Anita II – Ferndisziplin

Nur für Erwachsene – BDSM – Erotik


Liebe Leserinnen, liebe Leser,

heute die Fortsetzung von „Anita erhält Besuch“ (Blog vom 21.3.2015).


Um seine Autorität zur Beeinflussung Anitas noch wirkungsvoller einsetzen zu können, hat Herbert für das mit ihr vereinbarte neuerliche Mentoring festgelegt, dass sie vom vertrauten ‚Du‘ wieder zum respektvollen ‚Sie‘ zu wechseln hat. Eine deutliche Rangordnung und damit ein Ungleichgewicht in der Kommunikation steigert die Angst vor Tadel und Ablehnung, und mit Angst und schmerzhaften Konsequenzen hat man Abhängige immer schon gefügig gemacht.

Es entfaltet sich folgender Mailverkehr:

Von: Herbert
Betreff: Ausgaben
An: Anita
31.10.2015 06:07

Hallo Anita!

Sende mir bitte, wie besprochen, Dein Einnahmen-/Ausgaben-Journal der letzten Woche zu, außerdem die Scans des gestrigen Kontoauszugs und aller Belege der Woche.

MfG

Herbert

Von: Anita
Betreff: Lesebestätigung: Ausgaben
An: Herbert
31.10.2015 06:14

Von: Anita
Betreff: Re: Ausgaben
An: Herbert
31.10.2015 07:23

Sehr geehrter Herr Erzieher!

Im Attachment das Journal der letzten Woche, sowie die gescannten Belege und Kontoauszüge.

Mit freundlichen Grüßen

Anita

Von: Herbert
Betreff: Ausgaben Nr. 2
An: Anita
31.10.2015 08:02

Hallo Anita!

1.) Die Ausgabe „29.10.2015 Schuhe 109,90“ muss ich beanstanden. Es ist vereinbart, dass Du Ausgaben über EUR 10,00 vorher genehmigen lässt – Du hast für diesen Kauf keine Erlaubnis erhalten.

2.) Der Beleg zum Eintrag „27.10.2015 Lebensmittel 8,77“ fehlt.

3.) „30.10.2015 Lotto 3,60“: Lotto war explizit von den erlaubten Klein-Ausgaben ausgenommen.

Was hast Du dazu zu sagen?

MfG

Herbert

Von: Anita
Betreff: Lesebestätigung: Ausgaben Nr. 2
An: Herbert
31.10.2015 08:03

Von: Anita
Betreff: Re: Ausgaben Nr. 2
An: Herbert
31.10.2015 08:17

Sehr geehrter Herr Erzieher!

Zu 1) Das war eine besonders günstige Gelegenheit – ich konnte kurzfristig nicht bei Ihnen anfragen. Ersuche Sie, den Kauf nachträglich zu genehmigen.

Zu 2) Habe den Beleg leider verloren. Soll ich die Lebensmittel aufzählen und selbst einen Ersatzbeleg erstellen?

Zu 3) Tut mir leid – ist die alte Gewohnheit, bei einem Jackpot mitzuspielen. Werde das Verbot in Zukunft beachten!

Mit freundlichen Grüßen

Anita

Von: Herbert
Betreff: Ausgaben Nr. 3
An: Anita
31.10.2015 08:21

Hallo Anita!

Ad 1) Es ist vereinbart, dass Du jede Ausgabe über EUR 10,00 VORHER genehmigen lassen musst. Nachdem Du Dein Gewicht in den Griff bekommen hast, ist das doch genau das Problem, an dem wir jetzt arbeiten: Du hast Dich verschuldet und bist eigentlich pleite. Wir haben deshalb gemeinsam einen Plan erstellt, wie Du Deine Schulden abbauen kannst. Spontankäufe sind da völlig unangebracht und ausdrücklich verboten.

Ad 2) Du musst stets Originalbelege vorlegen. Schlamperei dulde ich nicht.

Ad 3) Wie du bald deutlich merken wirst, hättest Du das bereits dieses Mal tun sollen.

Irgendwie denkst du wohl, Du könntest mir auf der Nase herumtanzen: Ich finde es unerhört, dass Du ausdrückliche Abmachungen brichst, Verbote missachtest und Dich schon in der ersten Woche nicht um einen sorgfältigen Überblick über die Entwicklung Deiner Finanzen kümmerst!

Dein Verhalten ist völlig indiskutabel, und ich werde mir eine entsprechende Strafe überlegen, die in Dir den nötigen Eifer weckt, Deinen Verpflichtungen auch wirklich nachzukommen.

Ruf mich heute Abend Punkt 18:00 über Skype an.

MfG

Herbert

Von: Anita
Betreff: Lesebestätigung: Ausgaben Nr. 3
An: Herbert
31.10.2015 08:22

31.10.2015 18:00

Anita meldet sich bei Herbert über Skype, und Herbert schaltet die Verbindung durch. Die Bildqualität ist gut, und so sieht man Anita ihre Angst und Nervosität deutlich an.

„Hallo Anita! Nun, wie war dein Tag?“

„Guten Abend. Es war ein angenehmer Tag, mit Wandern und Lesen. Das Wetter war ja wunderschön. – Habe aber auch immer wieder an heute Abend denken müssen.“

„Sehr gut! Nun, du hast ja auch einiges angestellt! Deine Fehler sind deshalb so gravierend, weil sie genau deinem bisherigen Muster gleichen, das dich ja in die bekannten Schwierigkeiten gebracht hat: Spontankäufe, Konto überziehen, Spielen, Kaufen auf Kredit, kein Überblick über dein Geld, weil du keine Planung erstellst und deine Ausgaben nicht genau auflistest.

In deiner Situation darfst du eben nicht einfach etwas kaufen, nur weil es dir gefällt – dazu hast du kein Geld übrig. Jede Ausgabe muss deshalb gründlich überlegt werden, wozu auch die vereinbarte Genehmigung dient. Außerdem gilt in der Buchhaltung: Keine Buchung ohne Beleg – also musst du alle Belege in 1A-Qualität sammeln!“

– –

„Ja, Herr Erzieher. Meine Fehler tun mir leid!“

„Du wirst diese schlechten Angewohnheiten rasch ablegen und dein Bemühen um die Einhaltung der Regeln deutlich verstärken müssen.

Damit die Notwendigkeit einer tiefgreifenden Veränderung so richtig in deinen Geist eindringt, wirst du bestraft:

Eine Woche lang, 7 Tage, schreibst du täglich 100 Mal den Satz: „Spontankäufe und Lottospiel sind streng verboten, und alle Einnahmen und Ausgaben sind mit Belegen zu dokumentieren!“

Du verwendest dazu das Fond-Of-Writing-Tool mit den üblichen Einstellungen, insbesondere den 10 zusätzlichen Wiederholungen pro fehlerhaftem Satz.

Beginn der Schreibstrafe ist täglich zwischen 19:55 und 20 Uhr, und du schreibst die 100 Mal in einem durch – ich will im Report keine Pausen sehen: Kein aufs Klo Gehen, kein Essen. Du brauchst für den Satz etwa 50 bis 60 Sekunden, jedenfalls darf kein Satz länger als 90 Sekunden dauern, sonst gibt es eine Zusatzstrafe! Du wirst für die 100 Strafsätze also etwa eine Stunde brauchen, falls du Fehler machst entsprechend länger.

Hast du alles verstanden?“

„Jeden Tag diesen langen Satz 100 Mal schreiben – eine ganze Woche lang?“

„Ja, genau, eine Serienstrafe. Du beginnst damit heute um 20 Uhr.“

„Und noch dazu genau zur Fernsehzeit!“

„Richtig – und weil du maulst, sind es jetzt 8 Tage, also 800 Mal! Das ist jetzt einmal die Schreibstrafe.

Und nun holst du das dicke Prügelpaddel, das du dir zugelegt hast.“

Anita zuckt zusammen, dann steht sie auf, verschwindet und bringt nach kurzer Zeit zitternd das schwere Paddel.

„Du versohlst dir damit deinen nackten Hintern: Zwölf Hiebe pro Backe.

Zieh dich ganz aus und dreh dich um, damit ich dein Werk gut mitverfolgen kann! Jeder Schlag, der nicht richtig klatscht oder zu schwach erscheint, bringt dir noch zwei weitere ein, also streng dich an!“

Anita gehorcht, entkleidet sich und stellt sich in Position.

„Gut, fang an.“

Die Hiebe klatschen, Anita stöhnt: Die Schmerzen, die dieses Gerät erzeugt, sind wirklich heftig. Nach dem sechsten Schlag beginnt sie zu weinen.

„Nun, sieht ja nicht schlecht aus. Ein dauerhaftes Gerät: Zwei Zentimeter dickes Hartholz – da bricht nichts, da splittert nichts. Dein Hintern ist bereits recht hübsch gefärbt. Jetzt fehlen noch 18.“

Anita heult und setzt die Strafe fort.

Am Ende muss sie sich auch noch für zwei fehlerhafte Schläge vier weitere verpassen – jetzt hat sie mehr als genug! Ihre Hinterbacken leuchten wie zwei Laternen, und das Brennen und Glühen wird sie noch den ganzen Abend begleiten – die ringförmigen blauen Flecken auch noch einige Tage länger.

„Schön, ich denke, diese Prügel werden sich gut einprägen und sozusagen Feuereifer in dir wecken. Jetzt stell dich dort links in die Ecke, wo ich deinen roten, zuckenden Arsch gut beobachten kann, beuge dich vor und lege die Hände vor den Füßen auf den Boden. Du musst die Beine ein wenig beugen, damit du die ganzen Handflächen gut auf den Boden pressen kannst.

Nun überlege dir die Verbesserungen, die du ab nun vornehmen wirst – 6 Minuten Nachdenkstrafe!

Ach ja: Falls du die Stellung zu früh verlässt, gibt es ein weiteres Dutzend mit dem Paddel, und die 6 Minuten ‚Hände auf den Boden‘ beginnen wieder von Neuem!“

– – –

Anita kämpft bald mit den einsetzenden Schmerzen, sie atmet schneller und lauter und beginnt schließlich, leise zu wimmern. Gerade, als sie die Qual nicht mehr ertragen kann, ist zu ihrem Glück die Strafzeit um.

„So, du darfst dich wieder aufrichten.

Zieh dich jetzt an und bereite alles vor, damit du pünktlich mit der Schreibstrafe beginnen kannst. Durch das Sitzen auf dem glühenden Hintern wirst du den Start der Strafserie sicher in besonderer Erinnerung behalten.

Gleich nach jeder Teilstrafe schickst du mir jedenfalls den jeweiligen FoW-Report per Mail!

Ich bin sicher, die getroffenen Maßnahmen werden dafür sorgen, dass du ab sofort alle unsere Vereinbarungen überaus sorgfältig einhältst. Falls du dich aber doch erneut darüber hinwegsetzt, werde ich gerne noch ein bisschen kräftiger nachhelfen!

Wir sehen einander wieder über Skype, morgen um 18 Uhr.

Tschüss!“

„Auf Wiedersehen, Herr Erzieher!“, schnieft Anita.



‚Hände auf den Boden‘ wird auch im Blog Natalie und Thomas – eine neue Strafstellung“ eingesetzt).


 

Meine Bücher:

Melanie muss abnehmen: BDSM – Erziehung und Disziplin

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Melanie II: BDSM – Spiel und Ernst

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Das Internat – Erziehung für Erwachsene

 

Infos dazu auf „Melanie muss abnehmen“ + „Melanie II“ + „Das Internat – Erziehung für Erwachsene“

Beste Grüße

Herbert

Natalie und Thomas – eine neue Strafstellung

Nur für Erwachsene – BDSM – Erotik

Versuchen Sie angeführte Stellungen selbst nur, sofern Sie voll gesund sind, keinen hohen Blutdruck und auch sonst keinerlei Beschwerden haben, und Ihr Arzt Ihnen Wirbelsäulengymnastik gestattet hat…

Hallo, liebe LeserInnen!

Heute einmal ein Vergleich einiger Strafstellungen. Und die Feststellung, wie sehr man sich irren kann. Und das alles in einer Geschichte von Natalie und Thomas…


Natalie rauscht ins Wohnzimmer.

„Schön, dass du dich schon zum Frühstück gesetzt hast! Aber so weit sind wir noch nicht. Jetzt kommst du erst einmal mit!“ Sie packt Thomas am Ohr, presst seine Ohrmuschel mit den Fingern zusammen und zieht ihn hoch. Thomas mault: „He, was soll das? Du tust mir weh!“ Er steht rasch auf, um das Ohr zu entlasten, und versucht, Natalies Arm zu fassen. „Oh“, meint diese scharf und verändert das Hochziehen zu einem Ruck, dann schraubt sie sein Ohr schmerzhaft: „Auf mit dir, los! Und fasse mich ja nicht an!“ Thomas wimmert vor Schmerz und stolpert an seinem Ohr gezogen an ihrer Seite aus dem Zimmer.

Ziel ist sein Arbeitszimmer. Dort angelangt geht – ohne sein Ohr auszulassen – Natalies Strafpredigt so richtig los: „Du hast dich immer wieder darüber beklagt, dass ich einige Minuten zu spät komme. Aber du hast noch gar nicht gemerkt, dass ich das Problem – dank der Unterstützung durch verständige Freunde – bereits seit geraumer Zeit in den Griff bekommen habe.

Jetzt werde ich die bewährte Methode bei dir anwenden. Denn was du die letzten zwei Wochen alles an Unsinn getrieben hast, das schaue ich mir nicht länger an! Falsche Überweisungen, ein kaputter Teller, dann hast du dich auf meine Lesebrille gesetzt und mittlerweile siehst du um einige Kilo zu gut aus. Und jetzt das hier: Dein ganzer Schreibtisch ist zugemüllt, am Boden liegen Bücher und Mappen. Ich habe dir schon einmal gesagt, dass mich diese Unordnung stört. Doch du setzt dich seelenruhig zum Frühstück…“

„Es geht schon mal etwas kaputt! Und wir haben einfach zu wenig Platz.“

„Ja, das kommt vornehmlich dann vor, wenn du gerade aus der Kneipe kommst! Und da wir so wenig Platz haben, muss man auf Ordnung ganz besonders achten. Du wirst dich wundern, wie ich blitzartig dafür sorgen werde, dass sich deine Aufmerksamkeit verbessert und deine Ordnungsliebe ausreichend gestärkt wird!

Ab sofort herrscht bei uns häusliche Disziplin! Und ich bestimme!

Du kannst sicher sein, ich passe auch auf mich auf, und falls ich wieder Fehler mache, werde ich auch meinen Teil abbekommen und das ebenso schmerzlich fühlen – aber nun bist erst einmal du dran!

Wir verwenden ab sofort „Konsequente Erziehung“, ein sehr einfaches, aber wirksames mehrstufiges Strafsystem, und legen gleich die Regeln für dich und deine verpflichtenden Arbeiten fest. Keine Sorge, ich will dich nicht stark einschränken. Es geht nur um die Ordnung in deinem Arbeitszimmer, das Erreichen und Halten eines vernünftigen Gewichts, und dass du keinen Schaden anrichtest. Wie du das machst, darüber kannst du ja selbst nachdenken. Wenn du mehrmals mit der Peitsche Bekanntschaft gemacht hast, weil du betrunken irgendetwas ruiniert hast, überlegst du dir vielleicht, mit dem Alkohol sparsamer umzugehen.

‚Konsequente Erziehung‘ ist eine gute Basis, doch ich werde bei Bedarf auch selbst ein wenig nachsteuern. Und vorne weg erhältst du fürs erste eine Verwarnung – nur damit du weißt, was dir blüht, wenn du in Zukunft nicht parierst.

Ich denke, du brauchst einfach ein wenig Nachhilfe in Disziplin! Stell dich hier hin. Du wirst eine Strafstellung einnehmen, die ich „Hände auf den Boden“ nenne.

Vor längerer Zeit schon fiel mir diese Stellung auf, doch damals dachte ich bloß: „Ha, das ist etwas für Schlangenmenschen! Diese Stellung kann ohnedies niemand einnehmen, ich habe noch nie meine Hände vor mir auf den Boden legen können.

Hi hi – das war bloß eine falsche Überlegung! Die damals beiliegende Zeichnung hatte mich einfach in die Irre geführt. Sobald man aber nicht voraussetzt, dass die Beine gestreckt und die Knie durchgedrückt werden müssen, sieht die Angelegenheit gleich ganz anders aus. Man beurteilt Strafstellungen nur vom Betrachten her üblicherweise eben ganz falsch – das wirst auch du bald feststellen!

Also los, zieh dich ganz aus, da kann ich die Wirkungen viel besser abschätzen. Und ich freue mich schon darauf, deinen bebenden Arsch zu sehen!

Nun bück dich. Du musst die Beine nicht gestreckt halten: Geh ein bisschen in die Knie und leg dann die Hände vor dir auf den Boden!“

Thomas steht aufrecht, bückt sich und beugt die Knie so weit, dass er die Hände kurz vor seinen Füßen auf den Boden legen kann. Da er merkt, dass das Abbiegen der Beine diese rasch ermüdet, streckt er sie wieder so weit wie möglich, ohne die Hände vom Boden abzuheben.

„Voila, du hast die gewünschte Strafposition erreicht – und in der darfst du nun bleiben! Lass die Hände auf dem Boden und strecke den Hintern schön in die Höhe!“

Natalie sieht auf die Uhr. Thomas soll ein Weilchen leiden.

„Bei dieser Stellung musst du die Beine leicht beugen, und zwar mehr, als du dir bald wünschen wirst. Sie werden dadurch nämlich stark angestrengt, und es dauert sicher nur kurz, bis sie zu schmerzen beginnen. Und bald auch zu zittern. Der Rücken ist stark gestreckt, um die Beine möglichst wenig abwinkeln zu müssen – das ist wohl auch nicht gerade angenehm! Durch den Kontakt der Hände mit dem Boden kannst du ja etwas Gewicht auf die Hände verlagern und eine kurze Entlastung der Beine herbeiführen. Jedoch bringt dies nach meiner Erfahrung nur eine sehr geringe Erleichterung, die Handgelenke werden dabei stark beansprucht und schmerzen bald ebenfalls heftig – nach ein paar Minuten wird die Stellung so richtig quälend. Sie ist jedenfalls viel schwerer zu ertragen, als ich es mir vorgestellt hatte – und dir wird es ähnlich ergehen! Du wirst sehen: Es ist kein Vergnügen. In Kürze sind Beine, Handgelenke, Schultern, Rücken ein einziger Schmerz!

Doch Vorsicht: Wenn du die Position vorzeitig verlässt, wird ein pfeifendes Geräusch und ein folgender brennender Schmerz deine Willenskraft ungemein stärken. Schau: Ich habe hier ein Elektrokabel vorbereitet, das dir wie ein glühendes Eisen über deinen gespannten Hintern klatschen wird.

Das Kabel wird in Zukunft für deine Selbstdisziplin sorgen, denn die meisten Strafen wirst du dir mit diesem Gerät hinkünftig selbst zufügen!

Ich denke, ich sollte dir inzwischen die Zeit mit einem Vergleich von ‚Hände auf den Boden‘ mit ähnlichen Strafstellungen vertreiben:

Da gibt es etwa

Murgha

in den verschiedensten Varianten. Wenn man die Stellung in der Weise vereinfacht, dass man hinter den Knien die Ellenbogen hält, hat man eine Version, die die meisten Menschen ausführen können. Auch hier sind die Knie leicht gebeugt, aber weniger stark als bei ‚Hände auf den Boden‘, andererseits gibt es Bodenkontakt nur von den beiden Füßen. Bei dieser Strafposition ermüden die Beine ebenfalls und beginnen vor Anstrengung zu zittern. Als Entlastungsmöglichkeit gibt es dabei nur ein langsames Pendeln von einem Fuß auf den anderen. Diese vereinfachte Stellung mit den Armen hinter den Knien ist im Gegensatz zu Murgha mit Halten der Ohren für mich aber viel länger auszuhalten. Dann gibt es auch

Finger auf den Boden / an die Zehen

Doch ich sehe schon, ich muss etwas nachhelfen.“

Thomas hat seine Beine etwas mehr gebeugt und will stöhnend in die Hocke gehen. Das Kabel zischt zwei Mal, Thomas brüllt vor Schmerz, windet sich, geht nun ganz in die Hocke.

„Komm wieder hoch, mein lieber Mann! Streck den Hintern schön in die Höhe!“

Natalie schlägt ihm seitlich auf seine Schenkel.

„Los, auf, sonst gibt es noch mehr! Deine Beine zittern ja – aber die Strafe ist noch nicht vorüber. – Ah, genau, so bleibst du wieder. Ich sehe schon, ein paar Hiebe tun dir richtig gut!

Hm, wo war ich bei meinem Vergleich? Ah ja, bei ‚Finger an die Zehen‘.

Man bückt sich, und die Finger berühren die Zehen. Hier kommt es darauf an, ob man das mit gestreckten Beinen hinbekommt, oder die Knie leicht beugen muss. Bekannt als Stellung für Züchtigungen ist sie auch eine ausgezeichnete Strafstellung, die eine ganze Weile durchgehalten werden kann. Je nachdem ob die Beine gebeugt sind oder gestreckt, ist sie mehr oder weniger anstrengend.

Ah – die Abstände werden kürzer: Offenbar beginnt die heilsame Wirkung!

Also noch zwei!“

Natalie prügelt kräftig, das Kabel hinterlässt tief violette Striemen, Thomas heult und wimmert: „Natalie! Ich kann nicht mehr! Ich werde alles zusammenräumen!“

„Na klar wirst du, was hast du gedacht! Aber dass du nicht mehr kannst – so ein Unsinn: Du kannst noch viel länger, wenn du musst! Also geh wieder in Position! Ja, …

Auf allen Vieren

ist auch interessant. Man geht in die Bankstellung und hebt dann das Hinterteil möglichst hoch in die Luft, steht somit jetzt auf Händen und Füßen – also auf allen Vieren. Und so bleibt man eine Zeit lang…

Diese Stellung belastet stark die Hände, Handgelenke, Arme und Schultern, doch auch die Beine bekommen einiges ab, sie ermüden bald und beginnen zu zittern.“

Natalie blickt auf die Uhr. „So, ich denke, fünf Minuten ‚Hände auf den Boden‘ waren für ein erstes Kennenlernen genug, einfach, damit du weißt, wie sich das anfühlt. Du darfst dich jetzt aufrichten!

Und nun räumst du hier alles fein säuberlich auf. Ich will ab sofort nichts mehr offen herumliegen sehen. Jeden Abend und auch jedes Mal, wenn du den Schreibtisch verlässt oder bevor du etwas Neues beginnst, räumst du alles weg. Täglich am Abend gibt es Kontrolle und erst danach Nachtmahl – oder Prügel und ab ins Bett!

Wenn du jetzt mit dem Zusammenräumen komplett fertig bist, holst du mich und ich sehe mir das Ergebnis an.

Und dann gibt es auch für dich Frühstück!

Doch sieh dich vor! Falls bei der Kontrolle nicht alles tip-top ist, werden wir mit 10 Minuten ‚Hände auf den Boden‘ fortsetzen!“


 

Alle diese Stellungen werden bald schmerzhaft und sind als Strafen geeignet, sofern keine Gesundheitsbedenken vorliegen.

Infos und Zeichnungen zu Murgha und Auf allen Vieren, sowie etliche andere Strafstellungen finden Sie in den beiden Melanie-Büchern: https://sites.google.com/site/herbertmentor

Und die Software „Konsequente Erziehung“ gibt es auf https://sites.google.com/site/herbertmentor/disziplinsoftware

Vom Betrachten allein irrt man sich sehr leicht: Die Wirkungen von Strafstellungen und anderen Strafen sind nur schwer abschätzbar, außerdem werden Strafen individuell sehr verschieden empfunden. Das ist gerade bei „Hände auf den Boden“ ganz deutlich erkennbar: Wer die Knie stärker beugen muss, für den wird die Strafe sehr viel schneller unerträglich.

Ja, die richtige Dosierung von Strafen ist eine wahre Kunst

weiß

Herbert