Lindas Sklave (Teil 3)


Nur für Erwachsene – BDSM – Erotik


Liebe Leserinnen und Leser,

die nächste Fortsetzung der Geschichte aus den letzten Blogs.

„Lindas Sklave (Teil 1 – Faulheit wird nicht geduldet)“

„Lindas Sklave (Teil 2 – Des einen Leid…)“

Vorsicht – ziemlich heftig!


Rückblick auf das Ende von Teil 2:

…Komm, zeig mir deine Hände!“

– –

Ah, die sehen ja immer noch ziemlich mitgenommen von der Tawse aus. Armer Alexander!

Hm. Du hast heute bereits hart gearbeitet – komm mit: Zur Belohnung darfst du mit mir Kaffee trinken. Wir gönnen uns jetzt einfach eine gemeinsame halbe Stunde Pause!“

Der nette Ton, Lindas Lob, ihr Mitgefühl und das Angebot für die gemeinsame Zeit sind Musik in Alexanders Ohren. Er ist zwar überrascht über die plötzlich veränderte Atmosphäre, doch wird er nicht wirklich misstrauisch – zu gut stimmt Lindas freundliche Zuwendung mit seinem insgeheimen Verlangen überein. Seine Liebe zu seiner Herrin beginnt auch sofort wieder anzuwachsen. „Es kann ja noch alles gut werden!“, denkt er. Denn selbst, wenn sie ihn bisher sexuell nicht an sich heranließ und ihn manchmal um Vieles härter schlug als er es sich wünschte – vielleicht ist sie doch genau die Herrin, die er sich erträumt hat?


 

Lindas Sklave (Teil 3 – Das Übliche)

Bald darauf dämpft Linda seine hohen Erwartungen aber wieder: „Alex, ich freue mich sehr über deine Fortschritte und belohne gerne besondere Anstrengungen und Erfolge.

Doch sieh dich vor: Wenn du wieder Fehler machst, faul oder ungehorsam bist, werde ich dich auch weiterhin sehr streng bestrafen! Es kommt ganz auf dich an!“

Während der nächsten drei Wochen – solange die Zeitstrafen Internet- und Sexverbot noch laufen – schont Linda Alexanders wunde Hände und seinen blaugeschlagenen Hintern nun ganz bewusst. Sie beobachtet den Heilungsverlauf, um daraus Schlüsse für zukünftige Züchtigungen abzuleiten, und sucht und findet Alternativstrafen, um ihren Zögling trotz aller Einschränkungen auch weiterhin wirkungsvoll lenken zu können.

Wenn sie Sanktionen für nötig erachtet, verordnet sie nun primär eine schmerzhafte Strafstellung. Dazu probiert sie verschiedene Haltungen, die sie in Melanie muss abnehmen: BDSM – Erziehung und Disziplin“ und „Melanie II: BDSM – Spiel und Ernst“ beschrieben findet, selbst aus und ist dabei besonders angetan von der Flieger-Position [1]. Nach ziemlich kurzem Selbstversuch meint sie, vor Anstrengung bereits heftig atmend: „Ah, das reicht mir! Die Stellung tut ordentlich weh und strengt an! Länger will ich sie gar nicht auskosten – das überlasse ich viel lieber meinem Schützling! Das ist eine wirklich hübsche Bück-Strafe, bei der ich mich gar nicht anzustrengen brauche, weil sich ja der Bestrafte so richtig selbst quält!“

Und so wählt sie für die nächste Zeit den „Flieger“ als Teil ihres derzeitigen, das Hinterteil schonenden Strafkonzepts. Doch wie, überlegt sie, soll sie Alexander dazu bringen, diese peinigende Stellung für längere Zeit zu halten? Normalerweise würde sie ihn bei jeder verbotenen Bewegung einfach kräftig auf den hochgereckten Hintern prügeln – doch genau diesem Ort will sie in nächster Zeit ja eine Erholungspause gönnen.

Nach einigen Überlegungen sowie ersten Versuchen am lebenden, schmerzempfindlichen Objekt, findet sie heraus, dass auch klatschende Hiebe auf Alexanders Waden seinen Widerstand rasch brechen. Prügel auf die Rückseite seiner Unterschenkel bieten sich somit gut an, das Einhalten der unangenehmen Strafstellung zu erzwingen: „Für Alex sind meine harten Schläge dort offenbar sehr schmerzhaft, dennoch behindern sie ihn danach nicht allzu sehr beim Gehen, lassen ihn problemlos weiter seine Hausarbeiten verrichten und stören bei seiner Programmiertätigkeit auch nicht übermäßig seine Konzentration. Das sind doch große Unterschiede – nun hier bei uns vielleicht sogar Pluspunkte – im Vergleich zur Bastonade auf die Fußsohlen, zu Tatzen auf die Hände und Senge auf den Hintern. Das Freibad wird er mit den Blutergüssen auf den Waden aber wohl lange nicht besuchen wollen. Ausgezeichnet: Er soll ohnedies noch mehr für mich ackern!“, freut sich Linda.

Bei Alexanders erster Verurteilung zum „Flieger“ gibt sie ihm genaue Anweisung: „Du hast heute dein vorgeschriebenes Pensum knapp, aber doch nicht geschafft. Faulheit wird, wie du weißt, bei mir stets angemessen honoriert!

Also: Schiebe die Hosenbeine gut hoch und mach deine Waden frei. – – Stell dich aufrecht hin – die Füße etwas auseinander. Lege die Handflächen hinter dem Rücken zusammen und verschränke die Finger ineinander. Beuge dich soweit vor, wie er dir möglich ist – noch weiter, und den Kopf näher an die Knie! Jetzt zieh die gestreckten Arme vom Körper weg hoch in die Luft – stell sie senkrecht auf.

Genau so bleibst du! Das ist die Flieger-Position.

  • Du bleibst schön gebückt stehen
  • und hältst die Arme gestreckt senkrecht in der Luft!
  • Die Finger sind stets verschränkt!
  • Die Knie kannst du weiterhin gestreckt halten oder auch leicht beugen – ganz, wie es für dich bequem ist!
  • Aber:
    • Falls du die Arme beugst,
    • die Hände voneinander löst,
    • zu sehr zappelst,
    • oder wenn gar Arme oder Hände deinen Körper berühren,

erhältst du sofort Prügel auf deine Waden!

  • In dieser Haltung wirst du 15 Minuten bleiben!“

Alexander spürt bald, wie diese Fliegerstellung bereits nach kurzer Zeit unangenehm wird, und wie seine Arme, der Rücken und die Beine zu schmerzen beginnen. Langsam aber sicher wird die Strafe immer schwerer zu ertragen, und 15 Minuten sind kein Erlebnis, das er öfter wiederholen möchte!

Als er, vor Anstrengung bereits heftig schwitzend, die befohlene Strafstellung vorzeitig verlässt, verschont Linda diesmal zwar seine einladend dargebotene Sitzfläche, schlägt ihn jedoch ebenso heftig auf seine Waden, was ihm dort brennende Striemen beschert. Sie bedient sich dabei einer langen Ferula [2], die sie zweckentsprechend und ohne irgendwelche Verzierungen angefertigt hat. Das Instrument muss ja nicht besonders schön sein – Hauptsache, es wirkt! Mit diesem flachen Gerät, das um einiges schärfer als ein Lineal wirkt, verpasst Linda nun bei Bedarf zur Aufmunterung Alexanders Unterschenkeln satt klatschende Streiche.

Und sie schlägt immer zweimal – auf jede Wade einzeln.

Und dann vielleicht noch zweimal.

Jeder einzelne Hieb zieht so richtig gemein und hinterlässt auf dem Bein einen breiten, blauen, lange schmerzenden Streifen.

Meist überzeugen bereits zwei oder vier solcher deutlichen Hiebe den heulenden Alexander voll davon, dass es für ihn immer noch angenehmer ist, die Stellung selbst unter höchster Anstrengung über die verordnete Strafzeit hinweg bewegungslos zu halten, als nochmals Prügel zu beziehen. Doch die 15 Minuten dehnen sich für ihn fast endlos…

Außer der Entdeckung des „Fliegers“ hat Linda in diesen Tagen der Alternativstrafen zu ihrer Freude auch die Vorzüge langer Schreibstrafen erkannt. Diese waren ihr in ihrer Schulzeit wegen der mühsamen Arbeit und der sinnlosen Zeitvergeudung aufs Äußerste verhasst, und sie hat wohl auch deshalb lange den Gedanken verdrängt, dass diese Art der Strafarbeit für ihre Zwecke hier womöglich nutzbringend einsetzbar sein könnte.

„Ha, einen Satz wieder und immer wieder schreiben zu müssen, statt essen oder fernsehen zu dürfen, ist ganz hervorragend als Zusatzstrafe geeignet!“, jubelt sie innerlich nach ihren ersten Versuchen an Alexander. „Die Strafe hat ja lauter ausnehmend positive Eigenschaften: Sie ist gut dosierbar und kann fast beliebig verschärft werden. Dabei ist sie anstrengend und unangenehm, nimmt dem Delinquenten seine ohnehin karge Freizeit und erzeugt bei ihm große Angst vor einer Wiederholung. Dazu hämmert sie ihm auch noch die erwünschte Verhaltensweise hunderte Male tief in sein Gehirn!“

Die Strafsätze lässt sie Alexander stets mit der Füllfeder in ein dickes „Strafarbeiten“-Heft schreiben. Denn statt die Überprüfung dem Fond-Of-Writing-Programm [3] oder einem anderen Tool zu überlassen, macht sie das doch viel lieber selbst. „Ich führe keine Fernerziehung durch, sondern habe Alexander ja hier bei mir, und außerdem ist die direkte Kontrolle seiner Strafe für mich eine ausnehmend lustvolle Tätigkeit. Wenn ich die Prüfung an ein Programm abgäbe, brächte ich mich ja selbst um den Großteil meines Genusses!“

Im Heft lässt sie von Alexander gleich alle Seiten durchnummerieren, stanzt dann ein Loch durch das ganze Heft und sichert die Blätter mittels einer dünnen Kette und eines kleinen Schlosses gegen jeden Austausch. Zusätzlich bringt sie zur Sicherheit noch heimlich an einzelnen Seiten kleine, nur für sie selbst erkennbare Zeichen an, um Tricksereien ganz sicher erkennen zu können. Und sie blickt ihrem Zögling während seine langen Strafarbeiten auch gerne öfters über die Schulter – um ihn zusätzlich zu demütigten und Gedanken an Manipulationsversuche bei ihm gar nicht erst aufkommen zu lassen.

Alexander ist das Ausbessern von Fehlern, aber auch jegliche Veränderung am Heft, insbesondere auch das Entfernen von Blättern, strengstens untersagt. „Du musst lernen, sorgfältig zu arbeiten. Sorgfältige Arbeit ist bereits beim ersten Mal korrekt – nicht erst beim zweiten Mal!“ So muss er, selbst wenn er bereits in einem der ersten Sätze auf der Seite einen Schreibfehler begeht, dennoch auf derselben Seite weiterschreiben, wohl wissend, dass ihm dafür zehn zusätzliche Wiederholungen des Satzes bevorstehen.

Linda lässt sich beim Prüfen einer Strafe stets genügend Zeit und korrigiert die Arbeit sehr genau: Sie kontrolliert jede Seite und liest jeden einzelnen Satz durch. Ein fehlendes Datum am Kopf der Seite, eine fehlende fortlaufende Nummerierung des Strafsatzes, ein Fehler im Text oder unregelmäßige Schrift – jede Beanstandung wird von ihr sorgfältig mittels eines Strichs am Ende der Strafe vermerkt. Zum Schluss bedeutet jedes Strichlein, dass Alexander 10 weitere Wiederholungen des Strafsatzes zu schreiben hat. Fertig geprüfte Seiten streicht Linda sofort gut sichtbar durch – damit weiß sie, dass sie sie bereits korrigiert hat, und es zeigt Alexander ihre Geringschätzung für seine langwierigen Arbeit.

Überprüft Linda die Strafe am späten Abend, so ist die Zusatzstrafe dann bereits bis zum Frühstück zu liefern, also noch in der Nacht fertigzustellen. Die zusätzlichen Wiederholungen für Fehler in Strafen oder Zusatzstrafen, die sie beim Frühstück begutachtet, sind dann bis zum Abend fällig.

Akzeptierte Strafarbeiten reißt Linda aus dem Heft heraus und zerreißt sie – um Alex noch zusätzlich zu demütigen – dann noch mehrfach. Die Papierfetzen erhält Alexander zur Entsorgung zurück, was ihn besonders tief trifft und ihn jedes Mal nahe ans Heulen bringt: Seine stundenlange, mühevolle Arbeit während der ohnedies knappen Freizeit wird von seiner Herrin innerhalb von Sekunden einfach vernichtet und ist dann nur noch Müll!

Bei einem Delikt sagt jetzt Linda meist nur mehr: „Alex: Den ‚Flieger‘ – plus Schreibstrafe!“, und Alexander weiß ganz genau, was von ihm verlangt wird: Während Linda die Ferula holt, hat er seine Waden freizumachen und danach 15 Minuten lang die Flieger-Stellung einzuhalten. Und später wird er – statt Abendessen und Fernsehen – 200 Mal den Satz schreiben „Ich habe meiner Herrin zu gehorchen, stets fleißig zu arbeiten und alle ihre Befehle aufs Genaueste auszuführen!“.

Manchmal genügt Linda dann bereits ein Blick auf die erste Seite seiner Strafarbeit, um festzustellen, dass die Ausführung nicht ihren Vorstellungen entspricht. In diesem Fall reißt sie die Seiten heraus und durch und sagt kalt: „Deine Arbeit ist nachlässig, und die Schrift schlampig. Du hast nicht sorgfältig gearbeitet, und die Strafe ist somit nicht erbracht. Da wirst du dich wohl um Einiges mehr anstrengen müssen! Und falls du mich einfach ärgern willst, trifft es jedenfalls nur dich selbst: Nicht pünktlich abgelieferte oder nicht ordentlich ausgeführte Strafarbeiten werden bei mir stets verdoppelt: Also schreibst du den Strafsatz nun 400 Mal – in deiner schönsten Schrift und bis morgen Abend!

Und jetzt mach deinen Oberkörper frei – für eine nicht rechtzeitig erbrachte Schreibstrafe gibt es von mir stets sofort 25 saftige Hiebe mit dem Martinet auf den bloßen Rücken!“ [4]

Genauso, wie beim Schlagen von Tatzen, erregt Linda auch bei der Überprüfung einer Strafarbeit der Blickkontakt zum Bestraften noch zusätzlich: Immer wieder sieht sie während des langwierigen Korrekturvorgangs in Alexanders Gesicht und seine Augen. Dort glüht seine Angst davor, dass sie Fehler finden könnte, und bei jedem Strichlein erscheint seine Verzweiflung über die neuerliche, sinnlose Arbeit der Zusatzstrafe. Und Linda erkennt auch klar seine stete Furcht vor einer Zurückweisung und Wiederholung oder gar Verdoppelung der gesamten Strafarbeit, aber auch seine Sorge, dass ihm ein Blick oder Wort womöglich als Trotz ausgelegt werden könnte, was ihm unweigerlich eine weitere Strafe einbringen würde. Und bereiten nicht allzu harte Prügelstrafen Alexander gelegentlich neben dem Schmerz doch auch einige Lust, so beinhalten diese öden, unnützen Schreibarbeiten nur die von ihm recht ungeliebte Komponente der demütigen Unterwerfung.

Rasch merkt Linda, dass Alexander diese Kombi-Strafe aus Strafstellung und langer Schreibarbeit um Vieles mehr fürchtet und hasst, als eine moderate Züchtigung allein. Ab da sagt sie überhaupt nur mehr: „Ah, du siehst mich frech an? Also: Du kennst schon die Strafe!“, was eben ganz dasselbe bedeutet, wie „15 Minuten ‚Flieger‘ – plus 200 Sätze!“. Und seine Angst davor, diese doppelte Strafe womöglich öfter als einmal an einem Tag auszufassen, ist enorm. Wie würde er eine solche Grausamkeit überstehen? Die Fliegerstellung ist so schmerzhaft und anstrengend, dass er während einer zweiten Strafzeit wohl vielfache Prügel auf seine Waden erhielte. Und weitere 200 Mal den langen Satz zu schreiben, kostet ihn nicht nur seine restliche Freizeit sondern zusätzlich noch zwei bis drei Stunden seines Schlafs.

Ja, Linda kennt Alexanders Vorlieben und Ängste mittlerweile recht gut. Und genau deshalb verwendet sie diese Methoden mit Bedacht und Vergnügen und genießt es, wie er dabei leidet. Alexander andererseits setzt alles daran, diese überaus ungeliebte Erfahrung möglichst selten zu wiederholen. Zusammen erzeugt das genau den devoten Gehorsam und die enorme und dabei hochwertige Arbeitsleistung, die Linda bei ihrem Sklaven anstrebt und schätzt.

Nach drei Wochen – Alexanders Hintern ist immer noch stark verfärbt – gibt Linda ihm wieder das Internet frei, hält aber das Porno-Verbot weiterhin aufrecht.

Und sie entlässt seinen Penis aus dem engen Gefängnis.

Der für so lange Zeit erzwungene Verzicht auf tröstliche, sexuelle Entspannung hat Alex ganz ordentlich zugesetzt. Da sein tägliches Arbeitspensum mittlerweile hervorragend ist, belohnt ihn Linda: „Du hast die letzten Tage recht brav gearbeitet – weiter so! Dafür darfst du wieder einmal onanieren!“ Sie lässt ihn abends im Fernsehen einen Erotikfilm betrachten, und genießt tags darauf in der Aufzeichnung der Überwachungskamera ein wenig erregt, doch vor allem belustigt, wie Alexander sich rasch und erfolgreich selbst befriedigt.

„So,“ denkt sie, „jetzt ist mein Alex wieder voll auf Schiene:

  • Er verehrt und begehrt mich, auch wenn er mich nicht haben kann;
  • er hat aber auch riesige Angst vor meinen schmerzhaften Bestrafungen;
  • beides hat seine Arbeitsleistung seit Beginn bereits ganz ordentlich erhöht. Er arbeitet inzwischen für mich wirklich wie ein Pferd;
  • nun habe ich auch noch die erotische Komponente hinzugefügt: Solange er es nicht übertreibt, lasse ich ihn wichsen. Doch falls er straffällig geworden ist, nehme ich ihm seinen Pimmel für einige Tage oder Wochen weg! Diese Abstinenz unterstützt die anderen Disziplinarmaßnahmen noch zusätzlich.
  • Es läuft alles wirklich ausgezeichnet und ich sehe derzeit auch keine akute Gefahr, dass er sich von mir verabschiedet.“

Zwei Tage später ist Linda wieder einmal ordentlich geil und fühlt den heftigen Drang zum Abbau ihrer eigenen Spannung. Und für ihre selbsterotischen Spielchen im Bett will sie die Fantasie im Vorfeld noch kräftig anregen.

„Ich habe mich in den letzten drei Wochen wirklich sehr zurückgehalten,“ denkt sie, „und dennoch ist es mir gut gelungen, die gewünschte Disziplin selbst ohne hartes Versohlen seines Affenarsches durchzusetzen. Der ‚Flieger‘ und das Sätze Schreiben sind wirklich gut wirksame Maßnahmen.

Doch,“ meint sie voller neuem Tatendrang, „da ich wahrlich keine Freundin von halben Sachen bin, ist es jetzt allerhöchste Zeit, dass ich Alexanders Schonzeit beende. Als Zusatz sind Strafstellungen und Schreibstrafen ja ausgezeichnet brauchbar, doch als Hauptstrafe setze ich ab sofort wieder die bestens bewährten Prügel ein: Heute lasse ich wieder einmal den Stock so richtig auf seinem Arsch tanzen!

Denn ab und zu braucht er das einfach.

Und ich auch!“

Sie ruft Alexander, und er erscheint bereits nach wenigen Sekunden: „Ja, Herrin?“

„Alex, es gibt da ein Disziplinproblem, das ich mit dir besprechen möchte. Ich habe das Gespräch bereits längere Zeit verschoben, um deine Wunden abheilen zu lassen. Doch heute ist es soweit!“

Alexander erschrickt heftig und wird weiß im Gesicht.

„Ha, die Überraschung wirkt ja ganz ausgezeichnet!“, denkt Linda. Ich werde nun auf manche Delikte wohl erst ein oder zwei Tage später zu sprechen kommen, und das unabhängig davon, ob die Verfehlung gleich erkennbar war oder verborgen begangen wurde. „Manchmal passt es eben für mich zeitlich nicht, mich mit deiner Bestrafung sofort zu beschäftigen – das heißt aber noch lange nicht, dass du schon aus dem Schneider bist!“ Alexander soll sich nie sicher sein können, dass wirklich bereits alles erledigt und vorbei ist. Stets soll ihn die Ungewissheit plagen, ob nicht womöglich doch noch weiterer Tadel und Strafen drohen. Das wird seine Furcht dauerhaft auf dem von ihr erwünschten, hohen Niveau halten.

„Ich muss sagen, dass ich sehr enttäuscht von dir bin – du hast es gewagt, mich zu hintergehen. Das hat natürlich harte Konsequenzen! – –

Kannst du dir schon denken, wovon ich spreche? Erinnere dich: Nach deiner ja wirklich wohlverdienten Bestrafung für Faulheit und Pornos hast du doch tatsächlich verbotene Tabletten zu dir genommen, um die Schmerzen der Strafe zu verringern.

So sieht also dein Gehorsam aus: Du übertrittst ganz bewusst meine Vorschriften! Du hast wohl immer noch zu wenig Angst vor den Folgen. Nun, da werde ich wieder ein wenig nachlegen.

Hol jetzt sofort alle deine illegalen Medikamente her und händige sie mir aus!“

Alexander geht sehr zögerlich und bringt nach einiger Zeit mit verzweifeltem und angsterfülltem Blick seine geheimen Schätze.

„Nun, wenn dieses schwere Delikt auch bereits eine Weile her ist – aufgeschoben ist nicht aufgehoben!

Ich weiß, du hasst es, immer dieselbe Strafe zu erhalten – nun, keine Sorge, heute werde ich dir ein ganz klein wenig Abwechslung verschaffen:

Du erhältst für deinen Betrug zwar die bekannte Strafe, also den netten Flieger plus die interessanten Strafsätze – diesmal aber zusätzlich ergänzt durch 25 mit dem Rohrstock: Die Schmerzen, die du dir damals erspart hast, werde ich jetzt in ausreichender Stärke neuerlich auf deinen Arsch schreiben!

Und damit auch die Finger für ihr Verbrechen ihre verdiente Bestrafung erhalten, ergänzen wir den üblichen Satz noch um den Sinnspruch: ‚Jeder Versuch, meine Herrin zu hintergehen, wird streng bestraft!’“

Alexander schluckt erschrocken: „Wieso – – und woher wissen Sie…?“

Linda macht einen schnellen Schritt vor und knallt Alex eine heftige Ohrfeige ins Gesicht. Und gleich noch eine mit der anderen Hand.

„Kannst du dir nicht merken, dass ich KEINE Widerworte dulde, sobald ich eine Strafe verkündet habe? Es ist doch völlig gleichgültig, woher ich meine Information habe.

– – Nun, heute sind wir voll mit dem Betrug von dir beschäftigt, doch dein freches Zurückreden hat ganz sicher auch noch ein Nachspiel!

Also nun zur Bestrafung für deinen heimlichen Beschiss. So wird sie ablaufen:

  • Zuerst machst du 15 Minuten den Flieger – ha, ha, du trittst sozusagen eine kurze Urlaubsreise an;
  • dann kannst du dich im Steh-Schrank 30 Minuten lang entspannt auf die folgenden Prügel freuen;
  • danach bekommst du für deine Hinterfotzigkeit von mir so richtig den Arsch voll!
  • Und schließlich darfst du dich für ein paar Stunden in Ruhe der Schreibkunst widmen, indem du 200 Mal den verlängerten Strafsatz schreibst.

Weil das ganze eine gute Weile dauern wird, fangen wir auch sofort an! Bereite den Esstisch wieder als Prügelbock vor!“

Ah, heute wird Linda endlich wieder auf ihre Rechnung kommen: Wie sehr hat sie doch bereits das Pfeifen des Rohrstocks und das Zucken seines nackten, gepeitschten Hinterns vermisst!

Und so nimmt sie das altbewährte Prügelsystem – jetzt durch die Neuerungen der Strafstellung und der Schreibstrafe noch verbessert und zu einer Dreifachstrafe verschärft – wieder in Betrieb. Selbst wenn Alexander an manchen Tagen vielleicht eine der drei Strafen als nicht so schlimm wie sonst empfinden sollte, kann Linda doch sicher sein, dass er durch die Kombination der Maßnahmen jede einzelne Untat bitter bereut.

„Und ab sofort gilt für dich eine neue Standardstrafe: Schwere Verfehlungen werde ich genauso wie diesmal stets einzeln aburteilen; ein einfaches Vergehen aber wird nun so bestraft: Du machst 15 Minuten lang den Flieger, und erhältst Schläge auf die Waden, falls du die befohlene Stellung verlässt; dann bekommst du 12 Hiebe mit dem Rohrstock auf deinen nackten Hintern; und schließlich schreibst du 200 Mal den bekannten Strafsatz ‚Ich habe meiner Herrin zu gehorchen, stets fleißig zu arbeiten und alle ihre Befehle aufs Genaueste auszuführen!‘.

Das ganze heißt ‚Das Übliche‘, und du kennst die einzelnen Teile und ihre ausgezeichnete Wirkung auf dein Verhalten mittlerweile ja bereits bestens! Diese Kombination in Form einer dreifachen Strafe wird dich bald noch gefügiger machen!“

Da spürt Alexander es plötzlich wieder: Sein Hintern beginnt deutlich zu brennen. Es ist ein ihm gut bekanntes, beißendes Gefühl, das sich quer über beide Backen zieht – und dies bereits, obwohl die angekündigte Züchtigung ja noch lange nicht begonnen hat. Diese seltsame, für ihn deutlich wahrnehmbare Sensation, weckt in ihm Vorfreude und Angst, bange Erwartung und schmerzhafte Erinnerungen.

Alexander liebt diese prickelnde Empfindung, auch wenn sie seine Furcht vor der kommenden Qual sofort deutlich und stetig weiter ansteigen lässt.

Und er wird auch gleich aus seinen Gedanken gerissen: „Also los, mach deine Waden frei und bücke dich!“

[Fortsetzung hier]


1) Diese Flieger-Position kommt in Melanie II: BDSM – Spiel und Ernst (Kapitel Eine schmerzhafte Fliegerposition) zum Einsatz.

2) Die einfache Herstellung einer Ferula wird in Melanie muss abnehmen: BDSM – Erziehung und Disziplin (Kapitel Die Strafinstrumente) beschrieben.

3) FoW = Fond-of-writing-Tool: Das Programm ist für Schreibstrafen in der Fernbetreuung und der Selbstdisziplin bestens geeignet. Infos dazu gibt es in Melanie muss abnehmen: BDSM – Erziehung und Disziplin in Anhang 3.

4) Das Martinet, seine Herstellung und auch seine mehrfache Anwendung, finden Sie in Melanie muss abnehmen: BDSM – Erziehung und Disziplin (u. a. in den Kapiteln Das Martinet, Verbotene Unarten, Widerspenstigkeit lohnt nicht).

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