Würfel

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Nur für Erwachsene – BDSM – Erotik

Liebe Leserinnen, liebe Leser!

Würfel haben mich immer schon fasziniert. Man kann mit ihnen spielen, und dabei gewinnen oder verlieren, man kann mit ihrer Hilfe aber auch das Schicksal wählen lassen: Eine zufällige Auswahl aus 6 Möglichkeiten.

Wenn es dabei um die Festlegung und Bemessung einer Strafe geht, ist das Nervenkitzel pur, denn der Würfel ist unberechenbar, etwa so wie gute oder schlechte Laune…

Ein kleines Spiel: Stripwürfel

Zwei (eventuell auch mehr) Teilnehmer. Man vereinbart eine bestimmte Anzahl von Runden (z.B. drei). Am besten haben beide gleich viele Kleidungsstücke an!

Wer die höhere Augenzahl wirft, gewinnt die Runde. Bei gleichen Zahl wird nochmals gewürfelt.

Der Verlierer muss nun die von ihm selbst gewürfelte Zahl von Kleidungsstücken ablegen. Falls er nichts mehr abzulegen hat, erhält er vom Gewinner für die (weiteren) gewürfelten Augen mit dem Stöckchen einen Streich pro Auge. Der Ort dafür kann ebenfalls „erwürfelt“ werden…

Für sich selbst oder für andere Strafen festlegen

Art der Strafe, Instrument, Ort, Stellung, Dauer, Anzahl,…, all das lässt sich mit Hilfe eines Würfels zufällig bestimmen. Der Würfel erzeugt eine lineare Zufallswahl, jede Seite ist gleich wahrscheinlich.

Zum Beispiel würfeln Sie einmal, um ein Strafinstrument auszuwählen:
1 = Stock
2 = Peitsche
3 = Tawse
4 = Rute
5 = Martinet
6 = Paddel,
oder was immer Sie an Instrumenten zur Verfügung haben.

Danach wird der Ort bestimmt:
Falls 3 = Tawse gewürfelt wurde, liegt es nahe, aus zwei Orten zu wählen: Sie würfeln nochmals:
1, 2, 3 = Handflächen
4, 5, 6 = Gesäß
(Für die Auswahl aus zwei Möglichkeiten könnte man natürlich auch eine Münze werfen…)

Wurde 1 = Stock gewürfelt, wählt der weitere Wurf 1 = Handflächen, 2 = Rücken, 3 = Hinterteil, 4 = Schenkel, 5 = Waden, 6 = Fußsohlen

Bei Peitsche vielleicht 1, 2 Rücken; 3, 4 Sitzfläche; 5, 6 Brust und Bauch; usw.

Und wenn es 4 oder 5 Möglichkeiten zur Wahl gibt? Falls eine Zahl gewürfelt wird, die nicht mit einer der Auswahlmöglichkeiten verknüpft ist, wird nochmals gewürfelt!

In Melanie I („Melanie muss abnehmen: BDSM – Erziehung und Disziplin“ (https://sites.google.com/site/herbertmentor/ ) wird so z.B. im Teil 9 aus den Strafstellungen

1 = Auf allen Vieren
2 = Knien mit Vorstrecken der Arme
3 = Murgha und
4 = Stehen mit den Händen auf dem Kopf gewählt.

Falls der Würfel auf 5 oder 6 fällt, wird einfach nochmals gewürfelt, bis eine gültige Auswahl getroffen ist. So bleibt die lineare Zufallsauswahl intakt.

Falls mehr als 6 Möglichkeiten zur Auswahl stehen, fasst man diese Möglichkeiten zu Gruppen zusammen. Dann bestimmt man mit dem ersten Würfelrollen eine der Gruppen, mit dem nächsten aus dieser Gruppe einen Eintrag.

Gute Laune / schlechte Laune

Jetzt verwenden wir zwei Würfel – oder wir werfen einfach zweimal hintereinander. Die Augen beider Würfe (oder der beiden Würfel) werden addiert.

Diese Summe ist nun nicht gleichverteilt!

Die Wahrscheinlichkeit ist die Anzahl der Möglichkeiten, eine bestimmte Würfelsumme zu erzielen, geteilt durch alle Möglichkeiten von zwei Würfen (=36).

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Man sieht deutlich, dass bei zwei Würfen die Summe 7 mit der höchsten Wahrscheinlichkeit erzielt wird (was aber nicht heißt, dass 2, 5 oder 12 nie auftreten – nur eben seltener).

Nun kann man mittels zweier Würfel die Anzahl der Schläge festlegen, wobei der Zufall dabei eine gewisse Abweichungen von der präferierten Anzahl erzeugen kann (und damit gute Laune / schlechte Laune simuliert).

6 bis 36 Hiebe (21 ± 15)

Etwa könnte man bestimmen: Die Anzahl der verabfolgten Hiebe ist gleich der Summe der beiden Würfel mal 3. Dadurch streckt sich die Anzahl in Dreierschritten, und es werden nun mindestens 6 Hiebe und maximal 36 verhängt, mit der höchsten Wahrscheinlichkeit bei 21.

25 ± 5 Hiebe

Eine Multiplikation streckt den Bereich (siehe oben), während eine Addition eine Verschiebung erzeugt: Wenn ich zur Summe zweier Würfel einfach 18 addiere, habe ich dadurch der Bereich von 20 bis 30 Streichen abgedeckt, mit dem Maximum der Wahrscheinlichkeit bei 25.

Ein bisschen Experimentieren (oder Rechnen) ergibt eine Menge an Möglichkeiten. Die Summe dreier Würfel (oder von drei Würfen hintereinander) hat z.B. eine steilere Kurve, so dass die durch den Zufall simulierte gute/schlechte Laune heftiger, aber seltener auftritt. Der Bereich geht bei drei Würfeln von 3 bis 18 Augen mit einem Maximum bei 10 und 11.

Viel Spaß beim Probieren!

Herbert


Meine Bücher:

Melanie muss abnehmen: BDSM – Erziehung und Disziplin

Melanie II: BDSM – Spiel und Ernst

Das Internat – Erziehung für Erwachsene

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