Nette Instrumente

Liebe Leserinnen, liebe Leser!

In einigen Geschichten der letzten Zeit wurden DelinquentInnen „versohlt“ oder mit dem Rohrstock gezüchtigt.

Bei Ferndisziplin und Selbstbestrafung sind nun weder ein Selbst-Versohlen mit der Hand, noch Schläge mit einem Stock, einer Reitgerte oder einem langen Paddel ausreichend wirksam durchführbar.

Ich möchte daran erinnern, dass in meinen Büchern für diese Zwecke Selbstbau-Instrumente als gut wirksamer Ersatz beschrieben sind:

In Melanie muss abnehmen: BDSM – Erziehung und Disziplin gibt es neben viel anderem Anleitungen für:

  • ein Martinet,
  • eine Ferula,
  • eine Kabelpeitsche (die ähnliche Ergebnisse wie ein Rohrstock erzeugt) und
  • eine flughafentaugliche Geißel, die somit auch für unterwegs gut geeignet ist;

  • auch die genaue Beschreibung der Fesselschlinge zur Selbstfesselung ist hier enthalten.

Viel Spaß beim Ausprobieren!

Herbert

Ein Strafgitter, das ganz fies drückt…

Nur für Erwachsene – BDSM – Erotik


 

Heute ein kleines Gerät, das manche Strafe gleich noch um einiges unbequemer macht.

Aus Hartholz-Rundstangen wird eine Art Gitterrost aufgebaut. Der dient nun, falls weder normales Strafe-Stehen, -Knien noch -Sitzen die erwünschte bessernde Wirkung zeigen, als harte Unterlage für verschärfte Stand-, Knie-, Sitz- und Schreibstrafen oder andere Strafstellungen (das Stehen darauf erfolgt natürlich ohne Schuhe). Auch bei kurzen Strafen garantiert unangenehm!

Material

  • 2 Rundholzstangen, je 1 Meter lang, 18 mm Durchmesser

  • 1,5 m Plastik-Wäscheleine

  • Lack

Materialkosten etwa 4-5 EUR (ohne Lack).

Werkzeug

  • (kleiner) Schraubstock

  • Stich-, Kreis- oder Handsäge (diese reicht auch)

  • Bohrmaschine, Bohrer passend zur Wäscheleine

  • Feile / Schleifpapier

  • Pinsel

Aus den Rundholzstangen sägt man

  • 6 Stäbe zu je etwa 28,5 cm Länge, plus

  • 10 Zwischenstücke, jedes etwa 26 mm lang (das geht sich bei mir samt dem Sägeverlust mit den beiden Stangen gerade aus).

  • Dann alle Kanten rund feilen/abschleifen.

  • Die Stangen werden nahe den Enden quer durchbohrt. Alle diese Bohrungen haben den gleichen Abstand vom Stangenende, die beiden Bohrungen einer Stange sind außerdem parallel! Alle Bohrungen möglichst gerade ausführen.

  • Die Zwischenstücke werden längs durchbohrt. Alle Bohrungen möglichst gerade ausführen.

  • Anschließend werden die Bohrlöcher versäubern.

  • Nun ist es Zeit, die Teile vom Staub zu befreien und zu lackieren.

  • Nach dem Trocknen wird durch die Bohrungen eine Schnur gezogen, zB eine Plastik-Wäscheleine, und damit der Gitterrost zusammengehalten und fixiert.

Die Größe des Gitters, die Dicke der Stangen und der Abstand der Stangen voneinander (veränderbar über die Länge der Zwischenstücke) sind mehr oder weniger Geschmackssache und leicht an eigene Wünsche anzupassen. Größere Abstände (bis zu dem Punkt, wo Körperteile dazwischen den Boden berühren) verringern die Auflagefläche und erhöhen dadurch den Druckschmerz. Die hier verwendeten Werte ergeben einen Rost mit den Ausmaßen von ca. 28,5 x 24 cm (etwa A4-Größe), und die entstehende Fläche ist für die meisten somit groß genug, um darauf stehen, knien oder sitzen zu können.

Man kann das Gitter selbstverständlich auch verschrauben, doch die Wäscheleine hat Vorteile: Man kann sie bei Nichtgebrauch lockern und dann das Gitter zusammenrollen, oder man kann sie auch entfernen, die Einzelteile in einem Beutel platzsparend aufbewahren und das Strafgerät dennoch bei Bedarf innerhalb kurzer Zeit einsatzbereit haben.

Vorsicht: Wenn der Gitterrost auf dem Boden liegt, liegen alle Stangen auf dem Boden auf, somit ist das Körpergewicht kein Problem. Man muss aber bedenken, dass das gesamte Gewicht auch nur über die kleinen Auflageflächen der Stangen auf den Boden übertragen wird – ein Teppich darunter oder manch anderer Boden könnte dadurch auch „Schmerzen“/Druckstellen bekommen… Auf einem unebenem Stuhlsitz könnten überlastete Stäbe auch brechen.

Jedenfalls viel Spaß damit

Herbert


 

Stand-, Knie-, Sitz- und Schreibstrafen, sowie Anleitungen zum Selbstbau die nötigen Instrumente, um diese Strafen auch durchzusetzen, finden Sie in meinen Büchern Melanie muss abnehmen: BDSM – Erziehung und Disziplin, Melanie II: BDSM – Spiel und Ernst und Das Internat – Erziehung für Erwachsene.

Infos über diese Bücher gibt es hier: https://sites.google.com/site/herbertmentor

Halseisen mit Handschellenbefestigung

Nur für Erwachsene – BDSM – Erotik


ACHTUNG: Selbstfesselung ist gefährlich!

Unbedingt die Bewegungen mit griffbereitem Befreiungswerkzeug üben, bevor man sich echt selbst fesselt!

Und IMMER für zusätzliche Sicherheit sorgen, etwa Bekannte mit Wohnungsschlüssel, die SICHER nach xx Stunden vorbeischauen.


Liebe Leserinnen und Leser!

Wiederum eine kleine Bastelei aus dem mit Kunststoff ummantelten, eisernen Lochstreifen (siehe Blog „Handschellen für die Selbstfesselung“ vom 1.5.2015).

Lochband

Diesmal wird daraus ein Halseisen oder Halsband, das sich auch gut mit den bereits gezeigten Handschellen verbinden lässt.

Die Einsatzmöglichkeiten reichen vom

  • versperrbaren Sklavenhalsband über

  • eine Art Schandgeige/Pranger, bis zu einem

  • Anti-Masturbationsgerät.

Und das wird dafür benötigt:

Halsband Teile

Teile

Bei mir

Ein Stück Lochband für den Hals, das ruhig einige Zentimeter länger als die „Kragenweite“ sein kann – es sollte jedenfalls nicht eng sein! Zusätzlich benötigt man etwa 2 cm links und 2 cm rechts zum Umbiegen.

Das Band wird auf die entsprechende Länge gekürzt  (abgezwickt bzw. durch mehrfaches scharfes Hin- und Herbiegen abgebrochen). Dann wird links und rechts ein Stück rechtwinkelig umgebogen, sodass ein Loch für das Verschließen mittels Schloss frei bleibt (siehe Bilder).

Lochband Metall, kunststoffummantelt, 13 mm breit, 50 cm lang.

Eine Beilagscheibe, Innendurchmesser etwas größer, als der Lochstreifen breit ist. (Besser wäre ein viereckig ausgeschnittenes Plättchen – das ist aber schwer zu bekommen und auch selbst nicht leicht herzustellen).

Beilagscheibe Innendurchmesser 15 mm

Ein kleines Schloss zum Abschließen des Halseisens. Der Bügel muss durch die Löcher passen.

Zum Verbinden von Halseisen und Handschellen: Ein großer Eisenring.

50 mm Eisenring

Die Handschellen aus dem Blog vom 1.5.2015.

So wird der Lochstreifen gebogen und verschlossen:

Halseisen

Halseisen Verschluss

Oha – da gehören ja noch unbedingt die Ecken gut rund gefeilt!

Damit ist das Halseisen bereits fertig!

Jetzt zu einer der möglichen Anwendungen:

Manche sind ja gerade in der Nacht besonders schlimm und benutzen ihre Hände womöglich in unerlaubter Weise – in der Früh behaupten sie dann (oder reden sich selbst ein), dass sie gar nicht wüssten, was da geschehen sei…

Doch damit ist jetzt Schluss!

Die Hände kommen abends in die Handschellen und diese werden am Halseisen befestigt. Da kann dann gar nichts mehr passieren – weder bewusst noch unbewusst…

Zur Befestigung der Handschellen aus dem früheren Blog werden diese mit einem Ring versehen:

Handschellen Befestigung

Man zieht den Ring einfach an einer der beiden Schellen entlang…

Handschellen mit Befestigungsring

… bis er in der Mitte gelandet ist (wenn der Ring groß genug ist, geht sich das leicht aus).

Achtung: Der Ring sollte groß sein! Er dient zur Verbindung der Handschellen mit dem Halseisen, erschwert jedoch durch das Zusammendrücken der Seilstücke auch ein wenig die Befreiung – eventuell muss man den Ring größer oder die Seilstücke der Schellen etwas länger wählen! Probieren Sie vor dem „Echteinsatz“ aus, ob das Schließen und das Öffnen der Handschellen auch mit dem Ring in der Mitte problemlos funktioniert! (Wie das Verschließen und Öffnen der Handschellen durchgeführt wird, lesen Sie bitte im Blog vom 1.5.2015 nach).

Nun ist alles bereit.

Ablauf:

1. Das Halseisen anlegen. Die Beilagscheibe wird aufgesteckt und das Schloss eingehängt, es bleibt aber noch geöffnet.

2. Die Handschellen (die Hände sind noch nicht in den Schellen) mittels Ring mit dem Schloss am Halseisen befestigen – das Schloss schließen.

B6

3. Die Hände in die Schellen stecken.

4. Die Handschellen mittels Drehung verschließen.

Halseisen mit Handschellen

Das Gerät verhindert jetzt ein Fummeln zwischen den Beinen und ermöglicht so eine ungestörte und erholsame (wenn auch wohl nicht übermäßig angenehme) Nacht…

Wünsche einen schönen Tag und eine gute Nacht!

Herbert


Weitere Selbstbau-Strafgeräte:

https://sites.google.com/site/herbertmentor