Ein Strafgitter, das ganz fies drückt…

Nur für Erwachsene – BDSM – Erotik


 

Heute ein kleines Gerät, das manche Strafe gleich noch um einiges unbequemer macht.

Aus Hartholz-Rundstangen wird eine Art Gitterrost aufgebaut. Der dient nun, falls weder normales Strafe-Stehen, -Knien noch -Sitzen die erwünschte bessernde Wirkung zeigen, als harte Unterlage für verschärfte Stand-, Knie-, Sitz- und Schreibstrafen oder andere Strafstellungen (das Stehen darauf erfolgt natürlich ohne Schuhe). Auch bei kurzen Strafen garantiert unangenehm!

Material

  • 2 Rundholzstangen, je 1 Meter lang, 18 mm Durchmesser

  • 1,5 m Plastik-Wäscheleine

  • Lack

Materialkosten etwa 4-5 EUR (ohne Lack).

Werkzeug

  • (kleiner) Schraubstock

  • Stich-, Kreis- oder Handsäge (diese reicht auch)

  • Bohrmaschine, Bohrer passend zur Wäscheleine

  • Feile / Schleifpapier

  • Pinsel

Aus den Rundholzstangen sägt man

  • 6 Stäbe zu je etwa 28,5 cm Länge, plus

  • 10 Zwischenstücke, jedes etwa 26 mm lang (das geht sich bei mir samt dem Sägeverlust mit den beiden Stangen gerade aus).

  • Dann alle Kanten rund feilen/abschleifen.

  • Die Stangen werden nahe den Enden quer durchbohrt. Alle diese Bohrungen haben den gleichen Abstand vom Stangenende, die beiden Bohrungen einer Stange sind außerdem parallel! Alle Bohrungen möglichst gerade ausführen.

  • Die Zwischenstücke werden längs durchbohrt. Alle Bohrungen möglichst gerade ausführen.

  • Anschließend werden die Bohrlöcher versäubern.

  • Nun ist es Zeit, die Teile vom Staub zu befreien und zu lackieren.

  • Nach dem Trocknen wird durch die Bohrungen eine Schnur gezogen, zB eine Plastik-Wäscheleine, und damit der Gitterrost zusammengehalten und fixiert.

Die Größe des Gitters, die Dicke der Stangen und der Abstand der Stangen voneinander (veränderbar über die Länge der Zwischenstücke) sind mehr oder weniger Geschmackssache und leicht an eigene Wünsche anzupassen. Größere Abstände (bis zu dem Punkt, wo Körperteile dazwischen den Boden berühren) verringern die Auflagefläche und erhöhen dadurch den Druckschmerz. Die hier verwendeten Werte ergeben einen Rost mit den Ausmaßen von ca. 28,5 x 24 cm (etwa A4-Größe), und die entstehende Fläche ist für die meisten somit groß genug, um darauf stehen, knien oder sitzen zu können.

Man kann das Gitter selbstverständlich auch verschrauben, doch die Wäscheleine hat Vorteile: Man kann sie bei Nichtgebrauch lockern und dann das Gitter zusammenrollen, oder man kann sie auch entfernen, die Einzelteile in einem Beutel platzsparend aufbewahren und das Strafgerät dennoch bei Bedarf innerhalb kurzer Zeit einsatzbereit haben.

Vorsicht: Wenn der Gitterrost auf dem Boden liegt, liegen alle Stangen auf dem Boden auf, somit ist das Körpergewicht kein Problem. Man muss aber bedenken, dass das gesamte Gewicht auch nur über die kleinen Auflageflächen der Stangen auf den Boden übertragen wird – ein Teppich darunter oder manch anderer Boden könnte dadurch auch „Schmerzen“/Druckstellen bekommen… Auf einem unebenem Stuhlsitz könnten überlastete Stäbe auch brechen.

Jedenfalls viel Spaß damit

Herbert


 

Stand-, Knie-, Sitz- und Schreibstrafen, sowie Anleitungen zum Selbstbau die nötigen Instrumente, um diese Strafen auch durchzusetzen, finden Sie in meinen Büchern Melanie muss abnehmen: BDSM – Erziehung und Disziplin, Melanie II: BDSM – Spiel und Ernst und Das Internat – Erziehung für Erwachsene.

Infos über diese Bücher gibt es hier: https://sites.google.com/site/herbertmentor

Hausarrest-Fesselung

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ACHTUNG: Jede Selbst- oder Fremdfesselung ist gefährlich! Überlegen Sie gut, was alles schiefgehen kann und sorgen Sie vor!
Lassen Sie eine gefesselte DelinquentIn nie allein!
Sorgen Sie bei Selbstfesselung auch IMMER für zusätzliche Sicherheit, etwa Bekannte mit Schlüssel, die SICHER nach nicht allzu langer Zeit vorbeischauen.
Denken Sie auch daran: Züchtigungen und Fesselungen erzeugen Spuren, die meist für längere Zeit sichtbar bleiben!


Liebe Leserinnen und Leser!

Heute sehen wir uns die (Selbst-)fesselung aus dem Beitrag Kniestand selbst gemacht 2 nochmals genauer an, und zwar die Variante Hände B):

Variante Füße B, Hände B
Variante Füße B, Hände B
  • Hier sind die Füße mittels Kette und Schloss zusammengekettet (damit Gelenkige nicht zwischen den Händen durchsteigen können),

  • die Knie sind gebeugt, die Hände werden hinter den Knien / hinter den Oberschenkeln eng zusammengebunden (mittels Seil / Fesselschlinge (beschrieben in „Melanie muss abnehmen“, Kapitel „Selbstfesselung“) / selbstgebauten „Handschellen“). Manche käuflichen Handschellen lassen zu viel Platz zwischen den Händen, sodass man die Hände über das Gesäß hochziehen kann. Sie sind für die hier beschriebene Fesselung nicht geeignet.

Habens Sie bemerkt, dass diese Art der Fesselung nicht nur im Knien einsetzbar ist, sondern auch im Sitzen, Stehen oder Liegen?

  1. Im Sitzen: Wohl noch die angenehmste der Varianten: Falls Bücher greifbar sind, ist Lesen möglich, sofern Essen/Trinken bereitsteht, auch das.

    Bei Überwachung der DelinquentIn oder bei Selbstfesselung kann auf die Fußfessel verzichtet werden. In diesem Fall ist eine Änderung der Position über Knien zu Stehen möglich – dann ist auch das WC benützbar. Dasselbe gilt bei lose gefesselten Füßen, doch können gelenkige Personen dann womöglich zwischen den Händen durchsteigen und damit die Hände vor den Körper bringen.

    Jedenfalls eine interessante Hausarrest-Variante…

Hausarrest

  1. Wenn Stehen befohlen ist, ergibt sich durch die Fesselung der Hände hinter den Schenkeln eine halb gebückte Stellung, die ähnlich wie Murgha nach kurzer Zeit schmerzhaft wird – eine bald unangenehme Strafe. (Eine ähnliche Stellung finden Sie in Melanie II: BDSM – Spiel und Ernst in Kapitel „Herbert als Sklave/ Eine unangenehme Zwangsstellung“; Murgha und einige Varianten finden Sie in „Melanie muss abnehmen“; dazu passend auch die Story „Murgha und Bastonade“ hier im Blog und auch als Teil des Buches „Das Internat – Erziehung für Erwachsene“).

    (ACHTUNG: Wenn beim Stehen die Füße mittels Kette eng zusammengehalten werden, besteht hohe Sturz- und Verletzungsgefahr!). Da diese Standstrafe aber ohnedies überwacht oder selbst ausgeführt wird, kann auf die Fußfessel ja verzichtet werden.

    Bei lose gefesselten Füßen (oder ohne Fußkette) ist das langsame Gehen und (bei entsprechender Be-/Entkleidung) auch die Klo-Benützung möglich.

    Eine lose Fußkette mit nur einem Schloss? Wie so etwas geht, können Sie auf http://Kettenflechten.de lernen…

  2. Im Knien wird man, wie in Kniestand selbst gemacht 2 beschrieben, den Oberkörper nach vorne legen, sich ganz „zusammenklappen“ oder die Stirne auf dem Boden aufsetzen (Vorsicht: Der Druck erzeugt Flecken auf der Stirn).

  3. Beim angeordneten Liegen auf dem Rücken ergibt sich eine Form der Diaper-/Internatsstellung. Die ist auf Dauer auch nicht bequem und kann überdies sehr leicht zu einem schmerzhaften Versohlen der dazu richtiggehend einladenden Oberschenkel und Hinterbacken verleiten (wenn man sich selbst peitschen will, muss man für diese Zeit eben die Handfessel lösen und die Beine mit einem Arm halten, wobei Männer mit der Hand oder mittels Tiefschutz ihre Hoden abdecken können.)
    Diese Stellung ist natürlich auch für Spiele an den ‚private parts‘ und zur Penetration bestens geeignet.

Internatsstellung

Wie man sieht, kann ein kleines Stückchen Seil schon ausreichen – oder als Hilfsmittel sehr dienlich sein – , um sich selbst bzw. jemand anderen wirksam zu bestrafen (oder auch nett zu spielen)!


 

Andere Verpflichtungen schlagen wieder zu (ha, ha!), weitere Blogbeiträge folgen deshalb ab nun in 14-tägigem Abstand.

Der nächste ist für 9.10.2015 geplant.

An Ideen gibt es einige in der Pipeline:

  • Kopfkino-Geschichte: Hintern voll

  • Diaper- / Internatsstellung (ein bisschen genauer…)

  • Knebel / Mundbirne / Würgepflaume…

  • Ums Eck schlagen

  • Kopfkino-Geschichte: Geldverschwendung

  • Interaktiver Strafengenerator

  • Sitzzwinge

  • Hausarrest überwachen

wobei manche davon bereits teilweise ausgearbeitet sind. Die Reihenfolge ist jedenfalls noch offen.

Bisher behandelte Themen finden Sie im Index.

Vielleicht lesen Sie ja inzwischen auch (nochmals) meine BDSM-Bücher: https://sites.google.com/site/herbertmentor.

Bis zum nächsten Mal

Herbert

Kniestand selbst gemacht

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ACHTUNG: Selbstfesselung ist gefährlich!

Überlegen Sie, was alles schiefgehen kann und sorgen Sie vor!

Sorgen Sie auch IMMER für zusätzliche Sicherheit, etwa Bekannte mit Schlüssel, die SICHER nach x Stunden vorbeischauen.


Liebe Leserinnen, liebe Leser!

I.) Sie sind nicht allein mit Ihren Wünschen und Vorstellungen: Der (soeben abgerufene) Zähler der Zugriffe auf diesen Blog zeigt es!

II.) Die Verkaufszahlen sind wieder deutlich angestiegen. Ich hoffe, die heilsame Wirkung der Gruppenstrafe von voriger Woche wird dauerhaft anhalten – sonst droht eine verschärfte Wiederholung!

III.) Nun der angekündigte selbstgebaute „Kniestand“ in einer Variante 1.

Wir hatten ja bereits einen „Anker“ für eine Standstrafe am oberen Türscharnier (https://herbertm.erziehungsspiel.de/2015/07/31/standstrafe-tuerstockpranger/), diesmal fixieren wir das Opfer (oder uns selbst) am unteren Türband.

Dafür gibt es verschiedene Möglichkeiten, und eine davon ist diese:

Benötigt werden

  1. Seil, Gürtel oder Kette mit Schloss zum Fesseln der Füße

  2. Stahlring (5 cm)

  3. „Handschellen für die Selbstfesselung“  aus dem Blog vom 1.5.2015

  4. Seilring 1 (dünnes Seil) zur Befestigung am Türband (siehe derselbe Blog): Seil ca. 40-50 cm, Enden verknotet

  5. Seilring 2 als Seil zwischen den Beinen: Dickeres Seil ca. 1 m, Enden verknotet

Achtung: Beachten Sie stets die Belastbarkeit Ihres Ankers! Falls die Türe geöffnet ist, besteht die Gefahr, dass die Tür durch einen kräftigen Ruck aus den Angeln gehoben werden kann. Wenn die Tür geschlossen ist, besteht diese Möglichkeit nicht.

Ablauf für die Selbstfesselung:

  • Legen Sie alle benötigten Teile bereit.

  • Stellen Sie einen Wecker in Griffweite auf.

Sie können das Seil natürlich in beliebiger Weise am Türband befestigen – die hier gezeigte Abfolge erlaubt aber, die Seile nicht jedes Mal neu verknoten und entknoten zu müssen, sondern nur „aneinanderzuhängen“.

  • Schieben Sie den Ring aus dünnem Seil über das Türband, befestigen Sie daran Seilring 2 und daran wiederum den Stahlring

  • Fesseln Sie Ihre Füße. Achtung: Eine festgezogene Kette erzeugt schmerzhafte und lang sichtbare Druckstellen!

  • Knien Sie vor dem Türband, Blick zur Türe.

  • Stellen Sie den Wecker auf die festgesetzte Strafzeit.

  • Ziehen Sie das Seil samt den Handschellen zwischen den Beinen durch und fesseln Sie Ihre Hände am Rücken (schieben Sie die Hände in die Handschellen und verschließen Sie sie durch die im Blog vom 1.5.2015  beschriebene Drehbewegung.)

  • Die Strafzeit läuft…

Bei entsprechend kurzem Seil zwischen den Beinen (Seilring 2) ist weder ein Niedersetzen auf die Fersen noch ein Aufstehen möglich.

Falls Sie während der Strafe Schmerzen verspüren (und dazu ist Strafe ja schließlich da!) und/oder Sie die Langeweile packt, denken Sie einfach daran, dass Sie es noch gut erwischt haben:

Die Strafe könnte ja auch auf „Knien auf Kies“ lauten

meint

Herbert

PS: Eine weitere Variante folgt in einem der nächsten Beiträge.


Viele weitere Strafstellungen finden Sie hier:

https://sites.google.com/site/herbertmentor

Kirschenkernzeit

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Liebe Leserinnen und Leser,

in meinem Blog geht es um Selbstdisziplin, also die Verfolgung selbst gewählter Ziele und die Unterstützung eigener Vorsätze durch Disziplinarmaßnahmen, um Belohnung für exzellente Erfüllung der eigenen Vorgaben, aber auch um die konsequente Bestrafung von Faulheit, Aufschieberitis und anderer Disziplinlosigkeiten.

Dazu gibt es einige teilweise bereits seit Jahrhunderten benützte Hilfsmittel.

Jetzt zum Beispiel ist Kirschenzeit – und damit für die Selbstdisziplin Kirschkernzeit! Gesäubert, gewaschen und getrocknet sind sie gut geeignet, schmerzhafte Vertiefungen zu drücken und somit insbesondere Kniestrafen deutlich zu verschlimmern.

Vorsicht: Knien auf harten Erhebungen kann Ihre Knie beschädigen.

Wir hatten schon strafweises Knien auf

(Nähere Infos zu den erwähnten Büchern gibt es auf https://sites.google.com/site/herbertmentor).

Kirschenkerne

  • sind groß – das ergibt einen deutlichen Druckschmerz;

  • durch ihre Größe ergibt sich ein gut passenden Abstand, wenn die Kerne dicht in einer Schicht aufgelegt werden. Und das wiederum ergibt eine „Standardisierung“ – es entsteht jedes Mal ein ähnlicher Schmerz;

  • sind haltbar – sie halten sicher das ganze Jahr bis zur nächsten Ernte;

  • und kostenlos (sofern man Kirschen isst), da die Kerne ja Abfall sind.

Doch Vorsicht: Es bleiben lang sichtbare Eindrücke zurück.

Die Kerne bleiben an der Haut haften und springen dann nach dem Aufstehen aus der Knieposition gerne im Zimmer umher. Anwenden lassen sie sich deshalb gut

  • in einem Schuhkartondeckel (über dem man die Kerne danach abstreifen kann) oder

  • auf einer flachen Tasse oder

Kirschenkerne

  • auf zwei kleinen flachen Tassen – eine pro Knie; 

  • aber auch ganz ohne Hilfsmittel – die DelinquentIn soll die Kugeln dann eben nach Verbüßen der Strafe im Raum zusammensuchen. Am besten sind sie genau abgezählt – und jeder am Ende fehlende Kern bringt Hiebe ein.

Somit sind Kirschkerne zur Verschärfung von Kniestrafen eine interessante Möglichkeit

findet

Herbert

Handlich, flexibel, wirksam…

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Liebe Leserinnen, liebe Leser,

diesmal geht es um die Bestrafung von Nachlässigkeit bzw. Disziplinlosigkeit.


Im Café trifft Herbert zufällig Corolla, eine seiner ehemalige Studentinnen. Er erinnert sich gerne an sie: Als er noch aktiv an der Uni unterrichtete, war sie eine seiner besten. Sie trinken Kaffee, Corolla erzählt kurz über ihren Job und dass sie nach einer Partnerschaft derzeit auf sich allein gestellt ist: „Er hat mich betrogen, da habe ich ihn einfach vor die Tür gesetzt!“

Corolla wirkt dabei nervös und unsicher.

„Hm, es sieht so aus, als ob Sie im Moment sehr unter Stress stehen – haben Sie aktuelle Probleme?“

„Ja, tatsächlich! Ich habe mich aber gefreut, Sie zu treffen – denn vielleicht können Sie mir ja helfen!

Wissen Sie, ich habe in den letzten Wochen eine wichtige Arbeit verfasst und vor einer Woche endlich fertiggestellt. Gestern habe ich noch eine Kleinigkeit ergänzt, dann schloss ich das Dokument und schrieb einige Mails. Der Rechner meldete mir, ich hätte nur noch wenig Platz auf der Festplatte, also sah ich das Dokumentenverzeichnis durch und dachte mir, da sind ohnedies viel zu viele alte Versionen! Davon habe ich die meisten gelöscht, und zwar gleich gänzlich, also mit SHIFT-DEL, denn was hilft es mir, wenn dann der Papierkorb den Speicherplatz belegt. Tja, welch eine Dummheit: Bei den gelöschten Dateien war auch die aktuelle dabei – ich hatte mich wegen eines unglücklich gewählten Dateinamens geirrt.

Seither kann ich nicht mehr klar denken und bin verzweifelt! Es steckt so viel Arbeit in dem Dokument und ich weiß nicht, wie ich es rekonstruieren könnte – wissen Sie einen Rat?“

„Nun, am einfachsten ist es wohl, Sie spielen die Datei von der letzten Sicherung ein – vielleicht von letzter Woche. Da war das ganze Papier ja offenbar ohnedies praktisch fertig.“

Corolla wird rot im Gesicht: „Es war in den letzten Wochen so hektisch – ich habe die Daten gar nicht gesichert!“

„Ah,“ meint Herbert, „das lernt man doch schon in einer der ersten Vorlesungen: Daten sind regelmäßig zu sichern – sofern keine höheren Anforderungen gestellt werden, ist eine zumindest wöchentliche Sicherung angebracht. Sie können sich vielleicht noch erinnern?“

„Ja, schon, aber wie gesagt…“

 – – –

„Also ich finde, solch eine Nachlässigkeit verdient eigentlich eine Strafe!“

Corollas Blick verändert sich innerhalb von Bruchteilen einer Sekunde. War vorher Bitten und leise Hoffnung zu erkennen, regiert jetzt die Angst. Ihr Gesicht wird ganz weiß. Keiner spricht.

Die Pause dauert fast 30 Sekunden, dann fragt Herbert sanft: „Nun, was meinen Sie?“

Neuerliche Pause, nach 10 Sekunden flüstert Corolla: „Ja, Sie haben ja recht!“

Herbert: „Gut, dann denke ich, wir sollten zu Ihnen nach Hause gehen. Zum einen, um zu sehen, ob wir die Daten noch retten können, zum anderen um uns mit den Konsequenzen Ihrer Nachlässigkeit zu befassen.“

Herbert holt sich vom Internet ein Reparaturprogramm, und es gelingt ihm, den letzten Stand des Dokuments wiederherzustellen. Denn es ist durch ‚Löschen‘ ja nicht wirklich gelöscht, sondern nur ‚als zu löschen‘ markiert. Mit einem geeigneten Hilfsprogramm kann man auf den Katalog zugreifen und die Daten wiederherstellen, sofern sie in der Zwischenzeit nicht überschrieben wurden.

Corolla ist überglücklich. Sofort zieht sie eine Kopie ihrer wichtigen Arbeit auf eine externe Festplatte, damit sie ab sofort selbst bei gravierenden Problemen auf einen gesicherten Stand zurückgreifen kann.

Dann fällt ihr wieder ein, was Herbert fast nebenbei als ‚Konsequenz‘ angedroht hat. Was hat er damit gemeint, dass diese wirklich unverzeihliche Dummheit eine Strafe verdiene?

Er steht daneben und sieht Corolla zu.

„Gut,“ meint er, „Sie sehen ja selbst, die Sicherung der Daten ist wichtig. Wenn man etwas Wichtiges unterlässt – – – „

„Ja, das war dumm von mir! Danke, für Ihre Hilfe!“

„Gerne. Nun zu den Konsequenzen: Welche Strafe ist da wohl angemessen? Denn Strafe soll sicherstellen, dass so etwas nie wieder vorkommt! Da ist schon eine kräftige Nachhilfe angebracht, um die Erinnerung an die Folgen lange frisch zu erhalten, noch dazu, wo wir die natürlichen Folgen – den Verlust einer wertvollen Arbeit – ja glücklicherweise beseitigen konnten.“

Corolla schweigt und verkriecht sich in sich selbst.

„Also – jetzt will ich schon bald einen Vorschlag hören!“ kommt es scharf und hart.

Corolla zuckt zusammen. „Wie könnte denn die Strafe aussehen?“ fragt sie zaghaft.

„Nun, stellen Sie sich einmal so richtig lebhaft vor, ihre Angestellte verursacht Ihnen nur aus Leichtsinn einen Schaden von 20.000 Euro oder sagen wir 40.000 Euro. Sie spekuliert mit Ihrem Geld und verliert. Nun, nicht wirklich: Im letzten Moment ergibt sich zufällig eine Chance und sie kann den Schaden gerade noch abwenden.Wie würden Sie reagieren? Was würden Sie als angemessene Strafe betrachten?“

 – – –

Leise kommt: „Ich würde ihr am liebsten so richtig den Hintern versohlen! Damit sie das ja nicht wieder macht!“

„Hm, ja. Klingt stimmig! – Aus dem Tonfall Ihrer Stimme erkenne ich, Sie wissen, was Ihnen somit selbst gebührt?!“

„Sie wollen mich schlagen?“

„Oh – das ist ein Missverständnis! Sie habe zweifellos Strafe verdient und dies auch selbst erkannt – so ist es doch gut möglich, dass Sie sich nun auch selbst bestrafen!

Also: Sie werden sich selbst versohlen! Eine Tracht Prügel wird Ihnen guttun.“

„Ich? Wie soll das gehen? Womit soll ich mich verprügeln? Ich habe keinen Stock! Und ich sehe nicht nach hinten – wie soll ich mich da richtig treffen?“

„Ich habe doch im Vorzimmer eine geflochtene Hundeleine hängen sehen! Haben Sie einen Hund?“

„Mein Ex hat einen, den hat er wieder mitgenommen, als er ging. Eine der Leinen hat er hier vergessen.“

„Nun, die ist doch für eine Selbstzüchtigung perfekt geeignet. Sie werden bald spüren: Es gibt kaum etwas Besseres: Handlich, flexibel, wirksam.

Also holen Sie die Leine einmal her. – – –

Wie sind eigentlich Ihre bisherigen Erfahrungen mit Strafe?“

„Ich bin selten bestraft worden, denn ich war ein braves Kind. Ich kann mich an ein paarmal In-der-Ecke-Stehen erinnern, und ich denke, zweimal erhielt ich ein, zwei nicht zu feste Schläge auf den Po. Ich schrie und heulte, aber nicht wegen des Schmerzes sondern aus Zorn über die Demütigung. Der Anlass waren ja Kleinigkeiten, die eher zufällig passiert waren – keine böse Absicht.

Mehr gibt es da nicht – ah doch, zweimal falsch geparkt, einmal beim zu schnell Fahren erwischt.“

„Also wohl alles zusammen nichts, was so schlimm war wie diese jetzige Nachlässigkeit!

Sie sehen doch ein, dass Sie dafür bestraft gehören?“

“ – – – Ja, schon.“

„Strafstellungen wie Stehen und Knien, aber auch Schreibstrafen oder sonstige Strafarbeiten waren immer schon beliebt. Es entstehen dabei Schmerzen, Langeweile, Müdigkeit und ein Verlust an Zeit. Die Delinquentin bestraft sich hierbei quasi selbst. Strafstellungen und Arbeitsstrafen sind deshalb – neben der Selbstzüchtigung – auch für die Selbstdisziplin ausgezeichnet geeignete Mittel.

Sie sollten jedenfalls eine solche Strafe erleiden, dass danach die Mühe der wöchentlichen Datensicherung verschwindend klein gegenüber der Unannehmlichkeit solch einer Bestrafung erscheint. Wenn dann auch noch klar ist, dass Sie jedes Mal erwischt werden, wenn Sie sich die Sicherung ersparen, wird dieser Leichtsinn ganz plötzlich für immer verschwunden sein!

Somit schlage ich vor: 15 Minuten Knien in der Ecke auf ungekochten Reiskörnern mit angehobenen Füßen, anschließend geben Sie sich vor dem Spiegel stehend 20 mit der Hundepeitsche auf den nackten Hintern.

Holen Sie Reis, und Sie brauchen eine ganz flache Tasse, zum Beispiel die, die Sie als Abstellfläche für die Schuhe im Vorzimmer stehen haben. Dann müssen Sie die Reiskörner nicht anschließend auf dem Boden zusammensuchen.“

Corolla steht unschlüssig auf, geh aber dann doch und bringt ein Päckchen mit Reis und die Abtropftasse.

„Also, Sie ziehen sich am besten gleich komplett aus!“

Corolla zögert. Wie kommt er dazu, sie hier …

„Nun, wird es bald,“ meint Herbert und greift nach der auf dem Tisch liegenden Hundeleine.

Corolla zuckt zusammen, schlägt die Augen nieder – und beginnt, sich langsam zu entkleiden.

Damit hat sie jetzt endgültig ihr Einverständnis gegeben…

Sie hat eine hübsche Figur, wie Herbert bemerkt, und einen vollen, straffen Po. Der wird noch einiges abbekommen!

„Stellen Sie die Tasse hier in die Ecke, nein etwas weiter weg – so etwa 70 cm von der Ecke entfernt. Sie müssen sich dann ja nach vorne lehnen können, um die Füße anzuheben. Nun streuen Sie Reis auf die Tasse. Gut. So, jetzt daraufknien, Hände im Nacken verschränken, mit den Ellenbogen an den Wänden der Ecke abstützen und die Füße vom Boden abheben – genau!

Die Füße dürfen den Boden nicht berühren, sonst werden Sie die Leine auf ihren Beinen fühlen!

15 Minuten!“

Die Strafzeit ist nicht nur unbequem, der Reis drückt viel unangenehmer als erwartet, die Knie schmerzen beträchtlich, das Anheben der Füße ist anstrengend, und Corolla hat Angst, dass sich dadurch in den hinteren Oberschenkeln ein Krampf bilden könnte. Schon nach kurzer Zeit weiß sie: Das ist kein Erlebnis, nach dem sie sich zurücksehnen wird! Und es dauert endlos…

„So, die 15 Minuten sind um!“

Endlich vorbei!

„Nun stehen Sie auf, streifen Sie die Reiskörner von Ihren Knien ab und leeren Sie den Reis in ein Säckchen – vielleicht brauchen Sie ihn ja bald wieder!“

„Das will ich nicht hoffen!“ Corollas Knie brennen und schmerzen, ihre Beinmuskeln sind steif und verspannt. Bald wieder? – Sicher nicht!

„Hier, nehmen Sie die Leine an dem Ende, wo der Karabiner sitzt, denn den wollen Sie doch sicher nicht auf ihrem Hintern spüren! Jetzt stellen Sie sich vor den Spiegel. Ein bisschen mehr Abstand, Sie benötigen ja Platz zum Ausholen und Zuschlagen! Genau. So können Sie gut zielen und sich gut peitschen!

Wie viele Hiebe haben wir vereinbart?“

„20.“

„Ah, ja, Das wird fürs erste reichen. Schlagen Sie abwechselnd auf Ihre beiden Hinterbacken!

Also los!“

Corolla lernt schnell, das Zielgebiet gut und satt zu treffen. Es klatscht aber viel leiser und schmerzt viel heftiger als erwartet. Ah, wie das brennt!

Beim vierten Hieb meint Herbert: „Sie sollen sich nicht streicheln, sondern peitschen! Dieser Schlag gilt nicht. Und falls Sie das nochmals versuchen, gibt es zwei Hiebe zusätzlich!“

Corolla atmet tief durch, macht eine Pause. Dann schlägt sie hart zu. Nun bildet sich ein deutlicher Striemen. Hu – tut das aber verdammt weh!

„Ja, dieser Schlag war gut. Machen Sie genau so weiter! Und denken Sie daran, dass Sie sich diese Schmerzen durch Ihren unverzeihlichen Leichtsinn eingehandelt haben!“

Ah – ihre Pein wird durch einen Treffer auf eine schon vorher getroffene Stelle so heftig, dass Corolla aufstöhnt und sich windet. So genau sie auch zu zielen versucht, Mehrfachtreffer passieren ihr immer wieder. Am Ende der 20 Hiebe kreuzen sich einige der Striemen, und Corolla hat ein gutes Maß an Schmerzen erlitten – jedenfalls beträchtlich mehr, als sie erwartet hatte.

„Nun, Corolla, Sie sehen, Sie haben mit dieser Leine ein ausgezeichnetes Züchtigungsinstrument für die Selbstbestrafung zu Hause. Sie zieht offensichtlich gut durch! Wie ich sagte: Das Gerät ist wirklich handlich, flexibel und wirksam!

Und Gratulation: Sie haben schnell gelernt, effektiv damit umzugehen! Diese Züchtigung wird ihre Wirkung entfalten, denn Sie werden sich an die Peitschenhiebe gut erinnern, auch wenn Sie sie gar nicht allzu lange mehr spüren werden. Am besten ist es, Sie lassen die Peitsche zur Warnung weiterhin im Vorzimmer hängen. Bei jedem Blick darauf werden Sie an diese Strafe denken – plötzlich hat diese Leine eine gänzlich neue Bedeutung für Sie erlangt!

Die weitere Vorgangsweise: Sie schicken mir ab sofort jede Woche am Sonntag Abend eine Mail mit dem Bild der erfolgreichen Sicherung!

Letzte Sicherung

Falls nicht, sehe ich das als Einladung, Ihnen an einem der nächsten Tage bei Ihrer Selbsterziehung wieder assistieren zu dürfen!“


Ob Kochlöffel, Springschnur oder Hundeleine – so manche(r) hat zu Hause Gerätschaften, die auch ausgezeichnet die Einhaltung der Disziplin unterstützen können

findet

Herbert


Mehr zu Strafstellungen und Strafinstrumenten gibt es auf https://sites.google.com/site/herbertmentor

Drei Strafstellungen

Nur für Erwachsene – BDSM – Erotik

Liebe Leserin, lieber Leser,

man könnte wirklich sagen, ich sei ein Fan von Strafstellungen. Neben anderen Strafen haben schmerzhafte Positionen für mich einen eigenen Reiz. Man benötigt meist überhaupt keine oder nur einfache Hilfsmittel, die/der Bestrafte fügt sich die Schmerzen der Strafe selbst zu, sie sind leise, gut dosierbar – und wirksam.

Darum habe ich auch in den beiden Melanie-Büchern etliche beschrieben.

In den Büchern „Melanie muss abnehmen: BDSM – Erziehung und Disziplin“ und „Melanie II: BDSM – Spiel und Ernst“ etwa besprechen Herbert, Melanie und Natalie folgende Strafstellungen und setzen sie ein:

  • Auf allen Vieren

  • Knien mit Vorstrecken der Arme

  • Murgha (in verschiedenen Varianten)

  • Stehen mit den Händen auf dem Kopf

  • Kante sitzen

  • Momo-Shibari

  • Hände Hoch

  • Bücher halten

  • Fliegerposition

  • Ball-Tie

  • Murgha mit einem Besenstiel in den Kniekehlen

  • Polnischer Bock

  • Bodenpranger

  • und einige mehr.

Mehr über die Melanie-Bücher finden Sie hier https://sites.google.com/site/herbertmentor.

Strafstellungen habe eine Menge an Vorteilen:

  • Man kann sie selbst anwenden, sie sind ideal für die Selbstdisziplin, man benötigt keine andere Person;

  • man braucht keine oder wenige Hilfsmittel;

  • sie erzeugen keinerlei Lärm;

  • es gibt welche, die bereits nach kurzer Zeit wirken, und solche, die längere Zeit benötigen – so kann man je nach Gegebenheiten auswählen;

  • Länger dauernde Stresspositionen sind zusätzlich auch als Restriktion einsetzbar. Denken Sie einmal an 2 Stunden Stehen im Vorzimmer, wenn gerade der mit Spannung erwartete Film im Fernsehen läuft – selbstverständlich ohne die Erlaubnis für eine Aufzeichnung,…

  • Stellungen sind beim Training mit einem Mentor/einer Mentorin gut fernüberwachbar (siehe „Melanie muss abnehmen: BDSM – Erziehung und Disziplin“ (https://sites.google.com/site/herbertmentor));

  • Strafstellungen sind am Schluss am Unangenehmsten. Das ist für Strafen sehr effektiv (ich werde in einem eigene Blogeintrag darauf zurückkommen).

Klar, das Halten schmerzhafter Stellungen ist nur durchsetzbar, wenn man „Schlimmeres“ für den Fall androhen kann, dass die Delinquentin/der Delinquent die Position verlässt. Prügel sind dafür gut geeignet. Wer den Biss der Züchtigungsinstrumente kennt, für den genügt oft schon die Drohung mit Stock oder Peitsche, um „herausragende Leistungen“ zu bewirken…

Wie gesagt, sind Strafstellungen gut für die Selbstbestrafung geeignet. Manche benötigen immer wieder einen „sanften“ Druck, um etwas zu tun oder zu lassen – oder eben „Selbstdruck“. Man kann sich so – ganz ohne Schuldgefühle zu erzeugen – dem eigenen Weg widmen und sich selbst verbessern. Man definiert die eigenen Ziele, beschließt die einzuhaltenden Vorschriften und zwingt sich zur Einhaltung. Das sind also Vorsätze, die tatsächlich umgesetzt werden…

Die langfristigen Ziele werden über einzelne, definierte Etappen konsequent angestrebt. Selbstdisziplin bedeutet meist, dass man gewohnt ist, gut zu überlegen und zu planen, selbst zu entscheiden, und dass man auch einiges aushält. Und ich bin fest davon überzeugt, dass, wer seine Ziele selbst festlegt, auch nicht so leicht manipulierbar ist. Selbst ist die Frau / der Mann!

Heute möchte ich Ihr Augenmerk auf einige „Asymmetrische Strafstellungen“ lenken, das sind solche, die die beiden Körperseiten, die beiden Beine, die beiden Arme,… unterschiedlich stark belasten. Es gibt auch davon eine ganze Menge, drei werden wir beispielhaft näher betrachten.

  • Auf einem Bein
  • Militärhocke
  • Schere

Achtung: Falls Sie Beschwerden in den Füßen, Fußgelenken, Kniegelenken, Hüften haben oder zu Muskelkrämpfen neigen, sind die hier vorgestellten Strafstellungen für Sie nicht geeignet!

Es gibt jedoch eine Unzahl von anderen Möglichkeiten, aus denen Sie auswählen können…

Asymmetrische Stellungen – da fällt einem als erstes ein: Einseitige Belastung / Körperverformung: Am besten, bei der Hälfte der Strafzeit wechseln.

Genau das ist (üblicherweise) NICHT erlaubt! Die Stellung ist auf der Seite, auf der sie begonnen wurde, auch bis zum Ende der Strafzeit durchzuhalten. Das macht diese Stellungen gleich noch um Einiges anspruchsvoller.

Falls man nicht durch wiederholte einseitige Anwendung Muskeln, Gelenke,… stark einseitig fordern und womöglich „schief“ werden möchte, sollte man dann beim nächsten Mal die Stellung seitenverkehrt anwenden.

Auf einem Bein

Die einfachste asymmetrische Stellung ist wohl das Stehen auf einem Bein.

Auch da gibt es eine Reihe von Varianten, etwa

  • frei auf einem Bein Stehen, mit beiden Armen zur Seite;

  • Stehen mit den Händen an der Wand (keine zusätzliche Herausforderung bezüglich Gleichgewicht, dennoch bald anspruchsvoll);

  • die Hände halten die Ohren;

  • das Bein statt hinten vorne hochheben,…

Die Zeit, bis die Stellung unangenehm wird, ist gegenüber normalem Stehen sehr stark verkürzt. Je nach Variante ist das Halten des Gleichgewichts schwierig und erfordert eine Menge an zusätzlicher Kraftanstrengung. Durch die ausschließliche Belastung des einen Fußes mit dem gesamten Körpergewicht dauert es nur wenige Minuten, bis Schmerzen einsetzen.

Militärhocke

Der Zögling geht in die Hocke, die Füße stehen nicht nebeneinander, sondern ein Fuß steht weiter vorne und liegt flach am Boden auf, der andere steht in kurzem Abstand weiter hinten und berührt den Boden nur zur Hälfte. Er trägt nahezu das gesamte Körpergewicht. Dies ist eine Stellung, die rasch sehr schmerzhaft wird.

Schere

Der Zögling kniet nieder und setzt sich dann auf die Fersen. Nun muss er sein linkes Bein seitlich ausstrecken, das ausgestreckte Bein hat zu dem rechten Knie einen rechten Winkel (90 Grad). Der linke Arm wird über dem linken Bein seitlich waagrecht ausgestreckt, die rechte Hand fasst das rechte Ohr. Das sieht nun von hinten und vorne wie eine große Schere aus. Kein Wechseln von Arm und Bein ist erlaubt, die Stellung ist die ganze Zeit so zu halten (das nächste Mal dann eben anders herum). Zur Verschärfung kann man noch unter das rechte Knie und Schienbein, auf dem ein Gutteil des Körpergewicht ruhen, Erbsen oder kleine Steine schieben.

Wie bei allen Strafstellungen verschätzt man sich leicht in den Wirkungen. Mir haben schon Leser geschrieben, dass es sie bei einem Versuch erstaunte, wie sehr die Realität von ihrer Vorstellung abwich!

Auf Grund der Vielfalt der Strafstellungen und ihrer Varianten merkt man sich nicht leicht die Auswirkungen jeder einzelnen. Ein gutes Bild erhält man im Lauf der Zeit, wenn man sich pro Stellung und Variante notiert, in welchen Körperteilen Schmerzen auftraten, nach wie vielen Minuten man an einen Abbruch zu denken begann, und wann man dann tatsächlich abbrechen musste. Sie werden schnell merken, dass bei vielen Positionen meist bereits wenige Minuten genug sind.

Für echte normale Strafen sollte man für die Strafzeit einen Wert zwischen unbequem und unerträglich wählen, für schwere Strafen auch darüber – zum Verschieben der Grenze muss man dann eben bei Bedarf mit Stock oder Peitsche nachhelfen.

Fazit: Asymmetrische Stellungen sind psychologisch unangenehm, denn sie verhindern einen Belastungsausgleich zwischen den beiden Körperseiten; und sie erzeugen durch einseitige Belastungen oft entsprechend früher und heftigere Schmerzen als andere Strafstellungen.


Ich arbeite an einer Disziplinsoftware, die Strafstellungen mit Prügelstrafen kombiniert und dabei eine ganze Menge an Varianten zulässt. Es können bestimmte Bereiche für die einzelnen Strafteile gewählt werden, und es ist auch eine automatische Zusammenstellung von Strafen vorgesehen. Die Gouvernante / der Master / Lehrerin / Erzieher / … befielt durch Sprachausgabe die Einnahme von schmerzhaften Stellungen und die Verabreichung von Schlägen. Realistischerweise gibt es als Variante dadurch auch die Möglichkeit, dass man zu Beginn weder die Dauer einer Strafstellung noch die Anzahl der Schläge kennt, die einen erwarten. Die Strafe kann dann auch als „Extrastrafe“ ins Strafbuch von „Konsequente Erziehung“ eingetragen werden.

Einige Wochen wird die Fertigstellung zwar noch dauern, doch ich denke, das Programm könnte Sie interessieren.

Beste Grüße

Herbert