Wolfgang und „Konsequente Erziehung“

Nur für Erwachsene – BDSM – Erotik

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

abermals eine Geschichte…


Wolfgang langweilt sich.

Er war jetzt zwei Wochen auf Kreta, doch nun ist er von der Reise zurück und hat noch 2 Wochen Urlaub vor sich. Seine Freundin Emily musste zu ihren Eltern in die USA reisen und wird erst in 4 Wochen zurückkehren. Jetzt bleibt ihm viel Zeit.

Er surft im Internet herum und stolpert über die Beschreibung des PC-Programms „Konsequente Erziehung“ (https://sites.google.com/site/herbertmentor/disziplinsoftware):

Das Programm dient zur konsequenten Kontrolle und Bestrafung von Verfehlungen, hat vielerlei Einstellmöglichkeiten, ist jedoch so gestaltet, dass es auch ohne große Anpassungen sofort benützt werden kann.

Die (selbst) festgelegten Regeln sind strikt einzuhalten. Jede Übertretung führt zu einem Strafpunkt, der den Strafpunktezähler erhöht. Die Höhe der jeweiligen Strafe wird vom aktuellen Stand des Strafpunktezählers bestimmt und steigt somit bei jedem Fehler. Eine längere fehlerfreie Zeit führt hingegen zu einer Reduktion des Strafpunktezählers, und damit wieder zu einer Verringerung der nächsten Strafe. Damit ist das System auf die langfristige Verbesserung des Verhaltens des Zöglings ausgelegt und dient insbesondere der Selbstdisziplin.

Kabelpeitsche_1_kl

Das sieht nach einem netten Spaß aus! Aber vielleicht wirkt es ja auch, und ich kann mit diesem ‚Disziplinsystem‘ einige meiner Gewohnheiten verbessern.

Hm. Es ist ein Spiel. – – – Doch wenn ich es schon ausprobiere, dann sollte ich es eigentlich so richtig testen, sagen wir eine Woche lang, und – ja, egal, was kommt, ich werden nicht vorzeitig schlappmachen!“

Er lädt das Programm herunter und startet es. Da es der erste Aufruf ist, fragt es nach seinem Namen. „Wolfgang“ tippt er ein. Jetzt zeigt das Programm die Regeln an, die man hier gleich an die individuellen Gegebenheiten anpassen kann.

Vorgeschrieben sind:
1.) Ein tägliches Melden bei 'Konsequente Erziehung'! (Nicht-Melden führt zu 
     einer automatischen Bestrafung.)
2.) Die tägliche Kontrolle des Gewichts!
3.) Das Gewicht muss sich im vereinbarten Korridor bewegen - weder zu viel, 
     noch zu wenig.
4.) Kein schlechtes Benehmen!
5.) Du darfst keinen Schaden verursachen (z.B. zerbrochene Tasse, Mahnung 
     wegen nichtbezahlter Rechnung, Beschädigung,...)
6.) Alle verpflichtenden Aufgaben sind zu erfüllen, Faulheit wird nicht toleriert!
7.) Nicht zu viel Alkohol - maximal 0.5 %o.
8.) Unordnung wird nicht geduldet!
9.) Nach einer Verfehlung keine Masturbation, kein Orgasmus bis 48 Stunden 
     nach der vollständigen Ausführung der Strafe.

Hm, was will eigentlich erreichen? Was ist mir wichtig?“ denkt Wolfgang.

Tägliches Melden – ja, das klingt vernünftig, es erinnert einen an die laufende Disziplin. Passt.

Die tägliche Gewichtskontrolle kann auch so bleiben. Das Gewicht ist im Moment jedenfalls zu hoch, der Urlaub hat sich fatal auf meinen Bauch geschlagen. Gut, jetzt habe ich 79,5 kg, der Korridor ist ab morgen 77-79 kg.

Also, das Benehmen werde ich konkreter festlegen: Ich sollte mit dem Schimpfen aufhören. Immer wieder ärgere ich mich und schimpfe darauflos, z. B. beim Autofahren. Das stört mich selbst, vor allem aber meine Freundin. Ok, damit ist jetzt Schluss!

Und kein Nägelbeißen mehr. Wenn ich nervös bin, knabbere ich immer noch an meinen Nägeln wie als Kind. Aus, Ende!

Keinen Schaden anrichten? Ja, das macht Sinn.

Faulheit. Also, im Urlaub wird sich Faulheit nicht wirklich auswirken – aber vielleicht sollte ich die immer wieder einreißende Nachlässigkeit bekämpfen. Wenn ich etwas ausführe, soll das ordentlich durchgeführt werden! Auf diese Weise kann ich mich gleich an höhere Sorgfalt gewöhnen!“

Beim Alkohol muss er lächeln. 0,5%o hatte er in den letzten 14 Tagen nach den abendlichen Gelagen sicher noch an jedem Morgen. „Aber klar: Wenn das Gewicht herunter soll, werde ich auch den Alkohol einschränken müssen.“

Unordnung. Ja, da hat er ein Defizit. Ihm graut richtig davor, irgendein Schriftstück oder eine Rechnung suchen zu müssen – das kostet ihn jedes Mal Stunden! Dieses Problem wird er am besten auch gleich angehen.

Kein Sex? Also das ist eine Gemeinheit! Fremdgehen werde ich zwar ohnedies sicher nicht – aber masturbieren ist gelegentlich schon höchst angenehm. Doch 48 Stunden nach einer Strafe sind ja eigentlich nicht weiter schlimm – ok, dann lassen wir es so.

Sport fehlt mir in der Liste. Jeden Tag 1 Stunde Fitnesstraining.

Ja, so könnte es passen.“

Wolfgang korrigiert die Vorschriften.

Gut, also wie sehen nun meine ‚Regeln‘ aus:“

1.) Tägliches Melden bei 'Konsequente Erziehung'! (Nicht-Melden führt zu 
     einer automatischen Bestrafung.)
2.) Die tägliche Kontrolle des Gewichts!
3.) Das Gewicht muss sich im vereinbarten Korridor bewegen: 77-79 kg
4.) Kein Schimpfen, weder zu Hause, noch unterwegs oder im Auto!
5.) Kein Nägelbeißen!
6.) Du darfst keinen Schaden verursachen (z.B. zerbrochene Tasse, Mahnung 
     wegen nichtbezahlter Rechnung, Beschädigung,...)
7.) Alle verpflichtenden Aufgaben sind ordentlich zu erfüllen, keine
     Nachlässigkeiten!
8.) Nicht zu viel Alkohol - maximal 0.5 %o.
9.) Unordnung wird nicht geduldet! Täglich wird in der Früh das Ziel für
     die bis zum Abend gewünschte Verbesserung definiert und am Abend 
     kontrolliert!
10.) Jeden Tag 1 Stunde Fitnesstraining.
11.) Nach einer Verfehlung keine Masturbation, kein Orgasmus bis 48 Stunden
       nach der vollständigen Ausführung der Strafe.

Ja, ich denke, das sind gute Vorsätze – auf die ‚Erziehung‘ bin ich nun schon gespannt!“

Wolfgang meldet sich bei dem Programm noch durch Drücken auf den Button „Meldung ohne Vergehen“…

Konsequente Erziehung 1

und das Programm teilt mit, dass es die Meldung registriert hat.

Für heute ist jetzt aber Schluss, er muss ins Bett.

In der Früh steigt er auf die Waage – 79,4 kg.

Oh – das war ja furchtbar dumm von ihm, die Obergrenze gleich für heute auf 79 kg festzulegen. Jetzt hat er bereits die erste Übertretung einer Regel begangen.

Den Regelverstoß „Zu viel Gewicht“ wird er jedenfalls melden – dafür wird er wohl seine erste Strafe kassieren. „Hm. Soll ich ihn gleich melden oder später? Am besten, denke ich, ich mache gleich, dann ‚vergesse‘ ich es nicht – und außerdem ich bin schon gespannt, was das Programm zu mir sagt.“

Er startet „Konsequente Erziehung“ und meldet seine Verfehlung.

Die Strafe wird sofort verhängt: „Das ist ja ulkig. Für meine Dummheit, den Korridor für das erlaubte Gewicht falsch festzulegen, gibt es gleich 6 Hiebe mit der Kabelpeitsche auf meinen Arsch. Hm. Werde einmal nachlesen, wie das geht.“

Konsequente Erziehung 2

Wolfgang sieht sich das Handbuch von „Konsequente Erziehung“ an. Gleich auf der ersten Seite sieht er das Bild des Züchtigungsinstruments, das hier Verwendung findet – die Kabelpeitsche.

Kabelpeitsche

[Im Buch „Melanie muss abnehmen: BDSM – Erziehung und Disziplin“ werden Anfertigung und Einsatz dieser Kabelpeitsche beschrieben (siehe https://sites.google.com/site/herbertmentor)].

Wolfgang besorgt sich ein Stück Kabel und flicht sich einen Griff wie auf der Abbildung.

Jetzt will er die erste Strafe hinter sich bringen. Er zieht sich aus, stellt sich vor dem Spiegel auf, bückt sich leicht, legt das Kabel kurz auf seiner linken Hinterbacke an, um besser zielen zu können, holt voll aus und schlägt über seine linke Hüfte zu. Das Kabel windet sich um seine Hüfte, trifft die linke Gesäßhälfte – der Schmerz explodiert beim Aufschlagen fast genau in der Mitte. Wolfgang windet sich, zappelt mit den Beinen und beginnt zu keuchen. Mit diesem Schmerz hat er gar nicht gerechnet. „Das ist ja grausam! Habe ich mir die Haut zerfetzt?“ Er sieht in den Spiegel. Eine rote Doppellinie mit weißem Innenteil führt über die halbe Backe bis zur Mitte. Am Ende beginnt der Striemen ein wenig anzuschwellen, doch er sieht gar nicht schlimm aus. Jedenfalls gibt es keine Spur von Blut! „Solche Schmerzen, und dabei ist kaum etwas zu sehen,“ murmelt Wolfgang verärgert.

Er packt das Kabel neuerlich, zielt nun auf die andere, die rechte Hinterbacke und führt einen kräftigen Streich aus, der ihn zum Wimmern bringt. Auch diesen Striemen begutachtet er im Spiegel. Hier hat das Kabel bereits mehr angerichtet. Wo das Kabelende aufschlug, schwillt der Striemen deutlich an und ist blau unterlaufen.

Beim dritten Schlag – wieder auf die linke Backe – erreicht die Peitsche fast die Spalte und erzeugt wilde Schmerzen. Durch das Umschlagen um die Backe hat das Kabelende eine höhere Geschwindigkeit erreicht und dadurch mehr Schaden erzeugt: Nach zwei Minuten beginnt die Schwiele leicht zu bluten.

Beim vierten Streich kommt Wolfgang etwas aus der Richtung und erwischt mit einem scharfen Hieb die Furche zwischen Schenkel und Hintern – den Sitzbereich. Diese Stelle wird er sicher noch tagelang spüren! Jetzt ist ihm schon fast zum Heulen zu Mute, und die Prügelstrafe ist noch nicht zu Ende.

Für Nummer fünf und sechs benötigt Wolfgang einige weitere Minuten. Die Qualen einer solchen Züchtigung waren ihm bisher unbekannt. Doch mit gehörigen Pausen zwischen den Schlägen zieht er die Strafe durch und ist zum Schluss richtig stolz darauf, sie vollständig vollstreckt zu haben. „Schlimm ist das,“ meint er, „die Prügel waren wirklich sehr schmerzhaft und mein ganzer Hintern brennt. Meine Schläge sind schon recht kräftig – das ist nun doch kein Spaß! Aber wenn ich schon damit begonnen habe, möchte ich doch sehen, ob es wirkt. Und ich werde ab sofort gut aufpassen, damit ich keine weitere Strafe bekomme!“

Mit der Post flattert ein Bußgeldbescheid fürs Schnellfahren durch den Briefschlitz – eindeutig ein Schaden. Man kann darüber diskutieren, ob er innerhalb ‚Konsequente Erziehung‘ berücksichtigt werden soll – immerhin ist der Vorfall bereits drei Wochen alt. Andererseits: Der Schaden entsteht jetzt: Wolfgang muss Strafe zahlen. „Ha,“ denkt er, „das Schicksal will offenbar, dass meine Erziehung fortgesetzt wird – und es kann wirklich nicht schaden, wenn ich lerne, beim Autofahren besser aufzupassen!“

Konsequent Erziehung 3

Die zweite Strafe fällt mit 10 Hieben schlimmer aus als die erste – ganz abgesehen davon, dass sie auf dem bereits malträtierten Hinterteil zur Ausführung gelangt.

Dieser Auspeitschung dauert wegen etlicher Pausen, um wieder zu Atem zu kommen, eine ganze Weile und verändert Wolfgang deutlich. Jetzt würde man ihn bereits als nett, angepasst, und handzahm bezeichnen: Er ist überaus vorsichtig, hoch motiviert und sehr bemüht, weiteres Unheil zu vermeiden. Das Essen schränkt er ein, das Fitness-Training weitet er aus – er will morgen ganz sicher kein weiteres Mal das Gewichtslimit überschreiten!

10 Hiebe

Am Abend ruft er das Programm nochmals auf, um die Ausführung der zweiten Strafe zu quittieren. Dann sieht er sich die Regeln nochmals an. Da wird ihm zuerst heiß und dann kalt: Er hat in der Früh das Ziel für die Verringerung der Unordnung nicht definiert und kann nun abends nichts kontrollieren. Das gibt einen weiteren Punkt!

Konsequente Erziehung 4

Der 2. Tag

Heute ärgert sich Wolfgang über miserable Autofahrer. „Solche Idioten!“ Oh – Schimpfen ist verboten!!… 1 Punkt.

Zu Mittag löst er ein Kreuzworträtsel, da merkt er, wie er an seinen Nägeln kaut…Der 5. Punkt. „Da warten jetzt große Schmerzen auf mich – für ein wenig Nägelbeißen, von dem ich eigentlich ja gar nichts habe! Das gewöhne ich mir radikal ab!“

Bei den Nachrichten packt ihn die Wut über die Regierung: „Lauter Schwachköpfe, man sollte …“ Ah – wie dumm – schon wieder ein Fehler!… Nummer 6.

Wolfgang6

Jetzt hat er am 2. Tag mittlerweile bereits den 6. Strafpunkt kassiert. Das macht 75 Mal einen blöden Satz schreiben, diesmal: „Es wird mir jedes Mal mehr weh tun, wenn ich nicht gehorche. Durch Strafe lerne ich Disziplin.“, 20 Min Strafe stehen und 18 Hiebe mit diesem widerlichen Kabel, wobei er für die vorigen 5 Strafpunkte zusammen ja bereits 58 Hiebe kassiert hat.

Oh – Vorsicht! – gut, dass ich das nur gedacht und es nicht ausgesprochen habe: ‚Blöd‘ ist ein Schimpfwort, also verboten, dafür würde ich gleich wieder einen Punkt erhalten und neuerlich ein paar abhaseln! Es ist wirklich ver – – – Ah, – schwierig, seine Gewohnheiten zu ändern!

Aber das ist ja vielleicht auch eine Möglichkeit, mit dem Schimpfen besser zurecht zu kommen: Ich werde mir in meinem Zorn die Dinge nur denken, aber nicht aussprechen. Zumindest wird das ein erster Schritt sein, diese Vorschrift einzuhalten. Vielleicht nimmt dadurch auch der Zorn allmählich ab.“

Er hat sich eindeutig zu viel auf einmal vorgenommen! Sein ganzer Hintern ist angeschwollen und brennt wie Feuer, die zahlreichen Striemen sind extrem berührungsempfindlich, und aus etlichen Schwielen sickert noch etwas Blut. Er hat beim Erlernen der Kunst, sich wirksam zu bestrafen, bereits merkliche Fortschritte gemacht und sich beim Prügeln schon eine gewisse Routine angeeignet: Er schlägt härter zu als zu Beginn und trifft genauer. Das spürt er deutlich!

Du wirst bald nicht mehr sitzen können, wenn du dich nicht bald zusammenreißt!“ knirscht er. „Also halte gefälligst die Regeln ein!

Die erhaltenen Hiebe nimmt mir keiner mehr ab, die Schmerzen werden noch lange anhalten. Aber es geht ja auch um zukünftige Strafen in den nächsten Tagen – noch sind es 5 Tage, bis ich nach meiner eigenen Festlegung den Versuch abbrechen darf.“

Schon vertraxt, dieses System, das die Strafe jedes Mal erhöht, egal, welchen Fehler man begeht. Wenn man bedenkt, was ihm z. B. das dumme Nägelkauen bereits eingebracht hat: Nicht nur 14 Hiebe für den 4. Strafpunkt, nein es hat ja auch die Strafen für die weiteren Vergehen um je 2 Hiebe erhöht. Wolfgang rechnet zusammen: 14 + 2 + 2, bisher insgesamt schon 18 Hiebe hat er für das eine Mal Nägelkauen erhalten. Und falls weitere Fehler, passieren, egal welche, wird er noch mehr dafür büßen! Dabei hat er sich deshalb noch gleich nach seinem Nägelbeißen mit dem Lineal mehrmals kräftig auf die Finger beider Hände geschlagen, um dieses Problem ein für alle Mal zu lösen und nicht nochmals in Schwierigkeiten zu geraten – die Finger sind nach Stunden noch immer geschwollen und stechen bei jeder Berührung. Diese Unart und eine weitere Strafe dafür sollen ihm nicht wieder passieren!

Der 3. Tag.

Endlich – er hat es geschafft: Der erste Tag ohne Strafpunkt! Abends startet er das Programm und meldet sich stolz mit dem Button ‚Meldung ohne Verfehlung‘!

Der 4. Tag.

Wolfgang ruft „Konsequente Erziehung“ auf, um sich die Regeln nochmals anzusehen. Der Schreck fährt ihm in die Glieder.

Das Programm meint trocken:

Weil du die Strafe nicht vollstreckt hast, erhältst du JETZT SOFORT 10 Hiebe mit der Ferula auf den Hintern! Die Strafe bleibt aufrecht!“

Wolfgang7

Er hatte die Strafe vollstreckt – aber offenbar zu quittieren vergessen. Wirklich ein dummer Fehler. Nun, er würde eben sorgfältiger werden müssen!

Dabei hatte er sich gerade in den letzten Tagen noch mit verschiedenen Strafinstrumenten beschäftigt und sich entschlossen, auch eine Ferula, wie im Buch „Melanie muss abnehmen: BDSM – Erziehung und Disziplin“ beschrieben, für sich anzufertigen (siehe https://sites.google.com/site/herbertmentor). Eigentlich war das ja lustig: Gestern erst war die Ferula fertig geworden, und jetzt würde er sie gleich auf seinem Hintern tanzen lassen, um sie einzuweihen!

Und wie sie klatscht und brennt!…10 Hiebe!

Danach quittiert Wolfgang auch gleich die ja bereits vollstreckte Strafe.

Der 7. Tag.

Wolfgang zieht Bilanz: „Die Testwoche ist um. Und heute passt alles und ich darf wieder den Button ‚Meldung ohne Verfehlung‘ drücken!

Jetzt habe ich schon mehr als eine Woche keinen Sex – und nach dem gestrigen Strafpunkt muss ich auch noch 24 Stunden warten. Die sexuelle Spannung, die sich bereits aufgebaut hat, ist unangenehm – das ist eine eklige Zusatzstrafe.

Ich habe mir eindeutig zu viel auf einmal vorgenommen, zu viele Vorschriften, zu viele Veränderungen – mein Hintern ist ganz wund und schmerzt bei jeder Berührung. Ich kann kaum sitzen und muss auf dem Bauch schlafen. Also, das ganze System ist von ‚angenehm‘ so weit weg, wie Amerika von Europa.

Besser wäre es wohl gewesen, mit weniger Regeln zu starten und weitere erst nach einer Woche Vorbereitung scharf zu schalten.

Andererseits bin ich bereits weit gekommen: ‚Konsequente Erziehung‘ hat mein Verhalten jedenfalls deutlich verändert: Ich schimpfe seit Tagen nicht mehr; mein Gewicht ist wieder in einem akzeptablen Bereich; die Ordnung hat sich eindeutig – wenn auch noch nicht übermäßig – verbessert; meine Nägel wachsen wieder. Und das alles innerhalb von 7 Tagen!

Also – – – warum soll ich eigentlich einen erfolgreichen Weg beenden? Ich könnte einfach die Regeln nachbessern und noch eine Woche daran hängen.

Aber was ist dann? Und was wird Emily dazu sagen?

Hm. Egal. Jetzt mache ich erst einmal weiter!“

 


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DANKE

Herbert

PS: Diese Geschichte ist als Teil des Buchs „Das Internat – Erziehung für Erwachsene“ erschienen.