Lindas Sklave (Teil 1)



Nur für Erwachsene – BDSM – Erotik


Liebe Leserinnen und Leser,

heute wieder eine Geschichte aus der häuslichen Disziplin – diesmal hat eindeutig sie die Hosen an, und er muss sie ausziehen!

Die Story wird auch in meinem derzeit noch in Arbeit befindlichen neuen Buch enthalten sein und ist somit eine Vorab-Leseprobe (Abänderungen im Buch sind deshalb nicht auszuschließen).

Zur Vorgeschichte: Linda ist nun seit Kurzem Aufseherin in der von Herbert gegründeten Erziehungsanstalt für Erwachsene.
„Privat“ hat Herbert ihr seinen Bekannten Alexander vermittelt, der eine strenge Dom suchte.

Vorsicht – ziemlich heftig!


Lindas Sklave (Teil 1 – Faulheit wird nicht geduldet)

Im Büro läutet das Telefon: „Es tut uns leid, aber unser Verhandlungsleiter ist plötzlich erkrankt. Wir müssen deshalb die für heute vereinbarte Runde der Vertragsverhandlungen auf vorerst unbestimmte Zeit verschieben!“

Da ihr Kunde nun abgesagt hat, kommt Linda bereits zwei Stunden früher als angekündigt nach Hause.

Ein Rundumblick in Küche und Bügelraum genügt ihr. Voller Zorn reißt sie die Hundepeitsche vom Haken und stürmt in Alexanders Arbeitszimmer: „Du fauler Sack,“ schreit sie ihn an, „die Küche sieht aus wie ein Schweinestall, der Müll ist nicht hinausgetragen, der ganze Weg ist verdreckt und die Wäsche zum Bügeln stapelt sich turmhoch – derweil spielst du hier seelenruhig auf deinem Computer? Na warte!“, und schon klatschen die ersten wütenden Hiebe so heftig auf Alexanders Schultern und Rücken, dass er aufschreit, sich auf den Boden wirft und sich dort vor Schmerzen windet. „Du elendes Faultier! Du willst dich wohl am liebsten überhaupt nicht bewegen oder gar arbeiten? Ah – ich werde dir gleich noch zu zusätzlicher Bewegung verhelfen!

Los, auf mit dir! Du machst jetzt zur Strafe sofort 50 tiefe Kniebeugen – und dabei hältst du die Arme dauernd waagrecht vorgestreckt!“

Mühsam erhebt sich Alexander: „Frau Linda, ich bin heute wirklich bereits ziemlich geschafft!“

„Das ist gar kein Problem! Du kannst ja gerne Pausen einlegen – doch die Arme bleiben dabei weiter vorgestreckt. Das hilft dir sicher, die Strafe nicht unnötig in die Länge zu ziehen! Ein paar saftige Hiebe habe ich dir ja schon verpasst – später erhältst du für deine Faulheit noch weitere fünf dazu! Also, fang endlich an, sonst setzt es gleich noch weitere!“

Ab der 30. Kniebeuge wird die Angelegenheit für Alexander mühsam. Seine Schenkel brennen, und die Übung strengt ihn erheblich an. Er hat schon lange keine Kniebeugen mehr gemacht, und er hasst den heftigen Muskelkater, der sicher folgen und ihn wohl eine ganze Woche lang peinigen wird. Mehrere Pausen, die er nun benötigt, lassen auch seine Schultern und Arme bald beträchtlich schmerzen. Endlich schafft er mit zittrigen Beinen die 50. Wiederholung.

„Du musst ja immer so lange vor dem PC sitzen – da tut dir ein bisschen Sport doch richtig gut!“, ätzt Linda. „Jetzt bringst du den Müll hinaus, holst die Post und kehrst den Weg, aber tipptopp. Dann putzt du die Küche blitze sauber, und danach sehen wir uns den Bügelberg an! Und das ganze ein bisschen plötzlich!“

– – –

„Komm mit und zähl vor, wie viele Stücke da bereits darauf warten, gebügelt zu werden! Nun? – 14? – Unglaublich! Es sollte doch wenn ich heimkomme alles fertig gebügelt und weggeräumt sein. Auch gut: 14 Stück – das macht dann eben weitere 14 Hiebe!

Jetzt werfen wir noch einen Blick auf deinen PC und dein Smartphone.“

Alexander wird grau im Gesicht.

„Ah – das passt dir nicht so recht? Also, lass mich sehen.“

Linda startet ihre Überwachungssoftware. „Oho – dachte ich es mir doch: Du siehst hier verbotenerweise Pornos, statt deine Arbeit zu erledigen! Als ob nicht genug zu tun wäre: Die Waschmaschine sollte auch schon wieder laufen, der Geschirrspüler gehört ausgeräumt, und im Haus stehen etliche Reparaturen an. Da setzt sich der gnädige Herr vor seinen Computer und geilt sich auf!

Nun, das wirst du noch schwer bereuen! Dafür erhältst du das bewährten Dutzend: 12 Hiebe! Du merkst bereits – die Prügel sammeln sich schon recht hübsch zusammen!

– – Und da sind zwei Mails von Mädels, die ich nicht kenne – wer sind sie?“

„ – Bekannte, noch aus dem Studium. Nichts, was unsere Beziehung betrifft.“

„Ich würde dir ja so gerne glauben – doch warum tauchen sie erst jetzt auf, und wieso hast du mir noch nie von ihnen erzählt?“

„Es ist wirklich nicht wichtig, ich habe einfach darauf vergessen.“

„Vergesslichkeit wird hier auch wirksam bekämpft: Du weißt, du hast mir Kontakte stets zu berichten! Jeder einzelne betrifft unsere Beziehung! Gut, das macht dann weitere 2 mal 2 Hiebe.

Zusammen sind das also: 5 plus 14 plus 12 plus 4 macht 35. Das ist schon eine erkleckliche Anzahl – daran wirst du garantiert noch eine ganze Weile denken! Wir machen zwei Päckchen daraus: Einmal 18 und einmal 17 Hiebe, mit einer kurzen Pause dazwischen. Davor und danach gibt es jeweils noch 30 Minuten ‚Nachdenken‘ im Strafkasten.

Und damit beginnen wir auch sofort: Ab in den Schrank!“

Alexander wird von Linda in den Strafkasten gesperrt, ein schmaler, ausgeräumter Aktenschrank, in den er stehend gerade hineinpasst, in dem er sich aber weder niedersetzen noch umdrehen kann. Hier muss er die Strafzeit somit stehend im Dunkeln verbringen.

Kurze Zeit später hört Linda seltsame Geräusche. Sie reißt die Schranktür auf und erstarrt: „ – – Ja, was fällt dir denn eigentlich ein? – – Du wagst es, hier während deiner Strafzeit zu wichsen? Heraus mir dir, du elender Drecksack! Du bist wohl von deinen Pornos noch so richtig aufgegeilt und erhitzt – ah – ich werde dich gleich ein wenig abkühlen.“ Sie packt den winselnden Alexander mit festem Griff an seinen empfindlichen Schläfenhaaren und schleppt ihn ins Badezimmer. „So – ausziehen und unter die kalte Dusche mit dir, damit du wieder zu Verstand kommst. Zwei Minuten lang!“

Der Kälteschock erzeugt bei Alexander sofort eine Gänsehaut, nach den zwei Minuten ist seine Haut blau, seine Zähne klappern und seine Knochen schmerzen.

„So, trockne dich ab und zieh dich wieder an, damit du dich nicht erkältest. Und nun werde ich deine Hände für deine Unverfrorenheit ordentlich hernehmen: Du erhältst auf jede Hand sechs mit der Gummitawse. Strecke die Hände vor und lege eine Hand in die andere. Beide Daumen anlegen! Ich sage dir, wann du die Hände zu wechseln hast.“

Linda bringt die schwere Tawse hinter ihren Rücken, lässt sie dort senkrecht herabhängen und schlägt dann mit Schwung zu. Sie hat die Distanz gut bemessen und trifft perfekt die gesamte Hand von der Handwurzel bis zu den Fingerspitzen.

Schon beim ersten Schlag zuckt Alexander unter dem wilden Schmerz heftig zusammen, und nur mit Mühe kann er die Hand weiter aufhalten. Die beißenden Qualen in Handfläche und Finger sind unerträglich, die Tränen rinnen ihm aus den Augen.

Linda liebt diese Art der Bestrafung, bei der sie ihrem Opfer direkt in die Augen blicken und seine Reaktion voll auskosten kann, ganz besonders. Allein diese Sekunden des ersten Schlags, wo Alexanders Gesichtszüge sich von voller Angst ganz abrupt auf hochgradig schmerzverzerrt ändern, verschaffen Linda bereits höchste Lust. Und sie genießt die nachfolgenden Leiden der gefolterten Hände und das vergebliche Schreien, Wimmern, Bitten und Betteln des Opfers. Und seine längere Hilflosigkeit durch das starke Anschwellen der Hände.

„Eins,“ sagt Linda kalt und bringt die Gummitawse ungerührt wieder in Position.

Zwei weitere Hiebe klatschen auf die obere Hand, ehe das Kommando folgt: „Hände wechseln!“

„Vier.“

„Fünf.“

„Sechs.“

„Hände wechseln!“

Linda peitscht und zählt weiter, und nach dem dritten Handwechsel und drei weiteren klatschenden Schlägen hat Alexander seine sechs brutalen Hiebe auf jede Hand erhalten und ist völlig erschöpft von der harten Bestrafung. Die Hände glühen, sind rot und blau verfärbt und schwellen dick an.

„So, wieder ab in die Kiste – die 30 Minuten beginnen nochmals von Neuem. Diesmal wird es dir aber wohl schwer fallen, dir einen herunterzuholen! Wie hast du dir denn das überhaupt vorgestellt, dass ich es nicht bemerke?“

„ – – Ich hätte ins Taschentuch gespritzt.“

„Ah – sehr kreativ. Also los, wieder hinein ins Loch. Und ich denke, die gehörige Angst vor den kommenden Prügeln wird sich jetzt auch bald einstellen.“

– – –

„So, die Wartezeit ist um. Komm heraus und zieh dich wieder ganz aus!

Leg dich dort über die Kante des Esstischs, mit der Rolle aus der Decke unter dem Bauch, also besser gesagt unter den Hüften. Wir haben damit einen idealen Prügelbock: Deine Füße werden unten an die Beine der einen Schmalseite geschnallt, dein Hintern ist durch die untergelegte Decke hochgereckt, Muskeln und Haut sind gut gespannt, der Oberkörper liegt fest auf der Tischplatte auf und deine Hände binde ich oben an den beiden anderen Tischbeinen fest. Der Tisch ist stabil und hat die für deine Züchtigung geradezu perfekte Größe!

– –

Schön, jetzt bist du sicher befestigt! Also zu deinen Straftaten: Ich finde es wirklich unerhört, dass du immer noch nicht weißt, was du den Tag über zu tun und was du zu lassen hast. Ich werde dich deshalb jetzt beim Erlernen deiner Aufgaben und der geltenden Vorschriften gut unterstützen, und dir deine Pflichten so richtig einbläuen!

Also, die ersten 18 mit der Hundepeitsche!“

Linda zielt auf die Hinterbacken und prügelt gekonnt Striemen um Striemen auf das gespannte Gebiet des Ischiasnerven. Vor jedem Hieb kommt die Ansage: „Für deine Faulheit und verbotene Handlungen – “, und dann die Nummer des Schlags, worauf gleich danach das Aufklatschen der Peitsche auf dem Hintern folgt. Alexander windet sich, keucht, und ab dem 6. Hieb schreit er bei jedem weiteren Schmatz.

Nach dem 18. Streich legt Linda eine Pause ein, lässt Alexander jedoch angeschnallt liegen und kümmert sich nicht weiter um sein lautes Wimmern und das heftige Zucken seiner Gesäßmuskeln. Statt dessen geht sie ins Nebenzimmer und nützt die Zeit für ein Telefonat. Alexanders Hintern ist bereits schwer mitgenommen und von dicken, blauschwarzen Striemen übersät, die über beide Backen ziehen und diese bereits dick anschwellen lassen.

Etwa fünf Minuten später kommt Linda zurück und setzt die Prügel unbarmherzig fort: „Genug gefaulenzt – die Pause ist um! Nun weiter: Für deine Faulheit und verbotene Handlungen – 19!“

Alexander brüllt, jammert und bittet – vergeblich. Er hat ja bereits Einiges an Erfahrung bei Linda gesammelt, doch die heutigen 35 Hiebe sind schlimmer als jede Züchtigung, die er bisher erleben musste. Als Linda ihn endlich von den Fesseln befreit, ist er heiser vom Schreien und völlig ermattet.

„So, jetzt nochmals ab ins Steh-Kästchen, da kannst du dich erholen. Nutze die Zeit, um dir gut zu überlegen, wie du deine Arbeitsscheu und deine Pornosucht ganz rasch ablegst. Falls ich dich nochmals erwische – und ich erwische dich, ich habe, wie du siehst, ganz ausgezeichnete Hilfsmittel! – wiederholen wir die Strafe sofort wieder. Und dann nehme ich dazu auch noch das schwere Strafpaddel!

Ah, darauf habe ich ja ganz vergessen: Was macht eigentlich das Software-Programm, das du für mich zu erstellen hast? Das sollte doch auch bereits fertig sein. Ist es das?“

In Alexander steigt die Angst wieder siedend hoch: „ – – Ich habe noch einige Fehler korrigiert und bin gerade wieder am Testen.“

„So, so, also auch das hast du noch nicht zu Ende gebracht, du fauler Hund! Morgen Abend führst du mir das Programm genau vor! Und spiele dich ja nicht – du kennst die Folgen!

Jetzt hinein mit dir ins Verlies!“

– – –

[Fortsetzung hier]


Inzwischen verweise ich auf meine verfügbaren Bücher:

Melanie muss abnehmen: BDSM – Erziehung und Disziplin

Melanie II: BDSM – Spiel und Ernst

Das Internat – Erziehung für Erwachsene

Sofortstrafen; Gummiringmethode

Nur für Erwachsene – BDSM – Erotik


Liebe Leserinnen, liebe Leser,

Sofortstrafen, also Strafen, die einem Delikt sofort folgen, haben sich zur Durchsetzung von Disziplin als besonders wirksam erwiesen. Auch Emily setzt in „Das Internat – Erziehung für Erwachsene“ im Kapitel „Der Erziehungs-Workshop“ sofortige Sanktionen, und das mit hervorragender Wirkung!

Für Erwachsene genügt meist auch die Ankündigung einer später folgenden Strafe: Das Warten und die dabei stattfindende Antizipation der kommenden Schmerzen und Unannehmlichkeiten wird oft sogar als weitere Verschärfung empfunden. Man kann die Verfahren auch gut kombinieren: Eine augenblickliche, kurze, schmerzhafte „Ermahnung“ plus Bekanntgabe einer späteren, ausgiebigen Züchtigung.

In der Selbstdisziplin haben Sofortstrafen jedoch noch eine weitere Aufgabe: Da man hier ja seine eigenen Gedanken kennt, kann man bereits den aufsteigenden Wunsch bestrafen, bevor man überhaupt die Verfehlung begeht. Dabei unterbricht der Schmerz/die Unannehmlichkeit üblicherweise schon das Verlangen danach, das, was man sich selbst verboten hat, auch tatsächlich auszuführen.

  • In Melanie I, wird dafür eine Form des Zwickens benutzt, um genau in solchen Fällen Hilfe zu leisten.

  • Es gibt für diesen Zweck auch Armbänder mit eingebautem E-Schock.

  • In Melanie II sind einige Strafen beschrieben, die – sogar wenn sie offen ausgeführt werden – gar nicht als Strafen erkennbar sind (Kapitel „Nicht als solche erkennbare Strafen“). Wenn etwa der (unerwünschte) Zorn hochkocht, kühlt einen eine kalte Dusche rasch ab, noch bevor man einen gravierenden Fehler begeht. Und duschen zu gehen ist ja nun einmal nichts Auffälliges.

  • Man kann sich auch mit einem Gummiband einen schmerzhaften Anreiz geben, etwas NICHT auszuführen…

  • …aber ebenso dazu ermuntern, etwas Unangenehmes DOCH zu erledigen!

Gummiringe gibt es in den verschiedensten Ausprägungen. Manche tragen einen Haargummi ums Handgelenk, um bei Bedarf den Gummi auf die Haut schnalzen zu lassen. Man kann dazu aber auch ein hübsches Band selbst flechten.

Gut wirksame Orte sind neben dem Handgelenk auch die Handflächen und Fußsohlen, aber auch Oberarme und Innenseiten der Oberschenkel. Falls man zu diesem Zweck für längere Zeit einen Gummiring tragen will, ist seine Größe so zu wählen, dass er sicher nicht einschnürt.

Diese Form der Selbstbestrafung muss gar nicht besonders schlimm ausfallen, um zu wirken. Wichtig ist – wie bei jeder Erziehung – die Konsequenz der Maßnahme. Und dieser kurze Schmerz kann ja auch noch zusätzlich mit einer Drohung verbunden sein: Du bist gewarnt! Falls du das Verbotene jetzt dennoch ausführst / das Vereinbarte nicht erledigst, gibt es abends eine besonders saftige Strafe!

Und Vorsicht: Je nach Stärke hinterlässt ein Gummi auch Spuren und kann durchaus beachtliche Wirkung zeigen

findet

Herbert

PS: Das nächste Mal gibt es eine kleine Geschichte dazu…

Vielzweckgeräte

Nur für Erwachsene – BDSM – Erotik

VORSICHT: Dies sind KEINE Empfehlungen! Manches könnte auch Ihrer Gesundheit abträglich sein!

Liebe Leserinnen und Leser,

heute beschäftige ich mich mit Geräten und Hilfsmittel, die im englischen Sprachraum unter „Pervertibles“ laufen.

Das sind Dinge, die im „normalen“ Gebrauch stehen, aber durchaus auch anderweitig („kinky“) einsetzbar sind.

Beispiel: Ein Kochlöffel dient zum Kochen, nicht wahr? – Ja, aber er kann eben auch auf dem Hosenboden tanzen!

Es gibt Vielerlei in Küche, Haushalt, aber auch im Autozubehör, Baumarkt,… was eigentlich für xx vorgesehen ist, aber trefflich auch für yy Verwendung finden kann.

Solch eine „Mehrfachverwendbarkeit“ hat große Vorteile:

  • Verfügbarkeit: „Normale“ Geräte kann man leicht kaufen – oder man hat sie ohnedies bereits zu Hause.

  • Preis: „Normale“ Geräte kosten üblicherweise wesentlich weniger als spezielle kinky-items.

  • Erklärungen im Geschäft: Manche fürchten die Frage: „Was wollen Sie damit machen?“ Nun bei einem Kochlöffel fragt niemand, aber bei anderen Einkäufen sollte man zumindest darauf gefasst sein. Falls also beim Kauf von Finalgon diese Frage kommt, sollte man eben die ganz normale Verwendung beschreiben können – oder auch ausweichen: „Das ist für einen Bekannten, ich weiß nicht genau, was er hat.“
    Wenn Sie eine Reitgerte kaufen, sollten Sie ein wenig übers Reiten Bescheid wissen, doch sie erhalten sie völlig problemlos. Wenn Sie aber einen Rohrstock oder ein Martinet wollen…
    Wenn es für die Gegenstände eine „normale“ Verwendung gibt, sind solche Erklärungen ganz einfach.

Puristen rümpfen gerne die Nase, wenn etwas zweckentfremdet als „Ersatz“ dient. Die Delinquentin besteht darauf, sie will mit einer „echten“ Tawse geschlagen werden, diese muss aus Leder sein und von zz erzeugt, denn der ist der Fachmann für dieses Gerät.

Doch wenn man sich Streifen aus Hartgummi als Unterlage für einen Kasten besorgt, kann man etwa statt zwei gleich vier kaufen und die übrig gebliebenen für Strafzwecke einsetzen. Jedenfalls ist eine Gummitawse für eine Bestrafung ebenso gut geeignet wie eine „echte“, kann ich Ihnen versichern.

Und seit wann bestimmt die Delinquentin, womit sie gezüchtigt werden will??

Wenn man sich ansieht, wie manche Strafinstrumente entstanden sind, kann man nur raten, selbst kreativ zu sein. Vielleicht gibt es dann wieder einmal etwas Neues wie einst die Lochgelly Tawse oder die Neunschwänzige Katze. Diese entstand ja auf Schiffen, wo man gedrehte („geschlagene“) Taue hatte, indem man solch ein Stück Tau, das aus drei Kardelen bestand, zum Teil aufdröselte und somit bereits einen Griff und drei Schwänze erhielt, diese wurden nochmals aufgedreht und alle Enden umwickelt, damit sie stabil hielten – und man hatte die neunschwänzige Katze. Ob ursprünglich in jeden Schwanz noch Knoten geknüpft wurden, ist umstritten.

Verfügbares neben speziell dafür Hergestelltem für Strafzwecke zu verwenden, war immer schon gängige Praxis.

So können Sie – meist ohne Zusatzkosten – je nach Wunsch

  • einen Besenstiel zum darauf Knien verwenden (wer hat daheim schon ein Holzscheit?),
  • Elektrokabel, Autowaschbesen, 

    Kochlöffel und Schuhlöffel, ferner Schneidbrettchen, Teppichklopfer, Gürtel und Badebürsten für die Erziehungsfläche,
  • Bleistifte zum Halten zwischen den Beinen oder zum darauf Stehen oder Knien,
  • Essstäbchen zum Einklemmen der Zunge oder der Nippel,
  • Wäscheklammern für diverse Orte,
  • Wäscheleine zum Fesseln oder als Ausgangsmaterial für eine Rute oder Seilpeitsche,
  • Türgarderobehaken zum Einhängen in den Mundwinkeln als Mundspreizer,

  • eine Lineal für Tatzen,
  • Bücher zum Halten mit ausgestreckten Armen,
  • einen Hometrainer für eine Arbeitsstrafe,
  • Seife zum Auswaschen des Mundes,…

… verwenden, und das Gute daran ist, dass beim Einkauf niemand weiß, wofür Sie diese Dinge nebenbei noch einsetzen!

Selbst wenn Sie sich strafweise kalt duschen, wird das niemand wissen. Außer vielleicht in Häusern mit zentraler Warmwasseraufbereitung, wenn diese in der Nacht nicht in Betrieb ist und der Nachbar hört, wie Sie um 3 Uhr nachts die Dusche betätigen.

Für Selbstbestrafung ist das Spektrum ja ohnedies zusätzlich eingeschränkt: Wer sich selbst mit dem Rohrstock aufs Hinterteil züchtigen will, merkt bald, dass dies wegen der Steifheit des Instruments nicht sehr effektiv ist. Ein Elektrokabel ist da wesentlich wirksamer einsatzbar!

So sind viele Haushaltsgeräte für die Selbstdisziplin gut verwendbar (Sie finden Einiges dazu in meinen Büchern – siehe https://sites.google.com/site/herbertmentor) und können oft durchaus mit professionellen Instrumenten konkurrieren

meint

Herbert