Fernüberwachter Hausarrest

 

Nur für Erwachsene – BDSM – Erotik


Liebe Leserinnen und Leser!

1) Habe aus einem Kommentar (herzlichen Dank für die Infos!) zwei weitere Einträge in Disziplinsoftware erstellt:

  •  Cornertime: Kontrolle von Stand- und Kniestrafen über die eigene Web-Cam. Englischsprechende Erzieher und Erzieherinnen verkünden die Strafe und verhängen – wenn man sich bewegt – Zusatzstrafen;
  •  Write for me, eine Web-Page, die ähnlich wie FoW Schreibstrafen überwacht.

2) Wieder einmal der soeben kopierte Zugriffszähler dieses Blogs: 

Zugriffszähler 19.11.2015

– spätestens übermorgen wird er wohl die 50.000 überschreiten!

3) Die heutige Story ist eigentlich eine Kopfkino-Geschichte: Wieder kann man kann festlegen,

  • wer Dom und wer Sub ist bzw.
  • ob man eine der beiden Personen selbst darstellen will und deshalb dafür „Ich“ einsetzt.

Da diesmal diese Festlegung jedoch nur im ersten Satz erforderlich ist, überlasse ich die Wahl einfach Ihrer Phantasie und erspare mir, die Geschichte an das Programm „Kopfkino“ anzupassen.

 


 

Fernüberwachter Hausarrest

(M)Ein(e) Sub/Ich und sein(e)/ihr(e)/mein(e) Dom/ich treffen einander im Kaffeehaus. [Ha, ha – das Passende zu wählen ist gar nicht so einfach! – Aber das war’s ja auch schon für die ganze Geschichte!]

„Endlich ist der Stress für eine Weile vorbei – ab morgen habe ich Urlaub!“

„Ja, du hast mir schon erzählt, dass du jetzt frei hast. Super!“

„Genau! Nun ist langes Ausspannen angesagt! Ausschlafen, nichts tun, erholen.“

„Fährst du weg?“

„Nein, nach den letzten Wochen mit Tag- und Nachtarbeit möchte ich diesmal daheim bleiben und einfach nur faulenzen.“

„Ja, ich denke, das kannst du gut gebrauchen.

Hm – Moment mal – da war doch noch diese eine Hausarreststrafe offen, die du dir vor einiger Zeit für deine Widerspenstigkeit eingehandelt hast, und die wir vertagen mussten.

Du warst damals so richtig aufsässig, renitent und völlig unbelehrbar. Und überdies hast du mir eine deiner Verfehlungen verheimlicht!

Die 100 saftigen Hiebe mit dem Martinet 1) auf Hintern, Schenkel und Rücken 2) ließen dich jedoch dann rasch wieder zur Vernunft kommen, und die Nachdenkstrafe – das waren ja 7 Minuten in Murgha 3) – führte dich wieder auf den vereinbarten Weg zurück. Erinnerst du dich?“

„Ja, und wie – mehr als gut! Die lange und heftige Auspeitschung durch dich war richtig grausam, und dann die Schmerzen in der Murghastellung, und deine Stockhiebe, sobald ich mich bewegte – ich war damals bereits völlig verzweifelt!“

„Dein Betragen war aber auch wirklich unmöglich! Mich zu hintergehen, war gar keine gute Idee! Das brachte dir eben auch noch eine Hausarreststrafe von 7 Tagen ein, also sofort und direkt nach der Arbeit nach Hause kommen, striktes Ausgehverbot, Handy- und Fernsehverbot während der gesamten Freizeit.

Du meintest damals aber, dies wäre für dich in den nächsten Tagen gar nicht möglich, weil du vor der Projektabgabe zusätzlich auch teilweise in der Nacht arbeiten und ständig erreichbar sein müsstest. Also willigte ich ein, den Arrest auf einen passenden Zeitpunkt zu verschieben. Richtig?“

“ – Ja, genau.“

„Hast du gedacht, dass ich darauf vergessen werde? Wie du siehst, war diese Sorge unbegründet: Jetzt ist die Arreststrafe fällig, denn jetzt hast du Zeit dafür.

Du wirst die Haft also heute noch mit mir vorbereiten und morgen antreten!“

„Puh – willst du mich wirklich einsperren? In meinem Urlaub? Eine ganze Woche lang?“

„Nun, die festgelegte Strafdauer war 7 Tage – aber ich finde inzwischen, du solltest zwischen zwei Möglichkeiten wählen können, die in meinen Augen eine etwa gleich schwere Strafe darstellen:

  1. Entweder eine Woche Hausarrest, also Aufenthalt in allen Räumen deiner Wohnung außer dem Wohnzimmer, das abgesperrt wird – dort verbleiben Fernseher, Radio und Handy; du kannst während deiner Strafzeit normal essen und, wenn du willst, lesen und schreiben;
  2. oder 48 Stunden Kerker bei Wasser und Brot und schlafen auf dem nackten Boden – nur mit einer Decke. Du hältst dich dabei während der Strafzeit ausschließlich in Vorzimmer und Klo auf, und es gibt auch keine Bücher und keinerlei andere Unterhaltung.

Bei beiden Varianten verlässt du während der gesamten Strafzeit nicht die Wohnung, es gibt auch kein Spielen oder Lesen am PC und kein Internet, außer die eine Seite, die deine Haft überwacht – das erkläre ich dir gleich. Ich werde morgen deinen Internetfilter entsprechend einstellen 5).“

„Du vergisst wohl nie auf eine Strafe! – So ein Mist – ich habe mich schon so richtig auf den Urlaub gefreut! – –

Ich denke, ich wähle die 48 Stunden. Diese Variante ist zwar durch die rigiden Beschränkungen sicher ganz besonders unangenehm, aber zumindest wesentlich kürzer. Dann kann ich wenigstens noch einen Teil meines Urlaubs voll genießen! – Also, wann sperrst du mich ein?“

„Ha, ha, nicht ich werde dich einsperren und deinen Hausarrest überwachen, sondern du wirst es selbst tun! Ich bin da kürzlich über EmlaLock gestolpert – https://www.emlalock.com 4) – wo als kostenloser Service die vorher eingestellte Verschlusszeit eines Keuschheitsgürtels überwacht wird. Das Verfahren ist aber auch ideal dafür geeignet, deine Haft zu kontrollieren!

‚Unser online, virtueller Schlüsselhalterservice … wird bestimmen, wann du frei kommst. Du kannst eine Sitzung für dich erstellen, oder auch eine für andere, wenn du gerne mal die Kontrolle über jemanden haben willst.‘

Diese Seite bietet eine Vielzahl an Einstellungen, samt Spielmöglichkeiten zum Verlängern/Verkürzen der Verschlusszeit – das alles wird für unseren Zweck aber nicht benötigt. Für den hier erwünschten Effekt reicht schon die Grundfunktionalität aus.

Das Prinzip ist folgendes:

Bei einem Zahlenschloss oder einem Schlüsseltresor mit Zahlenschloss wählt man eine neue Zahlenkombination. Man sieht dabei nicht hin und kennt die Zahlen zum Öffnen somit nicht. Allerdings fotografiert man die eingestellte Kombination: Das Foto zeigt somit die Zahlen zum Öffnen des Schlosses. Dieses Foto sendet man an die EmlaLock-Seite und legt fest, nach welcher Zeit man das Foto wieder „zurückbekommt“, um sich befreien zu können.

Du wirst diese Technik nun hier statt für die Keuschhaltung zur Überwachung deines Hausarrests verwenden.

Meine Überlegungen dazu sind:

  • Das Verlassen des Hauses muss dir bei Gefahr jederzeit möglich sein.
    • Es erfolgt deshalb kein Anketten an festen Punkten – das wäre ja viel zu gefährlich: Was passiert in einem Notfall?
    • Es erfolgt auch keine Fesselung, die Bewegung unmöglich macht – dies hätte dasselbe Problem.
  • ABER: Du wirst es dir gut überlegen, ohne Not die Wohnung zu verlassen: Du trägst nämlich eine Fußkette mit einem „Klotz am Bein“, hier zwei je 2 kg schwere Hantelscheiben.

Dazu brauchst du

  • einen Schlüsselsafe mit Nummernkombination plus ein normales Vorhängeschloss
    oder ein Vorhängeschloss mit Nummernkombination;
  • eine Kette, einen Meter lang, und
  • Hantelscheiben von deiner Kurzhantel, oder etwas Ähnliches.
  • Um mit nur einem Schloss auszukommen, wirst du eine Kette verwenden, die zum Kettenflechten 6) geeignet ist, und verwendest den Standardknoten 6).

Der Klotz am Bein

ist ähnlich einer Sträflingskugel: Eine Kette wird am Fußgelenk befestigt, an dem andere Ende der Kette befestigst du mittels Schloss die Gewichtsscheiben.

Hantelscheiben hast du ja, wie ich weiß. Eine geeignete Kette und ein Nummernschloss habe ich hier für dich mitgebracht. Ich will, dass du deine Kerkerstrafe selbst einleitest und ausführst – dann kannst du später solche Strafen auch ganz ohne Fremdhilfe für dich selbst festlegen und überwacht ausführen. Diesmal möchte ich aber beim Start via Skype dabei sein.“

„Das klingt ja richtig grausam! Ich soll 2 Tage lang im Vorzimmer ohne Allem auf dem Boden hausen – mit einem 4-Kilogramm-Gewicht am Bein? Das ist richtig fies!“

„Keinen Widerspruch – sonst können wir das Gewicht auch gerne noch erhöhen!

Also, der Ablauf der Strafe ist folgender:

  1. Zuerst legst du fest, welche Räume du betreten darfst und welche nicht. Da du die 48 Stunden Kerker gewählt hast, darfst du dich eben nur in Vorzimmer und Klo aufhalten.
  2. Dort legst du alles bereit, was du in dieser Zeit brauchst und zur Verfügung haben darfst:
    1. Essen für 48 Stunden: Es gibt 1 kg Brot in einem Plastiksack, bereits vorgeschnitten, damit du kein Messer benötigst – das ist alles;
    2. ein Becher zum Wassertrinken im Klo;
    3. eine Decke;
    4. eine Uhr ist dir auch gestattet;
    5. Wohnungsschlüssel, Geldbörse, Autoschlüssel, Führerschein, Autopapiere; und dann noch
    6. die Teile, die du für die Überwachung benötigst:
      1. Deinen Laptop mit Internetanschluss, wo bereits durch die Filtersoftware alles auf dem PC und im Internet gesperrt ist, mit Ausnahme der EmlaLock-Seite, die du für die Überwachung benötigst, und der Bildbearbeitungssoftware, mit der du dein Befreiungsfoto auf die richtige Größe zuschneiden musst;
      2. Hantelscheiben, Kette, Nummernschloss, Plastik-Abdeckhaube;
      3. Kamera.
  3. Du ziehst das Gewand an, das du während der 48 Stunden tragen wirst, dann räumst du alles außer den oben aufgelisteten Gegenständen weg und sperrst alle Türen ab außer dem Klo. Ab sofort kannst du dich somit nur mehr in Vorzimmer und Klo aufhalten.
  4. ALLE Schlüssel der Wohnung – beschriftet, damit sie später wieder einfach den Türen zugeordnet werden können – kommen in eine Tüte und werden ins Auto verfrachtet, das du einige Straßen weiter weg parkst. Somit entfällt jegliche Versuchung zu probieren, ob nicht doch einer der Schlüssel vielleicht auch ein anderes Zimmer sperrt.
  5. Nach der Rückkehr vom Auto bereitest du die Kamera vor, sodass du mit ihr das Befreiungsfoto schießen kannst – am besten mit Blitz.
  6. Du nimmst das Schloss in eine Hand und bringst es in die Stellung, in der man eine neue Zahlenkombination einstellen kann. Das Schloss, das ich dir mitgebracht habe, musst du dazu öffnen, mit dem Bügel eine Vierteldrehung ausführen und den Bügel hinunterdrücken.
  7. Jetzt drehst du das ganze Schloss so, dass du nur mehr die Seitenfläche sehen kannst und somit die Kombination für dich nicht sichtbar ist.
  8. Stell nun mit der anderen Hand eine neue Kombination durch zufälliges Drehen der Zahlenräder ein. Dreh die Räder hin und her, damit du sicher keinerlei Anhaltspunkt für die am Ende eingestellten Ziffern hast.
  9. Halte das Schloss weiterhin so, dass du nur die Seitenfläche siehst, und erstelle mit der anderen Hand ein Foto von der Zahlenkombination.
    Achtung:
    Kameras benötigen einen Mindestabstand zum Objekt, sonst ist das Bild unscharf. Halte die Kamera also möglichst weit weg. Du kannst das fertige Bild nicht wirklich prüfen, da du ja die Kombination nicht lesen darfst. Deshalb musst du genau dieses Fotografieren mehrfach üben, damit es im Echtfall sicher gelingt.

1 Foto Kombination

  1. Leider ist es bei diesem Schloss nicht möglich, nach Auswahl einer neuen Kombination die Zahlenräder abermals zu verdrehen (damit man die eingestellte Kombination nicht mehr sehen kann) und erst später den Bügel einrasten zu lassen. Deshalb habe ich dir hier eine aus einer Deo-Kappe hergestellten Plastikhaube mitgebracht. Diese schiebst du nun über den Zahlenteil des Schlosses und verdeckst somit die Zahlen bis zum tatsächlichen Absperren.

2 Plastikhülle

3 verhüllt

  1. Lade nun das Foto von der Kamera auf deinen Laptop und lösche es danach in der Kamera. Nun musst du das Foto bearbeiten, denn EmlaLock verlangt, dass es beim Hochladen kleiner als 3 MB ist. Am besten gelingt mir dies, indem ich das Foto, das das Schloss wegen meines Weitwinkelobjektivs nur sehr klein zeigt, in einer Bearbeitungssoftware öffne, das Bild auf Schlossgröße zuschneide und wieder speichere. Da dabei das Schloss auf dem Bildschirm nur sehr klein zu sehen ist, kann ich die Kombination nicht lesen. Wenn alles richtig gemacht wird, sind die Nummern in der Vergrößerung – wenn du das Foto von der Überwachungsseite zurückerhältst – dann aber sehr wohl tadellos lesbar. Das musst du natürlich sehr gut ausprobieren, bis es sicher gelingt!
  2. Nun befestigst du die Kette mittels Kettenflechten 6) am Fuß, dann ziehst du sie durch die Gewichtsscheiben. Das Schloss schließt du jedoch noch nicht ab.
  3. Du startest auf EmlaLock eine neue Session mit geeigneten Einstellungen 4).
  4. Falls die Session erfolgreich gestartet wurde,
    1. löscht du das hochgeladene Bild auf deinem Rechner; dann
    2. schließt du den Schlossbügel, siehst beim Entfernen der Abdeckung weg und verdrehst dabei die Nummernräder – die Öffnungs-Kombination ist dir somit nicht bekannt.

4 Angekettet

  1. Die Strafzeit hat begonnen – jetzt bist du durch deine ‚Sträflingskugel‘ inhaftiert! Du kannst dabei innerhalb der zugänglichen Räume beliebigen Beschäftigungen nachgehen, indem du das Fußgewicht durch die Wohnung trägst – doch Vorsicht beim Gehen und beim Ablegen des Gewichts, damit Möbel und Fußboden nicht leiden!

5 Mobil

  1. Im Notfall kannst du die Wohnung jederzeit verlassen – du muss dich eben mit den staunenden und hämischen Blicken und Bemerkungen der Öffentlichkeit abfinden. Doch in einem echten Notfall, wie Feuer oder Erdbeben, wird dir dies wohl gleichgültig sein!
  2. Das Bild mit der Zahlenkombination wird auf der EmlaLock-Überwachungsseite nach Ablauf der Strafzeit („Sitzung beenden oder verlängern / beenden / ja“) angezeigt. Dann kannst du mit dem angezeigten Code das Schloss öffnen.

Unbedingt musst du alles vorher ohne Abzuschließen gut ausprobieren, insbesondere das Erstellen des Fotos, das Hochladen und die Einstellung der Parameter!“

„Was ist, wenn das Foto doch unscharf ist?“

„Ja, es gibt bei diesem Verfahren durchaus einige Risiken: Etwa dass dir das Foto misslingt, dass die Internet-Verbindung nicht funktioniert, dass dein PC kaputtgeht, dass die EmlaLock-Seite ausfällt, dass du selbst Gesundheitsprobleme bekommst, und so weiter.

Da du im Kerker kein Handy hast, kannst du mich auch nicht anrufen. Falls also irgendetwas schiefgeht, musst du eben samt deinem Klotz am Bein zu einem Baumarkt laufen und dir dort einen Bolzenschneider besorgen, um dich von der Kette zu befreien.

Du kannst im Notfall aber auch alle möglichen Zahlenkombinationen durchprobieren, und außerdem verspreche ich dir, dass ich in drei Tagen zu Mittag bei dir vorbeischauen werde. Ich habe ja einen Schlüssel – lass also deinen nicht innen an der Tür stecken und leg keine Kette vor! Falls du dann doch noch feststeckst, werde ich dich befreien. Außerdem sind mit deiner Haft deine Verfehlungen endgültig vergeben und vergessen, und ich lade dich in jedem Fall dann gleich zum Mittagessen ein. Und danach könnten wir, wenn du magst, den Rückblick und die weitere Unterhaltung ja im Bett fortsetzen! 7)

Heute wirst du erst einmal alles mehrfach genau üben, damit du keinen Fehler machst – morgen beginnt dann deine echte Kerkerhaft!“

„Ich kann mir wirklich einen angenehmeren Urlaub vorstellen!

Obwohl – die Aussicht, dass wir danach endlich wieder miteinander Spaß haben werden, wird mir die harte Strafe wohl deutlich versüßen!“


 Anmerkungen:

1) Die Herstellung eines Martinets finden Sie im Buch Melanie muss abnehmen: BDSM – Erziehung und Disziplin im Kapitel “Die Strafinstrumente”.

2) Eine Auspeitschung auf Hintern, Schenkel und Rücken wird im selben Buch Melanie muss abnehmen: BDSM – Erziehung und Disziplin im Kapitel “Die Bastonade” geschildert (samt Grafik).

3) Murgha wird im selben Buch Melanie muss abnehmen: BDSM – Erziehung und Disziplin im Kapitel „Strafstellungen“ beschrieben und im Kapitel „Selbstfesselung“ zur Bestrafung verwendet (inklusive Grafik).

4) EmlaLock finden Sie hier: https://www.emlalock.com

Eine Registrierung war erforderlich – war bei mir problemlos.

Parameter für das Starten einer Session: https://www.emlalock.com/wiki/doku.php?id=setsession

Da die deutschen Bezeichnungen – soweit vorhanden – oft zweifelhaft sind, ist diese (englische) Erklärung der Parameter unverzichtbar! Die Parameter sind für eine echte Anwendung durchaus kritisch zu betrachten: Bei unrichtiger Wahl kann man leicht unerwünscht durch andere zu heftigen Zusatzzeiten verdonnert werden, oder muss womöglich Leute finden, die einen bestimmten Link anklicken – sonst gibt es kein Freikommen! Das ist schon bei einem Keuschheitsgürtel schlimm, doch für Haftzeiten besonders schwerwiegend (wie kommt man zu zusätzlichem Essen? Hat man genügend verfügbare Urlaubstage? …)

Ich habe bisher für Haft die folgenden Einstellungen verwendet:

Wearer Optionen

„Erstelle eine KeyID und starte eine Sitzung“

Allgemein

Typ: Kombinationsbild

Kombinationsbild: Das Foto mit der Zahlenkombination, das man hochlädt.

Das Notfall-Passwort ist nur beim ersten Mal erforderlich – also zB während des Testens. Ob man für die Haft eines wählt, muss man selbst entscheiden.

Testsitzung: Nein

Feed: Ohne Änderung der Dauer.

Sonstiges

Bestätigungslinks: 0

Sitzung anbieten: Nein

Holder kann Sitzung übertragen: Nein

Holder kann Freundschaftslink sehen: Nein

Linkverhalten: Inaktiv

Dauer

Typ: Bestimmte Sitzungsdauer

Zufällige Startdauer: Nein

Startdauer, Minimale Dauer und Maximale Dauer: Die Haftzeit

Dauer Anzeige

Verstrichene Zeit: Ja

Übrige Zeit: Zeit

Ungenau anzeigen: Nein

Überrasche mich: Nein

Zeit mit Strafe – Strafe : Alles 0

Spiele

Alle Spiele: Nein

Abstimmung: Alles 0

Glücksrad

Da Glücksrad auf NEIN sollten hier die Werte gleichgültig sein.

Spiele Einstellungen

Mindest gespielte Spiele: oo

Anzahl erlaubter Spiele: oo

Risiko Voting: Nein

Abstimmung Option: Sollte gleichgültig sein

Strafen

Zur Sicherheit hier alles 0

Ich blicke jedoch trotzdem nicht vollständig durch, ob/wie sich die Parameter eventuell gegenseitig beeinflussen. Es gibt deshalb keinerlei Garantie, dass ich hier alles richtig interpretiert habe! Probieren Sie die von Ihnen gewählte Parametereinstellung vor einer „Echtanwendung“ gut aus!

5) Infos zum Internetfilter finden Sie auf https://sites.google.com/site/herbertmentor/disziplinsoftware im Tabelleneintrag „Filtersoftware“.

6) Hier gibt es die Anleitung zum Kettenflechten für die Fußschelle:

http://www.kettenflechten.de/index120.html

7) Die Doms in meinen Büchern bestehen darauf, dass Sex ab einem Vergehen für 48 Stunden nach der Prügelstrafe untersagt ist: Kein Verkehr, keine Masturbation! (Erläuterungen dazu im Buch Melanie muss abnehmen: BDSM – Erziehung und Disziplin im Kapitel „Die Strafphase“). Doch hier wurde die Prügelstrafe ja schon vor etlicher Zeit erteilt – nur die Haft steht noch aus.


 

Bis demnächst

Herbert

Anita II – Ferndisziplin

Nur für Erwachsene – BDSM – Erotik


Liebe Leserinnen, liebe Leser,

heute die Fortsetzung von „Anita erhält Besuch“ (Blog vom 21.3.2015).


Um seine Autorität zur Beeinflussung Anitas noch wirkungsvoller einsetzen zu können, hat Herbert für das mit ihr vereinbarte neuerliche Mentoring festgelegt, dass sie vom vertrauten ‚Du‘ wieder zum respektvollen ‚Sie‘ zu wechseln hat. Eine deutliche Rangordnung und damit ein Ungleichgewicht in der Kommunikation steigert die Angst vor Tadel und Ablehnung, und mit Angst und schmerzhaften Konsequenzen hat man Abhängige immer schon gefügig gemacht.

Es entfaltet sich folgender Mailverkehr:

Von: Herbert
Betreff: Ausgaben
An: Anita
31.10.2015 06:07

Hallo Anita!

Sende mir bitte, wie besprochen, Dein Einnahmen-/Ausgaben-Journal der letzten Woche zu, außerdem die Scans des gestrigen Kontoauszugs und aller Belege der Woche.

MfG

Herbert

Von: Anita
Betreff: Lesebestätigung: Ausgaben
An: Herbert
31.10.2015 06:14

Von: Anita
Betreff: Re: Ausgaben
An: Herbert
31.10.2015 07:23

Sehr geehrter Herr Erzieher!

Im Attachment das Journal der letzten Woche, sowie die gescannten Belege und Kontoauszüge.

Mit freundlichen Grüßen

Anita

Von: Herbert
Betreff: Ausgaben Nr. 2
An: Anita
31.10.2015 08:02

Hallo Anita!

1.) Die Ausgabe „29.10.2015 Schuhe 109,90“ muss ich beanstanden. Es ist vereinbart, dass Du Ausgaben über EUR 10,00 vorher genehmigen lässt – Du hast für diesen Kauf keine Erlaubnis erhalten.

2.) Der Beleg zum Eintrag „27.10.2015 Lebensmittel 8,77“ fehlt.

3.) „30.10.2015 Lotto 3,60“: Lotto war explizit von den erlaubten Klein-Ausgaben ausgenommen.

Was hast Du dazu zu sagen?

MfG

Herbert

Von: Anita
Betreff: Lesebestätigung: Ausgaben Nr. 2
An: Herbert
31.10.2015 08:03

Von: Anita
Betreff: Re: Ausgaben Nr. 2
An: Herbert
31.10.2015 08:17

Sehr geehrter Herr Erzieher!

Zu 1) Das war eine besonders günstige Gelegenheit – ich konnte kurzfristig nicht bei Ihnen anfragen. Ersuche Sie, den Kauf nachträglich zu genehmigen.

Zu 2) Habe den Beleg leider verloren. Soll ich die Lebensmittel aufzählen und selbst einen Ersatzbeleg erstellen?

Zu 3) Tut mir leid – ist die alte Gewohnheit, bei einem Jackpot mitzuspielen. Werde das Verbot in Zukunft beachten!

Mit freundlichen Grüßen

Anita

Von: Herbert
Betreff: Ausgaben Nr. 3
An: Anita
31.10.2015 08:21

Hallo Anita!

Ad 1) Es ist vereinbart, dass Du jede Ausgabe über EUR 10,00 VORHER genehmigen lassen musst. Nachdem Du Dein Gewicht in den Griff bekommen hast, ist das doch genau das Problem, an dem wir jetzt arbeiten: Du hast Dich verschuldet und bist eigentlich pleite. Wir haben deshalb gemeinsam einen Plan erstellt, wie Du Deine Schulden abbauen kannst. Spontankäufe sind da völlig unangebracht und ausdrücklich verboten.

Ad 2) Du musst stets Originalbelege vorlegen. Schlamperei dulde ich nicht.

Ad 3) Wie du bald deutlich merken wirst, hättest Du das bereits dieses Mal tun sollen.

Irgendwie denkst du wohl, Du könntest mir auf der Nase herumtanzen: Ich finde es unerhört, dass Du ausdrückliche Abmachungen brichst, Verbote missachtest und Dich schon in der ersten Woche nicht um einen sorgfältigen Überblick über die Entwicklung Deiner Finanzen kümmerst!

Dein Verhalten ist völlig indiskutabel, und ich werde mir eine entsprechende Strafe überlegen, die in Dir den nötigen Eifer weckt, Deinen Verpflichtungen auch wirklich nachzukommen.

Ruf mich heute Abend Punkt 18:00 über Skype an.

MfG

Herbert

Von: Anita
Betreff: Lesebestätigung: Ausgaben Nr. 3
An: Herbert
31.10.2015 08:22

31.10.2015 18:00

Anita meldet sich bei Herbert über Skype, und Herbert schaltet die Verbindung durch. Die Bildqualität ist gut, und so sieht man Anita ihre Angst und Nervosität deutlich an.

„Hallo Anita! Nun, wie war dein Tag?“

„Guten Abend. Es war ein angenehmer Tag, mit Wandern und Lesen. Das Wetter war ja wunderschön. – Habe aber auch immer wieder an heute Abend denken müssen.“

„Sehr gut! Nun, du hast ja auch einiges angestellt! Deine Fehler sind deshalb so gravierend, weil sie genau deinem bisherigen Muster gleichen, das dich ja in die bekannten Schwierigkeiten gebracht hat: Spontankäufe, Konto überziehen, Spielen, Kaufen auf Kredit, kein Überblick über dein Geld, weil du keine Planung erstellst und deine Ausgaben nicht genau auflistest.

In deiner Situation darfst du eben nicht einfach etwas kaufen, nur weil es dir gefällt – dazu hast du kein Geld übrig. Jede Ausgabe muss deshalb gründlich überlegt werden, wozu auch die vereinbarte Genehmigung dient. Außerdem gilt in der Buchhaltung: Keine Buchung ohne Beleg – also musst du alle Belege in 1A-Qualität sammeln!“

– –

„Ja, Herr Erzieher. Meine Fehler tun mir leid!“

„Du wirst diese schlechten Angewohnheiten rasch ablegen und dein Bemühen um die Einhaltung der Regeln deutlich verstärken müssen.

Damit die Notwendigkeit einer tiefgreifenden Veränderung so richtig in deinen Geist eindringt, wirst du bestraft:

Eine Woche lang, 7 Tage, schreibst du täglich 100 Mal den Satz: „Spontankäufe und Lottospiel sind streng verboten, und alle Einnahmen und Ausgaben sind mit Belegen zu dokumentieren!“

Du verwendest dazu das Fond-Of-Writing-Tool mit den üblichen Einstellungen, insbesondere den 10 zusätzlichen Wiederholungen pro fehlerhaftem Satz.

Beginn der Schreibstrafe ist täglich zwischen 19:55 und 20 Uhr, und du schreibst die 100 Mal in einem durch – ich will im Report keine Pausen sehen: Kein aufs Klo Gehen, kein Essen. Du brauchst für den Satz etwa 50 bis 60 Sekunden, jedenfalls darf kein Satz länger als 90 Sekunden dauern, sonst gibt es eine Zusatzstrafe! Du wirst für die 100 Strafsätze also etwa eine Stunde brauchen, falls du Fehler machst entsprechend länger.

Hast du alles verstanden?“

„Jeden Tag diesen langen Satz 100 Mal schreiben – eine ganze Woche lang?“

„Ja, genau, eine Serienstrafe. Du beginnst damit heute um 20 Uhr.“

„Und noch dazu genau zur Fernsehzeit!“

„Richtig – und weil du maulst, sind es jetzt 8 Tage, also 800 Mal! Das ist jetzt einmal die Schreibstrafe.

Und nun holst du das dicke Prügelpaddel, das du dir zugelegt hast.“

Anita zuckt zusammen, dann steht sie auf, verschwindet und bringt nach kurzer Zeit zitternd das schwere Paddel.

„Du versohlst dir damit deinen nackten Hintern: Zwölf Hiebe pro Backe.

Zieh dich ganz aus und dreh dich um, damit ich dein Werk gut mitverfolgen kann! Jeder Schlag, der nicht richtig klatscht oder zu schwach erscheint, bringt dir noch zwei weitere ein, also streng dich an!“

Anita gehorcht, entkleidet sich und stellt sich in Position.

„Gut, fang an.“

Die Hiebe klatschen, Anita stöhnt: Die Schmerzen, die dieses Gerät erzeugt, sind wirklich heftig. Nach dem sechsten Schlag beginnt sie zu weinen.

„Nun, sieht ja nicht schlecht aus. Ein dauerhaftes Gerät: Zwei Zentimeter dickes Hartholz – da bricht nichts, da splittert nichts. Dein Hintern ist bereits recht hübsch gefärbt. Jetzt fehlen noch 18.“

Anita heult und setzt die Strafe fort.

Am Ende muss sie sich auch noch für zwei fehlerhafte Schläge vier weitere verpassen – jetzt hat sie mehr als genug! Ihre Hinterbacken leuchten wie zwei Laternen, und das Brennen und Glühen wird sie noch den ganzen Abend begleiten – die ringförmigen blauen Flecken auch noch einige Tage länger.

„Schön, ich denke, diese Prügel werden sich gut einprägen und sozusagen Feuereifer in dir wecken. Jetzt stell dich dort links in die Ecke, wo ich deinen roten, zuckenden Arsch gut beobachten kann, beuge dich vor und lege die Hände vor den Füßen auf den Boden. Du musst die Beine ein wenig beugen, damit du die ganzen Handflächen gut auf den Boden pressen kannst.

Nun überlege dir die Verbesserungen, die du ab nun vornehmen wirst – 6 Minuten Nachdenkstrafe!

Ach ja: Falls du die Stellung zu früh verlässt, gibt es ein weiteres Dutzend mit dem Paddel, und die 6 Minuten ‚Hände auf den Boden‘ beginnen wieder von Neuem!“

– – –

Anita kämpft bald mit den einsetzenden Schmerzen, sie atmet schneller und lauter und beginnt schließlich, leise zu wimmern. Gerade, als sie die Qual nicht mehr ertragen kann, ist zu ihrem Glück die Strafzeit um.

„So, du darfst dich wieder aufrichten.

Zieh dich jetzt an und bereite alles vor, damit du pünktlich mit der Schreibstrafe beginnen kannst. Durch das Sitzen auf dem glühenden Hintern wirst du den Start der Strafserie sicher in besonderer Erinnerung behalten.

Gleich nach jeder Teilstrafe schickst du mir jedenfalls den jeweiligen FoW-Report per Mail!

Ich bin sicher, die getroffenen Maßnahmen werden dafür sorgen, dass du ab sofort alle unsere Vereinbarungen überaus sorgfältig einhältst. Falls du dich aber doch erneut darüber hinwegsetzt, werde ich gerne noch ein bisschen kräftiger nachhelfen!

Wir sehen einander wieder über Skype, morgen um 18 Uhr.

Tschüss!“

„Auf Wiedersehen, Herr Erzieher!“, schnieft Anita.



‚Hände auf den Boden‘ wird auch im Blog Natalie und Thomas – eine neue Strafstellung“ eingesetzt).


 

Meine Bücher:

Melanie muss abnehmen: BDSM – Erziehung und Disziplin

Melanie muss abnehmen

Melanie II: BDSM – Spiel und Ernst

Melanie II

Das Internat – Erziehung für Erwachsene

 

Infos dazu auf „Melanie muss abnehmen“ + „Melanie II“ + „Das Internat – Erziehung für Erwachsene“

Beste Grüße

Herbert