Anita III – Eine Woche später

Nur für Erwachsene – BDSM – Erotik


Liebe Leserinnen und Leser,

die heutige Story ist die Fortsetzung vom letzten Mal (Blog vom 5.11.15).


Skype-Meeting 7.11.2015 18:12

Anita meldet sich, und Herbert stellt die Verbindung her.

„Guten Abend, Anita. Du bist spät dran!“

„Guten Abend, Herr Erzieher. Entschuldigen Sie bitte! Es tut mir leid, das Einkaufen hat etwas länger gedauert und dann bin ich im Verkehr stecken geblieben.“

„Hast du etwas zu berichten?“

“ – Nein, ich halte mich an die Abmachungen – alles läuft wie besprochen.“

„Ja, die Protokolle von sieben Schreibstrafen habe ich erhalten – heute erwarte ich dann noch den Bericht über die letzten 100 Wiederholungen.

Ich hoffe, die Wirkung hält langfristig an!“

„Ich bemühe mich wirklich! Die Strafe ist schlimm für mich. 800 Mal den langen Satz schreiben zu müssen, ist richtig widerwärtig. So eine Zeitverschwendung! Ich werde froh sein, wenn es endlich vorbei ist!“

„Dann erspare dir einfach weitere Strafen, indem du dich an die Vereinbarungen hältst! Die Strafe dient dazu, dass du Disziplin lernst, und hat somit einen hohen Nutzen. Und sonst wärst du statt dessen vor dem Fernseher gesessen, das ist bei diesem Programm wohl in jedem Fall vertane Zeit!

Okay – zurück zu deiner Buchhaltung. Heute möchte ich sehen, ob dein Bargeldbestand stimmt. Hol deine Geldbörse und die Einnahmen-/Ausgabenliste!“

Anita wird blass. Damit hat sie nicht gerechnet. In ihrem Kopf rasen die Gedanken: Wird der Saldo stimmen? Sie hat ihn nicht nachgeprüft, doch eigentlich sollte ja alles passen.

Sie zählt das Geld vor der Kamera vor und zeigt das Journal.

Es fehlen EUR 3,95.

„Nun, wo sind die 3 Euro 95 Cent?“

„Ich weiß es nicht. – – Ah ja doch, 2 Euro 95 habe ich für Katzenfutter ausgegeben.“

„Wo ist der Beleg?“

„Oh, noch hier in der Geldbörse. Ich habe es erst heute gekauft, deshalb ist der Betrag auch noch nicht eingetragen.“

„Passt. Und der noch fehlende Euro?“

„Hm – – keine Ahnung. – – Doch, ja, den habe ich dem Postboten als Trinkgeld für ein bestelltes Paket gegeben. – Da habe ich aber keinen Beleg.“

Anitas Stimme zittert vor Angst.

„Ist ja okay. Dass es dafür keinen Beleg gibt, ist ohnedies klar. Aber trag auch diese Ausgabe in die Liste ein! Und immer, wenn es einen Kassenzettel gibt, musst du diesen auch vorlegen.

Also, wirklich gut gemacht, es ist ja alles korrekt – genau so, wie es sein muss!

Gewöhne dir an, jeden Abend den Saldo mit deinem Bargeld querzuchecken, und mach darüber auch einen Vermerk in der Einnahmen-Ausgabenliste. Vom letzten Tag kann man sich noch gut an Vieles erinnern, was oft bereits am nächsten Tag vergessen ist.“

Anita entspannt sich sichtlich. Nun ist ja alles zufriedenstellend verlaufen!

Da kommt das böse Erwachen: „Allerdings gar nicht korrekt war dein heutiges Zuspätkommen, 12 Minuten nach dem vereinbarten Zeitpunkt. Du musst endlich lernen, strikte Disziplin zu halten!

Es kommt gar nicht in Frage, dass du mich einfach warten lässt.

– –

Nun, 12 Minuten zu spät – ich würde sagen, 6 Hiebe auf die Fußsohlen und 12 Minuten Knien auf Reis mit angehobenen Füßen sind dafür wohl eine angemessene Strafe. Danach wirst du dich in Zukunft ganz besonders anstrengen, pünktlich zu sein!

– –

Hol die Ferula 1 – damit gibst du dir die Bastonade auf die Fußsohlen. Auf diesem Ort prägen sich Schläge besonders gut ein. Und bring gleich eine Tüte Reis mit.“

Anita holt zögerlich die geforderten Requisiten. ‚Warum bloß habe ich diesen unnötigen Blödsinn begangen und getrödelt? Jetzt hätte ich einen schönen Abend verbringen können!‘

„Bereite dort in der Ecke deine Kniestrafe vor: Putze den Boden sauber – du wirst den Reis nachher wieder einsammeln. Es besteht kein Grund, ihn nicht morgen zum Mittagessen zu verkochen. Nimm ein Maßband: Du misst 75 cm diagonal aus der Ecke, dort wirst du knien. Streu in diesem Bereich den Reis auf – er muss nicht ganz dicht liegen.

Knien

Reis

Jetzt zieh dich ganz aus, nimm die Ferula und stell dich erst einmal in die Position für die Selbst-Bastonade – du weißt schon, wie 2. Und so, dass ich dir genau zusehen kann.

Also zuerst drei auf die eine Sohle. Schlag ordentlich zu!“

Anita heult schon beim ersten Hieb auf. Die Paddel-Strafe vor einer Woche auf den Hintern war furchtbar schmerzhaft, und die blauen Flecken sind noch immer nicht ganz verblasst – aber sie war kein Vergleich zu den schneidenden Schmerzen der Bastonade. Nur mit Mühe und längeren Pausen kann sich Anita dazu zwingen, kräftig zuzuschlagen. Doch sie weiß, zu leichte Hiebe bringen ihr unweigerlich zusätzlich noch weitere Strafschläge ein. Sie keucht und windet sich.

„Wechsle den Fuß, jetzt die anderen drei Hiebe!“

„Ich kann auf dem geschlagenen Fuß nicht stehen! Er tut so weh!“

„Warte einfach eine Minute, dann wird es schon gehen!“

– –

„Schön, also jetzt die drei auf die andere Sohle. Und wieder kräftig!“

Auf dem angeschwollenen, schmerzenden Fuß zu stehen ist kein Vergnügen, und die Angst vor den heftigen Schmerzen lässt bereits den ersten Streich zu gelinde ausfallen.

„Ha, ha, du sollst deine Sohle nicht liebkosen. Das ist Strafe! Dieser Hiebe gilt nicht. Also noch drei.“

Anita heult. Der Schlag hat fast genauso geschmerzt wie die vorigen, und wird doch nicht gezählt.

Es dauert einige Zeit, bis sie wieder zuschlagen kann. Diese Qual!

Endlich hat sie sich die Prügel vollständig verabreicht. Beide Füße tun heftig weh, schwellen an, brennen und stechen.

„So, jetzt kniest du dort in der Ecke nieder, beide Knie auf dem ausgestreuten Reis. Verschränke die Hände im Nacken und lehne dich vor, bis du dich mit beiden Ellbogen an den Wänden abstützen kannst. Und nun hebst du die Füße vom Boden ab. Falls du sie auf den Boden ablegst, gibt es weitere Hiebe auf die Sohlen!

12 Minuten Kniestrafe.

Ich sage dir dann, wenn es vorbei ist!“

Die harten Reiskörner stechen in den Knien. Die Auflagefläche, worauf nun das gesamte Körpergewicht ruht, ist durch das Anheben der Füße verkleinert, und die Kniescheibe drückt in einem ungünstigen Winkel auf den Boden. Die Strafe ist viel unangenehmer, als Anita erwartete, und der Schmerz in den Knien übersteigt bald den in den angeschwollenen Fußsohlen.

– – –

„So, 12 Minuten. Du darfst aufstehen.“

Anita erhebt sich mit Mühe aus der Strafstellung und streift die in ihrer Haut steckenden Reiskörner ab. Die 12 Minuten waren nicht fein!

„Als dritte Strafe für dein unmögliches Betragen – also wie kann man denn seinen Erzieher warten lassen! – hast du einen guten Tag lang Kaffeeverbot: Ich weiß, du trinkst gerne und oft Kaffee, ab sofort bis übermorgen in der Früh fällt dieses Vergnügen für dich jedoch aus!

Geh und kehr den Reis zusammen und räume ihn weg. Und damit du nicht womöglich irrtümlich doch Kaffee zubereitest und dich erst später an das Verbot erinnerst, ziehst du gleich den Stecker der Kaffeemaschine ab.“

Anita gehorcht, dann kehrt sie zurück.

„Tja, Anita, aber da war doch eigentlich noch etwas.

Was glaubst du wohl, warum die heutige Strafe so streng ausgefallen ist? Die Bastonade gibt es bei mir nur in Ausnahmefällen!“

“ – – – Ich kam bereits einmal zu spät.“

„Genau. Und wann war das?“

„Vor ein paar Tagen.“

„Ja, vor vier Tagen! Damals war es zwar nur eine Minute, und darum war deine Strafe auch gering. Nämlich?“

“ – Ich erhielt 2 Ohrfeigen, musste 15 Minuten in der Ecke stehen und bekam kein Abendessen.“

„Richtig – – aber da gab es doch noch eine kleine Zusatzklausel.“

“ – – Vier Ohrfeigen wurden auf Bewährung ausgesetzt.“

„Eben. Als Bewährungszeit wurden 14 Tage festgelegt – aber schon nach vier Tagen kommst du abermals zu spät, und da gleich um 12 Minuten.

Bewährt hast du dich somit wirklich nicht! Also hol den Hausschuh, und verpasse dir damit, so wie bei der vorigen Strafe, die damals ausgesetzten vier Backpfeifen!“

Sohle

Anita sieht mich mit weiten Augen an. Dass ich darauf zurückkommen würde, hat sie offenbar nicht erwartet.

„Aber ich habe von den beiden Ohrfeigen immer noch Flecken im Gesicht!“, stößt sie hervor.

„So dumm muss man sein: Du kennst die unangenehmen Konsequenzen für Unpünktlichkeit und versetzt deinen Erzieher dennoch ein zweites Mal!? Aber mach dir nichts draus: Heutzutage sind Spuren im Gesicht ohnedies bei weitem nicht mehr so demütigend wie früher. Damals sagte man: ‚Sie hat offenbar für ihre Unverschämtheit ein paar tüchtige Backpfeifen verdient! Selber schuld!‘ Heute dagegen heißt es: ‚Häusliche Gewalt – der Täter ist schuld!‘ Ha, ha – das hilft dir aber auch nichts: Du bist ja beides!“

„Weil Sie mich dazu zwingen!“

„Oho – niemand zwingt dich! Du hast wohl vergessen, dass du mich gebeten hast, dich Disziplin zu lehren. In Wirklichkeit erziehst du dich selbst, beziehungsweise bist du dabei zu lernen, wie du dich selbst in Richtung deiner Ziele steuern kannst. Ich bin nur dein Coach, dein Berater – doch du selbst entscheidest und führst aus.

Du kannst ja, wie du weißt, jederzeit die Vereinbarung sofort für immer lösen!“

“ – – – Nein, das will ich doch nicht. Sie haben mir damals beim Erreichen meines Wunschgewichts wirklich geholfen – auch wenn Ihre Maßnahmen manchmal sehr unangenehm waren! Und jetzt sieht es auch so aus, als ob ich mit Ihrer Hilfe aus dem Vermögensschlamassel wieder herausfinden könnte. Ich glaube, manchmal brauche ich eine strenge Hand. Der Monatsabschluss hat jedenfalls bereits – vor allem dadurch, dass Sie etliche Käufe als unnötig einstuften und nicht genehmigten – eine positive Tendenz gezeigt. Klar habe ich noch Schulden, doch ich konnte letzten Monat alle fälligen Zahlungen und auch die Kreditraten begleichen – und es blieb sogar noch etwas übrig. Nun habe ich bereits die Hoffnung, sozusagen mit einem blauen Auge davonzukommen.“

„Genau – das Bild passt ja. Also, dann gib dir jetzt die vier weiteren Ohrfeigen mit der Sohle deines Hausschuhs. Die erzeugt eine durchaus ähnliche Wirkung, wie wenn du echte Backpfeifen von jemand anderem verpasst bekämst. Es hilft nichts, Anita: Lerne endlich Disziplin! Und vergiss nicht: Es ist noch ein langer Weg, bis du wieder ganz schuldenfrei bist. Ich werde jedenfalls gut aufpassen, damit du nicht übermütig wirst!“

Mit der Hausschuhsohle gibt sich Anita laut klatschende Ohrfeigen, und Tränen rinnen ihr über die brennenden Wangen, die bereits dunkle Flecken aufweisen. Die Spuren auf Anitas Gesicht werden wohl noch 14 Tage sichtbar bleiben.

„Gut, Anita, für heute machen wir Schluss. Ich erwarte dann später noch den letzten FoW-Strafbericht.

Eigentlich bin ich sehr zufrieden mit deinen Fortschritten bei der Abwicklung der Geldgeschäfte. Du bist jetzt auf dem richtigen Weg. Jedenfalls aber musst du weiterhin die festgelegten Richtlinien genau einhalten, und ich hoffe, deine Zeit-Disziplin wird sich auch bald verbessern.

Wünsche dir einen schönen Abend!“

„Guten Abend, Herr Erzieher!“


1) Die Selbst-Herstellung einer Ferula finden Sie im Buch Melanie muss abnehmen: BDSM – Erziehung und Disziplin im Kapitel „Die Strafinstrumente“.

2) Die Stellung für Selbst-Bastonade wird im Buch Melanie II: BDSM – Spiel und Ernst im Kapitel „Auf Rücken, Hintern und Fußsohlen“ beschrieben.

.) Eine andere Geschichte über die Selbstbestrafung eine Studentin mit Züchtigung und Knien auf Reis gab es im Blog „Handlich, flexibel, wirksam…“

.) Einen Überblick über Strafstellungen, Strafinstrumente, Blog und Bücher gibt es im Index.


Ich hoffe, es hat Ihnen wieder gefallen

Herbert

2 Antworten auf „Anita III – Eine Woche später“

    1. Danke, freut mich!
      Aber Anita bestraft sich ja selbst, und das steht jedem offen. Mittels „Konsequente Erziehung“ etwa kann man Vorschriften festlegen und vom Programm Strafen verhängen lassen. Dazu gibt es vielleicht noch, falls man möchte, eine passende Standpauke über „Balabolka“ von dem/der wirtuellen ErzieherIn.
      Auch wenn man niemanden hat, der einen erzieht, bestehen doch viele Möglichkeiten, die eigene „strenge Hand“ einzusetzen!
      Die Programme findet man auf https://sites.google.com/site/herbertmentor/disziplinsoftware.
      Herzlichen Gruß
      Herbert

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