Selbst-Bastonade

Nur für Erwachsene – BDSM – Erotik


 

ACHTUNG: Über die Gefahren der Bastonade wird unterschiedlich geurteilt. Schwere Instrumente (Stöcke, Peitschen,…) sind aber jedenfalls gefährlich, können bei kräftigem Einsatz sicher auch Knochen brechen und damit schwere Gesundheitsschäden bewirken. Wieweit leichte Geräte gänzlich unbedenklich sind, ist schwierig zu beurteilen. Wer kennt schon die genaue Beschaffenheit Ihrer Knochen, Nerven, Haut, Gefäße, Muskeln,… (oder die Ihres Zöglings)?


 

Liebe Leserinnen, liebe Leser!

Immer wieder gibt es starkes Interesse an der Bastonade und auch an der Selbst-Bastonade.

Schläge auf die Fußsohlen haben für viele einen eigenen Reiz. Sie sind besonders schmerzhaft, und die Vorstellung davon löst oft zwiespältige Gefühle aus: Starke Erregung und große Angst.

Prügel auf die Sohlen sind eine schwere Strafe und durch die heftigen Schmerzen und die Angst vor einer Wiederholung gut zur Abschreckung vor weiteren Übertretungen wirksam. So ist die Bastonade vor allem für besondere Anlässe geeignet, wie das Durchsetzen von verweigerten Strafen, für deutliche Strafverschärfungen oder für die Unterstützung wichtiger Verhaltensänderungen.

Bastonade

Wer eine(n) andere(n) auf die Sohlen schlagen will, wird die Delinquentin / den Delinquenten meist in einer geeigneten Stellung fesseln (ab jetzt verzichte ich aber auf das er/sie/ihn/sie!):

1. Die zu Züchtigende liegt auf dem Bauch auf dem Boden, ihre Beine sind in den Knien abgewinkelt, die Unterschenkel sind senkrecht aufgestellt und die Füße liegen waagrecht. Knie und Füße sind etwa an einen oder zwei Pfosten angebunden.

2. Auf dem Rücken auf dem Boden liegend werden ihre Füße in eine Falaka gespannt [siehe Das Internat – Erziehung für Erwachsene, Kapitel Murgha und Bastonade], die von zwei anderen Personen festgehalten oder irgendwo befestigt wird.

3. Der Zögling liegt auf einer Bank

a) auf dem Bauch, die Füße sind flach auf der Bank ausgestreckt und an den Fußgelenken festgebunden (die Sohlen liegen fast waagrecht) oder

b) auf dem Bauch, die Füße über das Bankende hinausragend (die Fußsohlen stehen fast senkrecht) [in Melanie muss abnehmen: BDSM – Erziehung und Disziplin, Kapitel „Der erste Sex“, erhält Melanie in dieser Position die Bastonade, um sie zum Sex zu zwingen] oder

c) Auf dem Rücken liegend, wobei die Füße über das Bankende hinausragen und senkrecht stehen.

4. Die zu Bestrafende kniet auf einem Stuhl.

Es gibt noch andere Varianten, je nach den vorhandenen Möbeln bzw. Befestigungsmöglichkeiten (in Das Internat – Erziehung für Erwachsene, Kapitel „Ein langer Straftag für Emily“, erhält Emily zB die Bastonade auf einer Sitzbank liegend).

Geschlagen wird

  • entweder längs auf eine Fußsohle (meist in Position 1, 2 oder 3b. Bei Position 3b steht der Schlagende dabei neben der Delinquentin mit Blickrichtung nicht zu ihrem Kopf sondern zu ihren Füßen)
  • oder quer auf einen Fuß oder auf beide Füße – hierbei wird zwischen den Ballen und der Ferse auf das Fußgewölbe gezielt (meist in Position 1, 3a, 3b, 3c oder 4).

Dünne und leichte Instrumente erzeugen starke Schmerzen, jedoch keine langfristigen Probleme. Schwere Instrumente hingegen bergen vor allem bei Längsschlägen die Gefahr von Knochenbrüchen.

Selbst-Bastonade

Sich selbst eine Bastonade zu verpassen, ist relativ schwierig.

Zum einen scheidet ein Festschnallen der Beine etwa mittels Falaka aus – dann kann man die eigenen Fußsohlen nämlich nicht gut erreichen. In den meisten Stellungen ergibt sich ein ungünstiger Winkel, und man trifft die Sohle nicht so, wie man gerne möchte.

Zum anderen ist die Angst vor den schlimmen Schmerzen ein starkes Hemmnis, das man mental erst überwinden muss, um fest zuschlagen zu können. Die heftigen Qualen machen die Bastonade in der Fernerziehung problematisch: Zöglinge können sich oft nicht dazu überwinden, sich selbst richtig satt auf die Sohlen zu schlagen.

Einige Varianten der Selbst-Bastonade:

a) Mittels Gummiband: Siehe Blog „Ohr-Clips und Gummiband-Bastonade“;

b) vor einem Bett oder Stuhl kniend werden die Füße auf einem Polster, auf einigen Büchern oder dergleichen so aufgelegt, dass das Instrument flach auf der Sohle aufschlagen kann; es wird längs geschlagen;

c) stehend, wobei man den Fuß am anderen Bein anlegt – längs oder quer möglich

(in Melanie II: BDSM – Spiel und Ernst, Kapitel „Auf Rücken, Hintern und Fußsohlen“, muss sich Natalie die Bastonade in dieser Stellung verabreichen);

d) stehend, wobei man den Fuß vor sich mit der Fußspitze oder der Ferse auf einem Stuhlsitz auflegt – längs oder quer möglich;

e) auch ein Auflegen eines Fußes auf dem Stuhlsitz hinter sich ist möglich und entspricht etwa der Variante b.

 

An Instrumenten bieten sich ein dünner Rohrstock, eine Gerte, eine Tawse oder die Ferula an (Tawse und Ferula sind durch ihre breite Aufschlagfläche relativ sicher). Den Selbstbau einer Ferula finden Sie in Melanie muss abnehmen: BDSM – Erziehung und Disziplin, in Kapitel „Die Strafinstrumente“, und ihren Einsatz für die Bastonade dann in Kapitel „Die Bastonade“.

Selbst wenige gute Hiebe sind beim Gehen durch den hohen Druck des Körpergewichts auch in den nächsten Tagen bei jedem Schritt noch deutlich fühlbar.

Die Bastonade ist keine angenehme Strafe. Einerseits erzeugt sie bei Vielen eine besondere Faszination, andererseits erschrickt aber jeder, der sie kennt, schon bei ihrer Androhung bis tief ins Innerste

weiß

Herbert

 


Apropos Rohrstock: Um ihn gut zu wässern, kann man ihn über Nacht in die Badewanne legen, mit rostfreien Besteckteilen beschweren und mit Wasser bedecken. Eine andere Möglichkeit ist, ihn in ein Rohr (etwa ein Kunststoff-Elektro-Installationsrohr) zu stecken, das mit Wasser gefüllt und beidseitig mit Korken verschlossen wird.

Herbert M.

 

Meine Geduld ist zu Ende

Nur für Erwachsene – BDSM – Erotik


 

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

heute eine Kopfkino-Geschichte aus dem Domestic-Discipline-Bereich.

Das PC-Programm „Kopfkino“ ermöglicht eine Anpassung der Geschichte an die eigene Situation: Die Namen der Personen werden angepasst und der Text so umgeschrieben, dass man selbst in der Story je nach Wunsch als Sub oder Dom auftritt.

  1. Falls Sie das Programm noch nicht besitzen, laden Sie es hier kostenlos herunter: Kopfkino.

  2. Dann holen Sie von hier die Geschichte: Geduld

  3. Entpacken Sie die Geschichte mittels unzip, 7-zip,… (meist mittels Klick auf die Datei mit der rechten Maustaste erreichbar) am besten in den Ordner des Kopfkino-Programms.

  4. Starten Sie Kopfkino.exe und wählen Sie die Geschichte Geduld.html aus (Datei wählen).

  5. Legen Sie die Namen der handelnden Personen fest und die Rolle, die sie selbst spielen wollen (Dom, Sub oder keine von beiden).

  6. Starten Sie Datei konvertieren.

  7. Sehen Sie sich die entstandene Story Geduld_NEU.html in Ihrem Browser an.

Damit Sie einen Eindruck erhalten, hier nun eines der möglichen Ergebnisse: Sandra wird beim Nachhausekommen von ihrem Mann Hans bereits erwartet. Es wurde keine der Rollen als ICH-Rolle gewählt.


 

Meine Geduld ist zu Ende

Als Sandra beim Heimkommen die Haustüre öffnet, wartet Hans bereits auf sie und blickt dabei auf die Uhr.

„Ah, wo kommst du denn jetzt erst her – du hast wohl erneut mit jemandem geflirtet?“

„Aber nein, ich …“

„Oho – ich will gar nichts mehr hören! Du bist heute schon wieder 20 Minuten zu spät – und das nun bereits zum dritten Mal innerhalb der letzten 14 Tage. Du hattest zwar bisher stets irgendeinen Vorwand für dein sogenanntes ‚Missgeschick‘, beim dritten Mal interessieren mich aber deine faulen Ausreden wirklich nicht mehr. Meine Geduld ist zu Ende – ich werde dir das Zuspätkommen abgewöhnen!

Geh jetzt aufs Klo und komm anschließend sofort ins Wohnzimmer. – – –

Also, ich habe mir folgendes ausgedacht – genügend Zeit zum Überlegen hast du mir ja gelassen: Vor Jahren besorgten wir uns doch eine mehrschwänzige Gummipeitsche, die sich fürs Spielen dann aber als ungeeignet, weil als zu heftig erwies. Für dein Vergehen aktivieren wir sie nun – als wirksames Strafinstrument wird sie wohl gut passend sein, denke ich!

Für jede Minute zu spät

  • erhältst du einen Peitschenhieb
  • und zusätzlich 5 Minuten Standstrafe.

Für 20 Minuten zu spät sind das also 20 Schläge plus 1 Stunde 40 Minuten Stehen.“

„Die Strafe ist schlimm, vor allem die Prügel mit dieser widerlichen, schweren Peitsche – aber auch das lange Stehen,“ denkt Sandra, „aber irgendwie werde ich sie schon überleben!“

Doch bei den nächsten Worten rutscht ihr das Herz in die Hose.

„Allerdings war das innerhalb kurzer Zeit bereits das dritte gleichartige Vergehen, also wirst du die Strafe auch drei Mal erhalten, und zwar an drei Tagen hintereinander. Wir starten jetzt gleich mit dem ersten der für mich gemütlichen und für dich hoffentlich lehrreichen Abenden, die alle in der gleichen Art verlaufen werden.

Zuerst erhältst du jetzt einmal die heutigen 20 Hiebe mit der Gummipeitsche. Hol sie her!

– – –

Zieh dich ganz aus, leg dich mit dem Oberkörper dort auf den Tisch und halte dich an der anderen Tischkante fest. Die Beine bleiben gestreckt, nicht bewegen!“

Hans stellt sich in Position, zielt gut und zieht die schweren Gummischnüre über den von ihr wie befohlen präsentierten Hintern. Abwechselnd klatschen die Riemen voll auf die eine Hälfte – 15 Sekunden Pause -, dann auf die andere. Sandra windet sich, wimmert und beginnt bereits beim dritten Hieb, als die Peitsche neuerlich die erste Backe trifft, laut zu schreien.

„Ah, diese Peitsche wirkt ja offenbar ausgezeichnet!“  Nach sechs Schlägen legt Hans das Gerät kurz weg und prüft zufrieden das Ergebnis seiner ersten Hiebe auf ihre gespannte Erziehungsfläche.

„Das sieht sehr gut aus: Kein Blut, aber es wachsen schon hübsche, dicke, blaurote Striemen! Und die bereits einsetzende Schwellung zeigt mir, dass der schwere Gummi tief drinnen ebenfalls einen kräftigen Effekt erzeugt. Ich bin sicher, dass wir dieses Instrument in nächster Zeit mit Erfolg auch für andere Zwecke einsetzen können – zum Beispiel, falls du das vereinbarte Gewicht nicht einhältst.

Also – es geht weiter!“

Hans setzt die Auspeitschung fort, die Sandra offenbar grausame Schmerzen bereitet und sie zu regelmäßigem Schreien und heftigem Heulen bringt.

„Zwanzig.“ – Endlich ist die Züchtigung beendet. –

„So, du darfst dich aufrichten.

Und nun nimmst du diese Decke hier und legst sie dir über den Kopf. Sie lässt genügend Luft durch, allerdings siehst du nichts mehr außer deinen Zehen, und du hörst auch kaum noch etwas. Jetzt ist es 20 Uhr 5, bis um 21 Uhr 45 wirst du also hier still neben dem Fernseher stehen. Keinerlei Bewegung, sonst gibt es ein paar saftige Hiebe auf die Waden. Die lugen für mich ja bestens erreichbar unterhalb der Decke hervor.

Morgen und übermorgen wird diese Strafe wiederholt: Die bunten Abende verlaufen dann wiederum genauso wie heute, mit ebensolchen Prügeln und der gleichen Standstrafe! Und falls du in nächster Zeit deine Dummheit nochmals wiederholen solltest, gibt es dafür mit der dann verhängten Strafe eben vier solche Straftage nacheinander. Irgendwann wirst du schon lernen, dich zu benehmen!“

„Gut, jetzt stehst du einmal deine Strafzeit durch, und dann geht es ab ins Bett. Ich komme dich später noch besuchen, damit du mir eine angenehme Gute-Nacht-Entspannung bescheren kannst! Du bekommst die nächsten Tage selbstverständlich nichts. Ich werde deine Hände während der Nächte ans Bett anschnallen, damit du nicht an dir herumspielen kannst!“


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Bis zum nächsten Mal

Herbert

Diebstahl rächt sich bitter

 

Nur für Erwachsene – BDSM – Erotik

 


Liebe Leserinnen, liebe Leser,

ich habe mich nun doch entschlossen, ein PC-Programm „Kopfkino“ zu schreiben, das einen Text so anpasst, dass man sich ganz in die eigene Rolle hineinversetzen kann.

Dazu gibt es gleich eine passende Geschichte „Diebstahl rächt sich bitter“.

Laden Sie das kostenlose Programm auf Ihren PC, starten sie es, entscheiden Sie sich: „Ich bin Zögling“ / „Ich bin Erzieher / Erzieherin“ und konvertieren Sie die Geschichte in die gewünschte „Kopfkinofassung“.

So läuft das Ganze ab (Auszug aus dem Handbuch):

Ablauf für Leser

Der Leser startet das Programm Kopfkino.exe.

 

Über den Button „Datei wählen…“ (oder Menü Datei/Datei wählen…) wählt er die gewünschte Geschichte aus (HTML-Datei).

Das Programm sucht in der Datei nach der Rollenbeschreibung und zeigt dem Leser die gefundenen Rollen an.

 

Nun bitte die restlichen Angaben ergänzen / wählen:

Zum Beispiel:

  • Name der Erzieherin: Emily; Anrede: Frau Erzieherin; Geschlecht weiblich
  • Name des Zöglings: Werner; Anrede: Werner; Geschlecht männlich

Und auch wählen, welche Rolle man selbst spielen will (wird dann in den Texten durch „Ich“ ersetzt).

  • Ich selbst spiele (heute) Rolle 2

 

Über den Button „Datei konvertieren“ (oder über Menü Datei/Datei konvertieren) wird der Auftrag ausgeführt und eine neue Datei erzeugt:

In dieser Datei ist der Text jetzt so modifiziert, dass die Rollen mit den gewünschten Namen versehen sind und man selbst die gewählte Rolle spielt.

Näheres dazu findet man im Handbuch.

Programm samt Handbuch.

Geschichte „Diebstahl rächt sich bitter“.

 


Zur Einstimmung hier das Ergebnis, wenn man (wie oben) als Erzieherin Emily und als Zögling Werner einträgt und als eigene Rolle die des Zögling Werners wählt:

Diebstahl rächt sich bitter

Rollenbeschreibung: ###E=ErzieherIn|Z=Zögling###


Rollen:
ErzieherIn Emily, Anrede: Frau Erzieherin, weibl.
Zögling Werner, Anrede: Werner, männl.
ICH bin Zögling Werner

Sonst verwendete Namen: Hubert, Sabine, Heinrich


Die zwölf Zöglinge des Internats für Erwachsene zucken zusammen, als über Lautsprecher die Anordnung kommt: „Alle Zöglinge haben sich in 5 Minuten im Bestrafungsraum einzufinden!“

Was erwartet uns dort?

Kurz darauf stehen wir wie stets ausgerichtet in Dreierreihe mit jeweils einer Armlänge Abstand voneinander in dem 40 m2 großen Zimmer, in dem sich außer einem Tisch mit Computer und zwei Sesseln für Aufsichtspersonen nur noch ein Prügelbock befindet.

An der Wand hängen einige Strafinstrumente: Rohrstöcke, ein schweres Paddel, eine Rute, eine Tawse sowie mehrere Peitschen, und außerdem noch eine Tafel, auf der „der Spruch des Tages“ vermerkt ist.

Wir Zöglinge waren heute schon einmal vor dem Abendessen hier in diesem Raum, wo wie jeden Tag die Verfehlungen des Tages bestraft wurden. Zu dem heutigen Spruch „Schlechte Angewohnheiten werden hier rasch geheilt – wir kennen die dafür höchst wirksame, bittere Medizin!“ hat inzwischen noch jemand hinzugefügt: „Jeder Diebstahl wird schwer bestraft!“

„Die ErzieherInnen waren heute wieder ordentlich streng! So richtig giftig!“ raunt Heinrich seinem Nachbarn zu.

In diesem Moment tritt Frau Erzieherin Emily unvermittelt ein und mustert die Gruppe.

„Ihr habt hier ausgerichtet stramm zu stehen, wie ihr wisst!“, bellt Emily. „Hubert, Sabine: Was ist das für eine Unordnung? – Das gibt je einen Strafpunkt für euch! Und für Heinrich einen Punkt für verbotenes Sprechen! Zusätzlich schreibt jeder von euch Dreien die Hausordnung 5 Mal ab – bis morgen Abend!“

Emily notiert die Strafeinträge, die damit automatisch in der morgigen Strafstunde behandelt werden.

Es ist mucksmäuschenstill.

– – – – –

„Leider gibt es einen Vorfall, der euch und mich Einiges an Freizeit kosten wird.

– – – – –

Jemand hat von der Essensvorbereitung einen Apfel und eine Semmel gestohlen.

– – – – –

Egal, ob Kameradendiebstahl oder das Vergreifen an Institutseigentum – wir sorgen hier dafür, dass solche Untaten nicht einreißen! Selbst ein kleiner Diebstahl ist ein abscheuliches Verbrechen, das exemplarisch bestraft wird!

– – – – –

Der Dieb oder die Diebin erhält dafür 25 Stockschläge und 3 Tage Kerkerhaft!

– – – – –

Wer gesteht die Tat?“

– – – – –

„Gut – ihr habt eine Stunde Zeit zum Nachdenken. Falls sich dann der oder die Schuldige nicht meldet, werden wir andere Maßnahmen ergreifen!

Damit ihr Bescheid wisst, gleich vorneweg:

  • Wenn sich die Delinquentin selbst meldet, macht das 25 Hiebe auf den nackten Hintern.

  • Falls nicht, hat jeder, der den Dieb kennt, ihn anzuzeigen! Dann erhält die überführte Schuldige aber vor und nach der Haftstrafe je 25!

  • Falls der Delinquent das Verbrechen nicht öffentlich gesteht und bedauert, gibt es wegen Verstocktheit noch zusätzlich 10 auf die Fußsohlen.

  • Und Achtung: Falls wir den Täter nicht herausfinden sollten, erhält jeder hier 25 mit dem Stock!

Also denkt gut nach – ihr bleibt hier stramm stehen, bis ich in einer Stunde wiederkomme!“

Eine Stunde stehen ist nach der langen Tagesarbeit für jeden sehr unangenehm: Die Füße schmerzen, die Müdigkeit ist beträchtlich, die ohnedies kärgliche Freizeit verrinnt.

Alle wissen, dass sie über Kameras beobachtet werden, doch ist nicht bekannt, dass empfindliche Mikrofone auch jedes Gespräch in den Kontrollraum übertragen. So erfahren die Erzieher aus dem Getuschel rasch, dass ich die Nahrungsmittel entwendet und zum Teil bereits verzehrt habe, und der Rest in meinem Spind versteckt ist.

– – – – –

„Die Stunde ist um – also, wer gesteht?“

Alle schweigen.

„Wer zeigt den Täter an?“

– – – – –

„Gut, dann werden wir ein wenig nachhelfen. Jeder hebt den rechten Fuß vom Boden ab – 5 bis 10 Zentimeter hoch. Jede Bodenberührung wird später mit einem Peitschenhieb geahndet!

Ich warte!“

Emily nimmt eine Liste mit den Zöglingsnamen, neben den Namen beginnt sie alsbald, für jedes Absetzen des angehobenen Fußes einen Strich zu machen. Bei längerem Abstellen macht sie ungerührt auch weitere Markierungen.

In Kürze schmerzen die Zöglinge der linke Fuß und das gesamte Standbein, die Qual wird immer unerträglicher.

– – – – –

„Ich war es!“, sage ich.

„Aha,“ meint Emily, „okay, ihr dürft den Fuß absetzen. Also, Werner, was hast du getan und warum?“

Schleppend sage ich: „Ich habe einen Apfel und eine Semmel vom Ablagetisch mitgenommen. Den Apfel habe ich gegessen, und auch eine Hälfte der Semmel. Die andere Hälfte ist noch in meinem Spind. Ich hatte solchen Hunger!“

„Werner, das war Diebstahl – du brauchst gar nichts zu beschönigen! Entschuldige dich und sag, dass es dir leid tut – sonst erhältst du noch zusätzlich die Bastonade! Du bist ja bereits einmal in ihren Genuss gekommen und kennst ihre hervorragende Wirkung!“

“ – – – Frau Erzieherin Emily, bitte entschuldigen Sie! Es tut mir leid!“

„Entschuldigung akzeptiert! Mach so etwas nie wieder!

Wie angekündigt gibt es für dich 25 Stockhiebe – plus 3 mit der Peitsche für das dreimalige Absetzen des Fußes. Und dann wartet auf dich 3 Tage Dunkelhaft, angekettet, bei Wasser und Brot, und außerdem die Geldstrafe für 3 Tage Haft. Pro Tag 100 Euro, das sind somit 300 Euro für die Betreuung in der Haft bei gleichzeitigem Arbeitsausfall. Wie viel Geld hast du auf deinem Trinkgeldkonto?“

“ – – 340 Euro.“

„Der Strafbetrag wird dir davon abgezogen!

Wir werden dir und allen hier gut einprägen, dass eine kurze Annehmlichkeit, wie etwa fremdes Essen zu stehlen und zu verzehren, durch die folgenden schmerzhaften Maßnahmen mehr als aufgewogen wird. Merkt euch also gut: So etwas zahlt sich einfach nicht aus!

Und sei froh, dass du dich gestellt hast, sonst würden dir deine Kollegen wohl ihre Schmerzen von der Gruppenstrafe noch vielfältig heimzahlen.

Jetzt erhältst erst einmal du deine Prügelstrafe. Danach bekommen dann auch die anderen Zöglinge ihre Peitschenhiebe für die Fehler beim einbeinigen Stehen.“

Emily denkt dabei: Es ist sehr gut, dass ich mein Wissen aus dem Abhören der Gespräche nicht einsetzen musste, doch ungeschoren sollen mir die Freunde nicht davonkommen! Sie haben ja alle den Dieb gekannt!

Also sagt sie: „Außerdem bin ich sicher, ihr habt genau gewusst, wer der Dieb ist – und habt ihn trotz meines ausdrücklichen Befehls nicht genannt. Das hat für euch alle ein Nachspiel: Für diese Frechheit, euch meiner Anordnung einfach zu widersetzen, wird die Peitsche noch so richtig auf eure nackten Hintern klatschen, das verspreche ich euch!“

Hubert: „Ich habe doch gar nichts gewusst!“

Emily tritt vor und verpasst Hubert eine schallende Ohrfeige: „Hubert! – Auch noch Widerworte: Das gibt einen weiteren Strafpunkt! – Ist schon für morgen notiert!“

Hubert beginnt zu heulen – Emily hat gut getroffen!

„Will sonst noch jemand etwas bemerken?

– – – – –

Gleich anschließend an die Züchtigung von Werner gibt es also für eure Widersetzlichkeit, den Täter nicht zu nennen, für jede und für jeden von euch noch 6 saftige Peitschenhiebe! Ich werde euch das Aufbegehren schon austreiben!

Ihr könnt euch aber bei Werner bedanken und revanchieren – ihr werdet ihn selbst auspeitschen! Ihr seid 11 Zöglinge, also gibt jeder von euch ihm 2 tüchtige Prügelschläge mit dem Stock, die 3 weiteren, die dann noch auf die 25 fehlen, erhält er von mir.

Aber Achtung: Jeder nicht mit voller Kraft ausgeführte Hieb wird nochmals verabreicht – und später von mir auch noch zusätzlich auf dem Hintern des Ausführenden wiederholt!

So, Werner, wir fangen an. Zieh dich aus und leg dich über den Bock! Mit den heutigen Strafmaßnahmen werden wir – davon bin ich überzeugt – in deiner Erziehung einen entscheidenden Schritt voran kommen!“

 

 


Wenn Sie das Programm benutzen, können Sie natürlich selbst Erzieher, Erzieherin oder Zögling sein und Namen und Geschlecht der Rollen selbst wählen.

Das Programm ist eine Pilotversion. Falls es Probleme geben sollte oder Sie Fehler finden, lassen Sie es mich bitte wissen.

Das Programm und die Geschichten finden Sie auch auf

https://sites.google.com/site/herbertmentor/disziplinsoftware


Lesen Sie andere Geschichten, etwa über Bastonade

Die Kopfkino-Geschichte über die Sofortstrafe mittels Gummiring vom 25.4.2015 bereite ich für das Programm neu auf und stelle sie danach wieder bereit.

Herbert

Handlich, flexibel, wirksam…

Nur für Erwachsene – BDSM – Erotik


Liebe Leserinnen, liebe Leser,

diesmal geht es um die Bestrafung von Nachlässigkeit bzw. Disziplinlosigkeit.


Im Café trifft Herbert zufällig Corolla, eine seiner ehemalige Studentinnen. Er erinnert sich gerne an sie: Als er noch aktiv an der Uni unterrichtete, war sie eine seiner besten. Sie trinken Kaffee, Corolla erzählt kurz über ihren Job und dass sie nach einer Partnerschaft derzeit auf sich allein gestellt ist: „Er hat mich betrogen, da habe ich ihn einfach vor die Tür gesetzt!“

Corolla wirkt dabei nervös und unsicher.

„Hm, es sieht so aus, als ob Sie im Moment sehr unter Stress stehen – haben Sie aktuelle Probleme?“

„Ja, tatsächlich! Ich habe mich aber gefreut, Sie zu treffen – denn vielleicht können Sie mir ja helfen!

Wissen Sie, ich habe in den letzten Wochen eine wichtige Arbeit verfasst und vor einer Woche endlich fertiggestellt. Gestern habe ich noch eine Kleinigkeit ergänzt, dann schloss ich das Dokument und schrieb einige Mails. Der Rechner meldete mir, ich hätte nur noch wenig Platz auf der Festplatte, also sah ich das Dokumentenverzeichnis durch und dachte mir, da sind ohnedies viel zu viele alte Versionen! Davon habe ich die meisten gelöscht, und zwar gleich gänzlich, also mit SHIFT-DEL, denn was hilft es mir, wenn dann der Papierkorb den Speicherplatz belegt. Tja, welch eine Dummheit: Bei den gelöschten Dateien war auch die aktuelle dabei – ich hatte mich wegen eines unglücklich gewählten Dateinamens geirrt.

Seither kann ich nicht mehr klar denken und bin verzweifelt! Es steckt so viel Arbeit in dem Dokument und ich weiß nicht, wie ich es rekonstruieren könnte – wissen Sie einen Rat?“

„Nun, am einfachsten ist es wohl, Sie spielen die Datei von der letzten Sicherung ein – vielleicht von letzter Woche. Da war das ganze Papier ja offenbar ohnedies praktisch fertig.“

Corolla wird rot im Gesicht: „Es war in den letzten Wochen so hektisch – ich habe die Daten gar nicht gesichert!“

„Ah,“ meint Herbert, „das lernt man doch schon in einer der ersten Vorlesungen: Daten sind regelmäßig zu sichern – sofern keine höheren Anforderungen gestellt werden, ist eine zumindest wöchentliche Sicherung angebracht. Sie können sich vielleicht noch erinnern?“

„Ja, schon, aber wie gesagt…“

 – – –

„Also ich finde, solch eine Nachlässigkeit verdient eigentlich eine Strafe!“

Corollas Blick verändert sich innerhalb von Bruchteilen einer Sekunde. War vorher Bitten und leise Hoffnung zu erkennen, regiert jetzt die Angst. Ihr Gesicht wird ganz weiß. Keiner spricht.

Die Pause dauert fast 30 Sekunden, dann fragt Herbert sanft: „Nun, was meinen Sie?“

Neuerliche Pause, nach 10 Sekunden flüstert Corolla: „Ja, Sie haben ja recht!“

Herbert: „Gut, dann denke ich, wir sollten zu Ihnen nach Hause gehen. Zum einen, um zu sehen, ob wir die Daten noch retten können, zum anderen um uns mit den Konsequenzen Ihrer Nachlässigkeit zu befassen.“

Herbert holt sich vom Internet ein Reparaturprogramm, und es gelingt ihm, den letzten Stand des Dokuments wiederherzustellen. Denn es ist durch ‚Löschen‘ ja nicht wirklich gelöscht, sondern nur ‚als zu löschen‘ markiert. Mit einem geeigneten Hilfsprogramm kann man auf den Katalog zugreifen und die Daten wiederherstellen, sofern sie in der Zwischenzeit nicht überschrieben wurden.

Corolla ist überglücklich. Sofort zieht sie eine Kopie ihrer wichtigen Arbeit auf eine externe Festplatte, damit sie ab sofort selbst bei gravierenden Problemen auf einen gesicherten Stand zurückgreifen kann.

Dann fällt ihr wieder ein, was Herbert fast nebenbei als ‚Konsequenz‘ angedroht hat. Was hat er damit gemeint, dass diese wirklich unverzeihliche Dummheit eine Strafe verdiene?

Er steht daneben und sieht Corolla zu.

„Gut,“ meint er, „Sie sehen ja selbst, die Sicherung der Daten ist wichtig. Wenn man etwas Wichtiges unterlässt – – – „

„Ja, das war dumm von mir! Danke, für Ihre Hilfe!“

„Gerne. Nun zu den Konsequenzen: Welche Strafe ist da wohl angemessen? Denn Strafe soll sicherstellen, dass so etwas nie wieder vorkommt! Da ist schon eine kräftige Nachhilfe angebracht, um die Erinnerung an die Folgen lange frisch zu erhalten, noch dazu, wo wir die natürlichen Folgen – den Verlust einer wertvollen Arbeit – ja glücklicherweise beseitigen konnten.“

Corolla schweigt und verkriecht sich in sich selbst.

„Also – jetzt will ich schon bald einen Vorschlag hören!“ kommt es scharf und hart.

Corolla zuckt zusammen. „Wie könnte denn die Strafe aussehen?“ fragt sie zaghaft.

„Nun, stellen Sie sich einmal so richtig lebhaft vor, ihre Angestellte verursacht Ihnen nur aus Leichtsinn einen Schaden von 20.000 Euro oder sagen wir 40.000 Euro. Sie spekuliert mit Ihrem Geld und verliert. Nun, nicht wirklich: Im letzten Moment ergibt sich zufällig eine Chance und sie kann den Schaden gerade noch abwenden.Wie würden Sie reagieren? Was würden Sie als angemessene Strafe betrachten?“

 – – –

Leise kommt: „Ich würde ihr am liebsten so richtig den Hintern versohlen! Damit sie das ja nicht wieder macht!“

„Hm, ja. Klingt stimmig! – Aus dem Tonfall Ihrer Stimme erkenne ich, Sie wissen, was Ihnen somit selbst gebührt?!“

„Sie wollen mich schlagen?“

„Oh – das ist ein Missverständnis! Sie habe zweifellos Strafe verdient und dies auch selbst erkannt – so ist es doch gut möglich, dass Sie sich nun auch selbst bestrafen!

Also: Sie werden sich selbst versohlen! Eine Tracht Prügel wird Ihnen guttun.“

„Ich? Wie soll das gehen? Womit soll ich mich verprügeln? Ich habe keinen Stock! Und ich sehe nicht nach hinten – wie soll ich mich da richtig treffen?“

„Ich habe doch im Vorzimmer eine geflochtene Hundeleine hängen sehen! Haben Sie einen Hund?“

„Mein Ex hat einen, den hat er wieder mitgenommen, als er ging. Eine der Leinen hat er hier vergessen.“

„Nun, die ist doch für eine Selbstzüchtigung perfekt geeignet. Sie werden bald spüren: Es gibt kaum etwas Besseres: Handlich, flexibel, wirksam.

Also holen Sie die Leine einmal her. – – –

Wie sind eigentlich Ihre bisherigen Erfahrungen mit Strafe?“

„Ich bin selten bestraft worden, denn ich war ein braves Kind. Ich kann mich an ein paarmal In-der-Ecke-Stehen erinnern, und ich denke, zweimal erhielt ich ein, zwei nicht zu feste Schläge auf den Po. Ich schrie und heulte, aber nicht wegen des Schmerzes sondern aus Zorn über die Demütigung. Der Anlass waren ja Kleinigkeiten, die eher zufällig passiert waren – keine böse Absicht.

Mehr gibt es da nicht – ah doch, zweimal falsch geparkt, einmal beim zu schnell Fahren erwischt.“

„Also wohl alles zusammen nichts, was so schlimm war wie diese jetzige Nachlässigkeit!

Sie sehen doch ein, dass Sie dafür bestraft gehören?“

“ – – – Ja, schon.“

„Strafstellungen wie Stehen und Knien, aber auch Schreibstrafen oder sonstige Strafarbeiten waren immer schon beliebt. Es entstehen dabei Schmerzen, Langeweile, Müdigkeit und ein Verlust an Zeit. Die Delinquentin bestraft sich hierbei quasi selbst. Strafstellungen und Arbeitsstrafen sind deshalb – neben der Selbstzüchtigung – auch für die Selbstdisziplin ausgezeichnet geeignete Mittel.

Sie sollten jedenfalls eine solche Strafe erleiden, dass danach die Mühe der wöchentlichen Datensicherung verschwindend klein gegenüber der Unannehmlichkeit solch einer Bestrafung erscheint. Wenn dann auch noch klar ist, dass Sie jedes Mal erwischt werden, wenn Sie sich die Sicherung ersparen, wird dieser Leichtsinn ganz plötzlich für immer verschwunden sein!

Somit schlage ich vor: 15 Minuten Knien in der Ecke auf ungekochten Reiskörnern mit angehobenen Füßen, anschließend geben Sie sich vor dem Spiegel stehend 20 mit der Hundepeitsche auf den nackten Hintern.

Holen Sie Reis, und Sie brauchen eine ganz flache Tasse, zum Beispiel die, die Sie als Abstellfläche für die Schuhe im Vorzimmer stehen haben. Dann müssen Sie die Reiskörner nicht anschließend auf dem Boden zusammensuchen.“

Corolla steht unschlüssig auf, geh aber dann doch und bringt ein Päckchen mit Reis und die Abtropftasse.

„Also, Sie ziehen sich am besten gleich komplett aus!“

Corolla zögert. Wie kommt er dazu, sie hier …

„Nun, wird es bald,“ meint Herbert und greift nach der auf dem Tisch liegenden Hundeleine.

Corolla zuckt zusammen, schlägt die Augen nieder – und beginnt, sich langsam zu entkleiden.

Damit hat sie jetzt endgültig ihr Einverständnis gegeben…

Sie hat eine hübsche Figur, wie Herbert bemerkt, und einen vollen, straffen Po. Der wird noch einiges abbekommen!

„Stellen Sie die Tasse hier in die Ecke, nein etwas weiter weg – so etwa 70 cm von der Ecke entfernt. Sie müssen sich dann ja nach vorne lehnen können, um die Füße anzuheben. Nun streuen Sie Reis auf die Tasse. Gut. So, jetzt daraufknien, Hände im Nacken verschränken, mit den Ellenbogen an den Wänden der Ecke abstützen und die Füße vom Boden abheben – genau!

Die Füße dürfen den Boden nicht berühren, sonst werden Sie die Leine auf ihren Beinen fühlen!

15 Minuten!“

Die Strafzeit ist nicht nur unbequem, der Reis drückt viel unangenehmer als erwartet, die Knie schmerzen beträchtlich, das Anheben der Füße ist anstrengend, und Corolla hat Angst, dass sich dadurch in den hinteren Oberschenkeln ein Krampf bilden könnte. Schon nach kurzer Zeit weiß sie: Das ist kein Erlebnis, nach dem sie sich zurücksehnen wird! Und es dauert endlos…

„So, die 15 Minuten sind um!“

Endlich vorbei!

„Nun stehen Sie auf, streifen Sie die Reiskörner von Ihren Knien ab und leeren Sie den Reis in ein Säckchen – vielleicht brauchen Sie ihn ja bald wieder!“

„Das will ich nicht hoffen!“ Corollas Knie brennen und schmerzen, ihre Beinmuskeln sind steif und verspannt. Bald wieder? – Sicher nicht!

„Hier, nehmen Sie die Leine an dem Ende, wo der Karabiner sitzt, denn den wollen Sie doch sicher nicht auf ihrem Hintern spüren! Jetzt stellen Sie sich vor den Spiegel. Ein bisschen mehr Abstand, Sie benötigen ja Platz zum Ausholen und Zuschlagen! Genau. So können Sie gut zielen und sich gut peitschen!

Wie viele Hiebe haben wir vereinbart?“

„20.“

„Ah, ja, Das wird fürs erste reichen. Schlagen Sie abwechselnd auf Ihre beiden Hinterbacken!

Also los!“

Corolla lernt schnell, das Zielgebiet gut und satt zu treffen. Es klatscht aber viel leiser und schmerzt viel heftiger als erwartet. Ah, wie das brennt!

Beim vierten Hieb meint Herbert: „Sie sollen sich nicht streicheln, sondern peitschen! Dieser Schlag gilt nicht. Und falls Sie das nochmals versuchen, gibt es zwei Hiebe zusätzlich!“

Corolla atmet tief durch, macht eine Pause. Dann schlägt sie hart zu. Nun bildet sich ein deutlicher Striemen. Hu – tut das aber verdammt weh!

„Ja, dieser Schlag war gut. Machen Sie genau so weiter! Und denken Sie daran, dass Sie sich diese Schmerzen durch Ihren unverzeihlichen Leichtsinn eingehandelt haben!“

Ah – ihre Pein wird durch einen Treffer auf eine schon vorher getroffene Stelle so heftig, dass Corolla aufstöhnt und sich windet. So genau sie auch zu zielen versucht, Mehrfachtreffer passieren ihr immer wieder. Am Ende der 20 Hiebe kreuzen sich einige der Striemen, und Corolla hat ein gutes Maß an Schmerzen erlitten – jedenfalls beträchtlich mehr, als sie erwartet hatte.

„Nun, Corolla, Sie sehen, Sie haben mit dieser Leine ein ausgezeichnetes Züchtigungsinstrument für die Selbstbestrafung zu Hause. Sie zieht offensichtlich gut durch! Wie ich sagte: Das Gerät ist wirklich handlich, flexibel und wirksam!

Und Gratulation: Sie haben schnell gelernt, effektiv damit umzugehen! Diese Züchtigung wird ihre Wirkung entfalten, denn Sie werden sich an die Peitschenhiebe gut erinnern, auch wenn Sie sie gar nicht allzu lange mehr spüren werden. Am besten ist es, Sie lassen die Peitsche zur Warnung weiterhin im Vorzimmer hängen. Bei jedem Blick darauf werden Sie an diese Strafe denken – plötzlich hat diese Leine eine gänzlich neue Bedeutung für Sie erlangt!

Die weitere Vorgangsweise: Sie schicken mir ab sofort jede Woche am Sonntag Abend eine Mail mit dem Bild der erfolgreichen Sicherung!

Letzte Sicherung

Falls nicht, sehe ich das als Einladung, Ihnen an einem der nächsten Tage bei Ihrer Selbsterziehung wieder assistieren zu dürfen!“


Ob Kochlöffel, Springschnur oder Hundeleine – so manche(r) hat zu Hause Gerätschaften, die auch ausgezeichnet die Einhaltung der Disziplin unterstützen können

findet

Herbert


Mehr zu Strafstellungen und Strafinstrumenten gibt es auf https://sites.google.com/site/herbertmentor

9-schwänzige Katze, Sisal Fesselschlinge

Nur für Erwachsene – BDSM – Erotik


Liebe Leserin, lieber Leser,

heute möchte ich Ihnen die Herstellung einer einfachen Cat o‘ nine tails beschreiben.

Neunschwänzige Katze

Die Neunschwänzige Katze entstand auf Schiffen, wo man gedrehte („geschlagene“) Taue hatte, indem man solch ein Stück Tau, das aus 3 Kardelen bestand, zum Teil aufdröselte und somit bereits einen Griff und 3 Schwänze erhielt. Diese Schwänze wurden nochmals aufgedreht und alle Enden umwickelt, damit sie stabil hielten – und man hatte die neunschwänzige Katze.

Statt ein dickes Tau aufzudröseln habe ich für die Schwänze ein 6 mm dickes Sisalseil gewählt, das in den Haushaltswaren und in Baumärkten vielfach zu haben ist. 20 Meter kosteten 10 EUR.

Die Schwänze sind etwa 50 cm lang, der Griff 20 cm. Die Schwänze erhielten meist je 2 Knoten – jeweils mindestens einer davon ist ein Blutknoten (siehe unten), die anderen sind normale Überhandknoten (wegen einiger Schwierigkeiten mit dem widerborstigen Seil).

Herstellung:

Man wählt eine Länge für die Schwänze, zB 40 cm (ich finde, die 50 cm meiner Peitsche sind für einen Selbsteinsatz schon etwas zu lang).

Aus einem Seilstück werden durch Zusammenlegen in der Hälfte 2 Schwänze.

Die Länge der Seilstücke ergibt sich dann aus:

  • 2 x 40 cm (2 Schwänze) +

  • 2 x 20 cm (jeder Schwanz geht bei dieser Konstruktion auch durch den Griff) +

  • 4 x 10 (jeder Schwanz erhält zwei Knoten, die je etwa 10 cm benötigen) = 1,6 m

Am einfachsten geht es wohl so:

Den Anfang des Seils umwickelt man mit Isolierband, um ein Ausfransen zu vermeiden.

Man umwickelt das Seil in Abständen von 1,60 m zweimal mit Isolierband, um nach dem Durchschneiden dazwischen ein Ausfransen zu vermeiden.

Schneidet man zwischen den Isolierbandstücken durch, erhält man jeweils ein 1,6 m langes Stück, das nach dem Zusammenlegen zwei Schwänze ergibt.

Dasselbe noch drei Mal: Macht 4 Stück 1,6 m lange Teile; diese ergeben 8 Schwänze.

Legt man die 1,6 m langen Teile einmal zusammen, hat man auf der einen Seite 8 abisolierte Enden, auf der anderen 4 Schlingen.

In jedes Ende kommen nun 2 Knoten.

Blutknoten:

Man schlägt einen normalen Knoten, zieht aber das Ende noch ein zweites Mal (oder noch öfters) durch.

Das ergibt zusammengezogen folgenden Knoten:

Die Knoten am Ende des Seils sichern dann die Seilenden auch gegen ein Ausfransen, selbst wenn das Isolierband sich lösen sollte.

Der 9. Schwanz wird aus dem restlichen Seil erzeugt: Das Seilende versieht man ebenfalls mit zwei Knoten, dann führt man ihn parallel zu den anderen Schwänzen zu den Schlingen der Doppelschwänze, legt mit ihm selbst eine Schlinge, führt ihn wieder 20 cm zurück und umwickelt von dort aus mit diesem Seil sehr straff alle neun Schwänze in Richtung der Schlingen (etwa wie bei einem Henkersknoten). Das Ende passend „abisolieren“, abschneiden und durch die von den Schwänzen gebildeten Schlingen stecken. Fertig.

Klarerweise sind auch andere Arten von Handgriffen problemlos möglich, zB aus einem Stück Kunststoff- oder Metallrohr.

Erfahrungsbericht: Auf dem Hintern ist diese Neunschwänzige nicht übermäßig schmerzhaft (ein schwereres Seil könnte aber auch wesentlich härter wirken) und deshalb auch zum Spielen gut geeignet, doch ist das Seil hart und kratzig, und die Knoten können jedenfalls blaue Flecken schlagen. Auf dem Rücken ist sie jedenfalls schwerer zu ertragen. Doch waren diese Peitschen auch nach einschlägigen Berichten zwar schlimm, aber nicht so entsetzlich, wie üblicherweise angenommen wird.

Fesselschlinge

Man kann aus dem Sisalseil auch eine Fesselschlinge herstellen, die die Gelenke besonders hart und kratzig fixiert. Vorsicht, die Fesselung erzeugt auch entsprechend langanhaltende Spuren!

Im Bild eine kleine Fesselschlinge für die Hände, eine größere für Fuß- und Handgelenke.

Das Interessante daran ist: Jede Bewegung bestraft sich selbst! Im Gegensatz zu weichen Nylonseilen erzeugt dieses Material eine harte Straffesselung, die Bewegungen schmerzhaft macht.

Über Fesselschlingen zur Selbstfesselung gibt es Einiges in

1. „Melanie muss abnehmen: BDSM – Erziehung und Disziplin“ ab S. 104

  • in Kapitel Selbstfesselung

und in

2. „Melanie II: BDSM – Spiel und Ernst“ ab S. 36

  • Fesselschlinge normal
  • Fesselschlinge mit Slip
  • Selbstfesselung in Momo-Shibari
  • Fesselschlinge mit Brett
  • Fesselschlinge als Daumenfessel
  • Fesselschlinge mit Ring
  • Spreadeagle

und ab S. 84

  • Polnischer Bock
  • Bodenpranger
  • Hände wegnehmen
  • In der Hock-Stellung
  • Hog-Tie
  • Fesselschlinge aus einer Kette

Infos über die beiden Bücher finden Sie auf https://sites.google.com/site/herbertmentor/.

ACHTUNG: Selbstfesselung ist stets gefährlich! Beachten Sie die Sicherheitstipps in den einschlägigen Foren (z.B. http://forum.boundanna.net/)!

Beste Grüße, viel Spaß

Herbert

Aufschieberitis

 

 

Nur für Erwachsene – BDSM – Erotik



 

Aufschieberitis

Liebe Leserin, lieber Leser,

Aufschieberitis – was versteht man darunter?

Ich habe geplant, etwas zu tun – doch wenn die Zeit dafür da ist, stelle ich fest:

  • Ich habe überhaupt keine Lust zu beginnen!

  • Abhängen ist viel bequemer!

  • Es gibt Wichtigeres im Leben!

  • So dringend ist es doch nicht!

  • Ah, nicht jetzt!

  • Es macht mir im Moment gar keinen Spaß!

  • Es wird sich schon noch ausgehen, wenn ich erst morgen beginne!

Da erinnere ich mich mit einem Lächeln an Jerome K. Jerome: „Drei Mann in einem Boot“, wo der Autor ziemlich zu Beginn Folgendes schreibt:

Bei mir war es die Leber, die nicht in Ordnung war. Ich war sicher, daß meine Leber nicht in Ordnung wäre, da ich gerade vorher ein Zirkular über patentierte Leberpillen gelesen hatte, worin die verschiedenen Symptome ganz genau angegeben waren, an denen man ganz sicher erkennen konnte, ob die Leber in Ordnung sei oder nicht. Alle diese Symptome zeigten sich bei mir.

Im gegenwärtigen Falle aber – um wieder auf die patentierten Leberpillen zurückzukommen – hatte ich wirklich die Symptome ohne alle Frage; das Hauptsächlichste darunter war »eine allgemeine Abneigung gegen irgendwelche Art Tätigkeit«.

Was ich in dieser Hinsicht leide, kann keine Zunge aussprechen. Von meiner frühesten Kindheit an habe ich darin ein wirkliches Martyrium ausgestanden. Während meiner Knabenjahre verließ mich das Übel kaum einen Tag. Man wußte damals nicht, daß ich an der Leber litt. Die ärztliche Wissenschaft war damals noch nicht so weit vorgeschritten wie heutzutage; daher nannte man mein Übel einfach »Faulheit«! »Verfluchter Bengel!« pflegte man mir zu sagen, »steh‘ auf und tue etwas für deinen Lebensunterhalt! Marsch, vorwärts!« – Man wußte eben nicht, daß ich krank war!

Und man gab mir keine Pillen – nein, man gab mir eins an den Kopf. Und, so seltsam dies erscheinen mag, diese Ohrfeigen kurierten mich oft wunderbar schnell, wenigstens für eine Zeitlang. Ich erinnere mich, daß damals eine einzige solche Ohrfeige eine größere Wirkung auf mein Leben ausübte – denn ich raffte mich in der Regel rasch auf, um sofort zu tun, was man von mir begehrte – als heutzutage eine ganze Schachtel voll Pillen. Man weiß ja – es geht oft so – diese altväterlichen Hausmittel sind manchmal viel wirksamer als der ganze Apothekerkram.

Dieses köstliche Buch ist – da das Urheberrecht erloschen ist – mittlerweile kostenlos u.a. auf Gutenberg zu finden http://gutenberg.spiegel.de/buch/drei-mann-in-einem-boot-2670/1

(Es gibt übrigens auch die Möglichkeit, aus den einzelnen Gutenberg-Kapiteln ein gesamtes ePub-Buch zu erzeugen: http://www.epub2go.eu/)

Früher wurde dieses Phänomen der Aufschieberitis eben einfach zur Faulheit gezählt. Vielleicht war das eine Vereinfachung, doch so ließ sie sich leicht wirksam bekämpfen.

Ich habe schon mehrmals über diese Unart geschrieben:

Sibylle hatte dieses Aufschiebe-Problem und ging es erfolgreich mit ihrem Paddel an (siehe Blog „Sibylles Paddel“ vom 16.7.2014).

In Melanie I ( „Melanie muss abnehmen: BDSM – Erziehung und Disziplin“) werden die wichtigen Tasks geplant, ausgeführt und kontrolliert:

Ja, und täglich in der Früh nimmst du den Kalender und planst den Tag. Du verschaffst dir einen Überblick über die Aufgaben im Stundenplan, über die Termine, die du im Kalender fixiert hast, und über weitere Tasks, die anstehen.

Dann markierst du Montags bis Freitags die drei bis fünf wichtigsten davon mit einem Rufzeichen, das heißt, diese sind unbedingt durchzuführen. Sie sollten dich möglichst in Richtung auf deine Lebensziele voranbringen. Stell dabei sicher, dass du die Zeit entsprechend einteilen kannst, sodass sich diese Tasks auch ausgehen. Abends werden diese Aktionen kontrolliert, und eine Nichtausführung wird bestraft. Es geht dabei nicht darum, dich einzuschränken, sondern darum, dass du dich daran gewöhnst, täglich zu überlegen, was für dich und dein Leben wichtig ist.

In „Melanie II: BDSM – Spiel und Ernst“ werden Ereignisketten definiert:

Natalie lächelt: „Nun gut, dann werde ich mich ab sofort wieder ’normal‘ benehmen und mich nur fürs Zu-Spät-Kommen und fürs Faulenzen bestrafen.“

„Was du noch tun kannst, ist, das Üben mit einer Belohnung zu koppeln, oder besser gesagt mit einem Privileg, oder einer Annehmlichkeit. Also: Zuerst üben, dann gibt es Abendessen: Kein Üben – kein Abendessen! Oder: Zuerst üben, dann darfst du Fernsehen: Kein Üben – kein Fernsehen!

So kann man gut strukturierte Gewohnheiten bilden: Erst nach dem morgendlichen Turnen gibt es Frühstück. Erst nach der Strafe gibt es wieder etwas zu essen. Erst wenn alles weggeräumt ist, darf man auf dem PC spielen oder schlafen gehen, Zeitung lesen, Musik hören, Sex genießen, Internet surfen,…

Diese Methode weckt zwar nicht unbedingt Begeisterung für ungeliebte Tätigkeiten, aber durch die regelmäßige Kopplung der Tasks gewöhnt man sich an die gewünschten Abläufe, und man wird die darin eingebauten Tätigkeiten nicht so leicht aufschieben.

Was kann man somit gegen Aufschieberitis tun?

1.) Belohnung ist eine gute Motivation. Wenn sie funktioniert, ist sie das Mittel der Wahl – schließlich ist sie zweifellos angenehmer als Strafe. Belohnen Sie sich für rechtzeitig und gut ausgeführte Arbeit!

2.) Was jedoch,

  • wenn Lob und Belohnung nicht ausreichend wirken?
  • Wenn man am Ende jeder Frist in Panik verfällt, weil die Arbeit nicht rechtzeitig fertig wird (oder nur mit höchster Anstrengung und im letzten Moment)?

  • Wenn sich die Zeit nicht vernünftig einteilen lässt und man nie zu den Dingen kommt, die einen wirklich erfreuen, weil stets irgendetwas Aufgeschobenes noch wartet?

  • Wenn man Karriere oder Freundschaften durch verpatzte Termine aufs Spiel setzt?

  • Wenn Schuldgefühle wegen unnötiger Verzögerungen und das Grausen vor drohenden Terminen das tägliche Leben bestimmen?

Dann sollte man neben dem Zuckerbrot zur Unterstützung auch den Einsatz der Peitsche in Erwägung ziehen. Die schlechte Angewohnheit der Aufschieberitis ist der Selbstdisziplin nämlich gut zugänglich: Man wird sich gar nicht oft bestrafen müssen – bei konsequenter Anwendung gewöhnt man sich sehr rasch an Disziplin.

Und Selbstdisziplin hat durchaus ihre Vorteile:

  • Man plant wichtige Aktionen und Termine selbst, gut überlegt und genau – die geplante Handlung und der Zeitpunkt machen also Sinn und man steht voll dahinter.

  • Man fixiert Aktion und Start z.B. im Kalender – Vergessen ist nicht möglich.

  • Eine Strafe für das Nichtausführen wird festgelegt.

  • Man kontrolliert sich selbst – das gelingt genauer als durch andere.

  • Jedes Aufschieben über den mit sich vereinbarten Punkt wird bestraft. Falls man diese Konsequenz aufbringt, hat man seine Aufschieberitis rasch besiegt!

„Faulheit“ lässt sich wirksam bekämpfen – aber nicht mit Leberpillen,

meint

Herbert

Kabelpeitsche / Sicherheitsüberlegungen

Nur für Erwachsene – BDSM – Erotik

Liebe Interessierte!

Heute geht es um die von mir bereits mehrfach erwähnte Kabelpeitsche, ein Instrument, das eine ganze Reihe von Vorzügen im Bereich der Disziplin und vor allem der Selbstdisziplin hat.

Beim Blick auf die Vielfalt der Peitschenfamilie stellt sich die Frage:

Warum kauft man nicht einfach eine der zahlreich angebotenen Peitschen? Oder einen Rohrstock?

  • Es gibt eine Menge Zierpeitschen, deren „Leder“ wie Papier ist, deren Innenleben („belly“) aus wer-weiß-was besteht, und wo der Preis für den Verkäufer das einzige Nützliche daran ist. Erkennen kann man das aber auf einer Abbildung gar nicht!
  • Gute Peitschen sind üblicherweise (sehr) teuer, auch, weil zur Herstellung viel Arbeit erforderlich ist. Doch nicht alle teuren Peitschen sind gut.
  • Man weiß nicht, ob die meist über Versand gekaufte Peitsche, so sie denn grundsätzlich taugt, einem selbst angemessen ist. Zu scharf, zu weich, zu leicht, zu schwer, zu lang, … Da steht dann einiges Geld auf dem Spiel.
  • Auch bei Rohrstöcken ist die Qualität und Brauchbarkeit über ein Foto kaum einschätzbar.
  • Stöcke sind steif lange steife Instrumente sind in der Selbstdisziplin nur beschränkt verwendbar.

Hier haben Elektrokabel unschätzbare Vorteile:

  • Sie sind überall in Baumärkten und Elektroinstallationsbetrieben erhältlich, somit leicht verfügbar und niemand fragt danach, wofür Sie sie verwenden (und falls doch, dann ist es eben für eine Verlängerung)!
  • Man bekommt sie per Meter, das ist perfekt zum Ausprobieren.
  • Kabel sind vergleichsweise billig.
  • Sie sind flexibel: Für die Selbstdisziplin ist das ein enormer Vorteil gegenüber Stöcken!
  • Insbesondere kann man damit auch selbst die Hinterbacken gut erreichen, und dies ist in diesem Zusammenhang auch das bevorzugtes Zielgebiet dafür (gut gepolstert, Organe weit weg,…).
  • Es gibt sie in den die verschiedensten Stärken und Varianten (1-, 2-, 3-polig; Litze, Koax,…) und sie bieten somit eine gute Anpassbarkeit an die eigenen Wünsche und Gegebenheiten.

Und die Nachteile?

Risiken, Sicherheit

Ja, nun sind wir bei einem weiteren Teil des heutigen Beitrags angekommen, bei allgemeinen und spezifischen Sicherheitsüberlegungen.

Hier gleich ganz klar vorne weg: ICH bin weder Fachmann für Peitschen, noch für Gesundheit, Ernährung, oder sonst etwas! Meine Erfahrung gebe ich gerne weiter, doch wenn Sie meiner persönlichen Meinung folgend selbst etwas ausführen, sind SIE auch selbst dafür verantwortlich!

Holen Sie stets vorher Infos und Rat von Fachleuten ein, lassen Sie immer (selbst in solch emotionalen Momenten wie Geben oder Empfangen von Prügel!) das Denken eingeschaltet, machen Sie sich mittels Büchern schlau (Anatomie,…), besuchen Sie Foren und versuchen Sie, die Einträge dort nach Plausibilität zu bewerten,… Manches wird gerne übertrieben, anderes wiederum vielleicht zu gering eingeschätzt.

Wägen Sie dann selbst die Risiken ab und VERMEIDEN Sie ECHTE Gefahren!

Sehen wir einmal auf Profis. Wer verwendet Elektrokabel als Peitsche?

Nach Berichten werden Kabeln von Folterern und zur gerichtliche Auspeitschung in mehr oder minder fernen Ländern eingesetzt.

An der Wirksamkeit besteht somit kein Zweifel!

Da diese Leute jedoch auf die Gesundheit der Geprügelten sicher nicht so viel Wert legen, wie Sie auf die Ihre oder auf die Ihres Schützlings, ist Vorsicht angebracht.

Somit zu den Nachteilen:

  • Kabel sind ziemlich brutal – siehe die angesprochene „professionelle“ Verwendung; das führt zu der Überlegung, eher dünnere Kabel zu verwenden. Viele Selbstdiszipliner verwenden aber ein Kabel z.B. auf den Fußsohlen wegen der unerträglichen Schmerzen überhaupt nicht.
  • Bei harten Schlägen können sie gefährlich sein (Treffer an den falschen Stellen können z.B. Knochen brechen); das führt zu der Überlegung, eher dünnere Kabel zu verwenden und gefährliche Stellen gut zu meiden (siehe oben „Anatomie“, Fachleute,…).
  • Vor dem ersten Einsatz muss man dafür sorgen, dass am schlagenden Ende keine Drähte herausstehen, um böse Wunden durch Drahtstücke zu verhindern.
  • Litzen haben zusätzliche Tücken: Die dünnen Drähte brechen eventuell ab, fallen aus der umhüllenden Isolierung, bohren sich in die Haut und erzeugen schlecht verheilende Wunden.

Dagegen gibt es bei Litzen verschiedene Maßnahmen:

1.) Man verwendet eine Schlinge

 

Dazu Zitate von Harti, der manchmal ebenfalls Kabel verwendet:

E-Kabelpeitsche. Ich habe bisher immer Schlingen genommen. Wenn so ein Kabel offen ist muss unbedingt die Isolation weit überstehen (einfach durch die Hände ziehen). Wenn da Kupferlitze raus steht ist es gar nicht mehr „lustig“ und gefährlich. Nur so als Tip für die Anfänger …

… es ist auch so, dass die Kupferlitze mit der Zeit brüchig wird und winzige Späne evtl. rausfallen. (ggf. ein Tropfen Kleber vorn rein)

Zur Herstellung ist auch Kunststoff-Isolierband (PVC-Band) supi. Da kann man ganze Griffe wickeln. Z.B. 1-2 Kabelschlaufe/n (3-4 mm Mikrofonkabel o.ä.) und unten ca. 15-30 cm mit viel Isolierband umwickeln, bis ein Griff entsteht.

Wenn ich das Ende umwickle, sorge ich vorher dafür, dass die Drähte im Innenleben verschwunden sind (siehe Zitat Harti: „Einfach durch die Hände ziehen“).


Dann lege ich einen Streifen quer darüber und fixiere ihn dann durch etliche Runden Isolierband.

 

Sie kriegen das aber sicher noch viel hübscher hin!

Weitere Varianten sind:

2.) Eine gedrehte Schlinge:

Durch gegenläufiges Verdrehen der beiden Kabelenden verdrillt sich das Kabel quasi von selbst.

3.) Am Ende umgebogen, wie eine Öse, und mit Isolierband fixiert:

 

4.) Ein Tropfen Klebstoff (siehe Harti-Zitat). Hat bei mir aber nicht allzu lange gehalten (vielleicht habe ich aus Ungeduld zu kurz aufs Trocknen gewartet?).

5.) Eine weitere Möglichkeit des Verschlusses des Kabelendes habe ich gefunden, jedoch selbst noch nicht ausprobiert: Eine Schrumpfkappe aus dem Elektrofachhandel, die mittels Fön erhitzt wird, dadurch schrumpft und am Ende festsitzt.

Eine andere Kabelart ist das Koaxkabel. Im Bild steht die Isolierung bereits deutlich über den Draht heraus – das Instrument ist einsetzbar:


Das Koaxkabel ist ein interessantes Gerät, dazu habe ich folgenden Beitrag gefunden (wo ich annehme, dass damit solch ein Koax-Kabel gemeint ist):

http://www.british-discipline.com/bb/viewtopic.php?t=1015

„The use of cable is interesting because the best approximation I use for a caning is a piece of TV arial flex. It has the right weight and width and is very flexible.

Over the years I have developed a skill in swinging the flex with both hands so that it lands across both my buttocks. The stripes it leaves are very similar to cane stripes and when I finally did receive the cane three years ago the sensation was not disimilar.“

Man kann eine Menge „nützlicher“ Instrumente selbst herstellen. Eine Beschreibung für ein Martinet finden Sie z.B. in

„Melanie muss abnehmen: BDSM – Erziehung und Disziplin“;

eine für eine Rute und etliche andere Züchtigungsgeräte in

„Melanie II: BDSM – Spiel und Ernst“

Beschreibung, Inhaltsverzeichnis und Leseproben finden Sie auf

https://sites.google.com/site/herbertmentor/

Falls Sie irgendetwas ausprobieren:

Passen Sie gut auf sich und andere auf!

Beste Grüße

Herbert

Herbert als Sklave

Nur für Erwachsene – BDSM – Erotik

 

Liebe Leserin, lieber Leser!

Es gibt eine neue Leseprobe von „Melanie II – BDSM: Spiel und Ernst“, in der diesmal Herbert so richtig „dran“ kommt – Melanie zeigt, dass sie auch die dominante Seite beherrscht und voll auskostet!

Unter anderem darf Herbert Melanies Garten betreuen: „…Der Herbst bringt immer reichlich Arbeit: Bäume sind zu schneiden, ein Beet ist umzugraben, und tonnenweise liegt Laub herum. Bis zu Mittag muss ein Gutteil aufgeräumt sein. Ich werde dir genau sagen, was du zu tun hast….“, und Melanie bestraft jedes ihr nicht genehme Verhalten unbarmherzig.

Bild

Die neue Leseprobe von „Melanie II – BDSM: Spiel und Ernst“ finden Sie auf

https://sites.google.com/site/herbertmentor/

Es könnte Ihnen Vergnügen bereiten…

Herbert