Selbst-Bastonade

Nur für Erwachsene – BDSM – Erotik


 

ACHTUNG: Über die Gefahren der Bastonade wird unterschiedlich geurteilt. Schwere Instrumente (Stöcke, Peitschen,…) sind aber jedenfalls gefährlich, können bei kräftigem Einsatz sicher auch Knochen brechen und damit schwere Gesundheitsschäden bewirken. Wieweit leichte Geräte gänzlich unbedenklich sind, ist schwierig zu beurteilen. Wer kennt schon die genaue Beschaffenheit Ihrer Knochen, Nerven, Haut, Gefäße, Muskeln,… (oder die Ihres Zöglings)?


 

Liebe Leserinnen, liebe Leser!

Immer wieder gibt es starkes Interesse an der Bastonade und auch an der Selbst-Bastonade.

Schläge auf die Fußsohlen haben für viele einen eigenen Reiz. Sie sind besonders schmerzhaft, und die Vorstellung davon löst oft zwiespältige Gefühle aus: Starke Erregung und große Angst.

Prügel auf die Sohlen sind eine schwere Strafe und durch die heftigen Schmerzen und die Angst vor einer Wiederholung gut zur Abschreckung vor weiteren Übertretungen wirksam. So ist die Bastonade vor allem für besondere Anlässe geeignet, wie das Durchsetzen von verweigerten Strafen, für deutliche Strafverschärfungen oder für die Unterstützung wichtiger Verhaltensänderungen.

Bastonade

Wer eine(n) andere(n) auf die Sohlen schlagen will, wird die Delinquentin / den Delinquenten meist in einer geeigneten Stellung fesseln (ab jetzt verzichte ich aber auf das er/sie/ihn/sie!):

1. Die zu Züchtigende liegt auf dem Bauch auf dem Boden, ihre Beine sind in den Knien abgewinkelt, die Unterschenkel sind senkrecht aufgestellt und die Füße liegen waagrecht. Knie und Füße sind etwa an einen oder zwei Pfosten angebunden.

2. Auf dem Rücken auf dem Boden liegend werden ihre Füße in eine Falaka gespannt [siehe Das Internat – Erziehung für Erwachsene, Kapitel Murgha und Bastonade], die von zwei anderen Personen festgehalten oder irgendwo befestigt wird.

3. Der Zögling liegt auf einer Bank

a) auf dem Bauch, die Füße sind flach auf der Bank ausgestreckt und an den Fußgelenken festgebunden (die Sohlen liegen fast waagrecht) oder

b) auf dem Bauch, die Füße über das Bankende hinausragend (die Fußsohlen stehen fast senkrecht) [in Melanie muss abnehmen: BDSM – Erziehung und Disziplin, Kapitel „Der erste Sex“, erhält Melanie in dieser Position die Bastonade, um sie zum Sex zu zwingen] oder

c) Auf dem Rücken liegend, wobei die Füße über das Bankende hinausragen und senkrecht stehen.

4. Die zu Bestrafende kniet auf einem Stuhl.

Es gibt noch andere Varianten, je nach den vorhandenen Möbeln bzw. Befestigungsmöglichkeiten (in Das Internat – Erziehung für Erwachsene, Kapitel „Ein langer Straftag für Emily“, erhält Emily zB die Bastonade auf einer Sitzbank liegend).

Geschlagen wird

  • entweder längs auf eine Fußsohle (meist in Position 1, 2 oder 3b. Bei Position 3b steht der Schlagende dabei neben der Delinquentin mit Blickrichtung nicht zu ihrem Kopf sondern zu ihren Füßen)
  • oder quer auf einen Fuß oder auf beide Füße – hierbei wird zwischen den Ballen und der Ferse auf das Fußgewölbe gezielt (meist in Position 1, 3a, 3b, 3c oder 4).

Dünne und leichte Instrumente erzeugen starke Schmerzen, jedoch keine langfristigen Probleme. Schwere Instrumente hingegen bergen vor allem bei Längsschlägen die Gefahr von Knochenbrüchen.

Selbst-Bastonade

Sich selbst eine Bastonade zu verpassen, ist relativ schwierig.

Zum einen scheidet ein Festschnallen der Beine etwa mittels Falaka aus – dann kann man die eigenen Fußsohlen nämlich nicht gut erreichen. In den meisten Stellungen ergibt sich ein ungünstiger Winkel, und man trifft die Sohle nicht so, wie man gerne möchte.

Zum anderen ist die Angst vor den schlimmen Schmerzen ein starkes Hemmnis, das man mental erst überwinden muss, um fest zuschlagen zu können. Die heftigen Qualen machen die Bastonade in der Fernerziehung problematisch: Zöglinge können sich oft nicht dazu überwinden, sich selbst richtig satt auf die Sohlen zu schlagen.

Einige Varianten der Selbst-Bastonade:

a) Mittels Gummiband: Siehe Blog „Ohr-Clips und Gummiband-Bastonade“;

b) vor einem Bett oder Stuhl kniend werden die Füße auf einem Polster, auf einigen Büchern oder dergleichen so aufgelegt, dass das Instrument flach auf der Sohle aufschlagen kann; es wird längs geschlagen;

c) stehend, wobei man den Fuß am anderen Bein anlegt – längs oder quer möglich

(in Melanie II: BDSM – Spiel und Ernst, Kapitel „Auf Rücken, Hintern und Fußsohlen“, muss sich Natalie die Bastonade in dieser Stellung verabreichen);

d) stehend, wobei man den Fuß vor sich mit der Fußspitze oder der Ferse auf einem Stuhlsitz auflegt – längs oder quer möglich;

e) auch ein Auflegen eines Fußes auf dem Stuhlsitz hinter sich ist möglich und entspricht etwa der Variante b.

 

An Instrumenten bieten sich ein dünner Rohrstock, eine Gerte, eine Tawse oder die Ferula an (Tawse und Ferula sind durch ihre breite Aufschlagfläche relativ sicher). Den Selbstbau einer Ferula finden Sie in Melanie muss abnehmen: BDSM – Erziehung und Disziplin, in Kapitel „Die Strafinstrumente“, und ihren Einsatz für die Bastonade dann in Kapitel „Die Bastonade“.

Selbst wenige gute Hiebe sind beim Gehen durch den hohen Druck des Körpergewichts auch in den nächsten Tagen bei jedem Schritt noch deutlich fühlbar.

Die Bastonade ist keine angenehme Strafe. Einerseits erzeugt sie bei Vielen eine besondere Faszination, andererseits erschrickt aber jeder, der sie kennt, schon bei ihrer Androhung bis tief ins Innerste

weiß

Herbert

 


Apropos Rohrstock: Um ihn gut zu wässern, kann man ihn über Nacht in die Badewanne legen, mit rostfreien Besteckteilen beschweren und mit Wasser bedecken. Eine andere Möglichkeit ist, ihn in ein Rohr (etwa ein Kunststoff-Elektro-Installationsrohr) zu stecken, das mit Wasser gefüllt und beidseitig mit Korken verschlossen wird.

Herbert M.

 

Ohr-Clips und Gummiband-Bastonade

Hallo,

a) Der Zugriffszähler auf diesen Blog steht derzeit auf 61.961. Wenn jede Leserin und jeder Leser bereits meine Bücher gekauft hätte…

b) Die Serie der Geschichten über „Disziplin daheim“ setzt sich heute fort. Als wer Sie sich darin (vielleicht) wiederfinden, ist allein Ihre eigene Kopfkino-Sicht.


 

Schatz, der Müll wäre hinauszubringen. Und schau bitte auch gleich, ob es draußen glatt ist und gestreut werden muss!

„Ja, mach ich!

– – –

He – der Sack mit dem Mist liegt ja immer noch hier. Und gestreut hast du wohl auch nicht?“

„Oh – ich habe ganz darauf vergessen!“

Also, wir müssen jetzt beide weg. Mach’s gut, hab einen schönen Tag!“

Danke, du auch!“

Der Kuss schmeckt wie immer…

– – –

Abends vor dem Nachtmahl: „Dass du heute in der Früh meinen Auftrag nicht ausgeführt hat, hat noch Konsequenzen, das ist dir doch sicher klar!“

– Ich habe einfach darauf vergessen!“

„Genau das meine ich! Ich werde dafür sorgen, dass dir das nicht so leicht wieder passiert! Offenbar gibt es in dir unbewusste Widerstände gegen meine Wünsche – also werde ich tief in deine Gedanken eindringen, um diese Fehlsteuerung zu beheben. Ich habe dafür bereits geeignete Maßnahmen ausgewählt, die ich für gut wirksam halte.

 – Du hast nach deinem anstrengenden Tag jetzt sicher großen Hunger – nun, heute wirst du dennoch aufs Nachtmahl verzichten: Für dich gibt es bis morgen in der Früh nichts mehr zu essen! Der Hunger wird bald spürbar in deinem Inneren nagen, das macht dich gleich viel empfänglicher für die dringend notwendige Aufmerksamkeits-Korrektur.

Außerdem werde ich dir mit deutlich fühlbaren Schmerzreizen gut einprägen, mir widerstandslos zu gehorchen. Dazu sind Fußsohlen und Ohren bestens geeignete Orte.

Zieh Schuhe und Strümpfe aus, knie nieder, lege diese Gummibänder um deine Füße und setz dich auf die Fersen.“

Knien ist nicht so gut für meine Gelenke!“

Ha, ha, was denkst du, wie gut es für meine Gelenke wäre, auf dem Eis auszurutschen und zu stürzen, weil du nicht gestreut hast? Also spare dir jede weitere Kritik!

So, du darfst dir nun abwechselnd mit den Gummis auf die Fußsohlen schnalzen: Du ziehst den Gummi so weit aus wie möglich und lässt ihn dann los, abwechselnd je zwei Mal.

Eins.“

Auuu!“

Nun mit dem Gummi über dem anderen Fuß!“

Iiiiii!“

Ja, das zippt ganz schön, nicht wahr? Nun wieder auf die erste Sohle!“

Warte ein bisschen!“

Aber ja, lass dir ruhig Zeit. Die Schmerzen bleiben nahezu dieselben – und länger darauf zu warten erhöht deine Angst noch zusätzlich. Und diese Furcht ist es ja, die wir nutzbar machen wollen, damit sie in Zukunft wirksam gegen deine Rebellion ankämpft.

So, nun mach aber endlich weiter!“

„Ich kann nicht mehr!“

Ah – du widersetzt dich?! Dann sind es jetzt drei Hiebe pro Fuß, also insgesamt vier weitere. Los, sonst werden es noch mehr!“

Die vier Schläge bringen heftigen Schmerzen hervor – die Gummiband-Bastonade ist kein sanftes Streicheln!

„Gut, jetzt dringen wir noch direkt in deine Gedankenwelt ein: Diese beiden Wäscheklammern kommen auf deine Ohrläppchen. Die Klemmen sind neu, kräftig und haben einen scharfen Biss – du wirst bald spüren, wie sich der Schmerz langsam aber stetig in dein Gehirn hineinbohrt. Dazu geben wir ihm auch etwas länger Zeit – sagen wir 30 Minuten.

Steh auf: Damit deine Gelenke geschont werden, wirst du dort hinter dem Sessel stehen und mir dabei zusehen, wie ich zu Abend esse!“

– – –

„Du darfst jetzt die Klammern entfernen!“

„Ahhhh! – – Uhhhh!“

Ja, das Abnehmen ist auch nicht gerade angenehm. Und morgen in der Früh werde ich testen, ob du lernfähig bist – oder nochmals eine gut fühlbare Unterstützung benötigst!


Übrigens: Auch Das Internat – Erziehung für Erwachsene“ ist im ersten Teil eine Domestic Discipline-Story – mit dem zusätzlichen Kick, dass sowohl Emily als auch Wolfgang durchaus Spaß an beiden Enden des Stocks haben…

Also, bis demnächst

Herbert