitlich montiertes Band oder eine Schnur zusammenhängen, kippen die Teile beim Versuch, die Finger herauszuziehen, und die Knöchel kommen jetzt nicht mehr durch die Löcher. Man ist gefesselt!

Ein Herausziehen der Finger ohne fremde Hilfe ist nahezu unmöglich. Und falls der Delinquent dennoch einen Versuch unternimmt, drohen ihm sofortige Prügel.

Wenn jemand anderer jedoch die Teile gerade festhält, sodass sie nicht kippen, können die Finger ganz leicht wieder herausgezogen werden. Das Gerät bietet somit eine schnelle Fesselmöglichkeit, ohne einen Knoten binden zu müssen und ohne Blutabsperrung an den Handgelenken.

Mir fiel diese Fessel vor längerer Zeit auf, und ich überlegte, wie man sie für eine Selbstfesselung adaptieren könnte.

In Melanie muss abnehmen: BDSM – Erziehung und Disziplin habe ich eine Fesselschlinge beschrieben, die man gut für die Selbstfesselung einsetzen kann. Selbst eine Spread-eagle-Fesselung ist damit möglich.

Den Gedanken habe ich auf die Finger Stocks übertragen und einen Öffnungsmechanismus eingebaut, für den dieselbe Überlegung gilt, wie für die Fesselschlinge in „Melanie muss abnehmen“: Im Notfall kann man jederzeit den Verschluss öffnen, doch im Normalfall darf man sich erst befreien, wenn die Strafzeit abgelaufen ist, sonst gibt es einige klatschende Hiebe mit der Tawse auf die Finger, und die Strafzeit beginnt von Neuem!

Ich begann, mit einem Magnetverschluss zwischen den beiden Teilen zu experimentieren. Dieser muss stark genug sein, dass er nicht zufällig aufgeht, aber schwach genug, dass man ihn jederzeit aufreißen kann.

Der Magnetverschluss einer Halskette war zu schwach: Man musste höllisch aufpassen und die Finger still halten, sonst sprang der Verschluss auf.

Schließlich entstand das folgende Modell:

Verwendet wurden:

  • 1 leere, ausgewaschene Haushaltsreiniger-Flasche (im Bild noch halb gefüllt…)

  • 1 Magnetverschluss für Kastentüren aus dem Baumarkt (4 kg Haltekraft)

  • 10 cm Schnur

  • 2 Schrauben, 2 Beilagscheiben, 2 Muttern

Aus Vorder- und Rückseite der Flasche schnitt ich mit einer Schere je ein Rechteck von 6 x 13 cm. Das Vorzeichnen der Löcher gelingt besser (aber auch nicht gut) auf der Seite, wo das Papier darauf klebt.

Die Löcher für die Finger sind naturgemäß individuell zu dimensionieren. Man orientiert sich am stärksten Finger, üblicherweise der Mittelfinger, und schneidet alle Löcher gleich groß. Der Mittelfinger soll gut durchpassen. Für mich sind 22 mm-Löcher ideal: Wenn ich eine 5 Cent-Münze auflege und mit dem Stift herumfahre, habe ich genau die richtige Lochgröße für meine Finger.

Das Material ist insofern angenehm zu bearbeiten, als es zäh ist, fest, und sich dennoch die Löcher mit einer Nagel- / Hautschere schneiden lassen.

Der erste Zuschnitt:

 

Nach dem Ausschneiden der Löcher mit einer Nagelschere, dem Ausfeilen mittels einer Halbrundfeile und der Montage des Magnetverschlusses mittels zweier kleiner Schrauben (auf der Rückseite befinden sich Beilagscheiben und Muttern) nun das Ergebnis:

Es gäbe verschiedene Möglichkeiten, die Verbindung zwischen den beiden Platten herzustellen. Nach einigen Versuchen war die Einfachste diese:

Wenn man die Schnur zwischen den beiden Magnetpolen einlegt und das Eisenplättchen darüberlegt, sind die beiden Platten verbunden, und die Fessel ist geschlossen.

Und so sieht der Ablauf in der Praxis aus:

  • Die Fessel wird geschlossen, indem die beiden Platten verbunden werden (siehe die beiden vorherigen Bilder).

  • Man schiebt nun eine Hand in die Löcher ein (die Hand ist dabei nach außen gedreht) und

  • bringt dann beide Hände hinter den Rücken.

  • Hier werden die Finger der anderen Hand ebenfalls bis über die Knöchel in die richtigen Löcher geschoben (beide Hände zeigen nun nach außen). Damit sind sie fixiert.

Bei Bedarf oder am Ende der Strafzeit genügt ein stärkeres Auseinanderziehen der Hände, um mit der Schnur das Eisenplättchen vom Magnet abzureißen und damit die Fessel zu öffnen.

Nach ein wenig Verschönerung sehen Sie hier nun die voll funktionsfähigen, „authentischen“, viktorianischen Finger Stocks für Selbstfesselung:

Selbstverständlich kann man das Ganze auch tatsächlich aus Holz aussägen und die Löcher sägen oder bohren – es gibt z.B. auch Bohrer mit 22 mm Durchmesser. Da die Holzplatten dicker sind (etwa 5 Millimeter), ist die Lochgröße unkritischer, da sich beim Kippen das Loch noch stärker verkleinert.

Falls diese Fessel aber zu viel Mühe macht: Noch einfacher ist die Fesselschlinge in „Melanie muss abnehmen: BDSM – Erziehung und Disziplin“. Und sie ist ebenso effektiv

meint

Herbert

Emily V – Switch

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Liebe Leserinnen und Leser,

nochmals eine Fortsetzung der Geschichte von Wolfgang und Emily.


 

Du, wir müssen über die Disziplinmaßnahmen reden.“ meint Emily beim Frühstück.

Lustigerweise beginnt nun sie mit dem Thema – Wolfgang hat zweifellos den richtigen Zeitpunkt verpasst.

Weißt du, früher warst du ein richtiger Mann, oft auch dominant – mittlerweile bist du ein richtiges Weichei geworden.

Ich habe mich damals zuerst in dein Lachen verliebt – du hast schon lange nicht mehr gelacht!

Ich hab dich immer noch gern, doch ich merke, dass ich allmählich das Interesse an dir verliere. Ich will nicht, dass unsere Beziehung kaputt geht, ich will aber auch keinen Waschlappen! Wieso hat sich das alles so entwickelt? Was ist eigentlich mit uns passiert?“

Ja, es ist fatal, aber die Angst vor den furchtbar schmerzhaften Strafen dominiert inzwischen alles. Ich habe ständig Angst, irgendeinen Fehler zu begehen – nämlich seitdem du hier die Kontrolle übernommen hast! Ich möchte dich nicht verlieren, und darum lasse ich mir von dir viel mehr gefallen, als ich je wollte.

Aber du bist wirklich eine grausame, brutale Aufseherin! Und diese extreme Disziplin hat mich massiv verändert: Ich habe Angst, etwas Falsches zu sagen – also sage ich gar nichts. Ich habe Angst, dass du Lachen in diesem Moment als ungehörig einstufst – also lache ich nicht. Ich möchte einfach nur mehr die großen Schmerzen vermeiden, die du mir immer wieder zur Strafe zufügst.“

Ja, die Prügelstrafe schreckt ab und verhindert schlechtes Benehmen, aber sie wirkt manchmal viel zu gut, mit sehr unerwünschten Nebenerscheinungen. Dabei wollte ich dir nur ein paar schlechte Angewohnheiten austreiben!

Nun so ganz stimmt das nicht. Manchmal stehe ich schon sehr darauf, dich hart zu bestrafen, und es geilt mich so richtig auf.

Aber so sehr es mir gefällt, wenn du dich in der Öffentlichkeit perfekt benimmst, mich nie bloßstellst, mich verwöhnst und auch schon sehr lange kein Geschirr mehr zerbrochen hast, so sehr hasse ich es, wenn ich im Bett genau weiß, was du jetzt gleich tun wirst, oder auch, wenn du selbst die unsinnigsten Wünsche oder falsche Behauptungen von mir einfach widerspruchslos hinnimmst. Du bist voll berechenbar geworden und agierst einfach nur mehr wie ein dressierter Affe!

Auch bei den Bildern kürzlich auf deinem PC: Ich hätte mir insgeheim erhofft, du sagst: ‚Liebling, das ist mein PC. Ich schade niemandem und es ist allein meine Angelegenheit! Du bist eine übergriffige Emanze, die sich in Sachen einmischt, die sie überhaupt nichts angehen. Und damit du dies erkennst und dir rasch abgewöhnst, holst du jetzt die Ferula und hältst die Hand auf!‘ – Ja, das hätte ich mir eigentlich gewünscht…

Denn in Wirklichkeit habe ich ja selbst auch einen Selbstdisziplin-Tic und wünsche mir manchmal, dass ein Erzieher meine Fehler korrigiert.

– – –

Du, was hältst du davon: Wir erziehen uns einfach gegenseitig.“

Hm. Das wird wohl nicht leicht gehen. Wie du schon einmal bemerktest, geht es da auch um Autorität. Zwei gleichberechtigte Erzieher – wie soll das funktionieren?“

Ja, du hast recht.

– – –

Dann machen wir es einfach abwechselnd: Jeder ist einige Wochen lang Chef. Ich kann mir vorstellen, dass das für unsere Beziehung sehr erfrischend wäre, uns abwechselnd gegenseitig zu dominieren.

Außerdem wird das wohl meinen Hang zur Grausamkeit zügeln – denn du wirst dich dann ja sehr rasch für ungerechte oder übermäßige Strafen revanchieren.

Was hältst du von je 4 Wochen? Das ist eine überschaubare Dauer.

Wäre das nichts für dich? Schließlich habe doch auch ich einige Angewohnheiten, die bearbeitet gehören, und sicher auch welche, die du an mir nicht so sehr schätzt. Und du brauchst mich nicht zu schonen – ich halte einiges aus!“

Oh. Hm. – – – Ja, eigentlich klingt das ganz ausgezeichnet!“

– – –

Wolfgang richtet sich langsam auf. „Ich wollte ja eigentlich auch bereits mit dir über dieses Thema sprechen. Es ist perfekt, dass du es jetzt angeschnitten hast, und das Abwechseln ist eine Super-Idee von dir.

– – –

Also Emily: Ich stelle fest, deine vier Wochen als Präfektin sind um! Die nächste Zeit weht wieder ein anderer Wind!

Jetzt setzt du dich sofort dort an den Schreibtisch und schreibst deine Ziele auf, die du erreichen willst, und auch alle schlechten Angewohnheiten, die du loswerden musst. Daraus werden wir dann die Regeln für deine Erziehung ableiten. Das ist eine wichtige Vorbereitung: Wenn nicht genau festgelegt ist, was erreicht werden soll, ist das Ergebnis schon von vorn herein falsch. Du hast eine Stunde Zeit.

Und vergiss nichts: Für jede Ungehörigkeit, die mir zusätzlich einfällt, erhältst du zwei Hiebe mit der Kabelpeitsche auf dein hübsches, nacktes Hinterteil!“

Emily sieht Wolfgang ganz erstaunt an, dann lächelt sie. Das klingt schon wieder ganz nach dem früheren Wolfgang, nach dem sie sich ohnedies so sehr zurücksehnt. Doch da fällt ihr seine Drohung ein, und Angst kriecht sichtbar in ihr hoch. Sie schlägt die Augen nieder, steht auf und geht zu dem anderen Tisch. Jetzt muss sie gehorchen.

– – –

Das ist ja eine hübsche Liste geworden: Da gibt es für die nächsten Wochen Einiges zu Bearbeiten.

Z.B. dein in den USA beträchtlich angewachsenes Gewicht. Da werden wir wie in den Melanie-Büchern einen erlaubten Korridor festlegen, der dann wöchentlich um 500 Gramm sinkt. Einmal pro Woche, Montag bis Sonntag, darfst du auch darüber liegen, du trägst dann im Kalender neben dem Gewicht „TO“ für Toleranz ein, doch bei jeder weiteren Überschreitung in derselben Woche wirst du gnadenlos gepeitscht. Dein Hinterteil ist ja ordentlich angewachsen, da passt so einiges darauf! Falls du aber an zwei aufeinanderfolgenden Tagen zu viel Gewicht auf die Waage bringst, setze ich dich zusätzlich auf Strafessen. [Mehr zu Strafessen demnächst in diesem Blog.]

Bei meinen Methoden kann ich dir versprechen, dass dir solche Überschreitungen nur sehr selten passieren werden! In den kommenden 4 Wochen wirst du somit 2 kg verlieren, was aber bedeutet, dass du danach selbst auch noch weiter auf deine Gewichtsdisziplin wirst achten müssen, bis du wieder auf Normalniveau bist.

Hm. Das Gewichtsproblem hast du notiert, was mir allerdings abgeht, sind deine Streitsucht und deine sadistischen Anwandlungen!“

He, was fällt dir ein, ich bin doch nicht streitsüchtig!“

Oh – oh. Das gibt also zwei mal zwei Hiebe für die fehlenden Einträge und zwei fürs Zurückreden. Macht sechs!“

Emily beißt sich auf die Lippe. Rasch in die neue devote Rolle zu schlüpfen, fällt ihr gar nicht leicht. Doch sie kennt den schmerzhaften Biss einiger Züchtigungsinstrumente aus eigener Erfahrung bei keinem findet sie es ratsam, durch Rebellion diese Eindrücke noch weiter zu vertiefen. Die heftigen Schmerzen zahlen sich einfach nicht aus. Und sie weiß: Die nächsten Wochen werden ohnedies hart für sie werden: Wolfgang wird ihr die manchmal grausame Behandlung der letzten Zeit noch nicht vergessen haben.

Wir wollen gleich noch den Rahmen abstecken. Gibt es Bereiche, die ich bei Bestrafungen auslassen soll?“

Ich ziehe öfters Röcke an, also bitte nicht auf die Waden. Und bitte auch nicht ins Gesicht. Und klarerweise keine ernsthaften Verletzungen und keine Verunstaltungen. Bleibende Veränderungen wie Piercings sollten wir vorher besprechen. Einverstanden?“

Ja, das klingt vernünftig. Du hast ja ohnedies eine gut gepolsterte Erziehungsfläche, die die Hauptlast wird tragen müssen, und die wir bei Bedarf nach unten auf die Oberschenkel bis zu den Kniekehlen und nach oben auf den Rücken bis zu den Schultern vergrößern können. Und auch über Handflächen und Fußsohlen kann man Vorschriften spürbar einprägen, wie ich schmerzhaft erfahren durfte. Diese Erfahrung kann ich ja nun auch wieder zurückgeben!

Fürs erste ziehst du dich jetzt ganz aus und setzt dich rittlings dort auf den Sessel. Zur ‚Einstimmung‘ auf deine neue Rolle – früher hat man das den ‚Willkomm‘ genannt – erhältst du eine saftige Auspeitschung mit dem Martinet auf deine Wölbungen – Hintern voll, sozusagen. Du weißt ja, mit diesem Gerät muss man sich nicht zurückhalten: Selbst bei kräftigem Einsatz platzt die Haut nicht auf – auch wenn es sich manchmal so anfühlt.

Martinet

Du wirst eine ganze Weile auf dem Sessel verbringen! Und nach diesem gründlichen ‚Aufwärmen‘ gibt es dann die versprochenen 6 Hiebe mit dem Kabel ebenfalls auf deine Backen, auf jede 3, und du kannst sicher sein, dass ich voll zuschlage! Schließlich bin ich dir einiges schuldig!

Morgen legen wir gemeinsam deine Regeln fest. Du wirst dann auch ‚Konsequente Erziehung‘ verwenden und dir die Strafen für Verfehlungen selbst zufügen!

Willkommen in der ‚Disziplin‘!“

 


 

Mehr Infos zu

  • Gewichtskorridor,
  • Anfertigung eines Martinets,
  • Herstellen einer Ferula,
  • Erzeugung einer (Ersatz-)Rute, sowie
  • weiterer Züchtigungsinstrumente,
  • Versohlen, Bastonade, Strafstellungen, FoW,

finden Sie in meinen Büchern

Melanie muss abnehmen: BSDM – Erziehung und Disziplin

http://www.amazon.de/Melanie-muss-abnehmen-Herbert-M-ebook/dp/B00GS8RKSI

und Melanie II: BDSM – Spiel und Ernst

http://www.amazon.de/Melanie-II-BDSM-Spiel-Ernst-ebook/dp/B00K9V6HHA

Die Inhaltsverzeichnisse dieser Bücher und einige Kapitel als Leseproben gibt es auf

https://sites.google.com/site/herbertmentor

 


 

Viel ist noch zu erzählen über Angela, Sibylle, Emily und Wolfgang. Und über Melanie, Nathalie, Herbert und andere. Vielleicht gelingt es mir, diese Geschichten, ihre Fortsetzung und weitere Erzählungen zu einem neuen Buch

Melanie 3

zusammen zu weben. Das ist geplant, wird allerdings noch dauern…

Im Blog geht es aber dennoch interessant weiter, geplant ist für die nächsten Male z.B. (die Reihenfolge steht noch nicht fest)

  • Kabelpeitsche
  • Tunnelspiele
  • Strafessen
  • Neue Disziplinsoftware

Bis dahin

Herbert

Wolfgang und „Konsequente Erziehung“

Nur für Erwachsene – BDSM – Erotik

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

abermals eine Geschichte…


Wolfgang langweilt sich.

Er war jetzt zwei Wochen auf Kreta, doch nun ist er von der Reise zurück und hat noch 2 Wochen Urlaub vor sich. Seine Freundin Emily musste zu ihren Eltern in die USA reisen und wird erst in 4 Wochen zurückkehren. Jetzt bleibt ihm viel Zeit.

Er surft im Internet herum und stolpert über die Beschreibung des PC-Programms „Konsequente Erziehung“ (https://sites.google.com/site/herbertmentor/disziplinsoftware):

Das Programm dient zur konsequenten Kontrolle und Bestrafung von Verfehlungen, hat vielerlei Einstellmöglichkeiten, ist jedoch so gestaltet, dass es auch ohne große Anpassungen sofort benützt werden kann.

Die (selbst) festgelegten Regeln sind strikt einzuhalten. Jede Übertretung führt zu einem Strafpunkt, der den Strafpunktezähler erhöht. Die Höhe der jeweiligen Strafe wird vom aktuellen Stand des Strafpunktezählers bestimmt und steigt somit bei jedem Fehler. Eine längere fehlerfreie Zeit führt hingegen zu einer Reduktion des Strafpunktezählers, und damit wieder zu einer Verringerung der nächsten Strafe. Damit ist das System auf die langfristige Verbesserung des Verhaltens des Zöglings ausgelegt und dient insbesondere der Selbstdisziplin.

Kabelpeitsche_1_kl

Das sieht nach einem netten Spaß aus! Aber vielleicht wirkt es ja auch, und ich kann mit diesem ‚Disziplinsystem‘ einige meiner Gewohnheiten verbessern.

Hm. Es ist ein Spiel. – – – Doch wenn ich es schon ausprobiere, dann sollte ich es eigentlich so richtig testen, sagen wir eine Woche lang, und – ja, egal, was kommt, ich werden nicht vorzeitig schlappmachen!“

Er lädt das Programm herunter und startet es. Da es der erste Aufruf ist, fragt es nach seinem Namen. „Wolfgang“ tippt er ein. Jetzt zeigt das Programm die Regeln an, die man hier gleich an die individuellen Gegebenheiten anpassen kann.

Vorgeschrieben sind:
1.) Ein tägliches Melden bei 'Konsequente Erziehung'! (Nicht-Melden führt zu 
     einer automatischen Bestrafung.)
2.) Die tägliche Kontrolle des Gewichts!
3.) Das Gewicht muss sich im vereinbarten Korridor bewegen - weder zu viel, 
     noch zu wenig.
4.) Kein schlechtes Benehmen!
5.) Du darfst keinen Schaden verursachen (z.B. zerbrochene Tasse, Mahnung 
     wegen nichtbezahlter Rechnung, Beschädigung,...)
6.) Alle verpflichtenden Aufgaben sind zu erfüllen, Faulheit wird nicht toleriert!
7.) Nicht zu viel Alkohol - maximal 0.5 %o.
8.) Unordnung wird nicht geduldet!
9.) Nach einer Verfehlung keine Masturbation, kein Orgasmus bis 48 Stunden 
     nach der vollständigen Ausführung der Strafe.

Hm, was will eigentlich erreichen? Was ist mir wichtig?“ denkt Wolfgang.

Tägliches Melden – ja, das klingt vernünftig, es erinnert einen an die laufende Disziplin. Passt.

Die tägliche Gewichtskontrolle kann auch so bleiben. Das Gewicht ist im Moment jedenfalls zu hoch, der Urlaub hat sich fatal auf meinen Bauch geschlagen. Gut, jetzt habe ich 79,5 kg, der Korridor ist ab morgen 77-79 kg.

Also, das Benehmen werde ich konkreter festlegen: Ich sollte mit dem Schimpfen aufhören. Immer wieder ärgere ich mich und schimpfe darauflos, z. B. beim Autofahren. Das stört mich selbst, vor allem aber meine Freundin. Ok, damit ist jetzt Schluss!

Und kein Nägelbeißen mehr. Wenn ich nervös bin, knabbere ich immer noch an meinen Nägeln wie als Kind. Aus, Ende!

Keinen Schaden anrichten? Ja, das macht Sinn.

Faulheit. Also, im Urlaub wird sich Faulheit nicht wirklich auswirken – aber vielleicht sollte ich die immer wieder einreißende Nachlässigkeit bekämpfen. Wenn ich etwas ausführe, soll das ordentlich durchgeführt werden! Auf diese Weise kann ich mich gleich an höhere Sorgfalt gewöhnen!“

Beim Alkohol muss er lächeln. 0,5%o hatte er in den letzten 14 Tagen nach den abendlichen Gelagen sicher noch an jedem Morgen. „Aber klar: Wenn das Gewicht herunter soll, werde ich auch den Alkohol einschränken müssen.“

Unordnung. Ja, da hat er ein Defizit. Ihm graut richtig davor, irgendein Schriftstück oder eine Rechnung suchen zu müssen – das kostet ihn jedes Mal Stunden! Dieses Problem wird er am besten auch gleich angehen.

Kein Sex? Also das ist eine Gemeinheit! Fremdgehen werde ich zwar ohnedies sicher nicht – aber masturbieren ist gelegentlich schon höchst angenehm. Doch 48 Stunden nach einer Strafe sind ja eigentlich nicht weiter schlimm – ok, dann lassen wir es so.

Sport fehlt mir in der Liste. Jeden Tag 1 Stunde Fitnesstraining.

Ja, so könnte es passen.“

Wolfgang korrigiert die Vorschriften.

Gut, also wie sehen nun meine ‚Regeln‘ aus:“

1.) Tägliches Melden bei 'Konsequente Erziehung'! (Nicht-Melden führt zu 
     einer automatischen Bestrafung.)
2.) Die tägliche Kontrolle des Gewichts!
3.) Das Gewicht muss sich im vereinbarten Korridor bewegen: 77-79 kg
4.) Kein Schimpfen, weder zu Hause, noch unterwegs oder im Auto!
5.) Kein Nägelbeißen!
6.) Du darfst keinen Schaden verursachen (z.B. zerbrochene Tasse, Mahnung 
     wegen nichtbezahlter Rechnung, Beschädigung,...)
7.) Alle verpflichtenden Aufgaben sind ordentlich zu erfüllen, keine
     Nachlässigkeiten!
8.) Nicht zu viel Alkohol - maximal 0.5 %o.
9.) Unordnung wird nicht geduldet! Täglich wird in der Früh das Ziel für
     die bis zum Abend gewünschte Verbesserung definiert und am Abend 
     kontrolliert!
10.) Jeden Tag 1 Stunde Fitnesstraining.
11.) Nach einer Verfehlung keine Masturbation, kein Orgasmus bis 48 Stunden
       nach der vollständigen Ausführung der Strafe.

Ja, ich denke, das sind gute Vorsätze – auf die ‚Erziehung‘ bin ich nun schon gespannt!“

Wolfgang meldet sich bei dem Programm noch durch Drücken auf den Button „Meldung ohne Vergehen“…

Konsequente Erziehung 1

und das Programm teilt mit, dass es die Meldung registriert hat.

Für heute ist jetzt aber Schluss, er muss ins Bett.

In der Früh steigt er auf die Waage – 79,4 kg.

Oh – das war ja furchtbar dumm von ihm, die Obergrenze gleich für heute auf 79 kg festzulegen. Jetzt hat er bereits die erste Übertretung einer Regel begangen.

Den Regelverstoß „Zu viel Gewicht“ wird er jedenfalls melden – dafür wird er wohl seine erste Strafe kassieren. „Hm. Soll ich ihn gleich melden oder später? Am besten, denke ich, ich mache gleich, dann ‚vergesse‘ ich es nicht – und außerdem ich bin schon gespannt, was das Programm zu mir sagt.“

Er startet „Konsequente Erziehung“ und meldet seine Verfehlung.

Die Strafe wird sofort verhängt: „Das ist ja ulkig. Für meine Dummheit, den Korridor für das erlaubte Gewicht falsch festzulegen, gibt es gleich 6 Hiebe mit der Kabelpeitsche auf meinen Arsch. Hm. Werde einmal nachlesen, wie das geht.“

Konsequente Erziehung 2

Wolfgang sieht sich das Handbuch von „Konsequente Erziehung“ an. Gleich auf der ersten Seite sieht er das Bild des Züchtigungsinstruments, das hier Verwendung findet – die Kabelpeitsche.

Kabelpeitsche

[Im Buch „Melanie muss abnehmen: BDSM – Erziehung und Disziplin“ werden Anfertigung und Einsatz dieser Kabelpeitsche beschrieben (siehe https://sites.google.com/site/herbertmentor)].

Wolfgang besorgt sich ein Stück Kabel und flicht sich einen Griff wie auf der Abbildung.

Jetzt will er die erste Strafe hinter sich bringen. Er zieht sich aus, stellt sich vor dem Spiegel auf, bückt sich leicht, legt das Kabel kurz auf seiner linken Hinterbacke an, um besser zielen zu können, holt voll aus und schlägt über seine linke Hüfte zu. Das Kabel windet sich um seine Hüfte, trifft die linke Gesäßhälfte – der Schmerz explodiert beim Aufschlagen fast genau in der Mitte. Wolfgang windet sich, zappelt mit den Beinen und beginnt zu keuchen. Mit diesem Schmerz hat er gar nicht gerechnet. „Das ist ja grausam! Habe ich mir die Haut zerfetzt?“ Er sieht in den Spiegel. Eine rote Doppellinie mit weißem Innenteil führt über die halbe Backe bis zur Mitte. Am Ende beginnt der Striemen ein wenig anzuschwellen, doch er sieht gar nicht schlimm aus. Jedenfalls gibt es keine Spur von Blut! „Solche Schmerzen, und dabei ist kaum etwas zu sehen,“ murmelt Wolfgang verärgert.

Er packt das Kabel neuerlich, zielt nun auf die andere, die rechte Hinterbacke und führt einen kräftigen Streich aus, der ihn zum Wimmern bringt. Auch diesen Striemen begutachtet er im Spiegel. Hier hat das Kabel bereits mehr angerichtet. Wo das Kabelende aufschlug, schwillt der Striemen deutlich an und ist blau unterlaufen.

Beim dritten Schlag – wieder auf die linke Backe – erreicht die Peitsche fast die Spalte und erzeugt wilde Schmerzen. Durch das Umschlagen um die Backe hat das Kabelende eine höhere Geschwindigkeit erreicht und dadurch mehr Schaden erzeugt: Nach zwei Minuten beginnt die Schwiele leicht zu bluten.

Beim vierten Streich kommt Wolfgang etwas aus der Richtung und erwischt mit einem scharfen Hieb die Furche zwischen Schenkel und Hintern – den Sitzbereich. Diese Stelle wird er sicher noch tagelang spüren! Jetzt ist ihm schon fast zum Heulen zu Mute, und die Prügelstrafe ist noch nicht zu Ende.

Für Nummer fünf und sechs benötigt Wolfgang einige weitere Minuten. Die Qualen einer solchen Züchtigung waren ihm bisher unbekannt. Doch mit gehörigen Pausen zwischen den Schlägen zieht er die Strafe durch und ist zum Schluss richtig stolz darauf, sie vollständig vollstreckt zu haben. „Schlimm ist das,“ meint er, „die Prügel waren wirklich sehr schmerzhaft und mein ganzer Hintern brennt. Meine Schläge sind schon recht kräftig – das ist nun doch kein Spaß! Aber wenn ich schon damit begonnen habe, möchte ich doch sehen, ob es wirkt. Und ich werde ab sofort gut aufpassen, damit ich keine weitere Strafe bekomme!“

Mit der Post flattert ein Bußgeldbescheid fürs Schnellfahren durch den Briefschlitz – eindeutig ein Schaden. Man kann darüber diskutieren, ob er innerhalb ‚Konsequente Erziehung‘ berücksichtigt werden soll – immerhin ist der Vorfall bereits drei Wochen alt. Andererseits: Der Schaden entsteht jetzt: Wolfgang muss Strafe zahlen. „Ha,“ denkt er, „das Schicksal will offenbar, dass meine Erziehung fortgesetzt wird – und es kann wirklich nicht schaden, wenn ich lerne, beim Autofahren besser aufzupassen!“

Konsequent Erziehung 3

Die zweite Strafe fällt mit 10 Hieben schlimmer aus als die erste – ganz abgesehen davon, dass sie auf dem bereits malträtierten Hinterteil zur Ausführung gelangt.

Dieser Auspeitschung dauert wegen etlicher Pausen, um wieder zu Atem zu kommen, eine ganze Weile und verändert Wolfgang deutlich. Jetzt würde man ihn bereits als nett, angepasst, und handzahm bezeichnen: Er ist überaus vorsichtig, hoch motiviert und sehr bemüht, weiteres Unheil zu vermeiden. Das Essen schränkt er ein, das Fitness-Training weitet er aus – er will morgen ganz sicher kein weiteres Mal das Gewichtslimit überschreiten!

10 Hiebe

Am Abend ruft er das Programm nochmals auf, um die Ausführung der zweiten Strafe zu quittieren. Dann sieht er sich die Regeln nochmals an. Da wird ihm zuerst heiß und dann kalt: Er hat in der Früh das Ziel für die Verringerung der Unordnung nicht definiert und kann nun abends nichts kontrollieren. Das gibt einen weiteren Punkt!

Konsequente Erziehung 4

Der 2. Tag

Heute ärgert sich Wolfgang über miserable Autofahrer. „Solche Idioten!“ Oh – Schimpfen ist verboten!!… 1 Punkt.

Zu Mittag löst er ein Kreuzworträtsel, da merkt er, wie er an seinen Nägeln kaut…Der 5. Punkt. „Da warten jetzt große Schmerzen auf mich – für ein wenig Nägelbeißen, von dem ich eigentlich ja gar nichts habe! Das gewöhne ich mir radikal ab!“

Bei den Nachrichten packt ihn die Wut über die Regierung: „Lauter Schwachköpfe, man sollte …“ Ah – wie dumm – schon wieder ein Fehler!… Nummer 6.

Wolfgang6

Jetzt hat er am 2. Tag mittlerweile bereits den 6. Strafpunkt kassiert. Das macht 75 Mal einen blöden Satz schreiben, diesmal: „Es wird mir jedes Mal mehr weh tun, wenn ich nicht gehorche. Durch Strafe lerne ich Disziplin.“, 20 Min Strafe stehen und 18 Hiebe mit diesem widerlichen Kabel, wobei er für die vorigen 5 Strafpunkte zusammen ja bereits 58 Hiebe kassiert hat.

Oh – Vorsicht! – gut, dass ich das nur gedacht und es nicht ausgesprochen habe: ‚Blöd‘ ist ein Schimpfwort, also verboten, dafür würde ich gleich wieder einen Punkt erhalten und neuerlich ein paar abhaseln! Es ist wirklich ver – – – Ah, – schwierig, seine Gewohnheiten zu ändern!

Aber das ist ja vielleicht auch eine Möglichkeit, mit dem Schimpfen besser zurecht zu kommen: Ich werde mir in meinem Zorn die Dinge nur denken, aber nicht aussprechen. Zumindest wird das ein erster Schritt sein, diese Vorschrift einzuhalten. Vielleicht nimmt dadurch auch der Zorn allmählich ab.“

Er hat sich eindeutig zu viel auf einmal vorgenommen! Sein ganzer Hintern ist angeschwollen und brennt wie Feuer, die zahlreichen Striemen sind extrem berührungsempfindlich, und aus etlichen Schwielen sickert noch etwas Blut. Er hat beim Erlernen der Kunst, sich wirksam zu bestrafen, bereits merkliche Fortschritte gemacht und sich beim Prügeln schon eine gewisse Routine angeeignet: Er schlägt härter zu als zu Beginn und trifft genauer. Das spürt er deutlich!

Du wirst bald nicht mehr sitzen können, wenn du dich nicht bald zusammenreißt!“ knirscht er. „Also halte gefälligst die Regeln ein!

Die erhaltenen Hiebe nimmt mir keiner mehr ab, die Schmerzen werden noch lange anhalten. Aber es geht ja auch um zukünftige Strafen in den nächsten Tagen – noch sind es 5 Tage, bis ich nach meiner eigenen Festlegung den Versuch abbrechen darf.“

Schon vertraxt, dieses System, das die Strafe jedes Mal erhöht, egal, welchen Fehler man begeht. Wenn man bedenkt, was ihm z. B. das dumme Nägelkauen bereits eingebracht hat: Nicht nur 14 Hiebe für den 4. Strafpunkt, nein es hat ja auch die Strafen für die weiteren Vergehen um je 2 Hiebe erhöht. Wolfgang rechnet zusammen: 14 + 2 + 2, bisher insgesamt schon 18 Hiebe hat er für das eine Mal Nägelkauen erhalten. Und falls weitere Fehler, passieren, egal welche, wird er noch mehr dafür büßen! Dabei hat er sich deshalb noch gleich nach seinem Nägelbeißen mit dem Lineal mehrmals kräftig auf die Finger beider Hände geschlagen, um dieses Problem ein für alle Mal zu lösen und nicht nochmals in Schwierigkeiten zu geraten – die Finger sind nach Stunden noch immer geschwollen und stechen bei jeder Berührung. Diese Unart und eine weitere Strafe dafür sollen ihm nicht wieder passieren!

Der 3. Tag.

Endlich – er hat es geschafft: Der erste Tag ohne Strafpunkt! Abends startet er das Programm und meldet sich stolz mit dem Button ‚Meldung ohne Verfehlung‘!

Der 4. Tag.

Wolfgang ruft „Konsequente Erziehung“ auf, um sich die Regeln nochmals anzusehen. Der Schreck fährt ihm in die Glieder.

Das Programm meint trocken:

Weil du die Strafe nicht vollstreckt hast, erhältst du JETZT SOFORT 10 Hiebe mit der Ferula auf den Hintern! Die Strafe bleibt aufrecht!“

Wolfgang7

Er hatte die Strafe vollstreckt – aber offenbar zu quittieren vergessen. Wirklich ein dummer Fehler. Nun, er würde eben sorgfältiger werden müssen!

Dabei hatte er sich gerade in den letzten Tagen noch mit verschiedenen Strafinstrumenten beschäftigt und sich entschlossen, auch eine Ferula, wie im Buch „Melanie muss abnehmen: BDSM – Erziehung und Disziplin“ beschrieben, für sich anzufertigen (siehe https://sites.google.com/site/herbertmentor). Eigentlich war das ja lustig: Gestern erst war die Ferula fertig geworden, und jetzt würde er sie gleich auf seinem Hintern tanzen lassen, um sie einzuweihen!

Und wie sie klatscht und brennt!…10 Hiebe!

Danach quittiert Wolfgang auch gleich die ja bereits vollstreckte Strafe.

Der 7. Tag.

Wolfgang zieht Bilanz: „Die Testwoche ist um. Und heute passt alles und ich darf wieder den Button ‚Meldung ohne Verfehlung‘ drücken!

Jetzt habe ich schon mehr als eine Woche keinen Sex – und nach dem gestrigen Strafpunkt muss ich auch noch 24 Stunden warten. Die sexuelle Spannung, die sich bereits aufgebaut hat, ist unangenehm – das ist eine eklige Zusatzstrafe.

Ich habe mir eindeutig zu viel auf einmal vorgenommen, zu viele Vorschriften, zu viele Veränderungen – mein Hintern ist ganz wund und schmerzt bei jeder Berührung. Ich kann kaum sitzen und muss auf dem Bauch schlafen. Also, das ganze System ist von ‚angenehm‘ so weit weg, wie Amerika von Europa.

Besser wäre es wohl gewesen, mit weniger Regeln zu starten und weitere erst nach einer Woche Vorbereitung scharf zu schalten.

Andererseits bin ich bereits weit gekommen: ‚Konsequente Erziehung‘ hat mein Verhalten jedenfalls deutlich verändert: Ich schimpfe seit Tagen nicht mehr; mein Gewicht ist wieder in einem akzeptablen Bereich; die Ordnung hat sich eindeutig – wenn auch noch nicht übermäßig – verbessert; meine Nägel wachsen wieder. Und das alles innerhalb von 7 Tagen!

Also – – – warum soll ich eigentlich einen erfolgreichen Weg beenden? Ich könnte einfach die Regeln nachbessern und noch eine Woche daran hängen.

Aber was ist dann? Und was wird Emily dazu sagen?

Hm. Egal. Jetzt mache ich erst einmal weiter!“

 


Wenn es Ihnen gefallen hat, kaufen Sie doch eines meiner Bücher – oder spendieren Sie mir einen Kaffee!

DANKE

Herbert

PS: Diese Geschichte ist als Teil des Buchs „Das Internat – Erziehung für Erwachsene“ erschienen.

Eine weitere Leseprobe: Natalies Strafe / Bastonade

Nur für Erwachsene – BDSM – Erotik

Liebe Leserinnen und Leser!

In der Story der beiden Melanie-Bücher geht es u.a. um folgende Schwerpunkte:

      1. Selbstdisziplin,

      2. Strafstellungen,

      3. Eigenbau von Züchtigungsinstrumenten,

      4. Strafen für die Selbstausführung,

      5. individuelle Anpassung an die persönlichen Anforderungen.

Zur Veranschaulichung gibt es etliche Grafiken und Fotos (in Melanie II über 50 Stück).

Bild

Eines der Kapitel von Melanie 2 nun als voraussichtlich letzte Leseprobe:

Herbert, Natalies Mentor, erkennt, dass sie ihn beschwindelt. Das gibt eine exemplarische Strafe!

Lesen Sie selbst…

https://sites.google.com/site/herbertmentor/home/m2—leseprobe-5

Werfen Sie auch einen Blick in das Inhaltsverzeichnis – da findet sich noch einiges mehr…

https://sites.google.com/site/herbertmentor/home/m2-inhaltsverzeichnis

Gute Unterhaltung!

Herbert


Melanie muss abnehmen: BDSM – Erziehung und Disziplin

Melanie II: BDSM – Spiel und Ernst