Ein angenehmes Wochenende


Nur für Erwachsene – BDSM – Erotik


Liebe Leserinnen und Leser!

Wieder eine Kopfkino-Geschichte – wählen Sie Ihre Rolle darin selbst aus…


 

Ein angenehmes Wochenende

Es ist Freitag Abend.

„Ich muss dieses Wochenende leider arbeiten.

– – Ah, sehe ich da an deinen leuchtenden Augen, dass dir ‚Party-Time‘ vorschwebt? – Nichts da! Wenn ich arbeite, wirst du brav zu Hause bleiben. Allein. Doch du kannst dir ja ein angenehmes Wochenende machen, mit Fernsehen und Lesen.“

„Aber ich würde gerne ein paar Bekannte einladen.“

„Du hörst wohl schlecht – also wirst du die 5 kg-Hantelscheibe an deinem Fuß herumschleppen – zur Sicherheit [1]: Da wirst du es dir wohl gut überlegen, jemanden zur Tür hereinzulassen!

So, und jetzt rechne dein Geld ab!

Ah, ich sehe, du erbleichst?

– – Ist ja auch kein Wunder: Da fehlen doch einige Euro!“

„Ich musste mit dem Bus fahren.“

„Hoho – du musstest? Du hast wohl vergessen, dass du für Faulheit bei der Arbeit eine Woche Verkehrsmittelverbot hast und somit zur Strafe laufen sollst! Also darfst du nun für längere Zeit gut darüber nachdenken, ob es klug ist, mein Verbot einfach zu ignorieren: Mich zu betrügen bringt dir gleich einmal 6 Tatzen ein und noch eine weitere Woche zu Fuß gehen. Und lass dir ja nicht einfallen, mich nochmals zu hintergehen und irgendwo mitzufahren! Außerdem kette ich nun für die Dauer des Wochenendes statt des Fußgewichts deine linke Hand an den rechten Fuß – das macht stehen, gehen, sitzen und liegen gleich viel lustiger!“

„Es war aber unbedingt nötig, weil es sich zeitlich wirklich nicht ausging! Ich musste…“

„Du gibst auch noch Widerworte? Das ist ja unglaublich! Denkst du tatsächlich, du kannst hier selbst entscheiden, ob du eine Strafe ausführst oder nicht?

Auch gut: Deine zusätzliche Frechheit verschafft dir sogleich eine intensive Nachdenkhilfe zum Thema, was dir erlaubt ist und was nicht:

Ein halbes Stündchen in Durchsuchungsposition und 12 Hiebe auf den Arsch werden dich schon Gehorsam lehren. Und außerdem wird nun für die zwei Tage statt der linken deine dominante rechte Hand an den linken Fuß gefesselt!

Nach den heutigen Strafen übersiedelst du dann ins Gästezimmer. Und stell deinen Wecker passend ein: Das Frühstück hat trotz deiner gefesselten Hand pünktlich und perfekt auf dem Tisch zu stehen. Du weißt ja: Für Schlampereien im Haus fasst du sonst noch zusätzlich Rutenhiebe aus. An deinem lauten Geschrei und den violetten und teilweise blutigen Schwielen war der gute Effekt der Rute jedes Mal deutlich erkennbar, und ihr scharfer Biss hatte auf dein Benehmen noch stets eine ausgezeichnete und lange anhaltende Wirkung [2].

Nun kommt erst einmal die Strafstellung: Beine breit, Füße 80 cm von einander und 80 cm von der Wand entfernt – ich markiere mit Klebeband die Stellen am Boden. Bleib schön außerhalb der Markierung stehen! Und jetzt die Hände weit auseinander an die Wand. Das ist eine ausgezeichnete Position zum Nachdenken!

– – –

So, es ist Halbzeit. Ist doch nett von mir, dich über den Fortschritt deiner Strafe zu informieren, findest du nicht? Also noch eine weitere Viertelstunde so ausgespreizt stehen!

Ich erkenne an deinen bereits zitternden Beinen und Armen, dass die Stellung nicht ganz nach deinem Geschmack ist! Gerade die letzten Minuten werden sich dir tief ins Gedächtnis brennen und dich in Zukunft gut an die Folgen von Ungehorsam erinnern, und das schon, bevor du auch nur überlegst, dich meinen Anordnungen zu widersetzen!“

„Uhh. Ich kann nicht mehr! Bitte lass mich aufhören! Ich werde alles tun, was du verlangst!“

„Hi, hi, das ist doch eigentlich selbstverständlich! Doch wie du siehst, übertrifft deine Blödheit manchmal selbst die besten Überlegungen. Dann muss ich dich eben so bestrafen, dass du wieder vernünftig denken kannst!

Also lass dir ja nicht einfallen abzubrechen, sonst beginnt nach einer ordentlichen Tracht Prügel die Strafe nochmals von vorne!“

– – –

Unter Heulen, Wimmern und Keuchen geht die schmerzhafte Stehzeit zu Ende.

„Jetzt putze dir die Nase und hol den Rohrstock!

– –

Hm, zu dumm, der fühlt sich ja viel zu leicht an – beinahe ausgetrocknet. Das Stöckchen war eindeutig bereits zu lange nicht in Gebrauch – und schon bist du aufsässig!

Dann machen wir es eben anders, und du erhältst erst einmal die 6 Tatzen mit der Ferula. Bring sie her!

– Los, strecke deine Hand vor!“

Der erste Hieb klatscht und wird mit einem Schrei und dem Zusammenkrümmen des Körpers quittiert – und das ist erst der Anfang! Die Schmerzen sind so heftig, dass es einige Minuten dauert, bis alle sechs Schläge ausgeteilt sind und die Hände glühend anschwellen.

„So, die heutigen Strafteile sind damit erledigt und können gut nachwirken. Den Rohrstock aber wässern wir bis morgen Früh in der Badewanne – beschwert mit rostfreien Besteckteilen.

Damit er nicht austrocknet, wirst du seine Pflege übernehmen und ihn ab sofort selbst jeden Donnerstag über Nacht wässern! Du wirst merken, dass er morgen wieder das passende Gewicht besitzt. Es ist dadurch zwar etwas schwieriger, mit ihm präzise zu treffen, aber seine Wirkung ist dann um Vieles durchschlagender – also deiner Missetat angemessen! Du kannst dich schon darauf freuen: Morgen früh, bevor ich weggehe, werde ich dich damit windelweich prügeln!

Jetzt denk einmal nach, ob es sich für dich gelohnt hat, dich vor der verhängten Strafe zu drücken. Eigentlich hatte ich dir zwei ruhige, nette Tage zugedacht – so aber hast du eben lieber deine Version eines ‚angenehmen Wochenendes‘ gewählt! Da wirst du sicher noch viel Spaß daran haben!“


 

1) Hantelscheiben zum Sicherstellen eines Hausarrests werden im Blog Sträflingskugel besprochen.

2) Die Selbstherstellung einer „Rute“, weitgehend aus Haushaltsmaterialien, wird in Melanie II: BDSM – Spiel und Ernst in Anhang 1 „Herstellung einer Rute“ beschrieben.

Auf Erziehungsspiel gibt es auch wieder neue, feine Bilder und Texte!

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