Weggesperrt


Nur für Erwachsene – BDSM – Erotik


Liebe Leserinnen und Leser!

1.) Die Version 2 von „Strenge Zucht“ kommt voran. Die tagesspezifische Meldezeit ist nun eingebaut und im Test.

Nun geht es an die Dispens-Regelung.

2.) Da habe ich kürzlich etwas (für mich) Neues gefunden, das auch Sie interessieren könnte:

Es ist ein Behälter, der verschlossen wird, und der sich dann erst nach einer vorher festgelegten Zeit wieder öffnen lässt. Die Zeit ist dabei von 1 Minute bis zu 10 Tagen einstellbar. Die Batterien können bei Bedarf von außen getauscht werden, wobei die verbleibende Zeit dennoch gespeichert bleibt und wieder weiter heruntergezählt wird, sobald die Batterie gewechselt ist.

„Legen Sie einfach etwas in den Kitchen Safe, drehen Sie zum Einstellen der Zeit den Drehschalter und drücken Sie diesen dann, um das Schloss zu aktivieren. Sobald der Kitchen Safe verschlossen ist, kann er nicht mehr geöffnet werden, bis der Timer die Null erreicht hat. Vorher geht nichts!“

Neben der vielleicht auch netten Möglichkeit, die Schokolade für eine gewisse Zeit wegzusperren, kann man mit diesem Gerät jemandem oder sich selbst viele Arten von Beschränkungen und Strafen verpassen.

Kitchen Safe: Verschließbarer Behälter mit Zeitschaltuhr

 

Einige Fragen oder Wünsche mit Lösungsvorschlägen:

1.) Ich habe jede Nacht einen Fressanfall (oh Pardon – eine Heißhungerattacke) und plündere dann regelmäßig den Kühlschrank.

Sperren Sie die Küche ab und schließen Sie den Küchenschlüssel für die Nachtzeit im Kitchen Safe ein.

2.) Mein Zögling war frech, und ich möchte ihm für zwei Tage das Handy wegnehmen – es ist aber eine Fernerziehung.

Lassen Sie Ihren Zögling sein Handy in die Box legen, die Strafzeit einstellen, sowie die Box verschließen – alles unter Ihrer Aufsicht via Skype: Sehen Sie zu und lassen Sie sich die eingestellte Strafzeit zeigen.

3.) Meine Frau soll zur Strafe eine Woche lang ihr Auto abstellen.

Wagenpapiere und Wagenschlüssel, eventuell auch der Führerschein, wandern für 7 Tage in die Box.

4.) Ich habe für meinen Keuschheitsgürtel keinen Schlüsselhalter.

Für die Zeit bis zur nächsten Hygiene-Öffnung (aber max. für 10 Tage) ist der Schlüssel in der Box gut aufgehoben. Danach kann dann auch gleich wieder eine nächste Frust-Periode gestartet werden.

5.) Mein Mann hat Hausarrest und auch Fernsehverbot – wie kann ich sicherstellen, dass er das Haus nicht verlässt und außerdem sein Fußballspiel nicht sehen kann.

Der Hausarrest ist etwa mittels „Sträflingskugel“ gut durchsetzbar, oder auch durch das Zusammenketten einer Hand mit dem gegenüberliegenden Fuß (siehe zB Ein angenehmes Wochenende). Und die meisten Fernsehapparate sind ohne Fernbedienung nicht verwendbar. In diesem Fall

  • sperren Sie die TV-Fernbedienung gemeinsam mit dem Schlüssel vom Schloss der Sträflingskugel in die Box!
  • Falls die Fernbedienung zum Einschalten des Fernsehers aber nicht erforderlich ist, können Sie auch das Zimmer mit dem Fernseher absperren und den Zimmerschlüssel dem Kitchen Safe übergeben,
  • oder Sie verwenden einen Steckersafe, mit dem man den Stecker des TV-Apparats absperren kann.

6.) Ich möchte, dass meine/mein Sub ein bestimmtes Gerät nicht benutzen kann.

Viele Elektrogeräten, wie Haarföhn, Kaffeemaschine, Stereoanlage, Modelleisenbahn,… lassen sich mittels Steckersafe gut abschließen.

7.) Kann ich den Kitchen Safe auch für Selbstfesselungen verwenden?

Es sind auch Fesselungen mit Selbstbefreiung / Selbstfesselung / Anketten / Selbst-Einsperren / … gut denkbar.

Sicherheitshinweise:

.) Die Hände müssen dabei jedenfalls soweit beweglich bleiben, dass man den Kitchen Safe sicher bedienen kann, also ihn öffnen, die Schlüssel herausnehmen, aber auch im Bedarfsfall die Batterien wechseln (!).

.) Außerdem sollte bei allen Fesselungen, Selbstfesselungen oder Haft ganz besonders auf Sicherheit geachtet werden! Der Kitchen Safe kann außer Reichweite rutschen, oder es können Umstände wie Erdbeben, Feuer oder Gesundheitsprobleme auftreten, die eine sofortige Befreiung nötig werden lassen. Deshalb sollten für den Notfall

  • Ersatzbatterien griffbereit liegen,
  • geeignetes Werkzeug zum Aufbrechen des Kitchen Safe verfügbar sein und
  • eine Person, die sicher Zutritt hat, sollte zuverlässig nach sinnvoller Zeit nachsehen kommen.

Einige Beispiele für Fesselspiele:

a) Eine rostfreie Kette um die Taille und durch den Schritt ziehen und mittels Kettenflechten und Schloss (oder mit zwei Schlössern) befestigen.

Abgesehen von den schmerzhaften Druckstellen ist damit ein Besuch von Bad, Sauna, Strand,… wohl nicht gut möglich, und sogar im Alltag ist es schwierig, die Kette verborgen zu halten. Und Fremdgehen wird wohl auch eher vermieden werden…

b) Eine „Sträflingskugel“ wird am Fuß angekettet.

Hausarrest mit der Möglichkeit, im Notfall dennoch das Haus verlassen zu können.

c) Karzer: Sich selbst einsperren (im Keller / im Klo /…).

Von innen absperren, Schlüssel (gegebenenfalls auch die Zigaretten) in der Box versenken, Haftzeit einstellen, meditieren.

d) Für die Nacht neben dem Bett anketten.

Jetzt muss sie/er/ich auf dem Boden schlafen.

e) Am Tisch anketten (aber so, dass man sich nicht einfach durch Hochheben des Tisches befreien kann!).

Für Strafarbeiten oder Lernzeiten.

Ich schätze die vielfältigen Möglichkeiten der Box inzwischen jedenfalls sehr – und Sie vielleicht demnächst auch.


Bitte beachten Sie unbedingt die Sicherheitshinweise (siehe oben)!

Kitchen Safe: Verschließbarer Behälter mit Zeitschaltuhr

Steckersafe: Ein Stecker wird abgesperrt


https://sites.google.com/site/herbertmentor

Ein angenehmes Wochenende


Nur für Erwachsene – BDSM – Erotik


Liebe Leserinnen und Leser!

Wieder eine Kopfkino-Geschichte – wählen Sie Ihre Rolle darin selbst aus…


 

Ein angenehmes Wochenende

Es ist Freitag Abend.

„Ich muss dieses Wochenende leider arbeiten.

– – Ah, sehe ich da an deinen leuchtenden Augen, dass dir ‚Party-Time‘ vorschwebt? – Nichts da! Wenn ich arbeite, wirst du brav zu Hause bleiben. Allein. Doch du kannst dir ja ein angenehmes Wochenende machen, mit Fernsehen und Lesen.“

„Aber ich würde gerne ein paar Bekannte einladen.“

„Du hörst wohl schlecht – also wirst du die 5 kg-Hantelscheibe an deinem Fuß herumschleppen – zur Sicherheit [1]: Da wirst du es dir wohl gut überlegen, jemanden zur Tür hereinzulassen!

So, und jetzt rechne dein Geld ab!

Ah, ich sehe, du erbleichst?

– – Ist ja auch kein Wunder: Da fehlen doch einige Euro!“

„Ich musste mit dem Bus fahren.“

„Hoho – du musstest? Du hast wohl vergessen, dass du für Faulheit bei der Arbeit eine Woche Verkehrsmittelverbot hast und somit zur Strafe laufen sollst! Also darfst du nun für längere Zeit gut darüber nachdenken, ob es klug ist, mein Verbot einfach zu ignorieren: Mich zu betrügen bringt dir gleich einmal 6 Tatzen ein und noch eine weitere Woche zu Fuß gehen. Und lass dir ja nicht einfallen, mich nochmals zu hintergehen und irgendwo mitzufahren! Außerdem kette ich nun für die Dauer des Wochenendes statt des Fußgewichts deine linke Hand an den rechten Fuß – das macht stehen, gehen, sitzen und liegen gleich viel lustiger!“

„Es war aber unbedingt nötig, weil es sich zeitlich wirklich nicht ausging! Ich musste…“

„Du gibst auch noch Widerworte? Das ist ja unglaublich! Denkst du tatsächlich, du kannst hier selbst entscheiden, ob du eine Strafe ausführst oder nicht?

Auch gut: Deine zusätzliche Frechheit verschafft dir sogleich eine intensive Nachdenkhilfe zum Thema, was dir erlaubt ist und was nicht:

Ein halbes Stündchen in Durchsuchungsposition und 12 Hiebe auf den Arsch werden dich schon Gehorsam lehren. Und außerdem wird nun für die zwei Tage statt der linken deine dominante rechte Hand an den linken Fuß gefesselt!

Nach den heutigen Strafen übersiedelst du dann ins Gästezimmer. Und stell deinen Wecker passend ein: Das Frühstück hat trotz deiner gefesselten Hand pünktlich und perfekt auf dem Tisch zu stehen. Du weißt ja: Für Schlampereien im Haus fasst du sonst noch zusätzlich Rutenhiebe aus. An deinem lauten Geschrei und den violetten und teilweise blutigen Schwielen war der gute Effekt der Rute jedes Mal deutlich erkennbar, und ihr scharfer Biss hatte auf dein Benehmen noch stets eine ausgezeichnete und lange anhaltende Wirkung [2].

Nun kommt erst einmal die Strafstellung: Beine breit, Füße 80 cm von einander und 80 cm von der Wand entfernt – ich markiere mit Klebeband die Stellen am Boden. Bleib schön außerhalb der Markierung stehen! Und jetzt die Hände weit auseinander an die Wand. Das ist eine ausgezeichnete Position zum Nachdenken!

– – –

So, es ist Halbzeit. Ist doch nett von mir, dich über den Fortschritt deiner Strafe zu informieren, findest du nicht? Also noch eine weitere Viertelstunde so ausgespreizt stehen!

Ich erkenne an deinen bereits zitternden Beinen und Armen, dass die Stellung nicht ganz nach deinem Geschmack ist! Gerade die letzten Minuten werden sich dir tief ins Gedächtnis brennen und dich in Zukunft gut an die Folgen von Ungehorsam erinnern, und das schon, bevor du auch nur überlegst, dich meinen Anordnungen zu widersetzen!“

„Uhh. Ich kann nicht mehr! Bitte lass mich aufhören! Ich werde alles tun, was du verlangst!“

„Hi, hi, das ist doch eigentlich selbstverständlich! Doch wie du siehst, übertrifft deine Blödheit manchmal selbst die besten Überlegungen. Dann muss ich dich eben so bestrafen, dass du wieder vernünftig denken kannst!

Also lass dir ja nicht einfallen abzubrechen, sonst beginnt nach einer ordentlichen Tracht Prügel die Strafe nochmals von vorne!“

– – –

Unter Heulen, Wimmern und Keuchen geht die schmerzhafte Stehzeit zu Ende.

„Jetzt putze dir die Nase und hol den Rohrstock!

– –

Hm, zu dumm, der fühlt sich ja viel zu leicht an – beinahe ausgetrocknet. Das Stöckchen war eindeutig bereits zu lange nicht in Gebrauch – und schon bist du aufsässig!

Dann machen wir es eben anders, und du erhältst erst einmal die 6 Tatzen mit der Ferula. Bring sie her!

– Los, strecke deine Hand vor!“

Der erste Hieb klatscht und wird mit einem Schrei und dem Zusammenkrümmen des Körpers quittiert – und das ist erst der Anfang! Die Schmerzen sind so heftig, dass es einige Minuten dauert, bis alle sechs Schläge ausgeteilt sind und die Hände glühend anschwellen.

„So, die heutigen Strafteile sind damit erledigt und können gut nachwirken. Den Rohrstock aber wässern wir bis morgen Früh in der Badewanne – beschwert mit rostfreien Besteckteilen.

Damit er nicht austrocknet, wirst du seine Pflege übernehmen und ihn ab sofort selbst jeden Donnerstag über Nacht wässern! Du wirst merken, dass er morgen wieder das passende Gewicht besitzt. Es ist dadurch zwar etwas schwieriger, mit ihm präzise zu treffen, aber seine Wirkung ist dann um Vieles durchschlagender – also deiner Missetat angemessen! Du kannst dich schon darauf freuen: Morgen früh, bevor ich weggehe, werde ich dich damit windelweich prügeln!

Jetzt denk einmal nach, ob es sich für dich gelohnt hat, dich vor der verhängten Strafe zu drücken. Eigentlich hatte ich dir zwei ruhige, nette Tage zugedacht – so aber hast du eben lieber deine Version eines ‚angenehmen Wochenendes‘ gewählt! Da wirst du sicher noch viel Spaß daran haben!“


 

1) Hantelscheiben zum Sicherstellen eines Hausarrests werden im Blog Sträflingskugel besprochen.

2) Die Selbstherstellung einer „Rute“, weitgehend aus Haushaltsmaterialien, wird in Melanie II: BDSM – Spiel und Ernst in Anhang 1 „Herstellung einer Rute“ beschrieben.

Auf Erziehungsspiel gibt es auch wieder neue, feine Bilder und Texte!

Motivationsgespräch

Nur für Erwachsene – BDSM – Erotik


Liebe Leserinnen und Leser,

zuerst ein Rückblick auf „Das Erziehungsgespräch“, das ich hier vor Kurzem schilderte und das einige Tage vorher stattgefunden hatte.

Das Vergleichsbild zeigt den fortgeschrittenen, komplikationslosen Heilungsverlauf der Schwielen 2 1/2 Wochen nach der Züchtigung.

 

Ein gänzliches Verblassen der Striemen kann aber leicht noch einmal solange dauern.

Heute nun ein einprägsames Motivationsgespräch, wiederum als Kopfkino-Geschichte. Der Text ist aber diesmal so gestaltet, dass keinerlei Anpassung erforderlich ist.

Man kann sich etwa Folgendes vorstellen:

Karin hat – noch nicht allzu lange – einen neuen Schützling, Tobias. Heute macht sie ihm klar, was sie von ihm erwartet. Sie untermauert ihre Argumentation auch gleich handgreiflich durch gut fühlbare Maßnahmen.

Oder auch umgekehrt:

Tobias hat – noch nicht allzu lange – einen neuen Schützling, Karin. Heute macht er ihr klar, was er von ihr erwartet. Er untermauert seine Argumentation auch gleich handgreiflich durch gut fühlbare Maßnahmen.

Oder…

Suchen Sie sich einfach ein Ihnen angenehmes Szenario aus!

 

Motivationsgespräch

„Was wünscht du dir eigentlich übermorgen zu deinem Geburtstag?

„Hm. – Von dir? Keine Ahnung.

„Ha, doch nicht von mir – mir fällt schon selbst etwas ein. Nein, ich meine von deinem Leben, von der Zukunft!

Rasch erblassend, verlegen und vorsichtig kommt: – Oh – ich bin eigentlich wunschlos glücklich!

„Ah, du verstehst mich schon recht gut! Andere mögen ihre Vorsätze zu Silvester formulieren – und am Neujahrstag vergessen haben. Du dagegen hast da einen großen Vorteil: Du kannst dir einfach zum Geburtstag ein paar nette Verbesserungen wünschen und sie dir auch gleich schenken – und ich wache darüber, dass du sie auch umsetzt! Und sag nicht, dass es keine drei Dinge gibt, die du verbessern solltest!Und mit dem Blick auf die Uhr: Jetzt muss ich aber fort. Denk darüber nach!

Zwei Tage später:

„Happy birthday to you! Sekt, Torte – alles da! Und ich habe mir auch ein ganz besonderes Geschenk für dich ausgedacht! Nun, dann feiern wir!

Doch zuerst: Was sind denn jetzt deine drei Vorsätze?

„ – – Mir ist noch gar nichts eingefallen.

„Oho – meinst du das im Ernst? Also, das hatten wir ja bisher noch nie, dass du meine Wünsche so einfach ignorierst. Da muss ich dir wohl gleich ein wenig beim Nachdenken helfen!

„Aber es war doch nur ein Vorschlag von dir!

„Du bist mit meinen Vorschlägen bisher stets ausgezeichnet gefahren, und auch diesmal wird sich meine Überlegung noch als überaus nützlich für dich erweisen.

Jetzt geh und hol sofort das Martinet und die Seilstücke aus unserem ‚Spielzeugschrank‘!

– – –

Gut, jetzt haben wir das nötige Equipment beisammen. Zieh dich ganz aus und setz dich dort rittlings auf den Stuhl. Wir nehmen uns heute viel Zeit für eine eindringliche Unterhaltung – und danach wirst du meiner Empfehlung ganz sicher sehr viel abgewinnen.

„Also, ich bin durchaus imstande, mein Leben selbst zu planen! Und ich verändere das, was mir passt. Und ich kann durchaus alleine…

„Still! Am besten ist es, du sprichst jetzt kein Wort mehr – sonst fallen mir gleich noch weitere, sehr drastische Lenkungsmaßnahmen ein! Und das würde dir noch zusätzlich leid tun, das garantiere ich dir!

Du siehst doch selbst, dass du dringend Unterstützung benötigst: Dir fallen ja nicht einmal die gröbsten Probleme auf, die du hast! Es ist höchste Zeit für dich, diese äußerst nützliche Erfahrung zu machen!

Also los, setz dich sofort hier auf den Strafstuhl! Ich binde deine Fuß- und Handgelenke gleich gut fest.

– –

So, jetzt ziehen wir noch das Seil zwischen den Beinen durch – nun bist du straff festgezurrt.

Bisher haben wir ja stets nur nett miteinander gespielt, jetzt lernst du zum ersten Mal eine meiner Spezialitäten kennen: Das Motivationsgespräch. Es dauert grundsätzlich eine ganze Stunde und wirkt hervorragend gegen gröbere Antriebslosigkeit, Arbeitsunlust, aber auch zur Korrektur bereits der ersten Anzeichen von Aufsässigkeit. Wenn ich es als Strafmaßnahme einsetze, wird es stets noch ergänzt durch eine schmerzhafte Strafhaltung davor, eine verhasste Strafarbeit danach und dem längeren Verzicht auf Sex und liebgewordene Annehmlichkeiten. Ich versichere dir, die Wirksamkeit einer solchen ‚Unterhaltung‘ ist stets verblüffend: Meist benötigt es nur eine oder zwei Stunden pro Jahr, um den gewünschten, hohen Motivationsgrad auf Dauer sicherzustellen.

Bei dir belasse ich es dieses Mal bei dem ‚Gespräch‘ allein, ohne Vor- und Nachspiel. Du solltest einmal kurz überschlagen, was da auf dich wartet: Da ich dir dazwischen immer wieder etwas zu sagen habe, erhältst du im Mittel vielleicht alle 10 bis 15 Sekunden einen Streich. Das macht dann in einer Stunde so um die 240 bis 360 Hiebe, die dir gut verteilt auf Rücken, Hintern, Schenkel und Waden klatschen werden. Ich gestehe aber, ich habe aber noch nie mitgezählt, kann somit nicht garantieren, dass da nicht noch ein paar mehr zusammenkommen.

Jedenfalls mache ich keine halben Sachen und pflege bei jeder Tätigkeit den Erfolg durch vollen Einsatz sicherzustellen. Du kannst also mit einer hübschen Anzahl an schlagkräftigen Argumenten dafür rechnen, dass meine Wünsche stets penibel genau zu erfüllen sind. Mit dem Martinet kann ich dich oft und mit voller Kraft peitschen, da es die Haut lange Zeit nicht aufplatzen lässt – du wirst dich aber noch darüber wundern, welch heftige Schmerzen es hervorruft! Ich stelle den Wecker auf 60 Minuten – und schenke dir keine einzige Sekunde! Diese Stunde wird dir unvergesslich bleiben und die gewünschte, nachhaltige Wirkung entfalten.

Da du dabei aber wohl kaum zum Nachdenken kommen wirst, bleibst du danach gleich sitzen und hast noch 15 Minuten, deine drei Vorsätze zu formulieren und aufzuschreiben. Falls du während dieser Zeit aber nicht damit klarkommen solltest, auch kein Problem: Dann machen wir einfach wieder weiter!

Schön, die Uhr ist eingestellt – also fangen wir an!“

Klatsch: „Aua!“

„Was fällt dir eigentlich ein, meine Wünsche einfach zu missachten?“

Klatsch: „Mir ist schon klar, dass du lieber faul auf deinem Rücken liegst, als deine ‚Hausaufgaben‘ zu machen. Darum werden wir ihn nun ein wenig sensibilisieren!“

Zisch: „Auuuuu!“

„Bei jedem Chillen wirst du nun gut überlegen, ob du nicht vorher noch etwas Wichtiges zu erledigen hast!“

Klatsch: „Uuuuu!“

Zisch!

Klatsch!

Zisch!

Klatsch!

„Deine Erziehungsfläche hat früher offenbar viel zu wenig abgekriegt, sonst würdest du dich viel besser benehmen. Keine Sorge, dieser Fehler lässt sich beheben!“

Zisch!

Klatsch!

Zisch!

Klatsch!

Die Peitschenschläge treffen jetzt abwechselnd die beiden Hinterbacken – links, rechts, links, rechts. Dann landen die Riemen beim nächsten Hieb voll in der gespreizten Ritze: „Uaaaaaaaaa!“

„Ha, ha, du willst wohl vom Stuhl herunterspringen – keine Chance, das ist völlig ausgeschlossen. Dazu habe ich dich schon gut festgemacht. Aber ich verstehe durchaus, dass du meine Behandlung nicht als übermäßig angenehm empfindest! Das sollst du auch nicht!“

Zisch!

Klatsch!

Zisch!

Klatsch!

„Jetzt kommen saftige Hiebe auf die Beine – auf Schenkel und Waden: Ich werde dir schon Beine machen! Du musst lernen, dass du sofort zu springen hast, wenn ich es sage!“

Zisch!

Klatsch!

Zisch!

Klatsch!

„Lass einfach los und akzeptiere, dass alles, was ich für dich vordenke und mache, dir nur nützt und gut tut!“

Zisch!

Klatsch!

Zisch!

Klatsch!

„Schön, das erste Mal sind wir durch. Du wirst sicher bereits bedauern, nicht sofort gehorcht zu haben! – Nun, ich werde diese einsichtige Stimmung noch um Vieles weiter verstärken: Wir beginnen jetzt einfach wieder von vorne und arbeiten uns neuerlich von oben nach unten durch! Und das noch sehr oft!“

– – –

Eine Stunde später:

 

 

 

„Jetzt hör auf zu heulen!

Meine ‚Ansprache‘ war doch recht gut fühlbar, nicht wahr? Ich bin sicher, dass diese Tracht Prügel sehr hilfreich für dich ist.

Ich mache dir jetzt die Hände frei, und hier hast du Schreibblock und Kuli. Du kennst meinen Wunsch: Denk dir drei nützliche Vorsätze aus, die dich im Beruf und privat weiterbringen, und schreib sie hier auf! Du hast 15 Minuten Zeit.

– – –

„Ah, das sind ja interessante Einfälle! Die Anstrengung hat sich somit wirklich gelohnt – meine kunstvolle Arbeit kann deine Gedanken offenbar so richtig beflügeln! Tja, meine Argumente haben sich noch immer als höchst überzeugend erwiesen!

Am besten ist es, wir überschlafen deine Ideen und sprechen dann morgen weiter darüber; und danach kannst du dann die genauen Pläne mit Zielen, Zwischenzielen und Terminen ausarbeiten.

Denn heute Abend haben wir noch etwas Anderes Wichtiges vor: Da du meinen Wunsch ursprünglich tatsächlich als Vorschlag verstehen konntest, betrachte ich das heute ja nicht als Bestrafung, sondern einfach nur als starke Motivationshilfe. Also erhältst du von mir nun schließlich doch noch dein Geburtstagsgeschenk: Du kommst jetzt zu mir ins Bett und hast dort ebenfalls drei Wünsche frei – und diesmal besteht wohl keine Gefahr, dass dir nichts Aufregendes einfällt!

– – – Und versprochen: Du darfst wirklich alles von mir verlangen – heute erfülle ich dir jeden Wunsch…


Herstellung und mehrmalige Anwendung eines Martinets finden Sie in meinem Buch Melanie muss abnehmen: BDSM – Erziehung und Disziplin. Im Kapitel „Die Bastonade“ erleidet Melanie auch – rittlings auf einem Sessel festgebunden – eine lange Züchtigung mit dem Martinet.

Hexenfessel


Nur für Erwachsene – BDSM – Erotik


Liebe Leserinnen und Leser,

Hexen wurden oft der Wasserprobe unterzogen, wobei man ihre Hand- und Fußgelenke oder auch ihre Daumen und großen Zehen kreuzweise fesselte und sie dann ins Wasser tauchte oder warf.

Möglicherweise wurden sie aber auch schon davor für längere Zeit in diesem gefesselten Zustand ihrem Nachdenken überlassen, um sie zu einem Geständnis zu bewegen.

Wer herausfinden möchte, wie sich solch eine Fesselung anfühlt und auswirkt, kann dies ganz einfach selbst ausprobieren.

WARNUNG:

1.) Selbstfesselung ist gefährlich. Es können selbst bei Gesunden körperliche Ereignisse auftreten, die eine Selbstbefreiung verhindern, wie etwa Krämpfe oder Panik,… Deshalb ist neben der guten Vorbereitung von Befreiungsmöglichkeiten auch stets eine zusätzliche Sicherheit in Form von Bekannten vorzusehen, die Zutritt zur Wohnung haben und sicher nach einigen Stunden vorbeikommen.

2.) Bei längeren Fesselungen ist stets für ausreichende Blutzirkulation und für nur geringen und gut verteilten Druck auf Nerven und Gelenke zu sorgen.

3.) Zwangshaltungen können selbst bei Gesunden nach einiger Zeit zu länger oder auch dauerhaft anhaltenden Schmerzzuständen führen. Niemand kann garantieren, dass Sie nicht nach solch einer Fesselung zB Kreuzschmerzen bekommen und sie womöglich nicht mehr loswerden!

3.) Bei einer längeren Session ist auch auf die Körpertemperatur zu achten. Über Stunden im Winter nackt auf einem Steinboden zu sitzen, wobei man sich womöglich durch Einnässen mit dem eigenen Urin noch weiter abkühlt, kann rasch eine lebensgefährliche Unterkühlung bewirken.

Falls Sie solch eine Hexenfessel dennoch ausprobieren wollen, setzen Sie sich ohne Schuhe und Strümpfe auf den Boden – am besten in einem mehr oder weniger weiten Schneidersitz (wie eng oder wie weit ist gleichgültig, da Sie während der Fesselungszeit ohnedies die „angenehmste“ Stellung suchen werden) – und fesseln mittels einer großen Daumenschlinge (oder einer kleinen Fesselschlinge), die auch mit zusätzlichen Verwendungsmöglichkeiten in meinem Buch Melanie muss abnehmen: BDSM – Erziehung und Disziplin genauer beschrieben wird, jeweils einen Daumen mit der entgegengesetzten große Zehe zusammen.

Es ergibt sich eine Fesselung, die nicht nur aufgrund der Überkreuzung die Koordination jeder Bewegung erschwert, sondern den Körper auch ziemlich unbeweglich hält. Nach einiger Zeit beginnen der Sitzbereich, der Rücken und die Gelenke zu schmerzen, und bald schmerzt der ganze Körper – ein (damals) sicher erwünschter Effekt, um die Delinquentin mürbe zu machen.

Wer eine solche Hexenfessel über Nacht probiert, wird feststellen, dass ein Schlafen nahezu ausgeschlossen ist, und auch Durst und Hunger stetig zunehmen. Sowohl zu sitzen, als auch zu liegen tut weh und wird bald quälend. Ein Aufstehen ist wohl nur für extrem gelenkige Personen überhaupt denkbar und sollte ohnedies unbedingt unterlassen werden, da dabei hohe Sturz- und Verletzungsgefahr besteht. Somit kann man auch nicht aufs Klo gehen, und irgendwann sitzt man dann womöglich in seinem eigenen Abwasser (oder noch mehr) – eine ungemütliche Situation.

Ziemlich unbequem, diese (Selbst-)fesselung

findet

Herbert

Index

Liebe Leserinnen und Leser,

der alphabetische Index, der eine Übersicht über die Themen in diesem Blog und in meinen BDSM-Büchern bietet, wurde aktualisiert.

  • Instrumente zur Züchtigung und Selbstzüchtigung

  • Strafstellungen

  • (Selbst-)Fesselung

  • Restriktionen

  • Disziplinsoftware

  • Kopfkino-Geschichten

https://sites.google.com/site/herbertmentor/index

Beste Grüße

Herbert

Nachtstrafe (Teil 2)

Nur für Erwachsene – BDSM – Erotik

Die Nachahmung dieser Selbstbestrafung wird ausdrücklich NICHT empfohlen!


 

Liebe Leserinnen und Leser,

heute die Fortsetzung von Marthas Selbstbestrafung = 2. Teil von „Martha und Peter“.

Teil 1 finden Sie hier: Nachtstrafe (Teil 1)


 

Um 5 Minuten vor 4 Uhr wird Martha vom Wecker aus ihrem unruhigen Schlaf gerissen. Mühsam erhebt sie sich, macht Licht und prüft, ob wirklich alles für ihre Strafe bereitliegt.

Dann löscht sie das Licht und öffnet die Vorhänge. Der Mond scheint nur schwach und erhellt das Zimmer gerade genug, dass sie sich – schlaftrunken und widerwillig – zum Pranger begeben kann. Was hat sie sich denn da ausgedacht!? Bevor sie es sich aber noch anders überlegt, schiebt sie die Hände in die Handschellen und lässt die Bügel einrasten.

Um 4 Uhr beginnt ihre Nachtstrafe.

Nun muss sie hier am Türstück gefesselt stehen, bis das Tageslicht es ihr ermöglicht, den Code am Zahlenschloss richtig einzustellen, um sich befreien zu können. In diesen Tagen sollte es etwa um 6 Uhr soweit sein, was also bedeutet, dass sie zwei Stunden am Türstock stehen wird.

Das lange Stehen ist neu für sie. Bisher hatte sie als Standstrafe stets meist 30 Minuten verhängt, nie jedoch mehr als eine Stunde, und stets ungefesselt. Diesmal ist das anders: Nicht nur, dass sie aus dem Schlaf gerissen wurde und sich hundemüde fühlt, die Fesselung schneidet auch noch böse in die Handgelenke und die Strafzeit ist wesentlich länger und wird auch noch durch die Vorrichtung erzwungen. Das Risiko, dass sie auch bei einer auftretenden Gefahr nicht vom Türstock weg kann, ist Martha bewusst und beunruhigt sie, doch viel mehr noch beschäftigt sie die von ihr für danach angesetzte harte Züchtigung: Die Strafe wird sehr hart werden und soll dafür sorgen, dass ihr auch dieser besonders dumme Fehler niemals wieder passiert! Martha hat große Angst vor dem langen Stehen und ganz besonders auch vor der kommenden Prügelstrafe.

Oh – da hat sie nochmals eine Nachlässigkeit begangen: Sie hätte unbedingt noch vor ihrer Fesselung die Toilette aufsuchen sollen! Nach kurzer Zeit bereits drückt die Blase gemein, und die Kälte kriecht Martha durch das dünne Nachtgewand, was das Problem rapide verschärft. Für das nächste Mal muss sie unbedingt die Checkliste diesbezüglich ergänzen!

Nach einiger Zeit und unter bereits heftigen Schmerzen kann Martha ihren Harn nicht mehr zurückhalten. Die warme Pisse rinnt ihr über beide Beine und bildet an den Füßen kleine Pfützen. Sie beginnt zu heulen. Welch eine Demütigung! Der scharfe Geruch irritiert sie – sie hasst den widerlichen Gestank von Urin. Jetzt ist es noch wichtiger, dass die Befreiung nach der Strafe genau wie überlegt klappt – ihr Freund soll sie doch wirklich nicht in ihrer eigenen Lacke stehend vorfinden!

Martha verliert bald jedes Zeitgefühl, und die zwei Stunden ziehen sich endlos hin. Bereits nach einer kurzen Weile kühlt ihr warmer Harn ab, und ihr nasser, kalter Pyjama lässt sie bald schrecklich frieren und vor Kälte zittern. Es ist finster und still – es gibt nichts zu sehen und nichts zu hören. Ihre Gedanken kreisen andauernd um die begangenen Fehler, um die bleierne Müdigkeit, die Kälte, das Brennen der anschwellenden Füße, den grausamen Druck der Handschellen auf ihre Handgelenke und die wachsenden Schmerzen in Armen und Beinen.

Endlich, knapp vor 6 Uhr, beginnt es zu dämmern. Einige Minuten später vermag Martha die Ziffern auf dem Schloss zu erkennen und die richtige Kombination einzustellen. Ah – welch eine Wohltat: Jetzt kann sie sich endlich vom Türstockpranger lösen und die gepeinigten Arme senken. Sie geht schwankend zum Tisch und öffnet die Handschellen mit dem dort liegenden Schlüssel. Alle ihre Glieder schmerzen heftig.

Rasch zieht sie ihren nassen Pyjama aus, trägt ihn ins Bad, stopft ihn in die Waschmaschine und schaltet diese ein. Pu, die Spuren ihrer mit ihrer eigenen Pisse bekleckerten Füße zieren jetzt den Boden vom Wohnzimmer bis zum Bad. Sie wäscht und trocknet ihre Füße ab und wischt dann kriechend ihren Urin vom Boden auf.

Duschen und umziehen kommt aber erst später – die Strafphase ist noch nicht zu Ende. Vorher wartet auf sie jetzt die harte Züchtigung mit der grausamen Geißel, deren schwere Kugeln runde blaue Flecken schlagen und heftige Schmerzen verursachen.

Martha wählt für verschieden schwere Vergehen stets auch verschiedene Strafinstrumente, und für wirklich gravierende Fehler hat sie diese Geißelstrafe festgelegt. Sie kennt und fürchtet dieses Gerät. Es ist ungeeignet, wenn man spielen oder Spaß haben möchte, und sie würde es auch niemals an jemand anderem einsetzen. Es dient ausschließlich für strenge Eigen-Bestrafungen besonders schwerwiegender Verfehlungen, um gerade auch bei unverzeihlichen Delikten die bei der Selbstbestrafung meist geringere Schlagstärke durch ein umso wirksameres Instrument auszugleichen. Die verordnete Tracht Prügel wird von ihr dabei immer auf den nackten Hintern erteilt: 20 möglichst harte Hiebe, jeweils 10 abwechselnd auf die beiden Backen.

Die Peitsche ist dreisträhnig, jeder Schwanz trägt zwei schwere Kugeln im Abstand von etwa 5 cm, und die Schwänze sind in ihrer Länge etwas versetzt, sodass das Instrument bei jedem Hieb jeweils auf einer Backe aufschlägt und dort 6 blaue bis schwarze Beulen erzeugt. Bei 20 Hieben sind das insgesamt immerhin 120 Stück!

Kein Wunder, dass Martha ordentlich Bammel vor diesem Instrument hat. Für die wenigen Male, wo sie es bisher einsetzte, war der Anlass stets, eine besonders schwere Dummheit zu korrigieren. Und keine davon hat sie je wiederholt!

Diese heftige Auspeitschung wird sie nun verbissen zügig hinter sich bringen, wenn auch vor Anstrengung und Schmerzen keuchend. Sie stellt sich auf und zieht die Geißel zwischen den Händen straff.

„Du warst wirklich unglaublich blöd und brauchst offensichtlich wieder einmal einen ordentlich brennenden Hintern,“ sagt sie streng zu sich selbst.

„Also Eins!“ Sie schlägt über die linke Hüfte zu, der Hieb trifft scharf, aber fast lautlos, die entferntere, rechte Backe und lässt Martha die Luft scharf einziehen. Das ist kein sexy Schmerz – das ist voll brutale Strafe!

„Zwei!“ Der zweite Schlag wird genauso heftig gegen die linke Backe geführt.

„Lerne daraus und merk dir die Strafe gut! Wir können sie bei Bedarf auch gerne wiederholen!“

Und wieder wechselt sie die Hinterbacke.

„Drei!“

„Vier!“

„Du blöder Trampel: Deine Dummheit hat für dich sehr schmerzhafte Konsequenzen!“

Nun bereits immer wieder wimmernd, zischend und seufzend setzt sie die Strafe fort und prügelt sich weiter mit voller Kraft.

„Fünf!“

„Sechs!“

Ah, der letzte Hieb schmerzt so sehr, dass ihr die Tränen übers Gesicht rinnen und sie eine Pause einlegen muss. – – –

„Gut, es geht weiter: Wer nicht denken will, muss fühlen! Auf schwere Fehler folgen schwere Strafen!“

„Sieben!“

„Acht!“

„Lerne aus dieser Strafe! Große Dummheit erzeugt große Schmerzen! Und bei einer Wiederholung gibt es noch mehr davon!“

„Neun!“

„Zehn!“

Der Schmerz baut sich immer weiter auf – eine neue Pause ist fällig.

– – –

„Tja, halte dich eben an die Regeln! Übertretungen werden hart bestraft!“

„Elf!“

„Zwölf!“

„Denk gut nach, bevor du etwas beginnst – und lass jeden Unsinn sein!“

„Dreizehn!“

„Vierzehn!“

„Mach keine gravierenden Fehler! Überlege gefälligst vorher die Konsequenzen!“

„Fünfzehn!“

„Sechzehn!“

Martha kann kaum mehr. Doch 4 Hiebe fehlen noch. Nach einer Minute Luftholen setzt sie die Strafe fort.

„Spürst du es deutlich genug? Das kommt davon, wenn du verbotene, gefährliche Spielchen treibst!“

„Siebzehn!“

„Achtzehn!“

„Ich hoffe, es tut dir bereits so richtig leid!“

„Neunzehn!“

„Zwanzig!“

– – –

„Gut, es ist vorbei. Und ich bin sicher, dass dein Hintern diese Prügel nicht so schnell wieder vergisst! Ich wünsche dir, dass er in Zukunft für dich mitdenkt und dich bei Entscheidungen unterstützt!“

Ja, der Fehler tut ihr wirklich leid, und die Strafe wird das ihre tun, eine Wiederholung sicher zu verhindern! Der Schmerz lässt nur überaus langsam nach, beim Sitzen wird sie garantiert noch tagelang an ihr Delikt erinnert werden. Ach, hätte sie doch nicht solchen Unsinn angestellt!

Jede Bewegung ist mühsam. Jetzt geht sie erst einmal ins Bad und betrachtet ihren Hintern im Spiegel. Es ist über und über mit roten, blauen und schwarzen Flecken übersät und schwillt dick auf. Und so fühlt er sich auch an! Nach der heißen, vorsichtigen Dusche wäscht Martha sich die Tränen aus dem Gesicht und zieht sich frische Sachen an. Gleich danach geht sie und reißt die Fenster auf, um den unangenehmen Uringeruch aus dem Haus zu bringen.

Allerdings wartet auch noch eine dritte Strafe auf sie, denn sie hat sich angewöhnt, zumindest bei jedem schwereren Delikt stets drei Strafen zu verhängen. Die dritte Strafe ist meist ein Verlust von Privilegien. Da Martha erkannt hat, dass sie Beschränkungen ihrer Annehmlichkeiten wesentlich weniger objektiv verhängt als Prügel und Strafstellungen, nimmt sie dafür stets einen Würfel und lässt ihn entscheiden, wie sie für ihr Vergehen zu büßen hat. Diesmal hat er eine Woche Autoverbot verhängt, was Martha mit ihren vielen Tätigkeiten an verschiedenen Orten in den nächsten Tagen noch beträchtliche Unannehmlichkeiten bereiten wird.

Nun aber wird sie frühstücken – jedoch im Stehen, denn sitzen kann sie derzeit nicht. Ja, sie ist mittlerweile sehr stolz auf sich selbst: Sie hat die verordnete Strafe tatsächlich durchgezogen und ist sich ganz sicher, daraus auch wirklich zu lernen!

Wie sie so an die lange Standstrafe und die überaus schmerzvollen Prügel denkt, merkt sie, wie sich ihre Brustwarzen deutlich versteifen und es zwischen ihren Beinen so richtig zu kribbeln beginnt. Der Schmerz pocht heftig im Hintern, und doch läuft ihr ein erregter Schauer über den ganzen Körper. Ah, jetzt wäre eine nette Entspannung fein! Soll sie sich selbst …?

Doch demnächst wird ja Peter auftauchen, und der Gedanke an seinen Zauberstab macht sie gleich so richtig fröhlich! Sein Bolzen ist dick, hart, aber dennoch sanft, und passt perfekt in ihre Möse. Er hat ihr schon öfter die optimale Entspannung verschafft, und mit der richtigen Einstimmung – so wie heute – und etwas Glück ist mit seiner Hilfe mit einem noch intensiveren Erfolg zu rechnen, als wenn sie es sich selbst macht.

Obwohl sie sehr müde ist, freut sie sich jetzt schon ganz besonders auf Peters Besuch. Sie wird ihn rasch davon überzeugen, dass heute gleich um 9 Uhr genau der richtige Zeitpunkt dafür ist! Und diesmal – mit ihrem malträtierten Hintern – wird sie darauf bestehen, oben zu liegen.

[ENDE der Nachtstrafe-Geschichte. Doch „Martha und Peter“ wird fortgesetzt.]

Hier finden Sie die Fortsetzung der Story von Martha und Peter.


Viele Beschreibungen von Strafstellungen und Restriktionen, sowie vom Selbstbau von Strafinstrumenten finden Sie in meinen Büchern:

Herbert M.

Nachtstrafe (Teil 1)

 

Nur für Erwachsene – BDSM – Erotik


 

Liebe Leserinnen und Leser,

heute die Geschichte von Marthas Selbstbestrafung.

Der Titel könnte auch „Martha und Peter 1“ lauten.


 

„Ah!“, entfährt es Martha ärgerlich, und sie schimpft sich selbst tüchtig aus: „Jetzt ist es aber wirklich genug! Was fällt dir denn ein? Du blöde Kuh kannst offenbar nicht aufpassen und bringst dich noch in Teufels Küche. Wie oft muss ich dir noch sagen: Mach keinen Unsinn! Nun warte, ich werde dir schon beibringen, dass du gut überlegen musst, wie es weiter geht, bevor du etwas Verrücktes beginnst!“

Nicht nur dass sie heute bereits einige Fehler begangen hat, war der letzte auch noch richtig gefährlich gewesen. Zwar ist zum Glück nichts passiert, doch Martha hat für sich beschlossen, leichtsinnige Handlungen stets zum Anlass für entsprechende Konsequenzen zu nehmen.

„Genau,“ sagt sie, „Martha, jetzt reicht es – heute bist du dran! Für deine übergroße Dummheit verhänge ich zwei Stunden Nachtstrafe plus die dafür angemessene, strenge Auspeitschung mit der Geißel.“

Die neu ausgedachte Strafe beschäftigt sie schon seit Tagen, sie hat sie gut überlegt und geübt, und die nötigen Geräte sind schon vorbereitet.

Martha erstellt für heikle Szenarios auch jeweils eine Kontrollliste, deren Punkte der Reihe nach penibel abzuarbeiten sind, um ja nichts Wichtiges zu vergessen.

Diese nimmt sie nun zur Hand:

Checkliste Nachtstrafe

  • Zeitpunkt wählen: Passt der Zeitpunkt? Was ist morgen in der Früh?

Ja, der Zeitpunkt passt gut. Heute ist Freitag und morgen hat Martha frei, was zusätzliche Sicherheit bietet. Sie hakt den Punkt ab.

  • SICHERHEIT: Freund / Bekannte mit Schlüssel anrufen und für den Vormittag bestellen.

Martha greift zum Handy. „Hallo, Peter,“ meint sie, „Liebling, wie geht es dir so? Schon schade, dass du heute Abend mit deiner Firma weggehen musst. Aber morgen könnten wir uns ja gleich in der Früh sehen. Komm vielleicht einfach so etwa um 9 Uhr vorbei, da können wir dann das Weitere überlegen. Nimm jedenfalls deinen Schlüssel mit. Falls ich nicht öffne, schließe dir selbst auf – vielleicht bin ich gerade im Garten…“ Der Punkt wird abgehakt.

Sie hat Peter noch nichts von ihrer geheimen Leidenschaft erzählt – und im Moment möchte sie das auch nicht. Nicht, dass sie Angst davor hätte, er könnte sie dann womöglich verlassen – eher das Gegenteil beschäftigt sie. Er ist ein recht wohlerzogener, junger Mann, zuvorkommend und sanft, Eigenschaften, die sie durchaus schätzt! Was, wenn er womöglich Gefallen daran findet, sie zu dominieren? Einmal Sklavin – immer Sklavin? Nein, also das will sie ganz bestimmt nicht! Einen Sadisten, der sie ihr Leben lang täglich prügelt, ausnützt und missbraucht – so etwas ist wohl nicht allzu schwer zu finden. Doch jemanden, der ein oder zwei Mal in der Woche – und genau dann, wenn sie Lust auf eine Bestrafung hat – auf ihre Wünsche eingeht, die richtige Härte dabei aufbringt, sie aber sonst ein nettes, normales Leben führen lässt – wo gibt es so etwas schon? Also hat Martha beschlossen, dass sie ihre diesbezüglichen Bedürfnisse vor Peter vorerst geheim halten und weiterhin selbst befriedigen wird. Hierbei dient er ihr derzeit einfach nur als Lebensversicherung.

„Hi, hi – vielleicht wird ja auch das Gegenteil interessant,“ denkt sie, „irgendwann könnte ich doch ‚Strenge Lehrerin‘ mit Peter spielen, ihn für Ungehorsam bestrafen – und so richtig leiden lassen!“

Mit sich selbst und ihren Verfehlungen wird sie allemal auch alleine fertig! Noch dazu kann sie dabei die Sanktionen so festlegen, dass sie die optimale Wirkung entfalten: Maximale Abschreckung oder maximalen Spaß!

Sie arbeitet die nächsten Punkte der Liste ab:

  • Vorbereiten: Handschellen, Befestigungsschlinge, Nummernschloss, Schutzabdeckung für Türstock.
  • Prüfen der Handschellen: Funktioniert das Aufschließen problemlos? Schlüssel auf den Tisch legen.
  • Prüfen des Nummernschlosses: Lässt es sich mit Code 0000 öffnen?
  • Einstellen der gewünschten Weckzeit.

Martha geht zum Wecker und stellt ihn auf 3 Uhr 55.

  • SICHERHEIT: Haustüre absperren, Schlüssel ABZIEHEN.
  • SICHERHEIT: Kette NICHT vorlegen. Alarmanlage NICHT einschalten.
  • Prügelinstrument bereitlegen.
  • Türstockpranger vorbereiten.

Martha arrangiert nun alles für die nächtliche Standstrafe:

Das Türband des Türstocks benutzt sie als Anker: Dort werden mittels Seilschlinge und Nummernschloss die geöffneten Handschellen fixiert, wobei der Knoten der Seilschlinge auf der abgewandten Türseite zu liegen kommt und damit nicht zugänglich ist.

Martha wird auch darauf achten, dass die Handschellen so gedreht angelegt werden, dass sich das Schlüsselloch auf der richtigen Seite befindet, sie also später trotz Fesselung den auf dem Tisch liegenden Schlüssel leicht ins Handschellen-Schoss stecken und drehen kann.

Die Handfessel ist am Türstock so hoch befestigt, dass Martha zu dauerndem Stehen gezwungen sein wird: Sie kann mit den Knien den Boden nicht erreichen, und somit ist selbst ein Niederknien unmöglich.

Die am Nummernschloss eingestellte Zahl hat sie nun bereits zufällig verstellt, in der Nacht wird sie ohne Licht den richtigen Code zum Öffnen des Schlosses nicht einstellen können.

Und zwischen Handschellen und Türstock kommt jetzt als Schutzabdeckung noch ein Stück Karton – der Türstock soll doch nicht zerkratzt werden!

 

Nach den Vorbereitungen fällt Martha ins Bett, findet jedoch kaum Ruhe – zu sehr beschäftigt sie die Furcht vor den kommenden Strafen.

Um 5 Minuten vor 4 Uhr wird sie vom Wecker unsanft aus ihren wirren Träumen gerissen. Mühsam erhebt sie sich, macht Licht und prüft nochmals, ob wirklich alles für ihre Strafe bereitliegt.

Dann löscht sie das Licht und öffnet die Vorhänge. Der Mond scheint nur schwach und erhellt das Zimmer gerade genug, dass sie sich – schlaftrunken und recht widerwillig – zu ihrem Fesselautomaten begeben kann. Was hat sie sich denn da wieder ausgedacht!? Bevor sie es sich aber noch einmal anders überlegt, schiebt sie die Hände in die Handschellen und lässt die Bügel einrasten.

Um 4 Uhr beginnt ihre Nachtstrafe am Pranger.

 

FORTSETZUNG hier: Nachtstrafe (Teil 2)


 

Wenn Ihnen die Geschichte gefallen hat – vielleicht finden Sie für Sie interessante Ideen und Stories auch in meinen Büchern:

Herbert M.

Sicherheit / Die schuldige Hand wegnehmen

Heute weitere Sicherheitsüberlegungen zur Selbstfesselung, und dann eine Straf- und Fesselstory. Wieder können Sie sich leicht selbst vorstellen, darin Erzieher oder Erzieherin bzw. Delinquent oder Delinquentin zu sein.


Sicherheit

Soeben ist mein Kurzzeitwecker stehen geblieben. Einfach so. Ich hatte ihn auf 45 Minuten gestellt, um wegen eines wichtigen Termins an das pünktliche Verlassen des Hauses erinnert zu werden. Zum Glück bemerkte ich noch rechtzeitig, dass er nach einiger Zeit immer noch auf 45 Minuten stand.

Solch ein Defekt ist …

  • …ärgerlich, wenn man dadurch einen entscheidenden Termin versäumt;

  • …unangenehm, wenn der Timer zB das Ende einer Zeitstrafe verkünden soll – etwa in der Ecke Stehen – und es nicht tut. Da verbringt DelinquentIn dann meist Einiges an zusätzlicher Zeit in der Ecke, bevor er/sie zu prüfen wagt, ob hier womöglich ein Fehler vorliegt – ein vorzeitiger Abbruch der Strafe wird ja stets hart sanktioniert;

  • …hoch gefährlich, wenn etwa eine Zeitschaltuhr den Schlüssel für die Entfesselung freigeben oder das Elektroschloss eines Käfigs öffnen soll.

Darum muss man bei Fesselungen/Einschluss/… stets mindestens zwei unterschiedliche (zB mechanisch / elektronisch) und voneinander unabhängige Öffnungsmethoden vorsehen und testen – und womöglich auch noch zusätzliche Sicherheitsmechanismen, etwa jemanden, der fix ausgemacht in absehbarer Zeit vorbei kommt und instruiert ist, sofern man nicht öffnet, selbständig mit seinem Schlüssel in die Wohnung zu kommen und Nachschau zu halten.

Bei einem Versagen eines der Systeme und nach der Befreiung durch das hoffentlich erfolgreiche Ersatzsystem ist die fehlerhafte Komponente jedenfalls sofort zu ersetzen! Es ist ja wohl besser, einige Euro zu investieren, als das Leben zu verlieren…


Die schuldige Hand wegnehmen

Ah – du spielst ja schon wieder an dir herum, obwohl du noch unter Strafe stehst? So missachtest du also meine Vorschriften und die von mir verhängten Strafen!

Eine angeordnete Sanktion nicht penibel auszuführen, ist ja wohl ganz besonders dumm! Auch gut – du wirst es schon noch lernen: Sex ist für dich nun für eine ganze weitere Woche gesperrt, also bis inklusive nächsten Freitag! Jetzt aber erhältst du für deine Übertretung auf jede Hand 3 Tatzen mit der Gummi-Tawse, und dann gibt es noch 25 mit der Rute auf deinen Arsch! Ich werde schon dafür sorgen, dass du dich mit deinen Händen nicht so schnell wieder befingerst, und dass dein Hinterteil so brennt, dass dich dein Vorderteil gar nicht mehr interessiert.

Außerdem: Du hast das Verbot – du bist ja Rechtshänder – mit der rechten Hand übertreten, also werde ich dir diese Hand bis Montag früh ‚wegnehmen‘! Du wirst bis dahin alles mit der linken Hand allein erledigen müssen – hu – ich bin sicher, das wird dir gar nicht leicht fallen!

Jetzt strecke aber einmal eine Hand aus und halte sie mit der anderen fest!“

Der erste Schlag mit der Gummi-Tawse trifft satt die Finger und die ganze Handfläche und ruft den ersten Schrei hervor.

Auuu!“

Ah gut! Wir bleiben noch bei derselben Hand – zwei.“

Auuuuuuu!“

Jetzt merkst du schon, wie es schmeckt, mir ungehorsam zu sein. Und nochmals!“

Uhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhh!“

Die Hand verfärbt sich blau und schwillt an.

Okay, das passt schon. Jetzt Handwechsel!“

Die drei weiteren Hiebe klatschen auf die zweite Hand, die Schmerzen sind enorm.

Die Hände unerlaubt zu gebrauchen, kann sehr unerfreuliche Folgen haben, wie du spürst. Ich bin sicher, du wirst noch ein Weilchen daran denken!

Nun zieh deine Hose aus und lege dich mit nacktem Hintern dort über den Bock. Du hast schon zu lange keine ordentliche Tracht Prügel mehr erhalten und vergisst offenbar viel zu schnell, wie sich das anfühlt.“

Nach dem Festschnallen zischt die vielschwänzige Kunststoffrute immer wieder auf das entblößte Fleisch, und jeder Streich zeichnet eine Unzahl an rotblauen Striemen auf die empfindlich gespannte Erziehungsfläche. Rasch färbt sich das ganze Hinterteil blau-rot gesprenkelt, und etliche Blutstropfen beginnen, langsam über die Backen zu fließen. Mancher Treffer landet auch in der Ritze und direkt auf dem Po-Loch, was besonders heftiges Geschrei auslöst. Das vorerst von Pausen unterbrochene Schreien wird stetig lauter und nähert sich einem anhaltenden Kreischen. Endlich ist der 25. Hieb erteilt. Das Gesäß sieht aus wie rohes Hackfleisch, die von der scharfen Züchtigung hervorgerufenen brennenden Schmerzen sind kaum zu ertragen und lassen wegen der vielen Platzwunden auch nur allmählich nach.

Nun, ich habe jetzt wohl deutlich genug ausgedrückt, was ich von deinem Ungehorsam halte und dir mein Missfallen recht gut eingeprägt!

Nun zur weiteren Bestrafung deiner schuldigen Hand.

 

Leg zuerst einmal die eine Kette um deine Taille – sie muss nicht sehr straff sein, aber doch so, dass sie nicht über die Hüften rutschen kann. Hänge vorne die Enden mit dem Schloss zusammen, mach es aber noch nicht zu.

Jetzt formst du mit dem zweiten Kettenstück eine Handschelle um dein rechtes Handgelenk: Nicht zu eng, damit sie nicht einschnürt, und nicht zu weit, damit die Hand nicht durchrutscht. Das geht so: Ziehe ein passendes Glied des losen Endes durch das erste Glied (umgekehrt erscheint es einfacher, doch dann könnte man die Größe der Schelle eventuell nachträglich verändern), und danach fädle das lose Ende durch dieses durchgeschobene Glied hindurch.

Ja, genau so.

Und nun schiebst du die Handkette von oben nach unten in Rückenmitte durch ein Glied der Taillenkette und führst diese Handkette zwischen deinen Beinen nach vorne. Zieh sie gut an, sodass dein rechtes Handgelenk ganz an die Taillenkette herangezogen wird.

Nun hängst du die Handkette vorne zu den beiden Enden der Taillenkette ins Schloss ein und verschließt es.

Perfekt.

Jetzt gibst du mir die Schlüssel, du erhältst sie Montag früh wieder zurück. Tja – bis dahin wirst du wohl auch Probleme haben, dir etwas anzuziehen…“


 

Vielerlei zu Züchtigungen, Instrumenten, Fesselungen, Selbstdisziplin, Strafstellungen,… finden Sie in meinen Büchern Melanie muss abnehmen: BDSM – Erziehung und Disziplin, „Melanie II: BDSM – Spiel und Ernst“ und „Das Internat – Erziehung für Erwachsene“.

Infos dazu gibt es auf „Melanie muss abnehmen“ + „Melanie II“ + „Das Internat – Erziehung für Erwachsene“.

Transportables Gefängnis

Nur für Erwachsene – BDSM – Erotik


 

Liebe Leserin, lieber Leser,

oft denkt man gar nicht daran, doch eine einfache Fesselung kann erhebliche Unannehmlichkeiten erzeugen und auch im Urlaub gut als transportables Gefängnis dienen.


 

Achtung: Fesselung ist stets gefährlich! Keine einschnürende Fesselung anlegen! Bei Fremdfesselung muss man Sub laufend überwachen (Atmung, Nerven, Gefäße, Gelenke: Schmerzen, Schwellung, Taubheitsgefühl, blasse oder blaue Hautfarbe?), bei Selbstfesselung ist für eine Not-Öffnungsmöglichkeit und als zusätzliche Sicherheit für den baldigen Besuch einer anderen Person mit Zutritt zur Wohnung zu sorgen.


 

Einige Möglichkeiten zum Einsatz einer Fesselung als transportables Gefängnis:

A) Sitzzwinge

1. Benötigt werden

…für eine Fremdfesselung: Ein Gürtel oder ein Stück Seil zum Fixieren der Ellbogen, und ein Stück Seil bzw. Handschellen für die Handgelenke;

…für die Selbstfesselung: Ein Gürtel oder ein Stück Seil zum Fixieren der Ellbogen, und die Fesselschlinge (siehe Kapitel „Selbstfesselung“ im Buch Melanie muss abnehmen: BDSM – Erziehung und Disziplin oder die bereits bekannten Handschellen aus dem Blog Handschellen für die Selbstfesselung für die Handgelenke.

Einfach und praktisch: Man kann auf dem Boden /auf einem Sessel sitzen, aber weder sich entspannt niederlegen noch aufstehen; man kann etwas lesen, doch gemütlich ist es keineswegs – diese Zwangsstellung ist als transportables Gefängnis auch im Urlaub bestens geeignet! Für eine zumindest etwas erhöhte „Annehmlichkeit“ empfiehlt es sich, die Ellbogenschlinge aus einem breiteren Riemen/Gürtel auszuführen.

Die Fesselung wurde auch bereits im Blog Sitzstrafen 2 beschrieben.

Vorsicht, wenn statt auf dem Boden auf einem Sessel zu sitzen ist: Absturzgefahr!

2. Dasselbe funktioniert auch gut mit einem Stock zwischen Kniekehlen und Ellenbeugen (im Bild wird dafür ein kräftiger Rohrstock verwendet).

Vorsicht, wenn statt auf dem Boden auf einem Sessel zu sitzen ist: Absturzgefahr!

B) Weitere Zwangsstellungen

Eine enges Zusammenfesseln der Handgelenke hinter den Knien bzw. Oberschenkeln mit einem Stück Seil / Band / Riemen bzw. für die Selbstfesselung mittels Fesselschlinge oder den schon bekannten Handschellen genügt bereits, dass sich die Delinquentin in der unangenehmen Stellung kaum mehr bewegen kann. Mit eng ist gemeint: Wenig Zwischenraum zwischen den beiden Handgelenken, sodass man weder dazwischen durchsteigen noch die Hände über das Gesäß ziehen kann, jedoch keinesfalls eine einschneidende Fesselung!

Für diese Straffesselung genügt also bereits ein Stück Seil / Band / Riemen!

  1. Im Stehen: Bückstellung – Vorteil: Die Delinquentin kann zur Not aufs Klo gehen (sofern gestattet!). Diese Fesselung wurde auch bereits im Blog Strafstellung Murgha-Variante beschrieben.

  1. Auf dem Rücken liegend: Diaper-Position – nomen est omen: Auf längere Zeit sind da wohl tatsächlich Windeln angebracht! Siehe auch Blog Diaper- / Internatsstellung (ein bisschen genauer…).

Da in dieser Stellung durch das Gewicht der Beine ein erheblicher Zug auf die Arme und die Handgelenke ausgeübt wird, sollte für eine längere Strafe statt eines Seils ein breiter Riemen / Gürtel für die Fesselung eingesetzt werden, um den Druck besser zu verteilen.

  1. Auf dem Boden / auf einem Sessel sitzend: Ganz ähnlich wie die obige Sitzzwinge, allerdings ist es mit den Händen hinter den Schenkeln nun natürlich nicht mehr möglich, etwa ein Buch zum Lesen zu halten. Vorsicht, wenn statt auf dem Boden auf einem Sessel zu sitzen ist: Absturzgefahr!

Tja – und wenn man die Delinquentin ohnedies beaufsichtigt (siehe Sicherheitshinweis), kann sie sich eigentlich ja auch gleich selbst fesseln!

Man muss das Seil für die Fesselung nicht unbedingt kaufen. Ich erhalte oft Einkaufstaschen mit Handgriffen aus Seilstücken, die sich meist hervorragend für Fesselschlingen eignen. Falls sie zu kurz sein sollten, kann man auch mehrere von ihnen zusammenknoten. Für die Ellbogen ist jedoch ein (wohl ebenfalls vorhandener) Gürtel ohnehin besser geeignet.

Diese Art der Fesselung als transportables Gefängnis ist somit einfach, praktisch, leise, gut wirksam,… – und außerdem auch noch kostenlos! Und bei vermehrtem Wetzen oder anderen Störversuchen laden je nach gewählter Stellung Hintern oder Rücken zu einer kräftigen Massage mit Stöckchen oder Martinet ein…

Gute Unterhaltung wünscht

Herbert


Eine Anleitung für ein Martinet finden Sie im Buch Melanie muss abnehmen: BDSM – Erziehung und Disziplin. Weitere Ideen finden Sie auch in „Melanie II: BDSM – Spiel und Ernst“ und in „Das Internat – Erziehung für Erwachsene“.

Fernüberwachter Hausarrest

 

Nur für Erwachsene – BDSM – Erotik


Liebe Leserinnen und Leser!

1) Habe aus einem Kommentar (herzlichen Dank für die Infos!) zwei weitere Einträge in Disziplinsoftware erstellt:

  •  Cornertime: Kontrolle von Stand- und Kniestrafen über die eigene Web-Cam. Englischsprechende Erzieher und Erzieherinnen verkünden die Strafe und verhängen – wenn man sich bewegt – Zusatzstrafen;
  •  Write for me, eine Web-Page, die ähnlich wie FoW Schreibstrafen überwacht.

2) Wieder einmal der soeben kopierte Zugriffszähler dieses Blogs: 

Zugriffszähler 19.11.2015

– spätestens übermorgen wird er wohl die 50.000 überschreiten!

3) Die heutige Story ist eigentlich eine Kopfkino-Geschichte: Wieder kann man kann festlegen,

  • wer Dom und wer Sub ist bzw.
  • ob man eine der beiden Personen selbst darstellen will und deshalb dafür „Ich“ einsetzt.

Da diesmal diese Festlegung jedoch nur im ersten Satz erforderlich ist, überlasse ich die Wahl einfach Ihrer Phantasie und erspare mir, die Geschichte an das Programm „Kopfkino“ anzupassen.

 


 

Fernüberwachter Hausarrest

(M)Ein(e) Sub/Ich und sein(e)/ihr(e)/mein(e) Dom/ich treffen einander im Kaffeehaus. [Ha, ha – das Passende zu wählen ist gar nicht so einfach! – Aber das war’s ja auch schon für die ganze Geschichte!]

„Endlich ist der Stress für eine Weile vorbei – ab morgen habe ich Urlaub!“

„Ja, du hast mir schon erzählt, dass du jetzt frei hast. Super!“

„Genau! Nun ist langes Ausspannen angesagt! Ausschlafen, nichts tun, erholen.“

„Fährst du weg?“

„Nein, nach den letzten Wochen mit Tag- und Nachtarbeit möchte ich diesmal daheim bleiben und einfach nur faulenzen.“

„Ja, ich denke, das kannst du gut gebrauchen.

Hm – Moment mal – da war doch noch diese eine Hausarreststrafe offen, die du dir vor einiger Zeit für deine Widerspenstigkeit eingehandelt hast, und die wir vertagen mussten.

Du warst damals so richtig aufsässig, renitent und völlig unbelehrbar. Und überdies hast du mir eine deiner Verfehlungen verheimlicht!

Die 100 saftigen Hiebe mit dem Martinet 1) auf Hintern, Schenkel und Rücken 2) ließen dich jedoch dann rasch wieder zur Vernunft kommen, und die Nachdenkstrafe – das waren ja 7 Minuten in Murgha 3) – führte dich wieder auf den vereinbarten Weg zurück. Erinnerst du dich?“

„Ja, und wie – mehr als gut! Die lange und heftige Auspeitschung durch dich war richtig grausam, und dann die Schmerzen in der Murghastellung, und deine Stockhiebe, sobald ich mich bewegte – ich war damals bereits völlig verzweifelt!“

„Dein Betragen war aber auch wirklich unmöglich! Mich zu hintergehen, war gar keine gute Idee! Das brachte dir eben auch noch eine Hausarreststrafe von 7 Tagen ein, also sofort und direkt nach der Arbeit nach Hause kommen, striktes Ausgehverbot, Handy- und Fernsehverbot während der gesamten Freizeit.

Du meintest damals aber, dies wäre für dich in den nächsten Tagen gar nicht möglich, weil du vor der Projektabgabe zusätzlich auch teilweise in der Nacht arbeiten und ständig erreichbar sein müsstest. Also willigte ich ein, den Arrest auf einen passenden Zeitpunkt zu verschieben. Richtig?“

“ – Ja, genau.“

„Hast du gedacht, dass ich darauf vergessen werde? Wie du siehst, war diese Sorge unbegründet: Jetzt ist die Arreststrafe fällig, denn jetzt hast du Zeit dafür.

Du wirst die Haft also heute noch mit mir vorbereiten und morgen antreten!“

„Puh – willst du mich wirklich einsperren? In meinem Urlaub? Eine ganze Woche lang?“

„Nun, die festgelegte Strafdauer war 7 Tage – aber ich finde inzwischen, du solltest zwischen zwei Möglichkeiten wählen können, die in meinen Augen eine etwa gleich schwere Strafe darstellen:

  1. Entweder eine Woche Hausarrest, also Aufenthalt in allen Räumen deiner Wohnung außer dem Wohnzimmer, das abgesperrt wird – dort verbleiben Fernseher, Radio und Handy; du kannst während deiner Strafzeit normal essen und, wenn du willst, lesen und schreiben;
  2. oder 48 Stunden Kerker bei Wasser und Brot und schlafen auf dem nackten Boden – nur mit einer Decke. Du hältst dich dabei während der Strafzeit ausschließlich in Vorzimmer und Klo auf, und es gibt auch keine Bücher und keinerlei andere Unterhaltung.

Bei beiden Varianten verlässt du während der gesamten Strafzeit nicht die Wohnung, es gibt auch kein Spielen oder Lesen am PC und kein Internet, außer die eine Seite, die deine Haft überwacht – das erkläre ich dir gleich. Ich werde morgen deinen Internetfilter entsprechend einstellen 5).“

„Du vergisst wohl nie auf eine Strafe! – So ein Mist – ich habe mich schon so richtig auf den Urlaub gefreut! – –

Ich denke, ich wähle die 48 Stunden. Diese Variante ist zwar durch die rigiden Beschränkungen sicher ganz besonders unangenehm, aber zumindest wesentlich kürzer. Dann kann ich wenigstens noch einen Teil meines Urlaubs voll genießen! – Also, wann sperrst du mich ein?“

„Ha, ha, nicht ich werde dich einsperren und deinen Hausarrest überwachen, sondern du wirst es selbst tun! Ich bin da kürzlich über EmlaLock gestolpert – https://www.emlalock.com 4) – wo als kostenloser Service die vorher eingestellte Verschlusszeit eines Keuschheitsgürtels überwacht wird. Das Verfahren ist aber auch ideal dafür geeignet, deine Haft zu kontrollieren!

‚Unser online, virtueller Schlüsselhalterservice … wird bestimmen, wann du frei kommst. Du kannst eine Sitzung für dich erstellen, oder auch eine für andere, wenn du gerne mal die Kontrolle über jemanden haben willst.‘

Diese Seite bietet eine Vielzahl an Einstellungen, samt Spielmöglichkeiten zum Verlängern/Verkürzen der Verschlusszeit – das alles wird für unseren Zweck aber nicht benötigt. Für den hier erwünschten Effekt reicht schon die Grundfunktionalität aus.

Das Prinzip ist folgendes:

Bei einem Zahlenschloss oder einem Schlüsseltresor mit Zahlenschloss wählt man eine neue Zahlenkombination. Man sieht dabei nicht hin und kennt die Zahlen zum Öffnen somit nicht. Allerdings fotografiert man die eingestellte Kombination: Das Foto zeigt somit die Zahlen zum Öffnen des Schlosses. Dieses Foto sendet man an die EmlaLock-Seite und legt fest, nach welcher Zeit man das Foto wieder „zurückbekommt“, um sich befreien zu können.

Du wirst diese Technik nun hier statt für die Keuschhaltung zur Überwachung deines Hausarrests verwenden.

Meine Überlegungen dazu sind:

  • Das Verlassen des Hauses muss dir bei Gefahr jederzeit möglich sein.
    • Es erfolgt deshalb kein Anketten an festen Punkten – das wäre ja viel zu gefährlich: Was passiert in einem Notfall?
    • Es erfolgt auch keine Fesselung, die Bewegung unmöglich macht – dies hätte dasselbe Problem.
  • ABER: Du wirst es dir gut überlegen, ohne Not die Wohnung zu verlassen: Du trägst nämlich eine Fußkette mit einem „Klotz am Bein“, hier zwei je 2 kg schwere Hantelscheiben.

Dazu brauchst du

  • einen Schlüsselsafe mit Nummernkombination plus ein normales Vorhängeschloss
    oder ein Vorhängeschloss mit Nummernkombination;
  • eine Kette, einen Meter lang, und
  • Hantelscheiben von deiner Kurzhantel, oder etwas Ähnliches.
  • Um mit nur einem Schloss auszukommen, wirst du eine Kette verwenden, die zum Kettenflechten 6) geeignet ist, und verwendest den Standardknoten 6).

Der Klotz am Bein

ist ähnlich einer Sträflingskugel: Eine Kette wird am Fußgelenk befestigt, an dem andere Ende der Kette befestigst du mittels Schloss die Gewichtsscheiben.

Hantelscheiben hast du ja, wie ich weiß. Eine geeignete Kette und ein Nummernschloss habe ich hier für dich mitgebracht. Ich will, dass du deine Kerkerstrafe selbst einleitest und ausführst – dann kannst du später solche Strafen auch ganz ohne Fremdhilfe für dich selbst festlegen und überwacht ausführen. Diesmal möchte ich aber beim Start via Skype dabei sein.“

„Das klingt ja richtig grausam! Ich soll 2 Tage lang im Vorzimmer ohne Allem auf dem Boden hausen – mit einem 4-Kilogramm-Gewicht am Bein? Das ist richtig fies!“

„Keinen Widerspruch – sonst können wir das Gewicht auch gerne noch erhöhen!

Also, der Ablauf der Strafe ist folgender:

  1. Zuerst legst du fest, welche Räume du betreten darfst und welche nicht. Da du die 48 Stunden Kerker gewählt hast, darfst du dich eben nur in Vorzimmer und Klo aufhalten.
  2. Dort legst du alles bereit, was du in dieser Zeit brauchst und zur Verfügung haben darfst:
    1. Essen für 48 Stunden: Es gibt 1 kg Brot in einem Plastiksack, bereits vorgeschnitten, damit du kein Messer benötigst – das ist alles;
    2. ein Becher zum Wassertrinken im Klo;
    3. eine Decke;
    4. eine Uhr ist dir auch gestattet;
    5. Wohnungsschlüssel, Geldbörse, Autoschlüssel, Führerschein, Autopapiere; und dann noch
    6. die Teile, die du für die Überwachung benötigst:
      1. Deinen Laptop mit Internetanschluss, wo bereits durch die Filtersoftware alles auf dem PC und im Internet gesperrt ist, mit Ausnahme der EmlaLock-Seite, die du für die Überwachung benötigst, und der Bildbearbeitungssoftware, mit der du dein Befreiungsfoto auf die richtige Größe zuschneiden musst;
      2. Hantelscheiben, Kette, Nummernschloss, Plastik-Abdeckhaube;
      3. Kamera.
  3. Du ziehst das Gewand an, das du während der 48 Stunden tragen wirst, dann räumst du alles außer den oben aufgelisteten Gegenständen weg und sperrst alle Türen ab außer dem Klo. Ab sofort kannst du dich somit nur mehr in Vorzimmer und Klo aufhalten.
  4. ALLE Schlüssel der Wohnung – beschriftet, damit sie später wieder einfach den Türen zugeordnet werden können – kommen in eine Tüte und werden ins Auto verfrachtet, das du einige Straßen weiter weg parkst. Somit entfällt jegliche Versuchung zu probieren, ob nicht doch einer der Schlüssel vielleicht auch ein anderes Zimmer sperrt.
  5. Nach der Rückkehr vom Auto bereitest du die Kamera vor, sodass du mit ihr das Befreiungsfoto schießen kannst – am besten mit Blitz.
  6. Du nimmst das Schloss in eine Hand und bringst es in die Stellung, in der man eine neue Zahlenkombination einstellen kann. Das Schloss, das ich dir mitgebracht habe, musst du dazu öffnen, mit dem Bügel eine Vierteldrehung ausführen und den Bügel hinunterdrücken.
  7. Jetzt drehst du das ganze Schloss so, dass du nur mehr die Seitenfläche sehen kannst und somit die Kombination für dich nicht sichtbar ist.
  8. Stell nun mit der anderen Hand eine neue Kombination durch zufälliges Drehen der Zahlenräder ein. Dreh die Räder hin und her, damit du sicher keinerlei Anhaltspunkt für die am Ende eingestellten Ziffern hast.
  9. Halte das Schloss weiterhin so, dass du nur die Seitenfläche siehst, und erstelle mit der anderen Hand ein Foto von der Zahlenkombination.
    Achtung:
    Kameras benötigen einen Mindestabstand zum Objekt, sonst ist das Bild unscharf. Halte die Kamera also möglichst weit weg. Du kannst das fertige Bild nicht wirklich prüfen, da du ja die Kombination nicht lesen darfst. Deshalb musst du genau dieses Fotografieren mehrfach üben, damit es im Echtfall sicher gelingt.

1 Foto Kombination

  1. Leider ist es bei diesem Schloss nicht möglich, nach Auswahl einer neuen Kombination die Zahlenräder abermals zu verdrehen (damit man die eingestellte Kombination nicht mehr sehen kann) und erst später den Bügel einrasten zu lassen. Deshalb habe ich dir hier eine aus einer Deo-Kappe hergestellten Plastikhaube mitgebracht. Diese schiebst du nun über den Zahlenteil des Schlosses und verdeckst somit die Zahlen bis zum tatsächlichen Absperren.

2 Plastikhülle

3 verhüllt

  1. Lade nun das Foto von der Kamera auf deinen Laptop und lösche es danach in der Kamera. Nun musst du das Foto bearbeiten, denn EmlaLock verlangt, dass es beim Hochladen kleiner als 3 MB ist. Am besten gelingt mir dies, indem ich das Foto, das das Schloss wegen meines Weitwinkelobjektivs nur sehr klein zeigt, in einer Bearbeitungssoftware öffne, das Bild auf Schlossgröße zuschneide und wieder speichere. Da dabei das Schloss auf dem Bildschirm nur sehr klein zu sehen ist, kann ich die Kombination nicht lesen. Wenn alles richtig gemacht wird, sind die Nummern in der Vergrößerung – wenn du das Foto von der Überwachungsseite zurückerhältst – dann aber sehr wohl tadellos lesbar. Das musst du natürlich sehr gut ausprobieren, bis es sicher gelingt!
  2. Nun befestigst du die Kette mittels Kettenflechten 6) am Fuß, dann ziehst du sie durch die Gewichtsscheiben. Das Schloss schließt du jedoch noch nicht ab.
  3. Du startest auf EmlaLock eine neue Session mit geeigneten Einstellungen 4).
  4. Falls die Session erfolgreich gestartet wurde,
    1. löscht du das hochgeladene Bild auf deinem Rechner; dann
    2. schließt du den Schlossbügel, siehst beim Entfernen der Abdeckung weg und verdrehst dabei die Nummernräder – die Öffnungs-Kombination ist dir somit nicht bekannt.

4 Angekettet

  1. Die Strafzeit hat begonnen – jetzt bist du durch deine ‚Sträflingskugel‘ inhaftiert! Du kannst dabei innerhalb der zugänglichen Räume beliebigen Beschäftigungen nachgehen, indem du das Fußgewicht durch die Wohnung trägst – doch Vorsicht beim Gehen und beim Ablegen des Gewichts, damit Möbel und Fußboden nicht leiden!

5 Mobil

  1. Im Notfall kannst du die Wohnung jederzeit verlassen – du muss dich eben mit den staunenden und hämischen Blicken und Bemerkungen der Öffentlichkeit abfinden. Doch in einem echten Notfall, wie Feuer oder Erdbeben, wird dir dies wohl gleichgültig sein!
  2. Das Bild mit der Zahlenkombination wird auf der EmlaLock-Überwachungsseite nach Ablauf der Strafzeit („Sitzung beenden oder verlängern / beenden / ja“) angezeigt. Dann kannst du mit dem angezeigten Code das Schloss öffnen.

Unbedingt musst du alles vorher ohne Abzuschließen gut ausprobieren, insbesondere das Erstellen des Fotos, das Hochladen und die Einstellung der Parameter!“

„Was ist, wenn das Foto doch unscharf ist?“

„Ja, es gibt bei diesem Verfahren durchaus einige Risiken: Etwa dass dir das Foto misslingt, dass die Internet-Verbindung nicht funktioniert, dass dein PC kaputtgeht, dass die EmlaLock-Seite ausfällt, dass du selbst Gesundheitsprobleme bekommst, und so weiter.

Da du im Kerker kein Handy hast, kannst du mich auch nicht anrufen. Falls also irgendetwas schiefgeht, musst du eben samt deinem Klotz am Bein zu einem Baumarkt laufen und dir dort einen Bolzenschneider besorgen, um dich von der Kette zu befreien.

Du kannst im Notfall aber auch alle möglichen Zahlenkombinationen durchprobieren, und außerdem verspreche ich dir, dass ich in drei Tagen zu Mittag bei dir vorbeischauen werde. Ich habe ja einen Schlüssel – lass also deinen nicht innen an der Tür stecken und leg keine Kette vor! Falls du dann doch noch feststeckst, werde ich dich befreien. Außerdem sind mit deiner Haft deine Verfehlungen endgültig vergeben und vergessen, und ich lade dich in jedem Fall dann gleich zum Mittagessen ein. Und danach könnten wir, wenn du magst, den Rückblick und die weitere Unterhaltung ja im Bett fortsetzen! 7)

Heute wirst du erst einmal alles mehrfach genau üben, damit du keinen Fehler machst – morgen beginnt dann deine echte Kerkerhaft!“

„Ich kann mir wirklich einen angenehmeren Urlaub vorstellen!

Obwohl – die Aussicht, dass wir danach endlich wieder miteinander Spaß haben werden, wird mir die harte Strafe wohl deutlich versüßen!“


 Anmerkungen:

1) Die Herstellung eines Martinets finden Sie im Buch Melanie muss abnehmen: BDSM – Erziehung und Disziplin im Kapitel “Die Strafinstrumente”.

2) Eine Auspeitschung auf Hintern, Schenkel und Rücken wird im selben Buch Melanie muss abnehmen: BDSM – Erziehung und Disziplin im Kapitel “Die Bastonade” geschildert (samt Grafik).

3) Murgha wird im selben Buch Melanie muss abnehmen: BDSM – Erziehung und Disziplin im Kapitel „Strafstellungen“ beschrieben und im Kapitel „Selbstfesselung“ zur Bestrafung verwendet (inklusive Grafik).

4) EmlaLock finden Sie hier: https://www.emlalock.com

Eine Registrierung war erforderlich – war bei mir problemlos.

Parameter für das Starten einer Session: https://www.emlalock.com/wiki/doku.php?id=setsession

Da die deutschen Bezeichnungen – soweit vorhanden – oft zweifelhaft sind, ist diese (englische) Erklärung der Parameter unverzichtbar! Die Parameter sind für eine echte Anwendung durchaus kritisch zu betrachten: Bei unrichtiger Wahl kann man leicht unerwünscht durch andere zu heftigen Zusatzzeiten verdonnert werden, oder muss womöglich Leute finden, die einen bestimmten Link anklicken – sonst gibt es kein Freikommen! Das ist schon bei einem Keuschheitsgürtel schlimm, doch für Haftzeiten besonders schwerwiegend (wie kommt man zu zusätzlichem Essen? Hat man genügend verfügbare Urlaubstage? …)

Ich habe bisher für Haft die folgenden Einstellungen verwendet:

Wearer Optionen

„Erstelle eine KeyID und starte eine Sitzung“

Allgemein

Typ: Kombinationsbild

Kombinationsbild: Das Foto mit der Zahlenkombination, das man hochlädt.

Das Notfall-Passwort ist nur beim ersten Mal erforderlich – also zB während des Testens. Ob man für die Haft eines wählt, muss man selbst entscheiden.

Testsitzung: Nein

Feed: Ohne Änderung der Dauer.

Sonstiges

Bestätigungslinks: 0

Sitzung anbieten: Nein

Holder kann Sitzung übertragen: Nein

Holder kann Freundschaftslink sehen: Nein

Linkverhalten: Inaktiv

Dauer

Typ: Bestimmte Sitzungsdauer

Zufällige Startdauer: Nein

Startdauer, Minimale Dauer und Maximale Dauer: Die Haftzeit

Dauer Anzeige

Verstrichene Zeit: Ja

Übrige Zeit: Zeit

Ungenau anzeigen: Nein

Überrasche mich: Nein

Zeit mit Strafe – Strafe : Alles 0

Spiele

Alle Spiele: Nein

Abstimmung: Alles 0

Glücksrad

Da Glücksrad auf NEIN sollten hier die Werte gleichgültig sein.

Spiele Einstellungen

Mindest gespielte Spiele: oo

Anzahl erlaubter Spiele: oo

Risiko Voting: Nein

Abstimmung Option: Sollte gleichgültig sein

Strafen

Zur Sicherheit hier alles 0

Ich blicke jedoch trotzdem nicht vollständig durch, ob/wie sich die Parameter eventuell gegenseitig beeinflussen. Es gibt deshalb keinerlei Garantie, dass ich hier alles richtig interpretiert habe! Probieren Sie die von Ihnen gewählte Parametereinstellung vor einer „Echtanwendung“ gut aus!

5) Infos zum Internetfilter finden Sie auf https://sites.google.com/site/herbertmentor/disziplinsoftware im Tabelleneintrag „Filtersoftware“.

6) Hier gibt es die Anleitung zum Kettenflechten für die Fußschelle:

http://www.kettenflechten.de/index120.html

7) Die Doms in meinen Büchern bestehen darauf, dass Sex ab einem Vergehen für 48 Stunden nach der Prügelstrafe untersagt ist: Kein Verkehr, keine Masturbation! (Erläuterungen dazu im Buch Melanie muss abnehmen: BDSM – Erziehung und Disziplin im Kapitel „Die Strafphase“). Doch hier wurde die Prügelstrafe ja schon vor etlicher Zeit erteilt – nur die Haft steht noch aus.


 

Bis demnächst

Herbert