Gute Vorsätze

Nur für Erwachsene – BDSM – Erotik


Liebe Leserin, lieber Leser,

das Jahr 2015 beginnt. Viele sehen den Jahreswechsel als neuen Anfangspunkt für einen neuen Lebensabschnitt, für liegengebliebene Aufgaben, für Veränderungen und Verbesserungen.

Viele gute Vorsätze…

Doch die wenigsten denken daran, dass zum Erreichen eines anderes Ergebnisses auch ein neuer Ansatz erforderlich ist. Zu hoffen, dass alles schon besser werden wird, aber nichts besser zu machen, wird nicht viel helfen. Dabei fehlt es ja meist nicht an den Wünschen, Träumen und Hoffnungen, sondern an der Disziplin, die erwünschten Ziele Schritt für Schritt zu verwirklichen.

Der Vorsatz alleine ist aber gar nichts wert, wenn er nicht konsequent verfolgt wird.

Ziele und Zwischenziele zu erreichen, ist eine starke Motivation, doch sind die erhofften Ergebnisse meist noch so weit weg, dass bald der Schlendrian einzieht:

  • Aufschieberitis:
  • „es ist nicht so wichtig“,
  • „einmal ist keinmal“,
  • „es wird sich schon noch ausgehen“,
  • „es ist zu mühsam“,
  • „so ernst habe ich es ja gar nicht gemeint“,…

Wie ich schon einmal schrieb: Da muss man eben ein bisschen strenger mit sich selbst sein!

Wenn da nicht sofort zusätzliche, strenge Maßnahmen ensetzen, die jede Abweichung vom Weg, der zum Ziel führt, sanktionieren, wird das Gap zwischen Wunsch und Realität immer größer, die Vorsätze verblassen und die Ziele werden unerreichbar.

Konsequente Erziehung ist die Philosophie, sich selbst jetzt zu seinem späteren Glück zu zwingen.

Es gibt einige Methoden, die die Selbstdisziplin unterstützen. Oft sind neben Belohnungen für besonders zielstrebige Aktionen auch Strafen für das Übertreten der eigenen Regeln unerlässlich (zumindest als ernste Drohung: Man braucht die Regeln ja nicht zu übertreten – dann hat man auch keine Strafe zu befürchten!).

Erzieher + Delinq

(Die Figuren im Bild wurden mit dem Programm MakeHuman http://www.makehuman.org/ erstellt und anschließend adaptiert).

Vorgangsweise

  • Man definiert die eigenen Ziele,

  • daraus entwickelt man Vorsätze

  • und Zwischenziele. Man beschließt

  • die einzuhaltenden Vorschriften und Regeln und zwingt sich zu deren

  • Einhaltung.

Für komplexere Abläufe werden Sie

  • einen Plan machen und die
  • Einzelschritte in einem Kalender festhalten müssen, für regelmäßige Handlungen benötigen Sie wahrscheinlich
  • einen Stundenplan, um Ihre Zeit gemäß Ihren Zielen einzuteilen (wie Melanie dies in „Melanie muss abnehmen: BDSM – Erziehung und Disziplin“ lernt, siehe https://sites.google.com/site/herbertmentor).

„Konsequente Erziehung“ heißt auch ein PC-Programm, das eine der Möglichkeiten umsetzt, sich unerwünschte Verhaltensweisen abzugewöhnen:

Das Programm dient zur konsequenten Kontrolle und Bestrafung von Verfehlungen, hat vielerlei Einstellmöglichkeiten, ist jedoch so gestaltet, dass es auch ohne große Anpassungen sofort benützt werden kann.

Die (selbst) festgelegten Regeln sind strikt einzuhalten. Jede Übertretung führt zu einem Strafpunkt, der den Strafpunktezähler erhöht. Die Höhe der jeweiligen Strafe wird vom aktuellen Stand des Strafpunktezählers bestimmt und steigt somit bei jedem Fehler. Eine längere fehlerfreie Zeit führt hingegen zu einer Reduktion des Strafpunktezählers, und damit wieder zu einer Verringerung der nächsten Strafe. Damit ist das System auf die langfristige Verbesserung des Verhaltens des Zöglings ausgelegt und dient insbesondere der Selbstdisziplin.

Hier ist es kostenlos erhältlich: https://sites.google.com/site/herbertmentor/disziplinsoftware

Wenn man einen Fehler begeht, erhält man einen Strafpunkt und muss sich bestrafen. Für jede weitere Verfehlung wird man dann strenger bestraft. Die Strafen sind Schläge mit der Kabelpeitsche, ab mehreren Strafpunkten dann zusätzlich Strafe Stehen und Schreibstrafen. Das System unterstützt die Umsetzung der eigenen Vorsätze ungemein.

Falls Sie mit dem Programm „Konsequente Erziehung“ bereits einmal begonnen haben sollten, dann aber doch nicht durchhielten, gibt es mit dem neuen Jahr einen guten Anlass, es nochmals zu versuchen: Lassen Sie von Ihrer Erzieherin/Ihrem Erzieher (bzw. von Ihrem 2. Selbst) den Strafpunktezähler zurücksetzen (damit vergisst das Programm alle Ihre bisherigen Verfehlungen und Sie beginnen einen neuen Lebensabschnitt mit Null Strafpunkten!), wählen Sie (vorerst) nur einen einzigen Vorsatz (oder ganz wenige Vorsätze) und formulieren Sie Ihre Ziele und Regeln sorgfältig.

  • In „Konsequente Erziehung“ hält man seine Vorsätze in den Regeln und in der täglichen Checkliste fest.

  • Die Disziplinarmaßnahmen bei Regelverstößen werden vom Programm im Strafbuch dokumentiert.

Viel Erfolg beim Verfolgen und Erreichen Ihrer Ziele, plus das ebenso nötige Glück im Neuen Jahr

wünscht Ihnen

Herbert


Meine Bücher:

Melanie muss abnehmen: BDSM – Erziehung und Disziplin

Melanie II: BDSM – Spiel und Ernst

https://www.amazon.de/Das-Internat-Erziehung-Erwachsene-BDSM-Roman/dp/151152765X/ref=as_sl_pc_qf_sp_asin_til?tag=herbertm-21&linkCode=w00&linkId=&creativeASIN=151152765X

Eine weitere Kniestrafe

Nur für Erwachsene – BDSM – Erotik


Liebe Leserin, lieber Leser,

wir hatten bereits eine Menge an Strafstellungen, die für Selbstdisziplin gut geeignet sind, darunter auch Kniestrafen.

Auch im Buch „Melanie muss abnehmen: BDSM – Erziehung und Disziplin“, siehe https://sites.google.com/site/herbertmentor , sind einige Varianten von Kniestrafen aufgezählt.

Heute eine Stellung, die bald sehr schmerzhaft wird:
Knien auf hartem Untergrund, dabei die Arme seitlich ausstrecken, jede Hand hält ein dickes Buch. Die Strafe kann durch Knien auf Reis / Erbsen,… verschärft werden. Dabei hat sich bewährt, diese Gegenstände in einem Schachteldeckel zu platzieren – man muss sie dann nicht nach der Strafe langwierig wieder zusammensuchen.

Der Wecker steht außerhalb des Blickfeldes, was wegen der nicht abschätzbaren Restzeit ebenfalls eine Strafverschärfung darstellt.

Die Arme und Schultern beginnen zu schmerzen, die Muskeln fangen an zu zittern, manchmal bildet sich ein Krampf. Wird ein Buch fallen gelassen oder werden die Arme vorzeitig gesenkt oder seitlich „eingezogen“, sollte man sich umgehend mittels Kabelpeitsche, Martinet,… an die Notwendigkeit der disziplinarischen Maßnahme wegen schlechter Angewohnheiten erinnern und die Ernsthaftigkeit der Strafmaßnahme bestätigen. Zusätzlich wird die restliche Strafzeit verlängert, pro Anlassfall zB um 10% der ursprünglichen Zeit.

Die im Bild verwendeten Bücher haben ein Gewicht von je 650 Gramm. 10 Minuten sind da schon eine sehr harte Strafe

findet Herbert

Aufschieberitis

 

 

Nur für Erwachsene – BDSM – Erotik



 

Aufschieberitis

Liebe Leserin, lieber Leser,

Aufschieberitis – was versteht man darunter?

Ich habe geplant, etwas zu tun – doch wenn die Zeit dafür da ist, stelle ich fest:

  • Ich habe überhaupt keine Lust zu beginnen!

  • Abhängen ist viel bequemer!

  • Es gibt Wichtigeres im Leben!

  • So dringend ist es doch nicht!

  • Ah, nicht jetzt!

  • Es macht mir im Moment gar keinen Spaß!

  • Es wird sich schon noch ausgehen, wenn ich erst morgen beginne!

Da erinnere ich mich mit einem Lächeln an Jerome K. Jerome: „Drei Mann in einem Boot“, wo der Autor ziemlich zu Beginn Folgendes schreibt:

Bei mir war es die Leber, die nicht in Ordnung war. Ich war sicher, daß meine Leber nicht in Ordnung wäre, da ich gerade vorher ein Zirkular über patentierte Leberpillen gelesen hatte, worin die verschiedenen Symptome ganz genau angegeben waren, an denen man ganz sicher erkennen konnte, ob die Leber in Ordnung sei oder nicht. Alle diese Symptome zeigten sich bei mir.

Im gegenwärtigen Falle aber – um wieder auf die patentierten Leberpillen zurückzukommen – hatte ich wirklich die Symptome ohne alle Frage; das Hauptsächlichste darunter war »eine allgemeine Abneigung gegen irgendwelche Art Tätigkeit«.

Was ich in dieser Hinsicht leide, kann keine Zunge aussprechen. Von meiner frühesten Kindheit an habe ich darin ein wirkliches Martyrium ausgestanden. Während meiner Knabenjahre verließ mich das Übel kaum einen Tag. Man wußte damals nicht, daß ich an der Leber litt. Die ärztliche Wissenschaft war damals noch nicht so weit vorgeschritten wie heutzutage; daher nannte man mein Übel einfach »Faulheit«! »Verfluchter Bengel!« pflegte man mir zu sagen, »steh‘ auf und tue etwas für deinen Lebensunterhalt! Marsch, vorwärts!« – Man wußte eben nicht, daß ich krank war!

Und man gab mir keine Pillen – nein, man gab mir eins an den Kopf. Und, so seltsam dies erscheinen mag, diese Ohrfeigen kurierten mich oft wunderbar schnell, wenigstens für eine Zeitlang. Ich erinnere mich, daß damals eine einzige solche Ohrfeige eine größere Wirkung auf mein Leben ausübte – denn ich raffte mich in der Regel rasch auf, um sofort zu tun, was man von mir begehrte – als heutzutage eine ganze Schachtel voll Pillen. Man weiß ja – es geht oft so – diese altväterlichen Hausmittel sind manchmal viel wirksamer als der ganze Apothekerkram.

Dieses köstliche Buch ist – da das Urheberrecht erloschen ist – mittlerweile kostenlos u.a. auf Gutenberg zu finden http://gutenberg.spiegel.de/buch/drei-mann-in-einem-boot-2670/1

(Es gibt übrigens auch die Möglichkeit, aus den einzelnen Gutenberg-Kapiteln ein gesamtes ePub-Buch zu erzeugen: http://www.epub2go.eu/)

Früher wurde dieses Phänomen der Aufschieberitis eben einfach zur Faulheit gezählt. Vielleicht war das eine Vereinfachung, doch so ließ sie sich leicht wirksam bekämpfen.

Ich habe schon mehrmals über diese Unart geschrieben:

Sibylle hatte dieses Aufschiebe-Problem und ging es erfolgreich mit ihrem Paddel an (siehe Blog „Sibylles Paddel“ vom 16.7.2014).

In Melanie I ( „Melanie muss abnehmen: BDSM – Erziehung und Disziplin“) werden die wichtigen Tasks geplant, ausgeführt und kontrolliert:

Ja, und täglich in der Früh nimmst du den Kalender und planst den Tag. Du verschaffst dir einen Überblick über die Aufgaben im Stundenplan, über die Termine, die du im Kalender fixiert hast, und über weitere Tasks, die anstehen.

Dann markierst du Montags bis Freitags die drei bis fünf wichtigsten davon mit einem Rufzeichen, das heißt, diese sind unbedingt durchzuführen. Sie sollten dich möglichst in Richtung auf deine Lebensziele voranbringen. Stell dabei sicher, dass du die Zeit entsprechend einteilen kannst, sodass sich diese Tasks auch ausgehen. Abends werden diese Aktionen kontrolliert, und eine Nichtausführung wird bestraft. Es geht dabei nicht darum, dich einzuschränken, sondern darum, dass du dich daran gewöhnst, täglich zu überlegen, was für dich und dein Leben wichtig ist.

In „Melanie II: BDSM – Spiel und Ernst“ werden Ereignisketten definiert:

Natalie lächelt: „Nun gut, dann werde ich mich ab sofort wieder ’normal‘ benehmen und mich nur fürs Zu-Spät-Kommen und fürs Faulenzen bestrafen.“

„Was du noch tun kannst, ist, das Üben mit einer Belohnung zu koppeln, oder besser gesagt mit einem Privileg, oder einer Annehmlichkeit. Also: Zuerst üben, dann gibt es Abendessen: Kein Üben – kein Abendessen! Oder: Zuerst üben, dann darfst du Fernsehen: Kein Üben – kein Fernsehen!

So kann man gut strukturierte Gewohnheiten bilden: Erst nach dem morgendlichen Turnen gibt es Frühstück. Erst nach der Strafe gibt es wieder etwas zu essen. Erst wenn alles weggeräumt ist, darf man auf dem PC spielen oder schlafen gehen, Zeitung lesen, Musik hören, Sex genießen, Internet surfen,…

Diese Methode weckt zwar nicht unbedingt Begeisterung für ungeliebte Tätigkeiten, aber durch die regelmäßige Kopplung der Tasks gewöhnt man sich an die gewünschten Abläufe, und man wird die darin eingebauten Tätigkeiten nicht so leicht aufschieben.

Was kann man somit gegen Aufschieberitis tun?

1.) Belohnung ist eine gute Motivation. Wenn sie funktioniert, ist sie das Mittel der Wahl – schließlich ist sie zweifellos angenehmer als Strafe. Belohnen Sie sich für rechtzeitig und gut ausgeführte Arbeit!

2.) Was jedoch,

  • wenn Lob und Belohnung nicht ausreichend wirken?
  • Wenn man am Ende jeder Frist in Panik verfällt, weil die Arbeit nicht rechtzeitig fertig wird (oder nur mit höchster Anstrengung und im letzten Moment)?

  • Wenn sich die Zeit nicht vernünftig einteilen lässt und man nie zu den Dingen kommt, die einen wirklich erfreuen, weil stets irgendetwas Aufgeschobenes noch wartet?

  • Wenn man Karriere oder Freundschaften durch verpatzte Termine aufs Spiel setzt?

  • Wenn Schuldgefühle wegen unnötiger Verzögerungen und das Grausen vor drohenden Terminen das tägliche Leben bestimmen?

Dann sollte man neben dem Zuckerbrot zur Unterstützung auch den Einsatz der Peitsche in Erwägung ziehen. Die schlechte Angewohnheit der Aufschieberitis ist der Selbstdisziplin nämlich gut zugänglich: Man wird sich gar nicht oft bestrafen müssen – bei konsequenter Anwendung gewöhnt man sich sehr rasch an Disziplin.

Und Selbstdisziplin hat durchaus ihre Vorteile:

  • Man plant wichtige Aktionen und Termine selbst, gut überlegt und genau – die geplante Handlung und der Zeitpunkt machen also Sinn und man steht voll dahinter.

  • Man fixiert Aktion und Start z.B. im Kalender – Vergessen ist nicht möglich.

  • Eine Strafe für das Nichtausführen wird festgelegt.

  • Man kontrolliert sich selbst – das gelingt genauer als durch andere.

  • Jedes Aufschieben über den mit sich vereinbarten Punkt wird bestraft. Falls man diese Konsequenz aufbringt, hat man seine Aufschieberitis rasch besiegt!

„Faulheit“ lässt sich wirksam bekämpfen – aber nicht mit Leberpillen,

meint

Herbert

Die Trendoption

Dies sind keine Empfehlungen!

Besprechen Sie Pläne zum Abnehmen vorab mit Ihrem Arzt!

Nur für Erwachsene – BDSM – Erotik


Liebe Leserinnen und Leser,

abzunehmen ist schwierig, selbst mit BDSM-Mitteln, wo jedes Mal, wenn beim Abnehmen der fixierte Korridor verlassen wird, eine saftige Strafe fällig wird.

Zusätzlich erschwerte Bedingungen ergeben sich, wenn z.B. nach einem Fress- oder besser gesagt Genusstag und nachfolgendem Übermut innerhalb von 2 Tagen das Limit so weit überschritten ist, dass eine Rückkehr zum Korridor erst nach mehreren Tagen möglich erscheint.

In einem solchen Fall hat sich folgendes bewährt:

1. Selbstverständlich erhält der Delinquent / die Delinquentin die verdiente Strafe!

2. Danach kann er/sie wählen:

a) Entweder wird normal weiter verfahren, so dass also jeder weitere Tag außerhalb des erlaubten Bereichs eine weitere, verschärfte Strafe bringt.

b) Es wird eine Trendoption vereinbart: Die weiteren Strafen für dieses Delikt werden erlassen, solange jeweils mindestens 100 Gramm weniger Gewicht auf die Waage kommen als am Vortag (bzw. nach einer Trendverletzung: Als am Tag mit dem bisher tiefsten Trendwert). Das ist eine starke Motivation! Diese Vorgehensweise gilt solange, bis die erlaubte Bandbreite wieder erreicht ist. Und bis zum Erreichen des Korridors gibt es keine Genusstage mehr.

Falls jedoch diese Reduktion um mindestens 100 Gramm nicht erbracht wird, gibt es

  • eine verschärfte Strafe für zu viel Gewicht plus

  • eine Strafe für die Verletzung des Versprechens, den Trend herbeizuführen und einzuhalten.

Diese zweite Strafe kann z.B. 1 Schlag mit Stock, Ferula oder Tawse auf jede Fußsohle sein, bei aufeinanderfolgenden Tagen mit Trendverletzung je 2 Hiebe.

Beispiel:

Silvia hat einen erlaubten Gewichtsbereich (Max / Min), der mit 75 kg / 73,5 kg beginnt und nach einer Woche um 500 Gramm sinkt.

Trend

Am 1. Tag befindet sich ihr aktuelles Gewicht (gelb) mit 74,8 kg im vereinbarten Bereich. An diesem Tag hat sie ihren Genusstag und hat deshalb am nächsten Morgen 75,6 kg, was okay ist (1 Tag pro Woche darf das Gewicht überschritten werden).

Doch sie setzt den Fresstag fort und landet deshalb am Tag 3 wiederum außerhalb des Korridors bei 76 kg. Dafür erhält sie die für ihr Vergehen vorgesehene Strafe.

Dann darf sie wählen:

a) Entweder jeder weitere Tag außerhalb des Korridors wird bestraft, oder

b) sie wählt die Trendoption und verspricht, pro Tag mindestens 100 Gramm zu verlieren.

Silvia wählt die zweite Möglichkeit.

Sie weiß, dass es dabei wichtig ist, nicht gleich zu Beginn besonders viel wieder gut zu machen, da das den weiteren Verlauf erschwert. Sie schafft es, am nächsten Tag (Tag 4) um 200 Gramm abzunehmen, tags darauf (Tag 5) nochmals um 100 Gramm auf 75,7 kg.

Dann patzt sie und hat am Tag 6 wieder 76 kg.

Die Strafe ist eine verschärfte Strafe für zu viel Gewicht plus 2 Hiebe auf die Fußsohlen.

Sie nimmt wieder ab auf 75,7 kg (Tag 7), doch der bisher tiefste Trendwert war bereits 75,7 kg, und sie hätte diesen um 100 Gramm unterschreiten müssen – also bringt ihr das wiederum eine weiter verschärfte Strafe für zu viel Gewicht plus diesmal je 2 Hiebe auf die Fußsohlen ein.

Nun gelingt es ihr unter erheblicher Anstrengung, zusätzlicher Gewichtskontrolle vor dem Abendessen („gibt es noch Spielraum für das Abendessen / muss ich das Abendessen streichen / muss ich zusätzlich noch joggen“) und viel zusätzlicher Bewegung, die nächsten Tage über den Trend einzuhalten und am Tag 12 den Korridor wieder zu erreichen.

Wie kann man diese Trendoption in „Konsequenter Erziehung“ (das Programm gibt es auf https://sites.google.com/site/herbertmentor/disziplinsoftware) durchführen?

1. Die Checkliste ist (im Auslieferungsstand) mit

„1) Hast du dich gewogen und liegt dein Gewicht innerhalb der festgesetzten Grenzen?“ bereits passend formuliert.

2. In den Regeln (Menü „Regeln und Strafen“ / „Regeln für den Zögling bearbeiten“) sollte man den Trend ergänzen

„3.) Das Gewicht muss sich im vereinbarten Korridor oder im vereinbarten Trend bewegen – weder zu viel, noch zu wenig.“

3. Im Fall einer Trendverletzung wird als Verfehlung „Zu viel Gewicht“ eingetragen, worauf das Programm eine Strafe verhängt, die automatisch an den Verlauf des bisherigen Benehmens angepasst ist.

Zusätzlich verhängt man über Extrastrafe / Verfehlung: „Trendverletzung“ / Strafe selbst formulieren die erwähnte Zusatzstrafe, z.B. „1 Schlag mit dem Stock auf jede Fußsohle“, bei aufeinanderfolgenden Tagen mit Trendverletzung „2 Schläge mit dem Stock auf jede Fußsohle.“, jeweils ohne zusätzlichen Strafpunkt, fällig in 1 Tag, Regelverstoß ja.

Extrastrafe1

Man sieht schon, Silvia hat gut daran getan, die Trendoption zu wählen. So wurde sie zwar für ihre Verfehlung noch zweimal hart bestraft, doch ihr Gewicht war lange Zeit außerhalb des Korridors und ohne diese Option hätte sie deshalb 7 Strafen – und jeweils verschärft – erhalten.

Diese Trendoption wurde ähnlich bereits in „Melanie muss abnehmen – BDSM: Erziehung und Disziplin“ (siehe https://sites.google.com/site/herbertmentor) eingesetzt. Sie beinhaltet eine starke Motivation, sich dem Ziel in kleinen Schritten wieder zu nähern. Und bei jeder Abweichung ermuntern darüber hinaus die schmerzhaften Hiebe auf die Fußsohlen, die Vorschriften einzuhalten!


Nach der Beschäftigung mit den Eintragungsmöglichkeit von Trendverletzungen in „Konsequente Erziehung“ noch ein Hinweis zu Kristins Kommentar zu diesem Programm:

Es sollten mehr als 4 normale Strafen definierbar sein. Weiterhin sollte es bei jeder Strafe einen Stop-Punkt geben, ab welcher die Strafe nicht mehr zur Auswahl kommt. ( Wie Strafe ab Punkten:xx – Zusätzlich Strafe stoppt bei Punkten:xx) Leichte Strafen kommen so bei vielen Punkten nicht mehr zur Anwendung.“

Wenn man möchte, kann man Strafen auch selbst formulieren und dabei Strafpunkte und Fälligkeit festlegen, z.B.

Extrastrafe2

oder auf dem gleichen Weg händisch weitere Zusatzstrafen über die 4 definierten Strafen hinaus verhängen (z.B. ab einer bestimmten Anzahl von Strafpunkten).

Bei Überschreiten einer bestimmten Strafpunkteanzahl ist auch denkbar, dass man über Menü „Regeln / Normale Strafen und Texte bearbeiten“ die pro Strafpunkt verhängten Strafen anpasst oder durch andere ersetzt.

Herbert

Vielzweckgeräte

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VORSICHT: Dies sind KEINE Empfehlungen! Manches könnte auch Ihrer Gesundheit abträglich sein!

Liebe Leserinnen und Leser,

heute beschäftige ich mich mit Geräten und Hilfsmittel, die im englischen Sprachraum unter „Pervertibles“ laufen.

Das sind Dinge, die im „normalen“ Gebrauch stehen, aber durchaus auch anderweitig („kinky“) einsetzbar sind.

Beispiel: Ein Kochlöffel dient zum Kochen, nicht wahr? – Ja, aber er kann eben auch auf dem Hosenboden tanzen!

Es gibt Vielerlei in Küche, Haushalt, aber auch im Autozubehör, Baumarkt,… was eigentlich für xx vorgesehen ist, aber trefflich auch für yy Verwendung finden kann.

Solch eine „Mehrfachverwendbarkeit“ hat große Vorteile:

  • Verfügbarkeit: „Normale“ Geräte kann man leicht kaufen – oder man hat sie ohnedies bereits zu Hause.

  • Preis: „Normale“ Geräte kosten üblicherweise wesentlich weniger als spezielle kinky-items.

  • Erklärungen im Geschäft: Manche fürchten die Frage: „Was wollen Sie damit machen?“ Nun bei einem Kochlöffel fragt niemand, aber bei anderen Einkäufen sollte man zumindest darauf gefasst sein. Falls also beim Kauf von Finalgon diese Frage kommt, sollte man eben die ganz normale Verwendung beschreiben können – oder auch ausweichen: „Das ist für einen Bekannten, ich weiß nicht genau, was er hat.“
    Wenn Sie eine Reitgerte kaufen, sollten Sie ein wenig übers Reiten Bescheid wissen, doch sie erhalten sie völlig problemlos. Wenn Sie aber einen Rohrstock oder ein Martinet wollen…
    Wenn es für die Gegenstände eine „normale“ Verwendung gibt, sind solche Erklärungen ganz einfach.

Puristen rümpfen gerne die Nase, wenn etwas zweckentfremdet als „Ersatz“ dient. Die Delinquentin besteht darauf, sie will mit einer „echten“ Tawse geschlagen werden, diese muss aus Leder sein und von zz erzeugt, denn der ist der Fachmann für dieses Gerät.

Doch wenn man sich Streifen aus Hartgummi als Unterlage für einen Kasten besorgt, kann man etwa statt zwei gleich vier kaufen und die übrig gebliebenen für Strafzwecke einsetzen. Jedenfalls ist eine Gummitawse für eine Bestrafung ebenso gut geeignet wie eine „echte“, kann ich Ihnen versichern.

Und seit wann bestimmt die Delinquentin, womit sie gezüchtigt werden will??

Wenn man sich ansieht, wie manche Strafinstrumente entstanden sind, kann man nur raten, selbst kreativ zu sein. Vielleicht gibt es dann wieder einmal etwas Neues wie einst die Lochgelly Tawse oder die Neunschwänzige Katze. Diese entstand ja auf Schiffen, wo man gedrehte („geschlagene“) Taue hatte, indem man solch ein Stück Tau, das aus drei Kardelen bestand, zum Teil aufdröselte und somit bereits einen Griff und drei Schwänze erhielt, diese wurden nochmals aufgedreht und alle Enden umwickelt, damit sie stabil hielten – und man hatte die neunschwänzige Katze. Ob ursprünglich in jeden Schwanz noch Knoten geknüpft wurden, ist umstritten.

Verfügbares neben speziell dafür Hergestelltem für Strafzwecke zu verwenden, war immer schon gängige Praxis.

So können Sie – meist ohne Zusatzkosten – je nach Wunsch

  • einen Besenstiel zum darauf Knien verwenden (wer hat daheim schon ein Holzscheit?),
  • Elektrokabel, Autowaschbesen, 

    Kochlöffel und Schuhlöffel, ferner Schneidbrettchen, Teppichklopfer, Gürtel und Badebürsten für die Erziehungsfläche,
  • Bleistifte zum Halten zwischen den Beinen oder zum darauf Stehen oder Knien,
  • Essstäbchen zum Einklemmen der Zunge oder der Nippel,
  • Wäscheklammern für diverse Orte,
  • Wäscheleine zum Fesseln oder als Ausgangsmaterial für eine Rute oder Seilpeitsche,
  • Türgarderobehaken zum Einhängen in den Mundwinkeln als Mundspreizer,

  • eine Lineal für Tatzen,
  • Bücher zum Halten mit ausgestreckten Armen,
  • einen Hometrainer für eine Arbeitsstrafe,
  • Seife zum Auswaschen des Mundes,…

… verwenden, und das Gute daran ist, dass beim Einkauf niemand weiß, wofür Sie diese Dinge nebenbei noch einsetzen!

Selbst wenn Sie sich strafweise kalt duschen, wird das niemand wissen. Außer vielleicht in Häusern mit zentraler Warmwasseraufbereitung, wenn diese in der Nacht nicht in Betrieb ist und der Nachbar hört, wie Sie um 3 Uhr nachts die Dusche betätigen.

Für Selbstbestrafung ist das Spektrum ja ohnedies zusätzlich eingeschränkt: Wer sich selbst mit dem Rohrstock aufs Hinterteil züchtigen will, merkt bald, dass dies wegen der Steifheit des Instruments nicht sehr effektiv ist. Ein Elektrokabel ist da wesentlich wirksamer einsatzbar!

So sind viele Haushaltsgeräte für die Selbstdisziplin gut verwendbar (Sie finden Einiges dazu in meinen Büchern – siehe https://sites.google.com/site/herbertmentor) und können oft durchaus mit professionellen Instrumenten konkurrieren

meint

Herbert