Nette Strafen

Liebe Leserinnen, liebe Leser!

In Fortsetzung der Hinweise letztens nun einige weitere Instrumente und Strafstellungen. In meinem Buch Melanie II: BDSM – Spiel und Ernst

finden Sie unter anderem Anleitungen für bzw. die Anwendung von

  • Rute
  • Schuhlöffel
  • Lineal
  • Kochlöffel
  • Gummitawse
  • Auto-Waschbesen
  • Viper
  • Plumpsack
  • aber auch für eine unhörbare Prügelstrafe.

Auch die Fesselschlinge wird hier (nochmals) erklärt.

An Strafstellungen:

  • Auf der Kante sitzen

Kantesitzen

  • Momo-Shibari
  • Hände Hoch
  • Stehen hinter dem Fernseher
  • Buchstrafen
  • Zwangsstellung mit Besenstiel
  • Reiten auf der Leiter
  • Fliegerposition
  • Polnischer Bock
  • Bodenpranger
  • Bleistiftstrafe

Im Anhang finden sich 36 Strafstellungen zur Auswahl mittels Würfel.

Da gibt es Einiges zum Ausprobieren,

findet Herbert

 

Neues Instrument


Nur für Erwachsene – BDSM – Erotik


Liebe Leserinnen und Leser!

1.) Neues Jahr

Ich hoffe, Sie hatten einen guten Start ins neue Jahr!

2016 registrierte der Blog 77.623 Zugriffe und 32.718 Besucher aus mehr als 80 Ländern, die meisten aus Deutschland, Österreich, der Schweiz und den Vereinigten Staaten.

Insgesamt gab es seit Beginn 133.748 Zugriffe und 56.086 Besucher auf diesen Blog.

2.) Neue Version

Mich hat leider ein böses Virus erwischt, doch das zweite Haupt-Feature der nächsten Version „Strenge Zucht“, die Freistellung / Dispens, ist jetzt ebenfalls fertig geworden.

Ich habe ich mich nun doch für einen neuen Ablauf für geplante Abwesenheiten entschieden (wie in der Realität):

a) Der Zögling beantragt eine Freistellung – das ist eine geplante Zeit, während der er/sie keine Meldung erstatten kann, zB Kurs, Urlaub, Dienstreise… – für einen Tag oder einen Zeitraum. ACHTUNG: Bei Inanspruchnahme der Dispens ist dann die Teilnahme,… durch Bestätigung/Rechnung/… nachzuweisen!

Die Steuerung wurde aus Platzgründen nun auf eine Combo-Box umgestellt:

b) Die neu beantragte Freistellung hat nun den Status „NICHT genehmigt“. Der Erzieher kann den Status so belassen, ihn im Erzieher-Menü „Freistellungen bearbeiten“ auf GENEHMIGT setzen, oder dort den Antrag auch löschen. Maximal 30 Tage können an Freistellungen beantragt sein.

c) Welche Freistellungen beantragt und welche davon tatsächlich genehmigt sind, sieht der Zögling über sein Menü „Regeln und Aufgaben anzeigen“ (übrigens ebenfalls die für ihn vorgeschriebenen Meldezeiten).

d) Bei der ersten täglichen Meldung nach einem Freistellungszeitraum wird die genehmigte Dispens dann automatisch berücksichtigt, allerdings wird eine Bestätigung dafür eingefordert.

e) Freistellungen werden nach ihrem Ablauf automatisch gelöscht.

Was jetzt noch fehlt, sind die automatische Migration von der Vorversion auf die V2, einige Endtests, sowie die Ergänzung der Dokumentation.

Wird also wohl noch etwa zwei Wochen dauern.

3.) Neues Instrument

Habe in einem Buch [1] über ein flexibles Stahllineal gelesen – ein interessantes Instrument. Habe eines um ca. 4 EUR in einem Künstlerbedarf erworben, es ist 50 cm lang, ca. 30 g schwer (zum Vergleich: Mein 30 cm langes Holzlineal [2] ist etwa gleich schwer), hoch flexibel, und man kann damit eine kräftige Wirkung auf Handflächen, Hintern,… erzeugen. Durch seine Biegsamkeit ist es in mancher Stellung auch für Selbst-Prügel gut geeignet.


[1] Cramer, Elizabeth: Dom’s Guide to Submissive Training Vol. 3


[2] Viele mehr oder weniger bekannte Instrumente finden Sie in: Melanie II: BDSM – Spiel und Ernst (im Kapitel „Weitere Instrumente“).


Neue Bilder und Infos zum Thema Erziehung gibt es auf www.erziehungsspiel.de

Korrekturmaßnahmen


Nur für Erwachsene – BDSM – Erotik


VORSICHT: Je nach Gesundheitszustand können drastische Strafen und Essensbeschränkungen auch gefährlich sein!


Liebe Leserinnen und Leser!

1.) Es gibt eine neue Kopfkino-Version 1.2

https://sites.google.com/site/herbertmentor/disziplinsoftware

Der Fehler, dass Anfang und Ende der Blöcke Rollenbeschreibung, Infos und Variable nicht in derselben Zeile stehen durften, wurde behoben. Sonst gab es keine Veränderungen.

2.) Wieder eine Geschichte…


Korrekturmaßnahmen

Gerade in letzter Zeit macht ihr Gewicht Monika – wie so vielen – wieder zu schaffen. Jetzt zeigt die Waage 61 kg, doch Monika hätte gerne um einiges weniger. Irgendwie schafft sie es aber nicht so recht abzunehmen, statt dessen bemerkt sie in letzter Zeit die Tendenz zu einer stetigen Verbreiterung ihres Hinterteils.

Genau das wird Monika nun keinesfalls mehr weiter zulassen! Sie merkt, dass er ihr bei geringerem Gewicht körperlich wesentlich besser ging, und sie hatte bisher auch stets eine gute Figur, die sie unbedingt erhalten will – wenn es sein muss, auch mit drastischen Mitteln.

„Jetzt reicht es!“, meint sie wütend, „du hast bereits über 61 kg. Da brauchst du wohl diesmal eine tatkräftige Unterstützung deiner Willenskraft! Und belüge dich nicht selbst! Du kannst wirklich nicht behaupten, du nimmst zu, obwohl du gar nichts isst. Denk an gestern, an die 2 Stück Kuchen, die Tafel Schokolade und das ausgiebige Abendessen!

Hm – noch ist es nicht allzu schlimm, erst knapp über 61 kg – ich werde das Problem mit einem zweistufigen Ansatz angehen.“

Manche sprechen ja bereits auf sehr geringe Strafen hervorragend an. Es sind nicht immer nur besonders Ängstliche, sondern durchaus auch bereits länger Erzogene, die den Ernst der Drohung mit harten Sanktionen bei einer deutlicheren Übertretung oder gar einer Wiederholung der Straftat bereits am eigenen Leib schmerzhaft erleben mussten. Als Experten wissen sie, dass sie auf einem schmaler Grat wandeln und dass man dabei ganz rasch und ehe man es sich versieht die rote Linie auch schon überschritten haben kann. Da sie aus eigener Erfahrung die bösen Folgen kennen, sind sie dankbar für die fast nicht mehr erhoffte Verschonung vor einer strengen Strafe. Damit kann eine Verwarnung oder geringe Strafe dann durchaus ebenso gut wirksam sein, wie eine strenge Strafmaßnahme.

Genau so möchte Monika es angehen. Leichte Selbstbestrafungen mag sie nämlich ganz gern, große Schmerzen aber fürchtet sie sehr.

Also legt sie fest: Von 61 bis 62 kg gibt es pro 100 g zu viel 4 Schläge mit der Haarbürste auf ihre Po-Backen, sozusagen als Verwarnung. Sie weiß, die Hiebe brennen, der Hintern beginnt zu glühen, doch bald darauf beendet ein angenehmes, wohliges Wärmegefühl die schmerzhafte Phase.

Ab 20 Hieben, also bei mehr als 500 g zu viel, ist dieses Versohlen dann aber – durchaus erwünscht – nicht mehr ganz so angenehm.

Und über 62 kg hinaus, beschließt sie, ist ohnehin Schluss mit Lustig! Für dieses schwere „Verbrechen“ gegen ihren Körper plant sie ein rigoroses Strafsystem mit Strafstellungen, Prügel und Restriktionen: An jedem Tag, an dem das Gewicht die harte Grenze überschreitet, gibt es dann eine unangenehme Strafpositiong, zwar nur die Hälfte Anzahl der Hiebe, doch die statt mit der Bürste mit der Kabelpeitsche, und zusätzlich auch noch 2 Schläge mit der Gummitawse quer auf jede Fußsohle. Vor der besonders schmerzhaften Bastonade hat Monika mächtigen Respekt – einmal bereits gab sie sich mit diesem Instrument auf jede Sohle einen Schlag, wobei die Qual so schlimm war, dass die Schreie nur durch den in ihren Mund gestopften Slip erstickt wurden. Die beträchtliche Angst vor einer Wiederholung möchte sie für ihren Zweck ausnützen.

Eigentlich hasst Monika Strafen noch aus ihrer Zeit im Internat. Dort bekam sie mehr als genug an Schreibstrafen, Ausgangssperren, Stand- und Kniestrafen, Ohrfeigen, Schläge mit dem Lineal und einmal fürs Davonlaufen sogar – da gar nicht erlaubt, geheim im dann gar nicht mehr stillen Kämmerlein – ordentliche Dresche mit dem Stock! Danach musste sie noch zusätzlich zwei Stunden mit den Händen auf dem Kopf stehen.

Ein anderes Mal erhielt sie eine öffentliche Kniestrafe. Wenn es auch schon viele Jahre her ist, erinnert sich Monika noch allzu gut an diesen Abend – und ihre Wangen beginnen dabei wieder so richtig zu brennen. Sie fing für Widerworte zwei heftige Ohrfeigen und musste statt des Abendessens die ganze Essenszeit über knien und den anderen Zöglingen beim Essen zusehen, das glühende Gesicht den versammelten Zöglingen zugewandt.

Strafen empfand Monika immer als ungerecht. Nicht nur, dass oft die Falschen „erwischt“ oder gar alle für die Ungezogenheit einer bestraft wurden, erlebte sie die Demütigung jedes Mal auch wesentlich härter als die meisten anderen. Diese lachten oft bald nach der Bestrafung wieder und unterhielten sich mit ihren Freundinnen, Monika jedoch litt immer ganz fürchterlich unter der Schmach und zog sich danach stets für lange Zeit zurück.

Daraus entwickelte sich eine Hassliebe zu allen Arten von Sanktionen: Sie fürchtete sie und verabscheute den körperlichen und seelischen Schmerz. Andererseits merkte sie jedoch auch bald, dass jede Bestrafung sie so richtig antörnte.

Mittlerweile hat Monika entdeckt, dass das Erregende für sie nicht unbedingt die Bestrafung selbst ist, sondern oft schon die Gedanken daran oder die Angst davor: Entsprechende Fantasien, aber durchaus auch die schmerzvolle Wirklichkeit, verschaffen ihr jedenfalls deutlich schnellere und intensivere Orgasmen. Es ist sozusagen geheimes Wissen, das ihr so immer wieder zu höchster Lust verhilft, eine Fertigkeit, die sie inzwischen gerne und ausgiebig einsetzt.

Außerdem aber hat Monika erkannt, dass diese Eigenheit ihr auch gut zur Steuerung ihres Verhaltens dienen kann: Nicht nur die Erzieher im Internat, sondern auch sie selbst kann sich durch Angst vor einer harten Strafe dazu bringen, das von ihr Gewünschte zu tun und das Unerwünschte zu lassen.

Tatsächlich spricht sie ganz ausgezeichnet auf diese Drohung an und – das schätzt sie als einen großer Vorteil ihrer Erziehung – ist sie auch fest daran gewöhnt, dass es bei einer Übertretung festgelegter Regeln keine Ausreden und über eine Strafe keinerlei Diskussion gibt. Festgesetzte Sanktionen werden ganz selbstverständlich in jedem Fall vollstreckt!

Diese Konsequenz ist Monikas Stärke, denn das Wirksame an ihrem Strafkonzept ist, dass sie die Maßnahmen ernst meint, und sie auch ganz sicher durchzieht. Deshalb wird sie nun alles unternehmen, um die Stufe der schweren Bestrafung möglichst nicht zu erreichen.

Die ungeliebte Demütigung vor anderen fällt bei ihrer Selbstbestrafung üblicherweise zwar weg, da Monika sich bei Verfehlungen stets allein und im Geheimen züchtigt, doch als Strafverschärfung droht sie allemal auch noch zusätzlich. Sie hat da ihre eigenen Methoden ersonnen, um bei Bedarf selbst diese Verschärfung noch zusätzlich einsetzen zu können.

Nun sind die Vorschrift über das erlaubte Gewicht und die Folgen einer Übertretung festgelegt und sie kann sich auf sich selbst verlassen: Im Falle einer Übertretung wird sie ohne jedes Mitleid die vereinbarte, strenge Strafe folgen lassen. Bisher hat noch jede harte Bestrafung die gewünschte Wirkung gezeigt.

Sobald das Gewicht wieder gut unter dem Limit liegt, plant Monika gleich auch, die Grenzen ihres Maximalgewichts allmählich langsam zu senken – also die Daumenschrauben langsam weiter anzuziehen – , um sich ihrem Wunschgewicht wieder einmal Schritt für Schritt anzunähern.

Mit Strafstellungen hat sie sich in letzter Zeit intensiver beschäftigt, da sie sie für eine Selbstbestrafung als ausgezeichnet geeignet findet. Denn gleichgültig, ob man eine Stressposition gegen sich selbst verhängt oder ein Erzieher einen dazu zwingt – sie bleibt stets gleich schmerzvoll. Und bei einem vorzeitigen Abbruch muss man eben konsequent genug sein, genauso kräftig zuzuschlagen und die Wiederholung der Strafe zu erzwingen.

Sechs Stellungen hat sie ausgewählt, um eine davon mittels Würfel zu bestimmen.

  1. Stehen, mit den Händen auf dem Kopf – 1 Stunde
  2. Knien, mit Vorstrecken der Arme – 10 Minuten
  3. Auf allen Vieren – 10 Minuten
  4. Hände auf den Boden – 10 Minuten
  5. Flieger – 15 Minuten
  6. In der Luft sitzen – 2 Minuten

Eigentlich wollte Monika auch Murgha zur Auswahl haben, doch gelingt es ihr bisher nicht, die Ohren zu fassen [dies ist Thema eines weiteren Blogs Murga / Murgha].

Die Drohung mit den zweistufigen Strafmaßnahmen wirkt jedenfalls recht gut.

Es dauert immerhin vierzehn Tage mit dreimaligem, durchaus vergnüglichem Bürsten-Klatschen auf den Popo, dann muss sich Monika aber damit abfinden, dass ihre gelinden Mittel ihr zwar angenehme Erlebnisse und beim Masturbieren viel Lust bereiteten, bezüglich der Verringerung ihres Gewichts auf Dauer jedoch nicht erfolgreich waren.

„Monika!“ spricht sie am Morgen mit dem Blick auf die Waage streng zu sich selbst, „was fällt dir ein? Du warst wieder ungehorsam und hast mit deinen heutigen 62,2 kg die harte Strafgrenze klar überschritten. Höchste Zeit, gegen dein Fett drastische Maßnahmen zu ergreifen – denn wenn du dich noch länger gehen lässt, wird es immer schwieriger, wieder zu deinem normalen Gewicht zurückzufinden.

Du warst deutlich gewarnt und kennst das Konzept ja: Wenn du nicht hören willst, wirst du eben fühlen! Genug ist genug: Heute bist du dran!“

Dass sie die Strafe selbst an sich vollstrecken muss, ist kein Problem für sie, auch gibt es hier keine Gerechtigkeitsfrage: Die Beschämung vor anderen ist ja – außer als drohende Verschärfung im Wiederholungsfall – nicht vorgesehen, und da sie die Strafe redlich verdient hat, soll sie sie auch bekommen!

„Du erhältst somit gleich die angedrohte Strafe:

  • Würfle, um die Strafstellung auszuwählen – 3 – gut, du wirst also 10 Minuten auf allen Vieren stehen. Jedes Mal, wenn du abbrichst, gibt es 6 brennende Hiebe mit der Rute auf deine Schenkel – und die Strafe beginnt wieder von vorn.
  • Danach erhältst du die Prügel mit dem Koax-Kabel auf deinen Arsch: 24 gesalzene Hiebe. Das Instrument wirkt wie ein Rohrstock, und die hübsche Anzahl wird dich gleich gefügig machen!
  • Dann gibt es noch 2 mit der Tawse auf jede Fußsohle. Diesen Schmerz liebst du gar nicht und du sollst dabei so richtig leiden! Die Bastonade wird schon den nötigen Anstoß zur Veränderung deiner laxen Einstellung bewirken!
  • Und um dein Abnehmen zu unterstützen, gibt es heute keinerlei Süßigkeiten: Keine Schokolade, keinen Zucker und keinen Kuchen! Falls du das nicht befolgst, droht eine saftige Zusatz-Strafe – und dann drei Tage Zuckerverbot!
    Ah, nein, es ist viel besser, ich packe das Problem gleich noch radikaler an: Jeder Tag, an dem du am Morgen zu viel Gewicht auf die Waage bringst, ist für dich ein Fastentag. Das heißt, es gibt gar nichts zu essen und nur Wasser zu trinken – bis zum Wiegen am nächsten Tag! Selbstverständlich wirst du trotzdem deinen Sport voll weiter betreiben, damit dein Grundumsatz nicht sinkt. Falls du dich beim Training zu schonen versuchst, darfst du am Abend statt fern zu sehen 30 Runden laufen!
  • Bei einer Wiederholung innerhalb einer Woche, also wenn du denkst, du musst das versäumte Essen wieder nachholen, gibt es außerdem gleich vor dem Frühstück noch drei kräftige Maulschellen auf den Mund – da willst du dann eine ganze Weile gar nichts mehr essen. Du kannst dir schon überlegen, wie du das verschwollene Gesicht deinen Kolleginnen erklärst!

So, und nun schreibst du alle Sanktionen ganz genau auf, damit du sie nicht vergisst.“

Monika setzt sich zum Tisch und notiert:

Deine Strafe für Übergewicht:

  1. Eine durch Würfeln ermittelte Strafstellung.
    Heute: ‚Auf allen Vieren‘ für 10 Minuten.
  2. Pro 100 g Gewicht über dem aktuellen Limit:
    2 Peitschenhiebe mit dem Kabel auf den Hintern.
    Heute: 24 Hiebe.
  3. Je 2 Schläge mit der Gummitawse auf die Fußsohlen.
  4. Kein Essen und nur Wasser bis zum Wiegen am nächsten Morgen.
    Dabei normales Fitness-Training.
  5. Bei einer Wiederholung innerhalb einer Woche: Zusätzlich 3 Maulschellen.

„Schön. Nach der Prügelstrafe wirst du dich auf den harten Stuhl setzen und diese Liste noch 10 Mal abschreiben, damit die Konsequenzen deiner Dummheit sich dir ausreichend einprägen.

Und jetzt stell den Kurzzeitwecker auf 10 Minuten, platziere ihn hinter dem Kasten, damit du ihn nicht sehen kannst, und fang an!

Jetzt los: Geh in die Position ‚Auf alle Viere‘!“


1.) Viele interessante Strafstellungen und Züchtigungsinstrumente sind hier im Blog oder aber in meinen Büchern beschrieben.

2.) Eine neue Webpage bietet etliche sehr nette Fotos und Grafiken, und viele der Bilder sind auch ohne Registrierung zu sehen: http://www.erziehungsspiel.de/

„Strenge Zucht für Lena“


 

Nur für Erwachsene – BDSM – Erotik


 

Liebe Leserinnen und Leser,

die Story von Linda und Alexander aus den letzten Blogs

„Lindas Sklave (Teil 1 – Faulheit wird nicht geduldet)“

„Lindas Sklave (Teil 2 – Des einen Leid…)“

„Lindas Sklave (Teil 3 – Das Übliche)“

„Lindas Sklave (Teil 4 – Die lang anhaltenede Strafe)“

„Lindas Sklave (Teil 5 – Lindas schlagkräftige Methodik)“

hat auch eine Vorgeschichte und eine Fortsetzung.

Die gesamte Erzählung ist Teil des neuen Buchs

Strenge Zucht für Lena – Das Internat für Erwachsene II“, das nun erschienen ist.

 

Das Buch gibt es

und auch auf den anderen Amazon-Seiten:

US: https://www.amazon.com/dp/1536953490

UK: https://www.amazon.co.uk/dp/1536953490

FR: https://www.amazon.fr/dp/1536953490

ES: https://www.amazon.es/dp/1536953490

IT: https://www.amazon.it/dp/1536953490

NL: https://www.amazon.nl/dp/1536953490

CA: https://www.amazon.ca/dp/1536953490

und auch auf den anderen Amazon-Seiten:

US: https://www.amazon.com/dp/B01K23IL5A

UK: https://www.amazon.co.uk/dp/B01K23IL5A

FR: https://www.amazon.fr/dp/B01K23IL5A

ES: https://www.amazon.es/dp/B01K23IL5A

IT: https://www.amazon.it/dp/B01K23IL5A

NL: https://www.amazon.nl/dp/B01K23IL5A

CA: https://www.amazon.ca/dp/B01K23IL5A

 

 

Ein kleiner Überblick

Das ursprüngliche Internat für Erwachsene, das in Das Internat – Erziehung für Erwachsene beschrieben ist und dessen angeschlossenes Hotel zugleich auch Arbeitsstelle der Zöglinge ist, ist hoffnungslos ausgebucht. Deshalb bietet das Institut nun eine weitere Möglichkeit an: Wer streng erzogen werden muss und Selbstdisziplin erlernen will (oder soll), kann jetzt auch in einer neuen, ‚Offenen Erziehungsanstalt‘ Aufnahme finden.

Die Zöglinge verlassen in der Früh das Haus, um ihrer jeweiligen Beschäftigung nachzugehen, und kehren nach Arbeitsende sofort und auf dem kürzesten Weg wieder in die Anstalt zurück, wo sie zu Ordnung, Hausarbeit, Pünktlichkeit, gutem Benehmen und striktem Gehorsam erzogen werden. Bedingungen für eine Aufnahme sind ein fixer Job, der dringende Wunsch, die eigenen Gewohnheiten zu verbessern und Disziplin zu lernen, sowie die Eignung und Zustimmung zu strengen Strafen und körperlichen Züchtigungen.

Für die erste Gruppe – vier Damen und zwei Herren – beginnen 180 Tage in diesem harten Erziehungslager, wo sie ein rigoroses Überwachungs-, Kontroll- und Strafsystem erwartet.

Auch Lena gehört zu den ersten Zöglingen.

Aus Einzelgeschichten in diesem Blog oder aus den anderen Büchern kennen Sie bereits einige Personen: Die Zöglinge Martha, Peter und Alexander, sowie die Erzieher Herbert und Linda.

Das Inhaltsverzeichnis (inkl. Seitennummern des Print-Buchs)

In der Erziehungsanstalt: Der erste Tag 5

Herbert und Linda 13

Coaching 13

‚Konsequente Erziehung‘ 18

Ordnung wird zur Regel 21

Sofortstrafen 26

Straflager für Thomas 27

Die neue Strafmethodik 30

Alexander bestraft sich selbst 36

Alexander wird Lindas Sklave 46

Unbewusstes Essen 49

Kaffee und Kuchen 51

Das Disziplin-Camp 53

Die Offene Erziehungsanstalt 53

Linda wird Leiterin des Disziplin-Camps 55

Gertraud und Emil 58

Linda und Alexander 63

Faulheit wird nicht geduldet 63

Des einen Leid… 70

Das Übliche 79

Die lang dauernde Strafe 92

Lindas schlagkräftige Methodik 98

Gudrun 108

Die unerwartete Kontrolle 108

Der Entschluss 110

Die Hilfestellung 111

Die Strafe wird nachgeholt 114

Wochenend-Hausarrest 116

Martha und Peter 120

Nachtstrafe 120

Das Wundermittel 132

Ein besonderer Abend 144

Martha und Peter gehen aus 145

Martha trifft Gudrun 147

Die Frauen sind an allem schuld 149

Die gesunde Alternative 152

Erfahrungen 156

Lena 159

Die Regeln im Camp 163

Die Angst wächst 167

Die erste Strafe 168

Strenge Zucht für Lena 172

Ein Keuschheitsgürtel für Emil 176

Selbstdisziplin 179

Die Instrumente 180

Die Entlassung der ersten Zöglinge 182

Alexander 184

Im Disziplin-Camp 184

Die Bastonade 190

Infibulation – ein Bullenring im Penis 195

Abschied und Ausblick 199

Anhang 1: Links 205

Das PC-Programm ‚Konsequente Erziehung‘ 205

Das PC-Programm ‚Strenge Zucht‘ 205

Mein Blog 205

Meine anderen Bücher 205

Weitere Disziplin­software 208

Anhang 2: Instrumente 209

Die Rute 209

Die Kabel-Gerte 210

Anhang 3: Beschränkungen 211

Der Maulkorb 211

Ein Uni-Sex-Keuschheitsgürtel 213

Anhang 4: Schaden 217

Lindas Schadensformel 217


Der Anhang enthält auch die Beschreibung und Fotos von

  • einer neue Rute,
  • einer Kabel-Gerte,
  • eines „Maulkorbs“ gegen Heißhunger-Attacken (oder auch gegen weitere freche Antworten…)
  • und eines Uni-Sex-Keuschheitsgürtels.

Ich wünsche Ihnen beim Lesen viel Vergnügen!

Herbert


Die zugleich geplante und im Buch erwähnte Software „Strenge Zucht“ ist weiterhin in Entwicklung und wird nach ihrer Fertigstellung hier vorgestellt werden.

Lindas Sklave (Teil 5)


Nur für Erwachsene – BDSM – Erotik


 

Liebe Leserinnen und Leser,

eine weitere Fortsetzung der Geschichte aus den letzten Blogs:

Heute der 5. Teil der Leseprobe von Linda und Alexander aus meinem neuen Buch.

Die ersten vier Teile:

„Lindas Sklave (Teil 1 – Faulheit wird nicht geduldet)“

„Lindas Sklave (Teil 2 – Des einen Leid…)“

„Lindas Sklave (Teil 3 – Das Übliche)“

„Lindas Sklave (Teil 4 – Die lang anhaltende Strafe)“


 

Lindas Sklave (Teil 5 – Lindas schlagkräftige Methodik)

Alexander ist ein wirklich ausgezeichneter Programmierer, und es war ein wahrer Glücksgriff für Linda, ihn zu finden und ihn von sich abhängig zu machen.

Linda blickt zurück auf die Zeit, als sie ihn kennenlernte: Damals war er überhaupt nicht gewohnt zu arbeiten. Allein durch seine Genialität löste er die Probleme einfach und rasch – und legte sich dann den restlichen Tag in die Sonne.

Doch Linda hatte bereits zu dieser Zeit ein gut überlegtes Erziehungskonzept und brachte Alexander mittels allmählicher, steter Steigerung der Anforderungen schon bald bei, hart zu arbeiten. Und das, obwohl zu Beginn bereits längeres Sitzen, aber auch die für ihn gänzlich ungewohnte körperliche Hausarbeit beträchtliche Herausforderungen für ihn darstellten.

Die erste Stufe der Gewöhnung lief über die Masche: „Also, wenn du weiterhin bei mir bleiben willst, musst du mich stärker unterstützen – sonst muss ich mir wohl einen anderen Mitarbeiter suchen.“

Alexander, der sich schon beim ersten Treffen in seine neue Herrin verknallt hatte, beteuerte sofort seine Bereitschaft, ihr alle Hilfe zukommen zu lassen, die er vermochte. Das hörte sie gerne.

Zuerst gab sie ihm Aufgaben, die ihn interessierten und ihm Spaß bereiteten. Es waren aber bereits Aufträge und genaue Anweisungen, die stets etwas mehr an Arbeit erforderten, als er bisher zu leisten gewohnt war. Und Linda steigerte ihre Anforderungen langsam, aber stetig. Einige Zeit lang schaffte er jeweils das Gewünschte – doch irgendwann war es dann zu viel. Beim seinem allerersten Versagen rügte Linda harmlos seinen mangelnden Fleiß: „Alex, das war nicht in Ordnung. Ich dachte, du bist gerne bei mir und willst mir helfen? Also, wenn du dich nicht mehr bemühst, muss ich wohl ein wenig mit dem Lineal nachhelfen!“

Ihre Ankündigung elektrisierte ihn und klang für ihn wie ein reizvoller Scherz. Doch schon beim nächsten Mal erfuhr er, wie ernst sie sie meinte: „Alexander, deine Faulheit und Nachlässigkeit akzeptiere ich nicht länger! Ich weiß genau, du kannst das um Vieles besser! Ich habe dich letztens sogar gewarnt, was ich nur äußerst selten mache – also werde ich dir nun gleich einen stärkeren Anreiz dafür geben, dein Verhalten ganz rasch zu ändern:  Strecke deine Arme nach vorne, Handflächen nach oben. Jetzt halte die eine Hand mit der anderen fest!“

„Oh, das wird ja lustig,“ freute sich Alexander und streckte seine Arme vor, „sie bestraft mich, wie einen kleinen Schuljungen. Nicht schlecht – sie kann ja wirklich ein spannendes, aufgeilendes SM-Szenario ganz lebensecht aufbauen! Ah – und anschließend an diese aufregende ‚Bestrafung‘ werde ich dann im Bett ihre festen Brüste und ihre Schenkel küssen, meinen Schwanz in ihre Fut hineinrammen und sie ordentlich durchvögeln. Sie ist wirklich eine klasse Frau – super, dass ich sie gefunden habe! Oh, wie gerne werde ich der Sexsklave meiner Herrin sein, sie lecken, streicheln und zum Orgasmus ficken!“

„Mit einem Schlag“ wurde Alexander aus seinen Träumen in die harte Wirklichkeit zurückgeholt. Der erste, scharfe Hieb traf ihn mitten in seinen süßen Fantasien, zerstörte diese abrupt und gründlich und ließ Alexander sich zusammenkrümmen und vor Schmerz laut aufheulen. Nun leuchtete aus seinen Augen nicht mehr die feurige Erregung über die erwartete Liebesnacht. Sein Gesichtsausdruck wechselte ganz rasch von wildem Schmerz über ungläubiges Erschrecken zu nackter Angst. Denn Linda sagte einfach ungerührt: „Eins. – Ich habe vier Fehler in deiner Arbeit gefunden, somit erhältst du zur Strafe vier Tatzen – vier Tatzen pro Hand. Du wechselst die Hand nach jedem Schlag. Also borge mir nun die andere!“

„Aber…“

„Sei still, sonst werden es gleich mehr! Du hast schlecht gearbeitet und Fehler gemacht, also wirst du bestraft!

Also los, Handwechsel. – Nun, wird’s bald?! – – – Zwei!“

Dieses Erlebnis entsprach so absolut gar nicht Alexanders erotischen Vorstellungen und brachte ihn zum Schreien, Herumtanzen und Heulen. Unglaublich, welche Qualen Linda ihm da bereitete! Sie verwendete ein langes, dickes Lineal und schlug ihn mit voller Kraft. Und er erhielt ja nicht nur einen Schlag mit dem Lineal – die acht Tatzen waren für ihn eine einzige Tortur. Dabei lachte sie ihn auch noch ganz gemein aus: „Hi, hi, so ein starker Mann und dabei eine solche Heulesuse! Wer wird denn andauernd flennen – wegen ein paar wohlverdienten Hieben mit dem Lineal? Ich bin sicher, sie werden dir ganz rasch helfen, fleißig und sorgfältig zu arbeiten!“

Und nach der für ihn so unerwartet bitteren Erziehungsmaßnahme befahl ihm seine Herrin dann auch nicht das von ihm so erhoffte Poppen im aufgewühlten Bett: „Jetzt stellst du dich dort in die Ecke – du darfst 30 Minuten über deine Fehler und ihre Folgen nachdenken. So können die Prügel auch tief und gut in dein Gemüt eindringen. Und keine Bewegung, sonst beginnt die Strafzeit wieder von Neuem – ich habe den ganzen Abend Zeit! – – Lerne daraus, streng dich an und arbeite besser!“

Seine herabhängenden Hände schwollen während dieser Standstrafe noch weiter an, die dicken Finger stachen bei jeder Berührung. Diese erste und für ihn überaus schmerzvolle Züchtigung für seine fehlerhafte Arbeit vergaß Alexander nie wieder!

Ungerührt von seinem jeweiligen Wehgeschrei erhöhte und verschärfte Linda in den nächsten Wochen die Strafen für ungenügende oder mangelhafte Ergebnisse drastisch immer weiter, und außerdem dehnte sie die geforderten Tätigkeiten auch auf von ihm höchst ungeliebte Arbeiten, wie Bügeln und anstrengende Gartenarbeit, aus.

Moderates Lob für hervorragende Leistung, eine kleine Belohnung für extra hohen Einsatz und drakonische Strafen bereits bei geringfügiger Nachlässigkeit waren ihr gut funktionierendes Rezept, das Alexander bald zu Hochleistungen trieb. „Meine Strafen tun ordentlich weh – sie wirken gut und sie schaden dir nicht!“

Linda fand, dass starke Emotionen – gleich welcher Art – die Transformation der Strafe zum gewünschten Verhalten besonders gut unterstützten: „Hass, Leiden, Verzweiflung und Angst – all das sind Multiplikatoren in seinem Veränderungsprozess. Allerdings muss ich wohl aufpassen, dass er sich nicht einmal womöglich aus Wut an mir vergreift. Einer Revolte meines Zöglings werde ich gleich gut vorbeugen.“

Dazu warnte sie ihn gleich eindringlich: „Vorsicht Alex, falls du je überlegen solltest, dich gegen mich aufzulehnen: Für Rebellion habe ich ein extra schweres Prügelpaddel reserviert – und ich bin in einem solchen Fall dann selbst sehr wütend und deshalb überaus freigiebig! Ich habe es bereits mehrfach ausprobiert: Nach dem vielfachen, liebevollen Kuss von diesem gewalttätigen Instrument kannst du dann mindestens zwei Tage lang nur mehr das Bett hüten. Doch das soll uns nicht weiter stören: Du wirst eben in den folgenden Wochen das Versäumte nachholen, auch wenn du dabei wohl einige Zeit lang nur im Stehen wirst arbeiten können. Vier Wochen täglich noch eine Stunde länger arbeiten – und schon hast du den zweitägigen ‚Urlaub‘ im Bett wettgemacht.“

Alexander war von Lindas Strafmaßnahmen so richtig hin- und hergerissen. Die Ankündigung von Prügeln bereitete ihm jedes Mal große Angst, machte ihn aber auch so richtig geil. Selbst die ersten Schläge waren meist noch ziemlich cool. Doch Linda beließ es zu seinem großen Bedauern nie bei einem ihm wohltuenden Maß. Jedes Mal überschritt sie die Grenze des für ihn Angenehmen – und nicht nur leicht, sondern stets ganz massiv. So erlebte er immer wieder ein kurzes Vergnügen, um dann in einen langen, grauenvollen, seine Lust tötenden Schmerz zu versinken.

Linda war entzückt von ihren Beobachtungen: Jede harte Strafe bewirkte durch Alexanders enorme Angst vor einer Wiederholung gleich für etliche Tage eine deutliche Erhöhung seiner Konzentration und seines Eifers.

„Ja, Alex,“ kicherte Linda zufrieden in sich hinein, „dich muss man offenbar nur hart genug anfassen! Das ist wohl nicht das zärtliche Streicheln mit dem Samthandschuh, das du dir von mir erhofft hast. Deine frühere Miss, von der du mir erzähltest, war wohl eine rechte Memme: Sie schlug dich offenbar immer genauso viel, wie dir Spaß machte. Völlig verrückt – offenbar hat sie keine Ahnung davon, wie man einen Sklaven behandeln muss!

Dabei funktionierst du doch ganz simpel: Du willst, dass ich dir 3, 4, vielleicht auch 5 oder 6 sanfte Schläge gebe. Also gebe ich dir 20 – und die mit voller ‚Leidenschaft‘! Und schon machst du sofort genau das, was ich will! Ha, das ist zwar reichlich anstrengend für mich – doch was tut man nicht alles, damit du zu einem brauchbaren Sklaven zugeritten wirst! Für mich ist es ein gutes Training, und für dich sind es genau die tüchtigen Prügel, die du eben immer wieder brauchst!“

Ihre bewährten, beißender Korrekturmaßnahmen waren gut wirksam. Mit den wiederholten Auffrischungen von Alexanders schmerzvollen Erfahrungen formte Linda dann jeweils innerhalb von drei bis vier Wochen die erwünschten Gewohnheiten und erzwang wieder ein höheres Niveau an Arbeitsleistung. Ganz allmählich gewöhnte er sich unter den heftigen Schmerzen der harschen Behandlung an die befohlene, hohe Performance und die geforderte, strenge Disziplin – oder besser gesagt, er wurde von Linda mittels Stock und Peitsche systematisch, hart und erfolgreich dazu erzogen.

Inzwischen, eine gute Zeit später, ist Alexanders Arbeitsleistung so hoch wie nie zuvor, er arbeitet nun zwischen 70 und 75 Stunden in der Woche und das, ohne noch zu Murren oder nennenswerte Fehler zu machen.

Mittlerweile sind Strafen bereits selten geworden. Linda findet es somit hoch an der Zeit, ihn wieder auf die nächste Stufe zu führen. Er soll nochmals einige Stunden mehr pro Woche arbeiten, als sie bisher von ihm forderte – das wird dann wohl das Maximum sein, was sie in ausgezeichneter Qualität aus ihm herauspressen kann. Aber der Bereich nahe an seinem Limit bietet ihr dabei sicher auch dauerhaft gute Gelegenheit, ihn gemäß ihren eigenen Bedürfnissen immer wieder drastisch zu bestrafen.

„Du arbeitest brav und ich bin mit dir in letzter Zeit recht zufrieden! Wir werden aber deinen Tagesablauf jetzt nochmals besser strukturieren, weil ich ein wenig stärker auf deine Gesundheit achten muss. Du sitzt doch die meiste Zeit des Tages – das ist auf die Dauer gar nicht gut. Deine überwiegend sitzende Tätigkeit wirst du ab sofort durch zusätzlichen Morgensport ausgleichen, und die Arbeitszeit ändert sich dabei auch ein wenig.“

„Noch mehr Sport? Ich habe ja schon bisher kaum mehr freie Zeit! – – Herrin, würden Sie dann bitte wenigstens bei den Schreibstrafen im ‚Üblichen‘ die Anzahl der Wiederholungen verringern – das Schreiben der 200 Sätze ist so furchtbar zeitaufwändig!“

„Ha,“ jubelt Linda bei sich, „die zusätzliche Arbeit hat er doch gleich gefressen – und bei 80 Wochenstunden mache ich dann ohnedies Schluss. Höchste Qualität ist in unserem Job noch viel wichtiger als lange Arbeitszeit!“

Und sie erwidert: „Wenn du wieder faul oder schlampig bist, finde ich dafür unsere ‚übliche‘, dreifache Strafe, wirklich ausgewogen und voll angemessen und werde daran sicher nichts verändern! Du kannst dich aber gleich dafür bedanken, dass ich sie in letzter Zeit doch wirklich nur selten zur Anwendung brachte!“

Damit hat Linda recht, doch ist dieser Umstand keineswegs auf ihre Milde zurückzuführen, sondern auf Alexanders Gewöhnung an harte Arbeit und strenge Selbstkontrolle. Doch da Züchtigungen in letzter Zeit selten geworden sind, vermisst Linda sie bereits sehr. Zwar hat sie ein Ventil in der Bestrafung ihrer Zöglinge im Erziehungsinstitut – und dort ist sie gefürchteter als jeder andere Aufseher – doch ihr eigener Liebling mit seinem süßen, gequälten Arsch ist für sie eben etwas ganz Besonderes.

„Danke, Herrin, dass Sie kleine Fehler übersehen und mich nicht jedes Mal bestrafen!“

„Genau! – Also, dann sind die Änderungen abgemacht! Und du erhältst natürlich für mehr Leistung von mir auch mehr Honorar für deine Zulieferung, Geld, das du wie bisher beiseite legen kannst, für den Fall, dass du mich irgendwann verlassen musst.

Doch damit du siehst, dass ich deine Bedenken wohl berücksichtige: Ja, ich finde auch, dass die bisherige Straf-Einstufung nicht mehr ganz optimal ist.

Wenn man dein Verhalten mit Schulnoten von 1 bis 6 bewertet, so gab es für 1 oder 2 keine Sanktionen, für 3, 4 oder 5 ‚das Übliche‘ und für 6 eine besondere Bestrafung.

Das ändere ich jetzt:

  • Für ausgezeichnete Arbeit, also für eine 1 gibt es klarerweise keine Strafe. Das ist ja genau das, was du stets tun sollst!
  • Für eine 2 gibt es nun eine ‚Ermahnung‘ in Form von 3 bis 6 Hieben.
  • Für eine 3 wird daraus ab sofort statt des ‚Üblichen‘ nur eine ‚Verwarnung‘ mit 6 bis 12 Hieben plus 10 Minuten Strafstellung ‚Auf allen Vieren‘. Du weißt schon: Du gehst dazu auf Hände und Knie, streckst dann die Beine und hebst dadurch den Hintern hoch in die Luft.
  • 4 und 5 führen weiterhin zum ‚Üblichen‘, und da bleibt alles beim Alten!
  • Und die 6 solltest du meiden wie die Pest: Sie bringt dir wie bisher eine höchst unangenehme, strenge Strafe ein!

Dieses System wird dich also weniger von deiner Freizeit kosten – doch ich erwarte dafür, dass sich mein Entgegenkommen in besonderem Bemühen und exzellenter Arbeit auswirkt! Falls du allzu oft mit Note 3 straffällig wirst, werde ich ‚das Übliche‘ wieder ausdehnen!“

Linda kommt diese ihre Änderung sehr gelegen. Sie wird ab sofort selbst kleine Gehorsamsverfehlungen – etwa, falls er auch nur einige Sekunden zu lange braucht, wenn sie nach ihm ruft – gleich mit laut pfeifenden Hieben ahnden. Den Arsch ihres Sklaven mit schwarzen Striemen zu versohlen, hat für sie eine eigene Faszination, und mit diesen Anpassungen der Strafbemessung kann sie im Bett ihre geilen Fantasien wieder des Öfteren gut auffrischen.

„So, das hier ist deine neue Tagesstruktur:

6 Uhr Aufstehen

6 Uhr 10 Antreten zum Morgensport

6 Uhr 30 Duschen, Anziehen, Frühstück

7 Uhr Arbeitsbeginn

Mit 30 Minuten Mittagspause dauert deine Arbeit dann jeweils bis 19 Uhr 30, am Sonntag bis 15 Uhr 30.

Danach hast du Abendessen beziehungsweise Freizeit – oder bei Verfehlungen auch Strafzeit.

Du siehst, der Zeitplan ist nicht viel anders als jetzt, doch habe ich dir einige Übungen für Kraft und Ausdauer zusammengestellt, die du nun regelmäßig am Morgen ausführen wirst – und nicht nur gelegentlich wie bisher! Das Programm beinhaltet eine Ganzkörperroutine zum Aufwärmen der Muskeln, und dann Montag und Donnerstag das Training von Armen, Brust und Schultern, Dienstag und Freitag von Beinen und Po, sowie Mittwoch und Sonnabend von Bauch und Rücken. So wirst du jede Muskelgruppe zweimal pro Woche gut durcharbeiten. Am Sonntag steht dann Ausdauertraining auf dem Programm.

Dein Fitness-Training absolvierst du unter der Kamera im Bestrafungsraum, und ich sehe mir beim Frühstück in der Zeitraffer-Aufzeichnung an, ob du alle Übungen zur Gänze und mit vollem Einsatz ausgeführt hast.“

Mit diesem Plan hat Linda an Arbeitszeit somit 6 Mal pro Woche 12 Stunden plus am Sonntag 8 Stunden festgelegt, womit sie die von ihr angestrebten 80 Wochenstunden erreicht.

„Von der Arbeitszeit wirst du weiterhin 20 Stunden für deinen eigenen Job verwenden, etwa 20 Stunden für die Haus- und Gartenarbeit und den Rest für meine Firma.

Aber du brauchst dich gar nicht zu bedauern, dass du zu viel zu tun hättest – denn auch ich arbeite genug: Ich betreue die Kunden, führe die Verhandlungen mit ihnen, schließe die Verträge, erstelle gemeinsam mit dir die Anforderungsdokumente, kontrolliere und teste deine Arbeit – und in der restlichen Zeit leite ich das Erziehungsinstitut und beaufsichtige dort die Zöglinge. Also, du siehst, ich lege meine Hände ebenfalls nicht in den Schoß!

Ah ja, ich habe beschlossen, dich in die Erziehungsanstalt mitzunehmen. Ich bin so selten zu Hause, dass es besser ist, du hast für einen Teil der Arbeit und in der Nacht deine Bleibe dort. Zum Glück ist das Institut nicht weit entfernt, wir können somit je nach Bedarf hier oder dort zusammenarbeiten. Du wirst auch weiterhin deinen normalen Job in Form von Home-Office und seltenen Halbtagen in deiner Firma ausüben, und ebenso wie bisher mein Haus in Schuss halten. Außerdem gibt es auch Arbeitsunterlagen, die wir besser gemeinsam hier erstellen können. Doch die restliche Arbeit wirst du vom Institut aus durchführen.“

Einige Tage später bringt Linda Alexander in das Erziehungs-Camp. Dort wird unter ihrer Leitung sehr strenge Disziplin eingefordert und hart durchgesetzt, und die Zöglinge sind im Haus die volle Zeit unter Aufsicht, denn alle ihre Zimmer werden rund um die Uhr überwacht. Somit braucht Linda auch keine Angst zu haben, dass Alex sich womöglich irgendwann an ihr zu vergreifen versucht. Und das Institut mit seinen Überwachungsmöglichkeiten und all den anderen Aufsehern und Erzieherinnen geben ihr außerdem die Möglichkeit, noch besser dafür zu sorgen, dass Alexander seine Zeit voll dafür nutzt, intensiv für sie zu arbeiten.


Was passiert im Camp?

Kommt Alexander wieder in Lindas Haus zurück?

Bleibt er bei Linda oder verlässt er sie?

Lesen Sie weiter in

Strenge Zucht für Lena: Das Internat für Erwachsene II

 

Mehr oder weniger – ganz nach Belieben

Nur für Erwachsene – BDSM – Erotik


Achtung: Jede Verletzung – ein Bluterguss, aber besonders auch jede Hautverletzung – birgt ein gesundheitliches Risiko. Seien Sie sich dessen bewusst, Ihr Handeln liegt in Ihrer Verantwortung. Falls Wunden schlecht heilen, Sie Gerinnungsstörungen, Diabetes oder andere Krankheiten haben, verzichten Sie am besten auf die folgenden Versuche.


 

Liebe an BDSM Interessierte,

ich erhalte Rückmeldungen betreffend Selbstzüchtigung, die von

  • „Ich bin sehr wehleidig und habe Angst, mich selbst zu prügeln, ich getraue mich eigentlich nicht zuzuschlagen, das ist mir zu heftig!“, über

  • „…konnte eine Woche kaum sitzen…“ bis zu

  • „Die Wirkung einer Selbstbestrafung ist mir zu schwach – der Effekt eigener Hiebe ist überhaupt nicht vergleichbar damit, von jemand anderem versohlt zu werden!“ reichen.

Für Überlegungen zu Selbstversuchen habe ich heute ein Instrument gewählt, das eine weite Palette an Wirkungen in gut dosierbarer Abstufung bietet: Einen Gürtel. Jedes Instrument wird bei seinem Einsatz durchaus auch selbst beansprucht, verwenden Sie für Ihre Experimente also nicht unbedingt ein neues, 200,– Euro teures Stück!

1. Für ganz Vorsichtige, die eher zur „Wehleidigen-Gruppe“ gehören, aber dennoch einmal einen Versuch wagen wollen:

a) Instrument: Nehmen Sie einen dünnen, schmalen Gürtel, rollen Sie den größten Teil von der Schnalle her zusammen, fassen Sie den Gürtel an der Rolle mit der Schnalle und schlagen Sie nur mit dem Ende ohne Schnalle zu.

b) Ort: Als Zielgebiet wählen Sie wohl am besten Ihr entblößtes Hinterteil – die klassische Erziehungsfläche.

c) Position: Stellen Sie sich aufrecht oder leicht gebückt so vor einen Spiegel, dass Sie ihr Zielgebiet gut überblicken können. Sorgen Sie dafür, genügend Platz zu haben, um nicht statt Ihrer Sitzfläche womöglich eine kostbare Vase zu treffen. Schlagen Sie über die Hüfte so zu, dass das Gürtelende abwechselnd die Backen trifft.

Falls Ihnen die Wirkung prinzipiell gefällt aber zu leicht erscheint, können Sie dann ja auch einmal einen breiteren, dickeren Gürtel versuchen oder zu Methode 2 wechseln.

2. Für eine übliche Strafe, die man sich selbst verpassen will: Verwenden Sie einen schwereren Gürtel und nehmen Sie ihn doppelt. Fassen Sie ihn an den losen Enden und schlagen Sie mit der Doppelschlaufe zu. Wie oft, ist natürlich Ihnen überlassen…

3. Diejenigen, denen es nicht heftig genug sein kann (VORSICHT: Diese Variante wird KEINESFALLS EMPFOHLEN – sie erzeugt jedenfalls Blutergüsse / blaue Flecken und eventuell auch blutende Wunden!), können ja auch mit der Schnalle zuschlagen…

Die Variationsbreite an körperlichen Strafen ist jedenfalls enorm. Es gibt eine Unzahl an Instrumenten, dafür geeignete Zielorte, Positionen und Einsatzarten (wie zB oben beim Gürtel) – da ist ganz sicher für jede(n) Interessierte(n) etwas dabei! Und wenn man Spaß daran findet, wird man auch nicht nur bei einem Strafinstrument bleiben.

Viele wirksame Geräte – meist auch mit Do-It-Yourself-Hinweisen zur Herstellung – und ihren schmerzhaften Einsatz finden Sie in meinen Büchern:

Etwa in „Melanie muss abnehmen: BDSM – Erziehung und Disziplin“ die Instrumente Martinet, Ferula, Kabelpeitsche.

 

In „Melanie II: BDSM – Spiel und Ernst“ Rute, Schuhlöffel, Tawse, Lineal, Auto-Waschbesen, Viper, Plumpsack, Rohrstock.

 

In „Das Internat – Erziehung für Erwachsene“ Paddel, Rohrstock, Tawse, Grüne Mamba.

Außerdem findet man darin auch passende Positionen für Selbst-Prügelstrafen, ebenso aber eine Menge an anderen körperlichen Strafen wie Strafstellungen, Arbeitsstrafen und Restriktionen.

Da gibt es schon eine hübsche Anzahl an Möglichkeiten – und man hat die Qual der Wahl

meint

Herbert

Zur Erinnerung und zur Warnung

Nur für Erwachsene – BDSM – Erotik


Liebe Leserin, lieber Leser,

  • wer gerne darauf vergisst, was er sich für den Tag unbedingt vorgenommen hat,

  • wer am Abend lange nachdenken muss, ob er denn nun seine (Selbst-)Verpflichtungen erfüllt hat,

  • wer unter Gedächtnisschwund leidet, sobald er von „Konsequente Erziehung“ aufgefordert wird zu prüfen, welche Verfehlungen er begangen hat,

der kann sich gut durch einfache Maßnahmen „erinnern lassen“. Die Gedächtnisstärkung funktioniert rasch durch das Wiedererkennen eines Züchtigungsinstruments, das bei einer früheren Bestrafung heftige Schmerzen verursacht hat.

Einst war es vielerorts durchaus üblich, dass der Rohrstock am Tischbein hing, die Tawse sichtbar im Klassenzimmer und das Martinet an der Garderobe im Vorzimmer, und somit alle laufend an die Folgen von Verfehlungen erinnert wurden.

Bei jedem Blick auf diese Instrumente kam die Erinnerung an ihre schmerzhafte Wirkung hoch, und jeder wurde in seine guten Vorsätzen bestärkt.

Nichts hindert Sie daran, diese Methode ebenfalls zur „Stärkung Ihres Willens“ zu benutzen.

Erinnerung 1

Falls Sie offensichtliche Züchtigungsinstrumente offen herumliegen lassen können, kann auch jede Übertretung einer Regel sofort damit geahndet werden.

Wenn aber aus Gründen der Diskretion eine symbolische Warnung angebracht ist, können Sie ja Zeichen setzen, die nur für Sie selbst verständlich sind:

  • Der Schuhlöffel steht ab sofort an einem neuen, gut sichtbaren Platz;

  • ein Verlängerungskabel liegt bereit – das ist für jeden wahrnehmbar, doch die Bedeutung ist nur für Sie verständlich;

  • ein Lineal (mit einer angefangenen Zeichnung und ein paar Bleistiften zur Tarnung) liegt auf dem Tisch;

  • ein Kochlöffel bleibt auf der Küchenarbeitsfläche liegen,…

Erinnerung 2

Der als Symbol verwendetes Gegenstand muss dabei gar nicht dasselbe sein, das später zum Ahnden eines Delikts tatsächlich herangezogen wird – es warnt einfach durch seine persönliche Verknüpfung mit Strafe und durch seine Sichtbarkeit vor einem Verstoß und erinnert an die folgenden Konsequenzen.

Deutlich mahnt es:

  • „Erledige deine Arbeit!“ und

  • „Pass auf, mach keinen Fehler!“

Niemand kann wissen, dass

  • diese Zimmerpflanze jetzt genau hier platziert ist, damit sie sich dauernd in Ihrem Blickfeld befindet und Sie daran erinnert, dass der Stock im Blumentopf schon einmal auf Ihrer Erziehungsfläche getanzt hat, oder dass

  • ein kleiner blauer Zettel am Kühlschrank (mit der (Selbst-)Erklärung für Neugierige, dass wohl noch etwas einzukaufen ist) schon allein durch seine Farbe für Sie eine Warnung vor einer wochenlangen Verfärbung Ihres Hinterteils nach einer Fressattacke darstellt.

Wenn jede Übertretung konsequent sofort etwa im Kalender mittels Strichlein vermerkt und abends ohne Ausnahme sanktioniert wird, werden sichtbare Züchtigungsgeräte oder andere mit schmerzhaften Strafen assoziierte Gegenstände das Verhalten entsprechend beeinflussen (siehe Melanie muss abnehmen: BDSM – Erziehung und Disziplin und https://sites.google.com/site/herbertmentor)

Tja, manch ein Instrument ist aber vielleicht auch für Ihre Bettspiele reserviert, und die Erinnerung daran ist weniger mit Angst als vielmehr mit Lust besetzt?

Nichts hindert Sie daran, dieses Prinzip der Erinnerung durch Sichtbarkeit ebenfalls zur Steigerung der Vorfreude zu benutzen! Etwa ein rosa Zettelchen, das an das letzte Vorspiel-Spanking erinnert?

Meint

Herbert

Vielzweckgeräte

Nur für Erwachsene – BDSM – Erotik

VORSICHT: Dies sind KEINE Empfehlungen! Manches könnte auch Ihrer Gesundheit abträglich sein!

Liebe Leserinnen und Leser,

heute beschäftige ich mich mit Geräten und Hilfsmittel, die im englischen Sprachraum unter „Pervertibles“ laufen.

Das sind Dinge, die im „normalen“ Gebrauch stehen, aber durchaus auch anderweitig („kinky“) einsetzbar sind.

Beispiel: Ein Kochlöffel dient zum Kochen, nicht wahr? – Ja, aber er kann eben auch auf dem Hosenboden tanzen!

Es gibt Vielerlei in Küche, Haushalt, aber auch im Autozubehör, Baumarkt,… was eigentlich für xx vorgesehen ist, aber trefflich auch für yy Verwendung finden kann.

Solch eine „Mehrfachverwendbarkeit“ hat große Vorteile:

  • Verfügbarkeit: „Normale“ Geräte kann man leicht kaufen – oder man hat sie ohnedies bereits zu Hause.

  • Preis: „Normale“ Geräte kosten üblicherweise wesentlich weniger als spezielle kinky-items.

  • Erklärungen im Geschäft: Manche fürchten die Frage: „Was wollen Sie damit machen?“ Nun bei einem Kochlöffel fragt niemand, aber bei anderen Einkäufen sollte man zumindest darauf gefasst sein. Falls also beim Kauf von Finalgon diese Frage kommt, sollte man eben die ganz normale Verwendung beschreiben können – oder auch ausweichen: „Das ist für einen Bekannten, ich weiß nicht genau, was er hat.“
    Wenn Sie eine Reitgerte kaufen, sollten Sie ein wenig übers Reiten Bescheid wissen, doch sie erhalten sie völlig problemlos. Wenn Sie aber einen Rohrstock oder ein Martinet wollen…
    Wenn es für die Gegenstände eine „normale“ Verwendung gibt, sind solche Erklärungen ganz einfach.

Puristen rümpfen gerne die Nase, wenn etwas zweckentfremdet als „Ersatz“ dient. Die Delinquentin besteht darauf, sie will mit einer „echten“ Tawse geschlagen werden, diese muss aus Leder sein und von zz erzeugt, denn der ist der Fachmann für dieses Gerät.

Doch wenn man sich Streifen aus Hartgummi als Unterlage für einen Kasten besorgt, kann man etwa statt zwei gleich vier kaufen und die übrig gebliebenen für Strafzwecke einsetzen. Jedenfalls ist eine Gummitawse für eine Bestrafung ebenso gut geeignet wie eine „echte“, kann ich Ihnen versichern.

Und seit wann bestimmt die Delinquentin, womit sie gezüchtigt werden will??

Wenn man sich ansieht, wie manche Strafinstrumente entstanden sind, kann man nur raten, selbst kreativ zu sein. Vielleicht gibt es dann wieder einmal etwas Neues wie einst die Lochgelly Tawse oder die Neunschwänzige Katze. Diese entstand ja auf Schiffen, wo man gedrehte („geschlagene“) Taue hatte, indem man solch ein Stück Tau, das aus drei Kardelen bestand, zum Teil aufdröselte und somit bereits einen Griff und drei Schwänze erhielt, diese wurden nochmals aufgedreht und alle Enden umwickelt, damit sie stabil hielten – und man hatte die neunschwänzige Katze. Ob ursprünglich in jeden Schwanz noch Knoten geknüpft wurden, ist umstritten.

Verfügbares neben speziell dafür Hergestelltem für Strafzwecke zu verwenden, war immer schon gängige Praxis.

So können Sie – meist ohne Zusatzkosten – je nach Wunsch

  • einen Besenstiel zum darauf Knien verwenden (wer hat daheim schon ein Holzscheit?),
  • Elektrokabel, Autowaschbesen, 

    Kochlöffel und Schuhlöffel, ferner Schneidbrettchen, Teppichklopfer, Gürtel und Badebürsten für die Erziehungsfläche,
  • Bleistifte zum Halten zwischen den Beinen oder zum darauf Stehen oder Knien,
  • Essstäbchen zum Einklemmen der Zunge oder der Nippel,
  • Wäscheklammern für diverse Orte,
  • Wäscheleine zum Fesseln oder als Ausgangsmaterial für eine Rute oder Seilpeitsche,
  • Türgarderobehaken zum Einhängen in den Mundwinkeln als Mundspreizer,

  • eine Lineal für Tatzen,
  • Bücher zum Halten mit ausgestreckten Armen,
  • einen Hometrainer für eine Arbeitsstrafe,
  • Seife zum Auswaschen des Mundes,…

… verwenden, und das Gute daran ist, dass beim Einkauf niemand weiß, wofür Sie diese Dinge nebenbei noch einsetzen!

Selbst wenn Sie sich strafweise kalt duschen, wird das niemand wissen. Außer vielleicht in Häusern mit zentraler Warmwasseraufbereitung, wenn diese in der Nacht nicht in Betrieb ist und der Nachbar hört, wie Sie um 3 Uhr nachts die Dusche betätigen.

Für Selbstbestrafung ist das Spektrum ja ohnedies zusätzlich eingeschränkt: Wer sich selbst mit dem Rohrstock aufs Hinterteil züchtigen will, merkt bald, dass dies wegen der Steifheit des Instruments nicht sehr effektiv ist. Ein Elektrokabel ist da wesentlich wirksamer einsatzbar!

So sind viele Haushaltsgeräte für die Selbstdisziplin gut verwendbar (Sie finden Einiges dazu in meinen Büchern – siehe https://sites.google.com/site/herbertmentor) und können oft durchaus mit professionellen Instrumenten konkurrieren

meint

Herbert

Disziplinsysteme 3 – „Konsequente Erziehung“

Nur für Erwachsene – BDSM – Erotik

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

Angela, Boutiquebesitzerin in der Salzburger Innenstadt, ist wütend auf sich selbst. Soeben hat ihre beste Freundin sie angefaucht: „Man sollte bei dir die Erziehung gründlich nachholen – offensichtlich haben es deine Eltern verabsäumt, dir für dein unmögliches Benehmen gelegentlich den Hintern voll zu schlagen!“, bevor sie abrauschte und die Tür hinter sich zuknallte.

Auch keine nette Art,“ meint Angela. Aber so ganz unrecht hat Sabine ja nicht. Wieder einmal hatte sie ihr etwas versprochen und nun nicht gehalten.

Und Angelas Lebensgefährte hatte sich auch vor drei Wochen verabschiedet und gemeint, auf eine ständig zickige und nörgelnde Frau ab nun gerne verzichten zu wollen.

Das Schlimmste aber ist, findet Angela, dass sie in letzter Zeit auch mehrere Kundinnen vergrämt hat, mit schnippischen Bemerkungen, nicht eingehaltenen Terminen und mit Sturheit bei Reklamationen. Ihr Umsatz ist bereits im Sinken begriffen – und das mitten in der Festspielsaison. Wenn es so weiter geht, würde sie bald die Miete nicht mehr bezahlen können.

Früher war sie doch stets höflich gewesen, freundlich, ja zuvorkommend, aber in den letzten Monaten hatte sie sich wirklich gründlich verändert – und nicht zu ihrem Vorteil!

Vielleicht hat Sabine mit der Erziehung gar nicht so unrecht: Einer erfolgreichen Geschäftsfrau wagt niemand zu sagen, was sie zu tun hat oder was sie falsch macht. Und sie war sich selbst gegenüber wirklich allzu nachlässig geworden – sie ließ sich gehen.

Das muss wieder anders werden!“

Wo war denn gleich diese seltsame Annonce in der Zeitung – ah ja, hier:

Erziehungs-Institut

Was das wohl bedeutete? Bereits außerhalb der Stadt, keine Telefonnummer – hm, sie würde heute Abend einmal daran vorbeifahren.

Das Haus steht einsam da, das große Grundstück ist von einem hohen Zaun umgeben, das Gebäude hell erleuchtet. Angela findet es irgendwie aufregend und anziehend. Kurz entschlossen parkt sie nahe dem Gittertor, steigt aus und läutet.

Ja, bitte, Sie wünschen?“ kommt es über die Sprechanlage.

Ich habe Ihr Inserat gelesen und würde gerne mehr darüber erfahren!“

Bitte, kommen Sie herein!“

Angela wandert auf einem Kiesweg durch den parkähnlichen Garten, eine gut gekleideten Frau Anfang Dreißig öffnet ihr die Haustüre und führt sie in einen gemütlich eingerichteten großen Salon. „Nehmen Sie doch bitte Platz, der Herr Direktor wird Ihnen gerne Auskunft erteilen!“

Kurz darauf tritt ein groß gewachsener, schlanker Herr in dunkelgrauem Anzug ein und reicht ihr die Hand: „Bernhard Stock, ich bin der Direktor des Instituts,“ stellt er sich vor.

Angela springt reflexartig auf: „Angela Fürst, ich freue mich!“ kommt es fast schüchtern aus ihrem Mund.

Bitte, setzen wir uns doch – was darf ich für Sie tun?“

Ich kenne Ihr Inserat, aber viel habe ich daraus nicht entnehmen können – ich würde gerne mehr über Ihr Institut erfahren!“

Nun, das Institut besteht jetzt schon sechs Jahre, es beschäftigt sich mit der Verhaltensänderung bei Erwachsenen. Es werden zwei Vorgangs-Varianten angeboten.

Die eine ist das Internat. Wir betreuen hier derzeit 19 Zöglinge, Damen und Herren, die Schwierigkeiten im Umgang mit anderen Menschen verspüren, mit ihrem eigenen Verhalten unzufrieden sind oder sonstige Probleme mit ihrem Leben haben. Sie verbringen hier eine vorher vereinbarte Zeit von 3-12 Monaten, um ihre Verhaltensprobleme in den Griff zu bekommen. Wir definieren gemeinsam das individuelle Ziel und setzen zu seiner Erreichung Motivation und Strafe ein, insbesondere auch harte Arbeit und schmerzhafte Konsequenzen. Die Regeln sind sehr strikt, ihre Einhaltung wird scharf überwacht, und Verstöße werden unbarmherzig geahndet. Ich muss sagen, unsere Erfolge in der Verhaltensänderung beruhen im Wesentlichen genau auf dieser konsequenten Bestrafung jeglicher Abweichung.

Die andere Variante sind Wochenend-Workshops. Etwa einmal pro Monat veranstalten wir einen 3-tägigen Workshop, Freitag bis Sonntag. Dabei geht es um die Sensibilisierung für das eigene Verhalten, die Festlegung von Vorsätzen und Regeln und die Vorbereitung und Einstimmung auf die danach folgende Zeit der Selbstdisziplin. Dafür haben wir ein eigenes, dafür gut geeignetes PC-Programm, das wir den Teilnehmerinnen und Teilnehmern des Seminars für die Begleitung ihres weiteren Lebens zur Verfügung stellen.“

Das klingt sehr interessant! Der Workshop – wann gibt es da Termine, und was kostet er? Und wie läuft die Sensibilisierung ab? Kann man auch aussteigen, falls es einem nicht behagt?“

Verhaltensänderung hat mit Erziehung zu tun, Erziehung mit Strafe und Strafe mit Unlust – jedes Fehlverhalten verursacht schmerzhafte Konsequenzen, so dass man dieses Fehlverhalten das nächste Mal vermeidet. Doch – im Gegensatz zum Internat, wo die Zeit vorher fixiert wird, – können Sie bei dem Workshop jederzeit aussteigen. Niemand wird Sie daran hindern abzubrechen – die Kursgebühr ist dann allerdings verfallen. Unsere Kosten entstehen weitgehend in der Vorbereitung und durch die Bereitstellung der Trainer, deshalb können wir bei einem Abbruch nichts refundieren.

Der nächste Workshop-Termin ist von Freitag 5. bis Sonntag 7. September. Die drei Tage kosten inklusive Übernachtung und Verpflegung 1.800,– Euro – nicht billig, das gebe ich zu, aber dafür arbeiten wir in Kleingruppen von maximal 4 Personen und stellen am 3. Nachmittag jedem Teilnehmer einen eigenen persönlichen Trainer zur Verfügung.

Das Internat ist im Verhältnis günstiger, denn die Zöglinge werden die gesamte Zeit über von uns zur Arbeit angehalten und ihr Verdienst deckt einen Großteil der Kosten ab. Somit bleibt nur eine Restzahlung übrig.“

Aha. Also vom Termin her ist der Workshop für mich interessant. Ich werde mir das Ganze aber noch überlegen. Bis wann muss ich mich entscheiden?“

Wir haben jetzt Mitte August – bis spätestens 1 Woche vorher, also bis 29. August müssten Sie das Seminar buchen und auch voll ausbezahlen.“

Gut, ich melde mich rechtzeitig, sofern ich teilnehmen möchte. Jedenfalls herzlichen Dank für Ihre Auskunft!“

Das ist ja selbstverständlich. Wir würden Ihnen gerne bei Ihren Problemen helfen!“

Die nächsten Tage und Nächte wälzt Angela die erhaltenen Informationen, ihren Ärger mit sich selbst und ihre Ängste vor dem unbekannten Verhaltenstraining. Strafen, Schmerzen – ja, sie hat von solchen Methoden gehört. Das spärliche Wissen erzeugt bei ihr Angst, aber auch ein Kribbeln im Bauch. Und da sind ja noch ihre Probleme mit Sabine, mit ihrem Ex und mit den Kunden. Offenbar ist sie zu einem widerlichen Arschloch geworden, das niemand gerne anfasst, und wenn doch, dann nur mit Handschuhen oder der Beißzange.

Gewiss, 1.800 Euro sind nicht wenig, noch dazu in ihrer derzeitigen Lage mit den beginnenden finanziellen Problemen. Doch wenn es hilft?

Was kann man sich realistischerweise davon versprechen?“ fragt sie sich, „und was sind anderseits die möglichen Gefahren?“

Angela recherchiert im Internet. Es gibt auf diesem Gebiet vielfältige Bedürfnisse, aber wenig nützliche Information. Das meiste zu Verhaltenstraining findet man in Psychologie-Foren – und beim Abrichten von Hunden. Dieser Zusammenhang gefällt ihr überhaupt nicht! Dann suchen noch etliche Leute einen Mentor, andere haben einen, mit dem sie unzufrieden sind, das ganze wird im Sado/Maso-Eck abgehandelt und seriöse Maßnahmen zur Verbesserung von Selbstdisziplin, sowie Infos über die Erziehung Erwachsener bleiben äußerst spärlich.

Die Zeit drängt – Angela lässt es auf einen Versuch ankommen…

Freitag, 5. September knapp vor 10 Uhr trifft sie beim Erziehungs-Institut ein.

Ihre Gruppe besteht aus vier Personen, 3 Frauen und ein Mann, die alle gut gekleidet und sichtbar gut situiert sind, aber ein bisschen verlegen wirken.

Der Trainer, Bernhard, erklärt die Vorgangsweise. Es wird den ganzen Tag über gesprochen und diskutiert, und zwar über möglichst kontroverse Themen wie Politik, Religion, Umwelt und vor allem über höchst Persönliches – jeder wird entblößt, verletzlich gemacht, soll die gegensätzlichen Meinungen spüren, aber trotzdem und auch in ermüdenden Marathonsitzungen regelkonform agieren: Preisgeben von Privatem, Zuhören ohne zu unterbrechen, Wertschätzen des anderen, kein Beschimpfen, Herabwürdigen oder Geringschätzen anderer Meinungen. Ein Zufallsgenerator auf Bernhards Laptop zeigt an, wer als nächster antworten bzw. beitragen muss.

Jede Übertretung von Regeln wird von Bernhard mittels Gelber oder Roter Karte angezeigt. Das bedeutet am 1. Tag: Der Gemaßregelte hat vorzutreten und sich bei dem Beleidigten zu entschuldigen, danach auch bei der Gruppe für die verlorene Zeit. Wer sich nicht entschuldigt, bleibt aus der Gruppe ausgeschlossen, bis er nachgibt – das heißt, alleine in einem Raum zu warten, ohne Essen oder Unterhaltung, bis man sich fügt – oder abbricht und den Workshop komplett verlässt.

Es wird ein mühsamer Tag. Die Themen sind explosiv. Der Zwang, Intimes hier öffentlich besprechen zu müssen, aber auch die seltsamen Ansichten der anderen machen Angela wütend, es ist ihr gänzlich unverständlich, wie man solch verschrobene Meinungen vertreten kann. Sehr bald handelt sie sich eine Rüge ein, weil sie zu Andreas sagt: „Das ist doch völliger Blödsinn, was du hier sagst!“

Empört und zornig benötigt sie eine ganze Weile, bis sie dann doch nach vorne geht und ihre Entschuldigungen herauspresst. Es bleiben an diesem Tag nicht die einzigen…

Aber immerhin schafft es Angela durchzuhalten. Sylvia hingegen wirft bereits am frühen Nachmittag das Handtuch: „So viel Unsinn habe ich noch nie in so kurzer Zeit gehört. Das ganze Vorgehen hier ist bescheuert, und ihr nervt mich alle so sehr, dass ich euch nicht länger ertrage!“ meint sie wütend und verlässt die Gruppe.

Am nächsten Tag wird geklärt, warum es Gelbe und Rote Karten gibt: Kleine Verfehlungen werden mit Gelb angezeigt und führen zu den bekannten Entschuldigungen, die Rote Karte aber steht ab sofort für eine zusätzliche Bestrafung.

Und alle in der Gruppe machen Fehler – spätestens dann, wenn Bernhard mit gezielten Provokationen nachhilft.

Angela kommt nach dem Mittagessen zu spät und handelt sich eine Gelbe Karte ein. Bald danach aber, bereits übermüdet, bemerkt sie kalt zu Nadine: „Du hast ja aber wirklich so gar keine blasse Ahnung von dem, was du sprichst!“

Bernhard hebt die Rote Karte: „Moment! Angela, das war höchst respektlos von dir. Es geht hier um den Umgang mit anderen Menschen, und jeder hat das Recht auf seine eigenen Ansichten und Vorstellungen. Das war eine grobe Unhöflichkeit, und dieses unerwünschte Verhalten bringt dir eine Strafe ein. Damit du das nächste Mal schon an die Folgen denkst, bevor du diesen Fehler wieder begehst, gibst du dir mit deiner Rechten – du bist ja Rechtshänderin, wie ich gesehen habe – zwei Schläge mit dem Lineal auf deine linke Handfläche, und zwar sehr kräftig!“

Angela wird bleich, schluckt und überlegt fieberhaft. Soll sie sich wirklich hier vor allen anderen selbst schlagen? Soll sie nicht besser schleunigst abhauen?

Aber was dann – dann war alles bisher umsonst, und ihre Probleme sind noch dieselben wie zuvor.

Alle warten. Niemand spricht. Langsam tritt Angela vor. Schweiß bricht ihr aus. Sie ist nahe daran, loszuheulen.

Bernhard tritt auf sie zu und gibt ihr ein 30 Zentimeter langes Holzlineal in die Hand. „Es ist zu deinem Besten,“ meint er, „bring es hinter dich. Und lerne daraus!“

Angela holt aus und trifft ihre linke Handfläche. Ihr Gesicht verzerrt sich sofort, sie schreit auf – das sind ja unglaubliche Schmerzen! Nie hätte sie gedacht, dass ein Schlag mit diesem kurzen und dünnen Lineal diese Wirkung hat.

Ok,“ sagt Bernhard, „nun den zweiten Schlag!“

Angela sieht ihn entsetzt, dann bettelnd an. Bernhard wartet.

Nach langer Zeit holt Angela wieder aus und schlägt nochmals zu, krümmt sich, keucht und schiebt die wie Feuer brennende Hand in die rechte Achselhöhle.

Ja, ich denke, das war ausreichend. Nun die Entschuldigungen.“

Angela, mit Tränen in den Augen, stammelt: „Nadine, verzeih mir, bitte!“ Und an die Gruppe: „Entschuldigt bitte meine Unhöflichkeit!“

Und sie nimmt sich vor, ab sofort selbst mit der größten Wut im Bauch genau zu überlegen und sehr auf ihre Worte zu achten.

Am 3. Tag geht es ausschließlich um die eigenen Ziele und Vorsätze. Dazu kommen zwei zusätzliche Moderatoren in die Gruppe, sodass nun jede(r) einen persönlichen Betreuer hat. Die beiden neuen Mentoren kümmern sich um Nadine und Andreas, Angela wird weiterhin von Bernhard gecoached. Jedes Team sucht sich ein eigenes Zimmer, ab sofort geht es ausschließlich um die individuelle Lebenssituation und deren Bewältigung.

Angela und Bernhard analysieren Angelas Schwierigkeiten im Umgang mit anderen Menschen. Welche Regeln können zur Verbesserung beitragen? Was ist rasch abstellbar, was erfordert eine stufenweise Vorgangsweise? Welche Hilfen können unterstützen?

Bernhard zeigt Angela das in den Vorgesprächen erwähnte PC-Programm mit dem Namen „Konsequente Erziehung“: „Das Programm dient zur konsequenten Kontrolle und Bestrafung von Verfehlungen, hat vielerlei Einstellmöglichkeiten, ist jedoch so gestaltet, dass es auch ohne große Anpassungen sofort benützt werden kann.

Die festgelegten Regeln sind strikt einzuhalten. Jede Übertretung führt zu einem Strafpunkt, der den Strafpunktezähler erhöht. Die Höhe der jeweiligen Strafe wird vom aktuellen Stand des Strafpunktezählers bestimmt und steigt somit bei jedem Fehler. Eine längere fehlerfreie Zeit führt hingegen zu einer Reduktion des Strafpunktezählers, und damit wieder zu einer Verringerung der nächsten Strafe. Damit ist das System auf die langfristige Verbesserung des Verhaltens des Zöglings ausgelegt und dient insbesondere der Selbstdisziplin.“

Dann besprechen Angela und Bernhard Ziele und Regeln:

Sehr wichtig ist die erste Regel: Das tägliche Melden. Die regelmäßige Erinnerung an Ziele und Regeln ist wirklich sehr wirksam. Darum empfehle ich auch, sich täglich die Regeln anzuzeigen. Das geht über Menü ‚Regeln/Regeln anzeigen‘.“

Sie einigen sich auf die folgenden Vorschriften:

Ziel ist Angelas umfassend verbessertes Benehmen allen Mitmenschen gegenüber, 
insbesondere zu ihrem Partner, zu Freundinnen und zu Kunden.

1.) Angela muss sich täglich bei 'Konsequente Erziehung' melden! 
     (Nicht-Melden führt zu einer automatischen Straffestsetzung durch das Programm.)
2.) Täglich Sport zur Verbesserung der Ausgeglichenheit – mindestens 30 Minuten joggen!
3.) Keinerlei schlechtes oder zickiges Benehmen! 
4.) Keine Unhöflichkeit – weder gegenüber Bekannten noch gegenüber Kunden.
5.) Jedes Versprechen ist einzuhalten!
6.) Du darfst keinen Schaden verursachen (z.B. zerbrochene Tasse, Mahnung 
     wegen nichtbezahlter Rechnung, Beschädigung,...)
7.) Alle verpflichtenden Aufgaben sind zu erfüllen, Faulheit wird nicht toleriert!
8.) Nach einer Verfehlung keine Masturbation, kein Orgasmus bis 48 Stunden 
nach der vollständigen Ausführung der Strafe.

Nun zeigt Bernhard Angela die Bedienung und den Ablauf des Programms.

Kabelstriemen

Täglich melden heißt wirklich, sich zumindest einmal täglich zu melden! Also

  • Aufrufen des Programms, und

  • dann Drücken des Buttons ‚Meldung ohne Fehler‘ –

  • oder Eintragen einer Verfehlung und Drücken des Buttons ‚Verfehlung eintragen‘. Falls mehr als ein Fehler begangen wurde, können weitere Verfehlungen eingetragen werden, auch zu einem späteren Zeitpunkt.

Du kannst das Programm auch öfters am Tag aufrufen und dir die Regeln, das Strafbuch oder die offenen Strafen ansehen, oder ausgeführte Strafen quittieren. Eine pragmatische Vorgangsweise kann aber auch etwa so aussehen:

Du vereinbarst mit dir selbst:

  • Aufrufen von „Konsequente Erziehung“ täglich z.B. vor dem Abendessen (oder auch danach)

  • Ansehen der gültigen Regeln

  • gegebenenfalls Eintragen von Verfehlungen oder

  • Button „Meldung ohne Fehler“ anklicken.

  • Falls danach noch Verfehlungen passieren sollten, werden diese vereinbarungsgemäß am nächsten Tag berichtet (aber dann nicht vergessen!!)“

Ja, das lässt sich gut in meinen Tagesablauf integrieren!“

Das Programm legt die Strafe für jede Übertretung fest – Strafe dient einfach dazu, dass du dir dein falsches Verhalten abgewöhnst!

Die Strafen gibst du dir selbst und kennzeichnest danach deren Ausführung im Programm. Eingestellt ist eine Prügelstrafe mit einem Elektrokabel, sowie ab 5 Strafpunkten zur Verschärfung eine Stand- und eine Schreibstrafe. Ab 10 Punkten kommt noch eine Bastonade, besonders schmerzhafte Schläge auf die Fußsohlen hinzu. Das Kabel auf dein Hinterteil wirkt ähnlich wie Schläge mit einem Rohrstock – wer diese Prügelstrafe kennengelernt hat, findet sie durchaus furchterregend, und vor weiteren Regelübertretungen abschreckend!

Halte den Fälligkeitstermin für die vollständige Ausführung jeder genau Strafe ein – sonst wird es noch unangenehmer!

Strafen, die vollstreckt sind, quittierst du am besten gleich beim Programmstart, da hier als erstes ohnedies die offenen Strafen angezeigt werden. Möglich ist es aber auch später über Menü ‚Strafbuch/Offene Strafen anzeigen‘.

Nach frühestens einem Monat kannst du dann deine Ziele anpassen und die Regeln nachbessern, eventuell verschärfen – ganz entsprechend deinen bis dahin erzielten Fortschritten.

Viel Glück – halte durch, es lohnt sich wirklich!“

Bernhard gibt Angela das Programm auf USB-Stick mit – der Workshop ist zu Ende.

Montag Vormittag steckt Angela den Stick an ihren Computer und startet „Konsequente Erziehung“. Da ist es wieder, dieses Kribbeln im Bauch…


Die Software „Konsequente Erziehung“ ist online:

https://sites.google.com/site/herbertmentor/disziplinsoftware

Erfahrungen, Probleme, Fehler bitte melden!

Bücher über Selbstdisziplin und die Erziehung Erwachsener gibt es hier:

https://sites.google.com/site/herbertmentor

Herbert

PS: Mittlerweile ist diese Geschichte in abgewandelter Form als Teil dess Buchs Das Internat – Erziehung für Erwachsene erschienen.