Halbzeit

Nur für Erwachsene – BDSM – Erotik


Liebe Leserin, lieber Leser,

Vor 6 Monaten hat das neue Jahr begonnen – sicher auch bei Ihnen mit vielen guten Vorsätzen für 2015.

Ein halbes Jahr ist vorbei – jetzt ist Halbzeit!

  • Waren Sie erfolgreich, oder sind Ihre Vorsätze wieder auf der Strecke geblieben?
  • Wie ist ihre Verhaltenskorrektur verlaufen? Hat sich Ihre Selbstdisziplin verbessert?
  • Welche Ziele bzw. Etappen haben Sie bereits erreicht?

Falls Sie auf dem von Ihnen gewählten Weg wie geplant voran gekommen sind: Ganz herzliche Gratulation! Das schaffen nicht viele, und es ist – falls Sie das noch nicht erledigt haben sollten – jedenfalls eine extra Belohnung wert! Sagen Sie uns doch, wie Sie es machen – und womit Sie sich belohnen!

Falls jedoch in der Zielerreichung ein Defizit entstanden sein sollte: Ein halbes Jahr ist zwar bereits vergangen – doch die zweite Hälfte hätten Sie jetzt noch Zeit! Mit einem festen Entschluss und der entsprechenden Anstrengung ist sicher noch Einiges aufzuholen und gut zu machen!

Überlegen Sie:

  • Woran lag es, dass Sie das Ziel nicht erreichten?
  • War der Wunsch gänzlich unrealistisch?
  • Gab es Planungsfehler?
  • Waren es tatsächlich böse äußere Umstände?
  • Oder war es einfach Bequemlichkeit?

Sofern es (bloß oder auch) an der eigenen Faulheit lag, dann würde wohl eine Motivationsauffrischung hilfreich sein. Das Motto könnte lauten: Jetzt muss man eben ein bisschen strenger mit sich selbst sein!

Gerade, um langfristig seine Ziele erfolgreich zu verfolgen, muss man oft etwas nachhelfen, weil die Befriedigung durch den sichtbaren Erfolg für längere Zeit auf sich warten lässt.. Wenn man etwas erreichen will, dessen Gelingen selbst (noch) nicht genügend Anreiz bietet (z.B., weil das Ergebnis zu unsicher ist, einen langen und hohen Arbeitseinsatz erfordert, der Erfolg erst in einiger Zeit wirksam wird), muss man „Selbstmotivation“ betreiben, also über den Anreiz der Sache hinaus zusätzlich selbst für Lust und Unlust sorgen.

Vielleicht haben Sie schon einmal begonnen, sich mit dem Programm „Konsequente Erziehung“ zu motivieren und mit seiner Hilfe Ihre Ziele anzusteuern. Falls Sie dann doch nach einiger Zeit abgebrochen haben, wäre doch jetzt eine gute Gelegenheit für einen Neustart.

Hier nun einige Vorschläge, die Sie an Ihre Bedürfnisse anpassen sollten:

  • Rufen Sie „Konsequente Erziehung“ auf. Falls Sie bereits damit gearbeitet und dann pausiert haben, ist das Programm gar nicht nachsichtig und zeigt Ihnen, welche Strafe es für das lange Nichtmelden für angemessen hält.
  • Planen Sie den Neubeginn: Vielleicht wählen Sie diesmal nur einen einzigen – Ihren wichtigsten – Vorsatz (oder jedenfalls ganz wenige Vorsätze).
  • SIE allein entscheiden selbst und individuell, welche Ziele Sie verfolgen – niemand sonst. Dass Sie dabei völlig auf sich gestellt agieren, wird so manch anderem nicht gefallen. Selbständige Menschen lassen sich so schwer steuern…
  • Prüfen Sie, ob die Rahmenbedingungen noch stimmen. Was behindert die Ausführung? Passen Sie Ihren Plan an und formulieren Sie Ihr erstes Etappenziel und die erforderlichen Regeln sorgfältig (passen Sie ab jetzt die Regeln laufend dem jeweils nächsten Etappenziel an!).
  • Setzen Sie Prioritäten: Es gibt nun außer in Notfällen nichts/nicht viel Wichtigeres als Ihren neuer Fokus!
  • Lassen Sie trotzdem Ihr ganzes restliches Leben nicht ungesteuert treiben, in der Hoffnung dadurch zusätzliche Energie für Ihr neues Ziel zu erhalten. Meist ist es nämlich umgekehrt: Gerade, wenn man insgesamt Disziplin aufbaut und hält, lernt man, Prioritäten zu setzen und wichtige Ziele mit der notwendigen Konsequenz zu verfolgen. Sinnvolle Regeln für ein normales Leben sollten Sie also weiterhin integrieren und einhalten – es ist nämlich frustrierend, nach Erreichen des Ziels festzustellen, dass man sich in der Zwischenzeit so nebenbei eine vom Alkohol zerstörte Leber, 10 Kilogramm Übergewicht und eine kaum mehr kontrollierbare Nikotinsucht eingehandelt hat.
  • Bauen Sie deshalb eine Disziplin-Grundstruktur auf, die Ihnen hilft, Ihr Leben gut zu managen. Dazu gehören nützliche Gewohnheiten, wie eine ausreichende Ordnung, regelmäßige Bewegung, der Verzicht auf schädliche Einflüsse,… – jedenfalls all das, was SIE für wichtig und sinnvoll erachten.
  • Das Bilden von (neuen) Gewohnheiten dauert allerdings ein gutes Weilchen – Sie müssen täglich üben, jeden Tag kontrollieren und mindestens drei bis vier Wochen lang durchhalten, bevor sich die Gewohnheit automatisiert hat.
  • Sie werden wohl zusätzliche Zeit benötigen, um Ihren Vorsatz mit Nachdruck verfolgen zu können.
    Welche Zeitfresser können Sie also einschränken?
    Ihr Ziel geht vor: Vor nettem Internetsurfen, vor der 3. Nachrichtensendung des Tages, vor dem Fußballspiel im Fernsehen, vor der 2.736. Folge dieser megageilen Serie und vor diesem super spannenden Film. Den können Sie aber z.B. gut als Belohnung ausloben: Diesen wirklich super spannende Film dürfen Sie sich ansehen, sobald Sie das nächste anspruchsvolle Etappenziel erreicht haben.
    So lange darauf warten? Ja, selbstverständlich: Diese Belohnung müssen Sie sich verdienen!
  • Stehen Sie 15 Minuten früher auf. Diese Viertelstunde investieren Sie gleich oder im Lauf des Tages zusätzlich für die Planung und Verfolgung ihrer Zielaktivitäten. Falls Sie von Sonnabend bis Freitag aus Ihrer Arbeit für das Umsetzen Ihres Vorsatzes keinen einzigen Strafpunkt gesammelt haben, dürfen Sie am Wochenende die vorgezogene Tagwache ausfallen lassen und wie bisher aufstehen.

Wenn Sie bei „Konsequente Erziehung“ lange pausiert haben, dann lassen Sie für den neuen Anlauf den Strafpunktezähler von Ihrem 2. Selbst (bzw. von Ihrer Erzieherin/Ihrem Erzieher) zurücksetzen. Damit vergisst das Programm alle Ihre bisherigen Verfehlungen, und Sie beginnen einen neuen Lebensabschnitt mit Null Strafpunkten. Auch offene Strafen sind damit vergessen.

Es beginnt sozusagen ein „neues Leben“. Das lange Nichtmelden sollten Sie jedoch wohl nicht gänzlich unbestraft lassen: Sie haben ein sich selbst gegebenes Versprechen gebrochen – das soll nicht wieder passieren!

Sie könnten sich dabei an der Strafe orientieren, die das Programm verhängt hätte, sie  jedoch nach bester Einschätzung anpassen: Es ist ein neuer Anfang, und SIE selbst entscheiden, ob 10%, 25% ,… der vom Programm formulierten Strafe wirksam genug sein wird, Ihre Faulheit zu besiegen. Eine unangenehme, zeitaufwändige und schmerzhafte Strafe kann Ihnen dabei helfen,

  • ab sofort die nötige Disziplin aufzubringen, sich täglich beim Programm zu melden;
  • Ihr Ziel im Zentrum Ihrer Anstrengungen zu halten;
  • und es mit höchster Priorität anzusteuern.

Diese „Starthilfe“, dieser heftige Tritt in den… mit der dafür erforderlichen Zeit und den resultierenden Schmerzen sind meist eine gute Investition: Sie spüren die Konsequenzen davon, dass Sie ihre Vorsätze nicht ausreichend verfolgt haben – ab sofort werden Sie es besser machen!

Tragen Sie die gewählte Start-Strafe aus der Vernachlässigung Ihres Ziels in „Konsequente Erziehung“ als „Extrastrafe“ ein (Strafpunkte 0, kein Regelverstoß).

Und dann starten Sie neu voll durch!

Falls Sie mehr über Disziplin und Selbstdisziplin lesen, Strafstellungen kennenlernen oder sich Strafinstrumente bauen wollen, finden Sie einiges dazu in meinen Büchern:

Melanie muss abnehmenMelanie IICover

Inhalt, Inhaltsverzeichnis, Leseproben:

https://sites.google.com/site/herbertmentor

Das Programm „Konsequente Erziehung“ gibt es hier:

https://sites.google.com/site/herbertmentor/disziplinsoftware

Ich wünsche Ihnen viel Erfolg bei der Umsetzung Ihrer Ziele!

Herbert

Belohnung und Bestrafung

Nur für Erwachsene – BDSM – Erotik


Liebe Leserin, lieber Leser,

auf eine Rückmeldung, bei mir ginge es bei der Selbstdisziplin gar nicht um Belohnung und Bestrafung sondern ohnedies nur um Strafe: Nun, wie schon im Blog vom 17.4.2014 kurz angesprochen, ist es gar nicht einfach, Belohnungen (insbesondere für sich selbst) zu finden.

Belohnung

Normalerweise optimiert man sein Leben mit den gegebenen Möglichkeiten. Ein Millionär hat, wenn er will, bereits alles zur Verfügung – womit soll er sich also noch belohnen? Auch ein weniger Begüterter gönnt sich oft all das, was er sich leisten kann. Zusätzliche Annehmlichkeiten kann man dann aber eben nicht finanzieren – somit auch nicht oder nur sehr eingeschränkt, um sich zu belohnen.

Billige Freuden, wie mehr Schokolade sind meist auch der falsche Weg, insbesondere, wenn man mit dem Gewicht zu kämpfen hat.

Nichtmaterielle Verbesserungen, etwa vermehrte, liebevolle Zuwendung, sind für einen selbst ja auch keine Option.

Belohnung ist also nicht trivial…

Früher hat es gewirkt

Hm – wie war das denn in Zeiten, als man sehr wohl positiv auf Belohnung reagiert hat? War das nicht damals, als man nur sehr geringen Komfort hatte, der noch leicht steigerbar war? Eine Kinokarte, ein Kaffeehausbesuch, ein Blumenstrauß waren da Ansporn genug, um sich so richtig anzustrengen. Wer das aber jetzt ohnedies alles haben kann, wird dafür keinen Finger mehr krumm machen.

Um sich belohnen zu können, muss etwas fehlen, was man gerne hätte. Doch die erworbenen / gewählten Annehmlichkeiten sind schon genau die, die für einen besonders bedeutsam sind. Noch besser geht schwer!

Man muss sich somit vorher einschränken, sich Privilegien wegnehmen, die bereits erreichte Bequemlichkeit im eigenen Alltag verringern, um sich belohnen zu können!

Einige Möglichkeiten

a) Man kann eine eigene „Sparbüchse“ für Belohnungen anlegen. Das Sammeln (eine Beschränkung dessen, was man sonst für das eigene Wohlbefinden zusätzlich ausgeben könnte) muss aber gut ausgewogen sein: Genug, um hervorragende Leistung zu belohnen, aber nicht zu viel – sonst bleibt es übrig.

Askese und Geiz könnten auch solch eigene Restriktionen darstellen, die jedoch „aus dem Ruder gelaufen“ sind: Die mögliche Belohnung wird zwar laufend vorbereitet, findet jedoch nie statt…

Zur tatsächlichen Belohnung muss man dann Dinge finden, die die gewünschte Anstrengung auch wert sind:

Wer sich etwa mit einer Tasse guten Kaffees motivieren will,

  • muss Kaffee mögen und jetzt sehr gerne einen trinken wollen;

  • darf nicht ohnedies jederzeit Kaffee bekommen können;

  • darf nicht leicht einen Ersatz finden, der einem (fast) ebenso gut mundet (etwa Tee) und „billiger“ oder gar mühelos zu haben ist;

  • muss daran glauben (können), dass bei gehöriger Anstrengung die Belohnung verdient werden kann.

b) Eine weitere Variante besteht darin, Restriktionen einzuführen: „Belohnt“ wird mit bisherigen Selbstverständlichkeiten, die nun aber plötzlich an Bedingungen geknüpft werden. Dasselbe, was vorher einfach Gewohnheit, Spaß, Alltag war, wird nun plötzlich zu einer Belohnung – oder bleibt versagt, falls das Ziel nicht erreicht wird, und wird damit zur Strafe.

Die Abhängigkeiten können von harmlos bis sehr scharf formuliert werden:

  • „Wenn du fertig abgewaschen hast, darfst du fernsehen.“
  • „Erst wenn du mindestens eine Stunde Fremdsprachentraining absolviert hast, darfst du ins Internet.“
  • „Wenn du bis 18 Uhr alles zusammengeräumt hast, gibt es Abendessen ( – sonst eben heute nicht)!“
  • „Wenn du am Montag dein vorgeschriebenes Gewicht erreichst, darfst du in dieser Woche Sex haben. Sonst – vielleicht nächste Woche!“

Hier sieht man wieder die Äquivalenz: Sex kann als Belohnung ‚ausgelobt‘ werden, einfach Spaß sein, oder auch zur Bestrafung eingesetzt werden.

Belohnung ist somit oft ein Fake. In „Du darfst fernsehen, wenn/weil du xxx erledigt hast.“ und „Du darfst nicht fernsehen, solange/weil du xxx nicht erledigt hast.“ klingt die erste Aussage wie eine Belohnung, das zweite wie eine Bestrafung.

Doch die beiden Aussagen sind gleichbedeutend und – wenn man diese Art der Kopplung neu einführt – einfach eine Restriktion bisheriger bequemer Möglichkeiten (fernzusehen, wenn man möchte).

In Melanie II: BDSM – Spiel und Ernst wird (im Kapitel ‚Klavier‘) solch eine Kopplung von Tasks mit Belohnungen beschrieben.

c) Strafen werden unter sehr strikten Bedingungen ausgesetzt.

In Melanie muss abnehmen erfolgt zur Motivation ein Aussetzen der Strafe für weitere Gewichtsüberschreitungen, solange der Gewichtstrend eine laufende Verbesserung des Verhaltens anzeigt (Kapitel ‚Letzte Hinweise‘).

d) Man kann ein Disziplinsystem aufbauen, wo – abhängig von der Anzahl der gesammelten Strafpunkte – Privilegien in Stufen weggenommen oder, als Belohnung für Wohlverhalten und besondere Anstrengungen, wieder gewährt werden.

Menschen sind verschieden

Menschen sind sehr verschieden und haben ganz unterschiedliche Präferenzen. Sich selbst gut zu kennen hilft dabei zu verstehen, auf welche Motivation man anspricht. Eine Forelle kann man schwerlich mit einem Stück Brot fangen…

Meist ist als Ansporn eine Kombination aus Zuckerbrot und Peitsche besonders wirkungsvoll. Man beginnt mit einer Einschränkung: Ein geliebtes Privileg wird weggenommen. Dann stellt man als Belohnung für das perfekte Erreichen des gesteckten Ziels die (temporäre) Wiederherstellung der vermissten Annehmlichkeit in Aussicht. Plus eine strenge Strafe bei Nichteinhalten des mit sich Vereinbarten.

Motivation

Das ist ein Weg, um gute Vorsätze umzusetzen, meint

Herbert

https://sites.google.com/site/herbertmentor

Gute Vorsätze

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Liebe Leserin, lieber Leser,

das Jahr 2015 beginnt. Viele sehen den Jahreswechsel als neuen Anfangspunkt für einen neuen Lebensabschnitt, für liegengebliebene Aufgaben, für Veränderungen und Verbesserungen.

Viele gute Vorsätze…

Doch die wenigsten denken daran, dass zum Erreichen eines anderes Ergebnisses auch ein neuer Ansatz erforderlich ist. Zu hoffen, dass alles schon besser werden wird, aber nichts besser zu machen, wird nicht viel helfen. Dabei fehlt es ja meist nicht an den Wünschen, Träumen und Hoffnungen, sondern an der Disziplin, die erwünschten Ziele Schritt für Schritt zu verwirklichen.

Der Vorsatz alleine ist aber gar nichts wert, wenn er nicht konsequent verfolgt wird.

Ziele und Zwischenziele zu erreichen, ist eine starke Motivation, doch sind die erhofften Ergebnisse meist noch so weit weg, dass bald der Schlendrian einzieht:

  • Aufschieberitis:
  • „es ist nicht so wichtig“,
  • „einmal ist keinmal“,
  • „es wird sich schon noch ausgehen“,
  • „es ist zu mühsam“,
  • „so ernst habe ich es ja gar nicht gemeint“,…

Wie ich schon einmal schrieb: Da muss man eben ein bisschen strenger mit sich selbst sein!

Wenn da nicht sofort zusätzliche, strenge Maßnahmen ensetzen, die jede Abweichung vom Weg, der zum Ziel führt, sanktionieren, wird das Gap zwischen Wunsch und Realität immer größer, die Vorsätze verblassen und die Ziele werden unerreichbar.

Konsequente Erziehung ist die Philosophie, sich selbst jetzt zu seinem späteren Glück zu zwingen.

Es gibt einige Methoden, die die Selbstdisziplin unterstützen. Oft sind neben Belohnungen für besonders zielstrebige Aktionen auch Strafen für das Übertreten der eigenen Regeln unerlässlich (zumindest als ernste Drohung: Man braucht die Regeln ja nicht zu übertreten – dann hat man auch keine Strafe zu befürchten!).

Erzieher + Delinq

(Die Figuren im Bild wurden mit dem Programm MakeHuman http://www.makehuman.org/ erstellt und anschließend adaptiert).

Vorgangsweise

  • Man definiert die eigenen Ziele,

  • daraus entwickelt man Vorsätze

  • und Zwischenziele. Man beschließt

  • die einzuhaltenden Vorschriften und Regeln und zwingt sich zu deren

  • Einhaltung.

Für komplexere Abläufe werden Sie

  • einen Plan machen und die
  • Einzelschritte in einem Kalender festhalten müssen, für regelmäßige Handlungen benötigen Sie wahrscheinlich
  • einen Stundenplan, um Ihre Zeit gemäß Ihren Zielen einzuteilen (wie Melanie dies in „Melanie muss abnehmen: BDSM – Erziehung und Disziplin“ lernt, siehe https://sites.google.com/site/herbertmentor).

„Konsequente Erziehung“ heißt auch ein PC-Programm, das eine der Möglichkeiten umsetzt, sich unerwünschte Verhaltensweisen abzugewöhnen:

Das Programm dient zur konsequenten Kontrolle und Bestrafung von Verfehlungen, hat vielerlei Einstellmöglichkeiten, ist jedoch so gestaltet, dass es auch ohne große Anpassungen sofort benützt werden kann.

Die (selbst) festgelegten Regeln sind strikt einzuhalten. Jede Übertretung führt zu einem Strafpunkt, der den Strafpunktezähler erhöht. Die Höhe der jeweiligen Strafe wird vom aktuellen Stand des Strafpunktezählers bestimmt und steigt somit bei jedem Fehler. Eine längere fehlerfreie Zeit führt hingegen zu einer Reduktion des Strafpunktezählers, und damit wieder zu einer Verringerung der nächsten Strafe. Damit ist das System auf die langfristige Verbesserung des Verhaltens des Zöglings ausgelegt und dient insbesondere der Selbstdisziplin.

Hier ist es kostenlos erhältlich: https://sites.google.com/site/herbertmentor/disziplinsoftware

Wenn man einen Fehler begeht, erhält man einen Strafpunkt und muss sich bestrafen. Für jede weitere Verfehlung wird man dann strenger bestraft. Die Strafen sind Schläge mit der Kabelpeitsche, ab mehreren Strafpunkten dann zusätzlich Strafe Stehen und Schreibstrafen. Das System unterstützt die Umsetzung der eigenen Vorsätze ungemein.

Falls Sie mit dem Programm „Konsequente Erziehung“ bereits einmal begonnen haben sollten, dann aber doch nicht durchhielten, gibt es mit dem neuen Jahr einen guten Anlass, es nochmals zu versuchen: Lassen Sie von Ihrer Erzieherin/Ihrem Erzieher (bzw. von Ihrem 2. Selbst) den Strafpunktezähler zurücksetzen (damit vergisst das Programm alle Ihre bisherigen Verfehlungen und Sie beginnen einen neuen Lebensabschnitt mit Null Strafpunkten!), wählen Sie (vorerst) nur einen einzigen Vorsatz (oder ganz wenige Vorsätze) und formulieren Sie Ihre Ziele und Regeln sorgfältig.

  • In „Konsequente Erziehung“ hält man seine Vorsätze in den Regeln und in der täglichen Checkliste fest.

  • Die Disziplinarmaßnahmen bei Regelverstößen werden vom Programm im Strafbuch dokumentiert.

Viel Erfolg beim Verfolgen und Erreichen Ihrer Ziele, plus das ebenso nötige Glück im Neuen Jahr

wünscht Ihnen

Herbert


Meine Bücher:

Melanie muss abnehmen: BDSM – Erziehung und Disziplin

Melanie II: BDSM – Spiel und Ernst

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