Mehr oder weniger – ganz nach Belieben

Nur für Erwachsene – BDSM – Erotik


Achtung: Jede Verletzung – ein Bluterguss, aber besonders auch jede Hautverletzung – birgt ein gesundheitliches Risiko. Seien Sie sich dessen bewusst, Ihr Handeln liegt in Ihrer Verantwortung. Falls Wunden schlecht heilen, Sie Gerinnungsstörungen, Diabetes oder andere Krankheiten haben, verzichten Sie am besten auf die folgenden Versuche.


 

Liebe an BDSM Interessierte,

ich erhalte Rückmeldungen betreffend Selbstzüchtigung, die von

  • „Ich bin sehr wehleidig und habe Angst, mich selbst zu prügeln, ich getraue mich eigentlich nicht zuzuschlagen, das ist mir zu heftig!“, über

  • „…konnte eine Woche kaum sitzen…“ bis zu

  • „Die Wirkung einer Selbstbestrafung ist mir zu schwach – der Effekt eigener Hiebe ist überhaupt nicht vergleichbar damit, von jemand anderem versohlt zu werden!“ reichen.

Für Überlegungen zu Selbstversuchen habe ich heute ein Instrument gewählt, das eine weite Palette an Wirkungen in gut dosierbarer Abstufung bietet: Einen Gürtel. Jedes Instrument wird bei seinem Einsatz durchaus auch selbst beansprucht, verwenden Sie für Ihre Experimente also nicht unbedingt ein neues, 200,– Euro teures Stück!

1. Für ganz Vorsichtige, die eher zur „Wehleidigen-Gruppe“ gehören, aber dennoch einmal einen Versuch wagen wollen:

a) Instrument: Nehmen Sie einen dünnen, schmalen Gürtel, rollen Sie den größten Teil von der Schnalle her zusammen, fassen Sie den Gürtel an der Rolle mit der Schnalle und schlagen Sie nur mit dem Ende ohne Schnalle zu.

b) Ort: Als Zielgebiet wählen Sie wohl am besten Ihr entblößtes Hinterteil – die klassische Erziehungsfläche.

c) Position: Stellen Sie sich aufrecht oder leicht gebückt so vor einen Spiegel, dass Sie ihr Zielgebiet gut überblicken können. Sorgen Sie dafür, genügend Platz zu haben, um nicht statt Ihrer Sitzfläche womöglich eine kostbare Vase zu treffen. Schlagen Sie über die Hüfte so zu, dass das Gürtelende abwechselnd die Backen trifft.

Falls Ihnen die Wirkung prinzipiell gefällt aber zu leicht erscheint, können Sie dann ja auch einmal einen breiteren, dickeren Gürtel versuchen oder zu Methode 2 wechseln.

2. Für eine übliche Strafe, die man sich selbst verpassen will: Verwenden Sie einen schwereren Gürtel und nehmen Sie ihn doppelt. Fassen Sie ihn an den losen Enden und schlagen Sie mit der Doppelschlaufe zu. Wie oft, ist natürlich Ihnen überlassen…

3. Diejenigen, denen es nicht heftig genug sein kann (VORSICHT: Diese Variante wird KEINESFALLS EMPFOHLEN – sie erzeugt jedenfalls Blutergüsse / blaue Flecken und eventuell auch blutende Wunden!), können ja auch mit der Schnalle zuschlagen…

Die Variationsbreite an körperlichen Strafen ist jedenfalls enorm. Es gibt eine Unzahl an Instrumenten, dafür geeignete Zielorte, Positionen und Einsatzarten (wie zB oben beim Gürtel) – da ist ganz sicher für jede(n) Interessierte(n) etwas dabei! Und wenn man Spaß daran findet, wird man auch nicht nur bei einem Strafinstrument bleiben.

Viele wirksame Geräte – meist auch mit Do-It-Yourself-Hinweisen zur Herstellung – und ihren schmerzhaften Einsatz finden Sie in meinen Büchern:

Etwa in „Melanie muss abnehmen: BDSM – Erziehung und Disziplin“ die Instrumente Martinet, Ferula, Kabelpeitsche.

 

In „Melanie II: BDSM – Spiel und Ernst“ Rute, Schuhlöffel, Tawse, Lineal, Auto-Waschbesen, Viper, Plumpsack, Rohrstock.

 

In „Das Internat – Erziehung für Erwachsene“ Paddel, Rohrstock, Tawse, Grüne Mamba.

Außerdem findet man darin auch passende Positionen für Selbst-Prügelstrafen, ebenso aber eine Menge an anderen körperlichen Strafen wie Strafstellungen, Arbeitsstrafen und Restriktionen.

Da gibt es schon eine hübsche Anzahl an Möglichkeiten – und man hat die Qual der Wahl

meint

Herbert

Diaper- / Internatsstellung (ein bisschen genauer…)

 

Nur für Erwachsene – BDSM – Erotik

 


 

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

diesmal zuerst einige Gedanken zur Psychologie und dann ein wenig über die Diaperposition bzw. Internatsstellung.


 

1. Seit einigen Tagen lese ich wieder einmal Georg Groddeck: „Das Buch vom Es“. Es war vor vielen Jahren – zusammen mit Sigmund Freud: „Die Traumdeutung“ – meine erste psychoanalytische Literatur, sozusagen mein Einstieg in die menschliche Psyche.

Zwei Zitate:

…“Da haben Sie nun, was das Wesentliche des Arztes ist: ein Hang zur Grausamkeit, der gerade so weit verdrängt ist, daß er nützlich wird, und dessen Zuchtmeister die Angst ist, weh zu tun. Es lohnte sich, diesem feingefügten Widerspiel von Grausamkeit und Angst im Menschen nachzugehen, weil es gar wichtig im Leben ist. Aber für den Zweck eines Briefes genügt es wohl festzustellen, daß das Verhältnis zu meiner Schwester viel mit der Entwicklung und Bändigung meiner Lust am Wehtun zu tun hat. Unser Lieblingsspiel war Mutter und Kind spielen, wobei es darauf ankam, daß das Kind unartig war und Schläge bekam.“

…“Und was ist Wunderbares, Unglaubliches daran, daß der Schmerz Wollust sein kann, höchste Wollust ? Nur die Perversions- und Unnaturschnüffler wissen nicht oder geben vor, nicht zu wissen, daß die größte Lust den Schmerz verlangt…“

Vielleicht wollen Sie dieses Buch selbst lesen: Es ist nach Ablauf des Urheberrechts gratis legal zu haben, zB hier: http://gutenberg.spiegel.de/buch/das-buch-vom-es-1485/1

(als ganzes E-Book kann man es mit dem obigen Link über http://www.epub2go.eu/ downloaden).

2. Ich habe mich vor Kurzem gefreut, die Meinung zu hören,

  • dass es super sei, jemanden zu züchtigen,
  • besser aber noch, selbst übers Knie gelegt zu werden,
  • es jedoch nichts Besseres gäbe, als sich selbst zu peitschen! Man kann dabei die optimale Ausgewogenheit zwischen Schmerz und Vergnügen herstellen und genießt eine völlige Unabhängigkeit.

Das bringt mich wieder zu der Unterscheidung, ob man sich selbst aus echten Disziplingründen bestrafen möchte, oder einfach zum eigenen Vergnügen eine Genusssession gestaltet. Beides hat seinen Stellenwert – doch vermischen sollte man die beiden nicht. Siehe Buch Melanie muss abnehmen: BDSM – Erziehung und Disziplin (Kapitel „Beschränkungen und Arbeitsstrafen“).

3. Egal, ob man Selbstdisziplin übt oder sich nur zur Unterhaltung eine Strafe auferlegt: Dazu sind natürlich die geeigneten Instrumente nötig, und man muss sich mit Positionen beschäftigen, in denen solch eine Selbstzüchtigung wirksam durchführbar ist (Einiges dazu gibt es im Buch Melanie muss abnehmen: BDSM – Erziehung und Disziplin in Kapitel „Stellungen für die Selbstpeitschung“, wo auch auf die verschiedenen Instrumente eingegangen wird).


Wie schon angekündigt heute ein Ausflug zu einer auch für die Selbstzüchtigung gut geeigneten Position, zur Diaper- oder Internatsstellung (der Name kommt daher, dass in dieser Stellung die Windeln gewechselt werden bzw. dass man (angeblich) im Internat in dieser Stellung bestraft wurde).

Vorsicht: Bei Rückenbeschwerden ist diese Stellung nicht geeignet.

Falls Sie sich selbst fesseln wollen, überprüfen Sie VORHER Ihre Befreiungsmöglichkeiten und sorgen Sie stets für zusätzliche Sicherheit, etwa jemanden, der Zutritt zu Ihrer Wohnung hat und innerhalb absehbarer Zeit sicher bei Ihnen vorbeischaut!

Es gibt mehrere Varianten (und Zwischenstellungen) der Diaper- oder Internatsstellung.

Variante 1

Man hebt die Beine in der Rückenlage mehr oder weniger gestreckt bis in die Senkrechte. Dort kann man sie mit einer Hand festhalten, die Hände hinter den Oberschenkeln fesseln oder die Füße auch etwa an einem Türgriff befestigen.

Nun kann man mit kurzen oder flexiblen Instrumenten die Hinterbacken im unteren Bereich, den Übergang zu den Oberschenkeln und die ganze Rückseite der Oberschenkel „bedienen“.

Variante 2

Man führt die Beine noch weiter in Richtung Kopf, bis die Knie (fast) den Oberkörper berühren.

Nun hat man andere Winkel und kann auf die waagrecht liegende Sitzfläche von oben nach unten schlagen (das funktioniert besser, wenn man am Rand des Bettes liegt und somit um Einiges weiter ausholen kann).

Insbesondere Position 2 ist sowohl mit geschlossenen, aber auch mit mehr oder weniger gespreizten Beinen möglich. Mit zusammengepressten Beinen sind die Geschlechtsteile geschützt, mit gespreizten sind zusätzlich die Innenseiten der Oberschenkel und auch die Geschlechtsteile für Schläge zugänglich (die auf diese Stellen gar nicht oder zumindest höchst vorsichtig und sanft ausfallen sollten!). Bei geeignetem Bett kann man die Füße an den Eckpfosten in Seil- oder Gürtelschlingen einhängen.

Diese Variante 2 mit Fesselung der Füße ans Bett kann auch als Strafstellung eingesetzt werden, da sie durch die Krümmung des Körpers bald unangenehm wird. Somit ist sie gut für ein kräftiges Versohlen geeignet, dem man danach eine längere Nachdenkpause folgen lässt.

Dazu gut passende Instrumente, wie Martinet, Rute, Tawse, kurzes Paddel,… finden Sie in meinen Büchern „Melanie muss abnehmen“ + „Melanie II“ + „Das Internat – Erziehung für Erwachsene“


 

Alles Gute fürs Neue Jahr mit den besten Vorsätzen und der nötigen Selbstdisziplin

wünscht Ihnen

Herbert