Nette Strafen

Liebe Leserinnen, liebe Leser!

In Fortsetzung der Hinweise letztens nun einige weitere Instrumente und Strafstellungen. In meinem Buch Melanie II: BDSM – Spiel und Ernst

finden Sie unter anderem Anleitungen für bzw. die Anwendung von

  • Rute
  • Schuhlöffel
  • Lineal
  • Kochlöffel
  • Gummitawse
  • Auto-Waschbesen
  • Viper
  • Plumpsack
  • aber auch für eine unhörbare Prügelstrafe.

Auch die Fesselschlinge wird hier (nochmals) erklärt.

An Strafstellungen:

  • Auf der Kante sitzen

Kantesitzen

  • Momo-Shibari
  • Hände Hoch
  • Stehen hinter dem Fernseher
  • Buchstrafen
  • Zwangsstellung mit Besenstiel
  • Reiten auf der Leiter
  • Fliegerposition
  • Polnischer Bock
  • Bodenpranger
  • Bleistiftstrafe

Im Anhang finden sich 36 Strafstellungen zur Auswahl mittels Würfel.

Da gibt es Einiges zum Ausprobieren,

findet Herbert

 

Paradoxe Unterwerfung

Liebe Leserinnen, liebe Leser!

In den letzten Tagen konnte ich eine recht hitzig geführte Diskussion über Unterwerfung / Unterordnung / … im Forum von www.erziehungsspiel.de verfolgen.

Ich werde darauf nicht näher eingehen, doch stellt sich mir die Frage, wieweit im BDSM-Bereich (und auch sonst!) bei Diskutanten eine Übereinstimmung in den Begrifflichkeiten besteht bzw. überhaupt erzielbar ist.

Nehmen wir doch einfach den netten Begriff „Erziehungsspiel“.

Was Erziehung ist, glaubt jeder zu wissen, auch Spiel erscheint durchaus unverdächtig.

Wer jedoch bzgl Erziehung zB https://de.wikipedia.org/wiki/Erziehung zu Rate zieht, erkennt gleich, dass unter demselben Begriff jeder etwas Unterschiedliches verstehen kann, und man selbst bei gutem Willen nicht davon ausgehen kann, dass das Gegenüber aus den vielen Möglichkeiten genau dieselbe Auswahl getroffen und von diesem Begriff nun dieselbe Vorstellung hat.

Interessant – und wie ich denke leicht nachvollziehbar – sind solche Überlegungen auch bei dem Begriff „Spiel“.

Offenbar ist bei Erziehungs-„Spiel“ der Begriff Spiel im Sinn von „nicht ernst“ gemeint.
Doch was daran ist nicht ernst?

Man kann ein fiktives, nicht wirklich begangenes Delikt ersinnen, und dies mit einer eher „liebkosenden“ Strafe ahnden Hier führt ein Spieldelikt zu einer spielerischen Strafe (Vanillaspiel); diese kann für den Zögling von „zu leicht“ bis „angenehm“ reichen
Man kann ein tatsächlich begangenes Delikt mit einer „liebkosenden“ Strafe ahnden Echtes Delikt, aber spielerische Strafe (kleine Buße); diese kann für den Zögling von „zu leicht“ bis „angenehm“ reichen
Fiktives oder echtes Delikt, mit in der Härte vom Zögling bestimmter (oder mitbestimmter) Strafe Fiktives oder echtes Delikt, vom Zögling als passende Behandlung empfunden – er hat sie ja selbst ausgewählt (diese kann von weich bis hart ausfallen, je nachdem was vom Zögling erwünscht ist) (Zöglingsspiel)
Man kann ein falsches (nicht wirklich begangenes) Delikt ersinnen, und der Erzieher belegt dies mit einer echten, harten Strafe Man benötigt im Spiel eben ein Spieldelikt, damit man dafür eine echte Strafe folgen lassen kann (Erzieherspiel); diese kann für den Zögling von „angemessen“ bis „zu hart“ reichen
Man kann ein tatsächlich begangenes Delikt mit einer echten, harten Strafe belegen Echtes Delikt, echte Strafe; hier besteht das Spiel darin, dass man sich auf diese Situation einlässt; zB im Bereich von DD (ev. paradox)

Es gibt wohl sicher auch noch andere Facetten.

Nun wird eine „echte“ Strafe normalerweise immer vom Strafenden ausgewählt, und der Bestrafte hat keinerlei Mitspracherecht – wie sonst könnte man jemals eine echte, ernste Strafe verhängen? Und eine ernst gemeinte Strafe ist dann immer auch eine, die durchgesetzt werden kann und die auch durchgesetzt wird (sonst ist es ja keine Strafe). Man lässt sich als Sub in diesem Fall also auf ein „Spiel“ ein, das nach der Anfangsentscheidung durchaus „ernst“ verläuft und für Sub nicht mehr steuerbar ist. Aus dem Erziehungsspiel ist Erziehungsernst geworden. Paradox? –

fragt

Herbert


https://sites.google.com/site/herbertmentor/

https://www.erziehungsspiel.de/

Nette Instrumente

Liebe Leserinnen, liebe Leser!

In einigen Geschichten der letzten Zeit wurden DelinquentInnen „versohlt“ oder mit dem Rohrstock gezüchtigt.

Bei Ferndisziplin und Selbstbestrafung sind nun weder ein Selbst-Versohlen mit der Hand, noch Schläge mit einem Stock, einer Reitgerte oder einem langen Paddel ausreichend wirksam durchführbar.

Ich möchte daran erinnern, dass in meinen Büchern für diese Zwecke Selbstbau-Instrumente als gut wirksamer Ersatz beschrieben sind:

In Melanie muss abnehmen: BDSM – Erziehung und Disziplin gibt es neben viel anderem Anleitungen für:

  • ein Martinet,
  • eine Ferula,
  • eine Kabelpeitsche (die ähnliche Ergebnisse wie ein Rohrstock erzeugt) und
  • eine flughafentaugliche Geißel, die somit auch für unterwegs gut geeignet ist;

  • auch die genaue Beschreibung der Fesselschlinge zur Selbstfesselung ist hier enthalten.

Viel Spaß beim Ausprobieren!

Herbert