Prima Ratio

Nur für Erwachsene – BDSM – Erotik


 

Liebe Leserinnen und Leser,

heute eine weitere Fortsetzung der Story von Martha und Peter.

Teil 1 finden Sie hier Nachtstrafe (Teil 1),

Teil 2 hier Nachtstrafe (Teil 2).

Beachten Sie bitte den Hinweis am Ende.


 

„Ha, der wohlerzogene Peter,“ denkt Martha verbittert, „doch seine Erziehung weist grobe Mängel auf!“

Eigentlich hatten sie es die letzten Wochen über wirklich fein miteinander gehabt, mit viel Spaß und nettem Sex, der zwar ziemlich eintönig verlief, aber beiden doch immer wieder Befriedigung verschaffte – und einmal sogar gemeinsam. Die ganze Zeit über hatten sie auch keinerlei große Probleme oder Zoff miteinander – das Leben war sehr ruhig und recht angenehm verlaufen.

Heute ist das Vergnügen für Martha aber gründlich daneben gegangen. Sie ist voll unbefriedigt geblieben und darüber höchst erbost – wo sie die Entspannung doch bereits dringend nötig gehabt hätte! Peter hingegen – voll auf seine Rechnung gekommen – liegt gut relaxed neben ihr und ist schon knapp vor dem Einschlafen.

„Also nein, so geht es nicht weiter,“ entscheidet Martha, „heute packe ich das Problem an! Vielleicht kann ich ja die zusätzlich nötige Erziehung jetzt bei ihm nachholen.“

„Peter?“

– – „Ja?“

„Ich habe dir doch letztens bereits gesagt, dass mich im Bett dein Schweißgeruch sehr stört. Du riechst heute besonders heftig, und auch deine Unterhose duftet streng vom Sessel bis hierher!

– – Also, wenn du meine Muschi weiterhin besuchen willst, müssen wir uns wirklich etwas einfallen lassen!“

„Oh, entschuldige – ich habe ganz darauf vergessen, nochmals zu duschen. Dabei wollte ich vorhin noch – es tut mir echt leid!“

„Ja, genau das meine ich: Mich irritiert deine Ausdünstung, dann ärgere ich mich über dich, was ich gar nicht will. Und dann törnt mich dein Schweiß- und Uringeruch total ab, und ich kann nicht kommen. Und das alles nur, weil du etwas für mich sehr Wichtiges einfach vergisst! – – – Dabei kenne ich durchaus eine gute Methode gegen Vergesslichkeit!“

„Aha, interessant,“ murmelt Peter schlaftrunken, „ich habe auch schon einmal über Mnemotechnik gelesen – aber das System erscheint mir doch recht kompliziert. Hast du dich näher damit beschäftigt?“

„Nun, ich meine nicht Mnemotechnik. Aber wäre es nicht super, du würdest dich an wichtige Dinge stets erinnern?“

„Ja, klar! Und wie soll das gehen?“

„Früher wurde das Verfahren ganz offen angewendet, heutzutage aber hat falsche Gefühlsduselei seine Verwendung ein wenig in die Verborgenheit verschoben. Doch wer es weiterhin mit Bedacht einsetzt, hat große Vorteile: Das Gedächtnis wird verbessert und der Wille gestärkt, das Mittel setzt zusätzliche Energie frei, legt eine stabile Basis für Erfolg und macht Ziele viel leichter erreichbar.“

„Das klingt ja wie die Werbung für ein Wundermittel!“, lacht Peter.

Martha lacht auch und streichelt Peter sanft: „Ja, es hat tatsächlich große Vorteile, doch wie bei jeder Methode muss man genau wissen, wie man sie anwendet und dosiert, welche Wirkung man erwarten kann, welche Nebenwirkungen auftreten können und welchen Preis man dafür bezahlt.“

„Ah, dein Streicheln ist angenehm! Was meinst du damit? Du sprichst nur in Rätseln. Was kann ich mir konkret darunter vorstellen?“

„Nun – formulieren wir erst einmal die Regel, die du dir merken und die du beachten wirst:

Immer, wenn du zu mir ins Bett kommst, bist du sauber, gepflegt und gut duftend; es stört kein Schweiß-, Urin- oder sonstiger unangenehmer Geruch! Auch deine Unterhose ist ganz sauber! – Okay?“

„ – Ja, klar, das kann ich voll akzeptieren!“

„Jetzt nimm einmal an, wir hätten diese Vorschrift bereits beim letzten Mal festgelegt – und du hättest sie somit heute übertreten. – – Das würde dir eine Bestrafung einbringen, damit du sie sicherlich nicht noch einmal vergisst!“

„ – – Du meinst, du bestrafst mich, wenn ich deine Regel nicht einhalte?“ Jetzt ist Peter plötzlich hellwach.

„Genau! Das wirkt viel besser als Mnemotechnik, kann ich dir sagen! Und weil du dich dann an die Vorschrift halten wirst, kann sich meine Möse wieder so richtig auf dich freuen! Und dir muss dann auch nichts mehr leid tun!“

„ – Klingt ja voll krass! – – Was stellst du dir denn als Strafe vor?“

„Sehr effektiv ist erfahrungsgemäß eine körperliche Strafe. Die ist schnell vorbei, wirkt aber recht lange nach. – – Da es eine häusliche Angelegenheit betrifft, wären wohl einige Rutenstreiche angebracht.“

„ – – Du willst mich prügeln?!“

„Weißt du, wichtig ist am Ende doch nur der Erfolg. Wenn etwas gut wirkt und nützt, warum sollte man dann das bereits Bewährte nicht anwenden?“

„Und du glaubst wirklich, dass das hilft?“

„Ja, davon bin ich fest überzeugt! Man hat manchmal gemeint, man solle Schläge als ultima ratio, als letztes Mittel einsetzen, doch ich finde, viel besser taugt es als prima ratio, als erstes Mittel! Ich habe damit überaus gute Erfahrungen – auch in der Selbstdisziplin: Du nimmst dir etwas vor, stellst die Regeln auf, damit du deinen Vorsatz auch ausführst, und bestrafst dich, falls du nachlässig bist. Ich kann dir sagen: Es wirkt Wunder!“

„Ho, ho – also doch ein Wundermittel! Jetzt erkläre mir aber einmal, wie das genau ablaufen würde!“

Marthas Ton wird härter: „Nun gut, machen wir die Sache doch gleich ganz konkret. – Eigentlich habe ich ja die vorhin besprochene Regel schon letztes Mal sehr deutlich zum Ausdruck gebracht, wenn ich sie auch nicht wortwörtlich formulierte. Dir war somit völlig klar, was du tun solltest und was ich von dir erwarte – du hast dich ja deshalb für dein Vergessen vorhin auch entschuldigt!

Man kann es also durchaus so betrachten: Du hast unsere Vereinbarung vom letzten Mal nicht eingehalten und die Vorschrift übertreten! – Nun, das hat Konsequenzen: Dafür wirst du heute bestraft!“

„Ich habe gar nicht gewusst, dass dich mein Geruch so stört.“

„Du musst besser zuhören, wenn ich dir etwas sage! Nun weißt du es und wirst es dir merken! Welches Instrument zur Züchtigung benutzt wird, lege ich stets individuell und im Anlassfall fest, ebenso die Anzahl der Schläge. – Hm, wenn ich es mir so recht überlege und dabei berücksichtige, dass es dein erstes Mal ist und du solche Strafen nicht gewöhnt bist, dann betrachte ich für deinen Fehler heute 12 Hiebe mit der Rute als angemessen.

Also, du bist ja noch nackt: Du legst dich einfach dort über die Lehne des Lehnsessels und erhältst das Dutzend auf dein nacktes Hinterteil, was dir gut wirksame, brennende Schmerzen bereiten wird!

– – Ah, ja, soweit zum ersten Strafteil. – – Meine besten Erfolge erziele ich stets mit dreifachen Strafen: Der Tracht Prügel folgt deshalb meist eine Strafstellung und schließlich noch eine Restriktion.

Also, dein zweiter Strafteil sieht dann so aus: Ich ziehe dir deine schmutzige Unterhose über den Kopf, und du stehst dort in der Ecke mit den Händen auf dem Kopf. Da kannst du 30 Minuten lang gut über dein Vergehen nachdenken.

Und dann beschränke ich ein wenig eine deiner Freuden – ich nehme dir etwas von dem weg, was du besonders gerne hast: Handy oder PC, Fernsehen, Sex, Essen, Ausgehen, Süßigkeiten, Auto, Schlaf – oder auch alles zusammen.

Oh, du liebst es ja konkret: Also gut: Du hast ab sofort Sexverbot – für 4 Tage!

Nun, wie gefällt dir deine Strafe?“

Peter starrt Martha mit offenem Mund an und bringt eine ganze Weile keinen Ton hervor.

– – –

„Huch – was für ein Vorschlag!“, stammelt er schließlich.

„Ja,“ sagt Martha fröhlich, „wie gesagt, meine Muschi würde sich ganz sicher freuen, weiterhin von dir besucht zu werden – doch eben nur unter der Bedingung, dass du auf meinen Vorschlag eingehst. Denn eines will ich ganz sicher nicht: Dass du dich weiterhin daneben benimmst und mir nochmals meinen Orgasmus versaust!

Also los: Wenn du meine Pussy liebst, dann legst du dich jetzt sofort dort über die Lehne, und ich hole die Rute. Ich habe dir doch gesagt, ich kenne ein gutes Mittel gegen Vergesslichkeit – und du wirst es auch gleich kennen lernen! Nach dieser Strafe wirst du nie mehr wieder auf meinen Wunsch vergessen, vor dem Poppen zu duschen. – Falls du aber womöglich aus Trotz oder um mich zu ärgern irgendwann daran denken solltest, die Regel doch nochmals zu brechen, Vorsicht: Beim nächsten Verstoß wird die Strafe zumindest verdoppelt!“


 

Strafinstrumente (samt Selbstbau-Ideen), Strafstellungen und andere Strafen finden Sie in meinen Büchern:

Melanie muss abnehmen: BDSM – Erziehung und Disziplin

Melanie II: BDSM – Spiel und Ernst

Das Internat – Erziehung für Erwachsene


Ein Hinweis:

Nach vielen, ziemlich regelmäßigen Beiträgen – immerhin 127 Stück – lege ich nun eine Pause ein.

Zur Zeit entsteht ein neues Buch über eine strenge Erziehungsanstalt, in dem auch die Story von Martha und Peter samt ihrer weiteren Fortsetzung ihren Platz finden wird. Parallel schreibe ich auch an einer dazu passenden Disziplinsoftware, und ich konzentriere mich darauf, beides in absehbarer Zeit fertig zu bekommen. Sobald das gelungen ist, lasse ich es Sie wissen!

An Themen für den Blog würde es mir jedenfalls noch nicht mangeln. Ich habe jetzt rasch gezählt: Es gibt bereits Notizen zu 28 weiteren Beiträgen. Somit ist es leicht möglich, dass ich ohnedies bald wieder weitermache. Vielleicht schauen Sie also gelegentlich wieder hier vorbei…

Viel Vergnügen bei Ihren Aktivitäten und Fantasien wünscht Ihnen

Herbert

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