Erzieherische Mittel

Nur für Erwachsene – BDSM – Erotik


Achtung: Bevor man anstrengende Übungen ausführt, sollte man Arzt oder Ärztin konsultieren.


 

Erzieherische Mittel

Über viele Jahrhunderte hinweg waren sich Eltern, Pädagogen und Erzieher darüber einig, dass körperliche Strafen als Mittel zur Erziehung geradezu notwendig sind. Heutzutage herrscht nun in einigen Gegenden der Welt eine andere Ansicht vor – doch ich werde diese Debatte hier nicht führen.

Erwachsene können bei uns immerhin (noch) entscheiden, ob sie für sich selbst körperliche Strafen und Züchtigungen als hilfreich ansehen, um ihren inneren Schweinehund zu überwinden und ihre Ziele besser umzusetzen – zumindest, solange niemand sonst davon weiß (ha, ha). Vielleicht irre ich mich aber auch, und die 697. Novelle des Strafgesetzes sieht bereits vor, dass man dafür jedenfalls nochmals vom Staat bestraft wird (** lach **).

Ich habe kürzlich einen Koreanischen Film gesehen, in dem verschiedene dort aktuell und historisch übliche körperliche Strafen gezeigt wurden – neben heftigen Schlägen auf das Gesäß, die Schenkel und Waden unter anderem lange schmerzhafte Strafstellungen, wie sie auch in diesem Blog bereits öfters besprochen wurden.

Strafstellungen haben für die Selbstdisziplin große Vorteile:

  • Es gibt eine große Anzahl an möglichen Strafpositionen, woraus man leicht diejenigen wählen kann, die gut zu einem passen – und die man am meisten hasst!
  • Sie sind genauso schmerzhaft und wirksam, gleichgültig, ob man selbst oder jemand anderer sie anordnet.
  • Man bestraft sich selbst, die Strafe wirkt ohne Zutun einer anderen Person, vor allem durch das eigenes Gewicht und die verstreichende Zeit. Diese Strafen sind sehr gut justierbar und es gibt auch keine Probleme, wie wenn man sich selbst mit dem Stock schlägt und womöglich nicht genau dort und so hart trifft, wo und wie man möchte.
  • Strafstellungen sind leise.
  • Die meisten von ihnen erzeugen keinerlei Spuren (manche aber doch).
  • Die Stellungen benötigen eine Anlaufzeit, bis sie richtig unangenehm werden – dann beginnt die Strafzeit! Wie lange man eine Strafstellung aushalten kann, hängt von der Stellung und der persönlichen Verfassung ab.
  • Wenn man nicht weiß, wie lange der Schmerz noch dauert, ist er schwerer zu ertragen. Ein nicht sichtbarer Wecker oder Kurzzeitwecker, der das Ende der Strafzeit verkündet, verschärft somit die Strafe.
  • Man kann das Stillhalten bei den meisten Positionen auch von einem Bewegungsmelder überwachen lassen – jede erkannte Bewegung wird anschließend zusätzlich mit Schlägen bestraft.
  • Zur Durchsetzung der schmerzhafte Stellung kann man auch zwischendurch mit noch schmerzvolleren Hieben mit einem geeigneten Instrument nachhelfen (auch das erzeugt sichtbare Spuren!) – und zusätzlich die Strafzeit erhöhen!

Interesse an Strafstellungen? Werfen Sie doch einen Blick in den alphabetischen Index dieses Blogs und meiner Bücher. Unter „Strafstellung“ werden Sie eine ganze Menge an Möglichkeiten finden! Den Index finden Sie hier: Index


Herbert M.

Sträflingskugel

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Heute zwei Spielarten einer „Sträflingskugel“:

An einer Fußkette sind Hantelscheiben befestigt. Die Bewegungsfreiheit ist stark eingeschränkt – es ist eine Form des Hausarrests. Dennoch ist bei Gefahr das Verlassen des Hauses jederzeit möglich, da kein Anketten an festen Punkten stattfindet.

Variante 1

Es wird ein leichtes Gewicht mittels kurzer Kette am Fuß fixiert. Benötigt werden:

  • Eine Kette, einen Meter lang,
  • Hantelscheiben von einer Kurzhantel (zB 2 x 2 kg) und
  • ein oder zwei Schlösser.

Diese Methode wurde bereits in „Fernüberwachter Hausarrest“ beschrieben:

Sträflingskugel: Eine Kette wird mit einem Schloss oder durch Kettenflechten am Fußgelenk befestigt, an dem andere Ende der Kette befestigt man mittels Schloss die Gewichtsscheiben. Zur Fortbewegung muss der Delinquent das Gewicht aufheben und mittragen. Innerhalb der zugänglichen Räume kann er beliebigen Beschäftigungen nachgehen, indem er das Fußgewicht durch die Wohnung trägt.

Variante 2

Variante 2 verwendet ein schweres Gewicht an einer langen Kette, was einerseits bequemer ist, da man sich in einem größeren Bereich frei bewegen kann. Andererseits wirkt sich das schwere Gewicht aber um Einiges unangenehmer aus, da das Mittragen entsprechend mühsam ist.

Wenn man eine lange Kette (zB 2 Meter oder länger) verwendet, kann man innerhalb dieses Radius beliebig arbeiten, ohne das Gewicht aufheben zu müssen, also etwa die Wäsche vom Wäscheberg holen, bügeln und gebügelt neu stapeln, die Küche putzen,…

Sobald man aber diesen Bereich verlassen will, muss man nun ein wesentlich schwereres Gewicht heben und mittragen (zB 8-10 kg), was bald anstrengend wird.

Für beide Varianten gilt:

  • Vorsicht beim Gehen!
  • Vorsicht beim Tragen und Ablegen des Gewichts, damit Möbel und Fußboden nicht leiden!
  • Das Verlassen des Hauses sollte bei Gefahr jederzeit möglich sein, deshalb erfolgt kein Anketten an festen Punkten!

Die Strafe kann auch im Rahmen von Ferndisziplin oder als Selbstbestrafung ganz real ablaufen, indem ein virtueller Schlüsselhalterservice eingesetzt wird (siehe „Fernüberwachter Hausarrest“). Je nach Dauer und sonstigen Beschränkungen (welche Bereiche der Wohnung mit welchen Möglichkeiten sind zugänglich, welche Arbeiten sind vorgeschrieben) kann sie gut dosiert werden und auch auch sehr hart ausfallen.

Beste Grüße

Herbert


Herbert M.

Selbst-Bastonade

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ACHTUNG: Über die Gefahren der Bastonade wird unterschiedlich geurteilt. Schwere Instrumente (Stöcke, Peitschen,…) sind aber jedenfalls gefährlich, können bei kräftigem Einsatz sicher auch Knochen brechen und damit schwere Gesundheitsschäden bewirken. Wieweit leichte Geräte gänzlich unbedenklich sind, ist schwierig zu beurteilen. Wer kennt schon die genaue Beschaffenheit Ihrer Knochen, Nerven, Haut, Gefäße, Muskeln,… (oder die Ihres Zöglings)?


 

Liebe Leserinnen, liebe Leser!

Immer wieder gibt es starkes Interesse an der Bastonade und auch an der Selbst-Bastonade.

Schläge auf die Fußsohlen haben für viele einen eigenen Reiz. Sie sind besonders schmerzhaft, und die Vorstellung davon löst oft zwiespältige Gefühle aus: Starke Erregung und große Angst.

Prügel auf die Sohlen sind eine schwere Strafe und durch die heftigen Schmerzen und die Angst vor einer Wiederholung gut zur Abschreckung vor weiteren Übertretungen wirksam. So ist die Bastonade vor allem für besondere Anlässe geeignet, wie das Durchsetzen von verweigerten Strafen, für deutliche Strafverschärfungen oder für die Unterstützung wichtiger Verhaltensänderungen.

Bastonade

Wer eine(n) andere(n) auf die Sohlen schlagen will, wird die Delinquentin / den Delinquenten meist in einer geeigneten Stellung fesseln (ab jetzt verzichte ich aber auf das er/sie/ihn/sie!):

1. Die zu Züchtigende liegt auf dem Bauch auf dem Boden, ihre Beine sind in den Knien abgewinkelt, die Unterschenkel sind senkrecht aufgestellt und die Füße liegen waagrecht. Knie und Füße sind etwa an einen oder zwei Pfosten angebunden.

2. Auf dem Rücken auf dem Boden liegend werden ihre Füße in eine Falaka gespannt [siehe Das Internat – Erziehung für Erwachsene, Kapitel Murgha und Bastonade], die von zwei anderen Personen festgehalten oder irgendwo befestigt wird.

3. Der Zögling liegt auf einer Bank

a) auf dem Bauch, die Füße sind flach auf der Bank ausgestreckt und an den Fußgelenken festgebunden (die Sohlen liegen fast waagrecht) oder

b) auf dem Bauch, die Füße über das Bankende hinausragend (die Fußsohlen stehen fast senkrecht) [in Melanie muss abnehmen: BDSM – Erziehung und Disziplin, Kapitel „Der erste Sex“, erhält Melanie in dieser Position die Bastonade, um sie zum Sex zu zwingen] oder

c) Auf dem Rücken liegend, wobei die Füße über das Bankende hinausragen und senkrecht stehen.

4. Die zu Bestrafende kniet auf einem Stuhl.

Es gibt noch andere Varianten, je nach den vorhandenen Möbeln bzw. Befestigungsmöglichkeiten (in Das Internat – Erziehung für Erwachsene, Kapitel „Ein langer Straftag für Emily“, erhält Emily zB die Bastonade auf einer Sitzbank liegend).

Geschlagen wird

  • entweder längs auf eine Fußsohle (meist in Position 1, 2 oder 3b. Bei Position 3b steht der Schlagende dabei neben der Delinquentin mit Blickrichtung nicht zu ihrem Kopf sondern zu ihren Füßen)
  • oder quer auf einen Fuß oder auf beide Füße – hierbei wird zwischen den Ballen und der Ferse auf das Fußgewölbe gezielt (meist in Position 1, 3a, 3b, 3c oder 4).

Dünne und leichte Instrumente erzeugen starke Schmerzen, jedoch keine langfristigen Probleme. Schwere Instrumente hingegen bergen vor allem bei Längsschlägen die Gefahr von Knochenbrüchen.

Selbst-Bastonade

Sich selbst eine Bastonade zu verpassen, ist relativ schwierig.

Zum einen scheidet ein Festschnallen der Beine etwa mittels Falaka aus – dann kann man die eigenen Fußsohlen nämlich nicht gut erreichen. In den meisten Stellungen ergibt sich ein ungünstiger Winkel, und man trifft die Sohle nicht so, wie man gerne möchte.

Zum anderen ist die Angst vor den schlimmen Schmerzen ein starkes Hemmnis, das man mental erst überwinden muss, um fest zuschlagen zu können. Die heftigen Qualen machen die Bastonade in der Fernerziehung problematisch: Zöglinge können sich oft nicht dazu überwinden, sich selbst richtig satt auf die Sohlen zu schlagen.

Einige Varianten der Selbst-Bastonade:

a) Mittels Gummiband: Siehe Blog „Ohr-Clips und Gummiband-Bastonade“;

b) vor einem Bett oder Stuhl kniend werden die Füße auf einem Polster, auf einigen Büchern oder dergleichen so aufgelegt, dass das Instrument flach auf der Sohle aufschlagen kann; es wird längs geschlagen;

c) stehend, wobei man den Fuß am anderen Bein anlegt – längs oder quer möglich

(in Melanie II: BDSM – Spiel und Ernst, Kapitel „Auf Rücken, Hintern und Fußsohlen“, muss sich Natalie die Bastonade in dieser Stellung verabreichen);

d) stehend, wobei man den Fuß vor sich mit der Fußspitze oder der Ferse auf einem Stuhlsitz auflegt – längs oder quer möglich;

e) auch ein Auflegen eines Fußes auf dem Stuhlsitz hinter sich ist möglich und entspricht etwa der Variante b.

 

An Instrumenten bieten sich ein dünner Rohrstock, eine Gerte, eine Tawse oder die Ferula an (Tawse und Ferula sind durch ihre breite Aufschlagfläche relativ sicher). Den Selbstbau einer Ferula finden Sie in Melanie muss abnehmen: BDSM – Erziehung und Disziplin, in Kapitel „Die Strafinstrumente“, und ihren Einsatz für die Bastonade dann in Kapitel „Die Bastonade“.

Selbst wenige gute Hiebe sind beim Gehen durch den hohen Druck des Körpergewichts auch in den nächsten Tagen bei jedem Schritt noch deutlich fühlbar.

Die Bastonade ist keine angenehme Strafe. Einerseits erzeugt sie bei Vielen eine besondere Faszination, andererseits erschrickt aber jeder, der sie kennt, schon bei ihrer Androhung bis tief ins Innerste

weiß

Herbert

 


Apropos Rohrstock: Um ihn gut zu wässern, kann man ihn über Nacht in die Badewanne legen, mit rostfreien Besteckteilen beschweren und mit Wasser bedecken. Eine andere Möglichkeit ist, ihn in ein Rohr (etwa ein Kunststoff-Elektro-Installationsrohr) zu stecken, das mit Wasser gefüllt und beidseitig mit Korken verschlossen wird.

Herbert M.

 

Ein Strafgitter, das ganz fies drückt…

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Heute ein kleines Gerät, das manche Strafe gleich noch um einiges unbequemer macht.

Aus Hartholz-Rundstangen wird eine Art Gitterrost aufgebaut. Der dient nun, falls weder normales Strafe-Stehen, -Knien noch -Sitzen die erwünschte bessernde Wirkung zeigen, als harte Unterlage für verschärfte Stand-, Knie-, Sitz- und Schreibstrafen oder andere Strafstellungen (das Stehen darauf erfolgt natürlich ohne Schuhe). Auch bei kurzen Strafen garantiert unangenehm!

Material

  • 2 Rundholzstangen, je 1 Meter lang, 18 mm Durchmesser

  • 1,5 m Plastik-Wäscheleine

  • Lack

Materialkosten etwa 4-5 EUR (ohne Lack).

Werkzeug

  • (kleiner) Schraubstock

  • Stich-, Kreis- oder Handsäge (diese reicht auch)

  • Bohrmaschine, Bohrer passend zur Wäscheleine

  • Feile / Schleifpapier

  • Pinsel

Aus den Rundholzstangen sägt man

  • 6 Stäbe zu je etwa 28,5 cm Länge, plus

  • 10 Zwischenstücke, jedes etwa 26 mm lang (das geht sich bei mir samt dem Sägeverlust mit den beiden Stangen gerade aus).

  • Dann alle Kanten rund feilen/abschleifen.

  • Die Stangen werden nahe den Enden quer durchbohrt. Alle diese Bohrungen haben den gleichen Abstand vom Stangenende, die beiden Bohrungen einer Stange sind außerdem parallel! Alle Bohrungen möglichst gerade ausführen.

  • Die Zwischenstücke werden längs durchbohrt. Alle Bohrungen möglichst gerade ausführen.

  • Anschließend werden die Bohrlöcher versäubern.

  • Nun ist es Zeit, die Teile vom Staub zu befreien und zu lackieren.

  • Nach dem Trocknen wird durch die Bohrungen eine Schnur gezogen, zB eine Plastik-Wäscheleine, und damit der Gitterrost zusammengehalten und fixiert.

Die Größe des Gitters, die Dicke der Stangen und der Abstand der Stangen voneinander (veränderbar über die Länge der Zwischenstücke) sind mehr oder weniger Geschmackssache und leicht an eigene Wünsche anzupassen. Größere Abstände (bis zu dem Punkt, wo Körperteile dazwischen den Boden berühren) verringern die Auflagefläche und erhöhen dadurch den Druckschmerz. Die hier verwendeten Werte ergeben einen Rost mit den Ausmaßen von ca. 28,5 x 24 cm (etwa A4-Größe), und die entstehende Fläche ist für die meisten somit groß genug, um darauf stehen, knien oder sitzen zu können.

Man kann das Gitter selbstverständlich auch verschrauben, doch die Wäscheleine hat Vorteile: Man kann sie bei Nichtgebrauch lockern und dann das Gitter zusammenrollen, oder man kann sie auch entfernen, die Einzelteile in einem Beutel platzsparend aufbewahren und das Strafgerät dennoch bei Bedarf innerhalb kurzer Zeit einsatzbereit haben.

Vorsicht: Wenn der Gitterrost auf dem Boden liegt, liegen alle Stangen auf dem Boden auf, somit ist das Körpergewicht kein Problem. Man muss aber bedenken, dass das gesamte Gewicht auch nur über die kleinen Auflageflächen der Stangen auf den Boden übertragen wird – ein Teppich darunter oder manch anderer Boden könnte dadurch auch „Schmerzen“/Druckstellen bekommen… Auf einem unebenem Stuhlsitz könnten überlastete Stäbe auch brechen.

Jedenfalls viel Spaß damit

Herbert


 

Stand-, Knie-, Sitz- und Schreibstrafen, sowie Anleitungen zum Selbstbau die nötigen Instrumente, um diese Strafen auch durchzusetzen, finden Sie in meinen Büchern Melanie muss abnehmen: BDSM – Erziehung und Disziplin, Melanie II: BDSM – Spiel und Ernst und Das Internat – Erziehung für Erwachsene.

Infos über diese Bücher gibt es hier: https://sites.google.com/site/herbertmentor

Skalierbare Strafen

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Liebe Leserinnen, liebe Leser!

Meist beinhalten Erziehungssysteme das Konzept, die Strafe zu verschärfen, sofern das Delikt wiederholt oder aber der Versuch unternommen wird, die Strafe zu vermeiden. Die Dosierung körperlicher Bestrafung ist einerseits deshalb schwierig, weil ihre Wirkung von verschiedenen Faktoren abhängt, etwa Gewöhnung, persönlichem Trainingszustand, der aktuellen körperlichen Verfassung, dem individuellen Schmerzempfinden, persönlichen Vorlieben und Abneigungen,…

Andererseits ist die Auswahl auch dadurch beschränkt, in welchem Ausmaß man eine bestimmte Strafe überhaupt verhängen/verlängern/verschärfen kann:

a) Manche Strafarten sind gut skalierbar: Man kann sie bei Gesunden innerhalb eines weiten Bereichs festlegen oder auch bei Bedarf erhöhen und sie werden dabei langsam immer schlimmer.

b) Bei anderen Sanktionen ist der Spielraum für eine Verlängerung oder eine Wiederholung jedoch eng (siehe auch Blogbeitrag Quickies). Bei Überschreiten einer Grenze gibt es zB unkontrollierbares Muskelversagen, das einen Abbruch oder zumindest eine längere Pause unvermeidbar macht.

c) Besonders problematisch sind Strafen, die zwar in einem schmale Bereich kräftige und dabei relativ ungefährliche Wirkungen entfalten, jedoch beim Verlassen der dünnen „erlaubten“ Zone gravierende und oft irreversible körperliche Schäden erzeugen.

  • Zur Gruppe a) gehören: Stehen, Gehen, Knien, still Sitzen, Sätze Schreiben, Auswendig Lernen, Restriktionen wie Hausarrest oder TV-Verbot, moderate Schläge mit einem passenden Instrument auf einen geeigneten Ort, ….

Beispiel: Die Delinquentin wird sich nach einer Stunde Strafe Stehen gut überlegen, ob sie den Fehler wirklich wiederholen will – wenn sie weiß, dass sie beim nächsten Mal dann zwei Stunden wird stehen müssen.

  • In der zweiten Gruppe befinden sich besonders anstrengende Strafstellungen und Übungen, wie an der Wand sitzen oder Liegestütze. Weitere Positionen sind zwar etwas länger einnehmbar, werden jedoch nach wenigen Minuten ebenfalls unerträglich (etwa Murgha, Auf allen Vieren,…). Die Muskel beginnen zu zittern und versagen dann. Ab diesem Zeitpunkt ist für eine gewisse Zeit keine Verlängerung/keine weitere Wiederholung mehr möglich. Wenn jemand etwa mit äußerster Anstrengung gerade x Klimmzüge schafft, kann ihn keine Drohung dazu bringen, einen weiteren auszuführen – es ist einfach nicht mehr möglich. Meist sind solche Strafen jedoch zumindest am nächsten Tag wiederholbar.

Einige Beispiele:

    • Sitzen in der Luft

    • Sitzen an der Wand

    • Liegestütze

    • Auf einem Fuß stehen, dabei Vorbeugen und einen Finger auf den Boden drücken

    • Militärhocke

    • Knien, dabei schwere Bücher halten

    • Einbeiniges Stehen

    • Flieger an der Wand

    • Murgha

    • Auf allen Vieren

    • Bleistiftstrafe

    • Hände auf den Boden

  • Zur heiklen dritten Gruppe gehören Techniken, welche für eine Bestrafung gar nicht geeignet erscheinen, wie CBT (Abbindetechniken im Cock and Ball Torture-Bereich), Luftzufuhr oder Blutfluss einschränken,…, aber auch andere Maßnahmen, bei denen die Grenzen einer dauerhaften Schädigung rasch /bald überschritten werden können: Durst, Hunger, heftige/viele Schläge, schwere körperliche Arbeit in Hitze, Elektroschocks, spanischer Reiter, straffe Fesselung, Hitze, Kälte,…

Die Gefahren dieser dritten Gruppe sind jedenfalls beträchtlich. Wer nicht sehr viel Wissen und Erfahrung hat, vermeidet solche Strafarten besser gänzlich – es gibt ja ohnehin genügend andere!

Für nicht (ganz) gesunde Menschen können allerdings alle körperliche Strafen gefährlich sein, und eine passende Auswahl von geeigneten Sanktionen ist nur mit viel Know-how und guter medizinischer Beratung möglich.

Ein gewisses (meist kleines) Restrisiko bleibt jedoch selbst bei maßvollen Disziplinarmaßnahmen für jedermann/-frau bestehen. Wie hat Erich Kästner gesagt? „Das Leben ist eben immer lebensgefährlich!“ Sie können/müssen selbst entscheiden, ob die Strafmaßnahme Ihnen selbst / Ihrem Partner das Risiko wert ist

meint

Herbert


Viele Strafstellungen und andere Strafen finden Sie in meinen Büchern „Melanie muss abnehmen“ + „Melanie II“ + „Das Internat – Erziehung für Erwachsene“, etwa auch eine ganze Stunde mit schmerzhaften Stellungen (Vorsicht, heftig! Nicht zur Nachahmung empfohlen!) in „Das Internat – Erziehung für Erwachsene“ im Kapitel „Weitere Strafstunden“.