„Handschellen“ für die Selbstfesselung

Hallo, liebe Leserinnen und Leser!

Es ist mir immer wieder ein Anliegen, für die Selbstbestrafung „echte“ Strafen so gut nachzuahmen, dass man sich rasch einstimmen und die Strafsituation real erleben kann.

Sie kennen (wahrscheinlich) bereits die Fesselschlinge aus den Melanie-Büchern. Heute dazu eine Abwandlung aus Eisen, die gut echte Handschellen imitiert – denn

  • Handschellen sind teuer;

  • das Öffnen von Handschellen bei Selbstfesselung ist recht schwierig.

Aus einem metallenen Lochstreifen, der in Baumärkten in verschiedenen Varianten zu finden ist, habe ich einen gewählt, der mit Kunststoff ummantelt ist (hautfreundlich!) (siehe Bild 1 links).

[BILD 1]

Rechts sieht man meine „Handschellen-Konstruktion“: Zwei Stücke des eisernen Lochbands von je etwa 18 cm Länge sind mittels kurzen Seilstücken verbunden, der Abstand, den die Seilstücke erzeugen, beträgt jeweils etwa 4,5 cm.

Die Länge der Lochstreifen und der Seile muss man an die eigenen anatomischen Maße anpassen und die Lochstreifen an allen nicht überzogenen Kanten und Ecken sorgfältig entgraten und rund feilen!

In dieser Form sind die „Handschellen“ geöffnet – ich kann beide Hände nebeneinander einschieben und auch wieder herausziehen.

Ganz anders wird der Zustand, sobald ich die eingeschobenen Hände verdrehe: Die Lochstreifen werden zusammengezogen, die Handschellen schließen sich, die Hände sind gefesselt (siehe Bild 2).

[BILD 2]

In der Praxis werden Hände oft am Rücken gefesselt. Hier erst einmal die geöffneten Handschellen (Bild 3):

[BILD 3]

Jetzt die Drehbewegung, die die Eisenstreifen zusammenzieht und die Fessel verschließt:

[BILD 4]

Und nun das Ergebnis: Die Hände sind in der eisernen Fessel eingeschlossen!

[BILD5]

Der Wecker sagt einem, wann die Handschellen wieder geöffnet werden dürfen – mittels Drehbewegung in der Gegenrichtung!


ACHTUNG: Selbstfesselung ist gefährlich!

Unbedingt die Bewegungen vor dem Körper üben, bevor man sich die Hände am Rücken fesselt!

Und IMMER für zusätzliche Sicherheit sorgen, etwa Bekannte mit Wohnungsschlüssel, die SICHER nach xx Stunden vorbeischauen.


Über die Fesselschlinge und ihre Anwendung gibt es Einiges


Nächste Woche plane ich wieder eine Kopfkino-Geschichte aus dem Internat – da kann man sich als Erzieherin, Erzieher oder als Zögling erleben (oder gar – falls es Spaß macht – hintereinander in mehrere Rollen schlüpfen).

Soviel sei schon verraten: Es geht um die Folgen des „Diebstahl“ eines Apfels und einer Semmel. Hu – diese heißt ja wohl Brötchen in so mancher Gegend…

Bis dann

Herbert

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