Diaper- / Internatsstellung (ein bisschen genauer…)

 

Nur für Erwachsene – BDSM – Erotik

 


 

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

diesmal zuerst einige Gedanken zur Psychologie und dann ein wenig über die Diaperposition bzw. Internatsstellung.


 

1. Seit einigen Tagen lese ich wieder einmal Georg Groddeck: „Das Buch vom Es“. Es war vor vielen Jahren – zusammen mit Sigmund Freud: „Die Traumdeutung“ – meine erste psychoanalytische Literatur, sozusagen mein Einstieg in die menschliche Psyche.

Zwei Zitate:

…“Da haben Sie nun, was das Wesentliche des Arztes ist: ein Hang zur Grausamkeit, der gerade so weit verdrängt ist, daß er nützlich wird, und dessen Zuchtmeister die Angst ist, weh zu tun. Es lohnte sich, diesem feingefügten Widerspiel von Grausamkeit und Angst im Menschen nachzugehen, weil es gar wichtig im Leben ist. Aber für den Zweck eines Briefes genügt es wohl festzustellen, daß das Verhältnis zu meiner Schwester viel mit der Entwicklung und Bändigung meiner Lust am Wehtun zu tun hat. Unser Lieblingsspiel war Mutter und Kind spielen, wobei es darauf ankam, daß das Kind unartig war und Schläge bekam.“

…“Und was ist Wunderbares, Unglaubliches daran, daß der Schmerz Wollust sein kann, höchste Wollust ? Nur die Perversions- und Unnaturschnüffler wissen nicht oder geben vor, nicht zu wissen, daß die größte Lust den Schmerz verlangt…“

Vielleicht wollen Sie dieses Buch selbst lesen: Es ist nach Ablauf des Urheberrechts gratis legal zu haben, zB hier: http://gutenberg.spiegel.de/buch/das-buch-vom-es-1485/1

(als ganzes E-Book kann man es mit dem obigen Link über http://www.epub2go.eu/ downloaden).

2. Ich habe mich vor Kurzem gefreut, die Meinung zu hören,

  • dass es super sei, jemanden zu züchtigen,
  • besser aber noch, selbst übers Knie gelegt zu werden,
  • es jedoch nichts Besseres gäbe, als sich selbst zu peitschen! Man kann dabei die optimale Ausgewogenheit zwischen Schmerz und Vergnügen herstellen und genießt eine völlige Unabhängigkeit.

Das bringt mich wieder zu der Unterscheidung, ob man sich selbst aus echten Disziplingründen bestrafen möchte, oder einfach zum eigenen Vergnügen eine Genusssession gestaltet. Beides hat seinen Stellenwert – doch vermischen sollte man die beiden nicht. Siehe Buch Melanie muss abnehmen: BDSM – Erziehung und Disziplin (Kapitel „Beschränkungen und Arbeitsstrafen“).

3. Egal, ob man Selbstdisziplin übt oder sich nur zur Unterhaltung eine Strafe auferlegt: Dazu sind natürlich die geeigneten Instrumente nötig, und man muss sich mit Positionen beschäftigen, in denen solch eine Selbstzüchtigung wirksam durchführbar ist (Einiges dazu gibt es im Buch Melanie muss abnehmen: BDSM – Erziehung und Disziplin in Kapitel „Stellungen für die Selbstpeitschung“, wo auch auf die verschiedenen Instrumente eingegangen wird).


Wie schon angekündigt heute ein Ausflug zu einer auch für die Selbstzüchtigung gut geeigneten Position, zur Diaper- oder Internatsstellung (der Name kommt daher, dass in dieser Stellung die Windeln gewechselt werden bzw. dass man (angeblich) im Internat in dieser Stellung bestraft wurde).

Vorsicht: Bei Rückenbeschwerden ist diese Stellung nicht geeignet.

Falls Sie sich selbst fesseln wollen, überprüfen Sie VORHER Ihre Befreiungsmöglichkeiten und sorgen Sie stets für zusätzliche Sicherheit, etwa jemanden, der Zutritt zu Ihrer Wohnung hat und innerhalb absehbarer Zeit sicher bei Ihnen vorbeischaut!

Es gibt mehrere Varianten (und Zwischenstellungen) der Diaper- oder Internatsstellung.

Variante 1

Man hebt die Beine in der Rückenlage mehr oder weniger gestreckt bis in die Senkrechte. Dort kann man sie mit einer Hand festhalten, die Hände hinter den Oberschenkeln fesseln oder die Füße auch etwa an einem Türgriff befestigen.

Nun kann man mit kurzen oder flexiblen Instrumenten die Hinterbacken im unteren Bereich, den Übergang zu den Oberschenkeln und die ganze Rückseite der Oberschenkel „bedienen“.

Variante 2

Man führt die Beine noch weiter in Richtung Kopf, bis die Knie (fast) den Oberkörper berühren.

Nun hat man andere Winkel und kann auf die waagrecht liegende Sitzfläche von oben nach unten schlagen (das funktioniert besser, wenn man am Rand des Bettes liegt und somit um Einiges weiter ausholen kann).

Insbesondere Position 2 ist sowohl mit geschlossenen, aber auch mit mehr oder weniger gespreizten Beinen möglich. Mit zusammengepressten Beinen sind die Geschlechtsteile geschützt, mit gespreizten sind zusätzlich die Innenseiten der Oberschenkel und auch die Geschlechtsteile für Schläge zugänglich (die auf diese Stellen gar nicht oder zumindest höchst vorsichtig und sanft ausfallen sollten!). Bei geeignetem Bett kann man die Füße an den Eckpfosten in Seil- oder Gürtelschlingen einhängen.

Diese Variante 2 mit Fesselung der Füße ans Bett kann auch als Strafstellung eingesetzt werden, da sie durch die Krümmung des Körpers bald unangenehm wird. Somit ist sie gut für ein kräftiges Versohlen geeignet, dem man danach eine längere Nachdenkpause folgen lässt.

Dazu gut passende Instrumente, wie Martinet, Rute, Tawse, kurzes Paddel,… finden Sie in meinen Büchern „Melanie muss abnehmen“ + „Melanie II“ + „Das Internat – Erziehung für Erwachsene“


 

Alles Gute fürs Neue Jahr mit den besten Vorsätzen und der nötigen Selbstdisziplin

wünscht Ihnen

Herbert

Verschlossen und versperrt

Nur für Erwachsene – BDSM – Erotik


 

Liebe Leserinnen und Leser,

 

heute weitere Gedanken zum Schlüssel-Service EmlaLock.

 

Im Prinzip ist die Plattform EmlaLock ein Ersatz für einen Schlüsselhalter / eine Schlüsselhalterin, die den Schlüssel eines verschlossenen Keuschheitsgürtels für die festgesetzte Zeit (oder auch während möglicher Verlängerungen) verwahrt.

Man kann den Dienst aber auch für etwas Anderes verwenden, etwa zum Durchsetzen eines Hausarrests (siehe Blog Fernüberwachter Hausarrest).

Funktionsweise:

  • Man ändert die Nummern-Kombination (sollte wohl mindestens 4-stellig sein) eines Nummernschlosses oder eines Schlüsselsafes und fotografiert sie – ohne dass man sie selbst ansieht. Das Foto lädt man auf die EmlaLock-Plattform hoch und löscht es in Kamera und PC.
  • a) Nummernschloss: Mit dem Schloss wird nun etwas versperrt bzw. angekettet, und dabei wird die Nummer verstellt. Nun kann man das Schloss nicht mehr öffnen, da die Nummernkombination zum Öffnen ja nicht bekannt ist.
    b) Schlüsselsafe: Mit einem oder mehreren (normalen) Schlössern wird nun etwas versperrt bzw. angekettet, die Schlüssel dieser Schlösser werden im Schlüsseltresor eingeschlossen. Dabei wird die Nummer verstellt. Nun kann man den Safe nicht mehr öffnen (und somit auch nicht die Schlösser), da ja die Nummernkombination zum Öffnen nicht bekannt ist.
  • Nach der vorher festgesetzten Zeit zeigt EmlaLock das Foto der Kombination zum Öffnen von Schloss oder Safe an, und man kann sich mit der nun sichtbaren Nummer befreien.

Beide Möglichkeiten – Einzel-Nummernschloss und Schlüsselsafe – haben Vor- und Nachteile, der Schlüsselsafe ist aber vielseitiger, da man dann auch zB

  • kleinere Schlösser verwenden kann, als es mit mindestens 4-stelliges Kombination gibt,
  • mehrere Schlüssel von Normalschlössern oder auch
  • andere Gegenstände darin unterbringen kann.

Mit einem Schlüsselsafe kann man etwa…

  • …klassischerweise das Tragen eines Keuschheitsgürtels während der festgesetzten Zeit erzwingen (für sich selbst oder jemand anderen);
  • …ein Autoverbot durchsetzen, indem man Auto- und Reserveschlüssel einsperrt.
    Doch Vorsicht:
    1. Braucht das Auto für diese Zeit sicher auch niemand aus der Familie?
    2. Braucht man während der Strafzeit bestimmt nichts aus dem Auto? Verbandszeug (im Notfall), Regenschirm, Werkzeug, Stadtpläne,…?
    3. Hält die Autobatterie die lange Ruhepause aus?
    4. Darf das Auto auf dem jetzigen Platz so lange stehen?
    5. Was passiert / wie geht man vor, falls man in einem Notfall etwas/jemanden transportieren muss bzw. jemand um einen Transport ersucht?
    6. Was passiert, wenn jemand an das Auto anfährt?
    7. Was, wenn es leck wird (Benzin, Öl)?
  • …die Küche absperren, zB
  1. während der ganzen Nacht, damit jede Heißhungerattacke vor der verschlossenen Türe „verhungert“;
  2. am Tag für mehrere Stunden, um etwa die schlechte Gewohnheit abzustellen, immer wieder die Küche zu besuchen, um dort zwischendurch eifrig zu naschen.

 

 

Doch auch hier gibt es so Manches vorher zu bedenken:

  1. Können Katze, Hund, Meerschweinchen und andere Mitbewohner ohne die Küche betreten zu müssen ausreichend versorgt werden?
  2. Ist alles Feuer / Licht / … gelöscht?
  3. Was passiert, falls es zu brennen beginnt? Kann man die Türe im Notfall aufbrechen? Muss man weitere Vorsichtsmaßnahmen ergreifen (etwa einen Notschlüssel in einer Dose mit Lack versenken – den Schlüssel holt man dort sicher nur heraus, wenn es unbedingt erforderlich ist!)?
  4. Welche Gegenstände/Geräte befinden sich in der Küche, die während der versperrten Zeit benötigt werden könnten?
  • …die Strafzeit durchsetzen, während der eine Hand an den gegenüberliegenden Fuß gekettet bleibt (diese Strafe wird neben anderen in Melanie muss abnehmen: BDSM – Erziehung und Disziplin im Kapitel ‚Beschränkungen und Arbeitsstrafen‘ erwähnt). Zur Selbstbestrafung verwendet man entweder eine Fesselschlinge oder aber eine Kette mit zwei Schlössern. Zur Verwahrung der Schlüssel kann man den Schlüsselsafe verwenden und die Strafzeit über EmlaLock kontrollieren.
    Das ist eine unangenehme Strafe, die noch dadurch zusätzlich verschärft werden kann, dass man die dominante (also als Rechtshänder die rechte Hand) an die Kette legt. Man kann mit dieser stark behindernden Fesselung aber immerhin mühsam überall hin humpeln, sich zu essen nehmen, die Toilette benutzen und im Notfall auch auf die Straße „eilen“ (ha, ha, was werden wohl die Nachbarn dazu sagen?!).
  • …ein Ausgangsverbot durchsetzen, indem man alle in Frage kommenden Schuhe und / oder Ausgehgewänder in einem Raum einschließt und den Schlüssel für die Dauer der Strafzeit im Schlüsselsafe verwahrt.
  • …die Zigaretten in den Safe einsperren und zusätzlich dafür sorgen, dass man das Haus für einige Zeit nur im Notfall verlassen kann (etwa durch die Maßnahmen im vorigen Punkt oder auch mittels einer „Sträflingskugel“ wie im Blog Fernüberwachter Hausarrest.).
  • …den Kopfpolster im Kasten einsperren und den Kastenschlüssel dem Safe überantworten. Das gibt dann eine oder mehrere Nächte ohne Polster..
  • …sämtliche Bank- und Kreditkarten (und alles Bargeld über einem festgelegten Betrag) in den Safe legen (Achtung: In manche kleinere Schlüsselsafes passen die Karten knapp nicht hinein. Also einen etwas größeren Schlüsseltresor verwenden oder die Karten in eine Geldkassette stecken und deren Schlüssel dann in den Schlüsseltresor). Nun muss man zB eine Woche lang mit dem kargen Geld in der Börse auskommen, da man weder mit Karte bezahlen kann noch an Bargeld herankommt (falls Sie mittels Handy bezahlen, lassen Sie sich etwas einfallen, etwa eine andere SIM-Karte oder ein zusätzliches Handyverbot – das Handy liegt dann eben für diese Zeit in einem ebenfalls abgesperrten Raum,…)

  • …Sie selbst haben aber sicher auch noch so manche Idee…

Noch ein Tipp: Stellen Sie für die Zeit, die der der Safe leer ist, den Nummerncode am besten wieder auf eine neutrale Kombination zurück, etwa auf die Werkseinstellung (meist 0000). Da Sie den Code für Ihre Zeitstrafe blind veränderten und ihn nur einmal kurz zur Befreiung sahen, kann es leicht sein, dass Sie ihn nicht dauerhaft erinnern. Kein Problem, solange Sie die Zahlen nicht verdrehen – wenn aber doch, benötigen Sie eine lange Zeit zum Durchprobieren…

Bitte handeln Sie stets mit der wirklich gebotenen Vorsicht!

  • Es kann alles Mögliche passieren (siehe auch Blog Fernüberwachter Hausarrest) – sorgen Sie vor!
  • Ketten Sie sich keinesfalls an ein feststehendes Objekt!
  • Und bedenken Sie: Ich besuche Sie auch nicht unter der Brücke, falls Sie den Inhalt Ihrer Geldbörse dem Schlüsseltresor anvertraut und sich selbst aus der Wohnung ausgesperrt haben sollten…

Schöne Feiertage mit netter Unterhaltung

wünscht Ihnen

Herbert

Spätere Ergänzung: Eine andere Möglichkeit dafür bietet der Kitchen Safe.

 

Rudis Pläne

 

Nur für Erwachsene – BDSM – Erotik

 


 

Liebe Leserinnen und Leser,

das Jahresende naht – demnächst beginnt wieder ein neues Jahr. Noch haben Sie 14 Tage Zeit, sich darauf vorzubereiten.

Die guten Vorsätze, die einem später gelegentlich für einige Minuten Magendrücken oder ein schlechtes Gewissen bescheren, helfen erfahrungsgemäß wenig – weil sie meist nur bis höchstens Mitte Januar halten und dann erst zum Jahresende wieder auftauchen.

Um Ziele zu erreichen, braucht man kein schlechtes Gewissen, sondern eine geeignete Vorgehensweise! Es ist deshalb viel besser, sich vorher ausreichend Gedanken zu machen, als nachher zu jammern.

Nutzen Sie Ihren entscheidenden Vorteil, sich für Erziehungsmaßnahmen, Disziplin und Selbstdisziplin zu interessieren, und wohl besser als so manch andere zu wissen, wie man sich selbst (oder andere) motivieren kann.

Lesen Sie dazu (nochmals) meinen Blog vom 28.12.14 Gute Vorsätze“.

 

Heute die beispielhafte Geschichte von Rudi, wie er letzten Dezember seine Pläne für das (nun vergangene) neue Jahr schmiedet.

 


 

Rudis Pläne

Das neue Jahr kommt bestimmt und damit die übliche Rückschau auf das vergangene mitich wollte“ und hätte ich doch“, sowie den üblichen man müsste“, man sollte“, wenn ich doch“ und schließlich ich hätte eigentlich … sollen …“. Das Ergebnis ist auch das übliche – Katzenjammer, dass überhaupt nichts oder viel zu wenig davon passiert ist.

Anfang Dezember hat sich Rudi etwas vorgenommen: Heuer will er es anders angehen. Noch vor der Weihnachtshektik beginnt er mit einer groben Vision, wohin ihn das nächste Jahr führen könnte:

  • Was würde ich gerne erreichen?
  • Was will ich in meinem Leben / an mir selbst verändern?

ER würde dabei bestimmen, was er will – niemand sonst. Vielleicht das Erlernen von Fertigkeiten, der Ausbau seiner besten Fähigkeiten, das Abstellen lästiger Gewohnheiten, das Verändern eines unerwünschten Verhaltens oder einer Eigenschaft, etwa seines Körpergewichts. Keinesfalls soll ihm nochmals passieren, dass er eigentlich etwas unbedingt vollbringen will und durchaus auch könnte – aber es letztendlich dann doch und nur deshalb nicht schafft, weil er die dafür nötige Selbstdisziplin nicht aufbringen kann.

Rudi beginnt, intensiv über Verhalten und Verhaltenssteuerung nachzudenken.

Jede seiner Handlungen kann wohl als

erwünscht – (ausdrücklich) erlaubt – (insgeheim) geduldet – unerwünscht – verboten

klassifiziert werden – und das auf verschiedenen Ebenen. Der Staat, die Politik, die Gesellschaft, Freunde, der Partner, ein Mentor – alle haben jeweils ihre eigenen Interessen und Vorstellungen, und setzen dafür unterschiedliche Durchsetzungs- oder Manipulationstechniken ein. Doch er ist ein Fan der Selbstbestimmung: Schließlich wird ER entscheiden, welche Einschätzung für ihn selbst gilt!

Dabei ist auch das Risiko zu bewerten:

  • Erzeugt/vermehrt das Verhalten eine Gefahr für Leib und Leben (für ihn selbst / für andere)?
  • Für die Gesundheit?
  • Für Vermögen?
  • Drohen Sanktionen?
  • Ist das Vorgehen / das Ergebnis dieses Risiko auch wert?

 

Vor diesem Hintergrund

– will er selbst auswählen, was er erreichen will,

– die Vorgehensweise planen

– und dann das Projekt durchziehen!

 

Also,“ denkt Rudi, was steht an?“

Er nimmt ein Blatt Papier und beginnt, seine Ideen aufzuschreiben.

  1. Im Juni will er mit seiner Freundin Marie nach Spanien auf Urlaub fahren, und dort auch Land und Leute kennen lernen. Da wäre es sehr günstig, etwas Spanisch sprechen können, eine Sprache, von der er derzeit noch keine Ahnung hat.
  2. Sein Gewicht hat er bereits um einiges reduziert und stabilisiert, es ist aber noch etwa 2,5 kg von seinem Zielgewicht entfernt.
  3. Das Rauchen ist bereits auf 5 Zigaretten pro Tag eingeschränkt. Ob er da versuchen sollte, ganz aufzuhören?
  4. Mit Marie wäre zu besprechen, wann sie zusammenziehen werden, wofür eine gemeinsame Wohnung zu planen ist. Würden sie heiraten? Über Kinder waren sie sich einig – die sollten noch etwa drei Jahre aufgeschoben werde.
    Viel Vorbereitung benötigt der Task nicht – Rudi will einfach mit ihr zusammen sein, und sie kann gerne entscheiden, ob das in einer Ehe oder in einer Lebensgemeinschaft stattfinden soll. Auch bei der Wohnung ist er flexibel und hat wenige Bedürfnisse – je nach Maries Wünschen ist dann eben zu prüfen, wie man das Vorhaben finanzieren kann.
  5. Soll er mit ihr seine kinky Vorlieben besprechen? Das eine Mal, als sie einige bereits verblassende Striemen auf seinem Hintern sah, bemerkte er zwar kein Erschrecken, aber doch vielleicht eine gewisse Verständnislosigkeit in ihrem Blick. Und sie sprach das Thema nicht an. Verlieren will er Marie deswegen sicher nicht. Es wäre sehr fein, wenn sie auch hier harmonierten, doch schlimmstenfalls muss er seine Selbstdisziplin eben weiter alleine betreiben und sichtbare Spuren vermeiden.
  6. Beruflich wäre es Zeit für einen weiterer Aufstieg. Sein Wissen und Können auf seinem Spezialgebiet ist exzellent, auch mit Mitarbeitern kommt er gut zurecht. Diese Fähigkeiten zusammen mit seiner Stabilität und Stressresistenz sind für die Firma in Verhandlungen und in der Projektabwicklung nicht nur vorteilhaft, sondern mittlerweile geradezu unentbehrlich. Kommendes Jahr wird er das Thema ansprechen – falls man ihm nicht ohnedies von selbst etwas anbietet. Er muss nur aufpassen und darf nicht allzu lange auf ein Angebot warten – für Karrieregespräche gibt es in der Firma nur jeweils kurze günstige Zeiten.
  7. Seine Eltern sind betagt – genauere Überlegungen und Gespräche darüber, was wäre wenn, sind deshalb anzustellen.

Tja – das ist eine ganze Menge – abgesehen von dem ganzen Kleinkram, der ohnedies laufend auf einen einprasselt!

Jetzt hat Rudi eine grobe Vorstellung davon, was im nächsten Jahr alles passieren soll. Die Punkte wird er nun priorisieren und ordnen – denn nicht alles ist gleich wichtig und gleich dringend.

Dringend und zeitaufwändig erscheint Punkt 1. Wenn er mit Spanisch nicht bald beginnt, wird er bis zum Urlaub nichts Brauchbares erreichen.

[Wenn Ihnen die folgende Ausführungen zu langatmig sind – lesen Sie doch einfach bei „Nun zu Spanisch“ weiter].

Besonders wichtig sind wohl die Punkte 4, 6 und 7.

2 und 3 – Gewicht und Zigaretten – sind hingegen nicht vordringlich: Hauptsache, er kann den derzeitigen Stand gut halten. Weitere Verbesserungen können auf ruhigere Zeiten warten.

Punkt 5 benötigt die Überlegung, wann dafür ein günstiger Zeitpunkt sein könnte oder wie er das Umfeld schaffen kann, um einen ersten Versuchsballon zu starten. Man kann ja selbst Vanillas“ vorsichtig an für einen selbst aufregende Themen heranführen und die gemeinsamen Wünsche und Grenzen herausfinden – doch überfordern will er Marie keinesfalls!

Nach diesem Überblick beschließt Rudi,

  • sich parallel nur auf wenige Ziele zu konzentrieren – sobald er diese erreicht hat, kann er ja dann die nächsten angehen;
  • in den nächsten Tagen genügend Zeit für die genauere Planung seiner Vorhaben freizuhalten – da ist dann immer noch ein wenig Zeit für die Vorbereitungen bis zum Jahreswechsel.
  • Wie für ihn aus der Projektabwicklung klar, braucht jedes der Ziele fürs nächste Jahr ein Start- und ein Endedatum, sowie eine
  • Überprüfungsmöglichkeit, ob es erreicht wurde.

Kurz nach Weihnachten – am 26.12. – beginnt er mit der konkreten Planung.

Er fixiert die Starttermine für die zeitlich kritischen Punkte zuerst:

  • Spanisch muss er sofort beginnen.
  • Seine Karriere wird er mit seinem Vorgesetzten im April besprechen – da sind üblicherweise gute Chancen auf eine Veränderung.
  • Die Zukunft mit Marie wird wohl ein Dauerthema – den Start will er nicht lange aufschieben und legt ihn auf den 6.1. – es ist einfach Zeit, sich dieser Frage zu stellen. Die weiteren Schritte sind aber derzeit noch nicht planbar. Wenn das Zusammenziehen fixiert ist, werden sie das wohl im Bett feiern und die Hochstimmung bietet Rudi dabei womöglich eine gute Gelegenheit, seine Vorliebe für Disziplin anzusprechen.
  • Seine Eltern haben bei den bisherigen gemeinsamen Überlegungen über ihre weitere Zukunft stets den Wunsch nach einem möglichst langen Verbleiben in ihrer gemeinsamen Wohnung betont. Dafür sind allerdings einige bauliche Maßnahmen erforderlich, etwa Bad, Klo und die Schlafzimmertüre zu adaptieren. Dazu wird Rudi mit ihnen zusammen Anfang Februar die notwendigen Schritte festlegen. Die Ausführung könnte man dann für den Herbst planen – Beginn somit 1.9., Ende 1.12.
  • Gewicht und Zigaretten zu reduzieren, ist derzeit nicht vordringlich. Allerdings möchte Rudi das erreichte Niveau strikt einhalten – es war mühsam genug, es zu erreichen! Eine etwaige weitere Reduktion verschiebt er auf die Zeit nach dem Urlaub. Neu zu bewerten somit 1.7.

Er trägt die Daten in seinen Kalender ein.

Nun zu Spanisch.

Ziel ist es, bis 30.5. – dem Beginn seines Urlaubs – genügend Spanisch zu sprechen, um im Land problemlos einkaufen zu können.

Wie viel Zeit will und kann er investieren? Wann (täglich / nur am Wochenende / …)?

Welche Möglichkeiten gibt es? (Sprachkurs, selbständiges Lernen, Lehrer, Spanisch sprechende Bekannte,… – alles hat Vor- und Nachteile, wahrscheinlich muss er ja für einen Erfolg mehrere Arbeitsweisen kombinieren).

Start: Sobald wie möglich, also 1.1.

Vorher Recherche über die verschiedenen einsetzbaren Hilfsmittel.

Entscheidung über die einzusetzenden Hilfsmittel bis 1.1.

Ende des Projekts (zumindest der ersten Phase) 30.5.

Jetzt plant er einmal für die kommenden 5 Monate – also etwa 20 Wochen – grob voraus.

a) Er wird einen Spanischkurs besuchen, der gleich Anfang Januar startet. Der findet ein Mal pro Woche statt und wird ihm die Aussprache nahebringen und Fehler beim Selbststudium vermeiden helfen.

b) Das meiste wird er sich aber im Selbststudium aneignen, wodurch er zeitlich flexibel bleibt, was für seine berufliche Tätigkeit wichtig ist. Dazu hat er nach Rücksprache mit einem Spanisch sprechenden Bekannten ein Sprachbuch mit Audiounterstützung ausgewählt, das den gewünschten Sprachumfang abdeckt.

Zu planen sind nun regelmäßige Übungseinheiten – am besten täglich zur selben Zeit. Dann bildet sich nach einer Weile die nötige Routine, die das Lernen gut unterstützt. Doch bis sich eine Gewohnheit wirklich voll ausgebildet hat, muss er wohl 20 bis 30 Mal üben.

Hm. Ist der Plan überhaupt realistisch? Sonst muss er wohl einen anderen Weg überlegen (etwa doch einen Intensivkurs buchen – aber das geht wegen seiner Arbeit nicht) oder eventuell auch bereits jetzt den Plan verwerfen. Die Alternativen sind, die Spanienreise zu verschieben, seine Freundin gegen eine zu tauschen, die Spanisch spricht (hi, hi!) oder gleich im Schwarzwald Urlaub zu machen.

Wenn er die Aufgabe überschlägt, wird sie wohl gar nicht so leicht zu bewältigen sein. Um sich halbwegs verständlich machen zu können, benötigt man üblicherweise mindestens 800 gut ausgewählte Wörter. 800 Vokabel in zirka 20 Wochen zu erlernen, bedeutet immerhin 40 Vokabel pro Woche! Und es sind ja nicht nur jeweils 40 Wörter neu zu erlernen, sondern ebenso Grammatik und Aussprache, und außerdem muss er laufend alle bereits gelernte Wörter wiederholen und üben.

Hm – das wird ein ambitioniertes Projekt!“, brummt er in sich hinein. Damit das funktionieren kann, werde ich monatliche Kontrollen über die erreichten Teilziele einführen. Dazu setze ich am letzten Samstag des jeweiligen Monats Prüfungen an, somit am 31.1., 28.2., 28.3., 25.4. und zum Abschluss am 30.5.“, legt er fest.

Er plant dazwischen auch wöchentliche Tests: Welche Lektion will er bis Ende Kalenderwoche 1, 2, 3, … bearbeitet haben? Wie prüft er die neuen Vokabel? Wie den laufend zu wiederholenden gesamten Wortschatz? Welche Aufgaben gibt es an den einzelnen Tagen? Die Tests dazu plant er jeweils für die Samstage, an denen keine Prüfung stattfindet.

Er fixiert auch bereits einen Standard: Die Anzahl der Vokabel erscheint zwar zum Erlernen groß, doch für die Verständigung gering. Er benötigt deshalb möglichst jedes einzelne Wort davon, um gut kommunizieren zu können. Bei Tests oder Prüfungen 5% nicht zu wissen, ist deshalb bereits ein Manko, 10% nicht zu können, ist wohl als völlig unzureichend anzusehen.

Sobald er die Planung auf der Ebene wöchentlicher Tests und monatlicher Prüfungen für definierte Teilaufgaben im Kalender vermerkt hat, weiß Rudi, dass er diesen Vorsatz durchziehen wird.

Für das Absolvieren der täglichen Übungseinheiten und für die Ergebnisse der Tests und der Prüfungen wird er entsprechende Belohnungen, aber auch strenge Sanktionen vorsehen – das wird ihn fest bei der Stange halten!

Doch wie soll er sich für die Aufgabe motivieren? Klar ist, er muss mindestens 3, besser 4 Übungseinheiten pro Tag schaffen: Eine mit neuem Stoff – wahrscheinlich die längste -, eine zum Üben des neu Erlernten (Hausaufgaben“) und eine oder zwei für die Wiederholungen. Mit weniger Arbeit ist das Ziel nicht zu schaffen. Jede Einheit weniger als 3 pro Tag wird deshalb bestraft!“, nimmt er sich vor.

Er entscheidet sich, für jeden Test und jede Prüfung, die mindestens zu 95% fehlerlos sind, zur Belohnung ein goldenen Stern auf das Testheft zu kleben. Sieht zwar richtig kindisch aus“, denkt er, irgendwie freue ich mich aber darüber. Es macht mich stolz auf das bereits Erreichte, und es wirkt. Außerdem darf ich zur Belohnung dann am nächsten Morgen – da ist ja Sonntag – eine halbe Stunde länger im Bett bleiben. Ha, ha – noch länger als jetzt geht aber gar nicht, also muss ich festlegen, dass ich ab sofort sonntags immer eine halbe Stunde früher auf muss, damit ich mich für eine gute Leistung überhaupt belohnen kann!“

Für Testergebnisse zwischen 90 und 95% richtiger Antworten gibt es einen silbernen Stern, aber keine weitere Vergünstigung. Für jede schlechtere Arbeit erwartet ihn ein schwarzer Stern – plus eine heftige Bestrafung! Die Sterne bieten ihm zusätzlich einen guten Überblick über seinen Lernverlauf.

Er wird gleich mit ganzer Kraft anfangen und sich nichts durchgehen lassen! Schwarze“ Pädagoginnen, die sich gut auf Disziplin verstanden, wussten immer schon, dass man gleich von Beginn weg hart durchgreifen muss; nachlassen kann man dann immer noch (dazu gab es aber ohnedies nie eine Notwendigkeit – wozu auch?). In Das Internat – Erziehung für Erwachsene“ hat er unlängst im Kapitel Der Erziehungs-Workshop“ gelesen – und es hat ihm richtig gefallen – , wie es Emily gelingt, die Aufmerksamkeit ihrer Workshop-Teilnehmer mit fester Hand ganz schnell auf den Lerngegenstand zu konzentrieren.

 

 

Bleibt noch die kritische Aufgabe, das rigorose Selbstdisziplinsystem über die gesamte Zeit konsequent aufrecht zu erhalten. Das ist nicht einfach, und ein Partner oder ein Mentor wären dabei sehr hilfreich. Da er jedoch zumindest derzeit niemanden zur Verfügung hat, wird er sich vom PC-Programm Konsequente Erziehung“ motivieren lassen. Jeder schwarze Stern, aber auch jede versäumte Übungseinheit bringen ihm zusätzlich zu der vorgesehenen Prügelstrafe je einen Strafpunkt und damit weitere Strafen ein.

Zur Erleichterung der ohnedies schwierigen Aufgabe und um sich nicht zu sehr zu überfordern, hat er andererseits ja die weitere Zigaretten- und Gewichtsreduktion ausgesetzt. Eine Überschreitung des aktuellen Grenzwertes würde er allerdings in beiden Fällen ebenfalls hart sanktionieren.

 

Er will jedenfalls einen Erfolg! Ein leises Sterbenlassen seiner Vorsätze wird er nächstes Jahr keinesfalls mehr tolerieren!

Er startet Konsequente Erziehung“ und trägt die neuen Vorschriften und Regeln ein.

Ja, diesmal wird er die festgelegten Ziele erreichen!


 Wenn Sie für Weihnachten noch für sich selbst oder Ihre(n) Liebste(n) Do-It-Yourself Strafinstrumente oder Anregungen und Spielideen suchen, werfen Sie dazu doch auch einen Blick in meine Bücher: Melanie muss abnehmen“ + Melanie II“ + Das Internat – Erziehung für Erwachsene“. Hier finden Sie sicher noch einige interessante Möglichkeiten.

Gute Vorsätze – und dann deren konsequente Umsetzung – wünscht Ihnen

Herbert

 

 

 

 

Emilys Fehler

 

Nur für Erwachsene – BDSM – Erotik


 

Liebe Leserinnen und Leser,

heute gibt es Neues von Emily und Wolfgang zu berichten, die schon aus dem Buch „Das Internat – Erziehung für Erwachsene“ bekannt sind.


 

Wolfgang zu Emily, die sich bereits stadtfein umgezogen und geschminkt zum Nachmittagskaffee setzt: „Hast du noch etwas vor?“

Ich fahre in die Stadt und treffe mich mit einer Freundin – bin am Abend wieder zurück!“, flunkert Emily.

Vor zwei Tagen war ihr in der Innenstadt eine frühere Liebe über den Weg gelaufen, Peter, den sie schon über 5 Jahre lang nicht mehr gesehen hatte. Da beide in Eile waren, hatten sie sich für heute am späteren Nachmittag im Café verabredet.

Mit der kurzen Überlegung: „Wer weiß, was sich da womöglich ergibt – es ist besser, niemand erfährt davon!“, hatte sich Emily entschlossen, auch Wolfgang vorerst nicht einzuweihen.

 

Abends wieder zurück von ihrem Rendezvous ist sie allerdings mehr als unzufrieden mit sich selbst: Wie dumm von ihr! Klar war überhaupt nichts geschehen, was die alte Liebe wieder erweckt hätte – doch nun sitzt sie in ihrer eigenen Falle! Jetzt kann sie Wolfgang nicht einfach fröhlich von dieser ernüchternden Begegnung erzählen, da sie ihn bezüglich des Treffens angelogen hat. Was hatte sie sich denn von Peter erwartet? Anscheinend war sie ja insgeheim durchaus bereit gewesen, einen Flirt oder auch mehr zu beginnen, und das nach den vielen Jahren, die sie und Wolfgang nun bereits zufrieden, glücklich und erfolgreich miteinander leben. Sehr seltsam, geradezu verrückt, denkt sie, wie sich wohl unbewusste Wünsche plötzlich selbständig machen und für Probleme sorgen können.

 

Nach ihrer Rückkehr fragt Wolfgang mit forschendem Blick: Nun, wie war es?

„Ja, sehr nett! Wir hatten eine schöne Zeit!, antwortet sie einsilbig und bleibt den ganzen Abend über ziemlich unwirsch.

 

Nach dem Überschlafen der Situation fasst sie am nächsten Morgen einen Entschluss.

„Also, meine liebe Emily, sagt sie zu sich selbst, du warst wohl nicht ganz richtig im Kopf, als du dir diese Riesendummheit ausdachtest! Du hast da einen völlig unnötiger und schwerwiegender Fehler begangen, Wolfgang belogen, sein Vertrauen missbraucht und ihn hintergangen! Und es hätte wohl nicht allzu viel gefehlt, und du hättest ihn auch noch betrogen. Es macht auch wenig Witz, immer für die anderen im Internat und in den Workshops genau zu wissen, was sie tun und was sie besser lassen sollten – und dabei offenbar die eigene Selbstdisziplin zu vernachlässigen. Schon viel zu lange hast du dir da Einiges durchgehen lassen – ich denke, es ist allerhöchste Zeit, dass du wieder einmal so richtig ordentliche Prügel beziehst, die dir die Flausen austreiben!

Nein, das war jetzt wirklich zu viel – sie wird diese Untat passend beantworten! Und so bereitet sie alles für eine drastische Bestrafung vor.

 

Wolfgang ist den ganzen Tag über unterwegs, abends kommt er heim, und Emily bringt das Nachtmahl.

„Hallo Liebes – was gibt es Neues?

„Nun, nichts Besonderes – erzähle erst einmal du.

Sie essen, während Wolfgang über seinen Tag berichtet.

Dann meint Emily: Wolfgang, etwas gibt es doch, worüber ich mit dir sprechen muss. – – Es tut mir leid: Ich habe dich angelogen, als ich dir sagte, ich würde mich mit einer Freundin treffen. – – Es war Peter, vor Jahren ein sehr guter Bekannter, den ich vor Kurzem zufällig traf und dann gestern wiedersah. Entschuldige bitte – ich hätte dich nicht belügen dürfen, ich weiß gar nicht, was mir da einfiel!

„Hm – und, was ist nun mit euch?

Mit Peter und mir? – Gar nichts! Ich war erschüttert, wie sehr er sich verändert hat – und es sah so aus, als ging es ihm mit mir genauso. Seltsam, wie weit die Erinnerung und das Ergebnis einer Entwicklung von ein paar Jahren auseinanderklaffen können.

Bitte sei mir nicht böse – ich weiß, es war ein großer Fehler von mir, dich zu belügen und Peter ohne dein Wissen zu treffen – – – und ich habe mich deshalb auch schon hart dafür bestraft.

„Ich dachte mir schon so etwas. Zum einen hat mich unsere Bedienerin gefragt, wer denn der Mann sei, mit dem du im Café gesessen bist – sie kenne ihn, käme aber nicht mehr auf seinen Namen.

Zum anderen ist es mir nicht entgangen, dass du heute Abend kaum gehen und noch weniger problemlos sitzen kannst. Du hast dich wohl ordentlich versohlt?

„Wie bei uns üblich, ist es eine dreifache Strafe geworden – da bin ich auch mit mir selbst schonungslos streng!

Also erstens habe ich mir fürs Lügen eine Wäscheklammer auf die Zunge gesetzt und zehn Minuten auf Erbsen gekniet, wobei ich die Arme in Schulterhöhe zur Seite ausgestreckt hielt.

 

 

Diese Zungenstrafe in der Strafstellung war schon sehr hart, denn die Klammer biss so richtig in die Zunge, die Erbsen stachen brutal in den Knien, und die Arm- und Schulterschmerzen wurden fast unerträglich.

Aber im zweiten Teil kam es noch dicker: Ich gab mir 25 satte Hiebe mit der Grünen Mamba – so, wie ich damals Alice für ihren Diebstahl auspeitschte [diese exemplarische Bestrafung wird in „Das Internat – Erziehung für Erwachsene“ im Kapitel ‚Man soll ihr den Kopf waschen‘ geschildert]. Du weißt, ich kann das Instrument ausgezeichnet führen. Die Prügel waren wirklich schlimm! Arme Alice, jetzt kann ich dir so richtig nachfühlen, wie du damals gelitten hast. Ich habe mir jedenfalls nichts geschenkt: Mein Slip ist nach wie vor mit einigen Blättern von der Haushaltsrolle ausgestopft, denn mein Hintern blutet immer noch.

Ja, und als Restriktion habe ich mich dann noch zu einer Woche Autoverbot verdonnert.

Nicht zu vergessen, muss ich auch noch die im Anschluss an jede Prügelstrafe üblichen 48 Stunden ohne Sex durchstehen – was nach der trotz aller Härte doch auch erregenden Züchtigung zusätzlich sehr bitter ist!

Für mich gilt das Sexverbot aber nicht!, lacht Wolfgang, ich habe nach dem langen und anstrengenden Tag wirklich große Lust auf dich – und ein gepeitschter Hintern erregt mich, wie du weißt, ganz besonders. Du hast ja außer deinem pelzigen Eingang und dem rückwärtigen, den du mir nicht so gerne borgst, einen überaus hübschen und weichen Mund, der mir heute gut dienen kann. Da kann deine Zunge zum Ausgleich gleich etwas Nützliches leisten! Hm, ich denke, viel besser, als dass du vor mir kniest, machen wir es im Bett. Ich liege auf dem Rücken und du bläst mir einen – ist für mich um Einiges angenehmer, und für dich wohl auch. Tja – du bekommst allerdings erst übermorgen wieder deine Entspannung – selbst schuld! – und auch nur, wenn du dir nicht noch einmal etwas zuschulden kommen lässt oder gar die verhängten Strafen nicht vollständig ausführst.

Noch zu deinem Vergehen: Du hast mich belogen und hintergangen, das war überhaupt nicht in Ordnung. Doch du hast dich dafür bestraft und entschuldigt: Erledigt, ich verzeihe dir! Deine Selbstbestrafung dafür finde ich jedenfalls gut passend und auch weitgehend ausreichend, dass du so einen Fehler nicht wiederholen wirst, doch als dritter Strafteil gibt es für dich eine Woche lang nicht nur ein Autoverbot sondern ein allgemeines Verkehrsmittelverbot – kein Auto, kein Bus, kein Fahrrad, kein Mitfahren! Du wirst während dieser Strafzeit eben alles, was du tun willst oder musst, zu Fuß erledigen – oder es aufschieben oder absagen. Das wird dich noch eine Weile an deine Lüge erinnern. Ich werde selbst einige Male dein Auto benutzen, damit es nach der Woche auch sicher noch anspringt.

Und jetzt komm gleich mit ins Schlafzimmer, nach der Schilderung deiner Strafmaßnahmen bin ich so richtig in Fahrt!

Zieh dich aus und zeig mir deine wunde Erziehungsfläche – ein tüchtig gepeitschter Arsch törnt mich immer mächtig an!

Oh, du hast wirklich eine gute Handschrift! Wenn man eine Züchtigung von dir erlitten hat oder auch deinen selbst gestriemten, hübschen Hintern betrachtet, weiß man, dass du beim Prügeln nie halbe Sachen machst – Respekt: Du hast wie immer ordentlich zugeschlagen!

Schau her, wie schnell da mein schönes Stück wächst und anschwillt! Ja, und jetzt nimm meinen Großen in den Mund und sei ganz sanft und vorsichtig mit ihm…


 

„Das Internat – Erziehung für Erwachsene“ gibt es als Buch, als E-Book, und im Kindle Unlimited Abonnement auch auszuleihen.

Genug für heute!

Herbert

 

Schlimmer, als befürchtet

Nur für Erwachsene – BDSM – Erotik

 


 

Liebe Leserinnen und Leser,

diesmal ist die Adaption der Kopfkinogeschichte nicht wie letztens in einer Zeile zu bewerkstelligen. Somit gibt es die Story als html-File zur Anpassung an die eigenen Wünsche mittels Kopfkino-Programm (wo Sie sich selbst als Dom oder Sub betätigen können) und zusätzlich hier ein beispielhaftes Ergebnis quasi zur Einstimmung.

Kopfkino-Geschichte: Schlimmer, als befürchtet

Kopfkino-Programm: Kopfkino

Alle bisherigen Kopfkino-Geschichten: Disziplinsoftware

Tipp: Wenn Sie im Kopfkino-Programm den Mauszeiger über ein Eingabefeld bringen, erscheint ein Tooltip mit passenden Vorschlägen für die Eingabe.

Folgende Einstellungen wurden für das Beispiel verwendet:

Rollen:
Sub Sonja, Anrede: Sonja, weibl.
Dom Herbert, Anrede: Herbert, männl.
ICH bin Dom Herbert

Prügelgerät 1. Fall: die Gummitawse

Prügelgerät 4. Fall: die Gummitawse

Wie Sie sehen, habe ich mir diesmal die Dom-Funktion zugelegt! :-))

Falls Sie ein anderes Strafinstrument wählen, können Sie das Bild (Gummitawse) auch gegen ein eigenes austauschen – einfach, indem Sie unter gleichem Namen (Schlimmer_Bild.jpg) das für Sie passende Bild speichern.


 

Schlimmer, als befürchtet

Ah Sonja – hier bist du? Los, komm sofort mit!

Ich packe sie hart am Ohr, zerre sie zum Badezimmer und öffne die Türe – das Licht strahlt uns entgegen.

Ich hatte dir doch gesagt: ‚Dreh jedes Mal das Licht ab, wenn du einen Raum verlässt‘. Du hast nichts davon, wenn es weiter brennt – doch es kostet unnötig Geld!

So, jetzt reicht es! Mach deine Arbeit fertig, in genau einer Stunde kommst du zu mir und lässt dich bestrafen!

Sonja’s Gedanken rasen, die Konzentration bei der Arbeit fällt ihr nun unglaublich schwer. Das bisschen Licht ist doch nur eine Kleinigkeit, kostet höchstens einige Cents – also wird es schon nicht so schlimm werden. Andererseits: Mein drohender Ton war voller Zorn – das verheißt nichts Gutes. Die Wartezeit schleppt sich endlos dahin. Sonja’s Angst steigert sich von Minute zu Minute.

Es ist soweit: Sonja meldet sich bei mir. Ich sitze gemütlich auf der Couch, die Missetäterin lasse ich vor mir stehen.

Okay, befassen wir uns mit deinem Vergehen. Das Licht brennen zu lassen kostet nicht allzu viel, doch ist es völlig nutzlos und zeigt, dass du zum einen so richtig schlampig geworden bist – was man auch in deinem sonstigen Verhalten immer deutlicher sieht – und zum anderen, dass du in einer dickfelligen Art selbst auf klare Anweisungen einfach überhaupt nicht reagierst.

Diese unsensible Phase werde ich beenden. Ich glaube, du benötigst wieder einmal so richtig intensiv fühlbare Empfindungen – und die werde ich dir nun verschaffen! Ich bin ganz sicher, dass die kommenden Maßnahmen einen tiefen Eindruck auf dich machen und deine Einstellung wieder zurechtrücken werden!

– – – Ich denke, am besten prägt sich die Dringlichkeit einer Verhaltensänderung ein, wenn du 100 Mal schreibst: ‚Ich darf kein Geld verschwenden, indem ich das Licht unnötig brennen lasse. Und außerdem habe ich stets zu gehorchen!‘ Nach dem ersten Satz kommt ein Punkt, nach dem zweiten ein Rufzeichen. Notiere dir die Strafe genau!

– – – Du vergeudest Geld, also erhältst du zusätzlich eine Geldstrafe: Du spendest 20 Euro an eine karitative Einrichtung. Du wirst mir übermorgen deinen Kontoauszug mit der Abbuchung zeigen!

– – – Zuerst aber werde ich dir deine unglaubliche Ignoranz mit feuerroten Streifen klar und deutlich auf deinen Hintern schreiben! Wie oft habe ich dich wegen des Lichts ermahnt? Dreimal, denke ich. Das war eigentlich auch mein Fehler – ich hätte dich schon beim ersten Mal durchprügeln sollen!

Was ist bei uns das Minimum an Schlägen?

– Sechs.

Genau. Nun, die Ermahnungen waren Aufforderungen zur Bewährung – denen du nicht nachgekommen bist. Also werden wir die Strafen dafür nachholen. Dreimal ermahnt plus ein neues Fehlverhalten ergibt vier Strafen. Bleiben wir beim Minimum: 4 mal 6, das macht also 24 Hiebe!

Bei dieser Anzahl bietet sich für die Gummitawse schon eine gute Gelegenheit, bis zu deinem Starrsinn vorzudringen, denke ich! Ja, und beim nächsten Mal kommen wieder mindestens 6 dazu!

Ihr reflexartiger Griff auf die Hinterbacken zeigt gleich, dass Sonja die Strenge der kommenden Züchtigung aus ihrer Erfahrung recht gut einschätzen kann.

Die Strafe ist ja viel schlimmer, als befürchtet!“, denkt sie, und die Angst kriecht in ihr hoch.

Also, hol die Gummitawse!“ – – –

Zieh dich aus und bück dich! – – Stell die Füße weiter auseinander, Hände an die Fußgelenke! Und halte die Beine gestreckt!“

Diese stark gebückte Haltung mit durchgedrückten Knien kennt Sonja nur zu gut. Die Stellung spannt Haut und Muskeln von Gesäß und Beinen scharf an und führt so zu noch schmerzvolleren Verletzungen des geprügelten Sitzfleischs als etwa im entspannten Liegen.

Die ersten Hiebe klatschen im Abstand von jeweils 5 bis 10 Sekunden und werden eher gemessen aufgezählt. Die Wirkung setzt dennoch sofort ein, und Sonja’s Wimmern und Stöhnen begleiten die Züchtigung bereits vom ersten Streich an. Der ganze Hintern brennt bald wie Feuer.

Nach einem Dutzend Schlägen drossle ich die Geschwindigkeit stark: Ab nun wird – mit Blick auf die Uhr – quälend langsam nur mehr ein Streich pro Minute aufgezählt, der aber dafür jeweils mit voller, wieder ausgeruhter Kraft. Heftiges Schreien bei jedem Schlag ist die Folge, doch mit letzter Kraft hält Sonja die befohlene Stellung über die lange Zeit weitgehend ein, wenn auch die ‚gestreckten‘ Beine einige Male kurz einknicken.

Halte durch! Gib ja keinen Anlass zu zusätzlichen Hieben!“, denkt sie verbissen, während sie unter höllischen Schmerzen leidet. – – –

So, jetzt darfst du dich wieder aufrichten und dich für die Strafe bedanken!“

Ah – endlich vorbei! Welch eine Qual!“, denkt sie.

Das Hochkommen ist für Sonja ziemlich mühsam. Sie ist steif vom langen Halten der Prügelstellung, der Hintern zeigt etliche rote, purpurne und schwarzblaue Streifen und eine bereits deutlich angewachsener Schwellung. Diese wirkt zwar irgendwie nicht zum eigenen Körper gehörend, glüht und brennt jedoch heftig und sticht bei Berührung und bei jeder Bewegung überaus schmerzhaft.

– – – “

Nun, wenn du störrisch bist und dich jetzt noch nicht bedanken willst: Auch gut. Dann bück dich wieder, und wir machen weiter! Ich lege einfach noch ein Dutzend …“

Danke für die Strafe!“

– Ah – das war aber schon mehr als knapp! – – Also schön, lassen wir es für diesmal genug sein. Doch lerne daraus, sonst gibt es das nächste Mal 30 oder noch mehr!

Jetzt zu deiner Strafarbeit. Statt des Nachtmahls gehst du zu dem Tisch dort und schreibst deine Strafsätze: In Schönschrift und nummeriert von eins bis 100. Bei einem Fehler schreibst du die ganze Seite neu! Du darfst die Blätter aber einseitig beschreiben, sodass jeweils nur eine Seite neu zu schreiben ist.“

– Ich fürchte, ich kann nicht sitzen.“

Okay, dann schreibst du eben im Stehen. Geh in die Küche, dort hast du eine höhere Arbeitsplatte. Sobald du fertig bist, kommst du wieder zu mir.“

Zwei Stunden später bringt Sonja mir die Schreibstrafe. Drei Fehler – zwei zum Glück im oberen Drittel, einer jedoch fast am Ende einer Seite – hatten ihr Einiges an öder Zusatzarbeit eingebracht.

Ich nehme die Blätter in die Hand und sehe die Seiten kurz durch: „Ja, Die Schrift ist okay und die Anzahl stimmt!“ – und zerreiße die Strafe.

So eine Gemeinheit – so viel Mühe und Zeit – und dann wird sie einfach zerrissen!“, sagt Sonja – zum Glück nur zu sich selbst und nicht laut! Ihr ist zum Heulen.

Erledigt, wirf das Zeug weg! Und dann ab ins Bett mit dir!“


Viele weitere Geschichten finden Sie in meinen Büchern:

„Melanie muss abnehmen“ + „Melanie II“ + „Das Internat – Erziehung für Erwachsene“

Bis demnächst

Herbert