Ohrfeigen, Backpfeifen & Co

Liebe Leserinnen und Leser,

ich habe kürzlich mit Erstaunen im Web gelesen, dass Ohrfeige, Backpfeife, Backenstreich, Kopfnuss, Dachtel, Maulschelle,… oft synonym verstanden werden (etwa in http://synonyme.woxikon.de/synonyme/maulschelle.php).

Ich bin kein Linguist und kann mich auch durchaus irren, in meinem Umfeld wurden diese Bezeichnungen jedoch deutlich unterschieden. Deshalb nun hier eine Darstellung von Strafen, wie ich sie erlebt und erfahren habe.

Ohrfeige, Watsche: Ein Schlag mit der offenen Hand auf die Wange.

Im Englischen gibt es ebenfalls verschiedene Ausdrücke: „a slap in the face“ ist wohl unsere Ohrfeige, „a box on the ear“ könnte aber auch etwas anderes sein.

Das Ohr sollte bei jeder Ohrfeige jedenfalls deutlich ausgelassen werden, ebenfalls der Augenbereich (inklusive Jochbein), da sonst hohe Verletzungsgefahr besteht. Üblicherweise stehen oder sitzen sich Schlagende und Geschlagene gegenüber. Auch mehrfache Schläge pro Backe sind gut möglich – allerdings dann eher als formelle Züchtigung. In der beschriebenen Form (ohne Ohr- und Augenbeteiligung) gilt diese Strafe als relativ sicher. Spuren von dem Schlag können allerdings länger sichtbar bleiben.

Für eine Selbst- oder Fernbestrafung kann man, um ähnlich kräftige Wirkungen wie bei einer Fremdbestrafung zu erreichen, mit der Sohle eines Hausschuhs auf die Wange schlagen.Wenn man dabei in den Spiegel sieht – oder in die Web-Cam – kann auch eine Selbstzüchtigung nicht nur schmerzhaft, sondern auch recht demütigend sein.

Backenstreich: Ich habe mit diesem Begriff stets einen Schlag mit einem harten Instrument (Stock oder Rute) auf die Wange verbunden, in der Absicht, neben Schmerz und Demütigung auch eine langfristige oder dauernde Verunstaltung des Gesichts zu erreichen, so, wie man früher auch Brandzeichen im Gesicht anbrachte (ich kann damit aber auch gänzlich falsch liegen). In dieser Form ist der Backenstreich in unserem Umfeld jedenfalls gänzlich deplatziert!

Backpfeife: Der Ausdruck wurde in meinem Umfeld nicht verwendet. Ich nehme an, dass er eine Ohrfeige bedeutet, er könnte aber auch die in „Backenstreich“ beschriebene harte Variante darstellen – also das Pfeifen eines Stocks auf die / an der Backe.

Kopfnuss: Das ist etwas ganz anderes. Es wird eine Faust gebildet, die Knöchel werden hinten am Kopf des Opfers angelegt und rasch unter starkem Druck über den Hinterkopf nach unten (oder oben) gezogen. Aus dem „Anlegen“ der Faust am Kopf kann dabei in der Schnelligkeit durchaus auch ein mehr oder weniger heftiger Schlag werden. Die Kopfnuss betraf vor allem den sitzenden Schüler, wenn er einen Fehler machte.

Kopfstück, Dachtel, Detsche: Ein Schlag mit der offenen Hand auf den Hinterkopf, entweder flach auf die Kopfoberfläche oder auch in Aufwärtsrichtung. Wurde ebenfalls vor allem beim sitzenden Schüler angewendet.

Maulschelle: Nach meiner Auffassung ein Schlag mit der offenen Hand auf den Mund. Dazu steht / sitzt die Züchtigende seitlich des stehenden / sitzenden Zöglings, sodass ihre Hand direkt von vorne auf den Mund trifft. Der Schlag ist gefährlich, da dabei Zähne ausgeschlagen und die Kiefer verletzt werden können, jedenfalls aber ist er unangenehm, da die Zähne meist innen die Lippen aufreißen. Die dabei entstehenden blutenden Wunden erschweren Essen und Trinken und benötigen etliche Tage zur Heilung. Der Schlag ist sogar bei Selbstversuchen (zB als Strafe für zu viel Essen) nicht leicht zu dosieren, wenn man einerseits eine gute Wirkung erzielen, andererseits schwerere Verletzungen sicher vermeiden möchte.

Weitere Erinnerungen betreffen noch den Nackengriff, am Ohr hochziehen, Ohrschrauben oder an den Haaren ziehen (etwa an den sogenannten Schmalzfedern, den Haaren an den Schläfen, woran ein Ziehen besonders schmerzhaft ausfällt).

Die meisten dieser Strafen waren/sind Sofortstrafen und eher typisch für die Situation (wie sitzt / steht der Erzieher in diesem Moment im Verhältnis zur stehenden / sitzenden Delinquentin), als für das Delikt. Gut passend für eine freche Antwort oder für Widerworte wäre etwa eine tüchtige Maulschelle – doch wenn der Erzieher nicht seitlich sondern gegenüber steht, wird daraus wohl eine saftige Ohrfeige werden. Es sind eben sofortige, oft auch spontane Sanktionen „mit der Hand“, im Gegensatz zu formellen Bestrafungen (die dann durchaus noch zusätzlich folgen konnten / können).

Soweit der heutige kleine Ausflug in meine Begriffswelt von Ohrfeigen, Backpfeifen & Co.

Herbert


Viele Beschreibungen von Strafinstrumente, Strafstellungen und Restriktionen finden Sie in meinen Büchern: Herbert M.

Erbsenstrafe II

Nur für Erwachsene – BDSM – Erotik


Hallo Freunde,

die Erbsen von letztem Mal (Erbsenstrafe) können auch gut in Schuhen platziert werden, um ihre schmerzhafte Wirkung zu entfalten.

Rezept:

  • 1 Paar Schuhe
  • 20 harte Erbsen
  • 2 dünne Kettchen je etwa 70 cm lang
  • 2 kleine Schlösschen

Im Beispiel legt man pro Schuh 7 Erbsen in den vorderen Bereich und 3 unter die Ferse (das ist klarerweise ganz nach Belieben anpassbar).

Die Schuhe lassen sich auch leicht absperren und damit gegen Ausziehen sichern.

 

Bei beiden Füßen wird je eine dünne Kette (etwa 70 cm lang) unter der Sohle durchgezogen, vor dem Rist gekreuzt und hinten oder seitlich mittels passendem kleinen Schlösschen versperrt. Wenn die Kette straff genug ist, sodass sie nicht über die Ferse gezogen werden kann, ist dies eine einfache Schuhfessel – ohne das Schloss zu öffnen, kann der Schuh nicht ausgezogen werden.

Für Selbst- oder Ferndisziplin kann die Dauer der Strafe auch über einen Dienst wie Emlalock (beschrieben in Fernüberwachter Hausarrest und Verschlossen und versperrt) erzwungen werden.

Erbsen in versperrten Schuhen sind auch gut als Hausarrest einsetzbar, denn wer geht schon gern – außer bei Gefahr – auf schmerzenden Füßen mit Ketten an den Schuhen auf der Straße spazieren?

Beste Grüße

Herbert

Erbsenstrafe

Ein Zwischenstand zum neuen Buch: Ich komme gut voran, der Umfang der Geschichte hat mittlerweile 140 Seiten überschritten. Das dazu passende PC-Programm läuft auch bereits im mehrfachen Probebetrieb, allerdings kommt aus der Praxis doch die Notwendigkeit von Nachbesserungen.

Zwischendurch heute wieder einmal eine kleine Strafverschärfung.

Wir hatten bereits mehrfach strafweises Knien auf Erbsen: Im Blog Emilys Fehler, im Kapitel „Strafstellungen“ in „Melanie muss abnehmen“ und in „Weitere Strafstunden“ im Buch „Das Internat – Erziehung für Erwachsene“.

Auch gibt es einige Beiträge zu Knien auf diversen anderen Gegenständen wie Kirschkernen, Reis, Bleistiften,…

Heute nun Stehen auf Erbsen, hier auf getrockneten Kichererbsen. Es dauert ein gutes Weilchen, bis die Erbsen zu wirken beginnen, aber dann…

Bis demnächst!

Herbert