Viktorianische Fingerfessel

Nur für Erwachsene – BDSM – Erotik

Liebe Leserin, lieber Leser,

Was ist das?

Finger Stocks 1

Nun, das ist die schematische Zeichnung einer viktorianischen Handfessel, genannt „finger stocks“.

Die beiden Teile wurden aus dünnem Holz gesägt, die 8 Löcher waren für die Finger der Hände (außer Daumen) bestimmt.

Fotos zu verschiedenen Ausführungen finden Sie im Web, z.B. hier

http://www.objectlessons.org/childhood-and-games-victorians/finger-stocks-victorian-replica/s67/a963/

oder hier

http://www.pinterest.com/pin/107242034849714945/

Das war ein geniales Gerät:

Die Finger werden am Rücken in die Fessel gesteckt, und diese funktioniert vollautomatisch:

Die Finger stecken zwar in den Löchern nicht wirklich fest, die Löcher sind groß genug, dass die Gelenke problemlos hindurch gehen. Die beiden Platten sind jedoch bis über die 2. Fingergelenke geschoben, das Gerät sitzt auf den Fingern somit dort, wo man Ringe trägt. Dadurch, dass die beiden Holzteile durch ein seitlich montiertes Band oder eine Schnur zusammenhängen, kippen die Teile beim Versuch, die Finger herauszuziehen, und die Knöchel kommen jetzt nicht mehr durch die Löcher. Man ist gefesselt!

Ein Herausziehen der Finger ohne fremde Hilfe ist nahezu unmöglich. Und falls der Delinquent dennoch einen Versuch unternimmt, drohen ihm sofortige Prügel.

Wenn jemand anderer jedoch die Teile gerade festhält, sodass sie nicht kippen, können die Finger ganz leicht wieder herausgezogen werden. Das Gerät bietet somit eine schnelle Fesselmöglichkeit, ohne einen Knoten binden zu müssen und ohne Blutabsperrung an den Handgelenken.

Mir fiel diese Fessel vor längerer Zeit auf, und ich überlegte, wie man sie für eine Selbstfesselung adaptieren könnte.

In Melanie muss abnehmen: BDSM – Erziehung und Disziplin habe ich eine Fesselschlinge beschrieben, die man gut für die Selbstfesselung einsetzen kann. Selbst eine Spread-eagle-Fesselung ist damit möglich.

Den Gedanken habe ich auf die Finger Stocks übertragen und einen Öffnungsmechanismus eingebaut, für den dieselbe Überlegung gilt, wie für die Fesselschlinge in „Melanie muss abnehmen“: Im Notfall kann man jederzeit den Verschluss öffnen, doch im Normalfall darf man sich erst befreien, wenn die Strafzeit abgelaufen ist, sonst gibt es einige klatschende Hiebe mit der Tawse auf die Finger, und die Strafzeit beginnt von Neuem!

Ich begann, mit einem Magnetverschluss zwischen den beiden Teilen zu experimentieren. Dieser muss stark genug sein, dass er nicht zufällig aufgeht, aber schwach genug, dass man ihn jederzeit aufreißen kann.

Der Magnetverschluss einer Halskette war zu schwach: Man musste höllisch aufpassen und die Finger still halten, sonst sprang der Verschluss auf.

Schließlich entstand das folgende Modell:

Verwendet wurden:

  • 1 leere, ausgewaschene Haushaltsreiniger-Flasche (im Bild noch halb gefüllt…)

  • 1 Magnetverschluss für Kastentüren aus dem Baumarkt (4 kg Haltekraft)

  • 10 cm Schnur

  • 2 Schrauben, 2 Beilagscheiben, 2 Muttern

Finger Stocks 2

Aus Vorder- und Rückseite der Flasche schnitt ich mit einer Schere je ein Rechteck von 6 x 13 cm. Das Vorzeichnen der Löcher gelingt besser (aber auch nicht gut) auf der Seite, wo das Papier darauf klebt.

Die Löcher für die Finger sind naturgemäß individuell zu dimensionieren. Man orientiert sich am stärksten Finger, üblicherweise der Mittelfinger, und schneidet alle Löcher gleich groß. Der Mittelfinger soll gut durchpassen. Für mich sind 22 mm-Löcher ideal: Wenn ich eine 5 Cent-Münze auflege und mit dem Stift herumfahre, habe ich genau die richtige Lochgröße für meine Finger.

Das Material ist insofern angenehm zu bearbeiten, als es zäh ist, fest, und sich dennoch die Löcher mit einer Nagel- / Hautschere schneiden lassen.

Skizze

Der erste Zuschnitt:

Finger Stocks 3

 

Nach dem Ausschneiden der Löcher mit einer Nagelschere, dem Ausfeilen mittels einer Halbrundfeile und der Montage des Magnetverschlusses mittels zweier kleiner Schrauben (auf der Rückseite befinden sich Beilagscheiben und Muttern) nun das Ergebnis:

Finger Stocks 4

Es gäbe verschiedene Möglichkeiten, die Verbindung zwischen den beiden Platten herzustellen. Nach einigen Versuchen war die Einfachste diese:

Wenn man die Schnur zwischen den beiden Magnetpolen einlegt und das Eisenplättchen darüberlegt, sind die beiden Platten verbunden, und die Fessel ist geschlossen.

Finger Stocks 5

Und so sieht der Ablauf in der Praxis aus:

  • Die Fessel wird geschlossen, indem die beiden Platten verbunden werden (siehe die beiden vorherigen Bilder).

  • Man schiebt nun eine Hand in die Löcher ein (die Hand ist dabei nach außen gedreht) und

  • bringt dann beide Hände hinter den Rücken.

  • Hier werden die Finger der anderen Hand ebenfalls bis über die Knöchel in die richtigen Löcher geschoben (beide Hände zeigen nun nach außen). Damit sind sie fixiert.

Finger Stocks 7

Finger Stocks 6

Bei Bedarf oder am Ende der Strafzeit genügt ein stärkeres Auseinanderziehen der Hände, um mit der Schnur das Eisenplättchen vom Magnet abzureißen und damit die Fessel zu öffnen.

Nach ein wenig Verschönerung sehen Sie hier nun die voll funktionsfähigen, „authentischen“, viktorianischen Finger Stocks für Selbstfesselung:

Finger Stocks 8

Selbstverständlich kann man das Ganze auch tatsächlich aus Holz aussägen und die Löcher sägen oder bohren – es gibt z.B. auch Bohrer mit 22 mm Durchmesser. Da die Holzplatten dicker sind (etwa 5 Millimeter), ist die Lochgröße unkritischer, da sich beim Kippen das Loch noch stärker verkleinert.

Falls diese Fessel aber zu viel Mühe macht: Noch einfacher ist die Fesselschlinge in „Melanie muss abnehmen: BDSM – Erziehung und Disziplin“. Und sie ist ebenso effektiv

meint

Herbert

Drei Strafstellungen

Nur für Erwachsene – BDSM – Erotik

Liebe Leserin, lieber Leser,

man könnte wirklich sagen, ich sei ein Fan von Strafstellungen. Neben anderen Strafen haben schmerzhafte Positionen für mich einen eigenen Reiz. Man benötigt meist überhaupt keine oder nur einfache Hilfsmittel, die/der Bestrafte fügt sich die Schmerzen der Strafe selbst zu, sie sind leise, gut dosierbar – und wirksam.

Darum habe ich auch in den beiden Melanie-Büchern etliche beschrieben.

In den Büchern „Melanie muss abnehmen: BDSM – Erziehung und Disziplin“ und „Melanie II: BDSM – Spiel und Ernst“ etwa besprechen Herbert, Melanie und Natalie folgende Strafstellungen und setzen sie ein:

  • Auf allen Vieren

  • Knien mit Vorstrecken der Arme

  • Murgha (in verschiedenen Varianten)

  • Stehen mit den Händen auf dem Kopf

  • Kante sitzen

  • Momo-Shibari

  • Hände Hoch

  • Bücher halten

  • Fliegerposition

  • Ball-Tie

  • Murgha mit einem Besenstiel in den Kniekehlen

  • Polnischer Bock

  • Bodenpranger

  • und einige mehr.

Mehr über die Melanie-Bücher finden Sie hier https://sites.google.com/site/herbertmentor.

Strafstellungen habe eine Menge an Vorteilen:

  • Man kann sie selbst anwenden, sie sind ideal für die Selbstdisziplin, man benötigt keine andere Person;

  • man braucht keine oder wenige Hilfsmittel;

  • sie erzeugen keinerlei Lärm;

  • es gibt welche, die bereits nach kurzer Zeit wirken, und solche, die längere Zeit benötigen – so kann man je nach Gegebenheiten auswählen;

  • Länger dauernde Stresspositionen sind zusätzlich auch als Restriktion einsetzbar. Denken Sie einmal an 2 Stunden Stehen im Vorzimmer, wenn gerade der mit Spannung erwartete Film im Fernsehen läuft – selbstverständlich ohne die Erlaubnis für eine Aufzeichnung,…

  • Stellungen sind beim Training mit einem Mentor/einer Mentorin gut fernüberwachbar (siehe „Melanie muss abnehmen: BDSM – Erziehung und Disziplin“ (https://sites.google.com/site/herbertmentor));

  • Strafstellungen sind am Schluss am Unangenehmsten. Das ist für Strafen sehr effektiv (ich werde in einem eigene Blogeintrag darauf zurückkommen).

Klar, das Halten schmerzhafter Stellungen ist nur durchsetzbar, wenn man „Schlimmeres“ für den Fall androhen kann, dass die Delinquentin/der Delinquent die Position verlässt. Prügel sind dafür gut geeignet. Wer den Biss der Züchtigungsinstrumente kennt, für den genügt oft schon die Drohung mit Stock oder Peitsche, um „herausragende Leistungen“ zu bewirken…

Wie gesagt, sind Strafstellungen gut für die Selbstbestrafung geeignet. Manche benötigen immer wieder einen „sanften“ Druck, um etwas zu tun oder zu lassen – oder eben „Selbstdruck“. Man kann sich so – ganz ohne Schuldgefühle zu erzeugen – dem eigenen Weg widmen und sich selbst verbessern. Man definiert die eigenen Ziele, beschließt die einzuhaltenden Vorschriften und zwingt sich zur Einhaltung. Das sind also Vorsätze, die tatsächlich umgesetzt werden…

Die langfristigen Ziele werden über einzelne, definierte Etappen konsequent angestrebt. Selbstdisziplin bedeutet meist, dass man gewohnt ist, gut zu überlegen und zu planen, selbst zu entscheiden, und dass man auch einiges aushält. Und ich bin fest davon überzeugt, dass, wer seine Ziele selbst festlegt, auch nicht so leicht manipulierbar ist. Selbst ist die Frau / der Mann!

Heute möchte ich Ihr Augenmerk auf einige „Asymmetrische Strafstellungen“ lenken, das sind solche, die die beiden Körperseiten, die beiden Beine, die beiden Arme,… unterschiedlich stark belasten. Es gibt auch davon eine ganze Menge, drei werden wir beispielhaft näher betrachten.

  • Auf einem Bein
  • Militärhocke
  • Schere

Achtung: Falls Sie Beschwerden in den Füßen, Fußgelenken, Kniegelenken, Hüften haben oder zu Muskelkrämpfen neigen, sind die hier vorgestellten Strafstellungen für Sie nicht geeignet!

Es gibt jedoch eine Unzahl von anderen Möglichkeiten, aus denen Sie auswählen können…

Asymmetrische Stellungen – da fällt einem als erstes ein: Einseitige Belastung / Körperverformung: Am besten, bei der Hälfte der Strafzeit wechseln.

Genau das ist (üblicherweise) NICHT erlaubt! Die Stellung ist auf der Seite, auf der sie begonnen wurde, auch bis zum Ende der Strafzeit durchzuhalten. Das macht diese Stellungen gleich noch um Einiges anspruchsvoller.

Falls man nicht durch wiederholte einseitige Anwendung Muskeln, Gelenke,… stark einseitig fordern und womöglich „schief“ werden möchte, sollte man dann beim nächsten Mal die Stellung seitenverkehrt anwenden.

Auf einem Bein

Die einfachste asymmetrische Stellung ist wohl das Stehen auf einem Bein.

Auch da gibt es eine Reihe von Varianten, etwa

  • frei auf einem Bein Stehen, mit beiden Armen zur Seite;

  • Stehen mit den Händen an der Wand (keine zusätzliche Herausforderung bezüglich Gleichgewicht, dennoch bald anspruchsvoll);

  • die Hände halten die Ohren;

  • das Bein statt hinten vorne hochheben,…

Die Zeit, bis die Stellung unangenehm wird, ist gegenüber normalem Stehen sehr stark verkürzt. Je nach Variante ist das Halten des Gleichgewichts schwierig und erfordert eine Menge an zusätzlicher Kraftanstrengung. Durch die ausschließliche Belastung des einen Fußes mit dem gesamten Körpergewicht dauert es nur wenige Minuten, bis Schmerzen einsetzen.

Militärhocke

Der Zögling geht in die Hocke, die Füße stehen nicht nebeneinander, sondern ein Fuß steht weiter vorne und liegt flach am Boden auf, der andere steht in kurzem Abstand weiter hinten und berührt den Boden nur zur Hälfte. Er trägt nahezu das gesamte Körpergewicht. Dies ist eine Stellung, die rasch sehr schmerzhaft wird.

Schere

Der Zögling kniet nieder und setzt sich dann auf die Fersen. Nun muss er sein linkes Bein seitlich ausstrecken, das ausgestreckte Bein hat zu dem rechten Knie einen rechten Winkel (90 Grad). Der linke Arm wird über dem linken Bein seitlich waagrecht ausgestreckt, die rechte Hand fasst das rechte Ohr. Das sieht nun von hinten und vorne wie eine große Schere aus. Kein Wechseln von Arm und Bein ist erlaubt, die Stellung ist die ganze Zeit so zu halten (das nächste Mal dann eben anders herum). Zur Verschärfung kann man noch unter das rechte Knie und Schienbein, auf dem ein Gutteil des Körpergewicht ruhen, Erbsen oder kleine Steine schieben.

Wie bei allen Strafstellungen verschätzt man sich leicht in den Wirkungen. Mir haben schon Leser geschrieben, dass es sie bei einem Versuch erstaunte, wie sehr die Realität von ihrer Vorstellung abwich!

Auf Grund der Vielfalt der Strafstellungen und ihrer Varianten merkt man sich nicht leicht die Auswirkungen jeder einzelnen. Ein gutes Bild erhält man im Lauf der Zeit, wenn man sich pro Stellung und Variante notiert, in welchen Körperteilen Schmerzen auftraten, nach wie vielen Minuten man an einen Abbruch zu denken begann, und wann man dann tatsächlich abbrechen musste. Sie werden schnell merken, dass bei vielen Positionen meist bereits wenige Minuten genug sind.

Für echte normale Strafen sollte man für die Strafzeit einen Wert zwischen unbequem und unerträglich wählen, für schwere Strafen auch darüber – zum Verschieben der Grenze muss man dann eben bei Bedarf mit Stock oder Peitsche nachhelfen.

Fazit: Asymmetrische Stellungen sind psychologisch unangenehm, denn sie verhindern einen Belastungsausgleich zwischen den beiden Körperseiten; und sie erzeugen durch einseitige Belastungen oft entsprechend früher und heftigere Schmerzen als andere Strafstellungen.


Ich arbeite an einer Disziplinsoftware, die Strafstellungen mit Prügelstrafen kombiniert und dabei eine ganze Menge an Varianten zulässt. Es können bestimmte Bereiche für die einzelnen Strafteile gewählt werden, und es ist auch eine automatische Zusammenstellung von Strafen vorgesehen. Die Gouvernante / der Master / Lehrerin / Erzieher / … befielt durch Sprachausgabe die Einnahme von schmerzhaften Stellungen und die Verabreichung von Schlägen. Realistischerweise gibt es als Variante dadurch auch die Möglichkeit, dass man zu Beginn weder die Dauer einer Strafstellung noch die Anzahl der Schläge kennt, die einen erwarten. Die Strafe kann dann auch als „Extrastrafe“ ins Strafbuch von „Konsequente Erziehung“ eingetragen werden.

Einige Wochen wird die Fertigstellung zwar noch dauern, doch ich denke, das Programm könnte Sie interessieren.

Beste Grüße

Herbert

Emily VI: Strafessen

Nur für Erwachsene – BDSM – Erotik

Hallo,

nochmals eine Fortsetzung der Wolfgang/Emily Geschichte: Emily und Wolfgang sind übereingekommen, dass einer den anderen 4 Wochen lang erzieht dann werden die Rollen getauscht. Derzeit ist Wolfgang der Erzieher und Emily der Zögling, und es herrscht ein ziemlich raues Erziehungsklima…

Das ist eine fiktive Story. Ich gebe hier keine Ratschläge oder Empfehlungen, bin auch kein Ernährungsberater oder dergleichen. Falls Sie etwas ausprobieren, sind Sie selbst dafür verantwortlich! Fragen Sie vorher einen Ernährungsfachmann, Arzt,…


„Knapp daneben ist auch vorbei,“ meint Wolfgang, der Emily bei der Gewichtskontrolle über die Schulter sieht, „wie viel darfst du haben?“

Emily wird grau im Gesicht: „69,0 Kilogramm.“

„Eben. Du hast aber 69,2.“

„Ich bin eine dumme Kuh“, denkt Emily, „nach deinem Fresstag am Mittwoch mit dem katastrophalen Ergebnis Donnerstag morgens – was an sich ok war: Einmal pro Woche über die Stränge schlagen ist ja erlaubt – hast du gestern, Freitag, das Limit wieder nicht geschafft. Warum warst du dir nur so sicher, dass du es heute ohnedies leicht erreichen würdest? Du hättest gestern einfach nur aufpassen müssen!“

Neben Selbstverständlichkeiten, wie ‚Kein Lügen‘ und ‚Keinen Schaden anrichten‘ hatten sie sich auf wenige Vorschriften geeinigt: Kein Streiten, ordentlich Zusammenräumen, und vor allem als wesentliche Regel die langsame Reduktion von Emilys Gewicht. Emily hat auch gute Fortschritte gemacht und in den zwei Wochen mehr als ein ganzes Kilogramm echt verloren. Doch nun gibt es einen Rückschlag.

„Deine fehlende Disziplin hat dir schon gestern neben dem Strafpunkt eine, wie man deutlich sieht, hübsche Auspeitschung von 12 Hieben auf dein Hinterteil eingebracht. Und dass du das Ziel nun heute wieder nicht erreicht hast, ist schade. Ich hatte wirklich für dich gehofft, es würde sich ausgehen.

Tja. Jetzt ist es zum ersten Mal soweit, dass du zweimal in einer Woche die Vorschrift gebrochen hast.

Komm mit, du wirst deinen Fehler gleich in „Konsequente Erziehung“ eintragen, aber diesmal als Extrastrafe: Dort kann man in der neuen Version eine Strafe auch selbst formulieren. Ich finde nämlich, eine etwas härtere Gangart wird hilfreich für dich sein, deine Fehler in den Griff zu bekommen. Darum wirst du diesmal außer der für diesen Fall angekündigten verschärften Auspeitschung auch 2 Tage lang Strafessen erhalten.

Jetzt starte das Programm,…

…rufe ‚Extrastrafe‘ auf und trag ein: Gewichtslimit überschritten;

dann drücke den Button ‚Strafe selbst formulieren‘

Nun schreibe in das Feld ‚Strafe‘:

;;name;;, für deine wiederholte Übertretung desGewichtslimits erhältst du 2 Mal 12 Hiebe mit dem Kabel gebückt auf deinen nackten Hintern. Zusätzlich gibt es 2 Tage Strafessen. Noch ;;countdown;; Strafessen! WARNUNG: Eine weitere Gewichtsüberschreitung innerhalb einer Woche wird als ‚Schweres Vergehen‘ geahndet!

Das bewirkt, dass deine Verfehlung und die Strafe im Strafbuch eingetragen werden, wo du sie jederzeit nachlesen kannst. Du wirst die offene Strafe auch noch bis zur vollständigen Ausführung samt der Warnung bei jedem Aufrufen des Programms zu sehen bekommst. ;;name;; wird durch ‚Emily‘ ersetzt werden, ;;countdown;; durch die Zeit, wie lange die Strafe noch dauert. Morgen z.B. wird etwa stehen: ‚Noch 1 Tag 2 Stunden 20 Minuten Strafessen!‘

Dann trag ein: Strafpunkte: 1, Fällig in 2 Tagen, Regelverstoß: ja

Jetzt drücke auf ‚OK‘ und sieh dir das Ergebnis an:

Du hast einen Strafpunkt mehr und die Strafe ist eingetragen. Und wenn du dir nun über Menü ‚Strafbuch/Offene Strafen anzeigen, quittieren‘ die offenen Strafen ansiehst, zeigt sich, dass die Zeit bis zum Ende bereits entsprechend angepasst ist:

Zu der in der Strafe enthaltenen WARNUNG: Du weißt, ein ‚Schweres Vergehen‘ wird ganz besonders bestraft: Es gibt beim ersten Mal 3 x 50 Schläge mit dem schweren Paddel [siehe ‚Emily II – ein Paddling‘ in einem früheren Blog], dann eine mehrtägige Restriktion wie Hausarrest, Autoverbot, auf dem Boden schlafen oder Ähnliches, und noch zusätzlich eine Geldstrafe, die dir dein Einkaufsvergnügen beträchtlich verringern wird. Also sieh dich vor – du bist gewarnt!

Nun zum Strafessen: Essen und Hungern hat man immer schon zum Bestrafen verwendet.

Man ärgert und quält seit jeher Gefangene mit wenig oder miserabel schmeckendem Essen. Begriffe dazu sind z.B. ‚Nutraloaf‘siehe später , Porridge und Wasser und Brot.

Hunger ist extrem unangenehm, und man kann ihn für längere Zeit einsetzen: Für kräftige, gesunde Erwachsene erzeugen wenige Tage ohne Essen (nur mit Wasser) nicht einmal einen merkbaren Leistungsverlust, und es dauert bei einer Gesunden mehrere Wochen ohne Essen bis sie dann verhungert. Jedoch entstehen doch bald auch irreversible körperliche Schäden, wenn die Versorgung mit lebenswichtigen Stoffen unterbleibt.

Gesundheitlich ist eine Reduktion von Nahrung und Nährstoffen deshalb stets risikoreich.

Strafessen bzw. Essstrafe kann aber vielerlei bedeuten und wird auch im häuslichen Bereich häufig für kürzere Zeit als Strafe eingesetzt:

  • Es gibt z.B. als Hauptmahlzeit nur zerkochte, zerdrückte Kartoffeln, die ohne Salz nur mit etwas Wasser verrührt werden,
  • oder ausschließlich ganz zerkochtes Gemüse ohne Salz;
  • ebenso gibt es Strafessen auf Hülsenfruchtbasis, z.B. gekochte Bohnen ohne Salz, ohne alles;
  • es gibt Reis oder Nudeln ohne Sauce und Salz;
  • es gibt eine aus allerlei Resten gekochte salzlose Suppe;
  • das Abendessen fällt aus manchmal verbunden mit sehr frühem Schlafengehen (= Fernsehverbot,…);
  • es gibt für einen oder mehrere Tage lang keine Süßigkeiten (keinen Zucker, keine Schokolade, keinen Kuchen,…);
  • es gibt zu trinken nur Wasser, keinen Kaffee, keinen Tee,…;
  • das Essen wird ohne Salz zubereitet, die anderen am Tisch dürfen nachssalzen;
  • Müsli wird mit Kleie und Haferflocken gestreckt und statt mit Milch oder Joghurt nur mit Wasser verrührt;
  • die Bestrafte muss im Stehen essen;
  • die Bestrafte muss allein in der Küche essen;
  • es gibt nur 2 Mahlzeiten pro Tag im Abstand von je 12, oder auch im Abstand von 10 und 14 Stunden;
  • und sicher noch so manches mehr…

Das meiste davon hat den Nachteil, dass es dem Körper wichtige Nährstoffe, wie Eiweiß, Vitamine,… vorenthält und deshalb ohne Schaden nur kurzzeitig zum Einsatz kommen darf.

‚Nutraloaf‘ ist deshalb ein interessantes Konzept, weil man sich dabei bemüht, Mangelerscheinungen zu vermeiden: Man nimmt einfach alle für den Körper erforderlichen Nährstoffe und mischt sie zusammen, sorgt jedoch durch die Zusammenstellung der Nahrungsmittel und durch Verzicht auf Salz, Zucker und Gewürze für einen unliebsamen Geschmack. Du findest im Web einige Rezepte und Infos dazu, etwa hier:

http://www.nutriloaf.com/recipes/  oder hier

http://swordandscale.com/nutraloaf-is-the-worst-loaf/

Zusätzlich reduziert man die Annehmlichkeit des Essens noch weiter, indem man diesen Fladen auf einem Stück Pappe und ohne Besteck ’serviert‘.

Ich schlage vor, wir gehen jetzt erst einmal frühstücken, und danach werden wir uns dann weiter mit deinem Strafessen beschäftigen!

Vor und nach dem Frühstück aber erhältst du je 12 Hiebe mit der Kabelpeitsche auf deinen Hintern!

– – –

Also jetzt gibt es einmal dein erstes Dutzend: Zieh Hose und Slip aus, bück dich, strecke die Beine und halte die Knöchel fest. Du zählst.

Achtung!“

Die Kabelpeitsche pfeift.

„Ahh! Eins.“

„Zwei!“

„Uhhh! – – Drei.“

„Auuuaaaa. Ich kann nicht mehr!!“

„Du hast nicht gezählt. Wir stehen also bei drei.“

„Vier!! AUU!“

„Fünf. Bitte eine Pause!!“

– – –

Die harte Züchtigung nimmt ihren Lauf. Zum Schluss zieren Emilys Hintern zusätzlich zu den Spuren der gestrigen Züchtigung ein Dutzend frischer, blaurot aufgeschwollener Striemen, wovon einige blutig glänzen.

„Gut, das war Dutzend Nummer eins. Jetzt gibt es Frühstück. Da wir als Strafessen noch nichts anderes haben, erhältst du dein Müsli auf die Art, wie ich es schon erwähnt habe:

  • 1 Löffel Fertigmüsli streckst du mit
  • 3 Löffel Weizenkleie und
  • 1 Löffel Haferflocken.
  • Statt mit Milch oder Joghurt wird es nur mit Wasser verrührt!

Außerdem gibt es die zwei Tage, die du unter Strafe stehst, ausschließlich Wasser zu trinken. Trink aber ordentlich, die faserhaltige Nahrung benötigt eine ganze Menge Flüssigkeit.“

Irgendwie schmeckt Emily das Frühstück nicht so recht. Das liegt an der wässrigen Zubereitung des Müslis, an dem guten Kaffee, der fehlt und den sie sehr vermisst, aber auch daran, dass sie laufend an den noch ausstehenden zweiten Teil der Prügelstrafe denken muss.

– – –

„Schön, jetzt gibt es den Rest hinten drauf.“

„Bitte nicht. Ich kann es nicht mehr ertragen! Mein Hintern ist von gestern und heute ganz wund. Es tut so weh!“

„Unsinn, dein kräftiges Hinterteil hält noch einiges aus! Du musst dich eben an unsere Vereinbarung halten! Es sind ja nur wenige Vorschriften, auf die du achten musst, aber diese sind strikt einzuhalten: Das schont dein Sitzfleisch! Also, es hilft nichts: Bringen wir es hinter uns, du wirst daraus lernen!

Zieh die Hosen herunter, bück dich, und die Hände wieder die Knöchel.“

Die zweiten zwölf Hiebe pfeifen und klatschen, Emily windet sich und quittiert jeden mit zunehmendem Geheul.

„Das war offensichtlich nicht angenehm! Also, wenn ich mir deinen Arsch nach den zwei Auspeitschungen so ansehe – in deiner Haut möchte ich die nächsten Tage nicht stecken! Du hast dir einige blutige Striemen eingefangen, die werden dich beim Sitzen sicher noch eine ganze Weile an deine Dummheit erinnern. Ich habe dir dort eine Windelhose für Erwachsene hingelegt, die wirst du während der nächsten 2 Tage tragen. Leg ein paar Tücher von der Küchenrolle hinein, die saugen das Blut auf.

Und nimm das Versohlen als Vorgeschmack von dem, was dir blüht, falls ich dich – außerhalb der Zeit, wo du dein Strafessen zubereitest – in den nächsten zwei Tagen in der Küche erwische. Die Küche wird abgesperrt, der Schlüssel kommt ins Schlafzimmer. Wenn du ihn illegal holst und die Küche öffnest, gibt das einen Strafpunkt; für verbotenes Essen einen weiteren. Du hast jetzt 4 Punkte, du kannst dir leicht ausrechnen, dass zwei weitere dir 16 und 18 Hiebe einbringen – abgesehen von den Stand- und Schreibstrafen. Also sieh dich vor!

Jetzt beschäftigen wir uns mit deinem weiteren Essen.“

Eigenes „Nutraloaf-Rezept“ und Erfahrungen

„Ich habe ein ähnliches aber vereinfachtes Rezept wie Nutraloaf nach den bei uns erhältlichen Nahrungsmitteln und Packungsgrößen erstellt und ausprobiert. Es ist schnell zubereitet und wird dich die nächsten zwei Tage begleiten.

Es dauert in der Vorbereitung nur 10-12 Minuten, das ist auch gleich die Vorheizzeit des Backofens.

Du nimmst

1 Dose Bohnen (800 g) und lässt sie in einem Sieb abtropfen, das ergibt laut Dosenaufschrift 530 g Bohnen:

250 g Topfen / Quark; ich habe Topfen mit 20% Fett gewählt, das Essen ist ohnedies sehr fettarm;

1 mittlere bzw. 1/2 große Zwiebel, die schneidest du würfelig

1 mittleres Ei

100 g Semmelbrösel / geriebene Brötchen, das ist etwa eine Tasse voll

Das alles wird gut verrührt und dann ein bis zwei Finger dick auf dem Backblech auf Backpapier/Butterbrotpapier gestrichen.

Dann wird es bei 160 Grad im vorgeheizten Rohr 60 Minuten gebacken, die letzten Minuten kannst du die Temperatur auf 175 Grad erhöhen, damit das Ding ein bisschen Farbe bekommt.

Ein Problem ist noch, dass sich das Ergebnis nur schwer vom Papier trennen lässt – vielleicht findest du dafür eine einfache Lösung.

Ein großer Vorteil ist, dass du in 10 Minuten mit der Zubereitung deines ganzes Tagesessens fertig bist, außerdem fällt kaum etwas zum Abwaschen an.

Auch passen die Nährstoffe gemäß der Deklaration auf den Packungen recht gut: Es kommt genug Eiweiß auf den Pappteller, wenig Fett, kein zusätzliches Salz, kein Zucker – das klingt richtig gesund!

Das Ergebnis ist dein gesamtes Essen für einen Tag, eine Tagesration, die du auf drei Mahlzeiten aufgeteilt erhältst. Das sind zwar zusammen nur etwa 1.200 Kalorien, es ist aber sehr sättigend. Zusätzlich gibt es zur Sicherheit eine Multivitaminkapsel täglich. Falls wir diese ‚Diät‘ verlängern müssen, können wir die Kalorienzufuhr z.B. durch ein Müsli ohne Milch wie heute in der Früh auch entsprechend erhöhen. Und jetzt schau, dass das ganze in den Ofen kommt.“

Nach dem Backen meint Emily: „Pfui, alles stinkt nach Zwiebel!“

„Ja, für ‚FremdgeherInnen‘ könnte das vielleicht heilsam sein. Die Blähungen und das Zwiebelparfum verringern die Attraktivität von Schäferstündchen wohl beträchtlich.

Das Rezept ist fleischlos, ohne Salz und ohne Zucker, mit wenig Fett und mit wenig Kalorien; dafür schmeckt es nach nichts oder auch unangenehm: Es ist eben Strafessen. Zumindest der Hunger ist weg – der hohe Ballaststoffanteil und die blähenden Bohnen tun das Ihre. Du musst deshalb unbedingt viel Wasser trinken, sonst kommt dein Darm mit den Ballaststoffen nicht klar. Sobald deine Nutraburger abgekühlt sind, trägst du sie ins Arbeitszimmer und sperrst die Küche ab. Und jetzt geh, mach das Haus sauber und räume zusammen. Ich will keine zusätzliche Arbeitsstrafe verhängen, doch ein bisschen Bewegung wird dir guttun.“

Am Abend meint Emily: „Ich denke fast ständig an Essen nein, an dieses Essen. Nicht, dass ich Hunger hätte. Der Bauch ist eher größer geworden, ist aufgetrieben, ich habe Blähungen und ein Völlegefühl, aber mein Gewicht ist deutlich zurückgegangen: Ich habe schon fast 1 kg verloren. Klar, das ist der Wasserverlust durch die salzlose, geschmacklose Kost. Irgendwie schmeckt es widerlich! Ich hasse es!“

„Ja, morgen kannst du dein Gewichtslimit sicher problemlos einhalten. Aber auf längere Sicht wird es dadurch leider nicht leichter: Die grausliche Kost erzeugt eine Gier nach gutem Essen, du musst deshalb danach gut aufpassen und strikte Disziplin halten. Sag dir dann einfach: ‚Ich darf morgen wieder all die guten Dinge essen aber nur, wenn ich nicht übers Limit komme: Sonst gibt’s wieder Nutraloaf!‘

Als ich es ausprobierte, verlor ich auch mehr als 1 kg am ersten Tag. Am nächsten Morgen wachte ich dann schon um 5 Uhr 30 mit Schmerzen im Bauch auf. Mein Bauch war aufgebläht, ich schleppte mich ins Klo, trank Wasser. Nach dem erfolgreichen ersten Klobesuch beruhigte sich der Bauch langsam. Es stellte sich auch ohne Kaffee in der Früh ein wacheres Gefühl als sonst ein, aber den ganzen zweiten Tag dachte ich mit Widerwillen an das eintönige Essen. Nach 2 Tagen beendete ich den Versuch. Du siehst, ich habe selbst Erfahrungen mit Nutra gemacht, kann also deine Gemütslage recht gut nachvollziehen! Es ist eben Strafe!

Ja und mich stört dein Zwiebelduft überhaupt nicht! Ich muss sagen, die Hiebe auf deine Po-Backen haben mir im Gegenteil so richtig Appetit gemacht: Also, ich finde, du wirst dich jetzt mit deinem Mund um mich kümmern und mir einen blasen! Du selbst wirst zwar klarerweise – wie unter Strafe üblich – leer ausgehen, aber wenn du dich ordentlich anstrengst und ich mit dir zufrieden bin, gibt es morgen einen Apfel extra. Falls nicht, gibt’s ein paar auf die Fußsohlen und nur Nutra!

Also los, komm ins Bett!“

– – –

„Ich muss sagen, Emily, gratuliere! Du hast dir dein zusätzliches Stück Obst redlich verdient!“


Für Selbstdisziplin ist eventuell noch zusätzlich eine Bannmeile rund um die Küche (oder um den Schlüssel) sinnvoll, die nicht betreten werden darf, da sonst ein weiterer Strafpunkt winkt. Zusätzliche Hürden verhindern die (Selbst-)Entschuldigung, man habe nur zufällig „in Gedanken“ etwas gegessen.

Nicht ganz so rau, sondern um einiges feinfühliger, verläuft das Mentoring zwischen Herbert und Melanie, wobei es dort ebenfalls ums Thema Gewicht geht:

http://www.amazon.de/Melanie-muss-abnehmen-Erziehung-Disziplin/dp/1493738011

Die erwähnte Disziplinsoftware „Konsequente Erziehung“ finden Sie gratis hier

https://sites.google.com/site/herbertmentor/disziplinsoftware

Bis zum nächsten Mal

Herbert

Konsequente Disziplin V1.0

 
 
Nur für Erwachsene – BDSM – Erotik

 
 

Hallo,

Sie wollen eine wohlerzogene Frau / einen wohlerzogenen Mann aus sich machen?

Dazu gibt es hier ein wirksames Werkzeug

  • zur Einhaltung guter Vorsätze,
  • zur Stärkung des Willens,
  • gegen Nägelbeißen, Poppeln, Spontankäufe,
  • Aufschieberitis, Faulheit, Zickig sein,
  • schlechte Leistung, zu viel Internet,…

Konsequente Erziehung ist nun in Version 1.0 einsatzbereit!

Konsequente Erziehung

Das Programm dient zur konsequenten Kontrolle und Bestrafung von Verfehlungen, hat vielerlei Einstellmöglichkeiten, ist jedoch so gestaltet, dass es auch ohne große Anpassungen sofort benützt werden kann.

Die (selbst) festgelegten Regeln sind strikt einzuhalten. Jede Übertretung führt zu einem Strafpunkt, der den Strafpunktezähler erhöht. Die Höhe der jeweiligen Strafe wird vom aktuellen Stand des Strafpunktezählers bestimmt und steigt somit bei jedem Fehler. Eine längere fehlerfreie Zeit führt hingegen zu einer Reduktion des Strafpunktezählers, und damit wieder zu einer Verringerung der nächsten Strafe.

Damit ist das System auf die langfristige Verbesserung des Verhaltens des Zöglings ausgelegt und dient insbesondere der Selbstdisziplin.

Nach der Testversion 0.1x gibt es nun in der V1.0 einige neue, zusätzliche Features:

Checkliste der Vorschriften

Eine Liste der Täglichen Pflichten wird automatisch beim Programmstart aufgeblendet, sofern die tägliche Meldung noch nicht erfolgt ist (abschaltbar).

Schweres Vergehen

Gemäß einem Anwenderwunsch gibt es nun neben den Strafen für normale Verfehlungen eine eigene Strafkategorie für besonders schlimme Vergehen. Dafür ist eine harte Züchtigung mit dem Paddel, eine Beschränkung (z.B. Hausarrest) und eine Geldstrafe vorgesehen (alle Strafen sind änderbar).

Extrastrafe

Es kann außerhalb des normalen Strafsystems eine Extrastrafe festgelegt werden. Für eine Extrastrafe als Zusatzstrafe, Einzelstrafe oder für Maintenance-Zwecke bestehen folgende Möglichkeiten:

  • selbst eine Strafe definieren,
  • eine Strafart und die Schwere der Strafe wählen (z.B. Standstrafe, mittel), das Programm wählt aus den eingetragenen Möglichkeiten eine Strafe und eine Strafdauer
  • eine Verfehlung und die Schwere der Strafe wählen (z.B. Strafe für Lügen, schwer), das Programm wählt aus den dafür passenden Strafen eine aus).

Die Strafen sind frei eintragbar, viele sind im Sinn von Easy-Start bereits voreingetragen. Die Strafhöhe wird dabei vom Programm zufällig gemäß dem im Text festgelegten Bereich (Minimum, Maximum und Schrittweite) gewählt.

Strafe ja oder nein?

Eine Entscheidungshilfe, falls unklar ist, ob tatsächlich eine Verfehlung/ein Vergehen begangen wurde und bestraft werden soll. Es wird auf

  • Strafe + Zusatzstrafe
  • Strafe
  • Verwarnung oder
  • Keine Strafe

entschieden.

Countdown

Eine weitere Anregung habe ich aufgegriffen: Strafen, die zu einem bestimmten Zeitpunkt enden, können mit einem Text versehen werden, der die aktuell verbleibende Strafzeit in „Offene Strafen“ anzeigt.

Strafbuch-Export

Das aktuelle Strafbuch kann nach HTML exportiert, dann im Browser angezeigt, versandt oder gedruckt werden.

Sessions

Über die Festlegung von Delikten/Strafen in „Extrastrafen“ sind auch komplexe, zufallsgesteuerte Sessions („Straftage“, „Strafnachmittage“,…) definierbar.

Als Beispiel gibt es einen Strafnachmittag für „Unartig sein“. Aus mehreren Möglichkeiten wird eine Abfolge von Strafen und Strafhöhen zufällig gewählt.

Das Programm ist hier zu finden:

https://sites.google.com/site/herbertmentor/disziplinsoftware

Auch in meinen Büchern finden Sie Anregungen für Selbstdisziplin, Strafsysteme, den Selbstbau von Strafinstrumenten,…

https://sites.google.com/site/herbertmentor

Viel Vergnügen

Herbert

Kabelpeitsche / Sicherheitsüberlegungen

Nur für Erwachsene – BDSM – Erotik

Liebe Interessierte!

Heute geht es um die von mir bereits mehrfach erwähnte Kabelpeitsche, ein Instrument, das eine ganze Reihe von Vorzügen im Bereich der Disziplin und vor allem der Selbstdisziplin hat.

Beim Blick auf die Vielfalt der Peitschenfamilie stellt sich die Frage:

Warum kauft man nicht einfach eine der zahlreich angebotenen Peitschen? Oder einen Rohrstock?

  • Es gibt eine Menge Zierpeitschen, deren „Leder“ wie Papier ist, deren Innenleben („belly“) aus wer-weiß-was besteht, und wo der Preis für den Verkäufer das einzige Nützliche daran ist. Erkennen kann man das aber auf einer Abbildung gar nicht!
  • Gute Peitschen sind üblicherweise (sehr) teuer, auch, weil zur Herstellung viel Arbeit erforderlich ist. Doch nicht alle teuren Peitschen sind gut.
  • Man weiß nicht, ob die meist über Versand gekaufte Peitsche, so sie denn grundsätzlich taugt, einem selbst angemessen ist. Zu scharf, zu weich, zu leicht, zu schwer, zu lang, … Da steht dann einiges Geld auf dem Spiel.
  • Auch bei Rohrstöcken ist die Qualität und Brauchbarkeit über ein Foto kaum einschätzbar.
  • Stöcke sind steif lange steife Instrumente sind in der Selbstdisziplin nur beschränkt verwendbar.

Hier haben Elektrokabel unschätzbare Vorteile:

  • Sie sind überall in Baumärkten und Elektroinstallationsbetrieben erhältlich, somit leicht verfügbar und niemand fragt danach, wofür Sie sie verwenden (und falls doch, dann ist es eben für eine Verlängerung)!
  • Man bekommt sie per Meter, das ist perfekt zum Ausprobieren.
  • Kabel sind vergleichsweise billig.
  • Sie sind flexibel: Für die Selbstdisziplin ist das ein enormer Vorteil gegenüber Stöcken!
  • Insbesondere kann man damit auch selbst die Hinterbacken gut erreichen, und dies ist in diesem Zusammenhang auch das bevorzugtes Zielgebiet dafür (gut gepolstert, Organe weit weg,…).
  • Es gibt sie in den die verschiedensten Stärken und Varianten (1-, 2-, 3-polig; Litze, Koax,…) und sie bieten somit eine gute Anpassbarkeit an die eigenen Wünsche und Gegebenheiten.

Und die Nachteile?

Risiken, Sicherheit

Ja, nun sind wir bei einem weiteren Teil des heutigen Beitrags angekommen, bei allgemeinen und spezifischen Sicherheitsüberlegungen.

Hier gleich ganz klar vorne weg: ICH bin weder Fachmann für Peitschen, noch für Gesundheit, Ernährung, oder sonst etwas! Meine Erfahrung gebe ich gerne weiter, doch wenn Sie meiner persönlichen Meinung folgend selbst etwas ausführen, sind SIE auch selbst dafür verantwortlich!

Holen Sie stets vorher Infos und Rat von Fachleuten ein, lassen Sie immer (selbst in solch emotionalen Momenten wie Geben oder Empfangen von Prügel!) das Denken eingeschaltet, machen Sie sich mittels Büchern schlau (Anatomie,…), besuchen Sie Foren und versuchen Sie, die Einträge dort nach Plausibilität zu bewerten,… Manches wird gerne übertrieben, anderes wiederum vielleicht zu gering eingeschätzt.

Wägen Sie dann selbst die Risiken ab und VERMEIDEN Sie ECHTE Gefahren!

Sehen wir einmal auf Profis. Wer verwendet Elektrokabel als Peitsche?

Nach Berichten werden Kabeln von Folterern und zur gerichtliche Auspeitschung in mehr oder minder fernen Ländern eingesetzt.

An der Wirksamkeit besteht somit kein Zweifel!

Da diese Leute jedoch auf die Gesundheit der Geprügelten sicher nicht so viel Wert legen, wie Sie auf die Ihre oder auf die Ihres Schützlings, ist Vorsicht angebracht.

Somit zu den Nachteilen:

  • Kabel sind ziemlich brutal – siehe die angesprochene „professionelle“ Verwendung; das führt zu der Überlegung, eher dünnere Kabel zu verwenden. Viele Selbstdiszipliner verwenden aber ein Kabel z.B. auf den Fußsohlen wegen der unerträglichen Schmerzen überhaupt nicht.
  • Bei harten Schlägen können sie gefährlich sein (Treffer an den falschen Stellen können z.B. Knochen brechen); das führt zu der Überlegung, eher dünnere Kabel zu verwenden und gefährliche Stellen gut zu meiden (siehe oben „Anatomie“, Fachleute,…).
  • Vor dem ersten Einsatz muss man dafür sorgen, dass am schlagenden Ende keine Drähte herausstehen, um böse Wunden durch Drahtstücke zu verhindern.
  • Litzen haben zusätzliche Tücken: Die dünnen Drähte brechen eventuell ab, fallen aus der umhüllenden Isolierung, bohren sich in die Haut und erzeugen schlecht verheilende Wunden.

Dagegen gibt es bei Litzen verschiedene Maßnahmen:

1.) Man verwendet eine Schlinge

 

Dazu Zitate von Harti, der manchmal ebenfalls Kabel verwendet:

E-Kabelpeitsche. Ich habe bisher immer Schlingen genommen. Wenn so ein Kabel offen ist muss unbedingt die Isolation weit überstehen (einfach durch die Hände ziehen). Wenn da Kupferlitze raus steht ist es gar nicht mehr „lustig“ und gefährlich. Nur so als Tip für die Anfänger …

… es ist auch so, dass die Kupferlitze mit der Zeit brüchig wird und winzige Späne evtl. rausfallen. (ggf. ein Tropfen Kleber vorn rein)

Zur Herstellung ist auch Kunststoff-Isolierband (PVC-Band) supi. Da kann man ganze Griffe wickeln. Z.B. 1-2 Kabelschlaufe/n (3-4 mm Mikrofonkabel o.ä.) und unten ca. 15-30 cm mit viel Isolierband umwickeln, bis ein Griff entsteht.

Wenn ich das Ende umwickle, sorge ich vorher dafür, dass die Drähte im Innenleben verschwunden sind (siehe Zitat Harti: „Einfach durch die Hände ziehen“).


Dann lege ich einen Streifen quer darüber und fixiere ihn dann durch etliche Runden Isolierband.

 

Sie kriegen das aber sicher noch viel hübscher hin!

Weitere Varianten sind:

2.) Eine gedrehte Schlinge:

Durch gegenläufiges Verdrehen der beiden Kabelenden verdrillt sich das Kabel quasi von selbst.

3.) Am Ende umgebogen, wie eine Öse, und mit Isolierband fixiert:

 

4.) Ein Tropfen Klebstoff (siehe Harti-Zitat). Hat bei mir aber nicht allzu lange gehalten (vielleicht habe ich aus Ungeduld zu kurz aufs Trocknen gewartet?).

5.) Eine weitere Möglichkeit des Verschlusses des Kabelendes habe ich gefunden, jedoch selbst noch nicht ausprobiert: Eine Schrumpfkappe aus dem Elektrofachhandel, die mittels Fön erhitzt wird, dadurch schrumpft und am Ende festsitzt.

Eine andere Kabelart ist das Koaxkabel. Im Bild steht die Isolierung bereits deutlich über den Draht heraus – das Instrument ist einsetzbar:


Das Koaxkabel ist ein interessantes Gerät, dazu habe ich folgenden Beitrag gefunden (wo ich annehme, dass damit solch ein Koax-Kabel gemeint ist):

http://www.british-discipline.com/bb/viewtopic.php?t=1015

„The use of cable is interesting because the best approximation I use for a caning is a piece of TV arial flex. It has the right weight and width and is very flexible.

Over the years I have developed a skill in swinging the flex with both hands so that it lands across both my buttocks. The stripes it leaves are very similar to cane stripes and when I finally did receive the cane three years ago the sensation was not disimilar.“

Man kann eine Menge „nützlicher“ Instrumente selbst herstellen. Eine Beschreibung für ein Martinet finden Sie z.B. in

„Melanie muss abnehmen: BDSM – Erziehung und Disziplin“;

eine für eine Rute und etliche andere Züchtigungsgeräte in

„Melanie II: BDSM – Spiel und Ernst“

Beschreibung, Inhaltsverzeichnis und Leseproben finden Sie auf

https://sites.google.com/site/herbertmentor/

Falls Sie irgendetwas ausprobieren:

Passen Sie gut auf sich und andere auf!

Beste Grüße

Herbert