Nette Strafen

Liebe Leserinnen, liebe Leser!

In Fortsetzung der Hinweise letztens nun einige weitere Instrumente und Strafstellungen. In meinem Buch Melanie II: BDSM – Spiel und Ernst

finden Sie unter anderem Anleitungen für bzw. die Anwendung von

  • Rute
  • Schuhlöffel
  • Lineal
  • Kochlöffel
  • Gummitawse
  • Auto-Waschbesen
  • Viper
  • Plumpsack
  • aber auch für eine unhörbare Prügelstrafe.

Auch die Fesselschlinge wird hier (nochmals) erklärt.

An Strafstellungen:

  • Auf der Kante sitzen

Kantesitzen

  • Momo-Shibari
  • Hände Hoch
  • Stehen hinter dem Fernseher
  • Buchstrafen
  • Zwangsstellung mit Besenstiel
  • Reiten auf der Leiter
  • Fliegerposition
  • Polnischer Bock
  • Bodenpranger
  • Bleistiftstrafe

Im Anhang finden sich 36 Strafstellungen zur Auswahl mittels Würfel.

Da gibt es Einiges zum Ausprobieren,

findet Herbert

 

Nette Instrumente

Liebe Leserinnen, liebe Leser!

In einigen Geschichten der letzten Zeit wurden DelinquentInnen „versohlt“ oder mit dem Rohrstock gezüchtigt.

Bei Ferndisziplin und Selbstbestrafung sind nun weder ein Selbst-Versohlen mit der Hand, noch Schläge mit einem Stock, einer Reitgerte oder einem langen Paddel ausreichend wirksam durchführbar.

Ich möchte daran erinnern, dass in meinen Büchern für diese Zwecke Selbstbau-Instrumente als gut wirksamer Ersatz beschrieben sind:

In Melanie muss abnehmen: BDSM – Erziehung und Disziplin gibt es neben viel anderem Anleitungen für:

  • ein Martinet,
  • eine Ferula,
  • eine Kabelpeitsche (die ähnliche Ergebnisse wie ein Rohrstock erzeugt) und
  • eine flughafentaugliche Geißel, die somit auch für unterwegs gut geeignet ist;

  • auch die genaue Beschreibung der Fesselschlinge zur Selbstfesselung ist hier enthalten.

Viel Spaß beim Ausprobieren!

Herbert

Hexenfessel


Nur für Erwachsene – BDSM – Erotik


Liebe Leserinnen und Leser,

Hexen wurden oft der Wasserprobe unterzogen, wobei man ihre Hand- und Fußgelenke oder auch ihre Daumen und großen Zehen kreuzweise fesselte und sie dann ins Wasser tauchte oder warf.

Möglicherweise wurden sie aber auch schon davor für längere Zeit in diesem gefesselten Zustand ihrem Nachdenken überlassen, um sie zu einem Geständnis zu bewegen.

Wer herausfinden möchte, wie sich solch eine Fesselung anfühlt und auswirkt, kann dies ganz einfach selbst ausprobieren.

WARNUNG:

1.) Selbstfesselung ist gefährlich. Es können selbst bei Gesunden körperliche Ereignisse auftreten, die eine Selbstbefreiung verhindern, wie etwa Krämpfe oder Panik,… Deshalb ist neben der guten Vorbereitung von Befreiungsmöglichkeiten auch stets eine zusätzliche Sicherheit in Form von Bekannten vorzusehen, die Zutritt zur Wohnung haben und sicher nach einigen Stunden vorbeikommen.

2.) Bei längeren Fesselungen ist stets für ausreichende Blutzirkulation und für nur geringen und gut verteilten Druck auf Nerven und Gelenke zu sorgen.

3.) Zwangshaltungen können selbst bei Gesunden nach einiger Zeit zu länger oder auch dauerhaft anhaltenden Schmerzzuständen führen. Niemand kann garantieren, dass Sie nicht nach solch einer Fesselung zB Kreuzschmerzen bekommen und sie womöglich nicht mehr loswerden!

3.) Bei einer längeren Session ist auch auf die Körpertemperatur zu achten. Über Stunden im Winter nackt auf einem Steinboden zu sitzen, wobei man sich womöglich durch Einnässen mit dem eigenen Urin noch weiter abkühlt, kann rasch eine lebensgefährliche Unterkühlung bewirken.

Falls Sie solch eine Hexenfessel dennoch ausprobieren wollen, setzen Sie sich ohne Schuhe und Strümpfe auf den Boden – am besten in einem mehr oder weniger weiten Schneidersitz (wie eng oder wie weit ist gleichgültig, da Sie während der Fesselungszeit ohnedies die „angenehmste“ Stellung suchen werden) – und fesseln mittels einer großen Daumenschlinge (oder einer kleinen Fesselschlinge), die auch mit zusätzlichen Verwendungsmöglichkeiten in meinem Buch Melanie muss abnehmen: BDSM – Erziehung und Disziplin genauer beschrieben wird, jeweils einen Daumen mit der entgegengesetzten große Zehe zusammen.

Es ergibt sich eine Fesselung, die nicht nur aufgrund der Überkreuzung die Koordination jeder Bewegung erschwert, sondern den Körper auch ziemlich unbeweglich hält. Nach einiger Zeit beginnen der Sitzbereich, der Rücken und die Gelenke zu schmerzen, und bald schmerzt der ganze Körper – ein (damals) sicher erwünschter Effekt, um die Delinquentin mürbe zu machen.

Wer eine solche Hexenfessel über Nacht probiert, wird feststellen, dass ein Schlafen nahezu ausgeschlossen ist, und auch Durst und Hunger stetig zunehmen. Sowohl zu sitzen, als auch zu liegen tut weh und wird bald quälend. Ein Aufstehen ist wohl nur für extrem gelenkige Personen überhaupt denkbar und sollte ohnedies unbedingt unterlassen werden, da dabei hohe Sturz- und Verletzungsgefahr besteht. Somit kann man auch nicht aufs Klo gehen, und irgendwann sitzt man dann womöglich in seinem eigenen Abwasser (oder noch mehr) – eine ungemütliche Situation.

Ziemlich unbequem, diese (Selbst-)fesselung

findet

Herbert

Hausarrest-Fesselung

Nur für Erwachsene – BDSM – Erotik

ACHTUNG: Jede Selbst- oder Fremdfesselung ist gefährlich! Überlegen Sie gut, was alles schiefgehen kann und sorgen Sie vor!
Lassen Sie eine gefesselte DelinquentIn nie allein!
Sorgen Sie bei Selbstfesselung auch IMMER für zusätzliche Sicherheit, etwa Bekannte mit Schlüssel, die SICHER nach nicht allzu langer Zeit vorbeischauen.
Denken Sie auch daran: Züchtigungen und Fesselungen erzeugen Spuren, die meist für längere Zeit sichtbar bleiben!


Liebe Leserinnen und Leser!

Heute sehen wir uns die (Selbst-)fesselung aus dem Beitrag Kniestand selbst gemacht 2 nochmals genauer an, und zwar die Variante Hände B):

Variante Füße B, Hände B
Variante Füße B, Hände B
  • Hier sind die Füße mittels Kette und Schloss zusammengekettet (damit Gelenkige nicht zwischen den Händen durchsteigen können),

  • die Knie sind gebeugt, die Hände werden hinter den Knien / hinter den Oberschenkeln eng zusammengebunden (mittels Seil / Fesselschlinge (beschrieben in „Melanie muss abnehmen“, Kapitel „Selbstfesselung“) / selbstgebauten „Handschellen“). Manche käuflichen Handschellen lassen zu viel Platz zwischen den Händen, sodass man die Hände über das Gesäß hochziehen kann. Sie sind für die hier beschriebene Fesselung nicht geeignet.

Habens Sie bemerkt, dass diese Art der Fesselung nicht nur im Knien einsetzbar ist, sondern auch im Sitzen, Stehen oder Liegen?

  1. Im Sitzen: Wohl noch die angenehmste der Varianten: Falls Bücher greifbar sind, ist Lesen möglich, sofern Essen/Trinken bereitsteht, auch das.

    Bei Überwachung der DelinquentIn oder bei Selbstfesselung kann auf die Fußfessel verzichtet werden. In diesem Fall ist eine Änderung der Position über Knien zu Stehen möglich – dann ist auch das WC benützbar. Dasselbe gilt bei lose gefesselten Füßen, doch können gelenkige Personen dann womöglich zwischen den Händen durchsteigen und damit die Hände vor den Körper bringen.

    Jedenfalls eine interessante Hausarrest-Variante…

Hausarrest

  1. Wenn Stehen befohlen ist, ergibt sich durch die Fesselung der Hände hinter den Schenkeln eine halb gebückte Stellung, die ähnlich wie Murgha nach kurzer Zeit schmerzhaft wird – eine bald unangenehme Strafe. (Eine ähnliche Stellung finden Sie in Melanie II: BDSM – Spiel und Ernst in Kapitel „Herbert als Sklave/ Eine unangenehme Zwangsstellung“; Murgha und einige Varianten finden Sie in „Melanie muss abnehmen“; dazu passend auch die Story „Murgha und Bastonade“ hier im Blog und auch als Teil des Buches „Das Internat – Erziehung für Erwachsene“).

    (ACHTUNG: Wenn beim Stehen die Füße mittels Kette eng zusammengehalten werden, besteht hohe Sturz- und Verletzungsgefahr!). Da diese Standstrafe aber ohnedies überwacht oder selbst ausgeführt wird, kann auf die Fußfessel ja verzichtet werden.

    Bei lose gefesselten Füßen (oder ohne Fußkette) ist das langsame Gehen und (bei entsprechender Be-/Entkleidung) auch die Klo-Benützung möglich.

    Eine lose Fußkette mit nur einem Schloss? Wie so etwas geht, können Sie auf http://Kettenflechten.de lernen…

  2. Im Knien wird man, wie in Kniestand selbst gemacht 2 beschrieben, den Oberkörper nach vorne legen, sich ganz „zusammenklappen“ oder die Stirne auf dem Boden aufsetzen (Vorsicht: Der Druck erzeugt Flecken auf der Stirn).

  3. Beim angeordneten Liegen auf dem Rücken ergibt sich eine Form der Diaper-/Internatsstellung. Die ist auf Dauer auch nicht bequem und kann überdies sehr leicht zu einem schmerzhaften Versohlen der dazu richtiggehend einladenden Oberschenkel und Hinterbacken verleiten (wenn man sich selbst peitschen will, muss man für diese Zeit eben die Handfessel lösen und die Beine mit einem Arm halten, wobei Männer mit der Hand oder mittels Tiefschutz ihre Hoden abdecken können.)
    Diese Stellung ist natürlich auch für Spiele an den ‚private parts‘ und zur Penetration bestens geeignet.

Internatsstellung

Wie man sieht, kann ein kleines Stückchen Seil schon ausreichen – oder als Hilfsmittel sehr dienlich sein – , um sich selbst bzw. jemand anderen wirksam zu bestrafen (oder auch nett zu spielen)!


 

Andere Verpflichtungen schlagen wieder zu (ha, ha!), weitere Blogbeiträge folgen deshalb ab nun in 14-tägigem Abstand.

Der nächste ist für 9.10.2015 geplant.

An Ideen gibt es einige in der Pipeline:

  • Kopfkino-Geschichte: Hintern voll

  • Diaper- / Internatsstellung (ein bisschen genauer…)

  • Knebel / Mundbirne / Würgepflaume…

  • Ums Eck schlagen

  • Kopfkino-Geschichte: Geldverschwendung

  • Interaktiver Strafengenerator

  • Sitzzwinge

  • Hausarrest überwachen

wobei manche davon bereits teilweise ausgearbeitet sind. Die Reihenfolge ist jedenfalls noch offen.

Bisher behandelte Themen finden Sie im Index.

Vielleicht lesen Sie ja inzwischen auch (nochmals) meine BDSM-Bücher: https://sites.google.com/site/herbertmentor.

Bis zum nächsten Mal

Herbert

Versperrbare Handschellen

Nur für Erwachsene – BDSM – Erotik


 

ACHTUNG: Selbstfesselung ist gefährlich!

Unbedingt die Bewegungen üben, bevor man die Hände an einen fixen Gegenstand oder hinter dem Rücken fesselt! Und IMMER für zusätzliche Sicherheit sorgen, etwa Bekannte mit Schlüssel, die SICHER nach x Stunden vorbeischauen.


Liebe Leserinnen und Leser!

Sowohl die besprochenen „Handschellen“ als auch die Fesselschlinge aus „Melanie muss abnehmen“, Kapitel „Selbstfesselung“ lassen sich auch einfach absperren:

Benötigt wird ein passendes (kleines) Vorhängeschloss, dass die Mittelstege verbindet:

Mit Schloss1 Mit Schloss2

Geeignet ist diese Methode für

  • Fußfesseln,

  • Fuß an Hand-Fesselung,

  • Fremdfesselung.

ACHTUNG: NICHT FÜR DIE SELBSTFESSELUNG DER HÄNDE VERSUCHEN!!! Sie können das Schloss zum Wiederaufsperren normalerweise selbst nicht erreichen!!!


Infos zu den Büchern (Inhaltsverzeichnis, Leseproben):

https://sites.google.com/site/herbertmentor

Im Index https://sites.google.com/site/herbertmentor/index finden Sie die in den Büchern und im Blog bisher behandelten Themen.

Herbert

Standstrafe / Türstockpranger

Nur für Erwachsene – BDSM – Erotik


ACHTUNG: Selbstfesselung ist gefährlich!

Unbedingt die Bewegungen üben, bevor man die Hände an einen fixen Gegenstand fesselt!

Und IMMER für zusätzliche Sicherheit sorgen, etwa Bekannte mit Schlüssel, die SICHER nach x Stunden vorbeischauen.


Liebe Leserinnen und Leser,

heute zeige ich eine Selbstfesselung für eine Standstrafe. Ich verwende dazu die selbstgebauten Handschellen aus dem Blog „Handschellen für die Selbstfesselung“ vom 1.5.2015 und ein Stück Seil von etwa 60 cm Länge.

In der Wohnung gibt es etliche Stellen, die zur Fixierung einer Fesselung dienen können. Diesmal verwende ich ein Türscharnier/Türband als Anker (jedenfalls muss man sicher sein, dass der Befestigungspunkt die zusätzlich auftretende Belastung auch aushält).

Die Handschellen werden folgendermaßen befestigt:

Das Stück Seil wird zu einem Ring verknotet und zusammengefaltet über das Scharnier geschoben.

Die Länge des Seilrings sollte so bemessen sein, dass einerseits man nachher eine der Handschellen durch die beide Schlingen durchschieben kann, anderseits nach der Fesselung ein Niederknien (oder gar Hinsetzen) unmöglich ist (das ist natürlich auch abhängig von Körpergröße und der Höhe der Anbringung des Scharniers).

Die selbstgebauten „Handschellen für die Selbstfesselung“ werden durch die beiden Schlingen gezogen – damit sind sie am Türstock befestigt.

Nun wird der Wecker auf die zu verbüßende Strafzeit gestellt, dann kommen die Hände in die Handschellen, und diese werden verschlossen (siehe „Handschellen für die Selbstfesselung“).

Nun folgt die Standstrafe ähnlich wie an einer früheren Prangersäule.

Auch einbeiniges Stehen (wie in „Das Internat – Erziehung für Erwachsene“, Kapitel „Ein langer Straftag für Emily“ beschrieben) ist an diesem „Pranger“ gut möglich. Dabei kann man die „Handschellen“ zur Verbindung von Fuß und Hand verwenden, zur Fesselung der anderen Hand am Türstock sollte man eher auf die Einzel-Fesselschlinge aus „Melanie muss abnehmen“, Kapitel „Selbstfesselung“ zurückgreifen.

Dieses einbeinige Stehen ist wesentlich unangenehmer als normales Stehen, unter anderem dadurch, dass das Gewicht des angehobenen Beins bald einen erheblichen, schmerzhaften Zug auf die angeschlossene Hand ausübt.

Vorsicht bei allen Selbstversuchen! Selbst auch nur längeres Stehen kann für Manche bereits gefährlich sein!

Viel Spaß und beste Grüße

Herbert


Infos zu den Büchern (Inhaltsverzeichnis, Leseproben):

https://sites.google.com/site/herbertmentor

Strafstellung Murgha-Variante

Nur für Erwachsene – BDSM – Erotik


ACHTUNG: Selbstfesselung ist gefährlich!

Unbedingt die Bewegungen vor dem Körper üben, bevor man sich die Hände am Rücken fesselt!

Und IMMER für zusätzliche Sicherheit sorgen, etwa Bekannte mit Schlüssel, die SICHER nach xx Stunden vorbeischauen.


Liebe Leserinnen und Leser!

Es ist mir nun doch noch geglückt, für dieses Wochenende einen Beitrag zu verfassen.

Diesmal eine Murgha-Variante mit den selbstgebauten Handschellen aus dem Blog „Handschellen für die Selbstfesselung“ vom 1.5.2015. Man bückt sich und fesselt die Hände mit den Handschellen hinter den Knien.

In dieser Stellung kann man

  • sich nicht aufrichten;

  • die Hände auch nicht über das Gesäß hochziehen (dazu sind die Handschellen zu eng).

Diese Stellung ist zwar sicher angenehmer zu halten, als die klassische Murgha-Position – aber man kann die Strafe ja länger ausdehnen

meint

Herbert


Infos zu Murgha und anderen Strafstellungen finden Sie in meinen Büchern

https://sites.google.com/site/herbertmentor

Halseisen mit Handschellenbefestigung

Nur für Erwachsene – BDSM – Erotik


ACHTUNG: Selbstfesselung ist gefährlich!

Unbedingt die Bewegungen mit griffbereitem Befreiungswerkzeug üben, bevor man sich echt selbst fesselt!

Und IMMER für zusätzliche Sicherheit sorgen, etwa Bekannte mit Wohnungsschlüssel, die SICHER nach xx Stunden vorbeischauen.


Liebe Leserinnen und Leser!

Wiederum eine kleine Bastelei aus dem mit Kunststoff ummantelten, eisernen Lochstreifen (siehe Blog „Handschellen für die Selbstfesselung“ vom 1.5.2015).

Lochband

Diesmal wird daraus ein Halseisen oder Halsband, das sich auch gut mit den bereits gezeigten Handschellen verbinden lässt.

Die Einsatzmöglichkeiten reichen vom

  • versperrbaren Sklavenhalsband über

  • eine Art Schandgeige/Pranger, bis zu einem

  • Anti-Masturbationsgerät.

Und das wird dafür benötigt:

Halsband Teile

Teile

Bei mir

Ein Stück Lochband für den Hals, das ruhig einige Zentimeter länger als die „Kragenweite“ sein kann – es sollte jedenfalls nicht eng sein! Zusätzlich benötigt man etwa 2 cm links und 2 cm rechts zum Umbiegen.

Das Band wird auf die entsprechende Länge gekürzt  (abgezwickt bzw. durch mehrfaches scharfes Hin- und Herbiegen abgebrochen). Dann wird links und rechts ein Stück rechtwinkelig umgebogen, sodass ein Loch für das Verschließen mittels Schloss frei bleibt (siehe Bilder).

Lochband Metall, kunststoffummantelt, 13 mm breit, 50 cm lang.

Eine Beilagscheibe, Innendurchmesser etwas größer, als der Lochstreifen breit ist. (Besser wäre ein viereckig ausgeschnittenes Plättchen – das ist aber schwer zu bekommen und auch selbst nicht leicht herzustellen).

Beilagscheibe Innendurchmesser 15 mm

Ein kleines Schloss zum Abschließen des Halseisens. Der Bügel muss durch die Löcher passen.

Zum Verbinden von Halseisen und Handschellen: Ein großer Eisenring.

50 mm Eisenring

Die Handschellen aus dem Blog vom 1.5.2015.

So wird der Lochstreifen gebogen und verschlossen:

Halseisen

Halseisen Verschluss

Oha – da gehören ja noch unbedingt die Ecken gut rund gefeilt!

Damit ist das Halseisen bereits fertig!

Jetzt zu einer der möglichen Anwendungen:

Manche sind ja gerade in der Nacht besonders schlimm und benutzen ihre Hände womöglich in unerlaubter Weise – in der Früh behaupten sie dann (oder reden sich selbst ein), dass sie gar nicht wüssten, was da geschehen sei…

Doch damit ist jetzt Schluss!

Die Hände kommen abends in die Handschellen und diese werden am Halseisen befestigt. Da kann dann gar nichts mehr passieren – weder bewusst noch unbewusst…

Zur Befestigung der Handschellen aus dem früheren Blog werden diese mit einem Ring versehen:

Handschellen Befestigung

Man zieht den Ring einfach an einer der beiden Schellen entlang…

Handschellen mit Befestigungsring

… bis er in der Mitte gelandet ist (wenn der Ring groß genug ist, geht sich das leicht aus).

Achtung: Der Ring sollte groß sein! Er dient zur Verbindung der Handschellen mit dem Halseisen, erschwert jedoch durch das Zusammendrücken der Seilstücke auch ein wenig die Befreiung – eventuell muss man den Ring größer oder die Seilstücke der Schellen etwas länger wählen! Probieren Sie vor dem „Echteinsatz“ aus, ob das Schließen und das Öffnen der Handschellen auch mit dem Ring in der Mitte problemlos funktioniert! (Wie das Verschließen und Öffnen der Handschellen durchgeführt wird, lesen Sie bitte im Blog vom 1.5.2015 nach).

Nun ist alles bereit.

Ablauf:

1. Das Halseisen anlegen. Die Beilagscheibe wird aufgesteckt und das Schloss eingehängt, es bleibt aber noch geöffnet.

2. Die Handschellen (die Hände sind noch nicht in den Schellen) mittels Ring mit dem Schloss am Halseisen befestigen – das Schloss schließen.

B6

3. Die Hände in die Schellen stecken.

4. Die Handschellen mittels Drehung verschließen.

Halseisen mit Handschellen

Das Gerät verhindert jetzt ein Fummeln zwischen den Beinen und ermöglicht so eine ungestörte und erholsame (wenn auch wohl nicht übermäßig angenehme) Nacht…

Wünsche einen schönen Tag und eine gute Nacht!

Herbert


Weitere Selbstbau-Strafgeräte:

https://sites.google.com/site/herbertmentor

„Handschellen“ für die Selbstfesselung

Hallo, liebe Leserinnen und Leser!

Es ist mir immer wieder ein Anliegen, für die Selbstbestrafung „echte“ Strafen so gut nachzuahmen, dass man sich rasch einstimmen und die Strafsituation real erleben kann.

Sie kennen (wahrscheinlich) bereits die Fesselschlinge aus den Melanie-Büchern. Heute dazu eine Abwandlung aus Eisen, die gut echte Handschellen imitiert – denn

  • Handschellen sind teuer;

  • das Öffnen von Handschellen bei Selbstfesselung ist recht schwierig.

Aus einem metallenen Lochstreifen, der in Baumärkten in verschiedenen Varianten zu finden ist, habe ich einen gewählt, der mit Kunststoff ummantelt ist (hautfreundlich!) (siehe Bild 1 links).

[BILD 1]

Rechts sieht man meine „Handschellen-Konstruktion“: Zwei Stücke des eisernen Lochbands von je etwa 18 cm Länge sind mittels kurzen Seilstücken verbunden, der Abstand, den die Seilstücke erzeugen, beträgt jeweils etwa 4,5 cm.

Die Länge der Lochstreifen und der Seile muss man an die eigenen anatomischen Maße anpassen und die Lochstreifen an allen nicht überzogenen Kanten und Ecken sorgfältig entgraten und rund feilen!

In dieser Form sind die „Handschellen“ geöffnet – ich kann beide Hände nebeneinander einschieben und auch wieder herausziehen.

Ganz anders wird der Zustand, sobald ich die eingeschobenen Hände verdrehe: Die Lochstreifen werden zusammengezogen, die Handschellen schließen sich, die Hände sind gefesselt (siehe Bild 2).

[BILD 2]

In der Praxis werden Hände oft am Rücken gefesselt. Hier erst einmal die geöffneten Handschellen (Bild 3):

[BILD 3]

Jetzt die Drehbewegung, die die Eisenstreifen zusammenzieht und die Fessel verschließt:

[BILD 4]

Und nun das Ergebnis: Die Hände sind in der eisernen Fessel eingeschlossen!

[BILD5]

Der Wecker sagt einem, wann die Handschellen wieder geöffnet werden dürfen – mittels Drehbewegung in der Gegenrichtung!


ACHTUNG: Selbstfesselung ist gefährlich!

Unbedingt die Bewegungen vor dem Körper üben, bevor man sich die Hände am Rücken fesselt!

Und IMMER für zusätzliche Sicherheit sorgen, etwa Bekannte mit Wohnungsschlüssel, die SICHER nach xx Stunden vorbeischauen.


Über die Fesselschlinge und ihre Anwendung gibt es Einiges


Nächste Woche plane ich wieder eine Kopfkino-Geschichte aus dem Internat – da kann man sich als Erzieherin, Erzieher oder als Zögling erleben (oder gar – falls es Spaß macht – hintereinander in mehrere Rollen schlüpfen).

Soviel sei schon verraten: Es geht um die Folgen des „Diebstahl“ eines Apfels und einer Semmel. Hu – diese heißt ja wohl Brötchen in so mancher Gegend…

Bis dann

Herbert

9-schwänzige Katze, Sisal Fesselschlinge

Nur für Erwachsene – BDSM – Erotik


Liebe Leserin, lieber Leser,

heute möchte ich Ihnen die Herstellung einer einfachen Cat o‘ nine tails beschreiben.

Neunschwänzige Katze

Die Neunschwänzige Katze entstand auf Schiffen, wo man gedrehte („geschlagene“) Taue hatte, indem man solch ein Stück Tau, das aus 3 Kardelen bestand, zum Teil aufdröselte und somit bereits einen Griff und 3 Schwänze erhielt. Diese Schwänze wurden nochmals aufgedreht und alle Enden umwickelt, damit sie stabil hielten – und man hatte die neunschwänzige Katze.

Statt ein dickes Tau aufzudröseln habe ich für die Schwänze ein 6 mm dickes Sisalseil gewählt, das in den Haushaltswaren und in Baumärkten vielfach zu haben ist. 20 Meter kosteten 10 EUR.

Die Schwänze sind etwa 50 cm lang, der Griff 20 cm. Die Schwänze erhielten meist je 2 Knoten – jeweils mindestens einer davon ist ein Blutknoten (siehe unten), die anderen sind normale Überhandknoten (wegen einiger Schwierigkeiten mit dem widerborstigen Seil).

Herstellung:

Man wählt eine Länge für die Schwänze, zB 40 cm (ich finde, die 50 cm meiner Peitsche sind für einen Selbsteinsatz schon etwas zu lang).

Aus einem Seilstück werden durch Zusammenlegen in der Hälfte 2 Schwänze.

Die Länge der Seilstücke ergibt sich dann aus:

  • 2 x 40 cm (2 Schwänze) +

  • 2 x 20 cm (jeder Schwanz geht bei dieser Konstruktion auch durch den Griff) +

  • 4 x 10 (jeder Schwanz erhält zwei Knoten, die je etwa 10 cm benötigen) = 1,6 m

Am einfachsten geht es wohl so:

Den Anfang des Seils umwickelt man mit Isolierband, um ein Ausfransen zu vermeiden.

Man umwickelt das Seil in Abständen von 1,60 m zweimal mit Isolierband, um nach dem Durchschneiden dazwischen ein Ausfransen zu vermeiden.

Schneidet man zwischen den Isolierbandstücken durch, erhält man jeweils ein 1,6 m langes Stück, das nach dem Zusammenlegen zwei Schwänze ergibt.

Dasselbe noch drei Mal: Macht 4 Stück 1,6 m lange Teile; diese ergeben 8 Schwänze.

Legt man die 1,6 m langen Teile einmal zusammen, hat man auf der einen Seite 8 abisolierte Enden, auf der anderen 4 Schlingen.

In jedes Ende kommen nun 2 Knoten.

Blutknoten:

Man schlägt einen normalen Knoten, zieht aber das Ende noch ein zweites Mal (oder noch öfters) durch.

Das ergibt zusammengezogen folgenden Knoten:

Die Knoten am Ende des Seils sichern dann die Seilenden auch gegen ein Ausfransen, selbst wenn das Isolierband sich lösen sollte.

Der 9. Schwanz wird aus dem restlichen Seil erzeugt: Das Seilende versieht man ebenfalls mit zwei Knoten, dann führt man ihn parallel zu den anderen Schwänzen zu den Schlingen der Doppelschwänze, legt mit ihm selbst eine Schlinge, führt ihn wieder 20 cm zurück und umwickelt von dort aus mit diesem Seil sehr straff alle neun Schwänze in Richtung der Schlingen (etwa wie bei einem Henkersknoten). Das Ende passend „abisolieren“, abschneiden und durch die von den Schwänzen gebildeten Schlingen stecken. Fertig.

Klarerweise sind auch andere Arten von Handgriffen problemlos möglich, zB aus einem Stück Kunststoff- oder Metallrohr.

Erfahrungsbericht: Auf dem Hintern ist diese Neunschwänzige nicht übermäßig schmerzhaft (ein schwereres Seil könnte aber auch wesentlich härter wirken) und deshalb auch zum Spielen gut geeignet, doch ist das Seil hart und kratzig, und die Knoten können jedenfalls blaue Flecken schlagen. Auf dem Rücken ist sie jedenfalls schwerer zu ertragen. Doch waren diese Peitschen auch nach einschlägigen Berichten zwar schlimm, aber nicht so entsetzlich, wie üblicherweise angenommen wird.

Fesselschlinge

Man kann aus dem Sisalseil auch eine Fesselschlinge herstellen, die die Gelenke besonders hart und kratzig fixiert. Vorsicht, die Fesselung erzeugt auch entsprechend langanhaltende Spuren!

Im Bild eine kleine Fesselschlinge für die Hände, eine größere für Fuß- und Handgelenke.

Das Interessante daran ist: Jede Bewegung bestraft sich selbst! Im Gegensatz zu weichen Nylonseilen erzeugt dieses Material eine harte Straffesselung, die Bewegungen schmerzhaft macht.

Über Fesselschlingen zur Selbstfesselung gibt es Einiges in

1. „Melanie muss abnehmen: BDSM – Erziehung und Disziplin“ ab S. 104

  • in Kapitel Selbstfesselung

und in

2. „Melanie II: BDSM – Spiel und Ernst“ ab S. 36

  • Fesselschlinge normal
  • Fesselschlinge mit Slip
  • Selbstfesselung in Momo-Shibari
  • Fesselschlinge mit Brett
  • Fesselschlinge als Daumenfessel
  • Fesselschlinge mit Ring
  • Spreadeagle

und ab S. 84

  • Polnischer Bock
  • Bodenpranger
  • Hände wegnehmen
  • In der Hock-Stellung
  • Hog-Tie
  • Fesselschlinge aus einer Kette

Infos über die beiden Bücher finden Sie auf https://sites.google.com/site/herbertmentor/.

ACHTUNG: Selbstfesselung ist stets gefährlich! Beachten Sie die Sicherheitstipps in den einschlägigen Foren (z.B. http://forum.boundanna.net/)!

Beste Grüße, viel Spaß

Herbert