Zuerst die Arbeit…


Nur für Erwachsene – BDSM – Erotik


Liebe Leserinnen und Leser,

diesmal – nach einer kurzen Anmerkung – die Fortsetzung der Story von Stefan und Nadine nach dem Erziehungsgespräch.

Zwischenbemerkung

Täglich höre ich in Radio und Fernsehen oder lese in der Zeitung zu den verschiedensten Themen immer wieder die Botschaft oder die Absicht: „Verbieten, überwachen, beschränken, kontrollieren, bestrafen, erzwingen, höher besteuern, anpassen, genau regeln, korrigieren, fügsam und mundtot machen,… !“

Da dies offenbar dem Trend entspricht – sehen Sie sich doch einmal die Änderungen der Strafgesetze während der letzten Jahre an – gibt es ja vielleicht doch viel mehr bewusste und unbewusste SM-Liebhaber als gedacht. Womöglich sind es gar über 50%?

Nun zur Story…

Zuerst die Arbeit…

Das von Stefan geführte „Erziehungsgespräch (Blog vom 1.6.2016)“ wirkt bei Nadine ausgezeichnet nach: Sie befolgt die Vorschriften und Vereinbarungen peinlich genau und hält ausgezeichnet Disziplin.

Heute aber hat sich zwischen den beiden nun doch eine kleine Meinungsverschiedenheit ergeben:

Nadine:Ich bin dann kurz weg – habe mich mit meiner Freundin verabredet!

Dir ist schon klar, dass heute Staubsaugen angesagt ist? Die Zimmer sind zwar soweit aufgeräumt, aber noch nicht gesaugt!

Das mache ich dann nachher!

Nadine! Du hast ein Problem damit, dein Zuhause in einem wohnlichen Zustand zu erhalten. Deswegen sind wir überein gekommen, dass du dafür eben täglich ein Mindestmaß an Zeit zum Zusammenräumen, Abwaschen und Putzen investieren musst. Damit du dich an die erforderliche Regelmäßigkeit gewöhnst, gibt es täglich abwechselnde Grundaufgaben, damit du die richtigen Gewohnheiten aufbaust und so lange einübst, bis du sie routinemäßig und automatisch ausführst.

Für dieses beharrliche Einlernen ist es wichtig, dass du stets alle für diesen Tag vereinbarten Aufgaben erledigst, bevor du dich deiner Unterhaltung zuwendest. Das Vergnügen ist dann sozusagen die Belohnung für die perfekte Erfüllung deiner Pflichten. Vor dem Ende der Arbeit gibt es deshalb wie du weißt keine Freizeit und kein Ausgehen! Zuerst die Arbeit, dann das Vergnügen!

Bitte, nur dieses eine Mal!

So, nun reicht es aber!

Stefan macht einen raschen Schritt nach vorne, es folgt ein heftiges Klatschen und unmittelbar danach Nadines lautes Heulen. Diese Ohrfeige brennt auf ihrer Wange wie Feuer!

Ich lasse nicht zu, dass du unsere ganze, bisherige Mühe einfach torpedierst. Du rufst jetzt sofort deine Freundin an und sagst ihr ab! Dann ziehst du dich komplett aus – und ab ins Klo mit dir: Du hast zwei Stunden Klo-Arrest! Anschließend – und noch vor dem Abendessen – wirst du alles ganz penibel saugen.

Und pass ja gut auf, wenn du nicht willst, dass das Abheilen der Striemen auf deinem Hintern abrupt unterbrochen wird: Falls du ohne wirklich triftigen Grund, also ohne Erdbeben, Feuer oder dergleichen, vorzeitig aus dem Klo herauskommst, falls du irgendetwas kaputt machst oder beschmutzt oder ich auch nur einen Ton von dir höre, bekommst du den Hintern so richtig voll, und die Karzerstrafe wird gleich anschließend statt das Nachtmahls in doppelter Länge und in Form von Dunkelhaft wiederholt. Das verschafft mir dann einen langen, gemütlichen Fernsehabend!

Nutze die Nachdenkzeit gut und überlege dir, wie du dich für deine Widerspenstigkeit anschließend angemessen entschuldigst – davon wird nämlich abhängen, ob ich es bei dieser Maßnahme belasse!

Nadine findet Stefans Behandlung höchst unfair. Welch eine Gemeinheit, ihr die Pause zu stehlen und auch noch den Tratsch mit ihrer Freundin zu verderben! Und was spielt es schon für eine Rolle, ob sie nun davor oder danach saugt? Die heftige, demütigende Ohrfeige brennt jedenfalls immer noch: Ein wenig im Gesicht – und deutlich in ihrer Seele.

Doch während der langen, öden Strafzeit im kalten WC kühlt sich ihre Wut bald ab, und Nadine kann allmählich wieder klar denken und ihre Lage besser überblicken.

Im Prinzip hat Stefan ja völlig recht: Ihr Problem hat sich durch seine Beharrlichkeit zwar bereits deutlich entspannt, doch für einen dauerhaften Erfolg muss Nadine ihre neuen Ordnungs-Gewohnheiten eben noch konsequent festigen. Dann wird sie nach einiger Zeit ihr Problem auch ohne weitere fremde Hilfe in Selbstdisziplin bewältigen können. Derzeit hat sie damit aber noch genügend Schwierigkeiten, da sie die Arbeiten hasst und als anstrengend und langweilig empfindet. Deshalb kontrolliert Stefan genau und lässt ihr auch nichts durchgehen – für einen Erfolg muss sie die neuen Gewohnheiten unbedingt intensiv und langfristig einüben. Und so erleichtert es ihr einfach das Leben und erspart ihr schmerzvolle Strafen, wenn sie sich seiner Autorität und seinen Anordnungen fügt. Außerdem kann sie sich damit ja auch seine Erfahrung und sein Wissen zunutze machen, indem sie die durchaus sinnvollen und gut überlegten Vereinbarungen einhält. Und zusätzlich liebt sie mittlerweile schon die Annehmlichkeit, bei jedem Heimkommen ein bereits weitgehend geordnetes, sauberes Zuhause vorzufinden. Das dabei einsetzende Glücksgefühl macht sie richtig stolz auf das schon erreichte Ergebnis!

Der Klo-Arrest geht zu Ende, und Nadine ist fest entschlossen: Sie will ihr Problem unbedingt für immer lösen! Dazu wird sie ihr Ziel diszipliniert verfolgen, die Eingewöhnungszeit eisern durchhalten und wieder genau auf ihren Mentor hören. Auf diese Weise müsste sie sich auch die höchst unangenehmen Strafen weitgehend ersparen können.

Stefan akzeptiert Nadines offensichtlich ehrlich gemeinte Entschuldigung für ihre unüberlegte Widersetzlichkeit sofort. Die Meinungsverschiedenheit wurde somit ganz einfach beigelegt.


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