Natalie und Thomas – eine neue Strafstellung

Nur für Erwachsene – BDSM – Erotik

Versuchen Sie angeführte Stellungen selbst nur, sofern Sie voll gesund sind, keinen hohen Blutdruck und auch sonst keinerlei Beschwerden haben, und Ihr Arzt Ihnen Wirbelsäulengymnastik gestattet hat…

Hallo, liebe LeserInnen!

Heute einmal ein Vergleich einiger Strafstellungen. Und die Feststellung, wie sehr man sich irren kann. Und das alles in einer Geschichte von Natalie und Thomas…


Natalie rauscht ins Wohnzimmer.

„Schön, dass du dich schon zum Frühstück gesetzt hast! Aber so weit sind wir noch nicht. Jetzt kommst du erst einmal mit!“ Sie packt Thomas am Ohr, presst seine Ohrmuschel mit den Fingern zusammen und zieht ihn hoch. Thomas mault: „He, was soll das? Du tust mir weh!“ Er steht rasch auf, um das Ohr zu entlasten, und versucht, Natalies Arm zu fassen. „Oh“, meint diese scharf und verändert das Hochziehen zu einem Ruck, dann schraubt sie sein Ohr schmerzhaft: „Auf mit dir, los! Und fasse mich ja nicht an!“ Thomas wimmert vor Schmerz und stolpert an seinem Ohr gezogen an ihrer Seite aus dem Zimmer.

Ziel ist sein Arbeitszimmer. Dort angelangt geht – ohne sein Ohr auszulassen – Natalies Strafpredigt so richtig los: „Du hast dich immer wieder darüber beklagt, dass ich einige Minuten zu spät komme. Aber du hast noch gar nicht gemerkt, dass ich das Problem – dank der Unterstützung durch verständige Freunde – bereits seit geraumer Zeit in den Griff bekommen habe.

Jetzt werde ich die bewährte Methode bei dir anwenden. Denn was du die letzten zwei Wochen alles an Unsinn getrieben hast, das schaue ich mir nicht länger an! Falsche Überweisungen, ein kaputter Teller, dann hast du dich auf meine Lesebrille gesetzt und mittlerweile siehst du um einige Kilo zu gut aus. Und jetzt das hier: Dein ganzer Schreibtisch ist zugemüllt, am Boden liegen Bücher und Mappen. Ich habe dir schon einmal gesagt, dass mich diese Unordnung stört. Doch du setzt dich seelenruhig zum Frühstück…“

„Es geht schon mal etwas kaputt! Und wir haben einfach zu wenig Platz.“

„Ja, das kommt vornehmlich dann vor, wenn du gerade aus der Kneipe kommst! Und da wir so wenig Platz haben, muss man auf Ordnung ganz besonders achten. Du wirst dich wundern, wie ich blitzartig dafür sorgen werde, dass sich deine Aufmerksamkeit verbessert und deine Ordnungsliebe ausreichend gestärkt wird!

Ab sofort herrscht bei uns häusliche Disziplin! Und ich bestimme!

Du kannst sicher sein, ich passe auch auf mich auf, und falls ich wieder Fehler mache, werde ich auch meinen Teil abbekommen und das ebenso schmerzlich fühlen – aber nun bist erst einmal du dran!

Wir verwenden ab sofort „Konsequente Erziehung“, ein sehr einfaches, aber wirksames mehrstufiges Strafsystem, und legen gleich die Regeln für dich und deine verpflichtenden Arbeiten fest. Keine Sorge, ich will dich nicht stark einschränken. Es geht nur um die Ordnung in deinem Arbeitszimmer, das Erreichen und Halten eines vernünftigen Gewichts, und dass du keinen Schaden anrichtest. Wie du das machst, darüber kannst du ja selbst nachdenken. Wenn du mehrmals mit der Peitsche Bekanntschaft gemacht hast, weil du betrunken irgendetwas ruiniert hast, überlegst du dir vielleicht, mit dem Alkohol sparsamer umzugehen.

‚Konsequente Erziehung‘ ist eine gute Basis, doch ich werde bei Bedarf auch selbst ein wenig nachsteuern. Und vorne weg erhältst du fürs erste eine Verwarnung – nur damit du weißt, was dir blüht, wenn du in Zukunft nicht parierst.

Ich denke, du brauchst einfach ein wenig Nachhilfe in Disziplin! Stell dich hier hin. Du wirst eine Strafstellung einnehmen, die ich „Hände auf den Boden“ nenne.

Vor längerer Zeit schon fiel mir diese Stellung auf, doch damals dachte ich bloß: „Ha, das ist etwas für Schlangenmenschen! Diese Stellung kann ohnedies niemand einnehmen, ich habe noch nie meine Hände vor mir auf den Boden legen können.

Hi hi – das war bloß eine falsche Überlegung! Die damals beiliegende Zeichnung hatte mich einfach in die Irre geführt. Sobald man aber nicht voraussetzt, dass die Beine gestreckt und die Knie durchgedrückt werden müssen, sieht die Angelegenheit gleich ganz anders aus. Man beurteilt Strafstellungen nur vom Betrachten her üblicherweise eben ganz falsch – das wirst auch du bald feststellen!

Also los, zieh dich ganz aus, da kann ich die Wirkungen viel besser abschätzen. Und ich freue mich schon darauf, deinen bebenden Arsch zu sehen!

Nun bück dich. Du musst die Beine nicht gestreckt halten: Geh ein bisschen in die Knie und leg dann die Hände vor dir auf den Boden!“

Thomas steht aufrecht, bückt sich und beugt die Knie so weit, dass er die Hände kurz vor seinen Füßen auf den Boden legen kann. Da er merkt, dass das Abbiegen der Beine diese rasch ermüdet, streckt er sie wieder so weit wie möglich, ohne die Hände vom Boden abzuheben.

„Voila, du hast die gewünschte Strafposition erreicht – und in der darfst du nun bleiben! Lass die Hände auf dem Boden und strecke den Hintern schön in die Höhe!“

Natalie sieht auf die Uhr. Thomas soll ein Weilchen leiden.

„Bei dieser Stellung musst du die Beine leicht beugen, und zwar mehr, als du dir bald wünschen wirst. Sie werden dadurch nämlich stark angestrengt, und es dauert sicher nur kurz, bis sie zu schmerzen beginnen. Und bald auch zu zittern. Der Rücken ist stark gestreckt, um die Beine möglichst wenig abwinkeln zu müssen – das ist wohl auch nicht gerade angenehm! Durch den Kontakt der Hände mit dem Boden kannst du ja etwas Gewicht auf die Hände verlagern und eine kurze Entlastung der Beine herbeiführen. Jedoch bringt dies nach meiner Erfahrung nur eine sehr geringe Erleichterung, die Handgelenke werden dabei stark beansprucht und schmerzen bald ebenfalls heftig – nach ein paar Minuten wird die Stellung so richtig quälend. Sie ist jedenfalls viel schwerer zu ertragen, als ich es mir vorgestellt hatte – und dir wird es ähnlich ergehen! Du wirst sehen: Es ist kein Vergnügen. In Kürze sind Beine, Handgelenke, Schultern, Rücken ein einziger Schmerz!

Doch Vorsicht: Wenn du die Position vorzeitig verlässt, wird ein pfeifendes Geräusch und ein folgender brennender Schmerz deine Willenskraft ungemein stärken. Schau: Ich habe hier ein Elektrokabel vorbereitet, das dir wie ein glühendes Eisen über deinen gespannten Hintern klatschen wird.

Das Kabel wird in Zukunft für deine Selbstdisziplin sorgen, denn die meisten Strafen wirst du dir mit diesem Gerät hinkünftig selbst zufügen!

Ich denke, ich sollte dir inzwischen die Zeit mit einem Vergleich von ‚Hände auf den Boden‘ mit ähnlichen Strafstellungen vertreiben:

Da gibt es etwa

Murgha

in den verschiedensten Varianten. Wenn man die Stellung in der Weise vereinfacht, dass man hinter den Knien die Ellenbogen hält, hat man eine Version, die die meisten Menschen ausführen können. Auch hier sind die Knie leicht gebeugt, aber weniger stark als bei ‚Hände auf den Boden‘, andererseits gibt es Bodenkontakt nur von den beiden Füßen. Bei dieser Strafposition ermüden die Beine ebenfalls und beginnen vor Anstrengung zu zittern. Als Entlastungsmöglichkeit gibt es dabei nur ein langsames Pendeln von einem Fuß auf den anderen. Diese vereinfachte Stellung mit den Armen hinter den Knien ist im Gegensatz zu Murgha mit Halten der Ohren für mich aber viel länger auszuhalten. Dann gibt es auch

Finger auf den Boden / an die Zehen

Doch ich sehe schon, ich muss etwas nachhelfen.“

Thomas hat seine Beine etwas mehr gebeugt und will stöhnend in die Hocke gehen. Das Kabel zischt zwei Mal, Thomas brüllt vor Schmerz, windet sich, geht nun ganz in die Hocke.

„Komm wieder hoch, mein lieber Mann! Streck den Hintern schön in die Höhe!“

Natalie schlägt ihm seitlich auf seine Schenkel.

„Los, auf, sonst gibt es noch mehr! Deine Beine zittern ja – aber die Strafe ist noch nicht vorüber. – Ah, genau, so bleibst du wieder. Ich sehe schon, ein paar Hiebe tun dir richtig gut!

Hm, wo war ich bei meinem Vergleich? Ah ja, bei ‚Finger an die Zehen‘.

Man bückt sich, und die Finger berühren die Zehen. Hier kommt es darauf an, ob man das mit gestreckten Beinen hinbekommt, oder die Knie leicht beugen muss. Bekannt als Stellung für Züchtigungen ist sie auch eine ausgezeichnete Strafstellung, die eine ganze Weile durchgehalten werden kann. Je nachdem ob die Beine gebeugt sind oder gestreckt, ist sie mehr oder weniger anstrengend.

Ah – die Abstände werden kürzer: Offenbar beginnt die heilsame Wirkung!

Also noch zwei!“

Natalie prügelt kräftig, das Kabel hinterlässt tief violette Striemen, Thomas heult und wimmert: „Natalie! Ich kann nicht mehr! Ich werde alles zusammenräumen!“

„Na klar wirst du, was hast du gedacht! Aber dass du nicht mehr kannst – so ein Unsinn: Du kannst noch viel länger, wenn du musst! Also geh wieder in Position! Ja, …

Auf allen Vieren

ist auch interessant. Man geht in die Bankstellung und hebt dann das Hinterteil möglichst hoch in die Luft, steht somit jetzt auf Händen und Füßen – also auf allen Vieren. Und so bleibt man eine Zeit lang…

Diese Stellung belastet stark die Hände, Handgelenke, Arme und Schultern, doch auch die Beine bekommen einiges ab, sie ermüden bald und beginnen zu zittern.“

Natalie blickt auf die Uhr. „So, ich denke, fünf Minuten ‚Hände auf den Boden‘ waren für ein erstes Kennenlernen genug, einfach, damit du weißt, wie sich das anfühlt. Du darfst dich jetzt aufrichten!

Und nun räumst du hier alles fein säuberlich auf. Ich will ab sofort nichts mehr offen herumliegen sehen. Jeden Abend und auch jedes Mal, wenn du den Schreibtisch verlässt oder bevor du etwas Neues beginnst, räumst du alles weg. Täglich am Abend gibt es Kontrolle und erst danach Nachtmahl – oder Prügel und ab ins Bett!

Wenn du jetzt mit dem Zusammenräumen komplett fertig bist, holst du mich und ich sehe mir das Ergebnis an.

Und dann gibt es auch für dich Frühstück!

Doch sieh dich vor! Falls bei der Kontrolle nicht alles tip-top ist, werden wir mit 10 Minuten ‚Hände auf den Boden‘ fortsetzen!“


 

Alle diese Stellungen werden bald schmerzhaft und sind als Strafen geeignet, sofern keine Gesundheitsbedenken vorliegen.

Infos und Zeichnungen zu Murgha und Auf allen Vieren, sowie etliche andere Strafstellungen finden Sie in den beiden Melanie-Büchern: https://sites.google.com/site/herbertmentor

Und die Software „Konsequente Erziehung“ gibt es auf https://sites.google.com/site/herbertmentor/disziplinsoftware

Vom Betrachten allein irrt man sich sehr leicht: Die Wirkungen von Strafstellungen und anderen Strafen sind nur schwer abschätzbar, außerdem werden Strafen individuell sehr verschieden empfunden. Das ist gerade bei „Hände auf den Boden“ ganz deutlich erkennbar: Wer die Knie stärker beugen muss, für den wird die Strafe sehr viel schneller unerträglich.

Ja, die richtige Dosierung von Strafen ist eine wahre Kunst

weiß

Herbert

Drei Strafstellungen

Nur für Erwachsene – BDSM – Erotik

Liebe Leserin, lieber Leser,

man könnte wirklich sagen, ich sei ein Fan von Strafstellungen. Neben anderen Strafen haben schmerzhafte Positionen für mich einen eigenen Reiz. Man benötigt meist überhaupt keine oder nur einfache Hilfsmittel, die/der Bestrafte fügt sich die Schmerzen der Strafe selbst zu, sie sind leise, gut dosierbar – und wirksam.

Darum habe ich auch in den beiden Melanie-Büchern etliche beschrieben.

In den Büchern „Melanie muss abnehmen: BDSM – Erziehung und Disziplin“ und „Melanie II: BDSM – Spiel und Ernst“ etwa besprechen Herbert, Melanie und Natalie folgende Strafstellungen und setzen sie ein:

  • Auf allen Vieren

  • Knien mit Vorstrecken der Arme

  • Murgha (in verschiedenen Varianten)

  • Stehen mit den Händen auf dem Kopf

  • Kante sitzen

  • Momo-Shibari

  • Hände Hoch

  • Bücher halten

  • Fliegerposition

  • Ball-Tie

  • Murgha mit einem Besenstiel in den Kniekehlen

  • Polnischer Bock

  • Bodenpranger

  • und einige mehr.

Mehr über die Melanie-Bücher finden Sie hier https://sites.google.com/site/herbertmentor.

Strafstellungen habe eine Menge an Vorteilen:

  • Man kann sie selbst anwenden, sie sind ideal für die Selbstdisziplin, man benötigt keine andere Person;

  • man braucht keine oder wenige Hilfsmittel;

  • sie erzeugen keinerlei Lärm;

  • es gibt welche, die bereits nach kurzer Zeit wirken, und solche, die längere Zeit benötigen – so kann man je nach Gegebenheiten auswählen;

  • Länger dauernde Stresspositionen sind zusätzlich auch als Restriktion einsetzbar. Denken Sie einmal an 2 Stunden Stehen im Vorzimmer, wenn gerade der mit Spannung erwartete Film im Fernsehen läuft – selbstverständlich ohne die Erlaubnis für eine Aufzeichnung,…

  • Stellungen sind beim Training mit einem Mentor/einer Mentorin gut fernüberwachbar (siehe „Melanie muss abnehmen: BDSM – Erziehung und Disziplin“ (https://sites.google.com/site/herbertmentor));

  • Strafstellungen sind am Schluss am Unangenehmsten. Das ist für Strafen sehr effektiv (ich werde in einem eigene Blogeintrag darauf zurückkommen).

Klar, das Halten schmerzhafter Stellungen ist nur durchsetzbar, wenn man „Schlimmeres“ für den Fall androhen kann, dass die Delinquentin/der Delinquent die Position verlässt. Prügel sind dafür gut geeignet. Wer den Biss der Züchtigungsinstrumente kennt, für den genügt oft schon die Drohung mit Stock oder Peitsche, um „herausragende Leistungen“ zu bewirken…

Wie gesagt, sind Strafstellungen gut für die Selbstbestrafung geeignet. Manche benötigen immer wieder einen „sanften“ Druck, um etwas zu tun oder zu lassen – oder eben „Selbstdruck“. Man kann sich so – ganz ohne Schuldgefühle zu erzeugen – dem eigenen Weg widmen und sich selbst verbessern. Man definiert die eigenen Ziele, beschließt die einzuhaltenden Vorschriften und zwingt sich zur Einhaltung. Das sind also Vorsätze, die tatsächlich umgesetzt werden…

Die langfristigen Ziele werden über einzelne, definierte Etappen konsequent angestrebt. Selbstdisziplin bedeutet meist, dass man gewohnt ist, gut zu überlegen und zu planen, selbst zu entscheiden, und dass man auch einiges aushält. Und ich bin fest davon überzeugt, dass, wer seine Ziele selbst festlegt, auch nicht so leicht manipulierbar ist. Selbst ist die Frau / der Mann!

Heute möchte ich Ihr Augenmerk auf einige „Asymmetrische Strafstellungen“ lenken, das sind solche, die die beiden Körperseiten, die beiden Beine, die beiden Arme,… unterschiedlich stark belasten. Es gibt auch davon eine ganze Menge, drei werden wir beispielhaft näher betrachten.

  • Auf einem Bein
  • Militärhocke
  • Schere

Achtung: Falls Sie Beschwerden in den Füßen, Fußgelenken, Kniegelenken, Hüften haben oder zu Muskelkrämpfen neigen, sind die hier vorgestellten Strafstellungen für Sie nicht geeignet!

Es gibt jedoch eine Unzahl von anderen Möglichkeiten, aus denen Sie auswählen können…

Asymmetrische Stellungen – da fällt einem als erstes ein: Einseitige Belastung / Körperverformung: Am besten, bei der Hälfte der Strafzeit wechseln.

Genau das ist (üblicherweise) NICHT erlaubt! Die Stellung ist auf der Seite, auf der sie begonnen wurde, auch bis zum Ende der Strafzeit durchzuhalten. Das macht diese Stellungen gleich noch um Einiges anspruchsvoller.

Falls man nicht durch wiederholte einseitige Anwendung Muskeln, Gelenke,… stark einseitig fordern und womöglich „schief“ werden möchte, sollte man dann beim nächsten Mal die Stellung seitenverkehrt anwenden.

Auf einem Bein

Die einfachste asymmetrische Stellung ist wohl das Stehen auf einem Bein.

Auch da gibt es eine Reihe von Varianten, etwa

  • frei auf einem Bein Stehen, mit beiden Armen zur Seite;

  • Stehen mit den Händen an der Wand (keine zusätzliche Herausforderung bezüglich Gleichgewicht, dennoch bald anspruchsvoll);

  • die Hände halten die Ohren;

  • das Bein statt hinten vorne hochheben,…

Die Zeit, bis die Stellung unangenehm wird, ist gegenüber normalem Stehen sehr stark verkürzt. Je nach Variante ist das Halten des Gleichgewichts schwierig und erfordert eine Menge an zusätzlicher Kraftanstrengung. Durch die ausschließliche Belastung des einen Fußes mit dem gesamten Körpergewicht dauert es nur wenige Minuten, bis Schmerzen einsetzen.

Militärhocke

Der Zögling geht in die Hocke, die Füße stehen nicht nebeneinander, sondern ein Fuß steht weiter vorne und liegt flach am Boden auf, der andere steht in kurzem Abstand weiter hinten und berührt den Boden nur zur Hälfte. Er trägt nahezu das gesamte Körpergewicht. Dies ist eine Stellung, die rasch sehr schmerzhaft wird.

Schere

Der Zögling kniet nieder und setzt sich dann auf die Fersen. Nun muss er sein linkes Bein seitlich ausstrecken, das ausgestreckte Bein hat zu dem rechten Knie einen rechten Winkel (90 Grad). Der linke Arm wird über dem linken Bein seitlich waagrecht ausgestreckt, die rechte Hand fasst das rechte Ohr. Das sieht nun von hinten und vorne wie eine große Schere aus. Kein Wechseln von Arm und Bein ist erlaubt, die Stellung ist die ganze Zeit so zu halten (das nächste Mal dann eben anders herum). Zur Verschärfung kann man noch unter das rechte Knie und Schienbein, auf dem ein Gutteil des Körpergewicht ruhen, Erbsen oder kleine Steine schieben.

Wie bei allen Strafstellungen verschätzt man sich leicht in den Wirkungen. Mir haben schon Leser geschrieben, dass es sie bei einem Versuch erstaunte, wie sehr die Realität von ihrer Vorstellung abwich!

Auf Grund der Vielfalt der Strafstellungen und ihrer Varianten merkt man sich nicht leicht die Auswirkungen jeder einzelnen. Ein gutes Bild erhält man im Lauf der Zeit, wenn man sich pro Stellung und Variante notiert, in welchen Körperteilen Schmerzen auftraten, nach wie vielen Minuten man an einen Abbruch zu denken begann, und wann man dann tatsächlich abbrechen musste. Sie werden schnell merken, dass bei vielen Positionen meist bereits wenige Minuten genug sind.

Für echte normale Strafen sollte man für die Strafzeit einen Wert zwischen unbequem und unerträglich wählen, für schwere Strafen auch darüber – zum Verschieben der Grenze muss man dann eben bei Bedarf mit Stock oder Peitsche nachhelfen.

Fazit: Asymmetrische Stellungen sind psychologisch unangenehm, denn sie verhindern einen Belastungsausgleich zwischen den beiden Körperseiten; und sie erzeugen durch einseitige Belastungen oft entsprechend früher und heftigere Schmerzen als andere Strafstellungen.


Ich arbeite an einer Disziplinsoftware, die Strafstellungen mit Prügelstrafen kombiniert und dabei eine ganze Menge an Varianten zulässt. Es können bestimmte Bereiche für die einzelnen Strafteile gewählt werden, und es ist auch eine automatische Zusammenstellung von Strafen vorgesehen. Die Gouvernante / der Master / Lehrerin / Erzieher / … befielt durch Sprachausgabe die Einnahme von schmerzhaften Stellungen und die Verabreichung von Schlägen. Realistischerweise gibt es als Variante dadurch auch die Möglichkeit, dass man zu Beginn weder die Dauer einer Strafstellung noch die Anzahl der Schläge kennt, die einen erwarten. Die Strafe kann dann auch als „Extrastrafe“ ins Strafbuch von „Konsequente Erziehung“ eingetragen werden.

Einige Wochen wird die Fertigstellung zwar noch dauern, doch ich denke, das Programm könnte Sie interessieren.

Beste Grüße

Herbert