Hexenfessel


Nur für Erwachsene – BDSM – Erotik


Liebe Leserinnen und Leser,

Hexen wurden oft der Wasserprobe unterzogen, wobei man ihre Hand- und Fußgelenke oder auch ihre Daumen und großen Zehen kreuzweise fesselte und sie dann ins Wasser tauchte oder warf.

Möglicherweise wurden sie aber auch schon davor für längere Zeit in diesem gefesselten Zustand ihrem Nachdenken überlassen, um sie zu einem Geständnis zu bewegen.

Wer herausfinden möchte, wie sich solch eine Fesselung anfühlt und auswirkt, kann dies ganz einfach selbst ausprobieren.

WARNUNG:

1.) Selbstfesselung ist gefährlich. Es können selbst bei Gesunden körperliche Ereignisse auftreten, die eine Selbstbefreiung verhindern, wie etwa Krämpfe oder Panik,… Deshalb ist neben der guten Vorbereitung von Befreiungsmöglichkeiten auch stets eine zusätzliche Sicherheit in Form von Bekannten vorzusehen, die Zutritt zur Wohnung haben und sicher nach einigen Stunden vorbeikommen.

2.) Bei längeren Fesselungen ist stets für ausreichende Blutzirkulation und für nur geringen und gut verteilten Druck auf Nerven und Gelenke zu sorgen.

3.) Zwangshaltungen können selbst bei Gesunden nach einiger Zeit zu länger oder auch dauerhaft anhaltenden Schmerzzuständen führen. Niemand kann garantieren, dass Sie nicht nach solch einer Fesselung zB Kreuzschmerzen bekommen und sie womöglich nicht mehr loswerden!

3.) Bei einer längeren Session ist auch auf die Körpertemperatur zu achten. Über Stunden im Winter nackt auf einem Steinboden zu sitzen, wobei man sich womöglich durch Einnässen mit dem eigenen Urin noch weiter abkühlt, kann rasch eine lebensgefährliche Unterkühlung bewirken.

Falls Sie solch eine Hexenfessel dennoch ausprobieren wollen, setzen Sie sich ohne Schuhe und Strümpfe auf den Boden – am besten in einem mehr oder weniger weiten Schneidersitz (wie eng oder wie weit ist gleichgültig, da Sie während der Fesselungszeit ohnedies die „angenehmste“ Stellung suchen werden) – und fesseln mittels einer großen Daumenschlinge (oder einer kleinen Fesselschlinge), die auch mit zusätzlichen Verwendungsmöglichkeiten in meinem Buch Melanie muss abnehmen: BDSM – Erziehung und Disziplin genauer beschrieben wird, jeweils einen Daumen mit der entgegengesetzten große Zehe zusammen.

Es ergibt sich eine Fesselung, die nicht nur aufgrund der Überkreuzung die Koordination jeder Bewegung erschwert, sondern den Körper auch ziemlich unbeweglich hält. Nach einiger Zeit beginnen der Sitzbereich, der Rücken und die Gelenke zu schmerzen, und bald schmerzt der ganze Körper – ein (damals) sicher erwünschter Effekt, um die Delinquentin mürbe zu machen.

Wer eine solche Hexenfessel über Nacht probiert, wird feststellen, dass ein Schlafen nahezu ausgeschlossen ist, und auch Durst und Hunger stetig zunehmen. Sowohl zu sitzen, als auch zu liegen tut weh und wird bald quälend. Ein Aufstehen ist wohl nur für extrem gelenkige Personen überhaupt denkbar und sollte ohnedies unbedingt unterlassen werden, da dabei hohe Sturz- und Verletzungsgefahr besteht. Somit kann man auch nicht aufs Klo gehen, und irgendwann sitzt man dann womöglich in seinem eigenen Abwasser (oder noch mehr) – eine ungemütliche Situation.

Ziemlich unbequem, diese (Selbst-)fesselung

findet

Herbert

Index

Liebe Leserinnen und Leser,

der alphabetische Index, der eine Übersicht über die Themen in diesem Blog und in meinen BDSM-Büchern bietet, wurde aktualisiert.

  • Instrumente zur Züchtigung und Selbstzüchtigung

  • Strafstellungen

  • (Selbst-)Fesselung

  • Restriktionen

  • Disziplinsoftware

  • Kopfkino-Geschichten

https://sites.google.com/site/herbertmentor/index

Beste Grüße

Herbert

Sitzstrafen 2

Nur für Erwachsene – BDSM – Erotik

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

Vorab: Die V1.1 der Disziplinsoftware „Konsequente Erziehung“  ist fertiggestellt.

Auf Anregung von Kristin habe ich die Möglichkeit zum Reduzieren der Strafpunkte durch die Aufseherin/den Aufseher für außergewöhnliche Leistung oder besonderen Fleiß eingebaut. Ferner werden die Fenster nun zentriert angezeigt.

Es gibt derzeit allerdings Probleme mit dem Filespace. Sobald mir die Bereitstellung gelingt, gibt es hier auch die Info zur Freigabe.


Ich arbeite an einem weiteren Disziplin-SW-Projekt, das neue Programm heißt „Strafe muss sein“.

Es ist ein Strafen-Generator, bei dem für ein Delikt eine Strafabfolge händisch oder automatisch festgelegt wird.

Die Delinquentin / der Delinquent lädt dann die so für sie / ihn festgelegte Strafe und begibt sich zur Direktion, wo die Abstrafung durchgeführt wird. Dort wartet Master bzw. Mistress, die über generierte Skripts mittels Sprachausgabe die Strafabfolge Schritt für Schritt befehlen.

Die Texte für die Begrüßung, den eventuell eingestellten Willkomm, die beiden Hauptstrafen aus Strafstellung und Prügel (oder umgekehrt), den gegebenenfalls eingestellten Abschied und die Entlassung werden aus Textblöcken zufällig zusammengestellt.

Ich bin auf einem guten Weg, der allerdings noch ein weiter ist…


Kristin hat von einer Rute aus Wäscheleine mit Drahteinlage geschrieben.

Hier ein Bild meiner Version (hat keine Knoten):


Nun zu Sitzstrafen 2:

Nach

  • Kante sitzen

  • PC-Karzer

  • Schreibstrafen

  • auf der Leiter reiten und

  • Hand- und Fußblock

diesmal einige weitere Sitzstrafen zur Abwechslung. Sitzstrafen sind vor allem nach einer Züchtigung besonders unangenehm.

Für alle Sitzstrafen gilt:

Die Unannehmlichkeiten können durch Unterlegen von kantigen oder runden Stäben noch verschärft werden. Einmal habe ich sogar ein Sitzbrett gesehen, das mit Kronenkorken bestückt war – mit den Spitzen nach oben (keinesfalls empfohlen!).

Auch eine kratzige, stachelige Fußmatte, etwa aus Kokosfasern, hat spezifische Wirkungen.

Hände auf den Tisch

Einfach auf einen harten Stuhl setzen und die Handflächen vor sich flach auf den Tisch legen. Es ist keinerlei Bewegung erlaubt, bis der Wecker das Ende der Strafe verkündet – was durchaus ein gutes Weilchen dauern kann.

Kurzschließen

Auf dem Boden sitzend werden die Beine angezogen, dann werden Hände und Füße zusammengebunden. Dies wurde bereits im Buch Melanie 2 beschrieben https://sites.google.com/site/herbertmentor

Sitzen mit den Armen unter den Knien

Auf dem Boden sitzend werden die Beine angezogen, dann werden die Arme unter den Kniekehlen durchgesteckt, so dass jede Hand den gegenüberliegenden Ellbogen hält. Es ist keinerlei Bewegung erlaubt, bis der Wecker das Ende der Strafe verkündet.

Besenstiel unter den Knien/Fesselschlinge

Als „Polnischer Bock“ in Melanie 2 beschrieben https://sites.google.com/site/herbertmentor

Seilschlinge unter den Knien/Fesselschlinge

Statt des Stocks in den Kniekehlen ist es ebenso möglich, die Ellbogen unter den Kniekehlen mittels eines Gürtels oder einer Seilschlinge zu fesseln, die Hände kommen wieder durch eine Fesselschlinge.

Vorsicht: Diese Fesselschlinge darf nicht zu eng sein – die Hände lassen sich in dieser Stellung durch die Fixierung der Ellbogen nur wenig bewegen!

Murgha im Sitzen

Auf dem Boden sitzend werden die Beine angezogen, dann werden die Arme unter den Kniekehlen durchgesteckt, und man hält die Ohren mit den Händen fest. Falls dies nicht gelingt, ist auch nur ein Berühren der Ohren mit den Fingern möglich. Während der Strafzeit ist keinerlei Bewegung erlaubt.

Ein anderes Mal gibt es noch mehr davon!

Herbert

Sitzstrafen 1: Fuß- und Handblock

Nur für Erwachsene – BDSM – Erotik

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

heute ein Beitrag über eine „mittelalterliche“ Strafe.

Neben den schon besprochenen Sitzstrafen

  • Kante sitzen in Melanie II http://www.amazon.de/Melanie-II-BDSM-Spiel-Ernst/dp/1499346905/

  • PC-Karzer (https://sites.google.com/site/herbertmentor/disziplinsoftware#PCKarzer) und

  • Schreibstrafen, die ja auch Sitzstrafen darstellen, z.B. mittels FoW https://sites.google.com/site/herbertmentor/disziplinsoftware#FoW ,
    gibt es eine Reihe anderer Sitzstrafen.

Z.B. lässt Herbert in Melanie II Nathalie auf der Leiter reiten.

Eine der früher gängigen Strafen war der Block, wobei dem Delinquenten/der Delinquentin auf dem Boden oder einer Bank sitzend die Füße in hölzernen Balken fixiert wurden. Oft war der Block als Fuß- und Handblock ausgebildet, wobei auch die Hände des Opfers fixiert waren.

Block_Grafik

Man kann die Härte der Strafe leicht unterschätzen, denn außer

  • der Demütigung (meist fand die „Ausstellung“ in der Öffentlichkeit statt),

  • der Langeweile und

  • oftmals zusätzlicher Misshandlungen stellten sich bald auch

  • heftige Schmerzen ein.

Diese kommen einerseits von den kleinen Auflageflächen der Fuß- und Handgelenke, andererseits treten durch die gekrümmte Unbeweglichkeit auch Kreuz-, Rücken-, Arm- und Beinschmerzen auf. Außerdem merkt man bereits nach wenigen Minuten, dass die durch die angehobenen Füße verkleinerte Sitzfläche sich sehr bald wund anfühlen wird.

Die Dauer der Strafe betrug regelmäßig eine bis mehrere Stunden, ja sogar Tage, die Qualen waren beträchtlich.

Die wenigsten von Ihnen werden wohl solch einen Block zu Hause besitzen. Wer diese Strafe aber einfach ausprobieren möchte (und gesund ist, insbesondere keine Gefäß- oder Rückenprobleme hat), kann sich für einen Versuch gut mit Haushaltsgeräten behelfen.

Eine einfache Möglichkeit dazu bietet eine Haushaltsleiter.

Vor der Strafe besuchen Sie am besten das Klo – diese Strafe wird üblicherweise auch für dringende Bedürfnisse nicht unterbrochen!

Bereiten Sie einige Seilstücke oder Riemen vor, wenn gewünscht stellen Sie die Strafzeit auf dem Wecker ein und platzieren Sie ihn so, dass Sie ihn nicht sehen können.

Setzen Sie sich bekleidet oder nackt vor der aufgestellten Leiter auf den Boden, fesseln Sie Ihre Fußgelenke auf der untersten Sprosse fest (nicht zu stramm, damit der Blutfluss nicht behindert wird!), dann fesseln Sie Ihre Hände auf der 2. Sprosse am besten mittels Fesselschlingen (siehe Melanie I http://www.amazon.de/Melanie-muss-abnehmen-Herbert-M-ebook/dp/B00GS8RKSI/) , ebenfalls nicht zu eng – sorgen Sie dafür, dass die Blutzirkulation gut funktioniert!

Die breiteren Stufen vergrößern die Auflagefläche gegenüber einem echten Block ein wenig, dennoch werden Sie bald den Druck auf die Fußgelenke spüren.

Block_Foto

Das Aufstehen nach der Strafzeit kann recht mühsam sein, und es sind dabei – je nach Dauer der Strafe – heftige Schmerzen in den Beinen, den Armen und im Rücken zu erwarten.

Auch wenn ich kein Experte für Sprachentwicklung bin, fallen mir Begriffe in der Alltagssprache auf, die auf diese Sitzstrafe Bezug nehmen könnten:

  • Jemanden festsetzen;

  • sie sitzt;

  • er ist total eingespannt;

  • in den B(l)ock gespannt.

Ja selbst ein umgangssprachlicher Ausdruck, der ins Hochdeutsche „übersetzt“ wohl lauten würde:

  • „Ich werde dir die Waden nach vorne richten“,

könnte hier seinen Ursprung haben.

Solch eine Sitzstrafe ist als Alternative zu einer Stand- oder Kniestrafe manchmal durchaus überlegenswert

findet

Herbert

Eine weitere Leseprobe: Natalies Strafe / Bastonade

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Liebe Leserinnen und Leser!

In der Story der beiden Melanie-Bücher geht es u.a. um folgende Schwerpunkte:

      1. Selbstdisziplin,

      2. Strafstellungen,

      3. Eigenbau von Züchtigungsinstrumenten,

      4. Strafen für die Selbstausführung,

      5. individuelle Anpassung an die persönlichen Anforderungen.

Zur Veranschaulichung gibt es etliche Grafiken und Fotos (in Melanie II über 50 Stück).

Bild

Eines der Kapitel von Melanie 2 nun als voraussichtlich letzte Leseprobe:

Herbert, Natalies Mentor, erkennt, dass sie ihn beschwindelt. Das gibt eine exemplarische Strafe!

Lesen Sie selbst…

https://sites.google.com/site/herbertmentor/home/m2—leseprobe-5

Werfen Sie auch einen Blick in das Inhaltsverzeichnis – da findet sich noch einiges mehr…

https://sites.google.com/site/herbertmentor/home/m2-inhaltsverzeichnis

Gute Unterhaltung!

Herbert


Melanie muss abnehmen: BDSM – Erziehung und Disziplin

Melanie II: BDSM – Spiel und Ernst

Jetzt wird’s ernst! Melanie wird versklavt…

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Liebe Leserin, lieber Leser!

1.) Sorry, letzte Woche hat sich für einige Zeit ein falscher Link auf die Leseprobe eingeschlichen. Hier nun der direkte Link auf Leseprobe 3:

https://sites.google.com/site/herbertmentor/home/mii—leseprobe-3

2.) In der heutigen 4. Leseprobe von Melanie 2 kommt ein Hilferuf von Melanie: Sie wird von ihrem Nachbarn als Sklavin gehalten, erpresst und zeitweise in einem Kerker (siehe Titelbild) angekettet.

Bild

Die neue Leseprobe von „Melanie II: BDSM – Spiel und Ernst“ finden Sie auf

https://sites.google.com/site/herbertmentor/,

das Buch auf Melanie II: BDM – Spiel und Ernst.

Herbert

Melanie II ist erschienen

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Liebe Leserin, lieber Leser!

Die Fortsetzung von „Melanie muss abnehmen – BDSM: Erziehung und Disziplin“ ist erschienen:

 

Bild

 

In „Melanie II – BDSM: Spiel und Ernst“ finden Sie

  • neue Strafen, Strafstellungen, Fesselungen und Züchtigungen,

  • eine dominante Melanie, die Herbert zur Arbeit zwingt,

  • Melanie versklavt und im Kerker (siehe Cover-Bild),

  • Natalies Bastonade

  • und vieles mehr.

Machen Sie sich selbst ein Bild:

Auf https://sites.google.com/site/herbertmentor/ gibt es das Inhaltsverzeichnis und eine erste Leseprobe.

Viel Vergnügen

Herbert

 

 

Taschendisziplin

Nur für Erwachsene – BDSM – Erotik

 

Liebe Leserinnen, liebe Leser!

Selbstdisziplin ist auch auf Reisen angebracht, viele Strafinstrumente sind jedoch schwierig ohne lange Erklärungen durch die Kontrollen auf dem Flugplatz oder beim Zoll zu bringen.

Im Web gibt es dazu einige Ideen bzw. Vorschläge: Eine Seilpeitsche, die sich klein zusammenlegen lässt, oder die Verwendung eines Elektrokabels aus dem Hotel (praktisch, da muss man gar nichts mitnehmen).

In Melanie wird eine Geißel vorgestellt, die man einfach selbst herstellen kann, die kein Metall enthält und so klein ist, dass man sie in der Tasche der Hose oder des Kostüms transportieren kann. Schmerzhaft ist sie dennoch…

Bild

https://sites.google.com/site/herbertmentor/

Gute Reise!

Herbert

Disziplinsoftware

 

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Liebe Leserin, lieber Leser!

Zusätzlich zum Link auf das Tool für Schreibstrafen Fond-Of-Writing FoW, das in „Melanie muss abnehmen – BDSM: Erziehung und Disziplin“ im Anhang genau erläutert wird, habe ich nun auch einen Link zu Balabolka bereitgestellt.

Balabolka ist ein Programm zur Sprachausgabe oder Text-To-Speech (TTS).

Wieso bezeichne ich es als Disziplinprogramm?

Nun, in unserem Zusammenhang kann es dazu dienen, eine fehlende „Aufsichtsperson“ teilweise zu ersetzen.

Man kann Anweisungen und Befehle in ein Textfile zu schreiben, und eine weibliche oder männliche (Computer-)stimme erteilt einem dann diese Befehle.

Stellen Sie sich vor, Ihr (PC-)Master/Mistress befiehlt Ihnen Strafübungen, Arbeiten, oder dass Sie sich selbst schlagen sollen. Und Er/Sie zählt die Streiche.

Oder Er/Sie schickt Sie in die Ecke und sagt Ihnen dann auch, wann die Strafzeit vorüber ist.

Den Link zur Software, sowie zusätzliche Informationen finden Sie auf:

https://sites.google.com/site/herbertmentor/

Gutes Gelingen!

Herbert

Spaß an Selbstdisziplin?

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Liebe Leserin, lieber Leser!

Leute mit Spaß an Selbstdisziplin haben einige Vorteile:

1. Selbstbestimmt

Tausende Gesetze – mehr oder weniger sinnvoll – bestimmen unser gesamtes Leben. Die Gefängnisse sind voll, und überall erfreut man sich daran, noch mehr Bußgelder kassieren zu können. Wenn Strafe nicht funktioniert – warum gibt es sie dann in dieser Flut? Wenn die Gesetze nur sinnvolle Regelungen enthalten – warum sind sie dann oft so unterschiedlich, ja geradezu gegensätzlich, kaum dass man eine Landes- oder Staatsgrenze überschreitet?

Diese vielfältigen Vorschriften zwängen alle Menschen jedenfalls in ein rigides Korsett.

Doch selbstbestimmte Menschen verfolgen vor allem ihre eigenen Ziele, wählen die für sie wichtigen und nützlichen Regeln selbst aus und setzen sie mit Selbstdisziplin durch – zu ihrem eigenen Vorteil. Dafür benötigen sie auch niemand anderen!

2. Ein Ziel

Wenn man Selbstdisziplin übt, weiß man, wohin man will. Menschen mit Selbstdisziplin überlegen, was sie erreichen wollen und was dazu notwendig ist. Sie haben ein Ziel, planen den Weg dorthin und kontrollieren das Erreichen der Etappenziele.

3. Methode

Neuere Forschungen zeigen bei den meisten Menschen eine deutliche Verlustaversion: Falls durch einen Einsatz ein Gewinn, aber auch ein Verlust möglich ist, muss der Gewinn deutlich höher sein oder viel wahrscheinlicher, damit man den Einsatz riskiert. Viel wichtiger, als etwas zu gewinnen, ist es einem, das nicht zu verlieren, was man bereits hat. Das bedeutet aber, dass eine Belohnung wahrscheinlich oft viel unwirksamer ist, als eine drohende Restriktion. Menschen mit Selbstdisziplin kennen jedenfalls wirksame Methoden…

4. Gute Vorsätze

Gute Vorsätze haben alle – aber nur diejenigen, die sie sinnvoll auswählen und formulieren, eine Methode zu ihrer Steuerung und Kontrolle festlegen und Abweichungen konsequent sanktionieren, werden sie auch einhalten können.

5. Kontrolle

Niemand kann das eigene Verhalten so genau überwachen wie man selbst.

6. Spaß an Selbstdisziplin

Wer Spaß an Selbstdisziplin entwickelt, dem bereitet es Vergnügen, die eigenen Regeln durchzusetzen. Wenn man dann die richtigen Ziele, Wege und Vorschriften wählt, hat man Spaß und Erfolg!

In „Melanie muss abnehmen – BDSM: Erziehung und Disziplin“ erkennt Melanie die Vorteile der Selbstdisziplin und erlernt einige ihrer Methoden: https://sites.google.com/site/herbertmentor/

Eine schöne Woche wünscht

Herbert