Transportables Gefängnis

Nur für Erwachsene – BDSM – Erotik


 

Liebe Leserin, lieber Leser,

oft denkt man gar nicht daran, doch eine einfache Fesselung kann erhebliche Unannehmlichkeiten erzeugen und auch im Urlaub gut als transportables Gefängnis dienen.


 

Achtung: Fesselung ist stets gefährlich! Keine einschnürende Fesselung anlegen! Bei Fremdfesselung muss man Sub laufend überwachen (Atmung, Nerven, Gefäße, Gelenke: Schmerzen, Schwellung, Taubheitsgefühl, blasse oder blaue Hautfarbe?), bei Selbstfesselung ist für eine Not-Öffnungsmöglichkeit und als zusätzliche Sicherheit für den baldigen Besuch einer anderen Person mit Zutritt zur Wohnung zu sorgen.


 

Einige Möglichkeiten zum Einsatz einer Fesselung als transportables Gefängnis:

A) Sitzzwinge

1. Benötigt werden

…für eine Fremdfesselung: Ein Gürtel oder ein Stück Seil zum Fixieren der Ellbogen, und ein Stück Seil bzw. Handschellen für die Handgelenke;

…für die Selbstfesselung: Ein Gürtel oder ein Stück Seil zum Fixieren der Ellbogen, und die Fesselschlinge (siehe Kapitel „Selbstfesselung“ im Buch Melanie muss abnehmen: BDSM – Erziehung und Disziplin oder die bereits bekannten Handschellen aus dem Blog Handschellen für die Selbstfesselung für die Handgelenke.

Einfach und praktisch: Man kann auf dem Boden /auf einem Sessel sitzen, aber weder sich entspannt niederlegen noch aufstehen; man kann etwas lesen, doch gemütlich ist es keineswegs – diese Zwangsstellung ist als transportables Gefängnis auch im Urlaub bestens geeignet! Für eine zumindest etwas erhöhte „Annehmlichkeit“ empfiehlt es sich, die Ellbogenschlinge aus einem breiteren Riemen/Gürtel auszuführen.

Die Fesselung wurde auch bereits im Blog Sitzstrafen 2 beschrieben.

Vorsicht, wenn statt auf dem Boden auf einem Sessel zu sitzen ist: Absturzgefahr!

2. Dasselbe funktioniert auch gut mit einem Stock zwischen Kniekehlen und Ellenbeugen (im Bild wird dafür ein kräftiger Rohrstock verwendet).

Vorsicht, wenn statt auf dem Boden auf einem Sessel zu sitzen ist: Absturzgefahr!

B) Weitere Zwangsstellungen

Eine enges Zusammenfesseln der Handgelenke hinter den Knien bzw. Oberschenkeln mit einem Stück Seil / Band / Riemen bzw. für die Selbstfesselung mittels Fesselschlinge oder den schon bekannten Handschellen genügt bereits, dass sich die Delinquentin in der unangenehmen Stellung kaum mehr bewegen kann. Mit eng ist gemeint: Wenig Zwischenraum zwischen den beiden Handgelenken, sodass man weder dazwischen durchsteigen noch die Hände über das Gesäß ziehen kann, jedoch keinesfalls eine einschneidende Fesselung!

Für diese Straffesselung genügt also bereits ein Stück Seil / Band / Riemen!

  1. Im Stehen: Bückstellung – Vorteil: Die Delinquentin kann zur Not aufs Klo gehen (sofern gestattet!). Diese Fesselung wurde auch bereits im Blog Strafstellung Murgha-Variante beschrieben.

  1. Auf dem Rücken liegend: Diaper-Position – nomen est omen: Auf längere Zeit sind da wohl tatsächlich Windeln angebracht! Siehe auch Blog Diaper- / Internatsstellung (ein bisschen genauer…).

Da in dieser Stellung durch das Gewicht der Beine ein erheblicher Zug auf die Arme und die Handgelenke ausgeübt wird, sollte für eine längere Strafe statt eines Seils ein breiter Riemen / Gürtel für die Fesselung eingesetzt werden, um den Druck besser zu verteilen.

  1. Auf dem Boden / auf einem Sessel sitzend: Ganz ähnlich wie die obige Sitzzwinge, allerdings ist es mit den Händen hinter den Schenkeln nun natürlich nicht mehr möglich, etwa ein Buch zum Lesen zu halten. Vorsicht, wenn statt auf dem Boden auf einem Sessel zu sitzen ist: Absturzgefahr!

Tja – und wenn man die Delinquentin ohnedies beaufsichtigt (siehe Sicherheitshinweis), kann sie sich eigentlich ja auch gleich selbst fesseln!

Man muss das Seil für die Fesselung nicht unbedingt kaufen. Ich erhalte oft Einkaufstaschen mit Handgriffen aus Seilstücken, die sich meist hervorragend für Fesselschlingen eignen. Falls sie zu kurz sein sollten, kann man auch mehrere von ihnen zusammenknoten. Für die Ellbogen ist jedoch ein (wohl ebenfalls vorhandener) Gürtel ohnehin besser geeignet.

Diese Art der Fesselung als transportables Gefängnis ist somit einfach, praktisch, leise, gut wirksam,… – und außerdem auch noch kostenlos! Und bei vermehrtem Wetzen oder anderen Störversuchen laden je nach gewählter Stellung Hintern oder Rücken zu einer kräftigen Massage mit Stöckchen oder Martinet ein…

Gute Unterhaltung wünscht

Herbert


Eine Anleitung für ein Martinet finden Sie im Buch Melanie muss abnehmen: BDSM – Erziehung und Disziplin. Weitere Ideen finden Sie auch in „Melanie II: BDSM – Spiel und Ernst“ und in „Das Internat – Erziehung für Erwachsene“.