Disziplinsysteme 1

 

 

Nur für Erwachsene – BDSM – Erotik

 

 

Hi,

ein paar Gedanke zu Disziplinsystemen.

Ein Disziplinsystem soll einem – im Umfeld von Selbstdisziplin – Disziplin beibringen, einen also dazu trainieren

  • Aufschieben zu vermeiden,

  • sich gehörig zu benehmen,

  • die eigenen Vorsätze auszuführen,

  • die gewünschte Verbesserung in Englisch, Klavierspielen, Fitness und dergleichen über konsequentes Üben zu erreichen,

  • Körpergewicht, Rauchen, Trinken,… im Zaum zu halten,

  • unerwünschte Gewohnheiten zu ändern,

  • usw.,

kurz gesagt, die selbst festgelegten Regeln einzuhalten.

 

Es gibt die unterschiedlichsten Ausprägungen von Disziplinsystemen:

  • Verfehlungen werden sofort und einzeln bestraft; gleiche Verfehlungen ergeben härtere Strafen;

  • Verfehlungen werden abends oder am Wochenende einzeln bestraft; gleiche Verfehlungen werden verschärft geahndet:

  • Für Vergehen gibt es Strafpunkte. Diese werden abends oder am Wochenende zusammen bestraft;

  • Gut- und Schlechtpunkte; Gutpunkte können Strafpunkte ausgleichen;

  • und vieles mehr.

Ein wesentlicher Unterschied bei den verschiedenen Ansätzen besteht auch darin, ob man gezielt Fehler meldet bzw. notiert, oder ob eine tägliche Meldung vorgeschrieben ist – gleichgültig, ob eine Übertretung von Vorschriften begangen wurde oder nicht.

Ich bin der Meinung, dass ein erzwungenes tägliches Überprüfen des Verhaltens sich sehr positiv auf den Erfolg auswirkt. Jeden Tag muss man sich mit den Vorschriften befassen und ihre Einhaltung kontrollieren. Täglich wird z.B. das Gewicht überwacht. Man wird laufend an mögliche Strafen für Verfehlungen erinnert. Und eventuell gibt es – auch wenn keine Regel gebrochen wurde – ein kurzes „Maintenance-Spanking“, um einen die Schmerzen einer echten Bestrafung nicht vergessen zu lassen.

Das Wichtigste in der Selbstdisziplin ist jedenfalls Konsequenz. Soviel Disziplin muss man bereits aufbringen, dass man das gewählte System zumindest für eine festgesetzte Zeit ohne Unterbrechung anwendet. In der ersten Zeit kann hier bei Bedarf ein Mentor sehr hilfreich sein, bis man sich auf die eigene Strenge verlassen kann und die eigenen faulen Ausreden auch selbst nicht mehr akzeptiert.

Ein einfaches Disziplinsystem ist in „Melanie muss abnehmen“ beschrieben. Es kommt im Wesentlichen mit Einträgen in einem normalen Kalender aus – und mit der Stärkung der Willenskraft mittels geeigneter Strafstellungen, Restriktionen, sowie der Züchtigungen mit selbstgebauten Strafinstrumenten! Konsequent angewandt ist es zur Durchsetzung obiger Vorsätze bestens geeignet (siehe auch den Blog im März). Täglich wird die Einhaltung der Vorschriften überprüft, jeder Fehler wird bestraft, und es gibt zusätzlich ein Punktesystem, mit dem das gesamte Benehmen beobachtet und gelenkt wird.

Bild

Das Bild einer Strafstellung stammt aus Melanie 2, wo dieser Thema ebenfalls behandelt wird.

Bis zum nächsten Mal, wo Weiteres zu Disziplinsystemen geplant ist.

Herbert

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