Selbsterziehung

Nur für Erwachsene – BDSM – Erotik

Liebe Leserinnen und Leser!

Wann wirkt Strafe abschreckend? Vor allem dann wenn man damit rechnen muss, erwischt zu werden. Wenn niemand weiß, was du Verbotenes tust, ist die Drohung mit Strafe wirkungslos. Wenn du aber streng überwacht wirst und jede Übertretung hart bestraft wird, wirkt diese Gesetzmäßigkeit Wunder.

Am genauesten kann man sich selbst überwachen. Wenn dann noch die Konsequenz aufgebracht wird, dass jeder Verfehlung stets die vorgesehene Strafe folgt …

Im Bereich der Selbstdisziplin kann man jedenfalls selbst „sinnvolle“ Regeln für sich aufstellen, also solche, die einem helfen, die eigenen Ziele zu erreichen. Dadurch ist es psychologisch einfach, den Konnex zwischen Vergehen und Strafe herzustellen:

  • Ich werde schmerzhaft bestraft, weil ich dies oder jenes falsch gemacht habe und dadurch mein eigenes Ziel boykottiere;
  • und NICHT, weil mich jemand ärgern möchte, mein Mentor Freude an meinem Schmerz hat oder irgendein Idiot wieder unsinnige Vorschriften erlassen hat.

Die Schlüsselwörter dabei sind:

  • Eigene Ziele und

  • Konsequenz.

Zu Zielen finden Sie eine ganze Menge im Web (z.B. die SMART Methode – https://de.wikipedia.org/wiki/SMART_(Projektmanagement) ), wobei es ganz wichtig ist,

  • sich (zumindest vorerst) auf wenige und realistisch erreichbare Ziele zu beschränken. Wer 30 Ziele definiert, wird wahrscheinlich keines erreichen. Wer die ganze Welt bekehren/retten/erobern will, hat selten Erfolg;
  • Langfristziele auf Etappenziele herunterzubrechen, z.B.: „Bis nächsten Freitag nehme ich 500 Gramm ab und halte dann mein Gewicht für eine Woche; danach geht es weiter“ ist ein kurzfristiges, messbares ,… Etappenziel, das VIEL erfolgversprechender ist als „Ich werde 12 kg in den nächsten 6 Monaten abnehmen“ ohne weitere Detaillierung.

Über konsequente Selbstdisziplin, viele Strafmöglichkeiten, den Selbstbau von Strafgeräten, Disziplinsoftware,… finden Sie Einiges auf https://sites.google.com/site/herbertmentor

Dicke_finger

Viel Erfolg bei dem Erreichen Ihrer Ziele wünscht

Herbert

Ein bisschen strenger…

Nur für Erwachsene – BDSM – Erotik

Bevor Sie irgendein Programm zum Abnehmen starten, konsultieren Sie bitte unbedingt Ihren Arzt!

Liebe Leserinnen, und Leser,

ich beziehe mich hier ausschließlich auf Übergewicht im BDSM-Umfeld – mit Untergewicht habe ich keinerlei Erfahrung.

Gewichtsprobleme sind sehr verbreitet, obwohl es laufend neue Diäten und Präparate gibt, die eine endgültige Lösung versprechen. Ich kann Ihnen kein Wundermittel anbieten, keine 2-Tages-Diät mit Dauerwirkung, keine zweieinhalb Nahrungsmittel, die Sie verwenden oder vermeiden müssen, um 3 Kilogramm in 7 Stunden zu verlieren,…

Nur ein paar Tipps, die für Manche hilfreich sein können, doch auch diese ohne Garantie!

1. Abnehmen scheint gefährlicher zu sein, als man üblicherweise annimmt. In meinem Bekanntenkreis gibt es mehrere Fälle von Schlaganfällen und Herzinfarkten nach stärkerem Abspecken. Ein ursächlicher Zusammenhang ist zwar nicht gesichert, doch die Häufung rät zur Vorsicht. Auch deshalb sollten Sie eine Abnehmphase unbedingt mit Ihren Arzt abstimmen.

Ein dauerhaftes Halten eines vernünftiges Gewichts ist einem (wiederholten Zu- und) Abnehmen jedenfalls vorzuziehen.

2. Um das Gewicht halten zu können, muss man es kontrollieren. Wer nur einmal pro Woche auf die Waage steigt, dessen Gewicht kann innerhalb dieser Zeit bereits so viel vom Soll abweichen, dass der gute Vorsatz wieder an die neuen Tatsachen angepasst werden muss. Auch wenn andere anderer Meinung sein mögen:

Zum Halten des Gewichts ist ein tägliches Wiegen unverzichtbar.

Waage

3. Vor einigen Tagen ging ich im dichten Gedränge durch die Stadt und hörte hinter mir zwei Damen miteinander sprechen. Ich konnte zwar nicht wahrnehmen, um welches Thema es ging, doch hörte ich die eine Dame zu ihrer Begleiterin sagen: „Da muss man mit sich selbst eben ein bisschen strenger sein!“

Das ist ein Schlüsselsatz für die Selbstdisziplin!

4. Disziplin erfordert ein Ziel und die konsequente Bestrafung von Abweichungen. Die Kontrolle kann durch einen Erzieher / eine Erzieherin erfolgen, oder man ist auf sich selbst gestellt. Selbstdisziplin hat durchaus auch Vorteile, die ich bereits in einem anderen Beitrag beschrieben habe (24.4.2014).

Wenn sicher ist, dass jeder Fehler bestraft wird, gibt das einen starken Anreiz, Fehler zu vermeiden.

5. Der Body-Mass-Index, der BMI, zeigt die Bereiche, die als Normal- bzw. Übergewicht gelten: https://de.wikipedia.org/wiki/Body-Mass-Index . Wenn Sie stark übergewichtig sind, könnte Ihr Ziel sein, (vorerst) den Bereich Präadipositas zu erreichen.

Wichtig ist es, ein sinnvolles Ziel zu definieren.

6. Der Weg zu Übergewicht ist lang, der Rückweg ebenso. Auch, weil Sie nur ganz langsam abnehmen sollten (siehe oben).

Setzen Sie sich realistische Etappenziele: Nach dem Abnehmen von z.B. 2 kg können Sie dieses Plateau 2 bis 4 Wochen lang halten, bevor es wieder weiter geht.

7. Der Grundumsatz ist wichtig. Wenn der Grundumsatz sinkt, verbraucht Ihr Körper weniger Energie, und Sie nehmen bei gleicher Energiezufuhr gleich wieder zu.

Halten Sie auch trotz Müdigkeit Ihren Grundumsatz durch viel Bewegung hoch (nicht bei Fieber oder Krankheit!).

8. Nützlich ist oft ein striktes Strafsystem, das die erwünschte Verhaltensweise konsequent monitort, unterstützt und bei wiederholten Verfehlungen die Strafe empfindlich verschärft.

Der Einsatz eines Strafsystems, wie z.B. „Konsequente Erziehung“ [https://sites.google.com/site/herbertmentor/disziplinsoftware] , kann sehr hilfreich sein.

Konsequente Erziehung“ dient zur konsequenten Kontrolle und Bestrafung von Verfehlungen.

Es hat vielerlei Einstellmöglichkeiten, ist jedoch so gestaltet, dass es auch ohne große Anpassungen sofort benützt werden kann.

Die selbst festgelegten Regeln sind strikt einzuhalten. Jede Übertretung führt zu einem Strafpunkt, der den Strafpunktezähler erhöht. Die Höhe der jeweiligen Strafe wird vom aktuellen Stand des Strafpunktezählers bestimmt und steigt somit bei jedem Fehler.

Vorsicht: Die erste Verfehlung wird (mit den Einstellungen des Easy-Starts) gleich mit 6 Peitschenhieben (mit einer Kabelpeitsche – siehe Beitrag vom 1.9.2014) auf den Nackten bestraft, die nächste dann schon mit 10.

Eine längere fehlerfreie Zeit führt hingegen zu einer Reduktion des Strafpunktezählers, und damit wieder zu einer Verringerung der nächsten Strafe. Damit ist das System auf die langfristige Verbesserung des Verhaltens des Zöglings ausgelegt und dient insbesondere der Selbstdisziplin.

9. Eine sofortige Bestrafung von Fehlverhalten ist bei Erwachsenen nicht unbedingt erforderlich, da sie die kommenden Schmerzen ohnedies gut antizipieren können. Da Appetit und Verlangen oft erst so richtig am Nachmittag oder Abend besonders heftig werden, ist bei Übergewicht eine schmerzhafte Strafe am Nachmittag besonders vorteilhaft und dämpft gleich den Wunsch nach Essen (denn man weiß, bei einer weiteren Abweichung am nächsten Tag gibt es morgen noch mehr davon!).

Strafzeit ist am besten vor dem Essen am Nachmittag und/oder Abend.

10. Es gibt viele leckere Speisen, die uns zum Vielessen verführen. Von weniger gut schmeckendem Essen wird auch weniger verzehrt. Wenn klar ist, dass Gutes auch morgen wieder (in Maßen) genossen werden kann, ist es viel leichter, im Moment nicht übermäßig viel davon zu verschlingen. Man darf jetzt ein bisschen davon essen, und morgen wieder – aber nur, sofern das Gewicht stimmt. Falls nicht, gibt es Nutraloaf (siehe Beitrag vom 15.9.2014) und eine schmerzhafte Strafe!

Dazu sollte man aber die Leckerlis vorportionieren – wenn eine Tafel Schokolade verfügbar ist, wird meist auch die ganze Tafel gegessen.

Weiteres zu diesem Thema finden Sie in

Melanie muss abnehmen – BDSM: Erziehung und Disziplin“

KINDLE: http://www.amazon.de/Melanie-muss-abnehmen-Herbert-M-ebook/dp/B00GS8RKSI

EPUB: http://www.xinxii.com/melanie-muss-abnehmen-p-349558.html

und auch

auf thalia.at

auf weltbild.at

auf buch.de

auf buecher.de

auf hugendubel.de

auf weltbild.de

auf weltbild.ch

und in anderen Web-Shops

Print-BUCH: http://www.amazon.de/Melanie-muss-abnehmen-Erziehung-Disziplin/dp/1493738011

Leseproben finden Sie auf https://sites.google.com/site/herbertmentor

Und vielleicht müssen Sie ja manchmal mit sich selbst auch ein bisschen strenger sein

meint

Herbert

Tunnelspiele

Nur für Erwachsene – BDSM – Erotik

Liebe Leserinnen, und Leser,

Tunnelspiele sind Aktivitäten, die nach dem Start nicht mehr abgebrochen bzw. deren Folgen nicht mehr verändert werden können.

Ein Beispiel ist das Peitschen oder Bestreichen der Haut mit Brennnesseln: Das Brennnesselgift wird sich auf der Haut danach entsprechend auswirken, ob es einem dann noch gefällt oder nicht.

Vorweg: Ich bin keineswegs Experte auf dem Gebiet Tunnelspiele, möchte mit Ihnen jedoch ein paar meiner Überlegungen teilen.

1) Gleich die obligatorische Warnung: Fragen Sie Onkel/Tante Doktor, ob die gewählte Praktik für Sie geeignet ist. Ha, ha!

Doch Spaß beiseite: Nehmen Sie Warnungen Ihres (guten) Arztes ernst! Vielleicht meint er, Ihr Herz-/Kreislaufsystem sei geschwächt, Ihr Immunsystem angegriffen, Sie hätten Diabetes und deshalb eine schlechte Wundheilung, allergische Reaktionen,…

Beachten Sie Schwächen Ihres Körpers!

2.) Beobachten Sie sich selbst: Wie lange benötigen kleine Wunden zur Heilung? Wird Ihnen beim Stehen übel? Werden Sie durch stärkere Schmerzen ohnmächtig? Entsteht normales oder übermäßiges Narbengewebe bei der Wundheilung?…

Ziehen Sie daraus die entsprechenden Schlüsse!

3) In der Schule erbebte einmal das ganze Schulhaus. Der Chemiker, der vor dem Versuch vorsorglich die Fenster geöffnet hatte, meinte nur lapidar: „Es hat doch etwas heftiger reagiert, als ich erwartet hatte – darum darf man immer nur so wenig nehmen, dass nichts geschieht, wenn etwas passiert.“ Auswirkungen möglichst zu begrenzen, das ist ein guter Rat, um neue Tunnelexperimente zu erproben:

Nehmen Sie (vorerst) nur wenig und testen Sie es an einer weniger empfindlichen Stelle!

4.) Noch etwas Anderes und extra zu betrachten sind Risiken durch andere, vor allem fremde Menschen. Wer bei einer neuen Beziehung mit Unbekannten nicht zusätzliche Sicherheiten vorsieht, dem ist nicht zu helfen. Lesen Sie unbedingt die Sicherheitshinweise in den entsprechenden Foren!

Seien Sie vorsichtig mit fremden Substanzen und fremden Menschen!

Eigentlich ist das Thema Tunnelspiele ja noch viel weiter zu betrachten. Hier somit einige zusätzliche Beispiele:

  • Auch ein Peitschenhieb erzeugt eine Schwiele, die zumindest wochenlang zur Heilung benötigt. Es entstehen also Folgen, die dann nur mehr wenig beeinflussbar sind.

  • Erzwungenes Verweilen in der Kälte kann zu einer Erkältung führen,

  • Aufenthalt in der Hitze zu Hitzschlag,

  • jede Verwundung zu einer Infektion.

  • 50 Kniebeugen erzeugen für Untrainierte eine Woche Muskelkater. Am Abend verhindern sie üblicherweise das Einschlafen.

  • Das Auswaschen des Mundes mit Seife hinterlässt für Stunden einen entsprechenden Seifengeschmack.

  • Tattoos, Piercings, das Abschneiden oder Ausreißen von Haaren sind bleibende oder zumindest länger anhaltende Körperveränderungen.

  • Scharfe Saucen, Cremes,… auf Schleimhäuten, Ingwer oder Rettich im Anus,… erzeugen mehr oder weniger langes / heftiges Brennen.
    Eine einfache Möglichkeit ist etwa, Franzbranntwein aus dem Drogeriemarkt auf Eichel oder Klitoris zu streichen (betrachten Sie das nicht als Empfehlung!).
    Natursubstanzen haben nicht immer gleichstark wirkende Inhaltsstoffe: Eine das letzte Mal gemachte Erfahrung kann diesmal ganz anders ausfallen!
    Bei manche Substanzen, die sehr heftige Schmerzen erzeugen, ist eine Schädigung der Schleimhäute, und auch eine Veränderung des Fühlens oder der Empfindlichkeit nicht ausgeschlossen.

  • Ein Bluterguss von Paddelschlägen benötigt etliche Tage zu seiner Auflösung.

  • Ein Klistier muss auch wieder einmal heraus…

In den Melanie-Büchern

„Melanie muss abnehmen: BSDM – Erziehung und Disziplin“

und „Melanie II: BDSM – Spiel und Ernst“

werden Sie als längerfristige / nicht abbrechbare Folgen beispielsweise Striemen und Schwielen,  ein Auswaschen des Mundes mit Seife, die Folgen eines Kniestoßes sowie einen gehörigen Muskelkater (in dem Kapitel „Herbert als Sklave“) finden.

Viele Infos zum Thema Tunnelspiele gibt es in diversen Foren, z.B. auf http://kgforum.org.

Zurück zum Ablauf:

  • Finden Sie heraus, was an Folgen zu erwarten ist,

  • überlegen Sie, was Sie sich zumuten wollen,

  • schätzen Sie das Risiko ab,

  • testen Sie wenn möglich mit verringerter Intensität.

  • Wollen Sie es wirklich immer noch versuchen?

Seien Sie vorsichtig: Wenn Sie sich aus Übermut selbst umbringen, bringen Sie sich um viele weitere Freuden aus Selbstdisziplin und Bestrafungen. Und das wäre doch wirklich schade!
Tunnelspiele

Passen Sie also gut auf sich auf!

Herbert

Natalie und Thomas – eine neue Strafstellung

Nur für Erwachsene – BDSM – Erotik

Versuchen Sie angeführte Stellungen selbst nur, sofern Sie voll gesund sind, keinen hohen Blutdruck und auch sonst keinerlei Beschwerden haben, und Ihr Arzt Ihnen Wirbelsäulengymnastik gestattet hat…

Hallo, liebe LeserInnen!

Heute einmal ein Vergleich einiger Strafstellungen. Und die Feststellung, wie sehr man sich irren kann. Und das alles in einer Geschichte von Natalie und Thomas…


Natalie rauscht ins Wohnzimmer.

„Schön, dass du dich schon zum Frühstück gesetzt hast! Aber so weit sind wir noch nicht. Jetzt kommst du erst einmal mit!“ Sie packt Thomas am Ohr, presst seine Ohrmuschel mit den Fingern zusammen und zieht ihn hoch. Thomas mault: „He, was soll das? Du tust mir weh!“ Er steht rasch auf, um das Ohr zu entlasten, und versucht, Natalies Arm zu fassen. „Oh“, meint diese scharf und verändert das Hochziehen zu einem Ruck, dann schraubt sie sein Ohr schmerzhaft: „Auf mit dir, los! Und fasse mich ja nicht an!“ Thomas wimmert vor Schmerz und stolpert an seinem Ohr gezogen an ihrer Seite aus dem Zimmer.

Ziel ist sein Arbeitszimmer. Dort angelangt geht – ohne sein Ohr auszulassen – Natalies Strafpredigt so richtig los: „Du hast dich immer wieder darüber beklagt, dass ich einige Minuten zu spät komme. Aber du hast noch gar nicht gemerkt, dass ich das Problem – dank der Unterstützung durch verständige Freunde – bereits seit geraumer Zeit in den Griff bekommen habe.

Jetzt werde ich die bewährte Methode bei dir anwenden. Denn was du die letzten zwei Wochen alles an Unsinn getrieben hast, das schaue ich mir nicht länger an! Falsche Überweisungen, ein kaputter Teller, dann hast du dich auf meine Lesebrille gesetzt und mittlerweile siehst du um einige Kilo zu gut aus. Und jetzt das hier: Dein ganzer Schreibtisch ist zugemüllt, am Boden liegen Bücher und Mappen. Ich habe dir schon einmal gesagt, dass mich diese Unordnung stört. Doch du setzt dich seelenruhig zum Frühstück…“

„Es geht schon mal etwas kaputt! Und wir haben einfach zu wenig Platz.“

„Ja, das kommt vornehmlich dann vor, wenn du gerade aus der Kneipe kommst! Und da wir so wenig Platz haben, muss man auf Ordnung ganz besonders achten. Du wirst dich wundern, wie ich blitzartig dafür sorgen werde, dass sich deine Aufmerksamkeit verbessert und deine Ordnungsliebe ausreichend gestärkt wird!

Ab sofort herrscht bei uns häusliche Disziplin! Und ich bestimme!

Du kannst sicher sein, ich passe auch auf mich auf, und falls ich wieder Fehler mache, werde ich auch meinen Teil abbekommen und das ebenso schmerzlich fühlen – aber nun bist erst einmal du dran!

Wir verwenden ab sofort „Konsequente Erziehung“, ein sehr einfaches, aber wirksames mehrstufiges Strafsystem, und legen gleich die Regeln für dich und deine verpflichtenden Arbeiten fest. Keine Sorge, ich will dich nicht stark einschränken. Es geht nur um die Ordnung in deinem Arbeitszimmer, das Erreichen und Halten eines vernünftigen Gewichts, und dass du keinen Schaden anrichtest. Wie du das machst, darüber kannst du ja selbst nachdenken. Wenn du mehrmals mit der Peitsche Bekanntschaft gemacht hast, weil du betrunken irgendetwas ruiniert hast, überlegst du dir vielleicht, mit dem Alkohol sparsamer umzugehen.

‚Konsequente Erziehung‘ ist eine gute Basis, doch ich werde bei Bedarf auch selbst ein wenig nachsteuern. Und vorne weg erhältst du fürs erste eine Verwarnung – nur damit du weißt, was dir blüht, wenn du in Zukunft nicht parierst.

Ich denke, du brauchst einfach ein wenig Nachhilfe in Disziplin! Stell dich hier hin. Du wirst eine Strafstellung einnehmen, die ich „Hände auf den Boden“ nenne.

Vor längerer Zeit schon fiel mir diese Stellung auf, doch damals dachte ich bloß: „Ha, das ist etwas für Schlangenmenschen! Diese Stellung kann ohnedies niemand einnehmen, ich habe noch nie meine Hände vor mir auf den Boden legen können.

Hi hi – das war bloß eine falsche Überlegung! Die damals beiliegende Zeichnung hatte mich einfach in die Irre geführt. Sobald man aber nicht voraussetzt, dass die Beine gestreckt und die Knie durchgedrückt werden müssen, sieht die Angelegenheit gleich ganz anders aus. Man beurteilt Strafstellungen nur vom Betrachten her üblicherweise eben ganz falsch – das wirst auch du bald feststellen!

Also los, zieh dich ganz aus, da kann ich die Wirkungen viel besser abschätzen. Und ich freue mich schon darauf, deinen bebenden Arsch zu sehen!

Nun bück dich. Du musst die Beine nicht gestreckt halten: Geh ein bisschen in die Knie und leg dann die Hände vor dir auf den Boden!“

Thomas steht aufrecht, bückt sich und beugt die Knie so weit, dass er die Hände kurz vor seinen Füßen auf den Boden legen kann. Da er merkt, dass das Abbiegen der Beine diese rasch ermüdet, streckt er sie wieder so weit wie möglich, ohne die Hände vom Boden abzuheben.

„Voila, du hast die gewünschte Strafposition erreicht – und in der darfst du nun bleiben! Lass die Hände auf dem Boden und strecke den Hintern schön in die Höhe!“

Natalie sieht auf die Uhr. Thomas soll ein Weilchen leiden.

„Bei dieser Stellung musst du die Beine leicht beugen, und zwar mehr, als du dir bald wünschen wirst. Sie werden dadurch nämlich stark angestrengt, und es dauert sicher nur kurz, bis sie zu schmerzen beginnen. Und bald auch zu zittern. Der Rücken ist stark gestreckt, um die Beine möglichst wenig abwinkeln zu müssen – das ist wohl auch nicht gerade angenehm! Durch den Kontakt der Hände mit dem Boden kannst du ja etwas Gewicht auf die Hände verlagern und eine kurze Entlastung der Beine herbeiführen. Jedoch bringt dies nach meiner Erfahrung nur eine sehr geringe Erleichterung, die Handgelenke werden dabei stark beansprucht und schmerzen bald ebenfalls heftig – nach ein paar Minuten wird die Stellung so richtig quälend. Sie ist jedenfalls viel schwerer zu ertragen, als ich es mir vorgestellt hatte – und dir wird es ähnlich ergehen! Du wirst sehen: Es ist kein Vergnügen. In Kürze sind Beine, Handgelenke, Schultern, Rücken ein einziger Schmerz!

Doch Vorsicht: Wenn du die Position vorzeitig verlässt, wird ein pfeifendes Geräusch und ein folgender brennender Schmerz deine Willenskraft ungemein stärken. Schau: Ich habe hier ein Elektrokabel vorbereitet, das dir wie ein glühendes Eisen über deinen gespannten Hintern klatschen wird.

Das Kabel wird in Zukunft für deine Selbstdisziplin sorgen, denn die meisten Strafen wirst du dir mit diesem Gerät hinkünftig selbst zufügen!

Ich denke, ich sollte dir inzwischen die Zeit mit einem Vergleich von ‚Hände auf den Boden‘ mit ähnlichen Strafstellungen vertreiben:

Da gibt es etwa

Murgha

in den verschiedensten Varianten. Wenn man die Stellung in der Weise vereinfacht, dass man hinter den Knien die Ellenbogen hält, hat man eine Version, die die meisten Menschen ausführen können. Auch hier sind die Knie leicht gebeugt, aber weniger stark als bei ‚Hände auf den Boden‘, andererseits gibt es Bodenkontakt nur von den beiden Füßen. Bei dieser Strafposition ermüden die Beine ebenfalls und beginnen vor Anstrengung zu zittern. Als Entlastungsmöglichkeit gibt es dabei nur ein langsames Pendeln von einem Fuß auf den anderen. Diese vereinfachte Stellung mit den Armen hinter den Knien ist im Gegensatz zu Murgha mit Halten der Ohren für mich aber viel länger auszuhalten. Dann gibt es auch

Finger auf den Boden / an die Zehen

Doch ich sehe schon, ich muss etwas nachhelfen.“

Thomas hat seine Beine etwas mehr gebeugt und will stöhnend in die Hocke gehen. Das Kabel zischt zwei Mal, Thomas brüllt vor Schmerz, windet sich, geht nun ganz in die Hocke.

„Komm wieder hoch, mein lieber Mann! Streck den Hintern schön in die Höhe!“

Natalie schlägt ihm seitlich auf seine Schenkel.

„Los, auf, sonst gibt es noch mehr! Deine Beine zittern ja – aber die Strafe ist noch nicht vorüber. – Ah, genau, so bleibst du wieder. Ich sehe schon, ein paar Hiebe tun dir richtig gut!

Hm, wo war ich bei meinem Vergleich? Ah ja, bei ‚Finger an die Zehen‘.

Man bückt sich, und die Finger berühren die Zehen. Hier kommt es darauf an, ob man das mit gestreckten Beinen hinbekommt, oder die Knie leicht beugen muss. Bekannt als Stellung für Züchtigungen ist sie auch eine ausgezeichnete Strafstellung, die eine ganze Weile durchgehalten werden kann. Je nachdem ob die Beine gebeugt sind oder gestreckt, ist sie mehr oder weniger anstrengend.

Ah – die Abstände werden kürzer: Offenbar beginnt die heilsame Wirkung!

Also noch zwei!“

Natalie prügelt kräftig, das Kabel hinterlässt tief violette Striemen, Thomas heult und wimmert: „Natalie! Ich kann nicht mehr! Ich werde alles zusammenräumen!“

„Na klar wirst du, was hast du gedacht! Aber dass du nicht mehr kannst – so ein Unsinn: Du kannst noch viel länger, wenn du musst! Also geh wieder in Position! Ja, …

Auf allen Vieren

ist auch interessant. Man geht in die Bankstellung und hebt dann das Hinterteil möglichst hoch in die Luft, steht somit jetzt auf Händen und Füßen – also auf allen Vieren. Und so bleibt man eine Zeit lang…

Diese Stellung belastet stark die Hände, Handgelenke, Arme und Schultern, doch auch die Beine bekommen einiges ab, sie ermüden bald und beginnen zu zittern.“

Natalie blickt auf die Uhr. „So, ich denke, fünf Minuten ‚Hände auf den Boden‘ waren für ein erstes Kennenlernen genug, einfach, damit du weißt, wie sich das anfühlt. Du darfst dich jetzt aufrichten!

Und nun räumst du hier alles fein säuberlich auf. Ich will ab sofort nichts mehr offen herumliegen sehen. Jeden Abend und auch jedes Mal, wenn du den Schreibtisch verlässt oder bevor du etwas Neues beginnst, räumst du alles weg. Täglich am Abend gibt es Kontrolle und erst danach Nachtmahl – oder Prügel und ab ins Bett!

Wenn du jetzt mit dem Zusammenräumen komplett fertig bist, holst du mich und ich sehe mir das Ergebnis an.

Und dann gibt es auch für dich Frühstück!

Doch sieh dich vor! Falls bei der Kontrolle nicht alles tip-top ist, werden wir mit 10 Minuten ‚Hände auf den Boden‘ fortsetzen!“


 

Alle diese Stellungen werden bald schmerzhaft und sind als Strafen geeignet, sofern keine Gesundheitsbedenken vorliegen.

Infos und Zeichnungen zu Murgha und Auf allen Vieren, sowie etliche andere Strafstellungen finden Sie in den beiden Melanie-Büchern: https://sites.google.com/site/herbertmentor

Und die Software „Konsequente Erziehung“ gibt es auf https://sites.google.com/site/herbertmentor/disziplinsoftware

Vom Betrachten allein irrt man sich sehr leicht: Die Wirkungen von Strafstellungen und anderen Strafen sind nur schwer abschätzbar, außerdem werden Strafen individuell sehr verschieden empfunden. Das ist gerade bei „Hände auf den Boden“ ganz deutlich erkennbar: Wer die Knie stärker beugen muss, für den wird die Strafe sehr viel schneller unerträglich.

Ja, die richtige Dosierung von Strafen ist eine wahre Kunst

weiß

Herbert