Rudis Pläne

 

Nur für Erwachsene – BDSM – Erotik

 


 

Liebe Leserinnen und Leser,

das Jahresende naht – demnächst beginnt wieder ein neues Jahr. Noch haben Sie 14 Tage Zeit, sich darauf vorzubereiten.

Die guten Vorsätze, die einem später gelegentlich für einige Minuten Magendrücken oder ein schlechtes Gewissen bescheren, helfen erfahrungsgemäß wenig – weil sie meist nur bis höchstens Mitte Januar halten und dann erst zum Jahresende wieder auftauchen.

Um Ziele zu erreichen, braucht man kein schlechtes Gewissen, sondern eine geeignete Vorgehensweise! Es ist deshalb viel besser, sich vorher ausreichend Gedanken zu machen, als nachher zu jammern.

Nutzen Sie Ihren entscheidenden Vorteil, sich für Erziehungsmaßnahmen, Disziplin und Selbstdisziplin zu interessieren, und wohl besser als so manch andere zu wissen, wie man sich selbst (oder andere) motivieren kann.

Lesen Sie dazu (nochmals) meinen Blog vom 28.12.14 Gute Vorsätze“.

 

Heute die beispielhafte Geschichte von Rudi, wie er letzten Dezember seine Pläne für das (nun vergangene) neue Jahr schmiedet.

 


 

Rudis Pläne

Das neue Jahr kommt bestimmt und damit die übliche Rückschau auf das vergangene mitich wollte“ und hätte ich doch“, sowie den üblichen man müsste“, man sollte“, wenn ich doch“ und schließlich ich hätte eigentlich … sollen …“. Das Ergebnis ist auch das übliche – Katzenjammer, dass überhaupt nichts oder viel zu wenig davon passiert ist.

Anfang Dezember hat sich Rudi etwas vorgenommen: Heuer will er es anders angehen. Noch vor der Weihnachtshektik beginnt er mit einer groben Vision, wohin ihn das nächste Jahr führen könnte:

  • Was würde ich gerne erreichen?
  • Was will ich in meinem Leben / an mir selbst verändern?

ER würde dabei bestimmen, was er will – niemand sonst. Vielleicht das Erlernen von Fertigkeiten, der Ausbau seiner besten Fähigkeiten, das Abstellen lästiger Gewohnheiten, das Verändern eines unerwünschten Verhaltens oder einer Eigenschaft, etwa seines Körpergewichts. Keinesfalls soll ihm nochmals passieren, dass er eigentlich etwas unbedingt vollbringen will und durchaus auch könnte – aber es letztendlich dann doch und nur deshalb nicht schafft, weil er die dafür nötige Selbstdisziplin nicht aufbringen kann.

Rudi beginnt, intensiv über Verhalten und Verhaltenssteuerung nachzudenken.

Jede seiner Handlungen kann wohl als

erwünscht – (ausdrücklich) erlaubt – (insgeheim) geduldet – unerwünscht – verboten

klassifiziert werden – und das auf verschiedenen Ebenen. Der Staat, die Politik, die Gesellschaft, Freunde, der Partner, ein Mentor – alle haben jeweils ihre eigenen Interessen und Vorstellungen, und setzen dafür unterschiedliche Durchsetzungs- oder Manipulationstechniken ein. Doch er ist ein Fan der Selbstbestimmung: Schließlich wird ER entscheiden, welche Einschätzung für ihn selbst gilt!

Dabei ist auch das Risiko zu bewerten:

  • Erzeugt/vermehrt das Verhalten eine Gefahr für Leib und Leben (für ihn selbst / für andere)?
  • Für die Gesundheit?
  • Für Vermögen?
  • Drohen Sanktionen?
  • Ist das Vorgehen / das Ergebnis dieses Risiko auch wert?

 

Vor diesem Hintergrund

– will er selbst auswählen, was er erreichen will,

– die Vorgehensweise planen

– und dann das Projekt durchziehen!

 

Also,“ denkt Rudi, was steht an?“

Er nimmt ein Blatt Papier und beginnt, seine Ideen aufzuschreiben.

  1. Im Juni will er mit seiner Freundin Marie nach Spanien auf Urlaub fahren, und dort auch Land und Leute kennen lernen. Da wäre es sehr günstig, etwas Spanisch sprechen können, eine Sprache, von der er derzeit noch keine Ahnung hat.
  2. Sein Gewicht hat er bereits um einiges reduziert und stabilisiert, es ist aber noch etwa 2,5 kg von seinem Zielgewicht entfernt.
  3. Das Rauchen ist bereits auf 5 Zigaretten pro Tag eingeschränkt. Ob er da versuchen sollte, ganz aufzuhören?
  4. Mit Marie wäre zu besprechen, wann sie zusammenziehen werden, wofür eine gemeinsame Wohnung zu planen ist. Würden sie heiraten? Über Kinder waren sie sich einig – die sollten noch etwa drei Jahre aufgeschoben werde.
    Viel Vorbereitung benötigt der Task nicht – Rudi will einfach mit ihr zusammen sein, und sie kann gerne entscheiden, ob das in einer Ehe oder in einer Lebensgemeinschaft stattfinden soll. Auch bei der Wohnung ist er flexibel und hat wenige Bedürfnisse – je nach Maries Wünschen ist dann eben zu prüfen, wie man das Vorhaben finanzieren kann.
  5. Soll er mit ihr seine kinky Vorlieben besprechen? Das eine Mal, als sie einige bereits verblassende Striemen auf seinem Hintern sah, bemerkte er zwar kein Erschrecken, aber doch vielleicht eine gewisse Verständnislosigkeit in ihrem Blick. Und sie sprach das Thema nicht an. Verlieren will er Marie deswegen sicher nicht. Es wäre sehr fein, wenn sie auch hier harmonierten, doch schlimmstenfalls muss er seine Selbstdisziplin eben weiter alleine betreiben und sichtbare Spuren vermeiden.
  6. Beruflich wäre es Zeit für einen weiterer Aufstieg. Sein Wissen und Können auf seinem Spezialgebiet ist exzellent, auch mit Mitarbeitern kommt er gut zurecht. Diese Fähigkeiten zusammen mit seiner Stabilität und Stressresistenz sind für die Firma in Verhandlungen und in der Projektabwicklung nicht nur vorteilhaft, sondern mittlerweile geradezu unentbehrlich. Kommendes Jahr wird er das Thema ansprechen – falls man ihm nicht ohnedies von selbst etwas anbietet. Er muss nur aufpassen und darf nicht allzu lange auf ein Angebot warten – für Karrieregespräche gibt es in der Firma nur jeweils kurze günstige Zeiten.
  7. Seine Eltern sind betagt – genauere Überlegungen und Gespräche darüber, was wäre wenn, sind deshalb anzustellen.

Tja – das ist eine ganze Menge – abgesehen von dem ganzen Kleinkram, der ohnedies laufend auf einen einprasselt!

Jetzt hat Rudi eine grobe Vorstellung davon, was im nächsten Jahr alles passieren soll. Die Punkte wird er nun priorisieren und ordnen – denn nicht alles ist gleich wichtig und gleich dringend.

Dringend und zeitaufwändig erscheint Punkt 1. Wenn er mit Spanisch nicht bald beginnt, wird er bis zum Urlaub nichts Brauchbares erreichen.

[Wenn Ihnen die folgende Ausführungen zu langatmig sind – lesen Sie doch einfach bei „Nun zu Spanisch“ weiter].

Besonders wichtig sind wohl die Punkte 4, 6 und 7.

2 und 3 – Gewicht und Zigaretten – sind hingegen nicht vordringlich: Hauptsache, er kann den derzeitigen Stand gut halten. Weitere Verbesserungen können auf ruhigere Zeiten warten.

Punkt 5 benötigt die Überlegung, wann dafür ein günstiger Zeitpunkt sein könnte oder wie er das Umfeld schaffen kann, um einen ersten Versuchsballon zu starten. Man kann ja selbst Vanillas“ vorsichtig an für einen selbst aufregende Themen heranführen und die gemeinsamen Wünsche und Grenzen herausfinden – doch überfordern will er Marie keinesfalls!

Nach diesem Überblick beschließt Rudi,

  • sich parallel nur auf wenige Ziele zu konzentrieren – sobald er diese erreicht hat, kann er ja dann die nächsten angehen;
  • in den nächsten Tagen genügend Zeit für die genauere Planung seiner Vorhaben freizuhalten – da ist dann immer noch ein wenig Zeit für die Vorbereitungen bis zum Jahreswechsel.
  • Wie für ihn aus der Projektabwicklung klar, braucht jedes der Ziele fürs nächste Jahr ein Start- und ein Endedatum, sowie eine
  • Überprüfungsmöglichkeit, ob es erreicht wurde.

Kurz nach Weihnachten – am 26.12. – beginnt er mit der konkreten Planung.

Er fixiert die Starttermine für die zeitlich kritischen Punkte zuerst:

  • Spanisch muss er sofort beginnen.
  • Seine Karriere wird er mit seinem Vorgesetzten im April besprechen – da sind üblicherweise gute Chancen auf eine Veränderung.
  • Die Zukunft mit Marie wird wohl ein Dauerthema – den Start will er nicht lange aufschieben und legt ihn auf den 6.1. – es ist einfach Zeit, sich dieser Frage zu stellen. Die weiteren Schritte sind aber derzeit noch nicht planbar. Wenn das Zusammenziehen fixiert ist, werden sie das wohl im Bett feiern und die Hochstimmung bietet Rudi dabei womöglich eine gute Gelegenheit, seine Vorliebe für Disziplin anzusprechen.
  • Seine Eltern haben bei den bisherigen gemeinsamen Überlegungen über ihre weitere Zukunft stets den Wunsch nach einem möglichst langen Verbleiben in ihrer gemeinsamen Wohnung betont. Dafür sind allerdings einige bauliche Maßnahmen erforderlich, etwa Bad, Klo und die Schlafzimmertüre zu adaptieren. Dazu wird Rudi mit ihnen zusammen Anfang Februar die notwendigen Schritte festlegen. Die Ausführung könnte man dann für den Herbst planen – Beginn somit 1.9., Ende 1.12.
  • Gewicht und Zigaretten zu reduzieren, ist derzeit nicht vordringlich. Allerdings möchte Rudi das erreichte Niveau strikt einhalten – es war mühsam genug, es zu erreichen! Eine etwaige weitere Reduktion verschiebt er auf die Zeit nach dem Urlaub. Neu zu bewerten somit 1.7.

Er trägt die Daten in seinen Kalender ein.

Nun zu Spanisch.

Ziel ist es, bis 30.5. – dem Beginn seines Urlaubs – genügend Spanisch zu sprechen, um im Land problemlos einkaufen zu können.

Wie viel Zeit will und kann er investieren? Wann (täglich / nur am Wochenende / …)?

Welche Möglichkeiten gibt es? (Sprachkurs, selbständiges Lernen, Lehrer, Spanisch sprechende Bekannte,… – alles hat Vor- und Nachteile, wahrscheinlich muss er ja für einen Erfolg mehrere Arbeitsweisen kombinieren).

Start: Sobald wie möglich, also 1.1.

Vorher Recherche über die verschiedenen einsetzbaren Hilfsmittel.

Entscheidung über die einzusetzenden Hilfsmittel bis 1.1.

Ende des Projekts (zumindest der ersten Phase) 30.5.

Jetzt plant er einmal für die kommenden 5 Monate – also etwa 20 Wochen – grob voraus.

a) Er wird einen Spanischkurs besuchen, der gleich Anfang Januar startet. Der findet ein Mal pro Woche statt und wird ihm die Aussprache nahebringen und Fehler beim Selbststudium vermeiden helfen.

b) Das meiste wird er sich aber im Selbststudium aneignen, wodurch er zeitlich flexibel bleibt, was für seine berufliche Tätigkeit wichtig ist. Dazu hat er nach Rücksprache mit einem Spanisch sprechenden Bekannten ein Sprachbuch mit Audiounterstützung ausgewählt, das den gewünschten Sprachumfang abdeckt.

Zu planen sind nun regelmäßige Übungseinheiten – am besten täglich zur selben Zeit. Dann bildet sich nach einer Weile die nötige Routine, die das Lernen gut unterstützt. Doch bis sich eine Gewohnheit wirklich voll ausgebildet hat, muss er wohl 20 bis 30 Mal üben.

Hm. Ist der Plan überhaupt realistisch? Sonst muss er wohl einen anderen Weg überlegen (etwa doch einen Intensivkurs buchen – aber das geht wegen seiner Arbeit nicht) oder eventuell auch bereits jetzt den Plan verwerfen. Die Alternativen sind, die Spanienreise zu verschieben, seine Freundin gegen eine zu tauschen, die Spanisch spricht (hi, hi!) oder gleich im Schwarzwald Urlaub zu machen.

Wenn er die Aufgabe überschlägt, wird sie wohl gar nicht so leicht zu bewältigen sein. Um sich halbwegs verständlich machen zu können, benötigt man üblicherweise mindestens 800 gut ausgewählte Wörter. 800 Vokabel in zirka 20 Wochen zu erlernen, bedeutet immerhin 40 Vokabel pro Woche! Und es sind ja nicht nur jeweils 40 Wörter neu zu erlernen, sondern ebenso Grammatik und Aussprache, und außerdem muss er laufend alle bereits gelernte Wörter wiederholen und üben.

Hm – das wird ein ambitioniertes Projekt!“, brummt er in sich hinein. Damit das funktionieren kann, werde ich monatliche Kontrollen über die erreichten Teilziele einführen. Dazu setze ich am letzten Samstag des jeweiligen Monats Prüfungen an, somit am 31.1., 28.2., 28.3., 25.4. und zum Abschluss am 30.5.“, legt er fest.

Er plant dazwischen auch wöchentliche Tests: Welche Lektion will er bis Ende Kalenderwoche 1, 2, 3, … bearbeitet haben? Wie prüft er die neuen Vokabel? Wie den laufend zu wiederholenden gesamten Wortschatz? Welche Aufgaben gibt es an den einzelnen Tagen? Die Tests dazu plant er jeweils für die Samstage, an denen keine Prüfung stattfindet.

Er fixiert auch bereits einen Standard: Die Anzahl der Vokabel erscheint zwar zum Erlernen groß, doch für die Verständigung gering. Er benötigt deshalb möglichst jedes einzelne Wort davon, um gut kommunizieren zu können. Bei Tests oder Prüfungen 5% nicht zu wissen, ist deshalb bereits ein Manko, 10% nicht zu können, ist wohl als völlig unzureichend anzusehen.

Sobald er die Planung auf der Ebene wöchentlicher Tests und monatlicher Prüfungen für definierte Teilaufgaben im Kalender vermerkt hat, weiß Rudi, dass er diesen Vorsatz durchziehen wird.

Für das Absolvieren der täglichen Übungseinheiten und für die Ergebnisse der Tests und der Prüfungen wird er entsprechende Belohnungen, aber auch strenge Sanktionen vorsehen – das wird ihn fest bei der Stange halten!

Doch wie soll er sich für die Aufgabe motivieren? Klar ist, er muss mindestens 3, besser 4 Übungseinheiten pro Tag schaffen: Eine mit neuem Stoff – wahrscheinlich die längste -, eine zum Üben des neu Erlernten (Hausaufgaben“) und eine oder zwei für die Wiederholungen. Mit weniger Arbeit ist das Ziel nicht zu schaffen. Jede Einheit weniger als 3 pro Tag wird deshalb bestraft!“, nimmt er sich vor.

Er entscheidet sich, für jeden Test und jede Prüfung, die mindestens zu 95% fehlerlos sind, zur Belohnung ein goldenen Stern auf das Testheft zu kleben. Sieht zwar richtig kindisch aus“, denkt er, irgendwie freue ich mich aber darüber. Es macht mich stolz auf das bereits Erreichte, und es wirkt. Außerdem darf ich zur Belohnung dann am nächsten Morgen – da ist ja Sonntag – eine halbe Stunde länger im Bett bleiben. Ha, ha – noch länger als jetzt geht aber gar nicht, also muss ich festlegen, dass ich ab sofort sonntags immer eine halbe Stunde früher auf muss, damit ich mich für eine gute Leistung überhaupt belohnen kann!“

Für Testergebnisse zwischen 90 und 95% richtiger Antworten gibt es einen silbernen Stern, aber keine weitere Vergünstigung. Für jede schlechtere Arbeit erwartet ihn ein schwarzer Stern – plus eine heftige Bestrafung! Die Sterne bieten ihm zusätzlich einen guten Überblick über seinen Lernverlauf.

Er wird gleich mit ganzer Kraft anfangen und sich nichts durchgehen lassen! Schwarze“ Pädagoginnen, die sich gut auf Disziplin verstanden, wussten immer schon, dass man gleich von Beginn weg hart durchgreifen muss; nachlassen kann man dann immer noch (dazu gab es aber ohnedies nie eine Notwendigkeit – wozu auch?). In Das Internat – Erziehung für Erwachsene“ hat er unlängst im Kapitel Der Erziehungs-Workshop“ gelesen – und es hat ihm richtig gefallen – , wie es Emily gelingt, die Aufmerksamkeit ihrer Workshop-Teilnehmer mit fester Hand ganz schnell auf den Lerngegenstand zu konzentrieren.

 

 

Bleibt noch die kritische Aufgabe, das rigorose Selbstdisziplinsystem über die gesamte Zeit konsequent aufrecht zu erhalten. Das ist nicht einfach, und ein Partner oder ein Mentor wären dabei sehr hilfreich. Da er jedoch zumindest derzeit niemanden zur Verfügung hat, wird er sich vom PC-Programm Konsequente Erziehung“ motivieren lassen. Jeder schwarze Stern, aber auch jede versäumte Übungseinheit bringen ihm zusätzlich zu der vorgesehenen Prügelstrafe je einen Strafpunkt und damit weitere Strafen ein.

Zur Erleichterung der ohnedies schwierigen Aufgabe und um sich nicht zu sehr zu überfordern, hat er andererseits ja die weitere Zigaretten- und Gewichtsreduktion ausgesetzt. Eine Überschreitung des aktuellen Grenzwertes würde er allerdings in beiden Fällen ebenfalls hart sanktionieren.

 

Er will jedenfalls einen Erfolg! Ein leises Sterbenlassen seiner Vorsätze wird er nächstes Jahr keinesfalls mehr tolerieren!

Er startet Konsequente Erziehung“ und trägt die neuen Vorschriften und Regeln ein.

Ja, diesmal wird er die festgelegten Ziele erreichen!


 Wenn Sie für Weihnachten noch für sich selbst oder Ihre(n) Liebste(n) Do-It-Yourself Strafinstrumente oder Anregungen und Spielideen suchen, werfen Sie dazu doch auch einen Blick in meine Bücher: Melanie muss abnehmen“ + Melanie II“ + Das Internat – Erziehung für Erwachsene“. Hier finden Sie sicher noch einige interessante Möglichkeiten.

Gute Vorsätze – und dann deren konsequente Umsetzung – wünscht Ihnen

Herbert

 

 

 

 

Emilys Fehler

 

Nur für Erwachsene – BDSM – Erotik


 

Liebe Leserinnen und Leser,

heute gibt es Neues von Emily und Wolfgang zu berichten, die schon aus dem Buch „Das Internat – Erziehung für Erwachsene“ bekannt sind.


 

Wolfgang zu Emily, die sich bereits stadtfein umgezogen und geschminkt zum Nachmittagskaffee setzt: „Hast du noch etwas vor?“

Ich fahre in die Stadt und treffe mich mit einer Freundin – bin am Abend wieder zurück!“, flunkert Emily.

Vor zwei Tagen war ihr in der Innenstadt eine frühere Liebe über den Weg gelaufen, Peter, den sie schon über 5 Jahre lang nicht mehr gesehen hatte. Da beide in Eile waren, hatten sie sich für heute am späteren Nachmittag im Café verabredet.

Mit der kurzen Überlegung: „Wer weiß, was sich da womöglich ergibt – es ist besser, niemand erfährt davon!“, hatte sich Emily entschlossen, auch Wolfgang vorerst nicht einzuweihen.

 

Abends wieder zurück von ihrem Rendezvous ist sie allerdings mehr als unzufrieden mit sich selbst: Wie dumm von ihr! Klar war überhaupt nichts geschehen, was die alte Liebe wieder erweckt hätte – doch nun sitzt sie in ihrer eigenen Falle! Jetzt kann sie Wolfgang nicht einfach fröhlich von dieser ernüchternden Begegnung erzählen, da sie ihn bezüglich des Treffens angelogen hat. Was hatte sie sich denn von Peter erwartet? Anscheinend war sie ja insgeheim durchaus bereit gewesen, einen Flirt oder auch mehr zu beginnen, und das nach den vielen Jahren, die sie und Wolfgang nun bereits zufrieden, glücklich und erfolgreich miteinander leben. Sehr seltsam, geradezu verrückt, denkt sie, wie sich wohl unbewusste Wünsche plötzlich selbständig machen und für Probleme sorgen können.

 

Nach ihrer Rückkehr fragt Wolfgang mit forschendem Blick: Nun, wie war es?

„Ja, sehr nett! Wir hatten eine schöne Zeit!, antwortet sie einsilbig und bleibt den ganzen Abend über ziemlich unwirsch.

 

Nach dem Überschlafen der Situation fasst sie am nächsten Morgen einen Entschluss.

„Also, meine liebe Emily, sagt sie zu sich selbst, du warst wohl nicht ganz richtig im Kopf, als du dir diese Riesendummheit ausdachtest! Du hast da einen völlig unnötiger und schwerwiegender Fehler begangen, Wolfgang belogen, sein Vertrauen missbraucht und ihn hintergangen! Und es hätte wohl nicht allzu viel gefehlt, und du hättest ihn auch noch betrogen. Es macht auch wenig Witz, immer für die anderen im Internat und in den Workshops genau zu wissen, was sie tun und was sie besser lassen sollten – und dabei offenbar die eigene Selbstdisziplin zu vernachlässigen. Schon viel zu lange hast du dir da Einiges durchgehen lassen – ich denke, es ist allerhöchste Zeit, dass du wieder einmal so richtig ordentliche Prügel beziehst, die dir die Flausen austreiben!

Nein, das war jetzt wirklich zu viel – sie wird diese Untat passend beantworten! Und so bereitet sie alles für eine drastische Bestrafung vor.

 

Wolfgang ist den ganzen Tag über unterwegs, abends kommt er heim, und Emily bringt das Nachtmahl.

„Hallo Liebes – was gibt es Neues?

„Nun, nichts Besonderes – erzähle erst einmal du.

Sie essen, während Wolfgang über seinen Tag berichtet.

Dann meint Emily: Wolfgang, etwas gibt es doch, worüber ich mit dir sprechen muss. – – Es tut mir leid: Ich habe dich angelogen, als ich dir sagte, ich würde mich mit einer Freundin treffen. – – Es war Peter, vor Jahren ein sehr guter Bekannter, den ich vor Kurzem zufällig traf und dann gestern wiedersah. Entschuldige bitte – ich hätte dich nicht belügen dürfen, ich weiß gar nicht, was mir da einfiel!

„Hm – und, was ist nun mit euch?

Mit Peter und mir? – Gar nichts! Ich war erschüttert, wie sehr er sich verändert hat – und es sah so aus, als ging es ihm mit mir genauso. Seltsam, wie weit die Erinnerung und das Ergebnis einer Entwicklung von ein paar Jahren auseinanderklaffen können.

Bitte sei mir nicht böse – ich weiß, es war ein großer Fehler von mir, dich zu belügen und Peter ohne dein Wissen zu treffen – – – und ich habe mich deshalb auch schon hart dafür bestraft.

„Ich dachte mir schon so etwas. Zum einen hat mich unsere Bedienerin gefragt, wer denn der Mann sei, mit dem du im Café gesessen bist – sie kenne ihn, käme aber nicht mehr auf seinen Namen.

Zum anderen ist es mir nicht entgangen, dass du heute Abend kaum gehen und noch weniger problemlos sitzen kannst. Du hast dich wohl ordentlich versohlt?

„Wie bei uns üblich, ist es eine dreifache Strafe geworden – da bin ich auch mit mir selbst schonungslos streng!

Also erstens habe ich mir fürs Lügen eine Wäscheklammer auf die Zunge gesetzt und zehn Minuten auf Erbsen gekniet, wobei ich die Arme in Schulterhöhe zur Seite ausgestreckt hielt.

 

 

Diese Zungenstrafe in der Strafstellung war schon sehr hart, denn die Klammer biss so richtig in die Zunge, die Erbsen stachen brutal in den Knien, und die Arm- und Schulterschmerzen wurden fast unerträglich.

Aber im zweiten Teil kam es noch dicker: Ich gab mir 25 satte Hiebe mit der Grünen Mamba – so, wie ich damals Alice für ihren Diebstahl auspeitschte [diese exemplarische Bestrafung wird in „Das Internat – Erziehung für Erwachsene“ im Kapitel ‚Man soll ihr den Kopf waschen‘ geschildert]. Du weißt, ich kann das Instrument ausgezeichnet führen. Die Prügel waren wirklich schlimm! Arme Alice, jetzt kann ich dir so richtig nachfühlen, wie du damals gelitten hast. Ich habe mir jedenfalls nichts geschenkt: Mein Slip ist nach wie vor mit einigen Blättern von der Haushaltsrolle ausgestopft, denn mein Hintern blutet immer noch.

Ja, und als Restriktion habe ich mich dann noch zu einer Woche Autoverbot verdonnert.

Nicht zu vergessen, muss ich auch noch die im Anschluss an jede Prügelstrafe üblichen 48 Stunden ohne Sex durchstehen – was nach der trotz aller Härte doch auch erregenden Züchtigung zusätzlich sehr bitter ist!

Für mich gilt das Sexverbot aber nicht!, lacht Wolfgang, ich habe nach dem langen und anstrengenden Tag wirklich große Lust auf dich – und ein gepeitschter Hintern erregt mich, wie du weißt, ganz besonders. Du hast ja außer deinem pelzigen Eingang und dem rückwärtigen, den du mir nicht so gerne borgst, einen überaus hübschen und weichen Mund, der mir heute gut dienen kann. Da kann deine Zunge zum Ausgleich gleich etwas Nützliches leisten! Hm, ich denke, viel besser, als dass du vor mir kniest, machen wir es im Bett. Ich liege auf dem Rücken und du bläst mir einen – ist für mich um Einiges angenehmer, und für dich wohl auch. Tja – du bekommst allerdings erst übermorgen wieder deine Entspannung – selbst schuld! – und auch nur, wenn du dir nicht noch einmal etwas zuschulden kommen lässt oder gar die verhängten Strafen nicht vollständig ausführst.

Noch zu deinem Vergehen: Du hast mich belogen und hintergangen, das war überhaupt nicht in Ordnung. Doch du hast dich dafür bestraft und entschuldigt: Erledigt, ich verzeihe dir! Deine Selbstbestrafung dafür finde ich jedenfalls gut passend und auch weitgehend ausreichend, dass du so einen Fehler nicht wiederholen wirst, doch als dritter Strafteil gibt es für dich eine Woche lang nicht nur ein Autoverbot sondern ein allgemeines Verkehrsmittelverbot – kein Auto, kein Bus, kein Fahrrad, kein Mitfahren! Du wirst während dieser Strafzeit eben alles, was du tun willst oder musst, zu Fuß erledigen – oder es aufschieben oder absagen. Das wird dich noch eine Weile an deine Lüge erinnern. Ich werde selbst einige Male dein Auto benutzen, damit es nach der Woche auch sicher noch anspringt.

Und jetzt komm gleich mit ins Schlafzimmer, nach der Schilderung deiner Strafmaßnahmen bin ich so richtig in Fahrt!

Zieh dich aus und zeig mir deine wunde Erziehungsfläche – ein tüchtig gepeitschter Arsch törnt mich immer mächtig an!

Oh, du hast wirklich eine gute Handschrift! Wenn man eine Züchtigung von dir erlitten hat oder auch deinen selbst gestriemten, hübschen Hintern betrachtet, weiß man, dass du beim Prügeln nie halbe Sachen machst – Respekt: Du hast wie immer ordentlich zugeschlagen!

Schau her, wie schnell da mein schönes Stück wächst und anschwillt! Ja, und jetzt nimm meinen Großen in den Mund und sei ganz sanft und vorsichtig mit ihm…


 

„Das Internat – Erziehung für Erwachsene“ gibt es als Buch, als E-Book, und im Kindle Unlimited Abonnement auch auszuleihen.

Genug für heute!

Herbert

 

Sofortstrafen, Strafstunde, Kopfkino

Nur für Erwachsene – BDSM – Erotik


Liebe Leserinnen, liebe Leser,

ich finde, manche Geschichten sind dann besonders erregend, wenn man sich so richtig in sie hineinversetzen kann, etwa indem man eine der „Rollen im Stück“ spielt – Kopfkino mit eigener Beteiligung!

Dazu hier eine Idee:

Ich habe in der folgenden Geschichte „Platzhalter“ eingefügt. Wenn man

  • die Geschichte markiert,

  • sie kopiert und in ein leeres Blatt einer Textverarbeitung einfügt, und dort

  • die Platzhalter durch geeignete Name bzw. „Ich“ ersetzt,

kann man selbst ganz nach Belieben als Erzieherin, als Erzieher oder als Zögling teilnehmen.

a) Ich bin (diesmal) Erzieher oder Erzieherin:

Dazu ist in dieser Story über „suchen/ersetzen“ zu ändern:

Suchen Ersetzen durch
#ErzieherIn# #ErzName# steht Ich stehe
#ZögName# Marlene, Gerhard,…
#ZögAnrede# Marlene, Gerhard,…
#ZögErSie# sie, er
#ZögName3# Marlene, Gerhard,…
#ErzName# kontrolliert Ich kontrolliere
#wirft# werfe
#beobachtet# beobachte

b) Ich bin (diesmal) Zögling:

Dazu ist in dieser Story über „suchen/ersetzen“ zu ändern:

Suchen Ersetzen durch
#ErzieherIn# Erzieher, Erzieherin, Aufseher, Aufseherin,…
#ErzName#

Wolfgang, Emily,…

#ZögName# zuckt Ich zucke
#ZögAnrede# eigener Vorname
#ZögName3# mir
#wirft# wirft
#beobachtet# beobachtet

c) Ich weiß nicht recht – ich möchte die Geschichte in neutraler Form genießen:

Suchen Ersetzen durch
#ErzieherIn# Erzieher
#ErzName#

Wolfgang

#ZögName# Marlene
#ZögAnrede# Marlene
#ZögName3# Marlene
#wirft# wirft
#beobachtet# beobachtet

(Ich habe schon an ein Programm gedacht, das solche Ersetzungen in allgemeiner Form automatisch vornimmt – deshalb auch die Platzhalter – doch der Aufwand durch die Feinheiten der deutschen Sprache hat mich bisher davon abgehalten).

Nun also die letztens versprochene Geschichte in Kopfkino-Version – mit den oben angeführten Änderungen individuell anpassbar:


Internat für Erwachsene, Zimmer 2.

#ErzieherIn# #ErzName# steht in der Tür: „#ZögAnrede#, es war festgelegt, dass du heute, bevor du auf dein Zimmer gehen darfst, eine halbe Stunde lang Hotelwäsche bügelst. Ich habe keine gebügelte Wäsche gesehen!“

„Oh – ich habe ganz darauf vergessen. Aber die öde Büglerei ist auch wirklich eine Scheißarbeit!

„Tja, war aber ausgemacht! Und was ist das für eine Ausdrucksweise?

Also erstens trägst du in dein Mitteilungsheft ein: ‚Faul und frech.‘ – damit wir bei der abendlichen Strafstunde sicher nicht darauf vergessen!

Zweitens: Für deine ungehörige Redeweise stellst du dich jetzt dort in die Ecke und hältst deine Zunge 5 Minuten lang fest!“

#ErzName# kontrolliert inzwischen Bett und Spind und #wirft# den Inhalt des Spinds auf den Boden, #beobachtet# jedoch auch immer wieder, ob die Zunge gut festgehalten wird – eine unangenehme Strafe.

„Richtige Ordnung hast du immer noch nicht verinnerlicht! Doch genau dazu bist du hier: Du sollst lernen, die vereinbarte Arbeit sorgfältig und fehlerlos auszuführen und perfekt Ordnung zu halten! Also wirst du nach dem Abendessen deinen Spind neu einräumen – und zwar tipptopp! Da hast du zum Einüben genügend Zeit! Danach bleibst du dann neben dem Bett stehen, bis ich kontrollieren komme!“

– – –

„Die 5 Minuten sind um. Jetzt komm her, nimm diesen Gummiring und lege ihn um deine Hand – schön über die Handfläche. Und nun ziehe ihn ganz aus und lass ihn auf die Handfläche schnalzen: Zur Erinnerung, damit du das nächste Mal nicht wieder deine Pflicht vergisst!

Also los!“

#ZögName# zuckt unter dem beißenden Schmerz zusammen, der zwar nach kurzer Zeit abzuklingen beginnt, jedoch ein juckendes Brennen zurücklässt.

„So, jetzt gehst du und bügelst vom Wäschestapel, wie vereinbart, ein Stück nach dem anderen ab – nun aber eine Stunde lang!

Um 18 Uhr in der Strafstunde vor dem Abendessen erhältst du dann die Strafe für deinen Ungehorsam und die unzulässige Wortwahl vor den versammelten Zöglingen mit der Rute auf den nackten Hintern!“

„Verdammt!“, schießt #ZögName3# voller Angst durch den Kopf, „an meine furchtbare Scham, wenn ich mich vor allen andern entkleiden muss, habe ich mich immer noch nicht gewöhnt. Und an die schrecklich schmerzhaften Prügel selbst auch nicht!“

„Und damit du nicht verbotenerweise in der Nacht an dir herumspielst, werden wir deine Hände zwei Nächte lang ans Bett anschnallen!

Los jetzt, #ZögAnrede#, an die Arbeit!“


Eine zur Selbstfesselung geeignete Vorrichtung findet man in Melanie 2 im Kapitel „Fessel­schlinge mit Brett“. Die ist dort zwar für eine Spreadeagle-Fesselung konzipiert, fürs Anschnallen der Handgelenke an den Bettseiten jedoch ebenfalls geeignet, wenn man die Befestigungsseile unter der Matratze durchzieht.

ACHTUNG: Selbstfesselung ist gefährlich! Deshalb IMMER für zusätzliche Sicherheit sorgen, etwa Bekannte mit Schlüssel, die SICHER nach xx Stunden vorbeischauen.


Andere Stories gibt es in: „Das Internat – Erziehung für Erwachsene“

z.B.

  • Zur Bestrafung geschickt
  • Man soll dir den Kopf waschen!
  • Was du nicht willst, dass man dir tu
  • Der Erziehungs-Workshop
  • und viele weitere.

Inhaltsverzeichnis und Leseproben: https://sites.google.com/site/herbertmentor/.

Index über bisher behandelte Themen: https://sites.google.com/site/herbertmentor/index

Viel Vergnügen

Herbert

Sofortstrafen; Gummiringmethode

Nur für Erwachsene – BDSM – Erotik


Liebe Leserinnen, liebe Leser,

Sofortstrafen, also Strafen, die einem Delikt sofort folgen, haben sich zur Durchsetzung von Disziplin als besonders wirksam erwiesen. Auch Emily setzt in „Das Internat – Erziehung für Erwachsene“ im Kapitel „Der Erziehungs-Workshop“ sofortige Sanktionen, und das mit hervorragender Wirkung!

Für Erwachsene genügt meist auch die Ankündigung einer später folgenden Strafe: Das Warten und die dabei stattfindende Antizipation der kommenden Schmerzen und Unannehmlichkeiten wird oft sogar als weitere Verschärfung empfunden. Man kann die Verfahren auch gut kombinieren: Eine augenblickliche, kurze, schmerzhafte „Ermahnung“ plus Bekanntgabe einer späteren, ausgiebigen Züchtigung.

In der Selbstdisziplin haben Sofortstrafen jedoch noch eine weitere Aufgabe: Da man hier ja seine eigenen Gedanken kennt, kann man bereits den aufsteigenden Wunsch bestrafen, bevor man überhaupt die Verfehlung begeht. Dabei unterbricht der Schmerz/die Unannehmlichkeit üblicherweise schon das Verlangen danach, das, was man sich selbst verboten hat, auch tatsächlich auszuführen.

  • In Melanie I, wird dafür eine Form des Zwickens benutzt, um genau in solchen Fällen Hilfe zu leisten.

  • Es gibt für diesen Zweck auch Armbänder mit eingebautem E-Schock.

  • In Melanie II sind einige Strafen beschrieben, die – sogar wenn sie offen ausgeführt werden – gar nicht als Strafen erkennbar sind (Kapitel „Nicht als solche erkennbare Strafen“). Wenn etwa der (unerwünschte) Zorn hochkocht, kühlt einen eine kalte Dusche rasch ab, noch bevor man einen gravierenden Fehler begeht. Und duschen zu gehen ist ja nun einmal nichts Auffälliges.

  • Man kann sich auch mit einem Gummiband einen schmerzhaften Anreiz geben, etwas NICHT auszuführen…

  • …aber ebenso dazu ermuntern, etwas Unangenehmes DOCH zu erledigen!

Gummiringe gibt es in den verschiedensten Ausprägungen. Manche tragen einen Haargummi ums Handgelenk, um bei Bedarf den Gummi auf die Haut schnalzen zu lassen. Man kann dazu aber auch ein hübsches Band selbst flechten.

Gut wirksame Orte sind neben dem Handgelenk auch die Handflächen und Fußsohlen, aber auch Oberarme und Innenseiten der Oberschenkel. Falls man zu diesem Zweck für längere Zeit einen Gummiring tragen will, ist seine Größe so zu wählen, dass er sicher nicht einschnürt.

Diese Form der Selbstbestrafung muss gar nicht besonders schlimm ausfallen, um zu wirken. Wichtig ist – wie bei jeder Erziehung – die Konsequenz der Maßnahme. Und dieser kurze Schmerz kann ja auch noch zusätzlich mit einer Drohung verbunden sein: Du bist gewarnt! Falls du das Verbotene jetzt dennoch ausführst / das Vereinbarte nicht erledigst, gibt es abends eine besonders saftige Strafe!

Und Vorsicht: Je nach Stärke hinterlässt ein Gummi auch Spuren und kann durchaus beachtliche Wirkung zeigen

findet

Herbert

PS: Das nächste Mal gibt es eine kleine Geschichte dazu…

Frühjahrsmüdigkeit / Das Brett

Nur für Erwachsene – BDSM – Erotik


Liebe Leserinnen, liebe Leser,

mein neues Buch „Das Internat – Erziehung für Erwachsene“ ist in der Zielgeraden: Als Print-Buch ist es schon erschienen, in der E-Book-Version erwarte ich es in den nächsten Tagen. Sobald auch diese verfügbar ist, werde ich hier darüber berichten.


Zum heutigen Thema:

Wer kennt sie nicht, die Frühjahrsmüdigkeit? Vor kurzem hörte ich eine neue Theorie über die Ursache ihrer Entstehung: Nach den bisher üblichen Hypothesen, wie Vitaminmangel oder Lichtmangel, denkt man nun (auch), dass die im Frühling steigende Temperatur ein Absinken des Blutdrucks hervorruft.

Jedenfalls gilt: Falls Sie irgendwelche Mangelerscheinungen oder Beschwerden haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt: Er/sie und die Pharmafirmen werden Ihnen nach Möglichkeit helfen!

Vielleicht meint Ihr Arzt jedoch, Sie seien ohnedies völlig gesund?

Vielleicht deutet er ja auch an, dass Sie wohl eigentlich an dem gut bekannten Frühjahrs- / Sommer- / Herbst- und Winter-Müdigkeitssyndrom leiden, das man früher Arbeitsunlust, Trägheit, Bequemlichkeit oder einfach Faulheit genannt hat, und wo man damals mit ein paar Ohrfeigen oder der Behandlung mit einem kleinen Stöckchen ausgezeichnete Heilerfolge verzeichnen konnte.

Falls Sie also gesund sind, aber keinerlei Lust verspüren, irgendwelche Tätigkeiten auszuführen – insbesondere keine ungeliebten – , dann empfehle ich Ihnen einen Ausflug in die Kunst der Selbstdisziplin. Sie gewinnen dabei sicher rasch Freude an gut geplanter Aktivität und widmen sich mit neuem Schwung dem Erreichen Ihrer schon langgehegten Ziele. Diese müssen Sie allerdings selbst festlegen – und sagen Sie jetzt ja nicht, dafür seien Sie auch zu müde…

  • Vielleicht brauchen Sie ein aktivierendes Sportprogramm?
  • Ist es nicht wirklich Zeit, endlich einige Pfunde zu verlieren?
  • Wartet nicht noch das Erlernen einer Fremdsprache, das Aufpolieren Ihrer xx-Kenntnisse?
  • Liegt da nicht noch ein Berg ungebügelter Wäsche verschämt in der Ecke?
  • Haben Sie nicht letztens Stunden mit dem Suchen eines wichtigen Dokuments vergeudet?

Sie finden Anregungen etwa auch bezüglich der Konsequenzen, falls sie die mit Ihnen selbst getroffenen Vereinbarungen nicht einhalten, in Melanie I und II https://sites.google.com/site/herbertmentor/.

Und/oder holen Sie sich das kostenlose Programm „Konsequente Erziehung“ (https://sites.google.com/site/herbertmentor/disziplinsoftware). Definieren Sie selbst Ihre Ziele und die zu ihrem Erreichen sinnvollen Regeln und starten Sie mit neuem Elan in den Frühling!

Viel Erfolg

Herbert


PS: Eine weitere Strafstellung, die gut an die Folgen von übernommenen, aber nicht eingehaltenen Verpflichtungen erinnert:

Das Brett – The Plank.

Das ist eine Übung, die die Bauchmuskel stärkt, darüber hinaus anstrengend ist und bald schmerzhaft wird.

Mit den Ellbogen stützt man sich genau unter den Schultern auf dem Boden ab, der gesamte Körper bildet eine gerade Linie – den Po darf man also weder hochstrecken noch absacken lassen (kein Hohlkreuz)!

Das Brett

Auch hier ist – wie bei allen Strafstellungen – die Bemessung einer wirksamen Strafdauer stark abhängig von Kraft, Ausdauer und Gewöhnung.

Ich mag das ‚Brett‘ für mehr als 2 Minuten gar nicht besonders!


PPS:

Edith sieht mit Grausen den Turm an Wäsche zum Bügeln – da hat sich wirklich einiges angehäuft!

Spontan beschließt sie, sich zu belohnen, falls sie heute noch eine Stunde lang etwas davon wegbügelt: Ja, dann gibt es ein feines Abendessen, zwar nicht mehr als sonst, sondern wegen der Figur eher weniger, aber etwas, was sie besonders gerne mag! Und falls sie doch nicht bügelt – gibt es nichts!

Sie könnte, um Zeit fürs Bügeln zu finden, etwa die 2.745. Folge der lähmenden, äh, spannenden Telenovela skippen – aber das ist ja gar nicht notwendig, sie kann ja auch vor dem Fernseher bügeln. Nur aufstehen muss sie dazu von der kuscheligen Couch…

A) Sie rafft sich auf, bügelt wie beschlossen eine Stunde lang und gönnt sich dann zur Belohnung das versprochene exquisite Nachtmahl.

Das Essen schmeckt köstlich, auch wenn sie die Portion etwas gekürzt und die Küche zur Sicherheit versperrt hat, um nicht ‚in Gedanken‘ nochmals zuzulangen.

Sie ist mit der Arbeit gut voran gekommen – morgen wird sie die Bügel-Session mit dem gleichem oder einem neuen Anreiz wiederholen und dann höchstwahrscheinlich bereits den gesamten Wäscheberg abgearbeitet haben.

B) Sie faulenzt weiter – abends dämmert ihr: Sie hat es ja ernst gemeint: Kein Bügeln – kein Abendessen!

Zu dumm – die öde Serie war heute ohnedies wieder unlogisch und ohne Anfang und ohne Ende.

Tja, was nun statt des Essens? Ah – sie wird das ‚Brett‘ ausführen.

Sie hält die Stellung, bis sie unangenehm wird. Jetzt möchte sie aufhören.

„So, zur Strafe für deine Faulheit wirst du sie noch 15 Sekunden durchhalten!“, befiehlt sie sich, und mit Mühe erträgt sie die Anstrengung.

„Gut, und nun sofort ab ins Bett mit dir! Der Wäscheberg ist noch immer derselbe, und der Hunger beginnt bereits, sich bemerkbar zu machen. Also, wenn ich morgen diesen Ansporn wiederhole – und wenn ich klug bin … ich bin sicher, morgen verdiene ich mir die Belohnung!“

Jeder Schaden hat Folgen

Nur für Erwachsene – BDSM – Erotik


Ich bin kein Rechtsexperte – die Beispiele und Überlegungen dienen nur der Illustration und können rechtlich gesehen unrichtig sein!


 

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

ich wurde gefragt, wie ich denn üblicherweise mit einem angerichteter Schaden umgehe.

Also erstens:
Ich finde, jeder Schaden, den man anrichtet, muss ersetzt werden!

Falls nicht irgendeine Versicherung einspringt, läuft dieser Schadenersatz somit meist automatisch auf eine ‚Geldstrafe‘ hinaus.

Falls jedoch doch die Versicherung bezahlt, sollte zum Ausgleich eine Spende in Höhe der Versicherungs-Jahresprämie an eine Hilfsorganisation erfolgen.

Zweitens:
Jeder Schaden, den man anrichtet, wird bestraft!

Falls man die Disziplinsoftware ‚Konsequente Erziehung‘ einsetzt, wird der Schaden als Verfehlung eingetragen, und das Programm setzt automatisch die Strafe fest.
(Siehe https://sites.google.com/site/herbertmentor/disziplinsoftware).

Ansonsten hat sich in meinem Umfeld bewährt, die Strafe über eine Formel zu ermittelt.

Eine der Varianten ist folgende:
Ausgangspunkt ist

  • die geschätzte Höhe des Schadens in Euro, ferner
  • das Verschulden (leichte Fahrlässigkeit – das kann schon mal passieren; grobe Fahrlässigkeit – so etwas darf nicht passieren; Vorsatz)

1.) Ich berechne mittels Taschenrechner die Wurzel aus der Schadenshöhe.

2.) Dann berechne ich die Wurzel aus diesem Ergebnis – somit habe ich die 4. Wurzel aus der Schadenssumme gezogen.

3.) Diese Zahl runde ich kaufmännisch auf eine ganze Zahl.

4.) Ich multipliziere diese Zahl

  • bei leichter Fahrlässigkeit mit 2;
  • bei grober Fahrlässigkeit mit 4;
  • bei Vorsatz mit 10.

Dies ergibt die Anzahl der zu erteilenden Hiebe.

Beispiele:

1.) Ein (hübsches) Glas zerbricht: Schaden EUR 9,–.
Wurzel aus 9 = 3
Wurzel aus 3 = 1,7; gerundet 2
Leichte Fahrlässigkeit (also x 2): 4 Hiebe.
Und das Glas wird ersetzt!

2.) Man schläft mit brennender Zigarette ein, das Haus brennt ab: Schaden 600.000,–
Wurzel aus 600.000 = 774,6
Wurzel aus 774,6 = 27,8; gerundet 28
Grobe Fahrlässigkeit ( x 4): 112 Hiebe.
Zusätzlich wird die Jahres-Versicherungsprämie der Feuerversicherung von 200,– an Hilfsorganisation xy überwiesen.

3.) Aus Zorn wirft man einen Teller an die Wand: Teller kaputt, Wand bekleckert.
Schaden EUR 6,– für den Teller, 210,– fürs Ausmalen.
Wurzel aus 216 = 14,7
Wurzel aus 14,7 = 3,8, gerundet 4
Vorsatz ( x 10): 40 Hiebe
Der Schaden von EUR 216,– ist zu bezahlen.

Höre ich jetzt die Frage: Anzahl der Streiche, na schön – aber womit, wohin und in welcher Position, und gibt es ergänzende Strafstellungen, Arbeitsstrafen und Restriktionen?

Zum einen ist mir klar, dass eine starre Formel ohnedies nicht alle Gegebenheiten berücksichtigt, und man ja nach den Berechnungen gerade bei der Beantwortung dieser Fragen im Einzelfall noch flexibel reagieren und Anpassungen vornehmen kann.

Zum anderen können Sie dabei nun gerne selbst kreativ werden. Eine Menge an Anregungen zu Instrumenten, Strafstellungen und Zusatzstrafen finden Sie in meinen Büchern (siehe https://sites.google.com/site/herbertmentor/).

Achtung

Es gibt sicher unzählige Möglichkeiten, Trainees (oder auch sich selbst) gut klarzumachen, dass es sich wirklich auszahlt, jeden Schaden möglichst zu vermeiden. Jedenfalls führen konsequente, schmerzhafte Sanktionen für jeden verursachten Schaden zu vorsichtigerem, sorgfältigerem und überlegterem Handeln

beobachtet immer wieder

Herbert